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The New German Debate on Finkelstein (in German) over the holocaust industrie

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The New German Debate on Finkelstein (in German)

[5 articles in this section]



Peter Steinbach

Der Tagesspiegel, 10. Februar 2001

Vorwärts in die fünfziger Jahre

Die Debatte um Norman Finkelsteins Polemik gegen jüdische Organisationen in den USA ist hier zu Lande angekommen. Im deutschen Kontext wird sein ungestümer Angriff endgültig zum antiaufklärerischen Pamphlet

Also mal wieder eine geschichtspolitische Debatte. Wie beim Historikerstreit, wie in der Goldhagen-Debatte, wie beim Streit um den Hitler-Attentäter Johann Georg Elser scheint es um das deutsche Selbstverständnis zu gehen. Die Medien verstärken den Streit. Einige wie Michael Brenner (Tagesspiegel vom 5.2. 2001) warnen davor, sich in die Diskussion einzuschalten (was er mit dieser Warnung längst getan hat). Andere werden ihre Vorurteile artikulieren, und mit Sicherheit wird das Stammtischgerede in die Feuilletons und die Leserbriefe hineinschwemmen. Denn mehr als die Kontrahenten der erwähnten Debatten bedient Finkelstein gerade jene Stimmungen, die sich sonst nur schwer artikulieren, weil ihnen mediale Resonanz fehlt. Finkelstein wird ihr Verstärker sein und Ansichten Widerhall verschaffen, die vor Jahren einfach degoutant waren.

Ein Verschwörungstheoretiker

Dafür gibt es viele Gründe: Israels Palästina-Politik, das Verhalten israelischer Soldaten im Libanon, die Ankündigung von Sammelklagen, das Unbehagen über das geplante Denkmal zur Erinnerung an der Ausrottung der europäischen Juden. Hinzu kommt die Neigung, in der Verletzung von Normen, die als Ausdruck der political correctness ins Zwielicht gerückt werden, eine Artikulation geistiger Unabhängigkeit zu sehen. „Man wird doch noch einmal fragen dürfen?“ Mit diesem Satz lassen sich Opferzahlen und sogar der Massenmord in Vernichtungslagern in Zweifel ziehen, damit lässt sich der Alleingänger Elser zum leichtfertig handelnden Mörder an Schuldlosen machen. So werden sich die zeitgeschichtlichen Zweifler auf Finkelstein berufen. Sie werden die Freiheit der Diskussion beschwören – und doch nur deutlich machen, dass die deutsche Gesellschaft jenes historische Selbstverständnis verlassen hat, das sich in den fünfziger und sechziger Jahren in Verjährungsdebatten, in der Konfrontation mit den NS-Prozessen und Theaterstücken wie Hochhuths „Stellvertreter“ oder der „Ermittlung“ von Peter Weiss gebildet hatte.

Der Stimmungswandel ist offensichtlich. Man denke etwa daran, dass vor einigen Jahren die Karriere eines bayerischen Bundestagsabgeordneter fast an seinem Satz gescheitert wäre, wenn das Geld in der Kasse klingele, sei auch der Jude nicht weit. Man erinnere sich daran, dass in Helmstedt ein Realschullehrer vorzeitig in den Ruhestand geschickt wurde, weil er sich an der Diskussion über angeblich weit überhöhte Ermordetenzahlen beteiligte. Leichtfertig über die Zahl der NS-Opfer zu diskutieren, überschritt einfach die Grenzen des politischen Anstands. Finkelsteins Beitrag bezieht sich auf eine inneramerikanische Debatte. Mit der Übersetzung wird seine Kritik am amerikanischen Judentum in einen deutschen Diskussionszusammenhang übertragen, der sich völlig von dem unterscheidet, was jenseits des Atlantiks entstand

………………….

http://www.normanfinkelstein.com/article.php?pg=3&ar=13

Straussians my Behind Norman Finkelstein

[livevideo id=FC157B81CA7F4C87B1FECCBF0F6406BF/75752/straussians-my-behind-norman-finkelstein.aspx]

Germany: Left Party, Greens cancel appearances by historian Norman Finkelstein

By Stefan Steinberg
27 February 2010

On short notice, the Rosa Luxemburg Foundation (RLS), which has close links to the German Left Party, has canceled a meeting that was to feature the American academic and expert on Israeli politics and history, Norman Finkelstein. The meeting was due to take place February 26th at the Berlin headquarters of the foundation.

…………………….


http://wsws.org/articles/2010/feb2010/left-f27.shtml

Kommentar: Norman Finkelstein, ist der Sohn eines Holocaust Überlebenden. Wahrscheinlich aber nur ein Geschäftemacher, wie der US Senator Tom Lantos, der auch ein Holocaust Überlebender war. Es gibt genügend dieser Leute, die damit Geschäfte machen wie auch Michael Friedman.

Israelischer Militärstaatsanwalt leugnet Missbrauch von Palästinensern als menschliche Schutzschilde

von Redaktion @ 20:04. abgelegt unter Kriminalität, Menschenrechte, Medienmanipulation, Krieg, Israel, Gaza

Eines der bemerkenswertesten Untersuchungsergebnisse des als Goldstone-Report bekannten UN-Berichtes über die in Zusammenhang mit der Operation Cast Lead stehenden Menschenrechtsverletzungen ist die Feststellung zum Missbrauch von Zivilisten als menschliche Schutzschilde. Mit dem Kapitel enttarnte die UN-Kommission eine besonders dreiste und schamlose Lüge der zionistischen Propaganda, die an vielen Stellen behauptet hat, die Widerstandskämpfer der Hamas würden “regelmäßig” das Verbrechen begehen, Palästinenser als menschliche Schutzschilde missbrauchen und deswegen kämen bei den israelischen Militäroperationen gegen die Hamas eben viele Zivilisten ums Leben. Die Untersuchung durch die UN ergab das glatte Gegenteil.

Die von Richter Goldstone geleitete UN-Kommission hat einerseits herausgefunden, dass die Widerstandsbewegungsbewegungen in Gaza Zivilisten nicht als menschliche Schutzschilde benutzt haben, und andererseits herausgefunden, dass die israelische Armee palästinensische Zivilisten hingegen als menschliche Schutzschilde missbraucht hat. Die UN-Kommission hat weiterhin herausgefunden, dass der Tod und das Leid möglichst vieler palästinensischer Zivilisten nicht darauf zurückgeht, dass sie von der Hamas als menschlichlie Schutzschilde missbraucht werden, sondern dass größtmögliches Leid unter der Zivilbevölkerung zu verursachen als Kernbestandteil der von der israelischen Führung angewendeten verbrecherischen Dahiya doctrine geplant und gewollt ist.

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