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Das Pentagon bringt gezielt Journalisten um, die über Kriege berichten

April 11, 2010 1 Kommentar

Auf unbequeme Journalisten im Irak abzuzielen ist Pentagon-Richtlinie

Kurt Nimmo
Infowars.com
6. April 2010

[Übersetzer: Shapy]

Das von WikiLeaks veröffentlichte Video von Bagdad wurde noch nicht von allzuvielen Presseorganen gezeigt. Jedoch hat beispielsweise MSNBC über das Video berichtet. In einer Diskussion über das Video verteidigte Brett McGurk, Mitglied des elitären Council on Foreign Relations und Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates unter Bush und Obama, den grausigen Vorfall. McGurk sagte, die Soldaten hätten rechtmäßig auf die Journalisten gefeuert, weil sie gedacht haben sie sähen eine RPG [Panzerabwehrrakete].

Wie kann es sein, dass ausgebildete Soldaten Kameraausrüstung für einen RPG hielten?

Die traurige Wahrheit ist: Der Angriff auf Journalisten ist Teil des Auftrags für das Militär im Irak. Dies war 2005 von Eason Jordan zugegeben worden. Jordan war zu dieser Zeit der Chef der Nachrichtenredaktion von CNN gewesen. Während eines Diskussionsforums in Davos (Schweiz) hatte Jordan gesagt „er wisse von 12 Journalisten, die nicht nur von amerikanischen Soldaten getötet, sondern die aus strategischen Gründen als Ziele ausgewählt worden waren.“ Vor Jordans Bemerkungen hatte die Pentagon-Publizistin Victoria Clarke gesagt, dass Journalisten, die nicht vom Pentagon überprüft wären „sich selbst in Gefahr bringen“. David Gergen, Professor an der Harvard-Universität und Kolumnist der auf CNN fleißig das Establishment vor Kritik abschirmt, sagte der Apologetin der Neokonservativen und Internierungslager Michelle Malkin, ihn hätten Jordans Bemerkungen „aufgeschreckt“.

„Sie widersprechen der Geschichtsschreibung, die völlig in die andere Richtung weist. Unsere Truppen haben alles getan um Journalisten zu schützen und zu retten.“

Gergen und der Republikaner Barney Frank waren empört über Jordans Bemerkungen. Wie die New York Sun berichtet, war auch der Abgeordnete der Demokraten aus Connecticut, Christopher Dodd, wütend. Es gibt Unmengen von Beweisen für das genaue Gegenteil. Gergen, Frank und Dodd waren wohl kaum aufgebracht wegen der Tötung Unschuldiger; sie sind vielmehr wütend, dass die Medien davon berichten. 2003 sagte Kate Adie, ehemalige Chefkorrespondentin der BBC im Radio One Ireland, dass Medienvertreter die nicht über das Pentagon im Irak „eingebettet“ seien, „erschossen würden“. Der Gewinner der Emmy Award und Peabody Award Jordan wurde nach seinen Bemerkungen gezwungen, CNN zu verlassen. Die Wahrheit zu sagen hat Konsequenzen, besonders für Mitglieder der Pentagon- unterwanderten Medien. 2003 massakrierten US-Truppen Journalisten im Hotel Palästina in Bagdad. Zwei Journalisten, Taras Protsyuk von der britischen Nachrichtenagentur Reuters und Jose Couso vom spanischen Nachrichtensender Telecino wurden getötet, weil sie nicht über das Pentagon „eingebettet“ waren. Am selben Tag griff das Pentagon die Bagdadbüros von Al Jazeera und Abu Dhabi TV, zwei arabische Nachrichtensender die Filmbeiträge gebracht hatten, an. In beiden Fällen behauptete das Pentagon, Soldaten wären beschossen worden.
2005 wurde die italienische Journalistin Giuliana anvisiert. Sgrena war vor dem Zwischenfall einen Monat lang von einer wenig bekannten islamistischen Gruppe einen Monat lang als Geisel gehalten worden.

„Wenn eine prominente Journalistin, deren Entführung und Befreiung international Schlagzeilen machte, in Begleitung italienischer Geheimagenten von US-Truppen niedergeschossen werden kann, wie viele irakische Männer, Frauen und Kinder haben dann das gleiche Schicksal erleiden müssen, nur weil sie nicht den Anweisungen des US- Militärs Folge leisteten? Nur von einigen der schlimmsten Beispiele hierfür wurde in den internationalen Medien berichtet,“

schrieb Peter Symonds am 7. März 2005.

siehe der gezielt Mord auch an den Reuter Journalisten, der Schlagzeilen machte.

Man hört den Funkverkehr zwischen dem Kommando und den Schützen:

Alle sind aufgereiht.
Los, schiess endlich!
Schiess weiter!
Ha, Ha, ich hab sie erwischt!
Einige Leichen liegen rum.
Wir haben acht Typen erwischt.
Ja, da krabbelt einer noch da unter rum.
Wir werden noch ein Paar erschiessen.
Hey, du schiesst und ich rede.
Oh, ja schaut euch diese toten Bastarde an.
Nett, nett. Gut geschossen.
Danke.” aus SChall und Rauch

siehe

Irak: Collateral Murder

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