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Afghanistan: Die kriminelle Verblödung der Politik

South Asia

Apr 14, 2010

‚Ignorance‘ leads to botched Afghan raids
By Gareth Porter

WASHINGTON – A Special Operations Forces (SOF) raid on February 12 on what was supposed to be the compound of a Taliban leader but killed three women and two Afghan government officials demonstrated a fatal weakness of the United States military engagement in Afghanistan: after eight years of operating there, the US military still has no understanding of the personal, tribal and other socio-political conflicts.

In targeting the suspected Taliban in such raids, therefore, the US military command has been forced to rely on informants of unknown reliability – and motives.

As a provincial council member from Gardez, near the scene of the botched raid, declared bitterly last week, US Special Forces

don’t know who is the enemy and who isn’t“.

General Stanley McChrystal and his chief of intelligence, General Michael Flynn, have admitted to the profound ignorance of the US military about Afghan society, while avoiding the implications of that ignorance when it comes to the issue of false intelligence on the Taliban.

McChrystal acknowledged in his „initial assessment“ last August that his command had to „acquire a far better understanding of Afghanistan and its people“.

In an interview with National Public Radio on August 13, Flynn admitted, „What we really have not done to the degree that we need to is really truly understand the population: the tribal dynamics, the tribal networks, the ethnicity.“

Such dynamics are different „from valley to valley“, Flynn observed.

http://www.atimes.com/atimes/South_Asia/LD14Df02.html

„Wir müssen diesen Einsatz fortführen“

Thomas Pany 16.04.2010

Nach dem Tod von vier deutschen Soldaten in Afghanistan hält sich die Kanzlerin an Standardantworten fest

Das die Bundeskanzlerin nach dem [extern] Tod der vier Bundeswehrsoldaten bei Gefechten in Afghanistan [extern] sagt, „Wir müssen diesen Einsatz fortführen“, gehört zum politischen Geschäft. Niemand hatte eine andere Aussage erwartet. Aber die Standardantwort wird nicht lange genügen. Die Regierung wird deutlicher werden müssen in der Frage, wie der Einsatz fortgeführt wird – und mit welchem Ziel. Dazu wird sie die Öffentlichkeit drängen und die Situation der Bundeswehrsoldaten, die mit weiteren gefährlichen Angriffen der Taliban rechnen müssen.

Angesichts von sieben Gefallenen und 12 zum Teil schwer Verwundeten in kürzester Folge (siehe [extern] Merkel: „Der verabscheuungswürdige und hinterhältige Angriff auf unsere Soldaten in Afghanistan“) bei Auseinandersetzungen, die man bislang nur [local] halbherzig als kriegerisch bezeichnen mochte, stellen sich Fragen nach dem Bundeswehreinsatz mit anderer Dringlichkeit – siehe die [extern] Diskussion in Großbritannien im Juli letzten Jahres.

Das geschieht so zwangsläufig, wie die Glaubwürdigkeit und Gültigkeit der anderen großen Standardantwort mit jeder weiteren Nachricht von gefallenen oder verletzten deutschen Soldaten abnehmen wird: Wie die Bundeskanzlerin erneut [extern] betonte, „gehe es nicht nur um die Sicherheit in Afghanistan, sondern auch um die Sicherheit für Deutschland und aller westlichen Demokratien“. Das sagt man so und verschweigt dazu eine Menge, etwa den Soldaten gegenüber, die jetzt in „die Fläche“ gehen sollen und vorher mit noch verharmlosenderen Darstellungen ihres Einsatzes losgeschickt wurden.

……………………..

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32461/1.html

Kommentar: Die Politik ist so kriminell verblödet heute, das der zuständige US Geheimdienst Flynn selbst sagt, das man noch nicht einmal wisse, wer und wo der Feind ist.

Identisch im Kosovo usw.., wo man vor lauter krimineller Verblödung einfach mit dem nächsten Verbrecher zusammen arbeitet und irgendeinen Müll für die Entwicklungshilfe Mafia produziert mit kriminellen Consulats und Firmen. Und dann die Hirni Sprüche von Frau Merkel, Steinmeier und Co. zum Thema, welche selbst verdummte Leute, kaum von sich geben würden.

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  1. viotra
    November 29, 2015 um 10:16 am

    und die korrupte Verblödung nahm seinen Lauf in der Deutschen Regierung

  2. viotra
    November 29, 2015 um 10:23 am

    Komplette korrupte Idioten sitzen im Pentagon, welche nur jeden massiv bestechen wie die Deutschen mit General Fahim.

    Ex-US-Geheimdienstchef über den IS: „Wir waren zu dumm“

    Ein Interview von Matthias Gebauer und Holger Stark

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    Kämpfer des "Islamischen Staat" in Rakka, Irak (Archiv) Zur Großansicht

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    Kämpfer des „Islamischen Staat“ in Rakka, Irak (Archiv)

    Ohne den Irakkrieg würde es den „Islamischen Staat“ heute nicht geben – das gibt der damalige Chef der Special Forces, Mike Flynn, zu. Hier erklärt er, wie der IS sich professionalisierte und warum er ihren Chef Baghdadi laufen ließ.

    Zur Person
    Michael Flynn, 56, diente mehr als 30 Jahre in der US-Armee, zuletzt als Chef des Militärgeheimdienstes DIA. Zuvor war er stellvertretender Geheimdienstkoordinator der US-Regierung. Von 2004 bis 2007 war er in Afghanistan und dem Irak stationiert, als Kommandeur der US-Spezialkräfte jagte er im Irak den Top-Terroristen Abu Mussab al-Sarkawi, einen der Vorgänger des heutigen Chefs des „Islamischen Staats“, Abu Bakr al-Baghdadi. Nachdem Flynns Männer Sarkawi lokalisiert hatten, wurde Sarkawi im Juni 2006 durch einen US-Luftschlag getötet. Matthias Gebauer und Holger Stark trafen Flynn bei Washington zum Interview.

    SPIEGEL ONLINE: In den vergangenen Wochen hat der „Islamische Staat“ (IS) nicht nur Anschläge in Paris verübt, sondern auch im Libanon und gegen ein russisches Passagierflugzeug auf dem Sinai. Was hat die Organisation bewogen, nun auch international zu operieren?Flynn: Es gab jede Menge strategische und taktische Warnungen und Berichte. Der IS selbst hat gesagt, er plane im Ausland Anschläge. Die Leute haben die Warnungen nur nicht ernst genommen. Als ich von in Paris hörte, dachte ich: Oh, Gott, jetzt geht es wieder los – und wir waren nicht aufmerksam genug. Die Veränderung, um die wir uns mehr kümmern sollten, ist, dass es in Europa mittlerweile in jedem Land eine eigene Führungsstruktur gibt. Das gilt wohl auch für die USA, auch wenn wir es noch nicht erkennen können.SPIEGEL ONLINE: Sie meinen eine Art regionale Führung, mit eigenen Emiren?

    US-General Mike Flynn: "Der Irakkrieg war ein riesiger Fehler" Zur Großansicht

    AP

    US-General Mike Flynn: „Der Irakkrieg war ein riesiger Fehler“

    Flynn: Genau. Schon Osama Bin Laden redete von Diversifizierung, von einer breiten Aufteilung. Operiere in kleineren, dezentralen Einheiten, mit denen es leichter ist, zu agieren, die aber schwerer aufzuspüren sind. In Paris waren es acht Leute, in Mali zehn. Nächstes Mal reichen vielleicht ein oder zwei.SPIEGEL ONLINE: Kann ein solcher Anschlag ohne Koordination und Autorisierung aus Syrien erfolgt sein?

    Flynn: Natürlich. Wir dürfen nicht den Fehler machen, in westlichem Denken verhaftet zu sein. Ich halte es für sehr gut möglich, dass ein 30-Jähriger nach Diskussionen mit der Führung nach dem Training den Auftrag erhält, etwas im Namen seiner Religion zu tun. Die Ziele sucht er dann selbst aus, organisiert ein Angreifer-Team und schlägt zu.

    SPIEGEL ONLINE: An der Spitze des IS steht der selbst ernannte Kalif Abu Bakr al-Baghdadi. Was für eine Art Führer ist er?

    Flynn: Ich halte es für entscheidend, die Unterschiede zu Osama Bin Laden oder Aiman al-Sawahiri zu verstehen. Bin Laden und Sawahiri saßen in ihren Videos stets im Schneidersitz vor einer Flagge, mit einer AK-47 im Schoß. Sie präsentierten sich als Krieger. Baghdadi hingegen inszeniert sich in einer großen Moschee in Mossul, auf dem Balkon, wie der Papst. Er trat in einer schwarze Robe auf, als heiliger Gelehrter und deklarierte das Kalifat. Das war ein sehr, sehr symbolischer Auftritt, der den Kampf auf eine neue Ebene gehoben hat, von einer militärischen, taktischen und lokalen Auseinandersetzung zu einem religiösen und globalen Krieg.


    Mehr zum Terror des „Islamischen Staats“ lesen Sie im aktuellen SPIEGEL.


    SPIEGEL ONLINE: Was würde sich ändern, wenn Baghdadi getötet würde?Flynn: In der Vergangenheit haben wir immer gesagt: Lasst uns die Führer ausschalten, der Nachfolger wird nicht so gut sein. Das hat nicht funktioniert. Baghdadi ist besser als Abu Mussab al-Sarkawi, und Sarkawi war bereits besser als Bin Laden. …………………

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/ex-us-geheimdienstchef-mike-flynn-ueber-den-is-wir-waren-zu-dumm-a-1065038.html

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