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Die PNAC-Nachfolgeeinrichtung Foreign Policy Initiative (FPI) und die aktuelle Randale gegen Russland

Unter dem Deckmantel der Menschenrechte, segeln nicht nur die Zirkel von Georg Soros, sondern auch kriminelle Lobby Bestechungs Organisationen wie die Körber Stiftung und co. wo es nur um das Geschäft geht.

Neocons – Neuer Offener Brief gegen Russland (11.08.2010)


Die PNAC-Nachfolgeeinrichtung Foreign Policy Initiative (FPI)
hat mal wieder einen Offenen Brief veröffentlicht – Über „Verletzung der Menschenrechte“ in der Russischen Föderation

Unterzeichner die üblichen Verdächtigen

Open Letter to President Obama on Russian Human Rights AbusesAugust 11, 2010

The Honorable Barack Obama
President of the United States
The White House
Washington, DC

Dear Mr. President:

In recent weeks, attempts by Russian citizens to stage peaceful demonstrations were met with force and arrests. Newspaper accounts report dozens of arrests. In Moscow, the authorities arrested Boris Nemtsov, a former deputy prime minister and leader of the opposition Solidarity Russia movement whom you met during your July 2009 visit to Russia. Video of the July 31 demonstration shows that authorities targeted Mr. Nemtsov while he calmly attempted to proceed to the demonstration. Mr. Nemtsov was released but charged with obstructing the police in the course of their duties.

Mr. Nemtsov was attempting to take part in an opposition demonstration designed to exercise the Russian people’s right to freedom of assembly as guaranteed in Article 31 of the Russian Constitution. Previous rallies have also been broken up by militia who brutally beat participants, and harassed representatives of the opposition and human rights organizations, including the longtime human rights champion, Lyudmila Alexeyeva. It is imperative that future demonstrations be allowed, and that this pattern of abuse, harassment and arrests ends.

Mr. President, you have noted the connection between democracy and security, asserting that “governments that protect these rights are ultimately more stable, successful and secure.“ Mr. Nemtsov has argued that the problem in U.S.-Russia relations was one of values and that “to ignore the problem of human rights and democracy means to fail … strategically.“ The signatories of this letter support your efforts to improve relations with Moscow. We are also unified in agreement that improved relations must not be achieved at the expense of democracy and human rights.

We believe that these arrests, the passage of a new law expanding the powers of the Federal Security Service (FSB) and other anti-democratic steps constitute an alarming trend. American policy should proceed from the premise that productive and successful relations require respect for human rights and democratic freedoms by the Russian government. Nor can the Russian government hope to achieve its goal of modernization while it oppresses its people.

Continued abuses of Russia’s democracy and human rights should lead to greater U.S. support for the brave Russians attempting to exercise their freedoms. We commend your administration for expressing concern about last week’s arrests and reiterating the importance of respecting the rights to freedom of expression and assembly. We urge you to continue to convey to the Russian government the American people’s condemnation of these assaults on universal human values in Russia today and make clear that their continuation cannot help but have a deleterious effect on the relationship between our two nations.

Sincerely,

Elliott Abrams
Leon Aron
Ellen Bork
William Courtney
Larry Cox
Eric Edelman
Jamie M. Fly
Carl Gershman
Morton Halperin
Michael Haltzel
Robert Herman
Bruce Pitcairn Jackson
Robert Kagan
Rachel Kleinfeld
David Kramer
Irina Krasovskaya
William Kristol
Tod Lindberg
Elisa Massimino
Clifford D. May
A. Wess Mitchell
Joshua Muravchik
Sam Patten
Danielle Pletka
Arch Puddington
Stephen Rademaker
David Satter
Randy Scheunemann
Gary Schmitt
John Shattuck
Dan Senor
Paula Schriefer
Gare A. Smith
Kenneth R. Weinstein
Leon Wieseltier
Damon Wilson
R. James Woolsey

http://www.foreignpolicyi.org/node/21490

siehe auch:
Open Letter to President Obama on Central Europe
October 2, 2009
http://www.foreignpolicyi.org/node/12519

Open Letter to President Obama on Democracy and Human Rights in Russia
July 1, 2009
http://www.foreignpolicyi.org/node/15

Wenn es darum geht, sich unter „humanitärer“ Flagge in Angelgenheiten fremder Staaten einzumischen, dürfen die bundesdeutschen GRÜNEN natürlich nicht fehlen.

Nicht in unserem Namen
Erklärung zum Interview „Petersburger Dialog: ‚Nicht nur Öl und Gas’“ von Lothar de Maiziere,
Co-Vorsitzender des Lenkungsausschusses des Petersburger Dialogs
Deutsche Welle vom 15. Juli 2010 (http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5793515,00.html)

In seinem Interview stellt Lothar de Maiziere einige Behauptungen auf, die uns sehr überrascht haben und die wir, die unterzeichnenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer am diesjährigen 10. Petersburger Dialog vom 13. bis 15. Juli in Jekaterinburg, richtig stellen möchten.

Zu den Äußerungen im Einzelnen:

1. Auf die Frage des Interviewers, ob „auch russische Menschenrechtler zum Petersburger Dialog eingeladen“ würden, antwortet Lothar de Maiziere: „Memorial ist regelmäßig eingeladen. Es ist auch immer die Menschenrechtsbeauftragte der russischen Regierung dabei (…). Nachdem Memorial jahrelang gesagt hat, sie wollten dabei sein, sind sie jetzt seit Jahren dabei, aber sie sind merkwürdig still und nicht sehr aktiv in der Arbeit“.

An dieser Aussage ist nur richtig, dass Memorial seit dem 6. Petersburger Dialog 2006 in Dresden regelmäßig eingeladen wird und teilnimmt. Die Initiative dazu ging von deutschen und russischen Nichtregierungsorganisationen aus, die beklagt hatten, dass von russischer Seite bis dahin keine unabhängigen NGO’s zum Petersburger Dialog eingeladen worden waren.

Ella Pamfilowa, von Herrn de Maiziere als „Menschenrechtsbeauftragte der russischen Regierung“ tituliert, ist Vorsitzende des „Rats zur Beteiligung an der Entwicklung der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte beim Präsidenten der Russischen Föderation“. Diesem Rat gehören zahlreiche angesehene NGO-Vertreter an, darunter auch Mitglieder des Vorstands von Memorial. Ella Pamfilowa leitet gemeinsam mit Ernst-Jörg von Studnitz die Arbeitsgruppe „Zivilgesellschaft“ des Petersburger Dialogs. Frau Pamfilowa war es, die Memorial um Mitarbeit gebeten hat, nachdem sie 2006 Arbeitsgruppenleiterin wurde. Eine Bitte, der Memorial bis heute mit großem Engagement nachkommt.

Memorial-Vertreterinnen und – Vertreter nehmen seit 2006 nicht nur aktiv an den Jahrestagungen des Petersburger Dialogs teil. Auf Initiative und unter Beteiligung von Memorial fanden zwischen diesen Tagungen in Zusammenarbeit mit anderen deutschen und russischen Organisationen zahlreiche Kolloquien, Seminare und Konferenzen u.a. zu Fragen der Aufarbeitung der totalitären deutschen und russischen Geschichte und zum Problem der Fremdenfeindlichkeit in beiden Ländern statt.

Es entbehrt deshalb jeder Grundlage, die Repräsentanten von Memorial der Inaktivität zu bezichtigen. Noch bedenklicher: eine solche Herabsetzung schadet der Arbeit von Memorial in Russland, die immer noch – wie Herr de Maziere wohl weiß – unter unsicheren rechtlich-politischen Bedingungen stattfindet.

2. Herr de Maiziere führt im Interview direkt im Anschluss an die oben zitierte Passage weiter aus: „Sicher sind die Menschenrechte ein Feld, das wichtig ist, aber wir denken auch, dass andere Dinge wichtig sind. Wir werden zum Beispiel jetzt bei der Arbeitsgruppe Zivilgesellschaft eine Untergruppe zu sozialen Fragen einrichten“.

Wir halten diese Entgegensetzung von „Menschenrechten“ und „sozialen Fragen“ zumindest für eine unglückliche Formulierung. Sie erinnert an ein Verständnis von Menschenrechten, das wir für überwunden glaubten und gegen das wir auch im Rahmen des Petersburger Dialogs antreten: Menschenrechte sind nicht teilbar. Bürgerliche und politischen Menschenrechte einerseits und wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte lassen sich nicht gegeneinander ausspielen – sie bedingen einander! Immer wieder müssen wir erleben, dass autoritäre Regime die Unterdrückung politischer und bürgerlicher Menschenrechte mit dem Vorrang sozialer Rechte begründen. Nicht selten werden – auch in der Russischen Föderation – „gute“ NGOs, die sich um die Nöte der Menschen kümmern, solchen gegenübergestellt, die sich den politischen Menschenrechten widmen und sich damit – so der Vorwurf – mit finanzieller Unterstützung aus dem Ausland in die „inneren Angelegenheiten“ des jeweiligen Staates einmischen. Einer solchen Entgegensetzung sollte der Petersburger Dialog nicht Vorschub leisten.

Die AG Zivilgesellschaft des Petersburger Dialogs hat ihren Schwerpunkt aus guten Gründen in Fragen der Bürgerrechte und der politisch-rechtlichen Rahmen-bedingungen für zivilgesellschaftliche Akteure, einschließlich der Visumspolitik. Dabei sollte es auch bleiben. Sabine Adler, Deutschlandradio, Berlin
Marieluise Beck, MdB, Bremen
Peter Franck, Amnesty International
Ralf Fücks, Heinrich Böll Stiftung, Berlin
Hans-Henning Schröder, SWP, Berlin
Harald Leibrecht, MdB, Berlin
Ralf Possekel, Berlin
Jens Siegert, Heinrich Böll Stiftung, Moskau
Hans-Joachim Spanger, HSFK, Frankfurt/Main
Klaus Wehmeier, Körber-Stiftung, Hamburg
Ute Weinmann, Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste, Moskau
Eva Wiesenecker, Brot für die Welt, Stuttgart

http://www.memo.ru/2010/07/22/nicht_in_unserem_namen.htm

  1. August 17, 2012 um 5:07 pm

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  2. get rid of nail fungus
    November 11, 2012 um 4:09 pm

    =Really useful posting on Die PNAC-Nachfolgeeinrichtung Foreign Policy Initiative (FPI) und
    die aktuelle Randale gegen Russland Geopolitiker’s Blog!!
    Carry on posting.

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