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Anschläge gegen die Kopten in Ägypten und Christen in Nigeria

“Teile und Herrsche”: Attentate auf die Bevölkerungen von Nigeria und Ägypten

Von Daniel Neun | 1.Januar 2011

In zwei brutalen Diktaturen, die von den USA und ihren alliierten Staaten wie Deutschland gestützt und finanziert werden, ereignen sich am Neujahrstag obskure Attentate. Die Darstellungen der “Sicherheitsbehörden” sind absurd, widersprüchlich und wechseln blitzschnell. Die Presse folgt ohne zu fragen. Aus dem Hut gezogen werden wieder einmal die “Islamisten” und die “Al Kaida”. Betrieben wird nach der alten römischen Strategie “Teile und Herrsche” die Spaltung der unterdrückten und ausgebeuteten Bevölkerung in sich bekämpfende Christen und Muslime. In Nigeria geht es zudem um die Transformation Westafrikas zur Eco-Zone.

ÄGYPTEN

Seit den Machtkämpfen nach dem Abzug Napoleons von 1805 bis 1952 unter der Herrschaft der gleichen Monarchen-Familie (bis Ende des 1.Weltkriegs als Provinz des Osmanischen Reiches), stürzt 1952 der Geheimbund der “Freien Offiziere” die Monarchie und errichtet die erste Republik Ägypten. Mitglied im Geheimbund: der spätere Präsident Gamal Abdel Nasser (1954 – 1970) und dessen späterer Nachfolger Anwar el Sadat (1970 – 1981). Nach dem verlorenen Yom Kippur-Krieg gegen Israel ändert Sadat seine bis dahin panarabische Politik, sowie die lose Bindung an die Sowjetunion und reist in einem bis dahin unvorstellbaren Schritt am 19.November 1977 zu Friedensverhandlungen nach Israel. Tausende Israelis säumen zu seiner Begrüßung die Straßen. Danach schliesssen Ägypten und Israel einen Friedensvertrag, der in beiden Ländern von großer Zustimmung getragen wird.

Ägypten wechselt auf dem Schachbrett des damaligen Kalten Krieges der Militärblöcke Nato und Warschauer Pakt faktisch die Seiten und kommt unter US-Einfluss. 1977 hebt Sadat die im bislang panarabisch-sozialistischen Ägypten herrschende Preisbindung für Grundnahrungsmittel wie Brot auf. Es kommt zu Aufständen, Sadat muss die Brotpreisbindung wieder einführen. In der BBC-Dokumentation “DIE MACHT DER ALBTRÄUME – Der Aufstieg der Politik der Furcht” (“The Power of Nightmares – The Rise of Politics of Fear”) aus dem Jahre 2004 heisst es dazu:

“Die Regierung Präsident Sadats wurde von einer kleinen Gruppe von Millionären kontrolliert, die von westlichen Banken unterstützt wurden. Die Banken wurden hereingelassen durch das, was Sadat seine “Politik der offenen Tür” nannte. Gegenüber westlichen Medien bestritt Sadat jegliche Korruption. Alle Ägypter wußten, daß dies eine unverschämte Lüge war.

Präsident Sadat, 1977: “Wem kam nun die Politik der offenen Tür zugute? Taxifahrern. Den Liberalen. All diesen kam die Politik der offenen Tür zugute. Es ist nicht so, wie sie sagen, daß hier Millionäre wären und so. Nein, ganz und gar nicht. Dies ist pure, äh, äh, ähm, pure, äh, äh, ähm, äh, ähm, schwarze Propaganda von Seiten der Sowjetunion und ihren Agenten hier im Lande.” ”

Am 6. Oktober 1981 ermordet dann eine Gruppe ägyptischer Militäroffiziere während eine Parade ihren Präsidenten Sadat. Die vier Soldaten springen von einem Truck, der ohne nachfolgende Fahrzeuge einfach anhält, werfen in aller Ruhe Handgranaten in Richtung der Tribüne (die nicht explodieren), rennen dann ca. 50 Meter über freie Fläche Richtung Zuschauertribüne und feuern auf Sadat und andere anwesende Gäste. Nachher heisst es dann, Sadat sei von 37 Kugeln getroffen worden, doch der tödliche Wunde sei von einem “Querschläger” (“ricochet”) verursacht worden. Merkwürdig, denn die in den USA ausgebildeten Leibwächter Sadats geben minutenlang nicht einen einzige Schuss ab – jedenfalls nicht auf die Attentäter.

Dargestellt wird das Ganze später als Verschwörung von “Islamisten” einer Gruppe “Islamischer Jihad” (“Islamic Jihad”) mit dem Chef-Strategen Aboud al-Zumar, einem hochrangigen Offizier des Militärgeheimdienstes. Weiteres Mitglied: ein Ägypter aus adligem ägyptisch-saudischem Hause, mittlerweile bekannt als Ayman al Zawahiri. Nach dem Attentat auf Sadat legt sein Geschrei zwischen Gitterstäben hindurch vor einem Kairoer Sondertribunal bis heute vermeintlich unwiderlegbares Zeugnis verrohter Islamisten ab, die versuchen brutale Diktaturen über mehrheitlich muslimische Bevölkerungen im US-Einflußbereich durch brutale Attentate auf diese Bevölkerung zu stürzen und damit “seltsamerweise” immer scheitern. “DIE MACHT DER ALBTRÄUME – Der Aufstieg der Politik der Furcht”

Dann wurden nahezu 300 Islamisten, unter ihnen Zawahiri, in einem Pavillon in Kairos Industrie-Ausstellungsgelände vor Gericht gestellt. Man war damit einverstanden, daß Zawahiri ihr Sprecher sein würde.

Mann im Käfig, rufend: “…für [unverständlich], für die ganze Welt, dies ist unsere Welt…Doktor Ayman Zawahiri!”

Ayman Zawahiri, im Käfig, rufend: “Jetzt wollen wir zur ganzen Welt sprechen! Wer sind wir? Wer sind wir? Warum haben sie uns hierher gebracht? Und was wollen wir sagen? Zur ersten Frage: Wir sind Moslems! Wir sind Moslems, die an ihre Religion geglaubt haben, von ganzem Herzen, sowohl als Ideologie und als Ausübung. Wir glaubten an unsere Religion, sowohl als Ideologie und als Ausübung. Und daher taten wir unser Bestes zur Errichtung des islamischen Staates und der islamischen Gesellschaft!”

Trotz seines schmissigen Vortrags entkommt Zawahiri  der Todesstrafe und ist bereits nach drei Jahren wieder frei. Schon 1985 trifft er zusammen mit Osama Bin Laden in Afghanistan ein, um mit durch die USA und ihren Auslandsgeheimdienst CIA gestützten und finanzierten Milizen unter dem “Emir der arabischen Mujaheddin” Abdullah Azzam gegen die sowjetisch gestützten Machthaber in Kabul zu Felde zu ziehen. Damaliger Finanzbeauftragter Azzams: der saudische Adlige Osama bin Laden. Zawahiri und Bin Laden beginnen Intrigen unter den Mujaheddin-Milizen um Azzam zu entmachten, dem sie eine zu milde Auslegung des Koran und eine zu politisch ausgerichtete Linie vorwerfen. Ende 1989, als die Sowjets aus Afghanistan abgezogen sind, in Berlin die Mauer fällt und das Ende der Sowjetunion bereits absehbar ist, wird Azzam im pakistanischen Peshawar durch eine Autobombe umgebracht. (DIE MACHT DER ALBTRÄUME – Episode II: Der Fantomsieg)
Die ehemals aus den USA gestützten und finanzierten Milizen werden fallen gelassen, da sie jetzt ihren geostrategischen Nutzen verloren haben – jedenfalls vorläufig.

1993 ist Zawahiri in den USA. Danach wird er, heisst es später, ein “Phantom”. Mit gefälschten Passpapieren sei er nach Bosnien, Tschetschenien, Malaysien, Singapur, die Schweiz und Hongkong gereist. Doch Ende der 90er ist der Ägypter Sawahiri wieder in Afghanistan und gibt in aller Ruhe CNN ein Exklusiv-Video. (DIE MACHT DER ALBTRÄUME – Episode III: Die Schatten in der Höhle)

Interviewer: “Für einige Zeit haben wir keinerlei Information über Ihre Aufenthaltsorte gehabt. Wo waren Sie?”

Ayman Zawahiri: “Ich bin einfach so herum gelaufen” (lacht)

Interviewer: “Nicht in Afghanistan? Irgendwo anders?”

Zawahiri: “Überall, überall.”

Interviewer: “Überall?”

Zawahiri: “Ich bin Moslem. Wenn man Moslem ist, wird man überall gesucht. Weil, wenn Du – einfach wenn Du Nein zu den Supermächten sagst, ist dies sofort ein Verbrechen an sich, für das Du gesucht wirst.”

Interviewer: Ja, aber ist es nicht so, dass Sie das was sie tun, mit Waffen tun?”

Zawahiri: “Es ist aggressiv, aber fragen sie Allah, und der ist größer als Supermächte.”

Am 11.September 2001 ereignen sich die Attentate in New York und Washington, nach denen die USA einen weltweiten “War on Terror” beginnen und in Afghanistan einmarschieren. Zawahiri wird nie gefasst. Auch heute noch reist er durch unerhörte Videowelten von “Al Kaida” auf den US-Geheimdienstportalen Site und Intelcenter.

Die Geschichte der Verschwörer-Gruppe “Islamischer Jihad”, die der Öffentlichkeit als Verantwortlicher für die Ermordung des ägyptischen Präsidenten Anwar el Sadat im Jahre 1981 präsentiert wurde, basiert vor allem auf, nun ja, Recherchen des US-Journalisten Lawrence Wright. Wright ist nicht nur Autor solcher Klassiker wie “Remembering Satan: A Tragic Case of Recovered Memory” und “The Looming Tower: Al-Qaeda and the Road to 9/11″, sondern auch des Drehbuchs von “Ausnahmezustand” (“The Siege”) mit Schauspielern wie Denzel Washington. Story des Kinofilms aus dem Jahre 1998: Attentate von CIA-trainierten Islamisten in New York führen zur Ausrufung des Ausnahmezustands, dem Einsatz des Militärs im Inneren und der Errichtung von Militär-Gefangenenlagern für Muslime und Araber in Brooklyn.

Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen, etwa 1 Million Muslime im Irak, sind rein zufällig, frei erfunden oder einfach Drehbuch-Wirklichkeits-Theorie.

Nach dem Attentat der ägyptischen Militärs auf Sadat in 1981 wird der ehemalige Generalstabschef der Luftwaffe Husni Mubarak als Vizepräsident automatisch Präsident und ruft den Ausnahmezustand aus. Diese Ausnahme und sein Zustand gelten mittlerweile seit fast 30 Jahren. Husni Mubarak ist ein brutaler, primitiver und skrupelloser Militärdiktator, der die Ehre hat die Co-Präsidentschaft über die 2008 blitzartig geschaffenene Mittelmeerunion innezuhaben. In der Mittelmeerunion sind neben Deutschland auch alle anderen nominell noch souveränen Staaten im Machtbereich der “Europäischen Union” Mitglied. (Ägyptens Diktator soll Co-Präsident der Mittelmeerunion werden, 2.Mai 2008)

Diktator Mubarak, mittlerweile 82 Jahre alt, wich nun vor kurzem der Frage aus, ob er noch einmal sechs Jahre “Präsidentschaft” anstrebe.(1)

Heute morgen hiess es nun zunächst, im ägyptischen Alexandria sei eine Autobombe vor einer Kirche explodiert. Die “Zeit” (2) zeigt ein von vielen Zeitungen gekauftes Foto mit der Unterschrift:

“Mit diesem Auto verübten Terroristen einen Bombenanschlag kurz nach Mitternacht vor einer Kirche in Alexandria”

Auffällig ist nicht nur, dass weder die naheliegende Wand des Gebäudes auch nur zerkratzt ist, noch die Blätter naheliegender Bäume von den Ästen gefegt sind.

In diesem Video von Sky News ist zudem zu sehen, dass mehrere (grünfarbige) Autos gelöscht werden und mindestens eines auf der anderen Straßenseite zur Kirche liegt.

………..

…………

http://www.radio-utopie.de/2011/01/01/teile-und-herrsche-attentate-auf-die-bevolkerungen-von-nigeria-und-agypten/

Beide Staaten, sind Pseudo Demokratien für Westliche Geschäftemacher und vollkommen korrupt.

Ein Holländischer Rabbi, über die immer schlimmeren Zustände überall!

 

Kategorien:Geo Politik Schlagwörter: , , ,
  1. edi
    Februar 9, 2011 um 9:12 pm

    Eine false flag operatonion, des Verbrecher Regimes der NATO von Mubarak.

    Kopten und Moslems demonstrieren gemeinsam in Ägypten.

    Und nun das. Lest mal, was die islamische Zeitung berichtet:

    09.02.2011 Alexandria: War Innenminister beteiligt? Schwere Vorwürfe gegen ehemaliges Kabinettsmitglied – False Flag Terror in Ägypten?

    Einige Beobachter der nahöstlichen Szene hatten dergleichen schon vermutet: Dass nämlich der blutige Anschlag gegen eine koptische Kirche in der ägyptischen Hafenstadt Alexandria nicht von “muslimischen Extremisten” verübt wurde, sondern eine false flag operation aus den Reihen der herrschenden Eliten selbst war. Es scheint jetzt auf jeden Fall so viel Anfangsverdacht zu bestehen, dass Ägyptens Generalstaatsanwalt an diesem Montag eine Untersuchung in die Rolle des ehemaligen Innenministers, Habib el-Adly, bei dem Verbrechen ankündigte. Dies teilte Ramzi Mamdouh, ein ägyptischer Anwalt, dem Medium “Al Arabiya” m

    http://www.mein-parteibuch.com/blog/2011/02/09/liebe-medienhuren-geistige-brandstifter-und-andere-volksverdummer-in-den-deutschen-massenmedien/#comment-305268

  2. edi
    Februar 12, 2011 um 8:42 pm

    Italienische Tageszeitung „Corriere della Serra“:
    Beteiligung des ägyptischen Geheimdienstes am Anschlag auf
    Koptische Kirche in Alexandria in der Sylvesternacht 2010?

    Berlin, 11. Februar 2011
    Die Staatsanwaltschaft in Kairo soll nach Berichten der italienischen Zeitung Corriere della Serra eine Untersuchung gegen den ehemaligen Innenminister Ägyptens eingeleitet haben. Als Grund für die Untersuchung wird eine mögliche Verwicklung in den Terroranschlag in Alexandra angegeben.
    Bei dem Angriff in der Sylvesternacht waren 21 Menschen ums Leben gekommen.
    Der ägyptische Ex-Innenminister Habib El Adly, der nach den brutalen Polizeieinsätzen vom 25. Januar aus dem Amt entlassen worden war, wird verdächtigt eine entscheidende Rolle bei dem Anschlag gegen die koptische Kirche gespielt zu haben.
    Ein ägyptischer Rechtsanwalt namens Mamdouh Hamdy sagte aus, dass zwei der wegen der Anschläge Angeklagten
    während der Unruhen am 25. Januar aus dem Gefängnis ausgebrochen seien und in der britischen Botschaft Schutz gesucht hatten.
    Sie berichteten, dass der Angriff auf die koptische Kirche von Fathi Abdel Wahed, einem dem ehemaligen Innenminister El Adly nahestehenden Beamten organisert worden sei. Der Anschlag sei Teil einer organisierten Strategie der Geheimdienste,
    die Aufmerksamkeit von innenpolitischen und sozialen Probleme abzulenken.

    Dies war bereits am 7. Febuar in einem Artikel des in Dubai ansässigen Fernsehsenders Al Arabiya berichtet worden.

    Hier der Artikel in der Corriere della Serra von heute

    Hier die Google Übersetzung

    Prosecution investigates Interior Minister’s alleged involvement in church attack
    http://www.thedailynewsegypt.com

    Alexandria: War Innenminister beteiligt? Schwere Vorwürfe gegen ehemaliges Kabinettsmitglied
    http://www.islamische-zeitung.de

  3. sunni
    März 11, 2011 um 9:53 am

    11.03.2011 / Ausland / Seite 7Inhalt
    Staatsterror
    Sichergestellte Geheimdienstdokumente: Mubarak-Regime inszenierte verbrecherische Anschläge im eigenen Land
    Von Rainer Rupp
    Präsidentensohn und Massenmörder: Gamal Mubarak
    Präsidentensohn und Massenmörder: Gamal Mubarak
    Foto: AP
    Die von ägyptischen Demonstranten beim Sturm auf die Geheimdienstzentrale in Kairo im Februar erbeuteten offiziellen Dokumente haben erschreckende Verbrechen des Mubarak-Regimes aufgedeckt. Abgesehen von den unzähligen Menschenrechtsverletzungen wie willkürliche Verhaftungen und Folter belegen diese Dokumente, wie Mubaraks Geheimdienst mindestens zwei Terroranschläge in Ägypten durchgeführt hat. Das betrifft zum einen ein Attentat im Jahr 2005, als mehrere Bomben im Feriengebiet von Scharm El-Scheich zwei Urlauberhotels zerstörten, und zum anderen einen Anschlag auf eine christliche Kirche in Alexandria in der Neujahrsnacht zu 2011. In Alexandria starben dabei 23 Menschen, viele wurden schwer verletzt. Schwere Unruhen zwischen Muslimen und Christen folgten. Das Regime machte Islamisten für das selbst organisierte Verbrechen verantwortlich und rechtfertigte damit ein noch schärferes Vorgehen gegen oppositionelle Kräfte.

    Nach dem Vorbild von Wikileaks haben ägyptische Aktivisten einige besonders brisante Vorgänge unter den erbeuteten Geheimdienstdokumenten bereits ins Internet gestellt. Dazu gehörten auch Dokumente des Innenministeriums über »die Mission 77«, aus denen hervorgeht, wie der ägyptische Staatssicherheitdienst den Bombenanschlag auf die Kirche in Alexandria vorbereitet und durchgeführt hat. Für den Anschlag von 2005 im Badeort Scharm El-Scheich, bei dem mindestens 88 Menschen getötet und über 200 verletzt wurden, unter ihnen auch deutsche Urlauber, wurde ein den Behörden nicht genehmer Beduinenstamm verantwortlich gemacht. Die erbeuteten Dokumente zeigen jedoch in eine ganz andere Richtung, nämlich auf Gamal Mubarak, den geschäftstüchtigen Sohn des inzwischen davongejagten Machthabers. Der hatte mit einem Konkurrenten eine Rechnung zu begleichen und jagte dessen Hotels in die Luft.

    Derweil haben die Aktivisten angekündigt, daß sie Hinweise auf mindestens sieben weitere staatliche Terroranschläge unter falscher Flagge gefunden haben, darunter etliche ebenfalls gegen Kirchen. Vor diesem Hintergrund läßt auch der jüngste Brandanschlag auf eine koptische Kirche südlich von Kairo aufhorchen. Bei den darauf folgenden sektiererischen Gewalttaten zwischen Muslimen und Christen starben am Dienstag 13 Menschen, 140 wurden verletzt. Einen Tag später, am Mittwoch, versammelte sich in Kairo zum ersten Mal die neue Regierung, um über Wege zur Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung zu beraten.

    …………………

    http://www.jungewelt.de/2011/03-11/031.php

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