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Bahrain und Oman – Revolten und Tode

Ian Henderson – Der Schlächter von Bahrain

von Freeman am ,
Seit 1998 stand ein britischer Agent namens Ian Henderson (Foto), der heute der „Schlächter von Bahrain“ genannt wird, an der Spitze des Sicherheits- apparats, einschliesslich der bahrainischen Polizei. Der ehemalige Labour-Abgeordnete George Galloway (2003 aus der Labour Partei wegen seines Widerstands gegen Tony Blairs Irakkrieg ausgeschlossen) sagte schon 1997 vor…

Auch in Oman gibt es eine Revolte

von Freeman am , unter , | Kommentare (12)
Im nächsten engen Verbündeten der USA brodelt es und die Bevölkerung von Oman protestiert gegen die 40-jährige absolute Macht des Sultans Kabus bin Said. Zwei Menschen starben laut Augenzeugen am Sonntag, als die Polizei mit Regierungsgegnern in Sohar zusammenstiess. Weitere 10 Personen wurden durch Gummigeschosse und Tränengas verletzt. In Oman sind Parteien verboten…
Kategorien:Geo Politik Schlagwörter: ,
  1. albana
    April 9, 2011 um 6:47 pm

    Die USA als grösste Verbrecher macht in der Welt !

    Mehr noch. Tag für Tag wird die »Grausamkeit« der Repression in Libyen denunziert. Lesen wir jetzt das, was Nicholas D. Kristof in der International Herald Tribune aus Bahrain berichtet: »In den letzten Wochen habe ich Leichen von Demonstranten gesehen, die aus nächster Nähe erschossen worden sind, ich habe ein Mädchen gesehen, das sich nach den Prügeln vor Schmerzen wand, ich habe gesehen, wie das Personal der Krankenwagen geschlagen wurde, weil es versuchte, Demonstranten zu retten.« Und weiter noch: »Ein Video aus Bah­rain scheint Sicherheitskräfte zu zeigen, die aus geringer Entfernung einen unbewaffneten Mann mittleren Alters mit einer Tränengaspatrone auf die Brust treffen. Der Mann fällt zu Boden und versucht aufzustehen. Daraufhin schießen sie ihm eine Patrone in den Kopf.« Sollte das noch nicht genügen, so sollte man beachten, daß es »in den letzten Tagen noch viel schlimmer geworden ist«. Noch vor der Repression kommt die Gewalt schon im täglichen Leben zum Ausdruck: Die schiitische Mehrheit ist einem »Apartheid«-Regime unterworfen.

    Der Unterdrückungsapparat wird noch verstärkt durch »ausländische Söldner« und US-amerikanische »Panzer, Waffen und Tränengas«. Die Rolle der USA ist entscheidend, wie der Journalist der International Herald Tribune erläutert, als er eine Episode beschreibt, die an sich schon aufklärend ist: »Vor ein paar Wochen ist Michael Slackman, mein Kollege von der New York Times, von den Sicherheitskräften Bahrains verhaftet worden. Er hat mir erzählt, daß sie ihre Waffen auf ihn richteten. Da er fürchtete, sie würden abdrücken, holte er seinen Paß heraus und schrie, daß er ein amerikanischer Journalist sei. Von da an änderte sich plötzlich die Stimmung; der Anführer der Gruppe näherte sich und gab Slackman die Hand, wobei er freundlich sagte: ›Keine Bange! Wir mögen die Amerikaner!‹«

    Tatsächlich ist in Bahrain die Fünfte Flotte der US-Armee stationiert. Es braucht nicht gesagt zu werden, daß sie die Aufgabe hat, die Demokratie zu verteidigen bzw. aufzuzwingen; natürlich nicht in Bahrain und nicht einmal in Jemen, sondern nur in … Libyen und in den jeweils von Washington ins Visier genommenen Ländern.

    http://www.jungewelt.de/2011/04-09/051.php

  2. luna
    Mai 4, 2011 um 7:50 pm

    Bahrain: Regierung geht weiter gnadenlos gegen Opposition vor
    Nun klagt die Staatsanwaltschaft Ärzte an

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    24 Ärzte und 23 Krankenschwestern und medizinische Helfer müssen sich in Bahrain vor Gericht verantworten, weil sie verletzte Demonstranten während der Proteste in Bahrain behandelt haben, berichtet die britische Zeitung Independent, das sich dabei, wie ähnliche Berichte an anderer Stelle, auf Aussagen von Nabeel Rajab, dem Präsidenten des Bahrain Center for Human Rights stützt.

    Vorgeworfen wird ihnen Mithilfe bei der „Verschwörung gegen den Staat“, so die offizielle Sprachregelung der Regierung zu den Protesten, die Mitte März mit rücksichtsloser Gewalt niedergeschlagen wurden (siehe Auslöschungskrieg gegen Opposition). Seither führt man – mit Rückhalt der Golf-Kooperationsstaaten – einen gnadenlosen Feldzug gegen alle, die woanders Oppositionelle genannt werden und in Bahrain Verschwörer, Verbrecher und Staatsfeinde. Neuerdings werden also auch Zahnärzte verhaftet, wie die neuesten Anklagen von amerikanischen Nahost-Experten bitter kommentiert werden.
    …………….

    http://www.heise.de/tp/blogs/8/149788

  3. groi
    Mai 21, 2011 um 7:28 am

    Von der Unmöglichkeit eines Dialogs mit der Opposition, die im Gefängnis sitzt
    Thomas Pany 20.05.2011
    US-Präsident Obama traut sich, die bahrainische Regierung zu kritisieren. Die Kritik kommt spät wie auch die Rede zum „Change“ im Nahen Osten

    Es ist von allem etwas dabei in der gestrigen Rede Obamas, die eigentlich viele Reden in einer ist. Viel, an dem sich stoßen kann, auch wer ganz unterschiedlichen Lagern angehört, wie zum Beispiel Israelis und Palästinenser. Auch ermunternder Revolutionspathos, der die Wirklichkeit schöner malt, als sie ist; zitierbare Sätze zum Change in der arabischen Welt, Grundsatzerklärungen zu Menschenrechten und Versprechungen zur Finanzhilfe für Tunesien und Ägypten. Die eigentlich spannende Frage, an welche politischen Bedingungen die Hilfe geknüpft ist, beantwortet die Rede nicht. Wie überhaupt Fragen von tatsächlich politischer Relevanz in der Rede vorkommen wie Straßenstaub auf dem Sonntagshemd….

    http://www.heise.de/tp/artikel/34/34796/1.html

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