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Archive for Mai 2011

NATO Terror in Libyen

Mai 31, 2011 1 Kommentar

„Immer noch lautere Botschaften“

Thomas Pany 30.05.2011

Libyen: Bunkerbomben zum Schutz der Zivilbevölkerung

Über wieviele Kommando- und Kommunikationszentralen und -schaltpunkte verfügt Gaddafi? Seit einiger Zeit wurden die Luftangriffen auf die libysche Hauptstadt Tripoli verstärkt (Der Luftkrieg in Libyen geht mehr parterre). Ziele der Angriffe, so die stete offizielle Begründung, sind „command centres and communications nodes“.

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Das britische Verteidigungsministerium stockt nun die Waffenkammer für die „Aufrechterhaltung der No-Fly-Zone“ weiter auf und plant den Einsatz von lasergelenkten Paveway III-Bomben, die durch dickere Schutzmauern durchdringen können. Die Bunker Busters sollen laut Angaben des MoD Kommando-und Kommunikationszentren ausschalten.

Bereits vergangene Woche ließ die Nato bei einer Pressekonferenz zur Operation Unified Protectorverlauten, dass man den Druck auf Gaddafis Regime erhöht habe, indem man „command-and-control“-Zentren angegriffen habe. Sowohl die Befehlsübermittlung wie Bewegungsfreiheit Gaddafis seien dadurch stark beschnitten worden: „Effectively, he’s gone into hiding“ – in Bunkerverstecken?

Die Frage, die zu Anfang der Militäroperation, als sie noch „Odyssee Dawn“ hieß, heftige Kritik hervorrief – ob der Einsatz den Regime Change] zum Ziel hat – wird mittlerweile auch vom amerikanischen Präsidenten eindeutig beantwortet: Obama renews call for Libya regime to go. Unter Wahrung der Form, selbstverständlich, das UN-Mandat des Schutzes der Zivilbevölkerung bleibt bei solchen Bemerkungen nie unerwähnt. Gaddafi „muss gehen“, solange er nicht aufgibt, werden die USA und Großbritannien ihre Einsätze fortsetzen, hieß es beim Treffen zwischen Obama und Cameron vergangene Woche und: „Eine bestimmte militärische Option kommt für beide aber nicht in Frage“.

Die Regel, das unausgesprochene Ziel nur anzudeuten, gilt auch für die britischen Bunker Busters, die zum Einsatz schon in italienischen Basen bereitliegen: „Wir versuchen nicht, Personen aus Gaddafis innerem Zirkel als Zielscheibe zu nehmen“, wird der britische Verteidigungsminsiter Liam Fox von der BBCzitiert. Man wolle nur „immer noch lautere Botschaften“ senden. Der Einsatz der Enhanced Paveway III-Bomben sei „eine weitere Möglichkeit, wie wir wir unsere Taktiken weiterentwickeln, die zivile Bevölkerung zu schützen und die Absicht der UN-Resolutionen 1970 und 1973 zu erfüllen“. Das Arsenal dazu ist schon jetzt nicht spärlich, wie der BBC-Bericht fortfährt:

The RAF’s arsenal already includes Enhanced Paveway II, Paveway IV, and Dual Mode Seeker Brimstone bombs.

So verschlungen oft die Argumentationsserpentinen sind, um das faktische Ziel der Operation Unified Protector, die Entfernung Gaddafis, im Nebel zu halten und den Schutz der Zivilbevölkerung hoch, so eigenartig sind die Fragen, die vom Rand her sich ins schöne Bild zwängen: wieso Gaddafi und nicht auch Baschar al-Assad? Der Autokrat und dessen innerer Zirkel haben das Blut Hunderter von protestierenden Syrern an den Händen, die Oppositionsbewegung in Syrien hat das gut dokumentiert.

..

http://www.heise.de/tp/artikel/34/34850/1.html

Ryan Lizza spreads anti-Libyan war propaganda in “The New Yorker”

by A Cat @ 12:09 am. filed under Libya, Barack Obama, Colored Revolution, Hillary Clinton, propaganda, war

“The most dangerous of all falsehoods is a slightly distorted truth”. Georg

Christoph Lichtenberg

In front of the background that Barack Obama just started a war of choice against Libya Ryan Lizza, a famous writer of political profiles, published a lengthy article in the left leaning “New Yorker” magazine on the foreign policy of Barack Obama.

Ryan Lizza tries to make the case for Barack Obama that his foreign policy is a balanced mix of American values and American interests, driven by the events of ongoing history and decisions made from case to case in reaction to these events in the best manner for mankind eyeing not so much for perception as for results. The title of his article already articulate the message the readers shall swallow after reading the ten page article: “The Consequentialist – How the Arab Spring remade Obama’s foreign policy.”

(more…)

Syrien: Auch da macht sich der Westen, zum Sprachrohr der Moslem Bruderschaft und andere Terroristen aus Pakistan, Tschetschenien, alte CIA Kameraden, für Randale.

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Die NATO Terror Maschinerie, fuer den Drogen Handel im Chaos in Afghanistan

Mai 30, 2011 4 Kommentare

Der JemenHumanitäre Katastrophe und die Zerstörung von Weltkulturerbe | von Georg Wagner

Die auswegslose Lage in Afghanistan

Florian Rötzer 30.05.2011

Während deutsche Soldaten und afghanische Polizeichefs bei einem Anschlag getötet wurden, starben Dutzende von Zivilisten und afghanische Polizisten bei Luftangriffen der Nato

Die Lage der Isaf-Truppen in Afghanistan wird immer absurder und gefährlicher. Weil Truppen abgezogen werden sollen, müssen möglichst schnell möglichst viele afghanische Soldaten und Polizisten ausgebildet und eingestellt werden. Das aber macht es den Aufständischen leichter, Militär und Polizei zu unterwandern und so gezielte Angriffe auszuführen, die bei den Isaf-Truppen die Unsicherheit und das Misstrauen gegenüber den afghanischen Sicherheitskräften weiter verstärken (Afghanistan: Afghanische Sicherheitskräfte werden zu einer Bedrohung für die Zivilbevölkerung).

Das Ergebnis war wieder beispielhaft am Samstag zu sehen, als ein Selbstmordattentäter – möglicherweise waren es auch mehrere, wovon die Bundeswehr ausgeht -, der in einer offenbar gut vorbereiteten Aktion vermutlich mit einer Polizeiuniform in das Gebäude des Provinzgouverneurs von Takhar, Abdul Taqwa, gelangte, wo sich gerade eine hochrangige deutsch-afghanische Delegation traf. Bei dem Anschlag wurden die afghanischen Polizeichefs Schah Dschahan Nuri und Daud Daud sowie zwei deutsche Soldaten und mehrere afghanische Sicherheitskräfte getötet. Neben Generalmajor Markus Kneip und Provinzgouverneur Taqwa wurden vier deutsche Soldaten und weitere Afghanen verletzt…..

http://www.heise.de/tp/artikel/34/34848/1.html

…das ist einer der Rohstoffe, für die unser Verteidigungsminister
Soldaten in anderen Ländern aufmarschieren läßt, immerhin geht es um
ein Volumen von weit über 100 Mrd Euro jährlich, von dem das meiste
auf Banken in Luxemburg, der Schweiz oder obskuren Bankparadiesen wie
den Cayman-Inseln landet. Noch dazu kann man Opium und Heroin
mittlerweile zu den Kampfmitteln zählen. So wird beispielsweise der
Iran mit Opium zum Dumpingpreis aus Nordafghanistan überschwemmt, es
gibt Schätzungen die von 2 Millionen Süchtigen dort ausgehen. Rußland
setzt das Zeug vorwiegend in den „Unruheprovinzen“ ein.

Das geht nun schon seit Jahren so:
http://monde-diplomatique.de/pm/2002/03/15/a0027.text.name,askfrIrKU.n,80

Die Geschäfte der SPD Politiker mit der Internationalen Drogen Mafia

In Geo Politik am März 11, 2010 von geopolitiker Mit Tag(s) versehen: , , , , Bearbeiten

Die Deutschen SPD Politiker stehen allein mit Ihrer Mafiösen Unterstützung für Edi Rama und den Enver Hodscha Gestalten Albaniens

Martin Schulz
Martin Schulz, aus der Lobby der Albaner Drogen Mafia! Gramoz Ruci ist nun Fraktions Vorsitzender im Albanischen Parlament der Opposition, was nicht verwundert, wenn man den “Prince of Darness), des Enver Hoxha Regimes unterstützt. Nichts Neues auch aus den Hamburger Partnern der Albaner Mafia um Gehard Schröder und Co.,  dem Osmani Clan.

Aber ebenso war für das BMZ, Steinmeier einer der grössten Europäischen Drogen Schmuggler Sokol Kociu (8 Tonnen Kokain, Interpol Aktion „Orinoko“ in 2001) mit ihren Entwicklungs Betrugs Experten Alfred Horn, eine besonders wichtige Verbindungs Figur, obwohl bereits dem AA usw.. Berichte, über dies Gestalt vorlagen. Man kann das in BKA Reports nachlesen, welche unter Verschluß sind, aber wir haben sie hier zugänglich gemacht.

Die Gramoz Ruci, Arta Dade und Edi Rama Mafia Show in Tirana und Martin Schulz und die FES, immer dabei!

Ermittlungen gegen Ecolog-Mitarbeiter und die Familie Destani aus Mazedonien

Der Skandal um die gefälschten Diplome der Mafia Universität Tetova fliegt nun auf.

Georg Soros Bestechungs Bande – Steinmeier, Schröder, Gernot Erler und die SPD ( 1 2 3)

Heidemarie Wieczorek-Zeul, BMZ, GTZ und der kriminelle Aufbau im Ausland ( 1 2 3 4)

Der Osmani Clan in Hamburg ( 1 2)

Vollkommen verblödet: Die FES, der Kosovo und die SPD Aussenpolitik

450 Kilo Heroin nach Italien mit Hilfe der Deutschen Botschaft Tirana ( 1 2)

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Bauen auf Albanisch: nur ohne Gesetze und Regeln rund um Geldwäsche


Die Landraub Philosophie, einer dummen und kaputten Gesellschaft!

Von Kai Vöckler.
Zwischen Priština und Graz – eine europäische Begegnung
Architektur

Visar Geci, geboren in Priština, ist Architekturstudent in Graz, Barkeeper mit eigener Fernsehsendung und Fitnessstudiobesitzer. Außerdem definiert sich Geci als kosovarischer Patriot, der alles für den Aufbau des Kosovo tut. Kai Vöckler beschreibt für „Report“ seine Begegnung mit dem überzeugten Europäer, der zwischen Graz und Priština sein ungewöhnliches Lebensmodell findet.

Den heute 33-jährigen Visar Geci, geboren in Priština (auf Albanisch: Prishtinë), Kosovo, und seit dem Jahr 2007 österreichischer Staatsbürger, traf ich erstmals 2005 auf einer Konferenz der Technischen Universität Graz zum Thema Stadtentwicklung in Osteuropa. Der kosovo-albanische Student an der Fakultät für Architektur zeigte in der Kaffeepause Fotos aus seiner Heimatstadt Priština, die mich schlicht „umgehauen“ haben. Die Fotografien dokumentierten beeindruckende Gebäude und Baustrukturen; eine ungeregelte, alle mir bekannten Maßstäbe überschreitende Bautätigkeit schien die Stadt nach Einmarsch der NATO-Truppen im Jahr 1999 förmlich gesprengt zu haben. Und auch beim ersten Augenschein war mir klar, dass es sich um eine besondere Form sogenannter „informeller“ Siedlungstätigkeit handeln musste. Im Gespräch mit Visar Geci und seinem Freund Gezim Kastrati wurde mein erster Eindruck bestätigt: An dieser Bautätigkeit waren weite Kreise der kosovo-albanischen Gesellschaft beteiligt, von Landmigranten bis hin zu Ministern der provisorischen Selbstregierung, von den aus der EU oder der Schweiz repatriierten albanischen Flüchtlingen bis hin zu alteingesessenen Familien. Ohne hier auf die komplizierte politische Situation eingehen zu können, waren die anderen Bevölkerungsgruppen wie die Kosovo-Serben wenig interessiert, unter den -neuen Verhältnissen im Kosovo in Form von Immobilien in die Zukunft zu investieren.

Besonders frustrierend war aus architektonischer und planerischer Sicht, dass die existierende Stadtstruktur weitgehend zerstört, die professionelle Expertise von den Bauherren praktisch nicht in Anspruch genommen wurde und die politisch Verantwortlichen, die UN-Verwaltung und die provisorische Regierung, tatenlos dem Treiben zuschauten.
……..
Kai Vöckler, geboren 1961, ist freischaffender Stadtforscher und Publizist in Berlin. Er hat zahlreiche Publikationen zu urbanistischen Themen veröffentlicht, ist Gastkurator an europäischen Kulturinstitutionen und realisiert seit vielen Jahren Projekte mit Architekten und Stadtplanern. Vöckler ist Gründungsmitglied von Archis Interventions, einer nichtstaatlichen Organisation, die sich in Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen seit 2005 mit den Problemen städtischer Entwicklung in Postkonfliktsituationen auseinandersetzt. Archis Interventions ist zurzeit in Pristina, Mostar, Beirut und Kabul aktiv.
http://web.redaktionsbuero.at/

Albanische Tourismus Vorstellung in Abwässern, Dreck und Beton:

Zwischendurch, werden wie hier 22 Projekte beschlagnahmt, der Kosovo Mafia, Alles illegal in Albanien gebaut.

Bei jedem Krieg dabei: Cem Özdemir, als Lakai der Betrugs Organisation: Atlantik Bruecke e.V.


Immer dabei der Lakai der USA und Atlantik Bruecke.

Desparada News (25.05.2011 14:38h): Ein Artikel aus dem Blogger-Netzwerk: Herr Özdemir und die Bundeswehr-Einsätze
http://branowagner.wordpress.com/2011/05/25/grune-finden-mehr-bund~ Grüne finden mehr Bundeswehreinsätze gutVeröffentlicht am 25. Mai 2011 von Brano Wagner Entpuppen sich die Grünen als „Wölfe im Schafpelz“?.ZDFheute: Ein seltenes Lob: Die Grünen finden es angemessen, mehr deutsche Soldaten für Auslandseinsätze vorzuhalten. Grünenchef Özdemir begrüßt damit die Pläne des Verteidigungsministers. Aber es dürften keine Handelswege verteidigt werden.Meinereiner: …

http://desparada-news.blogspot.com/2011/05/ein-artikel-aus-dem-blogger-netzwerk.html

Er plabbert nur nach, was NeoCons und Co. vorkauen.

Nach Libyen Luft- und Seeblockade vor Somalia

Von petrapez | 24.Mai 2011 um 12:41 Uhr

Neuerliche Forderung nach UNO-Resolution zum erlaubten erweiterten Kriegführen nach dem Vorbild der umstrittenen Ermächtigung gegen Muammar el Gaddafi.

Die Afrikanische Union drängt die UNO zur “völkerechtlichen Absegnung” einer umfassenden Luft- und Seeblockade an Somalias Grenzen. Nach Angaben der kenianischen Zeitung Daily Nation vom 22.Mai würde ein derartiger Antrag zur Zeit “aktiv” geprüft, aber es gibt noch keinen Hinweis darauf, ob eine Entscheidung unmittelbar bevorstehe. Weiterlesen »

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Bilder vom Krieg in Libyen


Bilder vom Krieg in Libyen
19. Mai 2011

US-Cheflügner Barack Obama hat heute verkündet, dass die USA Libyen und dem nahen Osten Demokratie und Freiheit bringen. Bilder von der Demokratie und Freiheit, die die USA und die NATO per Angriffskrieg nach Libyen bringen, gleichen auf verblüffende Weise den Bildern von der Demokratie und Freiheit, die die USA zuvor bereits nach Afghanistan und in den Irak gebracht haben.

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Veröffentlicht in Uncategorized | Getaggt mit Krieg, Libyen, NATO, USA | 8 Kommentare »
Die dreifache Tagesschau heute zur Bundeswehr und ihrer Reform
18. Mai 2011

Zuerstmal schauen wir, was die Tagesschau über die Bundeswehrreform unter dem Titel „45.000 Soldaten weniger für die Bundeswehr“ berichtet:

De Maizière begründete die Reform damit, dass die Bundeswehr im Laufe der Jahrzehnte zu unbeweglich geworden sei. Die meisten Großinstitutionen neigten dazu, unbeweglich zu werden, am Bestehenden festzuhalten und Neues zu verdrängen. Deswegen sei auch bei der Armee von Zeit zu Zeit eine Neuausrichtung notwendig.

Zu dem sprach er von „gravierenden Mängeln“. Die Reformen der vergangenen Jahre seien nicht ausreichend gewesen. Der Minister betonte aber, dass die Bundeswehr in Deutschland und im Einsatz hoch geschätzt werde. Die Truppe sei hochmotiviert, leistungsbereit und professionell. Es sei ehrenvoll, in deutscher Uniform für eine bessere, gerechtere und freiere Welt einzutreten. „Darauf können wir in aller Bescheidenheit stolz sein.“

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Fraudulent loans at the Kabul Bank – REPORT ON KABUL BANK CORRUPTION IS CLASSIFIED

Mai 10, 2011 1 Kommentar

REPORT ON KABUL BANK CORRUPTION IS CLASSIFIED, TAKEN OFFLINE

An eye-opening report on corruption in the Afghan Central Bank that was issued last March by the Inspector General of the U.S. Agency for International Development was recently removed from the USAID web site after the Agency decided to classify some of its published contents.

The now-classified IG report focused on the failure to discover a widespread pattern of fraudulent loans at the Kabul Bank which led to the diversion of $850 million, the near collapse in 2009 of the bank, and an ensuing national crisis. Employees of the Deloitte accounting firm, who were serving as advisers to the bank under contract to USAID, could and should have alerted the U.S. government to early signs of fraud, the Inspector General found, but they did not.  (Instead, the U.S. government learned of the bank corruption thanks to a February 22, 2010 story in the Washington Post.)

But in the past week or so, the March 16, 2011 USAID Inspector General report (pdf) was abruptly withdrawn from the Agency’s website.

Why?  Because USAID retroactively classified certain information in the report.

„At the time our report was issued, it was written utilizing information from non-classified sources,“ said James C. Charlifue, the chief of staff of the USAID Office of Inspector General.  „After our report had been issued, USAID subsequently classified two documents that were cited in our report.  This action resulted in the report becoming classified and we removed it from the web site,“ he told Secrecy News.

Depending on the precise circumstances, the classification of information that has already been officially released into the public domain is either discouraged or prohibited, not to mention futile.  According to executive order 13526 (section 1.7c), declassified information that has already been released can only be reclassified with the written approval of the agency head.  Unclassified information that has been formally released and is no longer under U.S. government control is supposed to be beyond the reach of the classification system altogether.

A spokesman for USAID did not respond to requests for comment on the decision to classify the information.

In the present case, the suppressed IG report remains independently available in its original form.  A copy was obtained by Secrecy News.  See „Review of USAID/Afghanistan’s Bank Supervision Assistance Activities and the Kabul Bank Crisis,“ USAID Office of Inspector General report, March 16, 2011.

Much of the substance of the report was previously reported in „U.S. Advisers Saw Early Signs of Trouble at Afghan Bank“ by Ernesto Londono and Rajiv Chandrasekaran, Washington Post, March 15, 2011; and „U.S. Agency Ends Accounting Firm’s Afghan Contract“ by Alissa J. Rubin and James Risen, New York Times, March 17, 2011.

Now that the original report has been formally classified and withdrawn, „We plan on publishing a non-classified version of the report,“ said Mr. Charlifue of the USAID Office of Inspector General, „which we will place on our web site.“

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Bin Laden – Ayman al-Zawahiri: Pakistan knew about bin Laden attack


Fearing a public backlash for supporting US, Pakistan has downplayed its role.
Pakistan osama bin laden
Aamir Latif – Thursday, May 5, 2011 – 14:08
ISLAMABAD — Pakistani officials said the country had full knowledge of the U.S. raid on bin Laden’s hideout and played a larger role in the lead-up to the operation than previously acknowledged. full story

The next most wanted man in the world?

After Osama bin Laden’s death, the world has turned its attention to a 59-year-old Egyptian named Ayman al-Zawahiri.
Jon JensenMay 5, 2011 15:39

Ayman zawahiri egypt 2011 5 5

An screen grab taken from a video broadcast on Al Jazeera on December 20, 2006 shows Al Qaeda leader Ayman al-Zawahiri.

Now that Osama Bin Laden has officially been labeled as “deceased” on the FBI’s top-10 list of most wanted terrorists, attention is shifting to the former Al Qaeda leader’s most likely successor: a 59-year-old Egyptian surgeon named Ayman al-Zawahiri.

Sheikh al-Zawahiri, a.k.a. “The Doctor,” was a longtime spiritual mentor to Bin Laden. The two first met and bonded in the 1980’s as mujahideen, or Muslim holy warriors, fighting to repel the Soviet invasion in the mountains of Afghanistan.

The charismatic Bin Laden always had the financial resources needed to recruit a worldwide network of terrorists.

But Bin Laden’s more experienced right-hand man, Zawahiri, ultimately merged military strategy with Al Qaeda’s radical ideology to mastermind some of the group’s most deadly terror attacks around the world, including the 1998 U.S. Embassy attacks in Africa.

Check out Charles Sennott’s chilling profile of Zawahiri, an “arrogant and egotistical” terrorist leader bent on acquiring weapons of mass destruction to launch a “dirty bomb” attack on the United States.

In the decade since the attacks of Sept. 11, Zawahiri has released several jihadi videos calling on Muslims to continue in the “holy war” against the United States and its allies.

Most of the videos — including this 2002 clip where Zawahiri claims credit for 9/11 while seated beside Bin Laden — are recorded from undisclosed locations along the Afghanistan/Pakistan border.

But one of Zawahiri’s first video appearances — recorded in 1982 just outside the confines of a cramped jail cell in an Egyptian courtroom — may offer some insight into the man who will likely be crowned as the new leader of the world’s largest terror network.

Zawahiri, then a young leader in the nascent Egyptian Islamic Jihad group, was one of hundreds of Islamists rounded up and summarily tortured following the assassination of Egyptian President Anwar Sadat in 1981.

Islamic Jihad was composed of small network of cells opposed to secular rule in Egypt. They were inspired by several radical Islamic writers in the early 1960s, and driven further towards religious conservatism following Egypt’s humiliating defeat to Israel in the 1967 war.

Sweeping crackdowns on Islamists by Sadat’s predecessor, Gamal Abdel Nasser, only emboldened the groups to push harder for religious reform.

The mass arrests following Sadat’s death, which included Zawahiri, were only the first of what would eventually become a pattern of crackdowns on Islamists by former President Hosni Mubarak, who was recently toppled following a mass public uprising and revolution.

In the 1982 video, hundreds of prisoners placed on trial for the death of Sadat are paraded before a group of local and foreign journalists from behind bars.

One prisoner announces Zawahiri as the spokesman of their group, who then defiantly screams in the direction of the cameras in his broken English.

“Now we want to speak to the whole world. Who are we? Why do they bring us here?” he shouts to the press corps. “We are Muslims who believe in their religion, both in ideology and practice, and we tried our best to establish an Islamic State and an Islamic society.”

Behind Zawahiri, the other prisoners chant religious slogans in unison.

Zawahiri shouts about the inhumane torture they have faced inside Mubarak’s prisons.

Zawahiri said prisoners were beaten, shocked with electricity, and subjected to dogs — and that several were killed.

“Where is freedom? Where is human rights? Where is justice?” screams Zawahiri. “We will never forget. We will never forget.”

After 3 years of torture in Egypt’s notorious Tora Prison, an imposing fortress-like penitentiary located on the banks of the Nile River just south of Cairo, Zawahiri’s ideology of hatred became more pronounced.

Many analysts have argued that the birth of Al Qaeda can be traced by to the humiliation of torture within Egypt’s prisons.

  • update: 9/2016
  • Did al Qaeda exchange former Pakistani army chief’s son for Zawahiri’s daughters?

    Al Qaeda claims that two of Ayman al Zawahiri’s daughters and a third woman were released weeks ago in exchange for the son of General Ashfaq Pervez Kayani, Pakistan’s former spymaster who also served as the Chief of Army Staff until 2013.

    The 20th edition of Al Masra magazine, which was posted online in late August, featured the claim on its front page. Al Masra is produced by a media shop affiliated with Al Qaeda in the Arabian Peninsula (AQAP), but it reports on news from all parts of al Qaeda’s global network.

    The Long War Journal cannot independently confirm the hostage exchange. There does not appear to be any reporting in the Pakistani press indicating that Kayani’s son had been kidnapped, let alone involved in a high-profile hostage swap.

    Al Qaeda sources announced in early August that Zawahiri’s daughters had been released. Independent accounts indicate that the global jihadist organization had been trying to secure their release in exchange for the kidnapped sons of Pakistan’s elite.

    Screen Shot 2016-09-01 at 11.09.46 AM

    The editors of Al Masra included a box (seen on the right) highlighting the story on the front page and saying that “detaining” the “son of the Pakistani Army Commander” led to the release. The newsletter’s authors claimed a series of tweets posted online in mid-August provided the insider details of the story. A pdf of the tweets, with accompanying images, can be viewed here. WARNING: The tweets include graphic images of an alleged Pakistani spy beheaded by al Qaeda for supposedly leading authorities to Zawahiri’s daughters.

    The author of the tweets (who wrote on an account that has since been suspended, @muhager_0) blasted the “apostate” Pakistani Army for selling out high-profile al Qaeda operatives to the Americans in the past, such as Abu Firaj al Libi, Khalid Sheikh Mohammed and Abu Zubaydah.

    In another tweet, the jihadist accused the Pakistani Army of detaining Zawahiri’s daughters, as well as the daughter of Sheikh Murjan Salem al Jawhari, as part of its “infidel” war on the mujahideen. The Twitter user, who is likely an al Qaeda media operative, further claimed that al Qaeda was left with two ways to deal with the situation. First, al Qaeda needed to take “revenge” on the supposed spy. Second, Allah “enabled the mujahideen” to detain the son of the Pakistani Army commander in order to exchange him “for the sisters.” He included a picture of Kayani to emphasize that this is the Pakistani leader he meant. Al Qaeda’s account referred to Kayani as if he is active, even though he has been retired for nearly three years.

    The “prideful” Pakistani Army initially “refused” the proposed exchange, according to al Qaeda’s account, but eventually agreed to it after lengthy negotiations. Zawahiri’s daughters and the other woman, along with their children, were reportedly returned to Egypt.

    It isn’t clear if the purported exchange took place in late July or early August.

    As Sahab, the propaganda arm for al Qaeda’s senior leadership, released an unusual, thinly-veiled threat against the Pakistani Army in mid-July. The statement, dated June 2016, was attributed to “Al Qaeda Central” and dealt with the “treacherous” Pakistani Army’s detention of the three women and their children. Umaymah al Zawahiri and Fatimah al Zawahiri were identified, respectively, as the wives of Abu Dujana al Basha and Abu Basir al Urduni, both of whom are fallen al Qaeda commanders.

    Al Jawhari’s daughter, Sumaiya Murjan Salem, was listed as the widow of Adnan al Shukrijumah, who was the chief of al Qaeda’s North American operations until he was killed during a Pakistani operation in Dec. 2014. Shukrijumah had been wanted by Amerian authorities for his role in a string of plots dating back to 2002 and 2003, when he was identified as a key operative in al Qaeda’s post-9/11 plans. He was also tied to a 2009 plot against New York City’s subways. [See LWJ report, Al Qaeda sleeper agent tied to 2009 NYC subway plot.]

    In its threatening message, Al Qaeda accused the Pakistanis of holding the three women and their children on the “orders of American intelligence” since 2014. The jihadists claimed at the time that the negotiations to free them had “failed.” Al Qaeda said it would hold the Pakistani government and its “American masters” responsible “for their criminal behavior.”

    Just over two weeks later, on Aug. 5, al Qaeda’s social media channels lit up with news that Zawahiri’s two daughters and Shukrijumah’s widow had been released.

    Did al Qaeda force the Pakistani government’s hand by kidnapping Kayani’s son? Again, The Long War Journal cannot substantiate the claim with independent evidence. But the tactic is entirely consistent with al Qaeda’s past schemes.

    In May, US Special Operations Forces and Afghan Commandos rescued Ali Haider Gilani, the son of Pakistan’s former prime minister, in a joint raid. Afghan officials said they didn’t even know the younger Gilani was being held at the location that was raided. Several al Qaeda operatives were targeted and it was apparently fortuitous that Gilani was found with them. [See LWJ report: US, Afghan forces rescue son of former Pakistani prime minister from ‘al Qaeda cell’.]

    Ali Haider Gilani was kidnapped in 2013. His father, Yusuf Raza Gilani, was Pakistan’s Prime Minister from 2008 to 2012. According to the Associated Press and other outlets, Yusuf Gilani claimed that the hostage-takers wanted “several al Qaeda prisoners” in exchange for his son.

    After his release, Ali Gilani was more specific. “They wanted the government to release some women from [the] family of al Zawahiri and also demanded hefty ransom,” press reports quoted Gilani as saying.

    That is, al Qaeda wanted to exchange Ali Gilani for Zawahiri’s daughters. This the same swap al Qaeda now claims it arranged for Kayani’s son. Additional kidnappings in Pakistan over the past few years may be related to the same aim.

    The details of how al Qaeda secured the release of the three women are important for our understanding of the group’s operations inside Pakistan and Afghanistan. If the jihadist organization is merely boasting, then that is noteworthy. But if al Qaeda did manage to kidnap Kayani’s son and force the Pakistani government’s hand, then this indicates Zawahiri’s men have a disturbingly long reach inside of Pakistan. Although retired, Kayani is one of the most powerful figures in the Pakistani military and intelligence establishment, which has long sponsored jihadis, including the al Qaeda-allied Taliban.

    Al Qaeda used its safe havens in Afghanistan to hold Ali Gilani. This further demonstrates the importance of al Qaeda’s Afghan redoubt as it operates in South Asia. Al Qaeda likely chose to hold Gilani in Afghanistan, as opposed to Pakistan, because it would be easier to hide him from Pakistani authorities. However, al Qaeda’s arm in Pakistan has been growing as well. For example, the Washington Post reported in early June that Pakistani counterterrorism officials “have a list of several hundred active al Qaeda members” in Karachi alone and assume “there are at least a few thousand on [Karachi’s] streets.”

    Al Qaeda in the Indian Subcontinent (AQIS), which was formally announced by Zawahiri in September 2014, is growing in both Afghanistan and Pakistan. Verifying or disproving the claims surrounding Zawahiri’s daughters may shed additional light on this al Qaeda arm’s capabilities.

    Thomas Joscelyn is a Senior Fellow at the Foundation for Defense of Democracies and the Senior Editor for The Long War Journal.

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Die Entführungs Industrie in Russland – Kidnappings scare rich Russian parents


By Miriam Elder
Created 1969-12-31 20:00
Russia [1]
Kidnappings scare rich Russian parents
Miriam Elder [2]May 6, 2011 06:04
After 16-year-old daughter of Lukoil executive disappears, Russians fear return to violence of the 1990s.

Editor’s note: This article is part of „Underworld: a global crime blotter [3],“ a semi-regular series covering crime and punishment around the world.

MOSCOW, Russia — Viktoria Teslyuk left her home outside Moscow early one morning this March. The 16-year-old had a session with her math tutor, and dressed warmly to keep the morning frost at bay. That was the last anyone saw of her.

Investigators believe they found Teslyuk’s body this week as the warm spring weather melted winter’s snow. The victim suffered multiple stab wounds and a head injury. Investigators are awaiting final confirmation of the woman’s identity.

Normally, the case would be lumped with the hundreds of other murders that happen in Moscow each year. In 2010, 582 murder cases were opened in Moscow alone, according to the prosecutor general’s investigative committee. (Compare that to 471 in New York City or 312 in Los Angeles in 2009).

But Teslyuk’s case has stood out because she is the daughter of Robert Teslyuk, a top executive at Lukoil, Russia’s biggest privately owned oil company. Within days of her disappearance, the company issued a press release seeking information on her whereabouts.

Teslyuk’s disappearance came about the same time as another high-profile kidnapping, heightening fears that business-driven disputes, tempered after the wild 1990s, were returning full force.

With investigators still searching for Teslyuk, or her body, in late April, the son of another high-profile businessman went missing. Ivan Kaspersky, 20, was snatched on his way to work on April 19. His disappearance stood out for yet another reason. Kaspersky’s father is no shady tycoon, knee-deep in the sort of dirty business that still comprises a sizeable chunk of the Russian economy. Eugene Kaspersky is the 45-year-old founder of Kaspersky Labs, a leading computer security firm specializing in anti-virus, anti-spyware and anti-spam products.

The kidnappers asked for a 3 million euro ($4.5 million) ransom. As news of the kidnapping began to appear in the Russian press, newspapers were fed misinformation that Kaspersky had paid the ransom, as police hoped to defuse the pressure, lest the kidnappers make a drastic move. Ivan Kaspersky was rescued six days after his kidnapping, when security and police officers raided a sauna in the picturesque village of Sergeyev Posad, outside Moscow.

Five people have been arrested in the case. Russian media have identified the culprits as a couple in their 60s, their 29-year-old son and two of the son’s friends, who thought up the scheme to pay off their debts. Igor Markin, a spokesman for the investigative committee, told the ITAR-Tass news agency this week that the scheme was thought up after the couple watched a TV report on Eugene Kaspersky, who the day before was named one of the country’s richest men by Russian Forbes, with a fortune of $800 million.

Yulia Ponomaryova, a vice president at private security firm Alpha-Inform, says her firm has received a 20 percent increase in calls since the two incidents.

“Did people pay more attention to the security of their kids and loved ones in the 1990s? Without a doubt yes — nearly every other person was scared for their life,” she said. She said about 80 percent of her company’s business was devoted to protecting “VIP children.”

“People think today our luck has changed, but that’s not the case,” Ponomaryova said. “We don’t think the ’90s are back, but the difficult economic situation means there are a lot of people who want to get rich quickly. They have always existed and will always exist. Since we don’t have a very high standard of living in Russia, they come from the regions and do this.”

Revenge killings, kidnappings, car bombs and shootouts were a hallmark of Russia’s turbulent transition to free-for-all capitalism. In the last year of the 1990s, police investigated 591 contract killings, before the numbers began to dip.

“Today, we advise all people — especially politicians in Russia, major businessmen, show business people — to pay attention to their children’s security,” Ponomaryova said. “The ’90s aren’t coming back,” she repeated, “but a lack of money is leading more people to crime.”

Kaspersky spoke to Rossiya-1 television after his son was freed, according to Russian news agencies. “This crime directly affects the image of Russia as a state that hopes to be innovative,” he said.

http://www.globalpost.com/print/5642749

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Der kriminelle Faschismus der NATO-USA, in den Arabischen Ländern


Wer wird die arabische Welt umgestalten – die Völker der Region oder Amerika? Drucken
Geschrieben von von Tariq Ali – The Guardian
Donnerstag, 5. Mai 2011
Die politische Landkarte der arabischen Welt ist ein Flickenteppich, bestehend aus degenerierten nationalistischen Diktaturen, Klienten-Monarchien und Tankstellen des Imperiums, (Golfstaaten‘ genannt). Sie sind das Resultat des britischen und französischen Kolonialismus, der eine intensive Erfahrung war. Nach dem ‚Zweiten Weltkrieg‘ änderte sich das Szenario.Die Rebellionen gehen weiter Nach diesem Krieg setzte ein komplexer Prozess ein, in dessen Verlauf die imperiale Macht an Amerika überging. Eine der Folgen war ein radikaler, antikolonialistischer arabischer Nationalismus, eine andere die Expansion des Zionismus. Dies alles ereignete sich – im weitesten Sinne – im Rahmen des ‚Kalten Krieges‘ .Als der ‚Kalte Krieg‘ zu Ende war, übernahm Washington die Kontrolle über die Region – zunächst mittels regionaler Potentaten, später durch direkte Besatzungen und die Installation von US-Militärbasen. Raum für Demokratie war in diesem Rahmen nie. Die Israelis protzten, sie seien eine Oase des Lichts im Herzen der arabischen Dunkelheit. Wie haben diese Faktoren die arabische Intifada (1) beeinflusst, die vor vier Monaten begann?Im Januar vibrierten die Straßen Arabiens. Der Slogan, der die Massen verband – unabhängig von Religion und Klassenzugehörigkeit – lautete: „Al-Sha’b yurid isquat al-nizam!“ (Das Volk will, dass das Regime stürzt!). Die Szenen in Tunis wiederholten sich in Kairo, in Saana und Bahrain. Jetzt machte die arabische Bevölkerung auch in diesen Ländern mobil. Am 14. Januar (2) war die Menge skandierend vor das tunesische Innenministerium gezogen. Daraufhin entschloss sich Präsident Ben Ali, mit seiner Familie nach Saudi-Arabien zu fliehen. Am 11. Februar stürzte eine nationale Erhebung die Mubarak-Diktatur in Äypten. Auch in Libyen und im Jemen rebellierten mittlerweile die Massen.

Im besetzten Irak (3) protestierten die Demonstranten gegen die Korruption des Maliki-Regimes und später gegen die Präsenz der amerikanischen Truppen beziehungsweise gegen deren Basen. In Jordanien kam es zu landesweiten Streiks und zu Aufständen mehrerer Stämme. In Bahrain steigerten sich die Proteste spiralförmig – bis der Ruf nach dem Sturz der Monarchie ertönte. Diese Entwicklung versetzte die benachbarten saudischen Kleptokraten und deren Herren im Westen (die sich ein Arabien ohne Sultanate nicht vorstellen können) in Angst und Schrecken. Während ich dies hier schreibe, kämpft der korrupte und brutale Bathisten-Klüngel in Syrien ums Überleben. Das eigene Volk hat über diese Leute den Belagerungszustand verhängt.

Zwei Faktoren waren ausschlaggebend für die Rebellionen. Erstens ökonomische Gründe (Massenarbeitslosigkeit, steigende Preise, Mangel an wichtigen Gütern), zweitens politische Gründe, wie Vetternwirtschaft, Korruption, Unterdrückung und Folter. Ägypten und Saudi-Arabien sind zwei unentbehrliche Eckpfeiler der US-Strategie in der Region. Das bestätigte vor kurzem auch der amerikanische Vizepräsident Joe Biden, als er sagte, er mache sich mehr Sorgen um Ägypten als um Libyen.Doch die größte Sorge betrifft Israel. Man fürchtet, eine nicht kontrollierbare, demokratische Regierung könnte den Friedensvertrag mit Israel aufkündigen. Bislang ist es Washington gelungen, die politischen Prozesse (in Ägypten) zu steuern. Mit äußerster Vorsicht orchestriert Amerika den Übergang. An der Spitze stehen Mubaraks ehemaliger Verteidigungsminister sowie der Generalstabschef. Letzterer steht den Amerikanern besonders nahe.

Das alte ägyptische Regime ist überwiegend intakt geblieben. Die wichtigste Botschaft lautet: Wir brauchen Stabilität. Geht wieder an eure Arbeit und beendet die Streikwelle. Hinter den Kulissen gehen die hektischen Verhandlungen zwischen Washington und der Moslembrüderschaft weiter (4). Die alte Verfassung bleibt – mit wenigen kleinen Änderungen -inkraft. Die arabische Welt ist weit davon entfernt, das südamerikanische Modell zu leben. In Südamerika bewegen Sozialbewegungen die Massen. Aus den Sozialbewegungen sind neue politische Organisationen hervorgegangen. Sie triumphieren an den Wahlurnen und setzen Sozialreformen durch. Die arabische Welt ist noch weit davon entfernt. Aus diesem Grund ist auch der ökonomische Status quo in der Region nicht gefährdet.

Sowohl in Tunesien als auch in Ägypten sind die Massenbewegungen noch immer hellwach, doch mangelt es ihnen an den nötigen politischen Instrumenten, die den Volkswillen widerspiegeln. Die erste Phase ist vorbei. Dies hier ist Phase Zwei: der Rückgang der Bewegungen.

Die Nato-Bomben auf Libyen (5) waren ein Versuch des Westens, in Sachen „Demokratie“ wieder die Initiative zu ergreifen (nachdem „seine“ Diktatoren andernorts gestürzt wurden). Die Bombardements haben die Situation jedoch weiter verschlimmert. Der so genannte Versuch, „einem Massaker“ präemptiv zuvorzukommen, hat hunderten libyischen Soldaten das Leben gekostet, von denen viele gezwungenermaßen gekämpft haben. Auf diese Weise gelang es dem abscheulichen Muammar Gaddafi (6), in der Maskerade eines Antiimperialisten aufzutreten.

Im Falle Libyens ist leider zu konstatieren, dass das libysche Volk in jedem Fall der Verlierer sein wird – unabhängig vom Ausgang des Ganzen. Das Land wird geteilt werden (in einen Gaddafi-Staat und ein mieses westliches Protektorat, an dessen Spitze ausgewählte Geschäftsleute stehen werden). Vielleicht gelingt es dem Westen aber auch, Libyen und dessen reiche Ölvorkommen insgesamt unter seine Kontrolle zu bringen. Soviel zur Schau gestellte „Demokratie“-Liebe (wie bei der Libyen-Intervention) wird anderen Schauplätzen der Region nicht zuteil.

Bahrain: Die USA gaben den Saudis ‚grünes Licht‘, einzumarschieren und die Demokraten zu zerschmettern. Sie gaben ‚grünes Licht, um die religiöse Spaltung voranzutreiben, um Geheimprozesse zu organisieren und Demonstranten zum Tode zu verurteilen. Bahrain ist heute zu einem Gefangenenlager geworden – zu einer toxischen Mischung aus Guantanamo und Saudi-Arabien.

In Syrien tötet der Sicherheitsapparat unter Führung der Assad-Sippe nach Gutdünken. Dennoch gelingt es ihm nicht, die Demokratiebewegung zu stoppen. In Syrien wird die Opposition nicht von Islamisten kontrolliert. Sie besteht aus einem breiten Bündnis, in dem sämtliche soziale Schichten vertreten sind (außer der Kapitalistenkaste, die weiterhin treu zum Regime hält).

Im Unterschied zu vielen anderen arabischen Staaten sind die syrischen Intellektuellen im Land geblieben. Sie sitzen in Haft beziehungsweise werden gefoltert. Säkulare Sozialisten, wie Riad Turk (7) und viele andere, sind in einer Untergrundbewegung – in Damaskus und Aleppo – weiter aktiv.
Niemand will eine Militärintervention des Westens. Sie wollen keinen zweiten Irak und kein zweites Libyen. Den Israelis und den Amerikanern wäre es lieber, wenn Assad an der Macht bliebe. So hielten sie es ja auch im Falle Mubaraks. Doch die Würfel sind noch nicht gefallen.

Im Jemen hat der herrschende Despot (Ali Abdullah Saleh) Hunderte von Zivilisten ermorden lassen. Doch die Armee ist gespalten. Die Amerikaner und Saudis versuchen im Jemen verzweifelt, eine neue Koalition zusammenzubasteln (siehe Ägypten). Doch die Massenbewegung widersetzt sich allen Deals mit dem Herrscher.

Die USA müssen mit den neuen politischen Verhältnissen in der arabischen Welt zurechtkommen. Wie wird das Ende aussehen? Für eine Prognose ist es zu früh. Wir wissen nur: Es ist noch nicht vorbei.

Anmerkungen:

(1) http://www.guardian.co.uk/world/arab-and-middle-east-protests

(2) http://www.guardian.co.uk/global/blog/2011/jan/14/tunisia-wikileaks

(3) http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/apr/25/united-states-troop-presence-iraq-long-term

(4) http://en.wikipedia.org/wiki/Muslim_Brotherhood

(5) http://www.guardian.co.uk/world/libya

6) http://www.guardian.co.uk/world/muammar-gaddafi

7) http://en.wikipedia.org/wiki/Riyad_al_Turk

Tariq Ali

Tariq Ali ist ein britischer Autor, Filmemacher, und Historiker. Er ist außerdem Langzeitmitglied der Redaktion der New Left Review und wirkt regelmäßig in The Guardian, CounterPunch (USA) und der London Review of Books mit. Er lebt in London.

Orginalartikel: Who Will Reshape the Arab World: Its People, or the US? Übersetzt von: Andrea Noll

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Das grosse Schweigen der Frau Merkel und US Politiker: seit 2 Monaten – Massaker in Bahrain


US-Flottenstützpunkt in Bahrain garantiert Königshaus Narrenfreiheit

Von petrapez | 6.Mai 2011 um 1:41 Uhr

Kontrolle der Seewege durch eine absaufende Supermacht wichtiger als Menschenleben:

“We the People of the United States, in Order to form a more perfect Union, establish Justice, insure domestic Tranquility, provide for the common defence, promote the general Welfare, and secure the Blessings of Liberty to ourselves and our Posterity, do ordain and establish this Constitution for the United States of America. (Preamble to the United States Constitution)

In Bahrain sind siebenundvierzig Ärzte und Krankenhauspersonal angeklagt, mit den Feinden des Landes kollaboriert zu haben. Im Falle einer Verurteilung durch ein Militärgericht droht ihnen im schlimmsten Fall die Todesstrafe. Weiterlesen »

Bahrain: Regierung geht weiter gnadenlos gegen Opposition vor
Nun klagt die Staatsanwaltschaft Ärzte an
24 Ärzte und 23 Krankenschwestern und medizinische Helfer müssen sich in Bahrain vor Gericht verantworten, weil sie verletzte Demonstranten während der Proteste in Bahrain behandelt haben, berichtet die britische Zeitung Independent, das sich dabei, wie ähnliche Berichte an anderer Stelle, auf Aussagen von Nabeel Rajab, dem Präsidenten des Bahrain Center for Human Rights stützt.

Vorgeworfen wird ihnen Mithilfe bei der „Verschwörung gegen den Staat“, so die offizielle Sprachregelung der Regierung zu den Protesten, die Mitte März mit rücksichtsloser Gewalt niedergeschlagen wurden (siehe Auslöschungskrieg gegen Opposition). Seither führt man – mit Rückhalt der Golf-Kooperationsstaaten – einen gnadenlosen Feldzug gegen alle, die woanders Oppositionelle genannt werden und in Bahrain Verschwörer, Verbrecher und Staatsfeinde. Neuerdings werden also auch Zahnärzte verhaftet, wie die neuesten Anklagen von amerikanischen Nahost-Experten bitter kommentiert werden.
…………….

http://www.heise.de/tp/blogs/8/149788

Bahrain und Oman – Revolten und Tode

In Geo Politik am März 3, 2011 von geopolitiker Mit Tag(s) versehen: , Bearbeiten

Ian Henderson – Der Schlächter von Bahrain

von Freeman am ,
Seit 1998 stand ein britischer Agent namens Ian Henderson (Foto), der heute der „Schlächter von Bahrain“ genannt wird, an der Spitze des Sicherheits- apparats, einschliesslich der bahrainischen Polizei. Der ehemalige Labour-Abgeordnete George Galloway (2003 aus der Labour Partei wegen seines Widerstands gegen Tony Blairs Irakkrieg ausgeschlossen) sagte schon 1997 vor…

Auch in Oman gibt es eine Revolte

von Freeman
Kommentar: Menschenrechte? Ein Schlagwort, für kriminelle Politiker, rund um die NATO, Öl und den Betrugs Entwicklungshilfe NGO’s
Kommentar: Bahrain, ist der Haupt Flotten Stützunkt im Pazik, für die US Flotte: Alles klar
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