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Reisebericht eines italienischen Unternehmers: „In Tripolis regnet es NATO-Bomben“

August 14, 2011 4 Kommentare

Unglaubliche Verbrechen der NATO, wie im Kosovo und Irak: Man bombardiert vorsätzlich Schulen, viele Kinder sterben. Ein unabhängiger Bericht eines bekannten Italienischen Unternehmers, bringt in einem Reisebericht die Fakten

Amnesty International: Berichterstattung über Libyen ist gelogen !

Samstag, 13. August 2011 um 16:55

Unheilvolles Gesicht der NATO nach Aufdeckung von Plänen für Besetzung Libyens

Unheilvolles Gesicht der NATO nach Aufdeckung von Plänen für Besetzung Libyens

Teheran (IRIB) – Die Aufdeckung eines 70 Seiten-Dokumentes über Pläne der NATO für die Besetzung Libyens, das bis zur Unterzeichnung des Nationalen Übergangsrates gelangte, zeigt ein unheilvolles Gesicht der NATO.

Wie IRIB unter Berufung auf die Internetseite von Global Research mitteilte, sollte diesen Dokumenten zufolge ein großer Teil des Sicherheitsapparates von Gaddafi ihre Arbeit wie bisher fortsetzen und viele Verantwortungsträger des früheren Regimes unter der Bedingung der Treue zur neuen Staatsordnung in ihrer Position bleiben.

Ein weiterer skandalöser Punkt dabei sind die „Schlägertrupps von Tripolis“, beabsichtig war, dass eine Gruppe von 15 000 Käften, die eine Ausbildung durch die Vereinigten Arabischen Emirate erfahren haben, nach der Beseitigung Gaddafis von der Macht, in Tripolis stationiert werden. Diese Kräfte hatten den Auftrag, Gaddafi-treue Elemente und Funktionäre festzunehmen.

Der libysche Übergangsrat hat die Richtigkeit der aufgedecken Dokumente bestätigt.

Reisebericht eines italienischen Unternehmers: „In Tripolis regnet es NATO-Bomben“
Geschrieben von: Harald Pflueger
 

"In Tripoli regnet es NATO_Bomben"

Anfang August reiste der bekannte italienische Unternehmer Alessandro Londero durch Libyen. Der 49-jährige Londero ist Präsident des italienischen CCI (Centro Fieri e Congressi – Zentrum Messen und Kongresse) und Gründer der Hostess- und Model-Agentur Hostessweb. Die Agentur vertritt weit über 100.000 Models aus mehr als 8.000 Städten in Italien.Mit seiner Reise wollte er ein Zeichen setzen, um seine Landsleute für die ungeheuerlichen Verbrechen der NATO in Libyen zu sensibilisieren und gleichzeitig das Terrain für konkrete Hilfsaktionen sondieren. Londero hat seit 2009 Kontakte nach Libyen. Seinerzeit wurde er beauftragt, 200 Models für eine Veranstaltung mit Gaddafi am Rande des FAO-Gipfels zu organisieren. Gaddafi hielt vor den Mädels eine Rede über den Islam und konnte drei zum Konvertieren überzeugen. Seit dieser Zeit organisiert Londero einen regen Kultur- und Studentenaustausch zwischen Libyen und Italien.

Alessandro Londero

„In Tripoli regnet es NATO-Bomben“

Die Übersetzung besorgte Bernd Duschner

 

Wir sind eine Gruppe von Italienern, 4 Männer und 4 Frauen. Am 28. Juli waren wir in Libyen eingetroffen. Wir sind als Privatleute gereist, nicht als Mitglieder einer Agentur. Wir versuchen, etwas für diese Menschen zu tun, zu berichten, was wir sehen, die Medien zu sensibilisieren und eine humanitäre Aktion in Gang zu setzen, die Lebensmittel und Hilfe bringen könnte.

Die Lage in Tripolis erschien uns bei unserer Ankunft gut zu sein. Wir hatten die tunesische Grenze von Djerba kommend über Ras Ajdir überquert und waren nach einer schweren Reise entlang der gefährlichen Küstenstrasse Richtung Sabratha und Tajura in Tripolis angekommen.

Die Situation an der Grenze ist sehr angespannt. Auf beiden Seiten gab es kilometerlange Schlangen von Reisenden. Viele Libyer kehrten zurück, um den Ramadan in ihrer gemarterten Heimat zu verbringen, andere verließen das Land auf dem Weg nach Tunesien oder um zu versuchen, sich mit Benzin einzudecken.

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