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Vom Steuerzahler finanziert: die Thyssen – Ferrostaal Mafia Bestechungs Orgien

Deutsche Firma Ferrostaal, Waffenexporte nach Südafrika und steuerabzugsfähige Millionen- Schmiergeldzahlungen

Dr. Alexander von Paleske— 16.8. 2011 — Zu berichten ist über einen Skandal mit Schmiergeldern, sowohl direkte als auch getarnt als „wohltätige Investments“ in Zusammenhang mit deutschen U-Bootlieferungen an Südafrika

Der Skandal reicht zwar bis in das Jahr 1999 zurück, sorgt aber durch einen neuen Untersuchungsbericht erneut für Schlagzeilen in Südafrika: die südafrikanische Wochenzeitung Mail & Guardian berichtete in grosser Aufmachung darüber

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Mail & Guardian vom 12.8. 2011

Mail & Guardian vom 12.8. 2011

Der Skandalhintergrund

Die südafrikanische Regierung – Präsident Nelson Mandela war da schon nicht mehr im Amt – bestellte ein Multi-Milliarden-Dollar Waffenarsenal.

– Fregatten – zum Zuge kamen die Franzosen mit der Firma Thint und die Deutschen mit Thyssen-Krupp und der Werft Blohm und Voss

— Kampfflugzeuge – zum Zuge kam die britische Firma British Aerospace, BAe

— U-Boote, hier war federführend die deutsche Firma Ferrostaal, an der die deutsche Firma MAN beteiligt war/ ist.

Waffen für ein Land ohne Feinde

Verkauft wurden somit Südafrika Waffensysteme, die es zweifellos mangels feindlicher Nachbarn wohl kaum benötigte.

Hinzu kam dass – offenbar dank Schmiergeldzahlungen – noch nicht einmal die billigsten Anbieter ausgewählt wurden, das waren z.B. bei den Flugzeugen die Italiener.

Wir haben mehrfach über diesen schmutzigen, und für Südafrika offensichtlich unnötigen aber kostenträchtigen Waffendeal berichtet und schrieben damals:

Köder: Investitionen

Die Südafrikaner wurden auch noch damit geködert, dass es in Folge dieser Waffenlieferungen zu Investitionen in Euro-Milliardenhöhe in Südafrika und damit zur Schaffung von Arbeitsplätzen kommen würde.

Eine Anwaltsfirma untersucht Schmiergeldzahlungen

Die Internationale Anwaltsfirma Debevoise & Plimpton (D & P) vom neuen Ferrostaal-Management beauftragt, nach umfangreichen Recherchen, fand folgendes heraus:

– Insgesamt 40 Millionen US Dollar flossen als Schmiergelder

– 20 Millionen US Dollar an Tony Georgiadis, südafrikanischer Vermittler und Freund des damaligen südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki

– 20 Millionen an die Firma Kelco Investments, die einem Tony Ellingford gehörte, Freund des damaligen südafrikanischen Verteidigungsministers Joe Modise.

Aber das war noch nicht alles, denn es sollten ja Investments in Südafrika getätigt werden, die nach Ferrostaals Absichtserklärungen rund 3 Milliarden Euro betragen sollten.

Investments, die es jedoch nie geben sollte.

Weg mit den Verpflichtungen

Ferrostaal hatte offenbar nie vor, derartige Investitionen und schon gar nicht in diesem Umfang zu tätigen.

Der Weg aus diesen mehr als lästigen da kostspieligen Verpflichtungen sah so aus:

– Das groß angekündigte Stahlwerk in Coega wurde natürlich gar nicht erst in Angriff genommen. Statt dessen wurde ein Ferrostaal-Ableger in Südafrika mit dem Namen Ferisa (sollte wohl eine Abkürzung für Ferrostaal Investments South Africa sein, ein Etikettenschwindel, wie sich noch herausstellen sollte) gegründet.

– Diese Firma wurde dann von Ferrostaal mit 34 Millionen Euro ausgestattet. Geld, das in Deutschland abgeschrieben wurde, der deutsche Staat und damit der Steuerzahler also letztlich einen nicht geringen Teil der Zeche zahlte. Wie schön.

– Der Firma Ferrostaal war offenbar ziemlich egal, was Ferisa mit dem Geld machte, solange die südafrikanischen ANC-Politiker zufriedengestellt waren.

So ist es kaum verwunderlich, dass diese Firma allerhand merkwürdige „Investments“ vornahm: Kreditvergaben, deren Rückzahlung offenbar letztlich gleichgültig war, im Bürgerlichen Gesetzbuch eher unter den Begriff Schenkung fallend.

So gingen zum Beispiel umgerechnet 2,5 Millionen Euro (ohne strikte Rückzahlungsverpflichtung) an die Teeplantage Magwa, in eine Gegend, aus der viele führende Mitglieder der Regierungspartei ANC herstammen.

Weitere 4,2 Millionen Euro gingen an Sames, eine Unterfirma von Labat Africa, eine Firma mit engen Kontakten zur Regierungspartei ANC.

2,6 Millionen gingen an den Atlantis Development Trust, der sich die Aus- und Weiterbildung zum Ziel setzte – betrügerisch, wie sich dann herausstellte. Aber glücklicherweise hatte der Südafrika-Boss von Ferrostaal der Betrugsfirma schon signalisiert, dass sie das Geld nie zurückzuzahlen bräuchten – , das geschah dann offenbar letztlich – teilweise – durch den deutschen Steuerzahler…

Auch eine Öllieferung gab es in Höhe von 2,5 Millionen Euro – zum Nulltarif …..und so weiter.

Man kommt wohl nicht umhin, die von Ferisa ausgehändigten „Investment“-Gelder als versteckte Schmiergelder zu bezeichnen.

Das Nachsehen haben – neben dem deutschen Steuerzahler – vor allem die Südafrikaner, denen nicht nur höchst überflüssige Waffensysteme verkauft, sondern auch die versprochenen Investitionen mit Schaffung von Arbeitsplätzen niemals getätigt wurden..

 

http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/deutsche-firma-ferrostaal-waffenexporte-nach-suedafrika-und-steuerabzu/

 

Praktisch wurden alle Geschäfte für ungültig erklärt, was da so eine CIA Kriegs Tussi aus Deutschland, Aussenpolitische Beraterin von Herrn Westerwelle, damalige Ehefrau von Friedbert Pflüger (CDU) so drehte. Natürlich war man als grösste Kriegsschreier mit dem Super General Klaus Naumann auch noch für BAE System tätig als Weltmeister für Bestechung und Lobbyismus.


Immer für Krieg, Betrug und Rüstungs Lobbyismus gut: Margarita Mathiopoulos, welche auch schom Willy Brand stürzte.

Werften
HDW stoppt U-Boot-Deal mit Griechenland
Erschienen am 22.09.2009 | dpa-AFX

U-Boot vom Typ 214 – Griechen zahlen nicht (Foto: dpa) Die zu ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) gehörende Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH hat U-Boot-Verträge mit dem griechischen Verteidigungsministerium gekündigt. Grund dafür sind ausstehenden Zahlungen in Höhe von rund 524 Millionen Euro. Die Verträge zwischen HDW in Kiel sowie Hellenic Shipyards (HSY, Athen), die ebenfalls zum TKMS-Verbund gehören, und dem griechischen Verteidigungsministerium waren in den Jahren 2000 und 2002 unterschrieben worden. Von den ausstehenden Zahlungen entfallen 300 Millionen auf HSY. Beide Unternehmen wollen ein Schiedsverfahren einleiten.

U-Boote mit Brennstoffzellen Der erste Auftrag umfasste den Bau von vier U-Booten der Klasse U214 mit einem Brennstoffzellenantrieb für die griechische Marine. Alle vier U-Boote seien mittlerweile fertiggestellt, teilte TKMS mit. Der zweite Bauauftrag umfasste die Modernisierung von drei U-Booten der Klasse 209, die ebenfalls auf Brennstoffzellentechnologie umgestellt wurden. 2006 hatten HDW und HSY dem Verteidigungsministerium das erste U-Boot der Klasse 214 angeboten.

Griechen lassen U-Boot links liegen Der Kunde habe das Boot nicht abgenommen, obwohl es alle Leistungsnachweise erbracht habe und diese teilweise sogar deutlich übererfüllt worden seien, teilte TKMS mit. HDW und HSY hätten über mehr als zwei Jahre Gespräche mit der griechischen Regierung geführt, die keine Lösung brachten. Für HDW und HSY sei eine Fortführung des Vertrages aus wirtschaftlicher Sicht nicht länger vertretbar.

Werft in Griechenland modernisiert Seit dem Erwerb der griechischen Werft Hellenic Shipyards im Januar 2005 habe ThyssenKrupp Marine Systems HSY modernisiert und ausgebaut. Heute verfüge Griechenlands größte Werft über die modernste Fertigung konventioneller U-Boote im Mittelmeer-Raum, hieß es.

http://boersenradar.t-online.de

Man hat sich hier mit der dubiosen Dame, die ständig als Rüstungs Lobbyistin nach Krieg schreit, schon öfters beschäftigt.

http://balkanforum.org/thread.php?threadid=839

http://balkanforum.org/thread.php?threadid=363

PNAC Mafia Geschäfte um Friedbert Pflüger und Frau Margarita Mathiopoulos

Klaus Naumann der durchgeknallte Deutsche General

http://balkanforum.org/thread.php?threadid=4555

Kategorien:Geo Politik Schlagwörter: , , ,
  1. mandi
    Oktober 30, 2011 um 12:21 pm

    uralte Geschichten, die jeder im Ausland kennt, wo Thyssen auftaucht!

    30.10.2011

    ThyssenKrupp untersucht verdächtige Millionenzahlungen der Tochter HDW

    Die Affäre um den Motorenbauer Tognum zieht weitere Kreise in der deutschen Industrie. Auch die ThyssenKrupp-Tochter HDW überwies Millionenprovisionen an den südkoreanischen Geschäftsmann Chung Eui Sung, das berichtet das Hamburger Nachrichten- Magazin DER SPIEGEL. Chung steht im Mittelpunkt von Bestechungsvorwürfen gegen Tognum. Die Firma soll ihm 14,5 Millionen Euro auf verdächtige Offshore-Konten überwiesen haben. Die Staatsanwaltschaft Ravensburg ermittelt. Auch HDW zahlte an Chung. Seit dem Jahr 2000 mehr als 90 Millionen Euro. Dafür solle der Koreaner dem U-Boot-Bauer dabei geholfen haben, zwei Aufträge über rund 2,5 Milliarden Euro an Land zu ziehen. Wie Tognum überwies auch HDW einen Teil der Provisionen, insgesamt 27,5 Millionen, an eine Offshore-Firma in Hongkong. Die Konzernmutter ThyssenKrupp will die Geschäftsbeziehung zwischen HDW und dem Vermittler jetzt untersuchen.
    ………
    http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,794753,00.html

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