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Archive for Oktober 8, 2011

USA und das Schmieren Theater der Ermordung des US Bürgers: Anwar al-Awlaki


 

State Sanctioned Killings
by Jamil Dakwar

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October 7, 2011 – …The sad reality is that even though the Obama administration prides itself on ending the Bush administration’s policies of torture and secret detention (although the latter is highly disputed, especially in light of new evidence suggesting the existence of a CIA „proxy detention“ scheme in a secret detention facility in Somalia) this administration continued and grossly expanded a troubling and legally flawed policy: the targeted killings program. Extrajudicial killings will further entrench U.S. doublespeak about transparency and accountability for human rights. And even more disastrous, they will undermine the global rule of law, creating an easily exploitable legal chaos in which we risk the realization of a world that is much less safe and free…
  continua / continued avanti - next    [82107] [ 08-oct-2011 20:20 ECT ]

 

Anwar al-Awlaki, † 30. September 2011 im Jemen

Schmierentheater um einen kleinen Mordbefehl

Der Prediger Anwar al-Awlaki fiel am 30. September 2011 in Jemen zusammen mit mehreren anderen Menschen einem Drohnenangriff zum Opfer. Das US Department of Justice  (in Deutschland etwa: Generalstaatsanwaltschaft und Innenministerium) hatte zuvor in einem geheimen Vermerk die gezielte Tötung al-Awlakis autorisiert (1). Die CIA soll den Angriff durchgeführt haben.

Die US-Regierung bezeichnete al-Awlaki als Werber für al-Qaida, eine bekanntlich nicht existierende Organisation, und speziell als Werber für AQAP (Al-Qaeda in the Arabian Peninsula). Er habe dort eine Schlüsselrolle gespielt (2).

Mainstream-Aufregung entstand, weil das Mordopfer al-Awlaki die gleiche Staatsangehörigkeit besaß wie seine Mörder und deren Vorgesetzte, bis hinauf zum Oberbefehlshaber Barack Obama: al-Awlaki war US-Amerikaner. Auf der bereits am Tag des Mordes abgehaltenen Pressekonferenz, Video, fünf Minuten, fragte der Journalist Jake Tapper den Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, nach Beweisen dafür, daß al-Awlaki sich strafbar gemacht habe. Der Sprecher mochte keine Beweise vorlegen, charakterisierte aber das Mordopfer als besonders schlimmen Finger. Dann insistierte der Journalist auf dem Punkt, der die Mainstream-Medien bewegt hatte, der US-Staatsbürgerschaft des Opfers: ob denn die Regierung nicht erkennen wolle, daß es einige Leute störe, wenn der Präsident sich das Recht herausnehme, einen US-Staatsbürger ohne geordnetes Verfahren zu töten. (Minute 2:28 bis 2:50).

Der Sprecher verweigerte auch auf diese Frage die Antwort, hätte sie doch lauten müssen: Die Regierung der Vereinigten Staaten ermordet bekanntlich jeden, der ihr in die Quere kommt, ganz gleich, welches Land ihm seinen Paß ausgestellt hat (3). Dieses Eingeständnis jedoch hätte einen Teil des Publikums verwirrt, des Teils, der trotz des 11. Septembers 2001 in dem Kinderglauben verharrt, der gewählten Regierung eines Staates sei am Staatsvolk mehr gelegen als an andern Völkern.

Der zweite Mime in diesem Schwank war der Fragesteller. Jake Tapper ist seit Herbst 2008  leitender White-House-Korrespondent des Mediengiganten ABC News, die mit dem Slogan wirbt:

More Americans get their news from ABC News than from any other source.

Mehr [US-]Amerikaner bekommen ihre Nachrichten von ABC News als aus jeder anderen Quelle.

Tapper hat Journalistenpreise bekommen, so den Emmy Award für seine Reportage über den Amtsantritt von Obama (4). Dick eingebettet in die kriminellen Strukturen des US-amerikanischen Herrschaftssystems, hat er nie einen Einwand erhoben gegen Obamas Befehle zur Ermordung von Afghanen, Irakern, Pakistanis oder Libyern. Aber er muß sein Publikum in dem anderen Kinderglauben wiegen: daß es US-Mainstream-Journalisten mehr um US-Amerikaner zu tun sei als um andere Menschen.

Darum das Schmierentheater.

T:I:S, 8. Oktober 2011

Anmerkungen

(1) The Justice Department wrote a secret memorandum authorizing the lethal targeting of Anwar al-Aulaqi, the American-born radical cleric who was killed by a U.S. drone strike Friday, according to administration officials. Washington Post, 30. September 2011

(2) Al-Awlaki’s death deprives al-Qaida of key recruiting voice, Kansa City Star, 30. September 2011

(3) Gemäß dem strategischen Dauerstreben des Pentagons nach „full spectrum dominance“ der US-Streitkräfte zu Lande und zu Wasser, in der Luft, im Weltall sowie auf der Informationsebene gehört die Ausschaltung „feindlicher“ Nachrichtenquellen längst zum Standard. Journalisten nach Awlaki-Mord weltweit in Gefahr, Schattenblick, 7. Oktober 2011  

(4) Jake Tapper was named ABC News‘ senior White House correspondent on November 5, 2008 — the day after the 2008 presidential election. In 2010, the White House Correspondents‘ Association awarded him the Merriman Smith Award for presidential coverage under deadline pressure. In 2011, the organization honored him with the same award again. He was a key part of the ABC News coverage of the inauguration of President Obama that was awarded an Emmy Award for Outstanding Live Coverage of a Current News Story. abc NEWS

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/reusa.htm#Awlaki

Seit 8 Jahren gut bekannt, durch seriöse Journalisten, das die USA Journalisten töden, welche die Wahrheit berichten, was auch ein Anwar al-Awlaki, tat.

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Der verlorene Krieg im Irak


Abzug der US-Truppen aus dem Irak — Krieg ohne Gewinner

Die USA haben im Irak nicht nur Tausende Soldaten und Billionen Dollar verloren, sondern auch den Krieg selbst. Auch die Iraker haben wenig gewonnen – am meisten profitiert Iran von den Veränderungen in der Region. Eine Bilanz des achtjährigen Krieges. Eine Außenansicht von Thomas E. Ricks

Thomas E. Ricks, 56, war Reporter für das Wall Street Journal und Militärexperte der Washington Post. Er ist heute Publizist und Träger des Pulitzer-Preises.

US Targetted Assassinations in Iraq confirmed by Wikileaks Archive

– 2011-09-01

BLOOD FOR OIL, DRUGS FOR ARMS

IRAQ REPORT
„Liberation“: Beware the Ides of March

– by Felicity Arbuthnot – 2011-03-03
“Ending States that Sponsor Terrorism”: Dismantling the Iraqi State, Destroying an Entire Country

– by Dirk Adriaensens – 2010-11-05
Destroying Iraqi culture, erasing collective memory. Iraq was labelled a “terrorist state” and targeted for ending.
Iraq: The Age of Darkness

– by Dirk Adriaensens – 2010-09-19
How can killing and destruction be a good outcome for the USA?
Violations of Iraqi Children’s Rights

– by Dr. Souad N. Al-Azzawi – 2010-03-19
nineteen Years of suffering and death

Im Irak, haben die US Soldaten auf ausdrücklichen Befehl, und ohne bedroht zu sein, auf irakische Gefangene geschossen. Kinder werden zusammen geschlagen und da denken die NATO Verbrecher, das man Demokratie bringen kann. Oder man arbeitet mit Mördern und Verbrechern zusammen wie Drogen Baronen im Kosovo und Albanien, wie in Afrika.

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Arme Murks NATO: Computervirus befällt US-Drohnen


08. Oktober 2011 08:05
  • <img title="Foto: AP" src="http://images.derstandard.at/t/12/2011/10/08/1317065674516.jpg&quot; alt="Artikelbild: Die Steuercomputer der von

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    eingesetzt, sagte ein mit dem Fall vertrauter Informant am

    Freitag. – Foto: AP“ />

    Die Steuercomputer der von den US-Streitkräften für Ferneinsätze genutzten unbemannten Flugzeuge „Predator“ (Bild) und „Reaper“ sollen von Viren befallen sein. Dennoch würden die sogenannten Drohnen auch weiterhin eingesetzt, sagte ein mit dem Fall vertrauter Informant am Freitag.

„Hartnäckig und bösartig“ – „Wir versuchen es auszuschalten, aber es kommt immer wieder zurück“

Ein Computervirus soll nach Einschätzung von Experten die unbemannten Flugkörper im Krieg gegen den Terrorismus befallen haben. Wie der Internet-Blog „Danger Room“ des Computermagazins „Wired“ am Freitag meldete, soll das Virus die Cockpits der Predator- und Reaper-Drohnen befallen haben, mit denen der US-Geheimdienst CIA etwa Einsätze in Afghanistan, Pakistan oder dem Jemen fliegt………………….

http://derstandard.at/

„Hartnäckig und bösartig“

Sämtliche Befehlseingaben von den Bodenstationen der unbemannten Waffen könnten durch das Virus von Dritten nachvollzogen werden, meldete auch der TV-Sender MSNBC. Dies sei seit der Entdeckung des Virus vor zwei Wochen zwar offenbar noch nicht geschehen. Dennoch sei das Virus hartnäckig und bösartig, berichten demnach anonyme Quellen.

Wichtige Rolle

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