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Alles normal „Made by NATO“ – Plünderungs und Raub Orgien der sogenannte Rebellen in Libyen

Es war klar, wer sich mit den NATO Methoden beschäftigt, das es genau so ablaufen wird.

Auf dem Weg zum zweiten Somalia?

Peter Mühlbauer 03.11.2011

Libysche Ex-Rebellen terrorisieren Angehörige anderer Volksgruppen
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat zahlreiche Zeugenaussagen dafür gesammelt, dass siegreiche libysche Freischärler Angehörige unterlegener Volksgruppen auch dann willkürlich festnehmen und ihnen Gewalt zufügen, wenn diese unbewaffnet sind. Angeblich nehmen solche Übergriffe nicht ab, sondern zu.

So hindern beispielsweise Brigaden aus Misrata vertriebene Einwohner der benachbarten Stadt Tawargha daran, in ihre Häuser zurückzukehren. Bereits im August hatte der Rebellenkommandant Ibrahim al-Halbous verlautbart, man wolle die Stadt „von der Landkarte tilgen“. Bei der mit NATO-Luftunterstützung durchgeführten Eroberung von Tawargha gab man den Einwohnern dem Milizensprecher Abdul al-Mutalib Fatateth zufolge dreißig Tage Zeit, ihre Häuser zu verlassen, worauf hin alle 30.000 flüchteten. Sie dürften, so Fatateth, „niemals zurückkehren“.

Mahmoud Dschibril, der damalige Vorsitzende des Exekutivrats, widersprach dieser dauerhaften Vertreibung nicht etwa, sondern meinte, dass sie allein die Angelegenheit der Misrataner wäre und niemand sonst das Recht habe, sich einzumischen. Theorien über Versöhnung, wie sie in Südafrika, Irland oder Osteuropa zur Anwendung kamen, seien hier fehl am Platze.

Wie die Misratener die Angelegenheit handhaben, zeigte sich am 25. Oktober, als ein Rebellenoffizier Human Rights Watch erklärte, seine Truppen würden die Stadt „bewachen“, damit sie nicht gebrandschatzt und geplündert werde, während im Hintergrund Lastwagen mit Möbeln, Teppichen und triumpfhupenden Freischärlern vorbeifuhren. Als Grund für die Vertreibung nennen die Misrata-Brigaden pauschal angebliche Gräueltaten von Tawarghanern in ihrer Stadt, für die sie nun kollektiv büßen müssten. Tatsächlich scheint aber auch eine Rolle zu spielen, dass die Bewohner von Tawargha eine deutlich dunklere Hautfarbe haben als die von Misrata. Darauf weisen unter anderem Grafitti hin, in denen sich Kommandos damit rühmen, die Gegend von „Sklaven“ zu säubern. Auch aus den Städten Sirt, Sebha, und Bani Walid reißen Meldungen über Vertreibungen, Plünderungen und Vergewaltigungen nicht ab. Und weil auf die Milizionäre im zerstörten Libyen keine gut bezahlten Jobs warten, ist wenig wahrscheinlich, dass sie ihre Waffen ab- und einträgliche Beutezüge aufgeben. Der bislang noch nicht aufgeklärte Tod Muammar al-Gaddafis, ein Handyvideo, das seine Analpenetration mit einem Messer oder einem Stock zeigen soll, und die angebliche Schändung von Gräbern seiner Familie dürften ebenfalls wenig dazu beitragen, dass die überlebenden Bürgerkriegsverlierer damit rechnen, vom neuen Regime fair behandelt zu werden.

…………………

http://www.heise.de/tp/artikel/35/35806/1.html

Libyen unter Gaddafi – es war die Hölle auf Erden

 

Als 1969 der von den USA und Großbritannien eingesetzte König Idris gestürzt wurde, war Libyen trotz der 1961 angelaufenen Erdölexporte noch ein bettelarmes, vom Kolonialismus schwer gezeichnetes, unterentwickeltes Land. Unglaublich, aber wahr: Revolutionschef Gaddafi , Motor einer ökonomischen Umverteilung und Fortschrittsorientierung, führte es zum höchsten Lebensstandard von ganz Afrika.

 

Bild fehlt

 

Einige Fakten aus der Wikipedia:

Libyen hatte den höchsten Menschlichen Enwicklungsindexin ganz Afrika.

Libyen hatte diehoechste Lebenserwartung in ganz Afrika (74,5 Jahre).

Libyen hatte dieniedrigste Kindersterblichkeitsrate in ganz Afrika.

Libyen hatte das grössteBruttoinlandsprodukt pro Kopf in ganz Afrika.

Libyen hatte das größte Pro-Kopf-Einkommen in ganz Afrika.

In Libyen gab es das Menschenrecht auf eine Wohnung. Neu verheiratete Paare bekamen 40.000 Dollar zum Aufbau eines eigenen Hausstands. Elektrizität/Haushaltsstrom war für alle privaten Haushalte kostenlos. Vor Gaddafi, waren nur 1/5 der Libyer schulisch gebildet, durch ihn wurde die Bildung kostenlos und bekam eine hohe Qualität. Die Ausbildungsrate lag bei 83%. Die Regierung bot ihren Bürgern außerdem eine unentgeldliche Gesundheitsversorgung. Krankenhausbesuche und die meisten Medikamente waren kostenfrei. Bei schwierigeren Diagnosen oder notwendigen Operationen wurden Libyer jahrzehntelang ins Ausland geschickt.

Auch Bonner Kliniken machten gute Geschäfte mit Patienten aus Libyen, deren Aufenthalt staatlich komplett finanziert wurde. Jeder Libyer war mit 5,000 € für den Krankenhausaufenthalt ausgestattet. Mit »Regierungs-Subventionen in Gesundheit, Landwirtschaft und Nahrungsimport« wurde bei »gleichzeitiger Steigerung der Haushaltseinkommen« frühere »extreme Armut« praktisch beseitigt, wie das UN-Entwicklungsprogramm jüngst feststellte. Das UN-Entwicklungsprogramm bescheinigte Libyen »einen signifikanten Fortschritt in der Gleichstellung der Geschlechter«, besonders im Bereich Bildung und Gesundheit. Frauen genossen unter Gaddafi eine rechtliche Gleichstellung, wie sonst nirgends im arabischen Raum.

Die Zentralbank von Libyen wurde durch den Staat kontrolliert und emittierte schuldfreies Geld. Daher konnten alle Darlehen und Kredite zinslos gehalten werden und lagen bei 0% laut Gesetz. Die libysche Sozialversicherung umfasste – was im arabisch-afrikanischen Raum keine Selbstverständlichkeit ist – Witwen-, Waisen- und Altersrenten. Wenn man in Libyen ein Auto kaufte, zahlte die Regierung 50% vom Preis. Der Preis von Benzin lag bei 0.14/Cent Die schulische Ausbildung war bis zum Alter von 15 Jahren kostenlos, ebenso wie das Hochschulstudium. Der Bildungsindex, in den neben der Alphabetisierung auch die Anzahl der Oberschüler und Studenten eingeht, rangierte an der afrikanischen Spitze und übertraf selbst das Ranking der superreichen Scheichtümer Kuwait und Katar. Jeder Libyer, der Bauer werden wollte, bekam kostenlos ein Stück Land, eine Hütte, Zubehör, Samen und Arbeitsmaterial.

Wer ein Geschäft gründete, erhielt 20.000$ an staatlicher Unterstützung. Geschäftskredite wurden vielfach ad infinitum gestundet, und agrarische Betriebe/Beschäftigte zahlten keine Steuern. Die hohen Abgabensätze der (meist mit der einträglichen Ölindustrie verbundenen) Unternehmen generierten so viel Mittel, dass die Einkommenssteuer für Arbeiter und Angestellte (also die Masse des Volkes) extrem gering (15%) gehalten werden konnte.

Und, dies vielleicht der erstaunlichste Fakt: Bevor das Chaos losbrach, hatte Libyen eine niedrigere Rate an Gefaengnisinsassen (200 von 100.000) als Neuseeland (203), die EU-Staaten Tschechien (207) sowie Polen (214), Israel (325), Russland (577) und der einsame Spitzenreiter dieser traurigen Bilanz USA (743) Warum intervenierte die NATO also ausgerechnet in Libyen mit dieser Härte? Die angebliche Sorge um die Demokratie in Libyen kann nichts als Heuchelei sein. Als die Menschen in Bahrain gegen die US-gestützte Monarchie auf die Strasse gingen und zusammengeschossen wurden, war keine Rede von einem Eingreifen. Obwohl dort die 5. US-Flotte stationiert ist, die zweifellos sehr schnell eine „demokratische Lösung“ hätte herbeiführen können.

Die Motive gegen Libyen lauteten: Öl, Gold, Atomfragen, finanziell-organisatorische Abnabelungsversuche Afrikas vom Neokolonialismus. Letztere Bestrebungen waren vor allem von Gaddafi ausgegangen, der zur Einigung des schwarzen Kontinents zusammen mit Mandela die „Afrikanische Union“ begründete und weitgehend auch finanzierte. Die in ihrer Struktur ähnlich wie die EU aufgebaute und 53 Nationen umfassende AU ist die einzige legitime Organisation der afrikanischen Staaten. Ihre Ziele laut Gründungsakte: Frieden, Wohlstand, demokratische Partizipation.

Die nachhaltige und souveräne Außenpolitik Libyens leitete sich aus dem unabhängigen Finanzsystem und der autonomen, starken Ressourcenwirtschaft ab. Der reiche Wüstenstaat wurde und blieb unter seinem Revolutionsführer praktisch schuldenfrei. Das CIA-World-Factbook bietet eine Liste, in welcher die öffentlichen Schulden von 133 Ländern im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt einzusehen sind. An erster Stelle finden wir Zimbabwe mit einer Verschuldung von 234,1 % des BIP. Japan steht mit 197,5 % an zweiter Stelle. Griechenland thront mit 142,8 % auf Platz 4. Deutschland nimmt zwischen Kanada und Frankreich den 16. Rang ein. Libyen steht mit 3,3 % an 133. und somit letzter Stelle.

Dorian Grey hat diese und andere Gründe in der Vergangenheit beleuchtet und wird dies auch künftig tun. Wobei das Fassungsvermögen der Leserschaft – zumal mainstreamig gebildeter – sicherlich immer wieder über Maß strapaziert wird.

Wer eine griffigere Formel für den nun beendeten Krieg will, die man sich gut merken kann, der halte sich vorzugsweise an den Ausspruch, welchen der republikanische US-Senator Lindsey Graham am Vorabend des NATO-Krieges gegen das libysche „Alptraumregime“ im Februar 2011 tat: Es gibt Regime, die wir stürzen wollen, und solche die wir stützen müssen.

Das ist einfach. Danke! Wir werden es uns zu merken haben.

 

 

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Libyen: Wie alles begann

Wie Alfred Ross, Vorsitzender der New Yorker Denkfabrik »Institute for Democracy Studies« gegenüber dem unabhängigen Analysedienst InDepthNews (IDN), darlegt, gründete die CIA 1981 die Nationale Front zur Befreiung Libyens (NFSL), um den libyschen Revolutionsführer zu stürzen. In den Jahren danach habe die NFSL mit einer Serie von Militäranschlägen begonnen und ihre eigene Libysche Nationalarmee (LNA) gegründet. Wie Ross unterstreicht, wurden die Februar-Demonstrationen, die dann zu der ›humanitären Krise‹ führen sollten, von der von der CIA ausgerüsteten NFSL und ihrem Sprecher Ibrahim Sahad angeführt. Dies erkläre auch, warum anders als in Tunesien und Ägypten die Demonstranten in Libyen so schnell bewaffnet waren.

Bereits am 2. November 2010 hatten Briten und Franzosen ein Militärabkommen geschlossen. Sie begannen Ende Januar 2011 mit der Planung der Angriffe, wie Ross etlichen militärischen Webseiten entnehmen konnte. Die Website-Inhalte deuten auf einen militärischen Plan hin, eine »südliche Diktatur« zwischen dem 21. und 25.März 2011 zu attackieren. Sie enthielten ferner den Hinweis, daß der Sohn des Diktators die Macht vom Vater übernehmen könnte. Da Großbritannien und Frankreich keine Absicht verfolgten, die »südliche Diktatur« Ägypten anzugreifen, konnte nach Ansicht von Ross nur Libyen gemeint sein.

»Die USA, Großbritannien und Frankreich versicherten den durch die CIA geschaffenen Widerstandskämpfern, im Fall eines Angriffs auf die libysche Armee über einen gut entwickelten Angriffsplan zu verfügen. Auf den militärischen Webseiten waren sogar die Kampfflugzeuge spezifiziert, die bei den Märzattacken eingesetzt würden. Die USA und ihre militärischen Verbündeten schufen eine ›humanitäre‹ Krise, um den geplanten Angriff zu rechtfertigen«, so Ross.

Am 15. Februar versammelten sich Demonstranten nach Aufrufen im Internet in verschiedenen Städten Libyens zu Protestmärschen, bei denen Parolen gegen „die korrupten Herrscher des Landes“ gerufen wurden oder auch „Es gibt keinen Gott außer Allah, Muammar ist ein Feind Allahs.“ In Bengasi und Tripolis kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften. Für den 17. Februar wurde von der Opposition um Abdul Hakim Ghoga ein Tag des Zorns ausgerufen; wieder kam es zu Demonstrationen, wie beim CIA-gesponserte Putsch gegen die Regierung Chavez in Venezuela schossen auch diesmal Heckenschützen von Dächern aus in die Menge. Das Regime machte ausländische Unruhestifter für die Gewalt verantwortlich.

Interessant ist die Rolle von Gaddafis ehemaligem Innenminister Junis, der damals plötzlich in der Rebellenhochburg Bengasi auftauchte und dort seine Unterstützung für die zwischenzeitlich auf den Namen „Bewegung des 17. Februar“ getaufte Opposition erklärte. Danach war er als Generalstabschef zuständig für die Kontakte der Aufständischen mit den alliierten Militärführungen.

Am 20. und 21. Februar folgten der libysche Justizminister Jalil und der Generalstaatsanwalt al-Abbar dem Beispiel von Junis. Bemerkenswert, dass die drei wichtigsten Funktionäre der sogenannten staatlicher Repression scheinbar umstandslos zur bewaffneten Opposition überliefen und dort sofort höchste Positionen einnehmen konnten. Auch dieser Zusammenhang folgt dem gängigen Vorbild geheimdienstlich organisierter Staatstreiche, bei denen zentrale Mitarbeiter der etablierten Regierung schlicht „gekauft“ werden – um der Öffentlichkeit die Erodierung des Systems und die Breitenwirkung des scheinbaren Widerstands unter Beweis zu stellen.

Man sagt, dass Junis schon vorher ein doppeltes Spiel getrieben habe und noch in seiner Funktion als Innenminister den Ausbruch der Unruhen in einer letzten Amtshandlung mit befördert haben könnte. So wäre bereits bei Ausbruch der Unruhen am 17. Februar an die Sicherheitsbeamten der Befehl vom Hauptquartier in Tripolis gekommen, die Polizeistationen zu verlassen, erklärte ein hochrangiger Polizist aus Tobruk: „Wir wurden aufgefordert unsere Uniformen auszuziehen und ach Hause zu gehen“.

Bengasi in Ostlibyen, welches das Zentrum der Unruhen war, fiel am 20. Februar in die Hände von Aufständischen. Gegen die dann anlaufenden Gegenmaßnahmen der Zentralregierung bauten die Kriegsplaner einer Kriegspropaganda (Angriff der libyschen Luftwaffe gegen Zivilziele u.ä.) auf, die dann sukzessive in Boykott- und Kriegsmaßnahmen überleitete.

Spätestens am 4.März hielten sich britische Bodentruppen in der Nähe von Bengasi under cover auf, und das ganze wäre nicht aufgeflogen, wenn diese „schwer bewaffnete Soldaten“ nicht ausgerechnet durch Truppen der Aufständischen verhaftet worden wären. „Berliner Sicherheitskreise“ übermittelte dann, das getarnte Teams des SAS und des (SBS) „bereits vor Wochen“ den Oppositionellen militärische Hilfe geleistet hätten. Bei den Briten handelte es sich um 250 schwer bewaffnete Soldaten, die bereits im Februar(!!) in Libyen im Einsatz gewesen seien.

Am 17. März verabschiedete der UN-Sicherheitsrat vor allem auf Druck Frankreichs und Englands mit amerikanischer Schützenhilfe die Resolution 1973, in der die Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen sowie der Schutz der Zivilbevölkerung mit militärischen Mitteln autorisiert wurde. Die erste Militäraktionen und Luftangriffe Frankreichs, der USA und Großbritanniens erfolgten am 19. März, noch vor der Übernahme der Operation durch die NATO. Zuvor mussten erst französische Einwände gegen die NATO-Beteiligung zerstreut werden.

Die Frühjahrskonferenz der NATO fand einen Tag nach dem Treffen der selbsternannten Libyen-Kontakt-Gruppe im katarischen Doha statt. NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erklärte in Berlin: »Wir sind uns alle einig, dass wir eine Verantwortung haben, die libyschen Zivilisten vor einem brutalen Diktator zu schützen. Die Vereinten Nationen haben dazu ihr klares Mandat gegeben. (…) Denn wir werden nicht untätig zusehen, wie ein in Misskredit geratenes Regime sein eigenes Volk mit Panzern, Raketen und Scharfschützen angreift.«

Wie man eine Rebellion organisiert. Zum Beispiel: Venezuela

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aus

http://doriangrey.net/

 

 

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