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„Lebensraum Gewinnung von Israel“ Die Ethnischen Säuberungen der Israelis: Autor Prof. Pappe Uni Haifa

Lebensraum Gewinnung durch die kriminelle Banden der Israelis und mit den alten Militär Akten dokumentiert.

05.03.2007

Der Geburtsmakel Israels

Die Vertreibung der Palästinenser wird immer noch geleugnet

SZ

11 altgediente zionistische Führer des späteren PM avid ben Gurion hatten einen Plan fertig am 10.3.1948, für die ethnischen Säuberungen Palästinas. Am gleichen Abend seien die Kommandeure im Feld angewiesen worden, sich auf die Verwirklichung dieses Planes vorzubereiten. „Den Befehlen beigefügt“, schreibt Pappe, waren detaillierte Anweisunden, welche Methoden angewendet werden sollten, um die Mensch zu vertreiben. Einschüchterung in gro0em Stil, Belagerung und Bombardierung von Dörfern und Bevölkerungs Zentren; in Brand setzen von Häusern, andere Immobiilen und Waren; Vertreibung, Zerstörung und schließlich das Legen von MInen unter dem Schutt, um die vertriebenen Einwohner an der RRückkehr zu hinern. 6 Monate nach dieser Entscheidung seien 800.000 Menschen zu Vertriebenen geworden, 531 Dörfer seien zerstört worden, in elf städichsen Großsiedlungen sei die arabische Bevölkerung verschwunden.

Prof. an der Uni Haifa: Ilan Pappe: The Ethnic Cleansing of Palestine“ Oneworld Verlag, Oxford

Genozid in Gaza
von Ilan Pappe
The Eletronic Intifada 02.09.2006

ZNet > Naher Osten > Libanonkrieg
Im Gazastreifen findet ein Genozid statt. An diesem Morgen, den 2. September, wurden drei weitere Zivilisten in Gaza getötet und in Beit Hanoun eine ganze Familie verletzt. Das ist die Morgenernte. Am Ende des Tages werden viele andere massakriert worden sein. Im Durchschnitt sterben 8 Palästinenser pro Tag bei israelischen Angriffen im Gazastreifen. Die meisten sind Kinder. Hunderte werden verkrüppelt, verletzt und gelähmt. … Die israelische Führung weiß nicht mehr, was sie mit dem Gazastreifen tun soll. .wenigstens für eine Zeit lang, und würde so Israel nicht zur Last fallen. Dies ist ein Trugschluss – doch der größte Teil der Juden des Landes stimmte dem begeistert zu. Solch ein Arrangement kann in der Gaza-Enklave nicht durchgeführt werden: anders als Jordanien gelang es Ägypten, den Israelis schon 1948 klar zu machen, dass der Gazastreifen für sie eine Verpflichtung ist, aber niemals ein Teil Ägyptens sein wird. So stecken anderthalb Millionen Palästinenser in Israel fest, obgleich der Streifen geographisch am Rande des Staates liegt – psychologisch liegt er aber in seiner Mitte.

Die unmenschlichen Lebensbedingungen im dichtest bevölkerten Teil der Welt und in einem der ärmsten Gegenden der nördlichen Hemisphäre lassen es nicht zu, dass sich die Menschen mit der Gefangenschaft abfinden, die ihnen seit 1967 von Israel auferlegt wurde. Da gab es eine relativ bessere Periode, in der man in die Westbank fahren und in Israel arbeiten konnte. Doch diese besseren Zeiten sind vorbei. Seit 1987 ist die Realität härter. Einige Verbindungen zur Außenwelt waren solange erlaubt, wie jüdische Siedler im Streifen lebten. Aber seitdem diese abgezogen worden sind, ist der Streifen hermetisch abgesperrt. Ironischer Weise sehen die meisten Israelis – nach kürzlichen Umfragen – den Gazastreifen als einen unabhängigen palästinensischen Staat an, den Israel großzügig hat entstehen lassen. Die Führung und besonders das Militär sehen den Gazastreifen als Gefängnis mit der gefährlichsten Gruppe von Gefangenen, die man auf die eine oder andere Weise eliminieren sollte.

Die konventionelle israelische Politik der ethnischen Säuberung, die 1948 erfolgreich gegen die Hälfte der palästinensischen Bevölkerung und gegen hunderttausende von Palästinensern in der Westbank angewandt wurde, ist hier nicht anwendbar. Man kann langsam Palästinenser aus der Westbank besonders aus dem Raum von Groß-Jerusalem „transferieren“ – man kann sie aber nicht aus dem Gazastreifen vertreiben, solange man diesen wie ein Hochsicherheitsgefängnis abgesperrt hat.

Genau wie die Operationen der ethnischen Säuberung, so befindet sich auch die genozidale Politik nicht in einem Vakuum. Schon seit 1948 benötigte die israelische Armee und Regierung einen Vorwand, um solche Politik zu praktizieren. Mit der Übernahme Palästinas 1948 (durch die Zionisten) entstand unvermeidlich lokaler Widerstand, der nun die Ausführung der ethnischen Säuberungspolitik „erlaubte“, die schon 1930 geplant worden war. 20 Jahre israelischer Besatzung der Westbank ließ schließlich eine Art Widerstand entstehen. Dieser verspätete Kampf gegen die Besatzung löste eine neue Säuberungspolitik aus, die heute in der Westbank durchgeführt wird. Die Absperrung des Gazastreifens im Sommer 2005, die von einem „großzügigen“ Rückzug (der Siedler) begleitet wurde, hatte die Raketenangriffe der Hamas und des Jihad zur Folge und die Gefangennahme des einen Soldaten. Doch noch vor der Entführung von Gilad Shalit bombardierte die israelische Armee willkürlich den Streifen. Seit der Entführung des Soldaten wurde noch mehr getötet und urde noch mehr getötet und wurde zwar systematisch. Es wird zum täglichen Geschäft, Palästinenser zu töten, hauptsächlich Kinder und das wird nur (wenn überhaupt) mit wenigen Zeilen auf den inneren Seiten der lokalen Presse gemeldet.

Die Hauptschuldigen sind die israelischen Piloten, die jetzt einen großen Tag haben. Einer von ihnen ist der Generalstabschef Halutz. Im Libanonkrieg 1982 gab die israelische Luftwaffe an ihre Piloten Befehle aus, einen Auftrag abzubrechen, wenn innerhalb von 500qm ihres Militärzieles harmlose Zivilisten wahrgenommen würden. ……….
Der Libanonkrieg war eine Weile wie eine Nebelwand, die die Kriegsverbrechen im Gazastreifen unsichtbar machten. Aber die Politik wütete weiter, auch nach der Entscheidung des Waffenstillstandes im Norden. Es sah so aus, als würde die frustrierte und besiegte israelische Armee noch entschlossener die Abschussfelder ( killing fields) im Gazastreifen vergrößern. Es gibt keinen Politiker, der in der Lage oder bereit wäre, den Generälen Einhalt zu gebieten. Das Morden bis zu 10 Zivilisten/ pro Tag wird etwa ein paar Tausend Tote am Ende jedes Jahres kosten. Es ist natürlich ein großer Unterschied, einen Völkermord von einer Million in einer Aktion zu begehen -………

Dies hängt sehr von der internationalen Reaktion ab. Wenn man Israel von jeder Verantwortlichkeit für die ethnische Säuberung von 1948 frei spricht, dann wird diese Politik zu einem legitimen Mittel seiner nationalen Sicherheitsagenda. Wenn die gegenwärtige Eskalation und Anwendung genozidaler Politik von der Welt toleriert wird, wird sie sich erweitern und noch drastischer angewendet werden.

Nichts außer Druck in Form von Sanktionen, Boykott und Divestment wird das Morden unschuldiger Zivilisten im Gazastreifen beenden. Es gibt nichts, was wir hier in Israel dagegen tun können. Tapfere Piloten weigern sich an Operationen teilzunehmen, zwei Journalisten (Gideon Levy , Amira Hass)– von 150 – hören nicht auf, darüber zu schreiben. Doch das ist es schon. Im Namen des Holocaustgedenkens wollen wir hoffen, dass die Welt es nicht zulässt, dass der Genozid im Gazastreifen weitergeht.

*Ilan Pappe: Dozent an der Uni Haifa, Abteilung für Politische Wissenschaften und Direktor des Emil Touma-Institutes für palästinensische Studien in Haifa. Seine Bücher : „ The Making of the Arab-Israeli Conflict (London and New York 1992); The Israeli/ Palestine Question (London and New York, 1999) A History of Modern Palestine ( Cambridge, 2003); The Modern Middle East (London and NY 2005) and Ethnic Cleansing of Palestine ( 2006)

http://www.zmag.de/artikel.php?id=1912

Ilan Pappe: The Ethnic Cleansing of Palestine. One World Opublication. Oxford 2006 313 Seiten

Zu einem Buch über die „ethnische Säuberung“ von Palästina des jüdischen Historikers Ilan Pappe
Von Rupert Neudeck – 4.2.07
…………….

Die nächsten Operationen wurden befohlen. Die Dörfer um Jaffa und Tel Aviv sollten angegriffen werden. Wir müssen, so sagte es General Yigal Allon, „eine Serie von kollektiven Strafaktionen durchführen, selbst wenn Kinder in den attackierten Häusern wohnen“. Allon reagierte auf den schüchternen Versuch von Eliyahu Sasson und Reuven Shiloah, die meinten man würde mit solchen Provokationen freundliche und friedliche Palästinenser entfremden: „A call for Peace will be Weakness!“

Ganze große Dörfer wurden zerstört, ihre Bevölkerung verjagt: Deir Ayyub und Beit Affa im Dezember 1947. 20 jüdische Soldaten kamen nach Deir Ayyub, wo gerade eine neue Schule für 51 Schüler eingeweiht wurde. Yigal Allon griff den Ort Khisas an, in dem hunderte Muslime und 100 Christen sehr friedlich zusammenlebten. 15 Dorfbewohner wurden bei dem nächtlichen Überfall getötet, darunter fünf Kinder. Der Angriff geschah in der Nacht. Der Korrespondent der New York Times war so entsetzt, das zu hören, dass er bei der Haganah recherchierte, die erst mal die Operation dementierte. Taktisch veröffentlichte Ben Gurion eine Entschuldigung, versuchte zu erklären, diese Dorf-Zerstörung sei nicht autorisiert gewesen; einige Monate später, im April 1948, fügte er sie in die Liste der erfolgreichen Operationen ein. Es gab auch in den Städten Vertreibungs- und Terroraktionen, wie wir heute sagen würden. Die 75.000 Palästinenser in Haifa wurden von den jüdischen Siedlern, die sich auf den Bergen um die Stadt angesiedelt hatten, mit Fässern mit Explosivstoffen maltraitiert, die einfach den Berg hinuntergeworfen wurden. Eine Spezialeinheit der Haganah, die Hashashar, die aus verkleideten Palästinensern bestand, griff in Haifa an.

……………………..
Ilan Pappe: The Ethnic Cleansing of Palestine. One World Opublication. Oxford 2006 313 Seiten

November 29, 1947: War, Ethnic Cleaning Unleashed
By William James Martin

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November 29, 2011 – November 29, 1947 was the date the UN passed the Partition Resolution partitioning Palestine, more or less equally, into a Jewish and an Arab state. In fact, the ethnic cleansing commenced the very next morning when the 75,000 Arab citizens of Haifa were subjected to a campaign of terror jointly by the terrorist group, the Irgun, under Manachem Begin, and the Haganah, the regular militia under David Ben Gurion. The Jewish settlers who had arrived during the previous decade had built their homes higher up the mountain and thus occupied a higher topographical space. From the superior height, they could snipe at the villagers at will.

They began doing this while the Jewish troops rolled barrels of burning oil down their roads and then ignited them. When the terrified residents came out to try to extinguish the rivers of fire, they were sprayed with machine gun fire. Another techniques was to deliver cars filled with explosives to Arab garages to be repaired, and then to detonate the cars in the garages….
  continua / continued avanti - next    [83508] [ 30-nov-2011 16:08 ECT ]

In meiner Kindheit wurde ich zuhause gelehrt, daß das Judentum eine humane Religion sei, „ein Licht auf die Heiden“. Judentum bedeutet, Gewalt zu verabscheuen, die Vergeistigten den Mächtigen vorzuziehen, einen Feind zum Freund zu machen. Einem Juden ist es erlaubt, sich selbst zu verteidigen – „Wenn jemand kommt, um dich zu töten, dann töte ihn zuerst“ – so steht es im Talmud – aber nicht, weil er Gewalt liebt und von der Macht berauscht ist.

Was ist davon geblieben?

Besorgte Freunde sandten mir vor kurzem eine E-Mail mit einigen haarsträubenden Zitaten einer Erklärung von Rabbiner Mordechai Eliyahu, dem früheren sephardischen Oberrabbiner Israels und dem geistigen Führer der Siedler und des ganzen religiös- zionistischen Lagers. In einem Brief an den Premierminister urteilte der Rabbiner, daß es unzulässig sei, Mitleid mit der zivilen Bevölkerung von Gaza zu haben, wenn dies israelische Soldaten gefährde. Sein Sohn Shmuel interpretierte diese Verfügung im Namen seines Vaters: wenn das Töten von 100 Arabern nicht ausreicht, um den Beschuß Israels mit Qassam-Raketen zu beenden, dann müssen 1.000 getötet werden. Und wenn dies nicht genügt, dann 10.000 und 100.000 oder gar eine Million. All dies, um die Qassams zu stoppen, denen es in all den Jahren kaum gelungen ist, ein Dutzend Juden zu töten.
…………………..
http://www.freace.de/artikel/200706/140607a.html

update 15.1.2012

Die Lebensraum Gewinnung der Russen Mafia und der Israelis, geht mit allen Terroristischen Methoden weiter.

Settlers ‚chop down 100 olive trees‘ in Nablus

Ma’an news

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(MaanImages/Rami Swidan, File)

January 14, 2012

NABLUS (Ma’an) — Israeli settlers chopped down more than 100 olive trees belonging to Palestinians south of Nablus on Friday evening, a PA official said.

The group tore down the produce in the valley neighboring the Tappuah settlement, between Yaduf and Jamain villages, Palestinian Authority official monitoring settlement activity Ghassan Doughlas said.

Another group of settlers smashed two vehicles belonging to Palestinians in the same area on Friday night, Doughlas added.

Cars belonging to Abdul-Rahman Muhammad Abdul-Rahman and Hasan Wasif Asayra, both from Asira al- Shamaliya, were vandalized on the main road between Huwwara village and Israeli settlement Yitzhar.

Doughlas had on Monday urged Palestinians to take care on the Ramallah-Nablus highway, warning of revenge acts after Israeli forces took down four trailers at an illegal settlement outpost in the area.

Extremist settlers have launched a campaign of „price tag“ attacks, targeting Palestinians and their property in retaliation for perceived anti-settler actions by the Israeli government.

Settler attacks in the West Bank against Palestinians increased by more than 50 percent in 2011, according to the UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs.

Source

update 15.1.2012

Settlers ‚chop down 100 olive trees‘ in Nablus
Published yesterday (updated) 14/01/2012 20:35
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(MaanImages/Rami Swidan, File)
NABLUS (Ma’an) — Israeli settlers chopped down more than 100 olive trees belonging to Palestinians south of Nablus on Friday evening, a PA official said.

The group tore down the produce in the valley neighboring the Tappuah settlement, between Yaduf and Jamain villages, Palestinian Authority official monitoring settlement activity Ghassan Doughlas said.

Another group of settlers smashed two vehicles belonging to Palestinians in the same area on Friday night, Doughlas added.

Cars belonging to Abdul-Rahman Muhammad Abdul-Rahman and Hasan Wasif Asayra, both from Asira al- Shamaliya, were vandalized on the main road between Huwwara village and Israeli settlement Yitzhar.

Doughlas had on Monday urged Palestinians to take care on the Ramallah-Nablus highway, warning of revenge acts after Israeli forces took down four trailers at an illegal settlement outpost in the area.

Extremist settlers have launched a campaign of „price tag“ attacks, targeting Palestinians and their property in retaliation for perceived anti-settler actions by the Israeli government.

Settler attacks in the West Bank against Palestinians increased by more than 50 percent in 2011, according to the UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs.
http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=452337


Mass graves of Palestinians killed in 1948 Nakba discovered in Jaffa
Al-Akhbar

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May 30, 2013 – Six mass grave sites dating back to the 1936 Palestinian uprising and the 1948 Nakba were discovered around the Jaffa cemetery, the al-Aqsa Foundation for Endowment and Heritage reported Wednesday, revealing hundreds of bodies of Palestinians killed by Zionist forces. „During [the foundation’s] repair and maintenance work on the [Kazkhana] cemetery, we discovered nozzles to dig into the ground where we found the mass graves…including hundreds of skeletons and human remains of rebels, martyrs and civilians who perished during the Nakba,“ head of the Islamic Movement in Jaffa, Sheikh Mohammed Najem, said in the report…
  continua / continued avanti - next    [98012] [ 02-jun-2013 04:36 ECT ]
  1. fino
    Februar 4, 2012 um 9:14 am

    Nakba – die grosse Katastrophe
    Mittwoch, 14. Mai 2008 , von Freeman um 00:01
    Es gab viele Vertreibungen in der Menschheitsgeschichte … hier eine über die man fast nichts hört. Ein Ereignis das laut kontrollierten Medien nie stattfand … obwohl es tatsächlich passierte. Hier erzähle ich euch, mit welchen verbrecherischen Mitteln die Palästinenser aus ihrer Heimat vertrieben wurden, damit ein zionistisches Konstrukt entstehen konnte.

    Zwischen Dezember 1947 und Dezember 1950, wurden über 530 palästinensische Dörfer und Städte mit Planierraupen und Sprengstoff zerstört und dem Erdboden gleich gemacht. Die Hälfte der Palästinenser erlebten eine ethnische Säuberung durch im Untergrund operierende zionistische Kampfgruppen, sogar bevor Israel sich einseitig als Staat ausrief.

    Die marodierenden Vandalen des Zionismus ermordeten unschuldige Menschen, zerstörten Tausende Häuser, planierten Hunderte Dörfer und vertrieben einen Grossteil der Palästinenser von ihrem angestammten Heimatland. Die Palästinenser nennen diese Vertreibung die Nakba, oder die grosse Katastrophe.

    Palästinenser auf der Flucht 1948:

    Die Palästinenser sind die grösste Gruppe an Flüchtlingen auf der Welt. Sieben Millionen der 10 Millionen Palästinenser sind Vertriebene oder Heimatlose. Sie werden daran gehindert in ihre Dörfer und Städte zurückzukehren, obwohl das internationale Recht und viele UNO-Resolutionen dies verlangen.

    Das israelische Parlament Knesset verabschiedete eine Reihe von Gesetzen, welche völlig gegen internationales Recht verstossen, um sicherzustellen, dass keine der palästinensischen Flüchtlinge es erlaubt sei wieder zurückzukehren und dass ihr Land von Israelis konfisziert werden kann. Die Säuberung von 75 bis 80 Prozent der nichtjüdischen Bevölkerung aus dem Gebiet welches dann später Israel wurde, war damit festgeschrieben.

    Aber das reichte nicht aus um die zionistischen Pläne eines jüdischen Staates zu erfüllen. Die Grenzen werden seitdem bis zum heutigen Tag systematisch immer erweitert, weiteres palästinensisches Land wird einverleibt, die palästinensischen Einwohner vertrieben und ihr Eigentum beschlagnahmt. Siehe dazu „Wie der Landraub in Palästina funktioniert“.

    Der Gründer Israels und erster Premierminister David Ben-Gurion sagte:
    “Es muss klar sein, es gibt keinen Platz in diesem Land für beide Völker. Wenn die Araber verschwinden, dann wird das Land offen und gross genug für uns sein. Die einzige Lösung ist ein Land für Israel, wenigstens der westliche Teil von Israel, komplett ohne Araber. Es gibt keinen Platz für Kompromisse. Es gibt nur eine Lösung, alle Araber in die Nachbarländer zu verfrachten, alle müssen weg, ausser einige in Bethlehem, Nazareth und dem alten Jerusalem. Nicht ein einziges Dorf darf stehen bleiben, nicht eine Gemeinde. Der Transfer muss direkt in den Irak, nach Syrien oder sogar nach Transjordanien erfolgen. Für dieses Ziel müssen wir genügend Mittel finden. Und nur nach dieser Entfernung wird das Land in der Lage sein die vielen Millionen unserer Brüder aufzunehmen und das jüdische Problem wird es nicht mehr geben. Es gibt keine andere Lösung.“

    Der Mythos vom leeren Land

    Diese notwendige Vertreibung der einheimischen arabischen Bevölkerung in Palästina stellte die Zionisten vor ein Problem. Sie mussten den Mythos verbreiten, Palästina hätte gar keine bestehende Bevölkerung. Um diese Desinformation zu ermöglichen, erfanden die Zionisten einen Slogan um die europäischen Juden zu motivieren nach Palästina auszuwandern:

    „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“

    Hätten die Zionisten die Existenz einer einheimischen Bevölkerung in Palästina zugegeben, dann hätten sie ja erklären müssen, wie sie diese zuerst vertreiben wollen. Deshalb erfanden sie den Mythos des leeren Landes. Wie wenn das „Heillige Land“ 2000 Jahre einfach menschleer auf sie gewartet hätte, eine absurde Vorstellung.

    Nur das Land war gar nie leer, es war sogar sehr bevölkert und es war fruchtbar.

    Ben-Gurion selber erklärte bereits 1918: „Palästina ist kein leeres Land … unter keinen Umständen dürfen wir die Rechte der Einwohner verletzen.“

    Er sagte, im Jahre 1914 würden nur 12% der gesamten palästinensischen Bevölkerung aus Juden bestehen. Es war sogar so, dass die Mehrheit der Juden in Palästina gar keine Zionisten waren und keinen eigenen Staat wollten, sie waren ja nicht mal Staatsbürger des Landes, da sie erst vor kurzem aus dem zaristischen Russland geflohen waren.

    Wie die Volkszählung des Osmanischen Reiches zeigt, zu dem Palästina damals gehörte, war das Land dicht besiedelt, speziell die ländlichen Gebiete, mit blühender Landwirtschaft. Im Jahre 1914 bestand die Bevölkerung Palästinas aus 657’000 muslemischen Arabern, 81’000 christlichen Arabern und 59’000 Juden, einschliessliche der erst vor kurzem eingewanderten europäischen Juden aus der ersten und zweiten Aliyah.

    Demnach machte die jüdische Bevölkerung im Jahre 1914 weniger als 8% aus.

    Deshalb mussten die Zionisten mit Terroraktionen eine massive Enteignung, Vertreibung und ethnische Säuberung durchführen, damit die einheimische arabische Bevölkerung aus Palästina verschwindet, um Platz zu schaffen für die jüdischen Einwanderer aus aller Welt. Danach haben sie dann mit Geschichtsfälschung und Desinformation dieses Verbrechen vertuscht.

    Seit der Staatsgründung am 14. Mai 1948, sind circa 3 Millionen Neueinwanderer nach Israel gekommen.

    Bis zur Jahrhundertwende gab es sowieso sehr wenige alteingesessene Juden in Palästina, diese lebten völlig friedlich mit ihren arabischen Nachbarn zusammen. Auch als die Einwanderungswelle dann begann, hauptsächlich aus Russland, und die ersten Kibbuz von ihnen gegründet wurden, gab es ein tolerantes Nebeneinander. Erst die aggressive und menschenverachtende Vertreibungspolitik der Zionisten in den 30ger und 40ger Jahren, zerstörte den Frieden und schaffte den israelisch/palästinensischen Konflikt der bis heute andauert.

    Die Behauptung der Zionisten, Palästina wäre ein leeres Land gewesen, in dem höchstens einige Beduinen auf Kamelen herumstreiften, ist ein Mythos der mit Hilfe der von ihnen kontrollierte Medien sehr effektiv verbreitet wurde. Diese Propagandalüge sitzt so fest in den Köpfen der meisten Menschen, innerhalb und ausserhalb Israels, es funktioniert bestens.

    Deshalb leugnen die meisten Israelis auch die Tatsache, es hat überhaupt eine Nakba gegeben, die massive Zerstörung der Lebensgrundlage und der Vertreibung von 800’000 Palästinenser aus dem Land ihrer Väter. Sie verstehen auch nicht was die Palästinenser überhaupt wollen, eine Rückkehr in ihre angestammte Heimat und eine Wiedergutmachung für die Verbrechen die an ihnen begangen wurden.

    Wir haben die Situation, dass die Zionisten ihre eigene Propaganda über ein „leeres Land“ glauben. Wenn sie behaupten, es hat nie eine Vertreibung stattgefunden, dann muss man sich auch nicht dafür verantwortlich fühlen, dann ist das Thema „Rückkehr“ nicht existent, denn eine Anerkennung dieser Tatsachen würde ja alles in Frage stellen.

    Dieses geschichtliche Ereignis wird in Israel völlig geleugnet und komplett unterdrückt. Sie wollen einfach nicht wahrhaben, dass hier ein grosses Unrecht passiert ist und jeden Tag weiter stattfindet. Sie fragen sich nicht, wenn es die Nakba nie gegeben hat, warum gibt es dann überhaupt palästinensische Flüchtlinge seit 60 Jahren? Wo sind sie hergekommen?

    Ist ja auch klar warum dies geleugnet, ignoriert und heftig bestritten wird. Wie kann man mit gutem Gewissen den 60. Geburtstag Israels feiern, wenn dieser Staat erst durch eine ethnische Säuberung und Vertreibung der arabischen Bevölkerung ermöglicht wurde?

    Wie kann man Party machen und ein Ereignis feiern, wenn seine palästinensischen Nachbarn und Mitmenschen seit 60 Jahren in Flüchtlingslagern leben, und jetzt hinter einer hohen Mauer in Gettos eingesperrt sind und wie im Gazastreifen dort dahin vegetieren, keinen Strom, kein Wasser, keine Lebensmittel, medizinische Versorgung und sonstige Lebensgrundlagen bekommen, völlig entrechtet sind und schlimmer als Tiere behandelt werden?

    Was haben die Palästinenser getan um so kollektiv bestraft zu werden?

    Sie sind Opfer einer internationalen Politik, die auf ihre Kosten geführt wurde. Für ihren Teil hat Europa und der Westen generell die Schaffung Israels in Palästina als eine lang erwartete Gelegenheit gesehen ein Problem los zu werden, ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen, den Jahrhunderte langen Antisemitismus wieder gut zu machen, der im Holocaust endete.

    Die Palästinenser hat man dafür geopfert, ihnen willkürlich die Heimat genommen, die Dörfer und Städte zerstört und sie vertrieben, damit Israel entstehen konnte. Ihr berechtigter Protest und Widerstand dagegen wird als „Terror“ falsch dargestellt und dazu benutzt, noch schärfer gegen sie vorzugehen.

    Im Jahre 1934 gab Ben-Gurion zu, wer der wirkliche Aggressor ist, in dem er sagte: „Wenn wir sagen, die Araber sind die Aggressoren und wir verteidigen uns nur, dann ist das nur die halbe Wahrheit. Was unsere Sicherheit und unser Leben betrifft, verteidigen wir uns … aber der Kampf ist nur ein Aspekt des Konflikts, welcher in seinem Kern ein politischer ist. Und politisch gesehen, sind wir der Aggressor und sie verteidigen sich.“

    Die Palästinenser hängen immer noch an ihrem Heimatland, trotz des hohen Preises den sie dafür zahlen müssen, hauptsächlich mit ihrem eigenen Blut und dem Blut ihrer unschuldigen Kinder.

    Es ist völlig inakzeptabel, dass ein begangenes Unrecht am jüdischen Volk, ein Unrecht am palästinensischen Volk rechtfertigt. Frieden wird es nur geben, wenn dieses Unrecht aufgehoben, die Unterdrückung beendet und die Palästinenser geleichberechtigt behandelt werden.

    Die Nakba hat es gegeben, das muss Israel und die Welt endlich anerkennen.

    Das Massaker von Deir Yassin

    Am Freitag den 9. April 1948 früh morgens, griffen Kommandos der Irgun (rechtsradikale zionistische Untergrundorganisation), angeführt durch Menachem Begin, den späteren Premierminister Israels und Friedensnobelpreisträger, und Mitglieder der Stern Bande (zionistische Terrororganisation) das Dorf Deir Yassin an, ein Dorf mit ca. 750 palästinensischen Bewohnern. Es geschah einige Wochen vor dem Ende des britischen Mandats über Palästina. Das Dorf lag ausserhalb des von der UNO empfohlenen Gebietes für einen zukünftigen jüdischen Staat.

    Deir Yassin lag auf höheren Gelände im Korridor zwischen Tel Aviv und Jerusalem und, wie ein später bekannt gewordener geheimer Plan beinhaltete, wurde zur Zerstörung vorgesehen, um Platz für eine kleine Landebahn zu machen, um für den Nachschub zu dienen.

    Bis zum Mittag wurden über 100 Menschen, die meisten Frauen und Kinder, systematisch ermordet. Vier der Angreifer wurden von Palästinenser die Widerstand leisteten getötet. 25 männliche Bewohner des Dorfes wurden auf Lastwagen aufgeladen, durch die Strassen des Zakhron Yosef Quartiers in Jerusalem paradiert und dann zu einem Steinbruch an der Strasse zwischen Givat Shaul und Deir Yassin geführt und dort erschossen. Die verbliebenen Einwohner wurden ins arabische Ost-Jerusalem vertrieben.

    Die Zeitung The New York Times berichtete am 13. April 1948, der Tag an dem die Beerdigung endlich stattfand, dass 254 Leichen gezählt wurden.

    Von den 144 Häusern des Dorfes wurden 10 mit Dynamit gesprengt. Der Friedhof wurde mit Planierraupen platt gewalzt und, genau wie Hunderte andere palästinensische Dörfer die dann folgten, wurde Deir Yassin dem Erdboden gleich gemacht und von der Landkarte getilgt.

    Im September 1948 wurden eingewanderte orthodoxe Juden aus Polen, Rumänien und der Slowakei dort angesiedelt. Das Zentrum des Dorfes wurde in Givat Shaul Bet umbenannt. Als Jerusalem sich vergrösserte, wurde das Land auf dem Deir Yassim mal stand ein Teil der Stadt und ist jetzt einfach als das Gebiet zwischen Givat Shaul und der Siedlung Har Nof bekannt.

    Als das Massaker sich rum sprach, gab die Führung der Haganah (jüdische paramilitärische Kampforganisation, die später die israelische Armee wurde) zu, dass das Massaker „die Sache der jüdischen Kämpfer schadete und die jüdische Kampftruppe und Flagge entehrt hätte.“ Sie spielten aber die Tatsache herunter, dass ihre eigene Miliz die Tat begangen hatte.

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Nakba – die grosse Katastrophe http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/05/nakba-die-grosse-katastrophe.html#ixzz1lP28oAeo

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