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Archive for Dezember 3, 2011

Wer rettet Libyen, vor der UN Mafia als Aufbauhilfe!

Dezember 3, 2011 2 Kommentare

Die historischen Fakten sind klar. Die UN ist zu korrupt und inkompetent, um überhaupt eine Aufbauhilfe zuleisten. siehe u.a. Kosovo, Ost-Timor usw.. Vor allem sind die UN und NATO Aufbauhelfer oft nur extrem dumme Leute, welche keine Arbeit finden können, aber ein Parteibuch haben. Dann werden Allerwelts Weisheiten auch noch als Experten Gutachten verkauft und Millionen und Milliarden verschwinden spurlos, wie im Kosovo! Esperten Team, des Welt Sicherheits Rates, meint: Job Besorgung, für eine kriminelle Kanaille.

Von den bisherigen über 10 Milliarden € der Aufbau Hilfe ist im Kosovo Nichts angekommen, sondern die Politischen Strukturen haben sich nur selbst bedient und u.a. das übliche Mafia Import- Export Monopol mit den kriminellen Clans errichtet. Die Justizministerin Kelmendi, hat Alles unter Kontrolle, um ein Milliarden schweres Vermögen an Immobilien und Wirtschafts Monopolen zu errichten! Der Mafia Clan der Kelmendi, ist Langzeit Partner des Osmani Clans in Hamburg und Deutscher Politiker.

Deutsche Wirtschafts Förderung bedeutet, wie leicht zu erkenen ist vor allem: Förderung des Drogen Absatzes nach Europa und Bestückung mit Sex Sklaven der EU Bordelle, damit auch weiterhin Politiker wie Michael Friedman gut versorgt werden auch mit Koks durch die Albaner wie Joschka Fischer.

KFOR Kommandant sagt: Die Eulex Mission ist totaler Unfug und es kann Nichts dabei raus kommen……..Die Autorität der Unmik im Kosovo sei „praktisch inexistent“…….


Left to right – NATO Secretary General, Lord Robertson and Lt. General Fabio Mini, Commander of KFOR (COMKFOR) upon arrival in Pristina.
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Ein früherer Kommandant der Kosovo-Friedenstruppe Kfor sprach indes der Eulex in einem Interview mit der Belgrader Zeitung Vecernje novosti die Sinnhaftigkeit ab. Die UNO schicke schon seit acht Jahren Richter und Polizisten in den Kosovo und habe dabei überhaupt nichts erreicht, sagte der italienische General Fabio Mini. Die Autorität der Unmik im Kosovo sei „praktisch inexistent“. Im Kosovo sichere derzeit niemand den Frieden, und auch die EU-Mission könne dies nicht schaffen…….
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http://derstandard.at/?url=/?id=3305254

EULEX die Unterschlagung der Aufbau Milliarden und ein Italienischer General ( 1 2 3)

Als die Menschenrechte schießen lernten
Kosovo-Krieg 1999

19.05.2009, 18:18

Von Franziska Augstein

Vor zehn Jahren fand der Kosovokrieg statt, der damals sehr umstritten war. Ein Blick zurück auf die wichtigsten Argumente.

Der Krieg der Nato gegen Serbien war der Prototyp eines Konflikts, der die Weltgemeinschaft bis heute immer wieder plagt – und noch lange plagen wird. Auf der kleinen Bühne Kosovo kamen vor zehn Jahren all jene Schurken, Gutmenschen, religiöse Fanatiker, Legalisten und Militärstrategen zusammen, die auch heute – wenn auch in anderer Besetzung – Glück und Leid auf der Welt bestimmen. Somit war der Kosovo-Krieg der erste Konflikt einer neuen Zeit.
Der Kosovokrieg ist jetzt zehn Jahre her, erst zehn Jahre. Neue Kriege haben die Erinnerung an ihn verdrängt, der Krieg in Afghanistan, der im Irak. Der Kosovokrieg verschwand in einer hinteren Ecke des öffentlichen Bewusstseins. Der deutschen Politik, die ihn mitbetrieben hat, ist das nur recht.

Warum war der Kosovokrieg des Jahres 1999 unbedingt notwendig? Lag es auch daran, dass die damalige US-Außenministerin Madeleine Albright schlechte Erinnerungen an ihre Kindheit zur Stalinzeit in Prag und Belgrad hatte und deshalb erpicht darauf war, den nominell sozialistischen Staatschef Slobodan Milosevic zu stürzen? Lag es daran, dass die Nato fürchtete, sich lächerlich zu machen, nachdem sie 1998 Milosevic elf Ultimaten gestellt hatte, denen dann keine Sanktionen folgten? Wollte die Nato diesen Krieg führen, um ihre Reputation zu retten? Wollte man vielleicht auch die Gelegenheit nutzen, die neuesten Waffensysteme auszuprobieren?

Befürworter des Krieges nennen heute wie damals zwei Gründe, warum es 1999 angemessen gewesen sei, die Infrastruktur und öffentlichen Einrichtungen im Kosovo aus der Luft kurz und klein zu schlagen, in diesem Zuge eintausend bis anderthalbtausend Zivilisten zu töten und in Kauf zu nehmen, dass der Kosovo bis heute vollkommen von auswärtiger Hilfe abhängig ist. Der erste Grund ist in Europa eindringlicher vorgebracht worden als in den Vereinigten Staaten: Dieser Krieg sei in Wahrheit eigentlich kein Krieg, sondern eine „humanitäre Intervention“ gewesen, die darauf abzielte, einen Völkermord an den Kosovo-Albanern zu verhindern. Der zweite Grund zeugt nicht von Menschenfreundlichkeit und wird deshalb öffentlich selten aufgetischt: Der Krieg sei nötig gewesen, um zu verhindern, dass Hunderttausende albanische Flüchtlinge nach Westeuropa strömen.

Anders als die Amerikaner haben die Europäer eine wache Erinnerung daran, was ein Krieg ist. Deshalb musste der Kosovokrieg in Europa moralisch gerechtfertigt werden. Insbesondere der englische Premier Tony Blair und Vertreter der deutschen Regierung haben damals allerlei seltsame Dinge gesprochen, auf die keiner der Beteiligten heute gern zurückkommt. Der Außenminister Joschka Fischer sprach von einem „neuen Auschwitz“ im Kosovo. Der Verteidigungsminister Rudolf Scharping redete von Konzentrationslagern und kolportierte Horrorstorys über die Verbrechen, die Serben an Albanern verübten: „Schwangeren Frauen wurden nach ihrer Ermordung die Bäuche aufgeschlitzt und die Föten gegrillt.“ Ähnlich hat man in der Antike und im Mittelalter auch argumentiert. Im Einklang mit alten Sprachregelungen ließ das Bundesverteidigungsministerium im Frühjahr 1999 verbreiten: Es handle sich bei den Bombardements im Kosovo nicht um einen Krieg, weil die Nato nämlich keine Kriegserklärung abgegeben habe. Auch von dieser rhetorischen Volte spricht heute niemand mehr.

Die Feinde unserer Feinde

Die Milizionäre der UCK gingen brutal vor: Wenn ein von Albanern bewohntes Dorf ihre Gewalttaten nicht unterstützte, wurden Verwandte der Dorfältesten umgebracht. So brachte die UCK bis 1998 etwa ein Drittel des Kosovo unter ihre Kontrolle. Das wollte die Regierung in Belgrad nicht dulden. Ihr galten nun alle Kosovo-Albaner als potentielle Feinde. Serben und Albaner machten aus der gewohnten friedlich-feindlichen Koexistenz einen Bürgerkrieg.

Die amerikanische Außenpolitik ist ohne Rücksicht auf die Folgen mitunter nach dem Motto vorgegangen: Die Feinde unserer Feinde sind unsere Freunde.

Die Verantwortlichen haben damals ihre Rechnung aber ohne den Wirt gemacht: Sie gingen der UCK auf den Leim. Ohne Hilfe aus dem Ausland kam die UCK nicht weiter, das war klar. Ihre Befehlshaber entdeckten schnell, wie sie das Ausland für ihre Sache einnehmen konnten: Sie mussten die Serben dazu provozieren, möglichst viele Albaner zu töten oder zur Flucht zu zwingen. Außerdem musste die vorgebliche Unmenschlichkeit der Serben dokumentiert werden. Zu diesem Zweck wurde manches fabriziert und vorgespiegelt. Dazu gehört der „Hufeisenplan“, die angebliche Grundlage der genozidalen Vorstellungen der Staatsführung in Belgrad. Dieser Hufeisenplan wurde dem Westen untergejubelt, der deutsche Verteidigungsminister ist darauf hereingefallen. Eine Lokalzeitung, das Hamburger Abendblatt, hat damals aufgedeckt, warum dieser Plan eine Fälschung sein müsse.

Ein anderer PR-Coup der UCK war das sogenannte Massaker von Racak, das als das letzte Moment gilt, das noch nötig war, um die Nato zu ihrem Angriff im März 1999 zu bewegen.
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Der Kosovo ist kein Land, er ist ein Desaster.

SZ

Das kriminelle Treiben des ‚Vize“ UNMIK Chef des Kosovo: Stephen Schook ( 1 2)

  1. Politik kompakt — Sicherheitsrat verlängert UN-Mission in Libyen Noch bis März 2012 wird ein Expertenteam der Vereinten Nationen die neuen Behörden in Libyen unterstützen. Die UN-Mission soll vor allem verhindern, dass Waffen in die Hände von Terroristen gelangen. Kurzmeldungen im Überblick

BND Studie 2005 – 2007 über die Politik Verbrecher Clans im Kosovo ( 1 2)

Kosovo: Wirtschafts Wachstum als Drogen Verteil Stelle Europas ( 1 2)

BND enthüllt die Machenschaften des Martti Ahtisaari ( 1 2 3 4)

General Fabio Mini

Lt. Gen. Fabio Mini
„International law has been grossly violated in Kosovo,“ Lt. Gen. Fabio Mini
UNMIK Pretends it Doesn’t Know International Law is Violated in Kosovo Province

Former KFOR Commander, Lieutenant General Fabio Mini has said that it is very dangerous to look for legal framework for Serbian province of Kosovo and Metohia outside the UN Security Council Resolution 1244, stressing that the resolution was grossly violated by the Pristina separatists‘ declaration of independence.

„International law has been violated in Kosovo, because the international law is what Resolution 1244 says and no other interpretations are possible. The view that Resolution 1244 refers to just one part of Kosovo — the one where the Serbs live — is neither possible nor acceptable. Resolution 1244 refers to all of Kosovo,“ General Mini said in an interview to the Rome daily Il Manifesto.

He assessed that, unfortunately, the resolution had not been observed and that UNMIK, as the representative and guarantor of Resolution 1244, pretends not to see that Kosovo province’s provisional parliament had violated the UN Security Council document by unilaterally declaring independence.

„I think that a major contradiction in the legal area has been created. It is really difficult, but also extremely dangerous to try to find a legal framework other than Resolution 1244. To do that, we should really go back to the beginning,“ the former KFOR commander said.

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Ein schwerer Fehler des Kremles in Südossetien / die neue Präsidentin Alla Dschiojewa wird verhindert


  • Artikelbild: Unterstützer der südossetischen Oppositionskandidatin Alla Dschiojewa protestieren gegen die Annullierung der Wahl. - Foto: AP/dapd

    Unterstützer der südossetischen Oppositionskandidatin Alla Dschiojewa protestieren gegen die Annullierung der Wahl.

    Präsidentenwahl in Konfliktregion ungültig

    29. November 2011 16:48

    Gericht gab Klage des kremltreuen Wahlverlierers statt – Oppositionskandidatin darf nicht mehr antreten

    Moskau – Die Präsidentenwahl in der von Georgien abtrünnigen Konfliktregion Südossetien ist nach offiziellen Angaben ungültig. Das Oberste Gericht in der von Russland als Staat anerkannten Region annullierte am Dienstag das Ergebnis der Stichwahl vom Sonntag. Das meldete die Agentur Interfax aus der südossetischen Hauptstadt Zchinwali.

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    Das Gericht gab der Klage des kremltreuen Wahlverlierers Anatoli Bibilow statt. Er hatte Verstöße bei der Abstimmung beklagt. Gesiegt hatte nach Angaben der Wahlleitung mit großem Vorsprung die Oppositionskandidatin Alla Dschiojewa. Sie kündigte an, um den Präsidentenposten zu kämpfen.

    Amtsinhaber Eduard Kokoity sagte, dass er die Entscheidung des Obersten Gerichts durchsetzen werde. Er muss nach zwei Amtszeiten infolge laut Verfassung abtreten. Die EU und die USA erkennen Wahlen in Südossetien nicht an. Der Westen sieht das Gebiet weiter als Teil Georgiens wie die ebenfalls abtrünnige Region Abchasien.

    Das südossetische Parlament setzte einen neuen Wahltermin für den 25. März 2012 an, wie die Staatsagentur Osinform in der südossetischen Hauptstadt Zchinwali meldete.

    Die Oppositionskandidatin Alla Dschiojewa, die aus der Präsidentenwahl am Sonntag als Siegerin hervorging, dürfe laut Medien wegen der Verstöße bei der Abstimmung an der Neuwahl nicht teilnehmen.

    Kommentatoren hatten das Ergebnis als Sensation bezeichnet. Dschiojewas Sieg sei eine schwere Niederlage für den Kreml, schrieb die Zeitung „Kommersant„. Regierungsgegner kritisieren kriminelle Strukturen bis in den Machtapparat sowie Korruption und Vetternwirtschaft. Südossetien ist nach dem Südkaukasuskrieg zwischen Georgien und Russland 2008 weiter schwer von den damaligen Kampfhandlungen gezeichnet.

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Bush und Blair als Kriegsverbrecher schuldig gesprochen

Dezember 3, 2011 1 Kommentar

Bush und Blair als Kriegsverbrecher schuldig gesprochen

Der Vorwurf lautete: Verbrechen gegen den Frieden. Das Strafverfahren gegen den ehemaligen US- Präsidenten George W. Bush und den ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair vor der Kuala Lumpur War Crimes Commission (KLWCC) endete mit einem Schuldspruch gegen die Angeklagten. 

Bush und Blair werden nun auf die offizielle Liste der weltweit gesuchten Kriegsverbrecher gesetzt.

Die Anhörung hatte insgesamt zwei volle Tage in Anspruch genommen. Zu groß war die Flut an Beweisen, als dass diese in kürzerer Zeit hätten geprüft werden können.

Schlussendlich entschieden die Richter, dass Bush und Blair als verantwortliche Staatsoberhäupter schuldig sind, durch Betrug sowie missbräuchliche und selektive Manipulation internationalen Rechts einen völkerrechtswidrigen Akt der Aggression begangen zu haben, der letztlich zu einem Massenmord an der irakischen Bevölkerung führte.

In ihrem Urteilsspruch beriefen sich die Richter darauf, dass unter Bush Dokumente gefälscht worden seien um den Eindruck zu erwecken, der Irak besitze Massenvernichtungswaffen.

Sie wiesen auch darauf hin, dass die Namen der beiden Schuldigen wie auch die Beweise gegen sie den Mitgliedern des Römischen Statuts überlassen würden, um Bush und Blair in ein internationales Register der Kriegsverbrecher aufzunehmen.

Die Linie des Hauptverteidigers Bushs konnte die Richter nicht überzeugen.

Seine Argumentationslinie: „Hätte  George W. Bush (2001 Anm. d. R.) gesagt, wir kennen Euch, wir wissen, was Ihr getan habt und wir verzeihen Euch, dann könnte die Welt heute eine andere sein. Stattdessen folgten jedoch Afghanistan, Irak und Guantanamo.

Aber wir sind fehlbare Menschen. Wir machen eben Fehler.“ Zudem stellte die Verteidigung fest, dass der Angeklagte dennoch ein Mensch sei.

An dieser Stelle warf der Richter ein, die richtige Verteidigung hätte wohl eher ‘vorrübergehender Wahnsinn’ oder ‘Provokation’ lauten sollen. Schließlich sei bereits im Rahmen der Strafverfolgung festgestellt worden, dass der 11. September 2001 (9/11) nur ein Vorwand gewesen sei für einen Krieg, der von bestimmten Persönlichkeiten bereits 1998 gewünscht worden war.

Die Verteidigung ihrerseits stellte fest, „dass das, was passiert sei, die Folge menschlicher Fehlbarkeit gewesen sei“ und dass die kriegsauslösende Information sich eben letztlich als falsch erwiesen habe.

Die Verteidigung bemühte daraufhin ein Video, welches die Zwillingstürme zeigte, kurz nach dem Einschlag der Maschinen. Jedoch ohne Erfolg. Francis Boyle, Professor für Völkerrecht an der University of Illinois im College of Law, hielt entgegen, dass dies nur der Versuch einer Fortführung der Propagandakampagne gegen den Irak unter der ehemaligen Bush Regierung sei.

Das Video sei nicht nur völlig irrelevant, es sei vielmehr der pathologische Versuch, Emotionen beim US- Verteidigungsministerium zu 9/11 zu schüren, obwohl der Irak damit nicht das Geringste zu tun habe.
(weiterlesen…)

Kuala Lumpur tribunal: Bush and Blair guilty

– by Prof. Richard Falk – 2011-12-01
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TI zieht sich als Berater des „Mafiös“ geführten Fussball Verbandes des Joseph Blatter


Im Mafiös kontrollierten Josef Blatter Zirkel der FIFA, geht es praktisch nun 15 Jahre lang, von Skandal zu Skandal.

Zündstoff: Kapitulation im Kampf gegen Korruption

Transparency International ist aus dem Anti-Korruptions-Programm der FIFA ausgestiegen.

LETZTES UPDATE AM 02.12.2011, 15:41

Soweit zum Thema Selbstreinigung der FIFA: Transparency International ist aus dem Projekt ausgestiegen. Wegen sportlicher Wertlosigkeit. Durchaus denkbar, dass sogar der Diktator einer Bananenrepublik an einem solchen Vorgang scheitert. Nicht so der FIFA-Präsident.

Die gemeinnützige, gut beleumundete und weltweit agierende Organisation Transparency International (TI) hat aufgegeben, weil der Kampf gegen die Korruption innerhalb des Fußball-Weltverbandes offenbar nicht zu gewinnen ist.

TI wurde als beratende Instanz angeheuert und in den vermeintlichen Selbstreinigungsprozess eingebunden. Sogar FIFA-Zar Josef Blatter gab dazu seinen Segen. Doch schon bei der Besetzung des neuen Governance-Komitees, das die Aufgabe hat, die Korruption einzudämmen, wurde keine Wahl vorgenommen, sondern ein Antikorruptions-Experte (Mark Pieth) von Blatter persönlich eingesetzt.

Damit war die für TI inakzeptable Richtung vorgegeben: Keine unabhängige und externe Aufarbeitung der dubiosen Vergangenheit und Gegenwart, sondern nur halbherzige Vorsichtsmaßnahmen für die Zukunft. Also keine Arbeitsbasis für Transparency International.
Josef Blatter
Josef Blatter, Chef Gründer der FIFA Mafia

TI bezweifelt gar nicht, dass Pieth ein Fachmann ist, der sehr wohl weiß, was innerhalb der FIFA vorgeht. Dass er jedoch unabhängig und radikal wirksame Maßnahmen vorschlagen könne, wird völlig ausgeschlossen: Pieth sei ein Teil des Systems. Veränderungen können weiterhin nur beim FIFA-Kongress oder von der FIFA-Exekutive beschlossen werden. Die große Säuberungswelle wird dadurch zur peinlichen Farce.

Eine weitere schwere Niederlage für Blatter. Unglaublich, was dieser Mann alles überlebt. Blatter ist übrigens auch Mitglied des IOC, das seiner FIFA zuletzt immer wieder als Vorbild für Selbstreinigung vor die Nase gehalten wurde.

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http://kurier.at/interaktiv/kolumnen/4460268.php

Um 14.30 Uhr stellte Joseph Blatter, der Präsident des Internationalen Fußballverbandes (Fifa) „voller Stolz und Freude“ den renommierten Antikorruptions-Experten Professor Mark Pieth als Vorsitzenden der neuen unabhängigen Governance Kommission vor, die entscheidend mithelfen soll, den skandalumwitterten Sportbund wieder in eine angesehene Organisation zu verwandeln. Drei Stunden später gab die renommierte Organisation Transparency International (TI) öffentlich bekannt, dass sie ihre Mitarbeit in dieser Kommission aufkündigt.

Transparency International fordert unabhängige Kommission zur Begleitung der FIFA-Reform und legt Reformvorschläge vor

Berlin, 16.08.2011 – Die weltweite Antikorruptionsorganisation Transparency International fordert den Weltfußballverband FIFA auf, umfassende Reformen ihrer Governance-Strukturen unter Begleitung durch eine Kommission, besetzt mit Vertretern (Stakeholdern) von außerhalb der FIFA („elder statesmen/women“, Sponsoren, Medien, Zivilgesellschaft) und innerhalb des Fußballs (Nationalverbände, Clubs, Profi-Ligen, Spieler, Frauenfußball, Schiedsrichter, Fans) vorzunehmen. Die personelle Zusammensetzung der Kommission und der Mehrheitsverhältnisse müssen ihre Unabhängigkeit von der FIFA gewährleisten.

Die Kommission soll für eine unabhängige Untersuchung aller Korruptionsvorwürfe – auch aus der Vergangenheit – und die Einführung neuer Abläufe zur Sicherung von Transparenz und „good governance“ in der FIFA verantwortlich sein. Unter anderem schlägt Transparency International vor:

  • Amtszeitbegrenzungen für Führungspositionen
  • Offenlegung der Einkünfte des Führungspersonals
  • Regelungen zum Umgang mit Interessenkonflikten unter Einbeziehung Externer in wichtige Entscheidungsprozesse
  • Überarbeitung des Ethik-Codes und der Zusammensetzung sowie Funktionsweise der Ethik-Kommisson

Sylvia Schenk, Sport-Expertin von Transparency International: „Die FIFA verspricht zwar Reformen, aber fortgesetzte Korruptionsskandale haben das Vertrauen der Öffentlichkeit auf ein Minimum reduziert. Die Zusammenarbeit mit einer unabhängigen Kommission, die berät, Zugang zu Informationen hat und an der Aufklärung teilnimmt, wird erst zeigen, dass wirklich Veränderungen gewollt sind.“..

http://www.transparency.de/2011-08-16-FIFA-Reform.1953.0.html

KRIMINALITÄT IM FUSSBAL
Korruption klärt Fifa auf die eigene Art auf

Haben Russland und Katar die WM gekauft? Fifa-Chef Joseph Blatter kann und will nichts gegen Russland und Katar unternehmen. Der vom Weltverband berufene Antikorruptionsexperte schaut nur nach vorn.

Er will nicht ermitteln: Mark Pieth, Fachmann für Organisierte Kriminalität. –

Selten wurden die neuen Machtverhältnisse im Weltsport so manifestiert wie am Abend des 2. Dezember 2010. In der Züricher Messe griffen Russlands Präsident Wladimir Putin und Emir Hamad Al Thani von Katar nach dem faszinierendsten Goldpokal des Planeten. Das Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbands Fifa sprach unter dubiosen Umständen Russland die Weltmeisterschaft 2018 und Katar die WM 2022 zu. Begleitet war diese irreguläre Vergabe von zahlreichen Korruptionsaffären in der Fifa. Darüber, mit wie vielen Millionen Euro die Öl- und Gasmilliardäre aus Russland und Katar die Stimmen der Exekutivmitglieder gekauft haben könnten, ranken sich seither wilde Gerüchte.

Es war ein Abend, an dem sich den letzten Gutgläubigen die Verkommenheit dieses Gewerbes erschloss. Ein Jahr nach diesem Ereignis muss man feststellen, dass außer zahlreichen Indizien keine gerichtsfesten Beweise vorliegen. Es gibt niemanden, der ermitteln würde. Und es fehlt am politischen Willen etwa in jenen neun Nationen, die Russland und Katar unterlagen. Auf der anderen Seite weiß man, dass Russland und Katar Geheimdienstler und teure Detekteien damit beauftragt haben, die Lage zu klären und gegebenenfalls Spuren zu verwischen.

Synonym für Korruption

Schon damals, am 2. Dezember 2010, galt das von Präsident Joseph Blatter geführte Fifa-Exekutivkomitee weltweit als Synonym für Korruption. ….

http://www.fr-online.de/sport/kriminalitaet-im-fussball-korruption-klaert-fifa-auf-die-eigene-art-auf,1472784,11250146.html

Kritische Auseinandersetzung mit Joseph Blatter auf http://www.welt.de