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TI zieht sich als Berater des „Mafiös“ geführten Fussball Verbandes des Joseph Blatter

Im Mafiös kontrollierten Josef Blatter Zirkel der FIFA, geht es praktisch nun 15 Jahre lang, von Skandal zu Skandal.

Zündstoff: Kapitulation im Kampf gegen Korruption

Transparency International ist aus dem Anti-Korruptions-Programm der FIFA ausgestiegen.

LETZTES UPDATE AM 02.12.2011, 15:41

Soweit zum Thema Selbstreinigung der FIFA: Transparency International ist aus dem Projekt ausgestiegen. Wegen sportlicher Wertlosigkeit. Durchaus denkbar, dass sogar der Diktator einer Bananenrepublik an einem solchen Vorgang scheitert. Nicht so der FIFA-Präsident.

Die gemeinnützige, gut beleumundete und weltweit agierende Organisation Transparency International (TI) hat aufgegeben, weil der Kampf gegen die Korruption innerhalb des Fußball-Weltverbandes offenbar nicht zu gewinnen ist.

TI wurde als beratende Instanz angeheuert und in den vermeintlichen Selbstreinigungsprozess eingebunden. Sogar FIFA-Zar Josef Blatter gab dazu seinen Segen. Doch schon bei der Besetzung des neuen Governance-Komitees, das die Aufgabe hat, die Korruption einzudämmen, wurde keine Wahl vorgenommen, sondern ein Antikorruptions-Experte (Mark Pieth) von Blatter persönlich eingesetzt.

Damit war die für TI inakzeptable Richtung vorgegeben: Keine unabhängige und externe Aufarbeitung der dubiosen Vergangenheit und Gegenwart, sondern nur halbherzige Vorsichtsmaßnahmen für die Zukunft. Also keine Arbeitsbasis für Transparency International.
Josef Blatter
Josef Blatter, Chef Gründer der FIFA Mafia

TI bezweifelt gar nicht, dass Pieth ein Fachmann ist, der sehr wohl weiß, was innerhalb der FIFA vorgeht. Dass er jedoch unabhängig und radikal wirksame Maßnahmen vorschlagen könne, wird völlig ausgeschlossen: Pieth sei ein Teil des Systems. Veränderungen können weiterhin nur beim FIFA-Kongress oder von der FIFA-Exekutive beschlossen werden. Die große Säuberungswelle wird dadurch zur peinlichen Farce.

Eine weitere schwere Niederlage für Blatter. Unglaublich, was dieser Mann alles überlebt. Blatter ist übrigens auch Mitglied des IOC, das seiner FIFA zuletzt immer wieder als Vorbild für Selbstreinigung vor die Nase gehalten wurde.

…………………………

http://kurier.at/interaktiv/kolumnen/4460268.php

Um 14.30 Uhr stellte Joseph Blatter, der Präsident des Internationalen Fußballverbandes (Fifa) „voller Stolz und Freude“ den renommierten Antikorruptions-Experten Professor Mark Pieth als Vorsitzenden der neuen unabhängigen Governance Kommission vor, die entscheidend mithelfen soll, den skandalumwitterten Sportbund wieder in eine angesehene Organisation zu verwandeln. Drei Stunden später gab die renommierte Organisation Transparency International (TI) öffentlich bekannt, dass sie ihre Mitarbeit in dieser Kommission aufkündigt.

Transparency International fordert unabhängige Kommission zur Begleitung der FIFA-Reform und legt Reformvorschläge vor

Berlin, 16.08.2011 – Die weltweite Antikorruptionsorganisation Transparency International fordert den Weltfußballverband FIFA auf, umfassende Reformen ihrer Governance-Strukturen unter Begleitung durch eine Kommission, besetzt mit Vertretern (Stakeholdern) von außerhalb der FIFA („elder statesmen/women“, Sponsoren, Medien, Zivilgesellschaft) und innerhalb des Fußballs (Nationalverbände, Clubs, Profi-Ligen, Spieler, Frauenfußball, Schiedsrichter, Fans) vorzunehmen. Die personelle Zusammensetzung der Kommission und der Mehrheitsverhältnisse müssen ihre Unabhängigkeit von der FIFA gewährleisten.

Die Kommission soll für eine unabhängige Untersuchung aller Korruptionsvorwürfe – auch aus der Vergangenheit – und die Einführung neuer Abläufe zur Sicherung von Transparenz und „good governance“ in der FIFA verantwortlich sein. Unter anderem schlägt Transparency International vor:

  • Amtszeitbegrenzungen für Führungspositionen
  • Offenlegung der Einkünfte des Führungspersonals
  • Regelungen zum Umgang mit Interessenkonflikten unter Einbeziehung Externer in wichtige Entscheidungsprozesse
  • Überarbeitung des Ethik-Codes und der Zusammensetzung sowie Funktionsweise der Ethik-Kommisson

Sylvia Schenk, Sport-Expertin von Transparency International: „Die FIFA verspricht zwar Reformen, aber fortgesetzte Korruptionsskandale haben das Vertrauen der Öffentlichkeit auf ein Minimum reduziert. Die Zusammenarbeit mit einer unabhängigen Kommission, die berät, Zugang zu Informationen hat und an der Aufklärung teilnimmt, wird erst zeigen, dass wirklich Veränderungen gewollt sind.“..

http://www.transparency.de/2011-08-16-FIFA-Reform.1953.0.html

KRIMINALITÄT IM FUSSBAL
Korruption klärt Fifa auf die eigene Art auf

Haben Russland und Katar die WM gekauft? Fifa-Chef Joseph Blatter kann und will nichts gegen Russland und Katar unternehmen. Der vom Weltverband berufene Antikorruptionsexperte schaut nur nach vorn.

Er will nicht ermitteln: Mark Pieth, Fachmann für Organisierte Kriminalität. –

Selten wurden die neuen Machtverhältnisse im Weltsport so manifestiert wie am Abend des 2. Dezember 2010. In der Züricher Messe griffen Russlands Präsident Wladimir Putin und Emir Hamad Al Thani von Katar nach dem faszinierendsten Goldpokal des Planeten. Das Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbands Fifa sprach unter dubiosen Umständen Russland die Weltmeisterschaft 2018 und Katar die WM 2022 zu. Begleitet war diese irreguläre Vergabe von zahlreichen Korruptionsaffären in der Fifa. Darüber, mit wie vielen Millionen Euro die Öl- und Gasmilliardäre aus Russland und Katar die Stimmen der Exekutivmitglieder gekauft haben könnten, ranken sich seither wilde Gerüchte.

Es war ein Abend, an dem sich den letzten Gutgläubigen die Verkommenheit dieses Gewerbes erschloss. Ein Jahr nach diesem Ereignis muss man feststellen, dass außer zahlreichen Indizien keine gerichtsfesten Beweise vorliegen. Es gibt niemanden, der ermitteln würde. Und es fehlt am politischen Willen etwa in jenen neun Nationen, die Russland und Katar unterlagen. Auf der anderen Seite weiß man, dass Russland und Katar Geheimdienstler und teure Detekteien damit beauftragt haben, die Lage zu klären und gegebenenfalls Spuren zu verwischen.

Synonym für Korruption

Schon damals, am 2. Dezember 2010, galt das von Präsident Joseph Blatter geführte Fifa-Exekutivkomitee weltweit als Synonym für Korruption. ….

http://www.fr-online.de/sport/kriminalitaet-im-fussball-korruption-klaert-fifa-auf-die-eigene-art-auf,1472784,11250146.html

Kritische Auseinandersetzung mit Joseph Blatter auf http://www.welt.de

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