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Archive for Oktober 2012

Daniele Ganser, über die NATO und Gladio Geheim Armeen

Oktober 31, 2012 2 Kommentare

 

NATO/GLADIO
Professor Dr. Daniele Ganser – 
Schweizer Historiker, Energie- und Friedensforscher, 
http://www.danieleganser.ch

 

Der ehemalige italienische Staatspräsident Francesco Cossiga hatte am 30. November 2007 dieser bekannten Zeitung ein Interview gegeben, in dem er aller Welt ein »offenes Geheimnis« bekannt gab: Die Terroranschläge in New York und in Washington vom 11. September 2001 wären nicht das Werk irgendwelcher islamitischer Terroristen, sondern von den USA mithilfe Israels organisiert worden. Der Grund für die Terrorakte sei darin zu suchen, dass man einen Grund brauchte, um gegen die arabischen Nationen vorzugehen und die westlichen Verbündeten für einen Krieg gegen bzw. in Afghanistan bzw. dem Irak zu gewinnen. (Quelle: www.corriere.it/

 

Francesco Cossiga ist nicht irgendwer. Abgesehen von seinem einstigen Amt als italienischer Staatspräsident hatte er nach dem Ende des Kalten Krieges mit dem Warschauer Pakt und dem Fall des Eisernen Vorhangs offenbart, dass er als Präsident der »einzige politische Kontaktmann« der Terrororganisation GLADIO gewesen sei. Bei GLADIO handelte es sich um eine Geheimorganisation von NATO, CIA und MI6 (britischer Auslandsgeheimdienst) während des Kalten Kriegs. Sie existierte von ca. 1950 bis mindestens 1990 und erstreckte sich über das damalige Westeuropa, Griechenland und die Türkei. Im Zuge der Aufdeckung von GLADIO wurde 1990 bekannt, dass Teile der Organisation unter Mitwirkung von staatlichen Organen systematisch und zielgerichtet an gravierenden Terrorakten in mehreren europäischen Ländern beteiligt waren, die offiziell »linken« oder »ausländischen Terroristen« in die Schuhe geschoben wurden. GLADIO, so heißt es, sollte im Falle einer Invasion durch die Truppen des Warschauer Vertrages als so genannte »Stay Behind«-Organisation Anschläge und Attentate hinter den feindlichen Linien verüben. De facto handelte es sich bei dieser Gruppierung um eine Ansammlung von Söldnern, Faschisten, regulären Soldaten, Agenten und Militäragenten, die verschiedene Attentate, Morde und Anschläge in Westeuropa verübten und dabei nach der Methode »Unter falscher Flagge« agierten. Nach aufwändigen und lang andauernden Recherchen italienischer Staatsanwälte hatte am 24. Oktober 1990 der damalige Ministerpräsident Giulio Andreotti im italienischen Abgeordnetenhaus die Existenz von GLADIO gestehen müssen.

Im Zusammenhang mit Cossigas Aussage stellt sich die folgende Frage beinahe von allein: Wurde GLADIO je aufgelöst bzw. gibt es eine Nachfolgeorganisation? Die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington waren logistische Meisterwerke und wurden von Insidern organisiert, die geheimdienstliche Netzwerke nutzten. Sie ähneln in gewisser Hinsicht (auch) dem, was GLADIO vorher praktizierte. War der 11. September eine »False Flag«-Operation?

Quelle – Knopp

 

BF Info

Die Welt als Schachbrett

NATO-Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung

 
[ von Michail Logvinov ]Bis heute weigert sich die NATO, zu ihrem bestgehüteten Geheimnis – der Unterhaltung eines in schwere Verbrechen verwickelten paramilitärischen Netzwerkes – eine klare Stellung zu nehmen.Es ist noch nicht lange her, als während der Blockkonfrontation die kommunistisch regierten Länder des Terrorkriegs gegen die NATO-Staaten bezichtigt wurden.Nach heutigem Erkenntnisstand waren die von der NATO und den nationalen militärischen Geheimdiensten engagierten Konservativen und Rechtsextremisten, die nach der eventuellen Invasion der Sowjetunion hinter der feindlichen Linie als „Stay-behind-Armeen“ den Aggressor bekämpfen sollten, selbst in schwere Verbrechen und Terroranschläge in westeuropäischen Ländern verwickelt. Für diese wurde durch gezielte Medienkampagnen den Kommunisten die Schuld gegeben.Zu diesem Ergebnis kommt der Schweizer Historiker Daniele Ganser in seinem Dissertationsprojekt zu verdeckten militär-politischen Operationen in der Nachkriegszeit. Im Buch „NATO-Geheimarmeen in Europa. Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung“ (Orell Füssli Verlag, 2008) präsentiert Ganser der breiten Leserschaft erschütternde Ergebnisse seiner Recherchen und offenbart eine ungeahnte und erschreckende Ohnmacht der demokratischen Institutionen gegenüber dem weitverzweigten geheimen Netzwerk der durch die NATO, CIA und MI6 ins Leben gerufenen, finanzierten und logistisch unterstützten „Operation Gladio“.Auch nach dem Ende des Kalten Krieges war es „höchst erschreckend zu sehen“, schildert der Autor seine Impressionen von zahlreichen Kontaktaufnahmen mit den Vertretern von nationalen Sicherheitsbehörden und Judikativen, „wie verschiedene Regierungen, die NATO, die CIA und andere Geheimdienste sich strikt weigerten, das Thema Geheimarmeen aufzuarbeiten, obschon das Parlament der Europäischen Union dies explizit gefordert hatte“ (S.13).

 

In seiner brillanten Analyse schildert Ganser aufgrund zugänglicher Quellen sowohl die Spitze des Eisbergs – die Rolle der NATO, der CIA und des MI6 beim Aufbau der geheimen Armeen und dem Militärtransfer in Form von Ausbildung, Know-how (Hightech-Kommunikationsmittel), Sprengstoff, Schusswaffen und Munition -, als auch die Entwicklung und subversive Taktiken bzw. unkonventionelle Kriegsführung der von den Regierungen der NATO-Staaten unterhaltenen und durch ihre Geheimdienste geschützten nationalen Geheimarmeen.

„Leitende Offiziere des geheimen Netzwerks wurden unter der Leitung der amerikanischen Green Berets Special Forces in den Vereinigten Staaten von Amerika und den britischen SAS-Spezialeinheiten in England ausgebildet. Zu den geheimen Gladio-Soldaten, die in den strikt antikommunistischen Teilen der Gesellschaft rekrutiert wurden, zählten sowohl moderate Konservative wie auch Rechtsextreme, etwa ehemalige Mitglieder der SS in Deutschland oder die berüchtigten rechtsradikalen Terroristen Stefano Delle Chiaie und Yves Guerain Serac in Italien und Frankreich“, so der Historiker (S. 22).

Was die nationale geheime Kriegsführung anbelangt, so liegen nachgewiesene Informationen vor, dass die verdeckten Operationen in den Territorien von 14 damaligen NATO-Staaten auf Hochtouren liefen, und zwar in Italien, Großbritannien, in den USA, Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien, in den Niederlanden, Luxemburg, Dänemark, Norwegen, Deutschland, Griechenland, und in der Türkei. Wenig spricht dagegen, dass die Gladio-Armeen auch in den damals neutralen Ländern Europas ihren Fuß fassten.

Ganser liefert eine Menge brisanter Informationen und prägnanter Analysen über geheime Kriege in jedem der aufgelisteten NATO-Staaten, wirft bohrende und für die Betroffenen unerquickliche Fragen, die leider ohne Kommentar durch offizielle Entscheidungsträger oder Behörden bleiben.

Da die gefürchtete großangelegte Invasion des Warschauer Blocks ausblieb, konzentrierten sich die Gladio-Netzwerke auf die Eindämmung der inneren Gefahr und führten einen Kampf gegen die starke westeuropäische politische Linke. Die geheimen Armeen seien an einer Reihe der terroristischen Anschläge beteiligt gewesen, die im Anschluss den Kommunisten vorgeworfen wurden, schlussfolgert der Autor aufgrund zugänglicher Sekundärquellen (ebd.).

Mit Hilfe der Manipulationen der Medien ist es gelungen, die spektakulären Anschläge in die Schuhe der linken terroristischen Kampfgruppen zu schieben und dadurch die rote Gefahr allgegenwärtig erscheinen zu lassen sowie die politische Linke ins Misskredit zu bringen.

Staatsstreich, Folter, Terror, Mord und Kidnapping gehörten zu Methoden, die antikommunistisch gesinnte Gladio-Gruppen ihren ideologischen Gegnern entgegenzusetzen wussten, um die Ausbreitung der „roten Pest“ in Europa zu verhindern. Hierbei galt es, innerhalb des Landes Spannungen zu erzeugen, reaktionäre politische und soziale Tendenzen zu fördern sowie diejenige, die dahinter standen, in Schutz zu nehmen. Die verantwortungslose militär-politische Unterstützung der verdeckten Operationen dauerte bis Anfang der 90er Jahre an. Das letzte bestätigte Treffen des Allied Clandestine Committee (ACC) habe am 24. Oktober 1990 in Brüssel stattgefunden (S.21).

„Die Operationen zielten immer darauf ab, unter der Bevölkerung möglichst viel Angst zu schüren. Das reichte von Bombenmassakern in Eisenbahnen und auf Märkten (Italien) über die Anwendung systematischer Folterung von Regimegegnern (Türkei), die Unterstützung rechtsradikaler Staatsstreiche (Griechenland und Türkei) bis hin zur Zerschlagung oppositioneller Gruppen (Spanien und Portugal)“ (S. 22-23).

Das Alarmierende an der Operation Gladio war, dass diese Netzwerke wie die Kommandozentralen sich jeglicher Kontrolle durch demokratische Institutionen entziehen konnten (vgl. S. 51, 53). „Die Beweise um Gladio [zeigen], dass die CIA und das Pentagon während des Kalten Krieges wiederholt außerhalb der demokratischen Kontrolle operierten und auch nach dem Kalten Krieg für ihre Aktionen nicht verantwortlich gemacht wurden“ (S. 68).

Die sich ausbreitenden Enthüllungen über die geheimen Netzwerke der „faschistischen Elemente“, die im Dienste der NATO ihre Waffenverstecke im ganzen Westeuropa eingerichtet haben, begleiteten, so der Autor, die „frechen Lügen“ und „Desinformationsstrategien“ (S. 58). Kommentare wie „keine Aussage zu militärischen Geheimsachen“ gehören zum guten Ton der kritischen Auseinandersetzung mit der Operation Gladio (S. 58, 59).

Dass es gute Gründe gibt, keine Statements abzugeben, weist Ganser an mehreren Beispielen nach. So wurden z.B. in Deutschland Schwarze Listen über Personen erstellt, die im Falle eines Krieges gegen die Sowjetunion als unzuverlässig erachtet würden und daher liquidiert werden müssten (S. 301). Auf dieser Liste stünden nicht nur die westdeutschen Kommunisten, sondern auch Sozialdemokraten, die an einem Tag X eliminiert werden müssten, wobei das Verhältnis Aufsehen erregend war: Neben 15 Karteiblätter der Kommunisten gab es 80 Einträge über führende Sozialdemokraten (S. 309).

Doch als noch schwerwiegender erscheinen die Anschuldigungen, die aus weiteren Recherchen von Ganser resultieren. Der Autor stellt fest, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz Deutschlands (BfV), eine Behörde, zu deren Aufgaben die Bekämpfung des politischen Extremismus gehört, die geheime „Stay-behind-Armee“ deckte (S. 311).

Laut einem Bericht des Gladio-Insiders, waren die Amerikaner beim Aufbau einer „zuverlässigen deutschen Truppe“ „hauptsächlich an ehemaligen Wehrmachtangehörigen interessiert“ (ebd.). Es sei also plausibel, dass mit der Personalrekrutierung für den Technischen Dienst des Bundes Deutscher Jugend (BDJ), so der irreführende Name eines „Stay-behind-Netzwerkes“, SS- und Gestapo-Offizier Klaus Barbie beauftragt wurde (S. 297).

Ein noch mehr spektakuläres wie aufwühlendes Kapitel der Geschichte der NATO-Geheimarmee in Deutschland stellt die Kooperation der Amerikaner und Briten mit dem „am Mord durch Verhungern von etwa vier Millionen sowjetischer Kriegsgefangenen“ schuldigen General Reinhard Gehlen in der Hitlerzeit, der einen mit der Deckung und Führung der deutschen „Stay-behind-Armee“ befassten Geheimdienst leitete (S. 298).

Die deutsche Gladio-Affäre 1952 führte nicht zur Auflösung der geheimen Armee. Nicht nur das Netzwerk, „sondern auch der deutsche Geheimdienst ORG (Abkürzung für Organisation Gehlen – M.L.) und sein Stab überlebten 1952 die Entdeckung von Teilen der deutschen Gladio fast ohne einen Kratzer, weil sie von der mächtigen CIA geschützt wurden. General Reinhard Gehlen blieb im Amt, und 1956 änderte die „Organisation Gehlen“ ihren Namen und wurde nun „Bundesnachrichtendienst“ (BND) genannt. Als der CIA-Direktor Allan Dulles einmal gefragt wurde, ob er sich nicht schämte, mit dem Nazi Gehlen zusammengearbeitet zu haben, antwortete er: „Ich weiß nicht, ob er ein Schurke ist. In den Geheimdiensten gibt es wenige Heilige … Außerdem, man musste ihn ja nicht zu sich in den Klub einladen.“ (S. 312)

Am Beispiel Deutschlands wie vieler anderer Fälle zeigt der Autor des zu besprechenden Buches auf, wie die Entscheidungsträger in Sachen Gladio-Operation unbestraft davon kommen konnten. Keiner der bedeutenden Geheimdienste konnte öffentlich zur Rechenschaft gezogen werden. „Auch nach Jahren der Entdeckung des höchst geheimen Netzwerks ist die offizielle Antwort der NATO, etwa wie im Jahr 1990, durch Schweigen und Leugnen charakterisiert“ (S. 65). Freche Lügen scheinen also die Oberhand zu gewinnen.

Seit den Römern gilt: Historia est magistra vitae. Das Buch des Historikers Daniele Ganser „Nato-Geheimarmeen in Europa“ lehrt seine Leser nicht nur den kritischen Umgang mit der Geschichte, es klärt über die großen Lügen auf, die durch die Feindkonstruktionen und den großen Propagandaaufwand zur Historie zu werden droh(t)en.

Es sind viel zu viele Lügengeschichten, die uns für wahre Münze verkauft werden. Es ist wieder einmal gelungen, einem großen historischen Schwindel nachzugehen. Das ist das größte Verdienst des Autors. Dennoch lehrt uns seine gründliche historische Untersuchung noch eins: Und zwar die Notwendigkeit, die eigenen Feindbildkonstruktionen, die für Propaganda und suggerierte mediale Weltbilder ein fruchtbarer Boden sind, zu hinterfragen und beharrlich auf dem Wege der Wahrheitsfindung zu bleiben. Das ist es, was dieses Buch so unentbehrlich in der heutigen politischen Realität macht. [ Michail Logvinov / russland.RU – die Internet – Zeitung ]

 

24.09.2008 – Der nächste Krieg

 

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Erneuter Massen Mord an Kindern durch die USA und deren Uran Munition

Oktober 28, 2012 2 Kommentare

500.000 tode Kinder gab es durch das Mafioese UN Embargo gegen den Irak, was eine Kriminelle wie Madelein Allbright normal fand, auf Frage. Heute ist der Irak unter Kontrolle von kriminellen Banden, wo es mehr Tode gibt, als je zuvor und weder Wasser und Strom funktionieren. siehe andere Staaten wo die USA und die NATO intervenierten. Die Uran Munition wird in verbrecherischer Absicht benutzt, wie der Kosovo ebenso zeigt.

Q&A: Severe Birth Defects Soar in Post-War Iraq
By Julia Kallas

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October 26, 2012 – Mozhgan Savabieasfahani, a lead author of the latest study published in the Bulletin of Environmental Contamination and Toxicology, entitled „Metal Contamination and the Epidemic of Congenital Birth Defects in Iraqi Cities,“ reports that in the case study of 56 Fallujah families, metal analysis of hair samples indicated contamination with two well-known neurotoxic metals: lead and mercury. IPS correspondent Julia Kallas spoke with Savabieasfahani about Iraq’s health crisis and the long-term consequences of exposure to metals released by bombs and munitions…
  continua / continued avanti - next    [92161] [ 27-oct-2012 22:59 ECT ]


Die Renaissance des Westens (II)
13.05.2015
BERLIN
(Eigener Bericht) – Deutsche Militärpolitiker eröffnen die Debatte über eine neue nukleare Aufrüstung innerhalb der NATO. Wie ein hochrangiger Mitarbeiter der Berliner „Bundesakademie für Sicherheitspolitik“ in einem aktuellen Diskussionsbeitrag schreibt, habe das westliche Kriegsbündnis im Rahmen des Ukraine-Konflikts „wieder an Bedeutung“ gewonnen. In diesem Zusammenhang müsse nun auch die „nukleare Abschreckung“ neu thematisiert werden. Zum „Gesamtpaket der Abschreckung“, das auf die Tagesordnung zu setzen sei, gehörten neben der Nuklearbewaffnung allgemein auch speziell die US-Atombomben, die in Europa gelagert seien – nicht zuletzt in Deutschland. Auch jenseits der wieder heraufziehenden Atomkriegsgefahr zeichnet sich im Schatten der westlichen Neuformierung eine weitere Brutalisierung künftiger Kriege ab. Wie ein ehemaliger Chef des Planungsstabes im Bundesverteidigungsministerium erklärt, müsse Berlin die Beschaffung von Uranmunition durch die Bundeswehr in Betracht ziehen, um russische Panzer bekämpfen zu können. Uranmunition ist auch nach ihrer Nutzung höchst schädlich; weite Gebiete etwa im Irak, in denen sie von NATO-Staaten eingesetzt wurde, sind bis heute verseucht.
Atomare Aufrüstung
Eine Debatte über eine neue nukleare Aufrüstung eröffnet Karl-Heinz Kamp, ein ehemaliger Research Director am NATO Defense College in Rom (2009 bis 2013) und seit 2013 „Direktor Weiterentwicklung“ an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) in Berlin. Seine diesbezüglichen Thesen stellt Kamp in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift „Internationale Politik“ zur Diskussion. Das Blatt wird von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) herausgegeben und richtet sich an eine breitere interessierte Öffentlichkeit.
Die Zukunft der Abschreckung
Wie Kamp schreibt, hat Russland „seit dem Georgien-Krieg 2008 nicht nur seine konventionellen Streitkräfte modernisiert, sondern auch das Atomwaffenarsenal verstärkt und verbessert“.[1] Es begreife sein Nuklearpotenzial „als Kompensation für fehlende konventionelle Kräfte gegenüber einer NATO, deren Stärke durch den Beitritt ehemaliger Mitglieder des Warschauer Paktes gewachsen ist“. In der Tat betrachtet Moskau seine Atomwaffen als Rückversicherung, um die gewachsene und stets aufrüstende NATO von etwaigen Angriffsplänen abschrecken zu können. Wie Kamp ausdrücklich bestätigt, habe der russische Staatspräsident Wladimir Putin „in mehreren Reden“ gewarnt, „der Westen solle nicht vergessen, dass Russland eine Atommacht sei“. Der Mitarbeiter der Bundesakademie für Sicherheitspolitik erklärt nun, mit der blutigen Eskalation des Machtkampfs um die Ukraine habe „die klassische Rolle der NATO als Instrument der Selbstverteidigung wieder an Bedeutung“ gewonnen. In diesem Zusammenhang stelle sich jetzt auch „die Frage, wie künftig nukleare Abschreckung glaubwürdig geleistet werden k

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59114

https://geopolitiker.wordpress.com/2012/12/20/die-us-und-nato-terroristen-mit-ihrem-drohnen-und-uran-munition-krieg-gegen-die-bevolkerung/

https://www.freitag.de/autoren/exnihilo/uranmunition-stiller-todesengel

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Erdogan ruiniert die Türkei, mit seinen Waffenlieferungen an Terroristen und Kriminelle in Syrien


Der erste Teil der Parteibuch-Analyse der türkischen Außenpolitik zeigte anhand einer am 22.11.2011 gehaltenen Rede des türkischen Außenministers Ahmet Davutoglu bei der Invstementbank Goldman Sachs auf, dass die wesentliche Triebkraft der türkischen Außenpolitik nicht der Wunsch zum Frieden war, sondern die Zero-Problem-Außenpolitik lediglich als ein der Situation entsprechendes Mittel zur Gewinnung von “Hinterland” für den Aufstieg der Türkei zur Weltmacht angesehen wurde.

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Saudi Arabien finanziert die Terroristen im Irak, Syrien und dem Iran

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Nichts Neues aus der Kriegs Front der NATO Partner und Financiers

Saudi-Arabien liefert Waffen an die Terroristen in Syrien

von Freeman am Dienstag, 9. Oktober 2012 , unter , | Kommentare (2)
Ein Reporter der BBC hat in Aleppo Holzkisten gesehen und fotografieren können die beweisen, Saudi-Arabien liefert den Terroristen Waffen und Munition. Drei Kisten, die ursprünglich von einem Waffenhersteller in der Ukraine stammen und an Riad adressiert sind, lagen in der Basis der Terroristen in Aleppo, die in einer Moschee sich befindet. Der BBC-Reporter durfte den…

Die Granaten auf die Türkei sind NATO-Munition

von Freeman am Samstag, 6. Oktober 2012 , unter , , , | Kommentare (37)
Es ist genau wie von mir schon oft berichtet, die NATO-Länder versorgen die Terroristen der Al-CIAda entweder direkt oder indirekt über die befreundeten Golfstaaten mit Waffen und Munition, die dann gegen sie selber eingesetzt werden. So geschehen beim Angriff auf das US-Konsulat in Bengasi und jetzt beim Beschuss des türkischen Grenzgebiet von Syrien aus. Terroristen…

Türkische Demonstraten wollen keinen Krieg mit Syrien

von Freeman am Freitag, 5. Oktober 2012 , unter , , | Kommentare (29)
Die türkische Regierung und das Parlament nehmen den Einschlag von Granaten auf türkischem Gebiet als Anlass, um Militäroperationen gegen Syrien zu starten. Ob die Granaten vom syrischen Militär überhaupt abgefeuert wurden ist fraglich, denn es gibt Berichte, Mitglieder der sogenannten Freien Syrischen Armee (FSA) schiessen diese ab, um es dem syrischen Militär in die…
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Die Bundeswehr will auch in Mali nun einmarschieren

Oktober 24, 2012 3 Kommentare

Alles Laender, welche durch die kriminelle NATO Politik zerstoert und destabilisiert werden! Man sollte doch die Tuaregs in Ruhe lassen, welche Tausende von Jahren dort in Eintracht leben.

24.10.2012 – Ein Land am Abgrund

BAMAKO/PARIS/BERLIN (Eigener Bericht) – Die Bundesregierung kündigt
einen Einsatz der Bundeswehr in Mali an. Nach entsprechenden
Äußerungen von Kanzlerin Merkel am Montag hat Außenminister
Westerwelle am gestrigen Dienstag bestätigt, Berlin wolle Mali
„stabilisieren“ und dazu deutsche Soldaten schicken. Sie sollten
malische Militärs für den Krieg gegen Aufständische im Norden des
westafrikanischen Landes trainieren. Nord-Mali wird schon seit Anfang
des Jahres von Tuareg-Milizen kontrolliert, unter denen sich schon
bald eine militant islamistische Fraktion durchgesetzt hat. Die
Entwicklung ist eine direkte Folge des Libyen-Krieges der NATO, dem
die Zerstörung des überaus fragilen Gleichgewichts in den ökonomisch
prekären Wüstenrandgebieten geschuldet ist. Dessen ungeachtet reagiert
Berlin auf die desaströse Lage, die in Mali durch eine westliche
Intervention verursacht wurde, mit der Forderung nach einer erneuten
Intervention. In Mali soll dabei der Krieg gegen die Aufständischen
geführt werden wie in Somalia – mit Truppen, die sich ausschließlich
aus afrikanischen Streitkräften rekrutieren und von westlichen
Militärs, die im sicheren Hinterland stationiert sind, auf ihre
konkreten Kampftätigkeiten vorbereitet werden.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58442

Nachdem die deutsche Bundeswehrmacht im letzten Jahrzehnt nahezu erfolgreich die Verteidgung deutschen Lebensraumes am Hindukusch vollbracht hat, und damit weiter im Osten war, als der Führer je gekommen ist, wird nun die Planung eines neuen deutschen Afrikakorps zur Befreiung der algerischen Ölquellen in Angriff genommen.

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Saudi Arabien finanziert die Terroristen im Irak, Syrien und dem Iran

«The Liberation of Mali», or the concept of military intervention

Alexander MEZYAEV | 02.11.2012 | 00:00
The situation in Mali is becoming ever more dramatic. The regime that has established itself in the north of the country (considering the configuration of the borders of the country, «north» is around two thirds of its territory) has taken an extremely brutal form. Today this is a place of savage violence, including «mass murder, incidents of hostage taking, acts of violence committed against women and children, looting, theft, the destruction of objects of religious and cultural significance, and the recruitment of child soldiers». (1) According to the Assistant General Secretary for Human Rights, Mr. I Simonovich, mass rape is taking place in this part of the country and a mass exodus of the population has begun. The UN Assistant General Secretary noted that extreme Islamist groups are making lists of women that have children outside of wedlock and unmarried pregnant women, and they are subjecting them to cruel and inhumane punishment. The rules of the new regime also include the opportunity to purchase a woman for less than $1000 and children for even less…

But the main problem lies in the fact that this part of the country has become an outpost for terrorist organizations, primarily «Al-Qaeda in the Islamic Maghreb» (AQIM). So they need «cheep» children to grow into militants and suicide bombers. They have their reasons for capturing the north of Mali. Here, near Kigali, there happens to be the largest airport in the whole of West Africa, (built by the way, with the help of Soviet specialists) which can take the heaviest airplanes. Such planes are trafficking drugs from Latin America for distribution through Guinea Bissau and other African coastal states… (2)

In mid- October the UN Security Council adopted a resolution which was the penultimate step towards military intervention in Mali. You may recall that at the beginning of the year the Government of Mali addressed a request for military assistance to the Economic Community of West African States (ECOWAS). However this request came across resistance in the UN Security Council, which stated that a military operation could only be undertaken with the authorization of the Security Council, which did not approve such a sanction. Only two months later it was decided that authorization for a military operation may be given no earlier than the end of November. (3)Why did the UN Security Council not give immediate authorization for military intervention, and what has changed in the last two months? In our view the concept and possibly even the purpose of the mission has changed. Pay attention to the chronology. Firstly the Mali authorities appealed to ECOWAS, in an attempt to solve the problem using only African forces. These forces were shown to be effective, for example, during a similar operation in Sierra Leone. After the UN Security Council said that military intervention by ECOWAS would only be possible with the consent of the Security Council, Mali sent such a request to the Security Council. However the UN Security Council refused such authorization, saying it needed more time to consider. It was only after Mali sought help from the European Commission (!) and the UN Secretary-General appointed former chairman Romano Prodi as his Special Envoy for the Sahel region (4), that the Security Council gave its consent to such an invasion.

Thus we see that an attempt to solve the problems of Mali using purely African forces was unacceptable to the West. Accordingly a multi-level military mission is being planned which will look apparently African, but will be managed from Europe.

On previous occasions, similar missions took place more quickly, because the countries did not waste time and appealed to the United Nations immediately, which sent missions of Bangladeshi soldiers, commanded by NATO. At a recent meeting of ECOWAS, General Konate from Guinea was appointed commander of the military mission, but it has yet to be approved, and in addition, he was not involved in the preparation of the mission.

The situation in Mali has one distinctive feature: the capture of the north of the country took place with the participation of internal and external forces in parallel. On the one hand «internal» Tuareg rebels, and on the other hand «external» terrorist groups and other transnational criminal organizations. 

The negotiations and military mission ongoing at the same time is another parallel. This is emphasized by the representative of Cote D`Ivoire (acting as the country chairing ECOWAS) at a meeting of the UN Security Council on October12, alongside the development with Europe of the ECOWAS military mission. Of course this was not without the involvement of the United States. On October 24, a representative of the US State Department said it was considering options for its «contribution» to the planned mission,(5) and on October 29, US Secretary of State Hilary Clinton held talks with the president of Algeria, without whose support, the ECOWAS military mission is impossible. This was stated by Hilary Clinton as she discussed the situation in Mali. (6) Likely it was to seal the borders of Algeria with northern Mali, so that the terrorist that had captured northern Mali could not walk into the Algerian part of the Sahara during the ECOWAS military mission.

However there is another parallel: after the adoption of UN resolution 2071, militants from neighboring countries began to flock to northern Mali. Their involvement can not only complicate the military intervention, but turn it into a general war in West Africa. This could be the reasoning behind these forces.

The UN Security Council has given 45 days for the preparation of the military mission in Mali. However final permission has not yet been given. Everything depends on the tractability of the Mali authorities. Are they willing to agree to free the north of the country at the price asked for by the West?

 

 

(1) See the Resolution on Human Rights of September 26, 2012 (21st session of UNHRC).

(2) French Foreign minister Laurent Fabius directly calls the northern Malian Al Qaeda drug traffickers. (http:// maliactu.net/ les-djihadistes -du- nord- mali- nouveaux- maillons -du- trafic- de-cocaine –vers -leurope/

(3) See UN Security Council Resolution number 2071 of October 12, 2012.

(4)Officially in 2012, 18 million people of the Sahel were suffering from extreme climatic condition,  poverty and a food crisis. More than to 1.1 million children are at risk of severe malnutrition. However, these problems did not arise in the Sahel before October 2012.

(5) Press briefing of the US State Department. See the official site of the US Department

Of State. www. state. Gov /r /pa /prs/dpb/2012/10/199595.htm

(6) Hilary Clinton`s statement of October 29, 2012. The official website of the Department of State. http://www.state.gov/secretary/rm/2012/10/199868.htm

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Saudi Arabien finanziert die Terroristen im Irak, Syrien und dem Iran

Oktober 10, 2012 5 Kommentare

Nichts Neues aus der Kriegs Front der NATO Partner und Financiers

Saudi-Arabien liefert Waffen an die Terroristen in Syrien

von Freeman am Dienstag, 9. Oktober 2012 , unter , | Kommentare (2)
Ein Reporter der BBC hat in Aleppo Holzkisten gesehen und fotografieren können die beweisen, Saudi-Arabien liefert den Terroristen Waffen und Munition. Drei Kisten, die ursprünglich von einem Waffenhersteller in der Ukraine stammen und an Riad adressiert sind, lagen in der Basis der Terroristen in Aleppo, die in einer Moschee sich befindet. Der BBC-Reporter durfte den…

Die Granaten auf die Türkei sind NATO-Munition

von Freeman am Samstag, 6. Oktober 2012 , unter , , , | Kommentare (37)
Es ist genau wie von mir schon oft berichtet, die NATO-Länder versorgen die Terroristen der Al-CIAda entweder direkt oder indirekt über die befreundeten Golfstaaten mit Waffen und Munition, die dann gegen sie selber eingesetzt werden. So geschehen beim Angriff auf das US-Konsulat in Bengasi und jetzt beim Beschuss des türkischen Grenzgebiet von Syrien aus. Terroristen…

Türkische Demonstraten wollen keinen Krieg mit Syrien

von Freeman am Freitag, 5. Oktober 2012 , unter , , | Kommentare (29)
Die türkische Regierung und das Parlament nehmen den Einschlag von Granaten auf türkischem Gebiet als Anlass, um Militäroperationen gegen Syrien zu starten. Ob die Granaten vom syrischen Militär überhaupt abgefeuert wurden ist fraglich, denn es gibt Berichte, Mitglieder der sogenannten Freien Syrischen Armee (FSA) schiessen diese ab, um es dem syrischen Militär in die…
Kategorien:Geo Politik

US Waffen für die Wetter Beeinflussung? “Owning the Weather” for Military Use


The Ultimate Weapon of Mass Destruction: “Owning the Weather” for Military Use

Global Research, September 28, 2012
Global Research September 27, 2004
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Author’s Introductory Note

Environmental modification techniques (ENMOD) for military use constitute, in the present context of global warfare, the ultimate weapon of mass destruction.

Rarely acknowledged in the debate on global climate change, the world’s weather can now be modified as part of a new generation of sophisticated electromagnetic weapons. Both the US and Russia have developed capabilities to manipulate the climate for military use.

Environmental modification techniques have been applied by the US military for more than half a century. US mathematician John von Neumann, in liaison with the US Department of Defense, started his research on weather modification in the late 1940s at the height of the Cold War and foresaw ‘forms of climatic warfare as yet unimagined’. During the Vietnam war, cloud-seeding techniques were used, starting in 1967 under Project Popeye, the objective of which was to prolong the monsoon season and block enemy supply routes along the Ho Chi Minh Trail.

The US military has developed advanced capabilities that enable it selectively to alter weather patterns. The technology, which is being perfected under the High-frequency Active Auroral Research Program (HAARP), is an appendage of the Strategic Defense Initiative – ‘Star Wars’. From a military standpoint, HAARP is a weapon of mass destruction, operating from the outer atmosphere and capable of destabilising agricultural and ecological systems around the world.

Weather-modification, according to the US Air Force document AF 2025 Final Report,

“offers the war fighter a wide range of possible options to defeat or coerce an adversary’, capabilities, it says, extend to the triggering of floods, hurricanes, droughts and earthquakes: ‘Weather modification will become a part of domestic and international security and could be done unilaterally… It could have offensive and defensive applications and even be used for deterrence purposes. The ability to generate precipitation, fog and storms on earth or to modify space weather… and the production of artificial weather all are a part of an integrated set of [military] technologies.”

In 1977, an international Convention was ratified by the UN General Assembly which banned ‘military or other hostile use of environmental modification techniques having widespread, long-lasting or severe effects.’ It defined ‘environmental modification techniques’ as ‘any technique for changing –through the deliberate manipulation of natural processes – the dynamics, composition or structure of the earth, including its biota, lithosphere, hydrosphere and atmosphere, or of outer space.’

According to the Convention on the Prohibition of Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques:

The term “environmental modification techniques” refers to any technique for changing – through the deliberate manipulation of natural processes – the dynamics, composition or structure of the Earth, including its biota, lithosphere, hydrosphere and atmosphere, or of outer space. (Convention on the Prohibition of Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques, United Nations, Geneva: 18 May 1977)

http://www.globalresearch.ca/the-ultimate-weapon-of-mass-destruction-owning-the-weather-for-military-use-2/

Kategorien:Geo Politik