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Die Massenmorde der „Bilderberger“ Faschisten und Profi Betrüger der Finanzwelt

Blaupause für die Zukunft

Der elitäre Machtzirkel Trilaterale Kommission wurde im Juli 1973 auf Betreiben David Rockefellers ins Leben gerufen. Weitere Gründungsväter dieser privaten politikberatenden „Discussion Group“ sind Henry Kissinger und der als graue Eminenz unter den US-amerikanischen Globalstrategen bekannte Zbigniew Brzezinski. Als Zögling David Rockefellers wurde Brzezinski der erste Direktor dieser Gruppe prominenter politischer, akademischer und wirtschaftlicher Führungspersönlichkeiten aus den USA, aus Westeuropa und Japan. Die Bilderberger wie auch die Trilaterale Kommission sind unter dem über hundert Jahre bestehenden Dach The Round Table in ein Netz globaler Macht- und Denkzirkel eingebunden, zu denen auch die Vereinten Nationen, der Club of Rome sowie der Council on Foreign Relations (CFR) gehören (vgl. auch Abb. unten).

The Round Table: Wie alles begann (Quelle W. Effenberger, bibliotecapleyades.net)

Die Anfänge dieser Zirkel reichen bis in das 19. Jahrhundert zurück. Am Nachmittag des 5. Februar 1891 entwarfen drei einflussreiche Männer einen Organisationsplan für die zu gründende „Geheimgesellschaft“, die das Ziel verfolgen sollte, eine „Neue Weltordnung“ zu errichten. Was auf den ersten Blick in der Tat wie eine Verschwörungstheorie anmuten mag, ist heute gut belegt. Der Dreiergruppe, angeführt von Cecil Rhodes (1853–1902), Gründer des heute weltweit größten Diamantenproduzenten „De Beers“ sowie erfolgreicher Kolonialpolitiker in Südafrika, gehörten zudem an: William T. Stead (1849– 1912), berühmter Sensationsjournalist, sowie Reginald Baliol Brett (1852–1930), Freund und Vertrauter von Königin Victoria, und nach ihrem Tod einflussreicher Berater von König Edward VII. und König George V. Mit Arthur Milner (1854–1925), Gouverneur der Kapkolonie und von 1916 bis 1918 Mitglied in David Lloyd Georges Kriegskabinett, wurde ein Exekutivkomitee gegründet.

2007 gründete Joschka Fischer den europäischen Ableger des CFR, welcher stolz auf seinen Förderer, den Multimilliardär George Soros verweist. Daneben  unterhält der CFR außenpolitische Netzwerke wie die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), die Atlantik-Brücke, das Aspen-Institut in Berlin und seit Oktober 2007 eben auch den European Council on Foreign Relations.19 Nach Nixon mit seinem Sicherheitsberater Kissinger kamen alle folgenden US-Sicherheitsberater aus dem CFR.

Homepage zum Gründungszeitpunkt des European Council on Foreign Relations (EFCR), ganz im Sinne Zbigniew Brzezinkis, der die künftige Kampagne „EU vs. Russia“ vorgab (Quelle: Screenshot ECFR-Website vom Oktober 2007)

 

Neben diesen bekannten Gruppierungen bestehen weitere elitäre Zirkel, so etwa der European Roundtable of Industrialists. Dort versammeln sich halbjährlich die CEO‘s20 multinationaler Konzerne. Oder das World Economic Forum, das 1978 als Treffen der globalen Elite im Schweizer Örtchen Davos startete. Im gleichen Jahr wurde auch die die Group of Thirty ins Leben gerufen, ein Gremium führender  Privatbanker, das beinahe die Züge einer Loge trägt.

Die Group of Thirty, ein kaum beachteter, unterschätzter elitärer Zirkel (Quelle: Screenshot Website vom November 2012)

 

Die Finanzindustrie im Geheimen

An Bedeutsamkeit übertroffen werden diese Zirkel vermutlich nur von der 1985 gegründeten International Swaps and Derivatives Association (ISDA). Unter diesem Dach haben sich die weltgrößten Banken und Spekulationshäuser zusammengeschlossen, angeführt von Stephen O’Connor, Direktor der Morgan Stanley Bank, und seinem Stellvertreter Michele Faissola, dem Mittelsmann der Deutschen Bank. Von hier aus erfolgten „gezielte Spekulationsattacken auf ganze Volkswirtschaften, unantastbare Finanzagenturen, die Regierungen in die Knie zwingen, und ohnmächtige Politiker.“21 Diese Sichtweise deckt sich mit der von Joseph Stieglitz, Professor an der Columbia University in New York und Nobelpreisträger für Ökonomie. Der Insider, er war jahrelang Chefökonom der neoliberal beeinflussten Weltbank, hat wiederholt darauf hingewiesen, dass dieses Gremium unmittelbar die Finanzpolitik der vermeintlich unabhängigen Zentralbanken der Welt bestimme. Gemeinsames Interesse der Akteure sei „die Spekulation mit Finanzderivaten aller Art, das ungehinderte Agieren an den Börsen.“22

Das Herz der „Finanzindustrie“: die International Swaps and Derivatives Association, kurz ISDA (Quelle: Screenshot Website vom November 2012)

 

Die Ergebnisse dieser Interessen sind bekannt, für manche spürbar und für viele sichtbar. Für Edzard Reuter, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Daimler-Benz AG (von 1987 bis 1995), hat die „Finanzindustrie“ inzwischen das Kommando über die Politik übernommen und bestimmt damit über unser Schicksal. Für Reuter ist das Terror, „weil Terror in dem Sinne heißt, dass er die Menschen zu Dingen zwingt, die sie eigentlich von sich aus gar nicht wollten.“23 Der Berliner Volkswirt Thorsten Lampe sieht in den Aktivitäten der Finanzindustrie sogar einen ökonomischen Putsch, der eine Umkehrung der demokratischen Machtverhältnisse bewirke. Die „Putschisten“ aus Wirtschaft und Finanzwelt benötigten keine Militärs, ihnen reiche die Börse, „um ihre Politik durchzusetzen, oder unliebsame beziehungsweise ausgediente Politiker auszutauschen, wie Papandreou, Zapatero oder Berlusconi. Mit abgesprochenen, gezielten Spekulationsattacken auf ganze Volkswirtschaften und auf Währungen wie den Euro bringen sie heute Regierungen zu Fall und hebeln die Demokratien aus.“24

Mit der Freigabe der geheimen Unterlagen am 26. Juni 2007 durch das amerikanische Nationalarchiv konnte die Steuerung der Medien durch die CIA nachweislich belegt werden

Es sind also nicht nur Einzelpersonen wie etwa der Megaspekulant Soros, deren Aktivitäten im Auge behalten werden sollten. „Das System ist kriminell. Das System ist in sich verbrecherisch, weil wertezerstörend und nicht, was die Volkswirtschaft eigentlich soll, werteschaffend“, meint der Jurist Bernd Schünemann.25 Diese wichtigen Zusammenhänge wurden vom Autor Roman Herzog in einem Dossier zusammengefasst unter dem Titel „Der ökonomische Putsch“ von SWR, SR und DLF am 20. April 2012 und vom BR2 am 9. und 11. November 2012 gesendet. Eine derartig gut recherchierte und informative Radiosendung wie die von Herzog ist in der heutigen Medienwelt leider absolute Ausnahme. Meistens wird dem Bestreben, über diese Zirkel und vor allem über die Bilderberger-Konferenzen zu schweigen oder sie zumindest als absolut harmlos darzustellen, mit vorauseilendem Gehorsam nachgekommen.

Medien und Machtzirkel

So bedankte sich David Rockefeller auf dem Bilderberger-Treffen Anfang Juni 1991 in Baden-Baden bei der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen Leitmedien, „deren Direktoren unseren Sitzungen beigewohnt und ihre Versprechungen zur Diskretion seit fast vierzig Jahren respektiert haben. Es wäre für uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir während jener Jahre im Lichte der Öffentlichkeit gestanden hätten. Aber die Welt hat sich weiterentwickelt und ist bereit, in Richtung Weltregierung zu marschieren. Die überstaatliche Souveränität einer intellektuellen Elite und der Weltbankiers ist sicher der in den letzten Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung vorzuziehen.“26

Ein typisches Beispiel aus der Medienlandschaft, das zur Veranschaulichung der Vorgehensweise dienen soll: Mit der äußerst originellen Überschrift „Die Ohnmacht der Bilderberg-Mächtigen“ versuchte Kommentator Markus Diem Meier in der Basler Zeitung vom 7. Juni 2011 die Bedeutung der Bilderberg-Treffen herunterzuspielen. Hätten die Bilderberg-Lenker dann nicht schon längst diese Treffen eingestellt? Unter „Was uns wirklich droht“ offenbart Meier: „Vor allem für die Verschwörungstheoretiker ist die Konferenz ein gefundenes Fressen.“ 

Spöttischer Artikel in der Basler Zeitung über Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit den Bilderbergern (im Bild: Hotel de Bilderberg in Oosterbeek/Niederlande, wo das allererste Treffen stattfand)

 

Durch Artikel wie diesen werden all diejenigen, die in den verschwiegenen globalen Machtzirkeln eine Gefahr für die Demokratie sehen, schon im Vorfeld diskreditiert bzw. als Spinner abgetan – selbst Journalisten, die sauber recherchieren, wenn sie sich denn noch trauen. Und das, obwohl sich die Faktenlage mühelos überprüfen ließe, sofern die Kritiker ihrer Sorgfaltspflicht nachkämen.

Die Konsequenz der Einschüchterung ist noch problematischer: Der unbedarfte Leser wird in seiner Meinungsbildung manipuliert, ihm wird abtrainiert, sich eigene Gedanken zu Motiven und Hintergründen geostrategischer Einsätze zu machen, so z. B., was die Planung des Irak- wie auch des Afghanistankrieges angeht, aber auch die des Krieges gegen Libyen und die der aktuellen Unruhen in Syrien und im Libanon. Ihnen entgeht, dass hinter all den Auslandsaktivitäten, die nicht selten als humanitäre Hilfseinsätze deklariert werden, in Wirklichkeit kühle und generalstabsmäßige Planungen im Pentagon sowie in den unter einem Dach vereinigten 15 US-Geheimdiensten (United States Intelligence Community) stehen.27

Die Einflussnahme auf die Medien ist keine Erfindung der genannten elitären Machtzirkel. Desinformation und Propaganda gehören zu den Aufgaben jeglicher Geheimdienste. So wundert es nicht, dass Ende der 1940er-Jahre die CIA mit der „Operation Mockingbird“28 ein regelrechtes Programm zur Infiltration und Steuerung der Medienlandschaft aus der Taufe gehoben hat. Mit der Freigabe der geheimen Unterlagen am 26. Juni 2007 durch das amerikanische Nationalarchiv unter dem Namen „Family Jewels“29 konnte die  Steuerung der Medien durch die CIA nachweislich belegt werden.30

Die sogenannten Family Jewels aus dem Jahre 2007 dokumentierten nachweislich die Einflussnahme der CIA auf wichtige Meinungsbildner (Quelle: Screenshot Website des National Security Archive vom Oktober 2012)

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Der umtriebige Bilderberger Kissinger ein Kriegsverbrecher?

Dem ehemaligen US-Sicherheitsberater und Außenminister wird heute vorgeworfen, am Putsch in Chile wie an der Ermordung des Präsidenten Allende beteiligt gewesen zu sein und die „Operation Condor“ unterstützt zu haben (vgl. auch „Das Guttenberg-Dossier“). Unter diesem Decknamen folterten und ermordeten in den 1970ern und 1980ern die Militärregierungen von Argentinien, Chile, Paraguay, Uruguay, Bolivien und Brasilien – mit Billigung der USA – tausende Lateinamerikaner. Im Kampf gegen die „internationale terroristische Aggression“ sollten Regimegegner – Linke, Priester, Menschenrechtler – ausgeschaltet werden. Als Opfer der „Operation Condor“ wurden bislang nur einige Hundert Fälle überprüft. Doch die Bilanz der lateinamerikanischen Repressionspolitik ist nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen weitaus höher: etwa 50.000 Ermordete, 35.000 Verschollene und 400.000 Gefangene.37 Kissinger droht daher nicht nur Strafverfolgung in Südamerika, sondern auch in mehreren europäischen Ländern, weshalb er nur noch selten die USA verlässt.38

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Marcus Klöckner: Bilderberg-Konferenz. Verschwiegene Weltmacht, veröffentlicht am 5. Juni 2008 auf Frankfurter Rundschau online

Bilderberger & Co.: elitäre Machtzirkel im Zerrspiegel von Medien und Wissenschaft

Kategorien:Geo Politik Schlagwörter:
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