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Die Rache des „Aaron Swartz“: Veröffentlichung der Mossad Agenten Listen (35.000 Namen)

Was für eine Legende des Mossad, das es fähige Leute sind: Wer lässt sich schon seine Agenten Adress Liste, übers Internet stehlen! Eine Aktion, gegen die USA, Israel was die Folter Praxis und den Justiz Terror gegen Whistleblogger organisiert und jede Art von Terror gegen freie blogs und eine freie Presse

Die Veröffentlichung geschieht über Crytome, welche eine uralte Website ist in den USA, für geheime und amtliche Berichte und behilflich war beim wikileaks Start.

Der Satz “Es kann eine Zeit kommen, in der Schweigen Verrat bedeutet” von Dr. Martin Luther King aus “Beyond Vietnam – A Time to Break Silence” ist mit geringfügigen Abwandlungen zum Aphorismus geworden.

Ersetzt man Vietnam mit den Ländern, die nach diesem verheerenden Krieg von den U.S.-Truppen mit dem Anspruch Frieden und Freiheit zu bringen heimgesucht werden so muss eine traurige Bilanz in der Anzahl der Toten – besonders im Irak-Krieg – gezogen werden.

Das Musikvideo “The Day That Never Comes” aus dem Jahr 2008 der Metal-Band “Metallica” wurde in der kalifornischen Wüste bei Los Angeles unter Regie des dänischen Filmemachers Thomas Vinterberg gedreht. In welchem Land die Szenen spielen wird bewusst offen gelassen – so wie auch die Einsätze der U.S.-Soldaten täglich in beliebigen Ländern mit diesen Situationen genau so verlaufen können. Weiterlesen »

Mossad

über 400 Seiten lang, die mail Adressen, Namen, Fax und Telefon Nummern: von Mossad Agenten

2013-0263.pdf         OpIsrael PDF of 35,000 Alleged Mossad Agents     March 23, 2013 (4.4MB)

2013-0262.zip         OpIsrael XLSX of 35,000 Alleged Mossad Agents    March 23, 2013 (3.4MB)

Die haben ein paar Probleme der Mossad: "Anonymous" wurde erst richtig aktiv, als Einer ihrer Führer: Aaron Swartz Selbstmord machte, als er ständig von der US Justiz massiv bedroht wurde.
2013-00192            Will Mossad Crucify Anonymous?                   March 25, 2013
11/20/2012 @ 11:22AM |13.996 views

Will Mossad Hunt Down Anonymous?
It takes a brave hacker to declare war on the state of Israel. As Israel’s neighbors can attest, declaring war on the Jewish state doesn’t tend to produce favorable outcomes.

Hacker insideHacker inside (Photo credit: Wikipedia)

So it was interesting to see the hacker group Anonymous declare “war” on Israel, which probably has as much legal significance as America declaring war on “terror”. Vowing to retaliate against Israeli strikes against Gaza, Anonymous claimed to have attacked hundreds of Israeli government and private Web sites, though Israeli officials say the damage has been minor. They also published names of donors to Israel. Israeli newspapers, busy covering the conflict with Hamas, have barely mentioned the attacks.

The interesting question is how Israel will respond. Jerusalem is unlikely to call in the Shayetet 13 naval commandos to raid hacker hideouts, or disrupt hacker supply lines by sending drones to strike truck convoys carrying Red Bull energy drinks. But the nation that disrupted Iran‘s nuclear program with the Stuxnet virus clearly has some cyberwarfare capabilities of its own, plus a thriving cybersecurity industry. an aggressive national intelligence service in the Mossad, and a general willingness to respond ruthlessly when it feels its national interests are threatened.

Even if Israel does respond, they may find that it’s much easier to hunt Hamas missile launchers than a loosely organized group of hackers. But where the U.S. treats hacking as a law enforcement issue, if Anonymous crosses a red line (there are lots of those in the Middle East), then Israel may treat this as a national security issue. And the rules and the methods of that game are a lot tougher.

For more updates, please join me on Facebook and Twitter

http://www.forbes.com/sites/michaelpeck/2012/11/20/will-mossad-hunt-down-anonymous/


Aus Rache für den Tod des 26-jährigen Internetaktivisten Aaron Swartz hat die Hackergruppe Anonymous dem US-Justizministerium mit der Veröffentlichung vertraulicher Dokumente gedroht. Die Gruppe teilte mit, in die Internetseiten der zum Ministerium gehörenden Sentencing Commission eingedrungen zu sein. Die Seiten der unabhängigen Behörde, die Grundsätze für Strafbemessungen ausarbeitet, waren offenbar am Samstag blockiert. Anonymous erklärte, auch in weitere Netze der Regierung eingedrungen zu sein und vertrauliche Dokumente kopiert zu haben: Sie habe „spaltbares Material für mehrere Atomsprengköpfe“ für einen Angriff auf das Justizministerium und andere Regierungsbehörden gesammelt, die in die „Rechte und Freiheiten des Einzelnen“ eingriffen. Das FBI leitete nach eigenen Angaben Ermittlungen ein. …..

http://www.zeit.de/digital/internet/2013-01/anonymous-swartz-rache

Hacker gegen US-Ministerium: Rache für den Tod von Aaron Swartz

Januar 28, 2013
1 Votes
Screenshot aus dem YouTube-Video von Anonymous. Screenshot aus dem YouTube-Video von Anonymous.(Foto: Screenshot n-tv.de)
Sonntag, 27. Januar 2013

Rache für den Tod von Aaron SwartzAnonymous hackt US-Ministerium
Mit dem Hack der Webseite einer mit dem US-Justizministerium verbundenen Behörde reagiert die Hackergruppe Anonymous auf den Tod des Internetaktivisten Aaron Swartz. Zudem droht sie dem Ministerium mit der Veröffentlichung brisanter Dokumente.

Aus Rache für den Tod des 26-jährigen Internetaktivisten Aaron Swartz hat die Hackergruppe Anonymous dem US-Justizministerium mit der Veröffentlichung vertraulicher Dokumente gedroht. Die Gruppe teilte mit, in die Internetseite der zum Ministerium gehörenden Sentencing Commission eingedrungen zu sein. Die Seite der unabhängigen Behörde, die Grundsätze für Strafbemessungen ausarbeitet, war am Samstag offenbar blockiert. Anonymous warf dem Ministerium vor, im Fall des jungen Internetaktivisten übertrieben hart vorgegangen zu sein.

Der als Internet-Genie gefeierte Mitbegründer der Social-News-Webseite Reddit und des Onlinedienstes RSS hatte sich kurz vor dem Beginn eines Strafprozesses wegen Datendiebstahls das Leben genommen. Swartz, der sich für den freien Zugang zu Inhalten im Internet einsetzte, wurde vorgeworfen, Millionen literarischer und wissenschaftlicher Artikel von einer kommerziellen Datenbank gestohlen zu haben. Er hatte die Daten mit Hilfe eines im Massachusetts Institute of Technology (MIT) versteckten Computers heruntergeladen. Ihm drohten bei einer Verurteilung bis zu 35 Jahre Haft sowie eine Geldbuße von 753.000 Euro.

In einem Video auf dem Internetportal YouTube kritisierte Anonymous scharf die “unverhältnismäßige strafrechtliche Verfolgung” von Hackern. Die Gruppe erklärte, auch in weitere Netze der Regierung eingedrungen zu sein und vertrauliche Dokumente kopiert zu haben. Sie habe zudem “spaltbares Material für mehrere Atomsprengköpfe” für einen Angriff auf das Justizministerium und andere Regierungsbehörden gesammelt, die in die “Rechte und Freiheiten des Einzelnen” eingriffen. Das FBI leitete nach eigenen Angaben Ermittlungen ein.

http://www.n-tv.de/technik/Anonymous-hackt-US-Ministerium-article10019501.html

2013-0066.htm         Aaron Swartz Memorial Hackathons                 January 23, 2013

Swartz-Series         Alleged Downloads by Aaron Swartz Series         January 23, 2013

Swartz-00061.pdf      Aaron Swartz: Charles Babbage Perfection Engines January 23, 2013 (799KB)
Swartz-00060.pdf      Aaron Swartz: Ethics of Killing                  January 23, 2013 (1.9MB)
Swartz-00059.pdf      Aaron Swartz: Human Liberty - Freedom of Speech  January 23, 2013 (30.5MB)
Swartz-00058.pdf      Aaron Swartz: Vital Democracy in Action          January 23, 2013 (953KB)
Swartz-00057.pdf      Aaron Swartz: Future People                      January 23, 2013 (1.5MB)

Swartz-00056.pdf      Aaron Swartz: Justice Beyond Borders             January 23, 2013 (1.3MB)
Swartz-00055.pdf      Aaron Swartz: Overcriminalization                January 23, 2013 (1.6MB)
Swartz-00054.pdf      Aaron Swartz: Uninhibited Robust Wide-Open Press January 23, 2013 (987KB)
Swartz-00053.pdf      Aaron Swartz: Technology: A World History        January 23, 2013 (3.7MB)
Swartz-00052.pdf      Aaron Swartz: Concealment and Exposure           
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siehe auch
Irak: Collateral Murder
April 5, 2010 geopolitiker
Die Realität der Befreiung des Irak
5.10.2010

12. Juli 2007, New Baghdad – Irak. Im Bild zu sehen sind unter anderem die bei Reuters beschäftigten Journalisten Namir Noor-Eldeen und Saeed Chmagh.

“The Internet’s Own Boy”- Doku über Aaron Swartz auf halben Weg zum Oscar

aaron

Die Academy of Motion Picture Arts & Sciences hat am 2.Dezember 2014 eine Liste mit fünfzehn Dokumentarfilmen veröffentlicht, die aus einhundertvierunddreissig Vorschlägen ausgewählt wurden. In der nächsten Abstimmungsrunde werden fünf Beiträge für den Dokumentarfilm-Oscarpreis (Academy Award) nominiert.

Unter den jetzigen fünfzehn Dokumentationen befindet sich der Film “The Internet’s Own Boy: The Story of Aaron Swartz”, der den unermüdlichen Einsatz für ein freies Internet von Aaron Swartz nachzeichnet, den er letztendlich durch die unerbittlichen Strafverfolgungsbehörden seines Landes mit dem Leben bezahlte. Lesen Sie mehr »

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  1. gei
    April 8, 2013 um 6:27 am

  2. September 19, 2014 um 8:05 am

    U.S.-Bibliotheken installieren TOR, HTTPS Everywhere, Disconnect.me, Ad-Block Plus, Privacy Badge
    Von petrapez | Veröffentlicht: 16. September 2014

    U.S.-Bibliotheken-Verband ergreift Initiative für intellektuelle Freiheit und gegen staatliche Online-Spionage: Online-Nutzer amerikanischer Bibliotheken erhalten sicheren Schutz bei ihren Recherchen durch Zugang über TOR und andere Programme, die ein Tracking durch staatliche Behörden und der daraus folgenden Selbstzensur verhindern.

    Die im Jahr 1876 gegründete Organisation American Library Association (A.L.A.) sieht sich im elektronischen Zeitalter des Internets und Mobilfunk mit der Digitalisierung von Publikationen den grössten Herausforderungen seit ihrem Bestehen gegenüber. Seit 1939 zählt die Privatsphäre zu den Kernpunkten, die wichtig für die freie Meinungsäusserung und die geistige Freiheit ist. Als Mitglied im “Internationalen Verband der bibliothekarischen Vereine und Institutionen” ist A.L.U. ein Unterzeichner der “Dreizehn Internationalen Prinzipien zur Anwendung der Menschenrechte auf die Kommunikationsüberwachung” (Thirteen International Principles on the Application of Human Rights to Communications Surveillance). Lesen Sie mehr »https://www.radio-utopie.de/2014/09/16/u-s-bibliotheken-installieren-tor-https-everywhere-disconnect-me-ad-block-plus-privacy-badge/#more-89368

  3. balkansurfer
    November 27, 2014 um 8:29 pm

    über 400 SEiten Mossad Agenten: emails, telephon Nummern usw.

    2014-1641.pdf ok Alleged Mossad Agents via OpIsrael November 27, 2014

    ID
    FirstName LastName IDNumber
    Email
    Address1
    City Zip State
    Phone
    Phone2
    Fax
    1
    אריאל
    שבח
    ariel@livedns.co.il
    4
    תקווה נבטים
    פתח
    ישראל
    ,
    ישראל
    39232440 39232442 39232441
    3
    זיו
    אור
    zibentsik@hotmail.co.il
    29
    בגין
    מוצקין מנחם
    קרית
    26231
    ישראל
    ,
    ישראל
    04

    8767877
    4
    עידו
    צמח
    ido221@walla.co.il
    22
    הרצפלד
    השרון
    הוד
    45204
    55858851
    5
    אילן
    חדידה
    ilshir@hotmail.com
    24/7
    סולומון
    יעקב
    חיפה
    067

    769043 04

    8232328
    6
    ציון
    בן
    אלישקוב
    eli

    ben8@zahav

    http://cryptome.org/2013/03/mossad-opisrael.pdf

  4. navy
    Dezember 30, 2014 um 7:36 am

    Vortrag bei Hacker Club

    Präsentationen beim 31C3: Wenn Sie sich Ihren Glauben an Windows bewahren möchten, sollten Sie diesen Vortrag nicht sehen

    Von Markus Böhm

    Mehr als 150 Präsentationen gibt es beim Jahrestreffen des Chaos Computer Clubs. Wir haben fünf Vorträge herausgepickt, die auch für Laien spannend sind – vorausgesetzt, man will die Wahrheit wirklich erfahren.
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/31c3-diese-fuenf-vortragsvideos-lohnen-sich-a-1010562.html

    1) „Inside Field Station Berlin-Teufelsberg“ (Vortrag vom 28. Dezember)
    REUTERS

    In dieser knapp einstündigen Präsentation erzählt der ehemalige NSA-Analyst Bill Scannell, wie es Mitte der Achtziger auf einem Außenposten des US-Geheimdienstes zuging: Scannell hat rund zwei Jahre in der Station auf dem Berliner Teufelsberg gearbeitet, dem wohl bekanntesten NSA-Posten der Bundesrepublik, der heute weitgehend verfallen ist.

    Scannells Vortrag über seine „völlig zufällige und ungeplante Karriere“ als Analyst ist mit Anekdoten gespickt und oft für ein Lächeln gut. Etwa wenn Scannell erzählt, wie das Verhältnis zu den britischen Spionagekollegen war: Diese „armen Cousins“ waren angeblich so schlecht ausgestattet, dass sie selbst die Geräte interessierten, die der US-Geheimdienst entsorgt hatte. Zur NSA sagt Scannell: „Sie gab ihr Geld eher für Equipment aus als für Menschen.“

    Zum Vortragsvideo geht es hier.

    2) „Mit Kunst die Gesellschaft hacken“ (Vortrag vom 27. Dezember)
    Patryk Witt / Zentrum für Politische Schönheit

    Vor allem um Aktionskunst dreht sich die Präsentation des Berliner Kollektivs Zentrum für Politische Schönheit (ZPS). Philipp Ruch, der „künstlerische Leiter“, und Stefan Pelzer, „Eskalationsbeauftagter“, berichten rund eine Stunde lang von einigen ihrer Projekte. Anlässlich des 25. Jahrestag des Mauerfalls beispielsweise wurden die Mahnmale für die Mauertoten an der Spree geklaut und an die Grenzen Europas gebracht – eine Aktion, die tagelang Schlagzeilen machte.

    Während ihres Vortrags geben Ruch und Pelzer nicht nur Einblicke in ihre Projektplanung. Sie verraten zum Beispiel auch, wie sie mit Interviewanfragen von Boulevardmedien umgehen. Interessant ist auch der SMS-Dialog mit einem CDU-Bundestagsabgeordneten, den die beiden Künstler zu Beginn der Präsentation dokumentieren.

    Eine Vortragsaufzeichnung finden Sie hier.

    3) „Preserving Arcade Games“ (Vortrag vom 28. Dezember)
    Getty Images

    Wer gern Jahrzehnte alte Videospiele ausprobiert, den dürfte diese Präsentation von Ange Albertini interessieren. Der Softwareexperte erzählt in rund 50 Minuten, wie kompliziert es mitunter ist, Arcade-Games für die Nachwelt zu erhalten. Mit Arcade-Games sind Spiele gemeint, die auf Automaten in Spielhallen laufen und bei denen grundsätzlich für jede Spielrunde bezahlt werden muss.

    Spannend an Albertinis launigem Vortrag ist einerseits die schiere Menge an Arcade-Games und Kopien (sogenannten Bootlegs), die vorgestellt werden. Anderseits erfährt man viel über die technischen Eigenheiten der Automaten, die es selbst Hackern schwer machen, die Spiele anderswo zum Laufen zu bekommen. „Aberwitzige Software-Piraterie führt zu aberwitzigen Kopierschutzmaßnahmen“, sagt Albertini.

    Hier finden Sie das Vortragsvideo.

    5) „Trau‘ keinem Scan, den du nicht selbst gefälscht hast“ (Vortrag vom 28. Dezember)
    Xerox Corporation

    Und auch der einstündige Vortrag von David Kriesel hat das Potenzial, den Zuschauer an der Verlässlichkeit moderner Technik zweifeln zu lassen. Ausführlich berichtet der Informatiker von einem über Jahre unentdeckten Bug, auf den er 2013 aufmerksam wurde: Diverse Multifunktionsdrucker der Firma Xerox vertauschten beim Scannen immer wieder Zahlen – aus einer 6 wurde dabei zum Beispiel eine 8. Ein kleiner Fehler, der drastische Konsequenzen haben kann.

    Kriesels Vortrag ist aber nicht nur wegen des eigentlichen Problems interessant. Der Informatiker erzählt, wie er seinerzeit mit der Entdeckung des Bugs umgegangen ist. Einer seiner Ratschläge: „Unfreundliches Twittern und Haten bringt nichts.“ Lieber solle man zunächst nicht-öffentlich Kontakt mit der betroffenen Firma aufnehmen. An bestimmten Stellen braucht man dann aber auch Selbstbewusstsein. Als Klammer für seinen Vortrag nutzt Kriesel eine Verschwörungstheorie um die Geburtsurkunde des US-Präsidenten Barack Obama.

    Hier geht es zur Vortragsaufzeichnung.

    4) „Vor Windows 8 wird gewarnt“ (Vortrag vom 28. Dezember)
    AFP

    Sie sind Windows-Nutzer und wollen das Vertrauen in Ihr Betriebssystem behalten? Dann sollten Sie diesen Vortrag von Rüdiger Weis vielleicht lieber nicht ansehen. In einer temporeichen halben Stunde beschäftigt sich der Diplom-Mathematiker unter anderem mit Patchproblemen von Microsoft, die in den vergangenen Wochen Schlagzeilen machten. Weis dokumentiert die Probleme anhand von „Heise Online“-Zitaten.

    Eben jenes Fachmedium hat am Montag auch nochmal die wichtigsten Botschaften aus Weis‘ Vortrag dokumentiert: Konkret beunruhigt den Mathematiker etwa die Secure-Boot-Funktion von Windows 8. Der Titel der Präsentation spielt übrigens auf Medienberichte an, in denen es im Sommer 2013 hieß, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warne vor dem Betriebssystem.

    Das Vortragsvideo steht hier online.

  5. lando
    Dezember 29, 2016 um 11:07 pm

    Anonymous: Meinungsfreiheit hat (k)einen Namen – Teil 3

    29. Dezember 2016 Markus Kompa

    ACTA for the Lulz!

    Nach dem Arabischen Frühling von 2011 bot Anonymous auch anderen Gegnern die Stirn. Im Kampf gegen ACTA brachten die Hacktivisten ein von der Lobby eingestieltes Gesetzesvorhaben zu Fall und trat auch sonst der Urheberrechtsindustrie auf die Füße. Eine für die US-Regierung und -Industrie arbeitende Detektei verbrannte sich an Anonymous spektakulär die Finger.

    Teil 2: PayBack, PayPal, PayDay und der Arabische Frühling

    Wie man seit 2014 durch die Snowden-Dokumente weiß, hatte kaum überraschend auch die NSA ihr allsehendes Auge auf Anonymous geworfen. Militärs sahen in Anonymous sogar eine ernsthafte Bedrohung: So setzte die Nato Anonymous auf eine Liste bekämpfenswerter Ziele. Tatsächlich hatten Hacktivisten der Nato 2011 einen Besuch abgestattet und dabei ausgerechnet ein Sicherheitshandbuch gegen Hacker-Angriffe aus den Dateien gefördert, das offenbar nicht beherzigt worden war. Anonymous teilte der Nato freundlich mit, dass diese Welt nicht länger ihr gehöre. Den Dokumenten zufolge erwog die Nato auch eine mögliche Unterwanderung des reichweitenstarken Kollektivs. Derartiges war tatsächlich geschehen – durch ein US-amerikanisches „Private Eye“.

    Ex-Militär Aaron Barr leitete die Detektei HBGary Federal, ein Partnerunternehmen des Sicherheitsunternehmens HBGary, Inc. Die Detektive arbeiteten u.a. für die US-Regierung und die US-Industrie. Barr brüstete sich in der Presse damit, in Anonymous eingedrungen zu sein. So wollte Barr die Führungsebene von Anonymous unterwandert haben, die ihm zufolge aus 30 Personen und 10 Kernmitgliedern bestehe. Der Hack wäre allerdings alles andere als beeindruckend gewesen, da man relativ einfach Zugang zu diesem Netzwerk bekam.

    Barr jedoch gebärdete sich in einer Weise, die Anonymous als rufschädigend bewertete, zumal seine Informationen nur teilweise authentisch waren. Derartiges ließ sich Anonymous nicht lange bieten: Innerhalb von 24 Stunden manipulierten die Hacker nicht nur Barrs Website, sondern stellten 71.000 Firmen-E-Mails in die Pirate Bay, löschten das ein Terabyte umfassende Back Up der Firma und vermüllten Barrs Twitter-Account.

    Auch sein iPad wollten die Hacker aus der Ferne gelöscht haben. Da Barrs Privatadresse bekannt war, sah sich Barr schließlich veranlasst, mit seiner Familie spontan zu verreisen. Zwar plädierten viele Anons dafür, die Namen von Barrs kleinen Kindern zu schützen, diese waren aber nunmehr leicht herauszubekommen. Barrs Sicherheitsfirma, die nicht einmal die eigenen Dokumente sichern konnte, streckte die Waffen und wurde geschlossen. Das nahezu gleichnamige Partnerunternehmen HBGary distanzierte sich von Barr und sah sich zur bizarren Unterwerfungsgeste gezwungen, im IRC-Channel von Anonymous um Gnade zu bitten.

    In Barrs E-Mails fand Anonymous eine Power-Point-Präsentation mit Vorschlägen für die Bank of America, wie man WikiLeaks durch Desinformation diskreditieren könnte. Damit nicht genug, erwog Barr auch den WikiLeaks wohlgesonnenen Journalist Glenn Greenwald anzugreifen. In einem Interview in der Anonymous-Doku We are Legion bezeichnete Barr Verteidigung nicht als ausreichend und plädierte für Angriff. Auch bei Scientology lautete das Motto „Never Defend, Always Attack!“ Barrs Dokumente bestätigten die als Verschwörungstheorien abgetanen Vermutungen von Julian Assange, dass seine Gegner erwogen, ihn mit schmutzigen Methoden zu zerstören.

    Zu den Methoden, an denen Cyberkrieger Barr arbeitete, gehörte auch das Aufstellen einer Armee fiktiver Profile in Social Media zu Propaganda-Zwecken. Derartiges Astroturfing vermeintlich vieler individueller Meinungsträger, die alle aus der gleichen Quelle gesteuert wurden, ähnelte in gewisser Weise den tatsächlichen Strukturen von Anonymous. Barr arbeitete auch mit Schadware, etwa manipulierter LOIC-Software.

    In den E-Mails, die Anonymous aus Barrs Mailbox heraustrug, wurde auch die wohl spektakulärste Schadware überhaupt erwähnt: Stuxnet.

    Neben dem Retten der Welt vergaß Anonymous natürlich nicht das Bespielen der angestammten Themen. So sah man sich in der Pflicht, als 2011 drei Hacker wegen des Playstation-3-Hacks angeklagt wurden, darunter „GeoHot“. Jailbreaking betrachten Hacker als essentiell, um Sicherheitslücken zu erkennen und so langfristig die Daten von Kunden zu schützen.

    Die einsetzenden DDoS-Angriffe auf Sony scheinen nicht erfolgreich gewesen zu sein und wurden auch bei vielen Anons kontrovers beurteilt, weil Betroffene vor allem Playstation-Nutzer gewesen wären. Als Hacker schließlich das Playstation-Network aufmachten und sämtliche 77 Millionen Nutzerdaten heraustrugen, bröckelte bei den Unterstützern erneut der Konsens, denn es waren gerade die Playstation-Nutzer gewesen, für die sich Anonymous verwenden wollte. Anonymous beendete daher das Kettenrasseln.

    Die am Hack gegen HBGary federführenden Hacker formierten sich 2011 als eigenes Hacker-Kollektiv unter dem Kunstwort „LulzSec“, das lächerliche Security verhöhnte. Während bei Anonymous viele zu politischer Verantwortung mahnten, legte sich LulzSec aggressiv auch mit einigen Medien an, die ihrer Meinung nach etwa unfair über WikiLeaks berichtet hatten.

    So drang LulzSec in das Fox-Netzwerk ein und hackte auch die Website des TV-Senders PBS, um dort alberne Falschmeldungen zu platzieren. Die Website „Sun“, zu deren Verlag auch die durch den Abhörskandal berüchtigte Publikation „News of the World“ gehörte, verkündete überraschend den Tod ihres kontroversen Herausgebers Rupert Murdock. Auch LulzSec erbeutete bei Sony Kundendaten, diesmal bei den Filmkunden. Mit DDoS-Attacken fuhr LulzSec diverse Polizeiwebsites und sogar die Homepage der CIA herunter.

    LulzSec legte sich auch mit dem privaten Geheimdienst StratFor an, der geopolitische Informationen verkauft. Die Hacker entwendeten Kundendaten, die fortan bei WikiLeaks nachzulesen waren. Die erbeuteten Kreditkartennummern nutzte das Kollektiv, um 700.000,- $ an wohltätige Organisationen zu überweisen – was kaum zufällig an das Finale des Films „Sneakers“ erinnert.

    LulzSec war nicht allzu wählerisch mit seinen Opfern und leakte etwa erbeutete Daten von Pornokonsumenten. Nach gewissen Kabbeleien verbündeten sich Anonymous und LulzSec Mitte 2011 gegen die US-Behörden und attackierten die Websites von FBI und CIA, sowie die der britischen Polizei. Dies beeindruckte keinen geringeren als Julian Assange, der diskret zu LulzSec Kontakt aufnahm. Allerdings kriselte es in der Gruppe, da LulzSec zwar unterhaltsam war, das Projekt aber politisch nirgendwo hin führte. 50 Tage nach der Gründung von LulzSec verkündete das Kollektiv daher das Ende.

    Die Hybris von LulzSec hätte jedoch ohnehin ein unrühmliches Ende gefunden, weil die eigene Sicherheit versagte. Der wohl wichtigste Kopf der Gruppe, der Hacker Sabu, wurde in New York vom FBI aufgespürt und umgedreht. Um nicht von seinen Kindern durch Haft getrennt zu werden, spionierte er als V-Mann über acht Monate hinweg seine Freunde aus. Nach und nach verhafteten die Behörden die prominenten Hacker. Etliche LulzSec-Mitglieder bekamen für ihre Streiche harte Haftstrafen. Der von Sabu verratene Anon Jeremy Hammonds wurde 2013 für den Stratfor-Hack zu zehn Jahren Haft verurteilt.

    Die Festnahmen der LulzSec-Hacker zerstörten manche Illusion. So kam heraus, dass viele DDoS-Erfolge von Anonymous in Wirklichkeit in erster Linie mit Botnetzen bewerkstelligt wurden, mithin viele Risiken der Anons an der LOIC unsinnig gewesen waren. Mögen die LulzSec-Hacker begabte und erfolgreiche Hacker gewesen sein, so war ein Großteil des LulzSec-Materials nicht wirklich gehackt, sondern an LulzSec geleakt worden. Die tatsächliche Geschichte (insbesondere von LulzSec) erzählte 2012 Parmy Olson in epischer Breite in ihrem Buch „Inside Anonymous“.

    Am 30.09.2014 trafen erstmals vier der LulzSec-Hacker, Topiary, Pwnsauce, Tflow und Kayla aufeinander, nicht jedoch Sabu.

    Nach dem Hype um die Operation Payback, den Arabischen Frühling und LulzSec-Hacker im Jahr 2011 war es um Anonymous ruhiger geworden. Zum einen machte sich der Rückgang an Feinden bemerkbar, die sich von Anonymous trollen ließen, zum andern aber fehlten dem Kollektiv infolge von Festnahmen wohl talentierte Hacker. Doch auch jenseits der spektakulären Hacks war Anonymous eine beständige Bewegung geworden, die Staaten in aller Welt die Grenzen ihrer Macht im Netz zeigte – und umgekehrt die Grenzen ihrer Macht gezeigt bekam: So wurden beispielsweise in der Türkei 32 Anons zu Haftstrafen verurteilt, weil sie staatliche Websites per DDoS angegriffen hatten.

    Als Feinde der Menschheit identifizierte Anonymous auch die Verwertungsrechtsindustrie, die das Internet unter ihre Kontrolle bringen wollte. Neben den Sicherheitsfanatikern wurde die Verwerterlobby als die treibende Kraft hinter den in vielen Ländern diskutierten Netzsperren gesehen, die mit der über Nacht auf einmal so wichtig gewordenen Gefahr von Kinderpornographie politisch durchgesetzt werden sollten. Gesetze wie Three Strikes, die in vielen Ländern der Erde vorbereitet oder gar umgesetzt wurden, konnte Anonymous schwerlich tolerieren.

    So sagte die Bewegung der Content-Industrie den Kampf an, die nach ACTA, PIPA und SOPA gierte. Die Pläne zu ACTA, die Lobbyisten und weltfremde Politiker hinter verschlossenen Türen ausgehandelt hatten, waren WikiLeaks zugespielt worden.

    Die Bedrohung des Lebensraums Internet und die Auswirkungen auch auf andere Lebensbereiche wurden im Winter 2011/2012 in Europa erstmals einer Masse an Menschen bewusst, die bei Minus-Temperaturen auf die Straße ging, um ihren Unmut zu demonstrieren. Zur Ikonographie der Anti-ACTA-Demonstrationen, mit denen sogar die deutsche ARD-Tagesschau eröffnete gehörte stets die Guy Fawkes-Maske, sowie die Fahne einer gleichfalls internetbasierten Partei, die sich auf selbige damals ähnliche Ziele wie Anonymous geschrieben hatte.

    Die Politiker, die zuvor das Zugangserschwerungsgesetz gegen die einhellige Kritik aller Fachleute durchgewinkt hatten, fürchteten nicht ganz unberechtigt um Wählerstimmen – und sagten das Gesetz vorzeitig wieder ab.

    Da Anonymous angetreten war, um unter der Guy Fawkes-Maske die Welt zu verbessern, nahm man (wie unter Maske von Zorro oder Batman) auch den Kampf gegen das Organisierte Verbrechen auf. So sammelte etwa Anonymous Mexiko Informationen über das wohl brutalste mexikanische Drogenkartell „Los Zetas“, bei dem Morde an der Tagesordnung sind.

    Die Zetas entführten daraufhin einen Anon und drohten mit dessen Ermordung. Anonymus bezeichnete einen Juristen als Zeta und behauptete den Besitz einer Liste mit 100 weiteren Zetas. Eine Veröffentlichung hätte die Autorität des brutalsten mexikanischen Drogenkartells, das in der Bevölkerung einen relativ geringen Rückhalt genoss, durchaus schaden können.

    Die Situation spitzte sich zu, da Anonymous ein Ultimatum zum „5th of November“ stellte, dem Jahrestag des Guy Fawkes Gunpowder Plots. Die Zetas ließen den Anon frei, Anonymous beendete die Operation gegen die Zetas. Die Bewegung mochte kugelsicher sein, einzelne Anons waren es nicht.

    Während des ägyptischen Frühlings 2011 hatte Anonymous außerhalb der angestammten Feinde agiert und fand auch im eigenen Revier weitere politische Gegner. Nach der Atomkatastrophe in Fukushima weitete die Bewegung ihr Aktionsfeld auf Konzerne aus – vor allem auf Erdölkonzerne, deren Geschäfte als eine Bedrohung der Umwelt bewertet wurden. Da Anonymous in die Politik kein Vertrauen hatte, rief man die Operation GreenRights aus. In deren Rahmen attackierte Anonymous die Websites der Lieblingsgegner von Umweltschützern wie etwa die des Saatgut-Herstellers Monsanto. Das Engagement für die Ökobewegung blieb jedoch eine Randerscheinung, zumal ziviler Ungehorsam auf diesem Gebiet bereits seit Jahren von etablierten Playern wie Greenpeace professioneller praktiziert wurde……

    https://www.heise.de/tp/features/Anonymous-Meinungsfreiheit-hat-k-einen-Namen-Teil-3-3367116.html

    Werbung und Tracking im Web: FAZ, TAZ, Spiegel, Die Zeit, Netzpolitik.org, heise.de / Telepolis und das Spionage Tracking

    Hier das Diagramm für ccc.de. Schockierend!

    https://i2.wp.com/daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/ccc.de-web-bugs.png

    Der Chaos Computer Club e. V. (CCC) ist die größte europäische Hackervereinigung und seit über dreißig Jahren Vermittler im Spannungsfeld technischer und sozialer Entwicklungen. Die Aktivitäten des Clubs reichen von technischer Forschung und Erkundung am Rande des Technologieuniversums über Kampagnen, Veranstaltungen, Politikberatung, Pressemitteilungen und Publikationen bis zum Betrieb von Anonymisierungsdiensten und Kommunikationsmitteln. Der Club besteht aus einer Reihe dezentraler lokaler Vereine und Gruppen. Diese organisieren regelmäßige Veranstaltungen und Treffen in vielen Städten des deutschsprachigen Raums. Der CCC vermittelt seine Anliegen über vielfältige Publikationswege und sucht stets das Gespräch mit technisch und sozial Interessierten und Gleichgesinnten. Außerdem fordert und fördert er den Spaß am Gerät und lebt damit die Grundsätze der Hackerethik.

     

    Gutachten für NSA-BND-Untersuchungsausschuss: BND-Operationsgebiet Inland

    2016-10-06 23:37:00, 46halbe

    Der Bundesnachrichtendienst (BND) kann bei seiner Massenüberwachung nicht sicher zwischen in- und ausländischen Datenverkehren unterscheiden, ohne detailliert Inhalte der Kommunikation zu analysieren. Das belegt ein vom Chaos Computer Club (CCC) im Auftrag des NSA-BND-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages angefertigtes Sachverständigengutachten. mehr …

    https://caroimchaos.wordpress.com/2016/12/27/die-piratenpartei-opfer-des-deutschen-minority-reports-teil-2/

    Stellungnahme des CCC zum Staatstrojaner

    2016-08-18 08:00:00, evelyn

    Der Chaos Computer Club (CCC) veröffentlicht eine Stellungnahme zum Einsatz staatlicher Spionagesoftware nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom April 2016. [1] Angesichts der Risiken und der Interessenkonflikte, die unweigerlich mit dem Einsatz von Staatstrojanern einhergehen, sollte von der Ausweitung der Nutzung abgesehen werden. mehr …

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