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1. Juni :: Demonstrationen für die Freilassung von Bradley Manning

Bradley Manning argumentiert gerade vor Gericht, das es kein Geheimniss Verrat war, sondern das Aufdecken von Verbrechen und Lügen durch die Politiker und die Militärs


Please Support the International Day of Action for Bradley Manning on Saturday June 1, 2013

Andy Worthington

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May 29, 2013 – On Monday (June 3), three years and one week since he was first arrested in Kuwait, the trial by court-martial begins, at Fort Meade in Maryland, of Pfc. Bradley Manning, the alleged whistleblower responsible for making available — to the campaigning organization WikiLeaks — the largest collection of classified documents ever leaked to the public, including the „Collateral Murder“ video, featuring US personnel indiscriminately killing civilians and two Reuters reporters in Iraq, 500,000 army reports (the Afghan War logs and the Iraq War logs), 250,000 US diplomatic cables, and the classified military files relating to the Guantánamo prisoners, which were released in April 2011, and on which I worked as a media partner (see here for the first 34 parts of my 70-part, million-word series analyzing the Guantánamo files)…

  continua / continued avanti - next    [97977] [ 31-may-2013 00:10 ECT ]

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Immer mehr whistleblower, werden in den USA festgenommen

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Kategorien:Geo Politik Schlagwörter:
  1. gostika
    August 27, 2013 um 7:18 pm

    Mannings Offener Brief an Obama:
    Es ging um die Enthüllung von Kriegsverbrechen
    Von David Walsh
    27. August 2013

    Vergangenen Mittwoch wurde der amerikanische Soldat Bradley Manning zu 35 Jahren Militärhaft verurteilt. Diese Strafe ist ohne Beispiel für einen Whistleblower wie Manning, der geholfen hatte, der Öffentlichkeit zahllose Verbrechen der amerikanischen Regierung und ihrer Streitkräfte zugänglich zu machen.

    Am gleichen Tag las Mannings Anwalt David Coombes auf einer Pressekonferenz einen offenen Brief des 25-jährigen Soldaten an Präsident Barack Obama vor. Die Stellungnahme wird Teil einer Anfrage an den Staatssekretär für Armeefragen sein, worin Obama um die Begnadigung Mannings oder um die Verkürzung der Strafe auf die bereits abgesessene Zeit gebeten werden soll.

    Der Brief ist ein ehrliches und starkes Dokument, das die Motive enthüllt, warum Manning hunderttausende von vertraulichen Dokumenten zur Veröffentlichung weitergereicht hat. Es unterscheidet sich stark von dem inszenierten „Geständnis“, das Manning am 14. August vor dem Militärtribunal in Fort Meade, Maryland, ablegen musste, in dem er sich für seine Taten entschuldigte.

    In seinem Brief an Obama erklärt Manning, dass er die Entscheidung, das belastende Material zu veröffentlichen, aus „Sorge um mein Land und die Welt, in der wir leben“ gefällt habe. Er fügt hinzu, am Anfang sei er noch mit den Methoden einverstanden gewesen, die die amerikanische Regierung nach dem 11. September 2001 ergriffen hatte. Erst als Manning im Irak eingesetzt war und „täglich geheime Militärberichte las“, begann er „zu hinterfragen, ob wir das Richtige taten“.

    Der Soldat schreibt, das US-Militär habe „bewusst entschieden, im Irak und in Afghanistan das menschliche Leben abzuwerten“. Wenn amerikanische Soldaten „unschuldige Zivilisten getötet haben, übernahmen wir keine Verantwortung für unser Tun, sondern versteckten uns hinter dem Deckmantel nationaler Sicherheit und Geheimhaltung, um zu vermeiden, dafür öffentlich Rechenschaft übernehmen zu müssen“.

    Manning nennt noch weitere Verbrechen: „Wir hielten Personen jahrelang ohne Verhandlung in Guantanamo fest. Wir ignorierten aus unerklärlichen Gründen Folter und Hinrichtungen durch die irakische Regierung. Und wir verschmerzten zahllose weitere Taten im Namen unseres Kriegs gegen den Terror“.

    Der junge Whistleblower vergleicht die „moralisch fragwürdigen Handlungen“, die im Irak und in Afghanistan begangen werden, mit anderen „dunklen Kapiteln“ der amerikanischen Geschichte: dem „Trail of Tears [Pfad der Tränen; Zwangsumsiedlung amerikanischer Ureinwohner in den 1830ern], dem Urteil im Fall Dred Scott [zugunsten der Sklaverei], der McCarthy-Ära und der Internierung von Amerikanern japanischer Abstammung, um nur einige zu nennen“. Er erklärt weiter, er gehe fest davon aus, dass „vieles von dem, was wir seit dem 11. September getan haben, irgendwann einmal in ähnlichem Licht gesehen wird“.

    Manning zitiert den verstorbenen Howard Zinn: „keine Flagge [ist] groß genug, um die Schande zu verdecken, Unschuldige getötet zu haben“.

    ….
    http://www.wsws.org/de/articles/2013/08/27/mann-a27.html

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