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NATO Länder und die Gift Waffen Lieferungen an Syrien, Irak, Iran

Grossbritannien lieferte Rohstoffe für chemische Massenvernichtungswaffen an Syrien

Dr. Alexander von Paleske —- 8.9. 2013 —- Am Montag (2.9.) berichtete die britische Tageszeitung Independent, die britische Regierung habe Exportlizenzen für die Lieferung von Rohstoffen zur Herstellung chemischer Massenvernichtungswaffen, vor allem des Nervengases Sarin, bis zum Juni 2012 erteilt.

Klarer Verstoss gegen Weitergabeverbot
Ein klarer Verstoss gegen die internationalen Bestimmungen zur Weitergabe gefährlicher Rohstoffe (International protocol on the trade of dangerous substances ).

Es handelt sich um Natriumfluorid, das zwar auch für zivile Zwecke eingesetzt werden kann, z.B. in der Herstellung von Kosmetika und der Fluoridierung von Trinkwasser, es ist aber als sogenannte duale Substanz ein notweniger Bestandteil in der Herstellung chemischer Waffen, und steht deswegen auf der Liste gefährlicher Rohstoffe.

Hinzu kommt: Syrien gehört zu fünf Staaten, die sich nicht verpflichtet haben, auf den Einsatz chemischer Waffen zu verzichten ( Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons (OPCW) . Die anderen Staaten sind DPR-Korea, Süd-Sudan, Ägypten und Angola.

Nachdem es zunächst gehießen hatte, die Exportlizenzen seien zwar bis Juni 2012 erteilt worden, geliefert worden sei aber nichts, stellt sich nun heraus, dass Natriumfluorid von Juli 2004 bis Mai 2010 tatsächlich in grösseren Mengen von zwei britischen Firmen an Syrien geliefert wurde: vordergründig zur Herstellung von Kosmetika, wie die britische Zeitung Daily Mail heute berichtet

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Daily Mail vom 8.9. 2013

Keineswegs Neuland
Die britische Regierung betrat damit in heuchlerischer Weise keineswegs Neuland: Bereits in den 80er Jahren wurde Natriumfluorid in grösseren Mengen an Iraks Herrscher Saddam Hussein geliefert, der damit wiederum Sarin herstellte, das er sowohl im Krieg gegen die Kurden im eigenen Land, wie auch im Krieg gegen den Iran einsetzte.

Aber damit nicht genug
Anfang der 90er Jahre schafften zwei Gruppen von „Todeshändlern“ nicht nur Rohstoffe für die Herstellung von Sarin und Senfgas, sondern auch die Blaupausen für den Bau einer kompletten Fabrik zu deren Herstellung von China in Syriens Nachbarland und Verbündeten Iran. Unterstützt dabei vom britischen Auslandsgeheimdienst Mi6, dem Bundesnachrichtendienst ( BND), und dem israelischen Geheimdienst Shin Bet.

……………..

 

http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/grossbritannien-lieferte-rohstoffe-fuer-chemische-massenvernichtungsmi/

Zu den Chemiewaffentransporten von China in den Iran
linkMassenvernichtungswaffen in den Iran – Schmierige Geschäfte internationaler Kriegstreiber
linkGasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug – auf den Spuren des Moshe Regev

Zum Syrienkonflikt
linkSyrien, der Krieg und ein Jahrestag
linkSchlachthaus Syrien – Chaospolitik des Westens
linkDie Salafisten wollen an die Macht – oder: hat der Herbst des arabischen Frühlings schon begonnen, oder gar der Winter?

Grossbritannien lieferte Rohstoffe für chemische Massenvernichtungswaffen an Syrien

Die Amerikaner lieferten vor 30 Jahren Gift Gas Anlagen in den Irak, für Angriffe gegen den Iran

Als Top Secret gestempelte CIA Dokumente belegten damals, das in 1982 die Amerikaner Alles wussten, über die Gift Gas Angriffen des Saddam Hussein, gegen den Iran, weil Donald Rumsfeld die Anlagen dazu lieferte.

Rumsfeld lieferte auch an Nord Korea, technische Ausrüstung für den Bau der Atom Bombe und nicht nur Gift Gas Anlagen in den Irak damals.

Dei Deutschen lieferten mit Wissen des Horst Teltschik, ebenso technische Anlagen, zur Gift Gas Herstellung, wo es sogar einen Deutschen Prozess später gab.

Reagan tolerierte Saddam Husseins Giftgaseinsatz im Iran/Irak-Krieg

Freigegebene CIA-Dokumente belegen Kooperation zwischen USA und Irak

Die Zeitschrift Foreign Policy hat freigegebene Dokumente der CIA aus 1980er Jahren publiziert, welche die Zusammenarbeit der USA mit dem Irak bei Giftgasangriffen gegen den Iran belegen. So war der Reagan/Bush-Administration bekannt, dass der damals von den USA hochgerüstete treue Partner Saddam Hussein Senfgas und Sarin bei vier großen Angriffen auf den Iran einsetzte. Dennoch stattete die US-Regierung Hussein mit Satellitenaufnahmen und militärischen Karten des Iran aus.

Der Besitz solcher Waffen war kaum überraschend, denn die Chemikalien waren u.a. vom damaligen Sondergesandten Donald Rumsfeld geliefert worden. Damals hatten die USA offiziell eine Kenntnis vom tatsächlichen Einsatz der Chemiewaffen dementiert…

 

http://www.heise.de/tp/blogs/6/154843

Exclusive: CIA Files Prove America Helped Saddam as He Gassed Iran

The U.S. knew Hussein was launching some of the worst chemical attacks in history — and still gave him a hand.

BY SHANE HARRIS AND MATTHEW M. AID

The Collapsing Syria-Sarin Case

The controversial map developed by Human Rights Watch and embraced by the New York Times, supposedly showing the flight paths of two missiles from the Aug. 21 Sarin attack intersecting at a Syrian military base.

From the Archive: At the first anniversary of the Sarin gas attack outside Damascus on Aug. 21, there is a concerted effort to reestablish the original conventional wisdom, blaming the Syrian government for the hundreds of deaths. The goal seems to be to bury  the alternative narrative that later emerged, as Robert Parry wrote last April.

Kategorien:Geo Politik
  1. boob
    September 21, 2013 um 7:25 am

    Sogar AlJazeeraEnglish sendet die Al/Queda Verbindung

  2. ghuuuin
    September 26, 2013 um 9:13 am

  3. Januar 14, 2014 um 8:07 pm

    Syrien: Al-Kaida Chef angeblich geschminkt und in Frauenkleidern festgenommen

     

    12. Januar 2014, Wien. (HN) Laut mehreren arabischen Websites soll der Chef des syrischen Ablegers der Al Kaida, der Al-Nusra Front gefasst worden sein. So wurden Fotos veröffentlicht, die einen Mann zeigen, der stark geschminkt und in Frauenkleidern zu sehen ist.

    Fotos veröffentlicht

    Auf einem Foto ist Abu Muhammad al-Jawlani zu sehen, wie er bekannt ist: mit langem Rauschebart und typischer militaristischer Kleidung.

    Abu Muhammad al-Jawlani

    Als Frau verkleidet

    Andere Fotos zeigen den selben Mann mit abrasiertem Bart und stark geschminkten Lippen und Augen, der in Kopftuch oder Nikab gekleidet ist. Abu Muhammad al-Jawlani als Frau verkleidet

    Auf der Flucht gefasst

    Den Berichten zur Folge, soll al-Jawlani auf der Flucht von Angehörigen der syrischen Armee gefasst worden sein, während er als Frau versuchte, mehrere militarische Checkpints der Armee zu passieren.

    Nicht neu

    Schon Safwat el-Hegazy und Ali Mourad, zwei führende Muslimbrüder, wurden vor Kurzem beim Fluchtversuch aus Ägypten ins Ausland verhaftet. El-Hegazy hatte sich den Bart abrasiert und trug bei der Festnahme einen Nikab.

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