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Archive for Juli 22, 2014

Burger King, Starbucks, Pizza Hut, Japanese branches of McDonalds: Lebensmittel Skandal in China

Juli 22, 2014 2 Kommentare

Burger King, Starbucks, Japanese branches of McDonalds joins China ‘rotten food’ scandal

Published time: July 22, 2014 15:47

Reuters / Michael Caronna

China’s fast food scandal has spread to Burger King, Starbucks and the Japanese branches of McDonalds as the chains admit using rotten meat from a supplier in Shanghai.

On Tuesday, Starbucks said some of its cafes previously sold products containing chicken originally sourced from Shanghai supplier Husi Food Co Ltd, Reuters reports. Starbucks says it removed from shelves sandwiches made with chicken that originated at Husi.

McDonald’s apologized on Monday to Chinese customers for apparently using rotten chicken and beef from Husi in its products, and has admitted that Japan branches have also sourced meat from the Shanghai company since 2002. The fast-food chain said it stopped selling chicken McNuggets supplied by Husi at more than 1,300 outlets across Japan.

Burger King and Pizza chain Papa John’s have also stopped using the Husi meat products.

Husi’s food processing plant in Shanghai was closed on Sunday by the China Food and Drug Administration after a TV expose showed workers using expired meat and picking up meat dropped on the floor to use as part of its products.

In China, McDonalds and Yum Brands which owns KFC and Pizza Hut were first to be affected. Yum’s KFC is China’s biggest restaurant chain, with more than 4,000 outlets and plans to open 700 more this year. Both McDonalds and Yum have 7.6 percent of Chinese food market.

In a statement, Husi said it would cooperate with the investigation and promised to share the results with the public
http://rt.com/business/174664-china-food-scandal-spreads/

Kategorien:Geo Politik

Profi Lügner ZDF: Claus Kleber, bis Stefan Kornelius SZ: Ukraine Lügen ohne Ende

Juli 22, 2014 18 Kommentare

Selbst des besten US Jorunalisten u.a. des Associated Press’s Matthew Lee, sind die Lügen des US Department of State zuviel. Alte Tradition, wie im Libyen und Syrien Krieg mit Terroristen und Kriminellen durch Hillary Clinton*

Die die Main Stream Journalisten in Deutschland gekauft, von den Oligarchen Gangstern und Mördern in der Ukraine? Ein Profi kriminelle Kaste, denn gerade Herr Joffe und Stefan Kornelius betrieben seit Jahren keinen Journalismus, sondern Gechichts und Fakten Fälschung im Solde der billigsten US Propgande.

Die niederländischen Gerichtsmediziner haben sich sehr positiv über die Arbeit der lokalen Sicherheitskräfte an der Absturzstelle geäussert.

Peter Van Vliet, der Leiter der Gruppe sagte: „Ich bin sehr beindruckt über die Arbeit die hier gemacht wurde, wenn ich mir die Möglichkeiten anschaue und wer es getan hat und das Wetter unter diesen Umständen. Ich denke sie machten einen tollen Job an einem höllischen Ort.“ Identisch OSCE Sprecher, welche die Zusammenarbeit mit den Rebellen loben unter den schwierigen Umständen und nachdem Pyschopaten aus Deutschland unter dem Deckmantel der OSCE Spionage illegal betreiben wollten.

Kriminelle Energie gehört dazu, soviel Lügen in den Medien zuverbreiten, was bei Obama, Steinmeier und einigen Idioten die sich Premier Minister nennen wie aus Holland und Australien anfängt. Nur ein Journalist entschuldigte sich bisher:

Opfer oder Täter? Thomas Heyer entschuldigt sich für Desinformation.

Gestern haben wir hier über einen so diffamierenden, wie wahrheitswidrigen Blogeintrag des WDR-Moderators Thomas Heyer berichtet. Wohl auch wegen mehrerer empörter Kommentare im betreffenden Beitrag des Aktuelle-Stunde-Blog, hat sich Moderator Heyer nun entschuldigt:

Das die Parnter der EU, USA, Steinmeier offiziell auf der Premier Minister Website zur Säuberungen der Untermenschen aufrufen, das verschweigen die Deutschen Lügen Medien sowieso.

Dienstag, 22. Juli 2014

ZDF: Kleber – Es gibt keinen Genozid

„heute-journal“ am 21. 7. 2014. Es war für den Chronisten wert, an dem Tag als die Lüge der NATO von der Schuld Rußlands auffliegt, sich den Chefpropagandisten des ZDF Claus Kleber mal anzuschauen. Nur deshalb.
 
Die Puzzelteile
Einen Überblick über die Lage bekommt man nicht, wie wir gleich zeigen. Dem Konsumenten werden einzelne Puzzleteile zugeworfen und so ausgemalt wie es Herrn Kleber passt. Ein Schulbeispiel für die Manipulation durch Selektion, Wortwahl und Lügen.
 
Die Mutter
Kleber mißbraucht den Schmerz der holländischen Opfer für Propaganda gegen Rußland. Wie vorgestern die ARD zeigt Kleber eine holländische Mutter mit den Worten: „Herr Putin geben sie meine Kinder zurück.“ Wie kann der russische Präsident Putin Opfer eines Flugzeugunglückes in der Ukraine nach Hause schicken? Man muß der verzweifelt trauernden Mutter das natürlich nachsehen. Aber abgesehen davon und dem Voyeurismus Klebers, das ist altes Material vom Vortag. Sind das Nachrichten oder ist das politische Agitation? Der Propagandazweck heiligt beim ZDF die Mittel.

Die Enthüllung in Moskau
„Unterdessen wartet Moskau mit einer neuen Theorie zur Ursache des Absturzes auf und zeigt mit dem Finger auf die Regierung der Ukraine in Kiew und nicht auf die Separatisten.“ Ist Kleber schonmal aufgefallen, daß Rußland keine Schuldzuweisung betreibt, sondern nur Fakten auf den Tisch bringt? Erstmal bringt Kleber freilich keine Belege für die „Theorie“, stattdessen ein Video über den Abtransport des Kühlzuges mit den Opfern. Ton aus dem Off über die Lagerung der Toten. „…. Wenig sachgerecht, fast pietätlos … können die Toten überhaupt noch zweifelsfrei identifiziert werden?…“ Wenige Sekunden später aber sagt der OSZE-Missions-Chef „Die Lagerung entspricht allen gängigen Normen.“ Der Widerspruch scheint nicht zu stören, Hauptsache die Mär vom Chaos an der Unfallstelle wird gefüttert. Dann schnell weiter hetzen, bevor noch einer die Sensation von der russischen „Theorie“ sacken lässt.
 
„Erleichterung“ und Bomben auf Zivilisten
Anschließend Poroschenko „Für die Experten hatte er eine Erleichterung parat.“ Gemeint ist die Feuereinstellung 40 km um die Unfallstelle herum. Dass inzwischen die Zivilbevölkerung außerhalb der 40 km weiter bombardiert wird, muß das ZDF ja nicht erwähnen, kein Nachrichtenwert.
 
30 Sekunden Wahrheit
Und jetzt wird es spannend: Ganze 30 Sekunden Video und Ton aus dem Off: „Russland geht in die Offensive. Der Generalstab präsentierte Satellitenaufnahmen vom Absturztag. Kiew müsse erklären warum es Flugabwehrsysteme stationiert habe, obwohl die Aufständischen nicht über Flugzeuge verfügten. Auch habe sich ein ukrainischer Abfangjäger bis auf 5 km der malaysischen Maschine genähert. Er habe durch aus Luft-Luft-Raketen gegen die Boeing einsetzen können. Nebelkerzen oder mehr?“ Verriegelt wird der Satz mit der Wertung „Nebelkerze“? Hat man das schon mal über das Geeiere von Obama, Kerry, Psaki gehört? Auf die wesentlichen Fakten wird schamhaft verzichtet. (Nachweis der Raketensysteme der Ukraine am Unglücksort, Radaraktivitäten) Dann Putins Statement, dass eine unabhängige Expertenkommission erforderlich ist und ihre Arbeit mit allen Mitteln unterstützt werden muss. Anschließend aber bringt der Sender Steinmeier. Der redet zusammenhanglos schon wieder von Sanktionen. Die Unlogik, dieser Widerspruch zwischen Putins Aussage und Steinmeiers Engstirnigkeit ist dem ZDF auch hier nicht peinlich. Die Phrasen sind untergebracht, basta. Putin kann tun und lassen was er will, der Westen – und immer dabei Steinmeier – stampft mit dem Fuß auf und ruft nach Sanktionen.
 
Keine Ahnung von nichts
Anschließend Klebers Schalte zu einem Herrn Strumpf in Donezk, der über den zukünftigen Verbleib des Wracks philosophiert und – was Wunder – sich sorgt „Die malaysischen Experten wollen nicht in die Mündungsrohre der Rebellen gucken.“ Ihm ist entgangen, dass sich die Malaien gar nicht beschwert haben und seine Ängste offenbar nicht teilen. Herr Strumpf hat auch keine Ahnung, dass zwei Etagen unter ihm die bösen Rebellen die Flugschreiber an Malaysia übergeben. Aber er weiß „Putin ist immer mehr in die Isolation geraten.“ Und nennt Australien, Brüssel, Washington – für ihn tatsächlich die „Weltöffentlichkeit“. Strumpf kennt offenbar die Welt außerhalb der NATO gar nicht.
Ich Faschismus-Leugner – Du Russe
Und dann zeigt Kleber Wirkungstreffer. Die bisher sorgsam verborgene hilflose Wut über den Widerstand und die Verweigerung große Teile der Bevölkerung gegen die Bevormundung durch die Konzern- und Staatsmedien, über die viele Kollegen aus den Redaktionen hinter vorgehaltener Hand sprechen, bricht bei Kleber durch. In einem Tonfall der fatal an Karl-Eduard von Schnitzler erinnert, meint er, der Widerspruch wolle nur erreichen, dass man nichts mehr glaube. Natürlich sind wir alle Russen, denn: „Propaganda auf allen wichtigen russischsprachigen Kanälen lässt Millionen Menschen glauben, in Kiew der Hauptstadt der Ukraine herrschten blutrünstige Faschisten, die einen Genozid an Russischstämmigen in der Ost-Ukraine planen. Wir und viele Medien sind Hinweisen nachgegangen, ob das stimmt und haben festgestellt:
Es gibt diese Faschisten nicht. Jedenfalls nicht an verantwortlicher Stelle in Kiew. Und trotzdem bekommen wir immer noch Zuschriften die das behaupten.“
Halten wir einfach fest. Herr Kleber behauptet, es gibt keine Faschisten an exponierter Stelle. Herr Kleber bestreitet die Absicht eines Genozides. Wo sind die Maidan-Sniper? Die Mörder von Kiew und Odessa? Hat er schonmal über den Kiewer Kult um Bandera berichtet, der Kinderleichen mit Stacheldraht an Bäume binden ließ? Hat er von Kovals Filtrationslagern gehört? Wozu dient die Bombardierung der Zivilbevölkerung? Was hatte Timoschenko über die Russen gesagt? Womit wollte sie die umbringen? Kleber unterdrückt den zentralen Fakt,  dass der Maidan-, Kiew-, Odessa-Faschist Parubij der Chef des „Nationalen Sicherheitsrates“, der höchsten Machtposition nach dem Präsidenten ist! (Wir berichteten gestern.) Wer gibt der Artillerie in der Ostukraine dann eigentlich die Befehle? Natürlich ist Kleber klar, dass er den Russen, die am meisten unter dem Faschismus gelitten haben und 20 Millionen Opfer zu beklagen haben, das Recht abspricht Faschismus zu erkennen! Wie großkotzig und arrogant kann der noch sein? Oder ist es die 1989 bei einem bestimmten ZK beobachtete Hilflosigkeit? Was kommt als nächstes? „Ich liebe Euch doch alle.“?
Doch das reicht ihm nicht. Anschließend bringt er ein Video, das Gerüchte widerlegen soll. Jetzt vielleicht Bilder von Aufmärschen in SS-Uniformen? Von den Massakern in Kiew und Odessa? Von dem eingekesselten Parlament, umstellt von Leuten mit Emblemen der SS-Division Galizien? Über den in Nationalgarde umbenannten Rechten Sektor und dessen Morde in Mariupol, Slawjansk etc.? Die zerfetzte Frau auf dem Gehweg in Lugansk? Den alleine mit 8% gewählten Ljaschko der Menschen vor der Kamera foltert? Und und und… Jeder kennt das. Nicht so das selektive ZDF. Eine Kreuzigung eines kleinen Jungen habe nicht stattgefunden – weil das ZDF die Zeugin nicht ausfindig machen konnte.

Krieg mit Worten
In dem Stil geht es weiter bis „Der Kampf um die Deutungshoheit wird im kremltreuen russischen Staatsfernsehen aufgeführt…. Der vom Geheimdienst finanzierte Sender….“ Stimmungsmache und Polemik in den angeblichen Nachrichten.
Aber jetzt aufgepasst: „Bei Rossija 1 ist schnell klar wer schuld trägt. Die ukrainische Seite wird suggeriert, denn die Separatisten hätten gar keine Waffen, die in diese Höhe reichten.“ Das ZDF zeigt dazu Bilder von ukrainischen SA-11 BUK!. Weiter geht’s; zu den Bildern des berüchtigten 6-Sekunden-Videoschnipels eines vorbeifahrenden BUK heißt es „Als die Ukraine im Internet Bilder eines mobilen Raketenwerfers veröffentlich bei dem eine Rakete fehlt, behaupten die russischen Sender der Ort sei falsch. Begründet wird das mit der Aufschrift auf einer Werbetafel.“
Das schlägt dem Fass die Krone mitten ins Gesicht. Nicht der russische Sender hat das irgendwann „behauptet“, sondern der russische Generalstab hat es am selben Tag bis ins klitzekleine Detail  bewiesen.
O-Ton „Das Bild wurde aufgenommen in der Stadt Krasnoarmeisk. Das wird bestätigt durch eine Werbefläche an der Straße. Darauf befindet sich die Adresse des Autohändlers in der Dnepropetrowskaja Str. 34. Seit 11. Mai ist die Stadt unter Kontrolle der Ukrainischen Streitkräfte. …. Zum Ende meiner Rede möchte ich unterstreichen, dass die russische Föderation an die Milizen keine BUK-M1 Raketen-Systeme oder andere Ausrüstungen geliefert hat.“

Die Nerven liegen blank – jetzt nachsetzen!
Das ZDF beherrscht die hohe Kunst zu zeigen, wie seriös das russische TV informiert hat und es gleichzeitig so aussehen zulassen als wäre das gelogen. Wohlgemerkt, die Pressekonferenz des russischen Generalstabes fand am selben Tag vor Klebers Sendung statt.
Kleber hat sich gestern nicht nur als Fakten-Leugner, sondern vor allem als Faschismus-Leugner entlarvt.
Festzuhalten bleibt, die Nerven der Hauptakteure der Propaganda liegen blank. Der Widerstand der Zigtausend aufbegehrenden Bürger wirkt. Steinmeiers Ausflippen von Berlin war erst der Anfang.

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Was die Gerichtsmediziner vor Ort sagen
Dienstag, 22. Juli 2014 , von Freeman um 15:00

Die niederländischen Gerichtsmediziner haben sich sehr positiv über die Arbeit der lokalen Sicherheitskräfte an der Absturzstelle geäussert.


Peter Van Vliet, der Leiter der Gruppe sagte: „Ich bin sehr beindruckt über die Arbeit die hier gemacht wurde, wenn ich mir die Möglichkeiten anschaue und wer es getan hat und das Wetter unter diesen Umständen. Ich denke sie machten einen tollen Job an einem höllischen Ort.“

Was die Gerichtsmediziner vor Ort sagen
Dienstag, 22. Juli 2014 , von Freeman um 15:00

Die niederländischen Gerichtsmediziner haben sich sehr positiv über die Arbeit der lokalen Sicherheitskräfte an der Absturzstelle geäussert.

Peter Van Vliet, der Leiter der Gruppe sagte: „Ich bin sehr beindruckt über die Arbeit die hier gemacht wurde, wenn ich mir die Möglichkeiten anschaue und wer es getan hat und das Wetter unter diesen Umständen. Ich denke sie machten einen tollen Job an einem höllischen Ort.“

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Was die Gerichtsmediziner vor Ort sagen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/07/was-die-gerichtsmediziner-vor-ort-sagen.html#ixzz38EDEMAl6

 

Expert access to MH17 crash site ‚fairly good‘ – OSCE mission A spokesman for the OSCE mission monitoring the Malaysian Boeing 777 crash site told RT that international experts had problems getting to it safely through the warzone, but that their access to the site itself has been fairly well organized. 13

Druck auf härteres Vorgehen des Westens gegen Russland wächst

Experten vermuten, dass eine Buk-Rakete das Flugzeug abgeschossen hat, aber das würde auch noch nicht erklären, wer dafür verantwortlich ist

Deutsche Medien fordern entschlossenes Vorgehen gegen den Feind Russland und konstruieren wie in der FAZ Verschwörungstheorien

Noch eine extreme Lüge, welche schnell enttarnt ist, wenn man das Video sieht, wenn Plünderungs Storys zusammen gelogen werden, wo in Wahrheit grosse Hilfs Bereitschaft auch für Journalisten bestand, aber Fotos werden einfach mit einer Story erfunden. Statt der per PR verbreiteten angeblichen Fledderei, wurde ein BBC Reporter dafür enttarnt, ebenso zeigt das Foto im realen Leben, einen Bulk von Fotographen denen Etliches erklärt wird und am Schluß bekreuzigt sich sogar im Youtube Video der Separatisten Vertreter, aus Ehrfurch vor den Toden.
Published time: July 21, 2014 22:23
Edited time: July 22, 2014 13:57

 A member of the  self-defense forces holds up a stuffed animal as others look on at the site of the crash of a Malaysian airliner carrying 298 people from Amsterdam to Kuala Lumpur in Grabove, in east Ukraine, on July 18, 2014. (AFP Photo / Dominique Faget)

A member of the self-defense forces holds up a stuffed animal as others look on at the site of the crash of a Malaysian airliner carrying 298 people from Amsterdam to Kuala Lumpur in Grabove, in east Ukraine, on July 18, 2014.

 
Urteil ohne Gericht
23.07.2014

MOSKAU/BERLIN
(Eigener Bericht) – Berlin und die EU stellen neue Sanktionen gegen Russland in Aussicht. Im Gespräch sind erstmals ein Waffenembargo und Kampfmaßnahmen auf dem Finanzsektor. Es sei möglich, Russland mit Finanzsanktionen „die Luft abzuschneiden“, heißt es; ergänzend werden massive Eingriffe in außenwirtschaftliche Aktivitäten deutscher Unternehmen verlangt. Alternative Vorschläge laufen auf eine freiwillige Unterordnung Moskaus unter die westliche Hegemonie hinaus. Für den Machtkampf instrumentalisiert wird seit letztem Donnerstag insbesondere der Abschuss eines malaysischen Zivilflugzeugs mit 298 Todesopfern. Der Hinweis, es sei nach wie vor nicht klar, wer den Abschuss zu verantworten habe, sei ein lediglich „formaljuristischer“ Einwand und nicht von Bedeutung, behauptet ein prominenter Autor auf der Website einer führenden deutschen Wochenzeitschrift: „Ein politisches Urteil“ genüge vollauf, um dem russischen Präsidenten die Schuld am Tod der 298 Flugpassagiere zuzuschreiben. Die offene Absage an grundlegende Rechtsprinzipien und ihre Ersetzung durch politische Willkür erfolgt zu einer Zeit, da die weltweite Dominanz des Westens erste Brüche zeigt: Nicht zuletzt im Konflikt um die Ukraine versagt ihm eine zunehmende Zahl von Staaten weltweit die Gefolgschaft.
Brüche in der Dominanz
Brüche in der globalen Dominanz des Westens zeigten sich in den vergangenen Monaten gleich mehrfach. So musste der US-Präsident vor kurzem während einer Reise nach Ost- und Südostasien erfahren, die dortigen Verbündeten der Vereinigten Staaten seien „besorgt“: Blickten sie auf den blutigen Zerfall der Ukraine, dann verlören sie ihre bisherige Gewissheit, der Westen sei verlässlich in der Lage, ihnen zur Durchsetzung ihrer Ansprüche gegen China zu verhelfen.[1] Auch aus Nah- und Mittelost wird inzwischen berichtet, dort bemühten sich einflussreiche Staaten ebenfalls um eine Rückversicherung in Moskau, um sich nicht mehr allein auf den Westen verlassen zu müssen. Letzte Woche haben die sogenannten BRICS-Staaten – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – die Gründung einer New Development Bank und eines Währungsfonds beschlossen – als Alternative zur Weltbank und zum Internationalen Währungsfonds (IWF).[2] Beobachter weisen unter anderem auch auf eine Abstimmung in der Vollversammlung der Vereinten Nationen hin, bei der sich am 27. März trotz massivsten westlichen Drucks nur 100 von 193 Staaten gegen die Entscheidung der Krim-Bevölkerung aussprachen, Russland beitreten zu wollen. Elf Staaten stimmten offen dagegen, 24 zogen es vor, nicht an der Abstimmung teilzunehmen, 58 verweigerten dem Westen per Enthaltung die Gefolgschaft – darunter Schwergewichte wie Brasilien, Indien und Südafrika sowie zahlreiche weitere Länder Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Die Ansprüche des Westens auf globale Dominanz geraten unter Druck.
Willkür statt Recht
Entsprechend nutzen USA und EU jede Gelegenheit, um Russland zu schwächen. Seit vergangener Woche zählt dazu vor allem der Abschuss der malaysischen Boeing MH17. Immer noch ist nicht geklärt, wer den Abschuss zu verantworten hat. Behauptungen in Berlin und Washington, die Separatisten in der Ostukraine würden die Flugschreiber einbehalten oder beschädigen wollen, um ihre behauptete Schuld zu verschleiern, haben sich nicht bestätigt. Ohne die Ergebnisse wenigstens der Flugschreiber-Analyse abzuwarten, heißt es jetzt im Westen, der russische Präsident Wladimir Putin sei „indirekt für den Tod von 298 Menschen an Bord der abgeschossenen Maschine von Malaysian Airlines verantwortlich“.[3] In der Zeitschrift „Der Spiegel“ heißt es weiter, „Putin-Freunde“ – die Bezeichnung soll die Betroffenen weitestgehend delegitimieren – bestünden immer noch darauf, dass es keine Beweise für eine etwaige Verwicklung Russlands in den Abschuss gebe. Die Argumentation sei „formaljuristisch“. Im Falle der MH17 genüge aber „ein politisches Urteil“: „Hier entscheidet kein Gericht.“[4] Damit ersetzt der Autor grundlegende Rechtsprinzipien durch die Willkür der Macht.
Das westliche Finanzoligopol
Am gestrigen Dienstag haben nun die EU-Außenminister – auch mit Verweis auf den Abschuss der MH17 – neue Sanktionen gegen Russland in Aussicht gestellt. Demnach werden nicht nur weitere Einzelpersonen mit Strafmaßnahmen belegt. Die Sanktionen würden nun auch „in der Breite und in der Tiefe deutlich ausgeweitet“, teilte der deutsche Außenminister mit. Die EU-Kommission soll Vorschläge für eine Einschränkung von Rüstungsexporten nach Russland sowie für die Errichtung von Zugangsbarrieren zu den Finanzmärkten der EU vorlegen.[5] Dazu heißt es im „Spiegel“, mit ihren letzte Woche verhängten Finanzsanktionen schnitten die USA russischen Unternehmen „die Luft ab“; die EU solle sich ihnen anschließen. Russland habe „keine eigene Währung von internationaler Bedeutung“ und sei damit „abhängig von Dollar und Euro“. „Mit dem Dollar, dem Euro und dem Pfund“ besäßen hingegen „die USA und die EU de facto ein Oligopol in den internationalen Finanzmärkten“, das sich jetzt gegen Moskau nutzen lasse. Darüber hinaus verlangt der Autor – der bekannte Wirtschaftsjournalist Wolfgang Münchau -, „die fatale Ostorientierung der deutschen Wirtschaftseliten“ zu beenden. „Der Bundeswirtschaftsminister sollte den Vorstandschefs deutscher Unternehmen klarmachen, dass Kontakte mit Putin und seiner Umgebung offiziell unerwünscht sind“, heißt es in Münchaus Text: „Russland wird bis auf weiteres als Zielort deutscher Investitionen ausfallen. Der Ostausschuss der deutschen Wirtschaft sollte jetzt helfen, den strategischen Rückzug aus Russland für deutsche Unternehmen zu organisieren.“[6]
Ein Deal mit Moskau
Parallel schlägt ein Mitarbeiter des transatlantischen Brüsseler Think-Tanks Carnegie Europe einen „Deal mit Moskau“ vor, der dem russischen Präsidenten scheinbar einen Ausweg aus dem Konflikt aufzeigt, de facto aber auf eine Unterordnung Russlands unter die westliche Hegemonie hinausläuft – und damit den machtpolitischen Kern der aktuellen Kämpfe offenlegt. Laut Putins bisheriger „Vision“ solle Russland langfristig „an die Spitze einer Allianz mit der EU treten“; „Eurasien würde zu einem von Moskau geführten Machtblock in einer multipolaren Welt, im Wettbewerb mit den Vereinigten Staaten und China“. Dieses Vorhaben sei mit dem Ukraine-Konflikt gescheitert. Man solle Russland jetzt anbieten, die Sanktionen zurückzunehmen und die russisch-europäischen Erdgasgeschäfte weiterzuführen, sofern es im Gegenzug auf die Länder der GUS keinen Einfluss mehr nehme; für die Krim könne man allenfalls einen „Sonderstatus mit Beziehungen zu beiden Seiten“ akzeptieren. Gebe Moskau seine Stellung in den Staaten von der Ukraine über Moldawien bis zum Kaukasus preis – und erlaube deren „freie Bündniswahl“, womöglich also einen NATO-Beitritt -, dann könne man sich auf einen solchen „Deal“ einlassen. Die exklusive Rolle des Vermittlers, der den „Deal“ herstellen solle, komme dabei Deutschland zu.[7]
Krieg gegen die eigene Bevölkerung
Während der Westen seine Bemühungen fortsetzt, Russland machtpolitisch niederzukämpfen, hat die von Berlin, Brüssel und Washington protegierte Kiewer Regierung am gestrigen Dienstag die Teilmobilmachung der ukrainischen Bevölkerung beschlossen. Reservisten und andere Männer im wehrdienstfähigen Alter sollen jetzt einberufen werden, um in den Krieg im Osten des Landes zu ziehen – gegen signifikante Teile der eigenen Bevölkerung. Den Vorwurf, Krieg gegen die eigene Bevölkerung zu führen, hat der Westen immer wieder als Begründung für Sanktionen gegen und Interventionen in opponierenden Staaten genutzt. Kiew wird bei einem solchen Krieg unterstützt.