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Profi Lügner ZDF: Claus Kleber, bis Stefan Kornelius SZ: Ukraine Lügen ohne Ende

Selbst des besten US Jorunalisten u.a. des Associated Press’s Matthew Lee, sind die Lügen des US Department of State zuviel. Alte Tradition, wie im Libyen und Syrien Krieg mit Terroristen und Kriminellen durch Hillary Clinton*

Die die Main Stream Journalisten in Deutschland gekauft, von den Oligarchen Gangstern und Mördern in der Ukraine? Ein Profi kriminelle Kaste, denn gerade Herr Joffe und Stefan Kornelius betrieben seit Jahren keinen Journalismus, sondern Gechichts und Fakten Fälschung im Solde der billigsten US Propgande.

Die niederländischen Gerichtsmediziner haben sich sehr positiv über die Arbeit der lokalen Sicherheitskräfte an der Absturzstelle geäussert.

Peter Van Vliet, der Leiter der Gruppe sagte: „Ich bin sehr beindruckt über die Arbeit die hier gemacht wurde, wenn ich mir die Möglichkeiten anschaue und wer es getan hat und das Wetter unter diesen Umständen. Ich denke sie machten einen tollen Job an einem höllischen Ort.“ Identisch OSCE Sprecher, welche die Zusammenarbeit mit den Rebellen loben unter den schwierigen Umständen und nachdem Pyschopaten aus Deutschland unter dem Deckmantel der OSCE Spionage illegal betreiben wollten.

Kriminelle Energie gehört dazu, soviel Lügen in den Medien zuverbreiten, was bei Obama, Steinmeier und einigen Idioten die sich Premier Minister nennen wie aus Holland und Australien anfängt. Nur ein Journalist entschuldigte sich bisher:

Opfer oder Täter? Thomas Heyer entschuldigt sich für Desinformation.

Gestern haben wir hier über einen so diffamierenden, wie wahrheitswidrigen Blogeintrag des WDR-Moderators Thomas Heyer berichtet. Wohl auch wegen mehrerer empörter Kommentare im betreffenden Beitrag des Aktuelle-Stunde-Blog, hat sich Moderator Heyer nun entschuldigt:

Das die Parnter der EU, USA, Steinmeier offiziell auf der Premier Minister Website zur Säuberungen der Untermenschen aufrufen, das verschweigen die Deutschen Lügen Medien sowieso.

Dienstag, 22. Juli 2014

ZDF: Kleber – Es gibt keinen Genozid

„heute-journal“ am 21. 7. 2014. Es war für den Chronisten wert, an dem Tag als die Lüge der NATO von der Schuld Rußlands auffliegt, sich den Chefpropagandisten des ZDF Claus Kleber mal anzuschauen. Nur deshalb.
 
Die Puzzelteile
Einen Überblick über die Lage bekommt man nicht, wie wir gleich zeigen. Dem Konsumenten werden einzelne Puzzleteile zugeworfen und so ausgemalt wie es Herrn Kleber passt. Ein Schulbeispiel für die Manipulation durch Selektion, Wortwahl und Lügen.
 
Die Mutter
Kleber mißbraucht den Schmerz der holländischen Opfer für Propaganda gegen Rußland. Wie vorgestern die ARD zeigt Kleber eine holländische Mutter mit den Worten: „Herr Putin geben sie meine Kinder zurück.“ Wie kann der russische Präsident Putin Opfer eines Flugzeugunglückes in der Ukraine nach Hause schicken? Man muß der verzweifelt trauernden Mutter das natürlich nachsehen. Aber abgesehen davon und dem Voyeurismus Klebers, das ist altes Material vom Vortag. Sind das Nachrichten oder ist das politische Agitation? Der Propagandazweck heiligt beim ZDF die Mittel.

Die Enthüllung in Moskau
„Unterdessen wartet Moskau mit einer neuen Theorie zur Ursache des Absturzes auf und zeigt mit dem Finger auf die Regierung der Ukraine in Kiew und nicht auf die Separatisten.“ Ist Kleber schonmal aufgefallen, daß Rußland keine Schuldzuweisung betreibt, sondern nur Fakten auf den Tisch bringt? Erstmal bringt Kleber freilich keine Belege für die „Theorie“, stattdessen ein Video über den Abtransport des Kühlzuges mit den Opfern. Ton aus dem Off über die Lagerung der Toten. „…. Wenig sachgerecht, fast pietätlos … können die Toten überhaupt noch zweifelsfrei identifiziert werden?…“ Wenige Sekunden später aber sagt der OSZE-Missions-Chef „Die Lagerung entspricht allen gängigen Normen.“ Der Widerspruch scheint nicht zu stören, Hauptsache die Mär vom Chaos an der Unfallstelle wird gefüttert. Dann schnell weiter hetzen, bevor noch einer die Sensation von der russischen „Theorie“ sacken lässt.
 
„Erleichterung“ und Bomben auf Zivilisten
Anschließend Poroschenko „Für die Experten hatte er eine Erleichterung parat.“ Gemeint ist die Feuereinstellung 40 km um die Unfallstelle herum. Dass inzwischen die Zivilbevölkerung außerhalb der 40 km weiter bombardiert wird, muß das ZDF ja nicht erwähnen, kein Nachrichtenwert.
 
30 Sekunden Wahrheit
Und jetzt wird es spannend: Ganze 30 Sekunden Video und Ton aus dem Off: „Russland geht in die Offensive. Der Generalstab präsentierte Satellitenaufnahmen vom Absturztag. Kiew müsse erklären warum es Flugabwehrsysteme stationiert habe, obwohl die Aufständischen nicht über Flugzeuge verfügten. Auch habe sich ein ukrainischer Abfangjäger bis auf 5 km der malaysischen Maschine genähert. Er habe durch aus Luft-Luft-Raketen gegen die Boeing einsetzen können. Nebelkerzen oder mehr?“ Verriegelt wird der Satz mit der Wertung „Nebelkerze“? Hat man das schon mal über das Geeiere von Obama, Kerry, Psaki gehört? Auf die wesentlichen Fakten wird schamhaft verzichtet. (Nachweis der Raketensysteme der Ukraine am Unglücksort, Radaraktivitäten) Dann Putins Statement, dass eine unabhängige Expertenkommission erforderlich ist und ihre Arbeit mit allen Mitteln unterstützt werden muss. Anschließend aber bringt der Sender Steinmeier. Der redet zusammenhanglos schon wieder von Sanktionen. Die Unlogik, dieser Widerspruch zwischen Putins Aussage und Steinmeiers Engstirnigkeit ist dem ZDF auch hier nicht peinlich. Die Phrasen sind untergebracht, basta. Putin kann tun und lassen was er will, der Westen – und immer dabei Steinmeier – stampft mit dem Fuß auf und ruft nach Sanktionen.
 
Keine Ahnung von nichts
Anschließend Klebers Schalte zu einem Herrn Strumpf in Donezk, der über den zukünftigen Verbleib des Wracks philosophiert und – was Wunder – sich sorgt „Die malaysischen Experten wollen nicht in die Mündungsrohre der Rebellen gucken.“ Ihm ist entgangen, dass sich die Malaien gar nicht beschwert haben und seine Ängste offenbar nicht teilen. Herr Strumpf hat auch keine Ahnung, dass zwei Etagen unter ihm die bösen Rebellen die Flugschreiber an Malaysia übergeben. Aber er weiß „Putin ist immer mehr in die Isolation geraten.“ Und nennt Australien, Brüssel, Washington – für ihn tatsächlich die „Weltöffentlichkeit“. Strumpf kennt offenbar die Welt außerhalb der NATO gar nicht.
Ich Faschismus-Leugner – Du Russe
Und dann zeigt Kleber Wirkungstreffer. Die bisher sorgsam verborgene hilflose Wut über den Widerstand und die Verweigerung große Teile der Bevölkerung gegen die Bevormundung durch die Konzern- und Staatsmedien, über die viele Kollegen aus den Redaktionen hinter vorgehaltener Hand sprechen, bricht bei Kleber durch. In einem Tonfall der fatal an Karl-Eduard von Schnitzler erinnert, meint er, der Widerspruch wolle nur erreichen, dass man nichts mehr glaube. Natürlich sind wir alle Russen, denn: „Propaganda auf allen wichtigen russischsprachigen Kanälen lässt Millionen Menschen glauben, in Kiew der Hauptstadt der Ukraine herrschten blutrünstige Faschisten, die einen Genozid an Russischstämmigen in der Ost-Ukraine planen. Wir und viele Medien sind Hinweisen nachgegangen, ob das stimmt und haben festgestellt:
Es gibt diese Faschisten nicht. Jedenfalls nicht an verantwortlicher Stelle in Kiew. Und trotzdem bekommen wir immer noch Zuschriften die das behaupten.“
Halten wir einfach fest. Herr Kleber behauptet, es gibt keine Faschisten an exponierter Stelle. Herr Kleber bestreitet die Absicht eines Genozides. Wo sind die Maidan-Sniper? Die Mörder von Kiew und Odessa? Hat er schonmal über den Kiewer Kult um Bandera berichtet, der Kinderleichen mit Stacheldraht an Bäume binden ließ? Hat er von Kovals Filtrationslagern gehört? Wozu dient die Bombardierung der Zivilbevölkerung? Was hatte Timoschenko über die Russen gesagt? Womit wollte sie die umbringen? Kleber unterdrückt den zentralen Fakt,  dass der Maidan-, Kiew-, Odessa-Faschist Parubij der Chef des „Nationalen Sicherheitsrates“, der höchsten Machtposition nach dem Präsidenten ist! (Wir berichteten gestern.) Wer gibt der Artillerie in der Ostukraine dann eigentlich die Befehle? Natürlich ist Kleber klar, dass er den Russen, die am meisten unter dem Faschismus gelitten haben und 20 Millionen Opfer zu beklagen haben, das Recht abspricht Faschismus zu erkennen! Wie großkotzig und arrogant kann der noch sein? Oder ist es die 1989 bei einem bestimmten ZK beobachtete Hilflosigkeit? Was kommt als nächstes? „Ich liebe Euch doch alle.“?
Doch das reicht ihm nicht. Anschließend bringt er ein Video, das Gerüchte widerlegen soll. Jetzt vielleicht Bilder von Aufmärschen in SS-Uniformen? Von den Massakern in Kiew und Odessa? Von dem eingekesselten Parlament, umstellt von Leuten mit Emblemen der SS-Division Galizien? Über den in Nationalgarde umbenannten Rechten Sektor und dessen Morde in Mariupol, Slawjansk etc.? Die zerfetzte Frau auf dem Gehweg in Lugansk? Den alleine mit 8% gewählten Ljaschko der Menschen vor der Kamera foltert? Und und und… Jeder kennt das. Nicht so das selektive ZDF. Eine Kreuzigung eines kleinen Jungen habe nicht stattgefunden – weil das ZDF die Zeugin nicht ausfindig machen konnte.

Krieg mit Worten
In dem Stil geht es weiter bis „Der Kampf um die Deutungshoheit wird im kremltreuen russischen Staatsfernsehen aufgeführt…. Der vom Geheimdienst finanzierte Sender….“ Stimmungsmache und Polemik in den angeblichen Nachrichten.
Aber jetzt aufgepasst: „Bei Rossija 1 ist schnell klar wer schuld trägt. Die ukrainische Seite wird suggeriert, denn die Separatisten hätten gar keine Waffen, die in diese Höhe reichten.“ Das ZDF zeigt dazu Bilder von ukrainischen SA-11 BUK!. Weiter geht’s; zu den Bildern des berüchtigten 6-Sekunden-Videoschnipels eines vorbeifahrenden BUK heißt es „Als die Ukraine im Internet Bilder eines mobilen Raketenwerfers veröffentlich bei dem eine Rakete fehlt, behaupten die russischen Sender der Ort sei falsch. Begründet wird das mit der Aufschrift auf einer Werbetafel.“
Das schlägt dem Fass die Krone mitten ins Gesicht. Nicht der russische Sender hat das irgendwann „behauptet“, sondern der russische Generalstab hat es am selben Tag bis ins klitzekleine Detail  bewiesen.
O-Ton „Das Bild wurde aufgenommen in der Stadt Krasnoarmeisk. Das wird bestätigt durch eine Werbefläche an der Straße. Darauf befindet sich die Adresse des Autohändlers in der Dnepropetrowskaja Str. 34. Seit 11. Mai ist die Stadt unter Kontrolle der Ukrainischen Streitkräfte. …. Zum Ende meiner Rede möchte ich unterstreichen, dass die russische Föderation an die Milizen keine BUK-M1 Raketen-Systeme oder andere Ausrüstungen geliefert hat.“

Die Nerven liegen blank – jetzt nachsetzen!
Das ZDF beherrscht die hohe Kunst zu zeigen, wie seriös das russische TV informiert hat und es gleichzeitig so aussehen zulassen als wäre das gelogen. Wohlgemerkt, die Pressekonferenz des russischen Generalstabes fand am selben Tag vor Klebers Sendung statt.
Kleber hat sich gestern nicht nur als Fakten-Leugner, sondern vor allem als Faschismus-Leugner entlarvt.
Festzuhalten bleibt, die Nerven der Hauptakteure der Propaganda liegen blank. Der Widerstand der Zigtausend aufbegehrenden Bürger wirkt. Steinmeiers Ausflippen von Berlin war erst der Anfang.

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Was die Gerichtsmediziner vor Ort sagen
Dienstag, 22. Juli 2014 , von Freeman um 15:00

Die niederländischen Gerichtsmediziner haben sich sehr positiv über die Arbeit der lokalen Sicherheitskräfte an der Absturzstelle geäussert.


Peter Van Vliet, der Leiter der Gruppe sagte: „Ich bin sehr beindruckt über die Arbeit die hier gemacht wurde, wenn ich mir die Möglichkeiten anschaue und wer es getan hat und das Wetter unter diesen Umständen. Ich denke sie machten einen tollen Job an einem höllischen Ort.“

Was die Gerichtsmediziner vor Ort sagen
Dienstag, 22. Juli 2014 , von Freeman um 15:00

Die niederländischen Gerichtsmediziner haben sich sehr positiv über die Arbeit der lokalen Sicherheitskräfte an der Absturzstelle geäussert.

Peter Van Vliet, der Leiter der Gruppe sagte: „Ich bin sehr beindruckt über die Arbeit die hier gemacht wurde, wenn ich mir die Möglichkeiten anschaue und wer es getan hat und das Wetter unter diesen Umständen. Ich denke sie machten einen tollen Job an einem höllischen Ort.“

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Was die Gerichtsmediziner vor Ort sagen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/07/was-die-gerichtsmediziner-vor-ort-sagen.html#ixzz38EDEMAl6

 

Expert access to MH17 crash site ‚fairly good‘ – OSCE mission A spokesman for the OSCE mission monitoring the Malaysian Boeing 777 crash site told RT that international experts had problems getting to it safely through the warzone, but that their access to the site itself has been fairly well organized. 13

Druck auf härteres Vorgehen des Westens gegen Russland wächst

Experten vermuten, dass eine Buk-Rakete das Flugzeug abgeschossen hat, aber das würde auch noch nicht erklären, wer dafür verantwortlich ist

Deutsche Medien fordern entschlossenes Vorgehen gegen den Feind Russland und konstruieren wie in der FAZ Verschwörungstheorien

Noch eine extreme Lüge, welche schnell enttarnt ist, wenn man das Video sieht, wenn Plünderungs Storys zusammen gelogen werden, wo in Wahrheit grosse Hilfs Bereitschaft auch für Journalisten bestand, aber Fotos werden einfach mit einer Story erfunden. Statt der per PR verbreiteten angeblichen Fledderei, wurde ein BBC Reporter dafür enttarnt, ebenso zeigt das Foto im realen Leben, einen Bulk von Fotographen denen Etliches erklärt wird und am Schluß bekreuzigt sich sogar im Youtube Video der Separatisten Vertreter, aus Ehrfurch vor den Toden.
Published time: July 21, 2014 22:23
Edited time: July 22, 2014 13:57

 A member of the  self-defense forces holds up a stuffed animal as others look on at the site of the crash of a Malaysian airliner carrying 298 people from Amsterdam to Kuala Lumpur in Grabove, in east Ukraine, on July 18, 2014. (AFP Photo / Dominique Faget)

A member of the self-defense forces holds up a stuffed animal as others look on at the site of the crash of a Malaysian airliner carrying 298 people from Amsterdam to Kuala Lumpur in Grabove, in east Ukraine, on July 18, 2014.

 
Urteil ohne Gericht
23.07.2014

MOSKAU/BERLIN
(Eigener Bericht) – Berlin und die EU stellen neue Sanktionen gegen Russland in Aussicht. Im Gespräch sind erstmals ein Waffenembargo und Kampfmaßnahmen auf dem Finanzsektor. Es sei möglich, Russland mit Finanzsanktionen „die Luft abzuschneiden“, heißt es; ergänzend werden massive Eingriffe in außenwirtschaftliche Aktivitäten deutscher Unternehmen verlangt. Alternative Vorschläge laufen auf eine freiwillige Unterordnung Moskaus unter die westliche Hegemonie hinaus. Für den Machtkampf instrumentalisiert wird seit letztem Donnerstag insbesondere der Abschuss eines malaysischen Zivilflugzeugs mit 298 Todesopfern. Der Hinweis, es sei nach wie vor nicht klar, wer den Abschuss zu verantworten habe, sei ein lediglich „formaljuristischer“ Einwand und nicht von Bedeutung, behauptet ein prominenter Autor auf der Website einer führenden deutschen Wochenzeitschrift: „Ein politisches Urteil“ genüge vollauf, um dem russischen Präsidenten die Schuld am Tod der 298 Flugpassagiere zuzuschreiben. Die offene Absage an grundlegende Rechtsprinzipien und ihre Ersetzung durch politische Willkür erfolgt zu einer Zeit, da die weltweite Dominanz des Westens erste Brüche zeigt: Nicht zuletzt im Konflikt um die Ukraine versagt ihm eine zunehmende Zahl von Staaten weltweit die Gefolgschaft.
Brüche in der Dominanz
Brüche in der globalen Dominanz des Westens zeigten sich in den vergangenen Monaten gleich mehrfach. So musste der US-Präsident vor kurzem während einer Reise nach Ost- und Südostasien erfahren, die dortigen Verbündeten der Vereinigten Staaten seien „besorgt“: Blickten sie auf den blutigen Zerfall der Ukraine, dann verlören sie ihre bisherige Gewissheit, der Westen sei verlässlich in der Lage, ihnen zur Durchsetzung ihrer Ansprüche gegen China zu verhelfen.[1] Auch aus Nah- und Mittelost wird inzwischen berichtet, dort bemühten sich einflussreiche Staaten ebenfalls um eine Rückversicherung in Moskau, um sich nicht mehr allein auf den Westen verlassen zu müssen. Letzte Woche haben die sogenannten BRICS-Staaten – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – die Gründung einer New Development Bank und eines Währungsfonds beschlossen – als Alternative zur Weltbank und zum Internationalen Währungsfonds (IWF).[2] Beobachter weisen unter anderem auch auf eine Abstimmung in der Vollversammlung der Vereinten Nationen hin, bei der sich am 27. März trotz massivsten westlichen Drucks nur 100 von 193 Staaten gegen die Entscheidung der Krim-Bevölkerung aussprachen, Russland beitreten zu wollen. Elf Staaten stimmten offen dagegen, 24 zogen es vor, nicht an der Abstimmung teilzunehmen, 58 verweigerten dem Westen per Enthaltung die Gefolgschaft – darunter Schwergewichte wie Brasilien, Indien und Südafrika sowie zahlreiche weitere Länder Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Die Ansprüche des Westens auf globale Dominanz geraten unter Druck.
Willkür statt Recht
Entsprechend nutzen USA und EU jede Gelegenheit, um Russland zu schwächen. Seit vergangener Woche zählt dazu vor allem der Abschuss der malaysischen Boeing MH17. Immer noch ist nicht geklärt, wer den Abschuss zu verantworten hat. Behauptungen in Berlin und Washington, die Separatisten in der Ostukraine würden die Flugschreiber einbehalten oder beschädigen wollen, um ihre behauptete Schuld zu verschleiern, haben sich nicht bestätigt. Ohne die Ergebnisse wenigstens der Flugschreiber-Analyse abzuwarten, heißt es jetzt im Westen, der russische Präsident Wladimir Putin sei „indirekt für den Tod von 298 Menschen an Bord der abgeschossenen Maschine von Malaysian Airlines verantwortlich“.[3] In der Zeitschrift „Der Spiegel“ heißt es weiter, „Putin-Freunde“ – die Bezeichnung soll die Betroffenen weitestgehend delegitimieren – bestünden immer noch darauf, dass es keine Beweise für eine etwaige Verwicklung Russlands in den Abschuss gebe. Die Argumentation sei „formaljuristisch“. Im Falle der MH17 genüge aber „ein politisches Urteil“: „Hier entscheidet kein Gericht.“[4] Damit ersetzt der Autor grundlegende Rechtsprinzipien durch die Willkür der Macht.
Das westliche Finanzoligopol
Am gestrigen Dienstag haben nun die EU-Außenminister – auch mit Verweis auf den Abschuss der MH17 – neue Sanktionen gegen Russland in Aussicht gestellt. Demnach werden nicht nur weitere Einzelpersonen mit Strafmaßnahmen belegt. Die Sanktionen würden nun auch „in der Breite und in der Tiefe deutlich ausgeweitet“, teilte der deutsche Außenminister mit. Die EU-Kommission soll Vorschläge für eine Einschränkung von Rüstungsexporten nach Russland sowie für die Errichtung von Zugangsbarrieren zu den Finanzmärkten der EU vorlegen.[5] Dazu heißt es im „Spiegel“, mit ihren letzte Woche verhängten Finanzsanktionen schnitten die USA russischen Unternehmen „die Luft ab“; die EU solle sich ihnen anschließen. Russland habe „keine eigene Währung von internationaler Bedeutung“ und sei damit „abhängig von Dollar und Euro“. „Mit dem Dollar, dem Euro und dem Pfund“ besäßen hingegen „die USA und die EU de facto ein Oligopol in den internationalen Finanzmärkten“, das sich jetzt gegen Moskau nutzen lasse. Darüber hinaus verlangt der Autor – der bekannte Wirtschaftsjournalist Wolfgang Münchau -, „die fatale Ostorientierung der deutschen Wirtschaftseliten“ zu beenden. „Der Bundeswirtschaftsminister sollte den Vorstandschefs deutscher Unternehmen klarmachen, dass Kontakte mit Putin und seiner Umgebung offiziell unerwünscht sind“, heißt es in Münchaus Text: „Russland wird bis auf weiteres als Zielort deutscher Investitionen ausfallen. Der Ostausschuss der deutschen Wirtschaft sollte jetzt helfen, den strategischen Rückzug aus Russland für deutsche Unternehmen zu organisieren.“[6]
Ein Deal mit Moskau
Parallel schlägt ein Mitarbeiter des transatlantischen Brüsseler Think-Tanks Carnegie Europe einen „Deal mit Moskau“ vor, der dem russischen Präsidenten scheinbar einen Ausweg aus dem Konflikt aufzeigt, de facto aber auf eine Unterordnung Russlands unter die westliche Hegemonie hinausläuft – und damit den machtpolitischen Kern der aktuellen Kämpfe offenlegt. Laut Putins bisheriger „Vision“ solle Russland langfristig „an die Spitze einer Allianz mit der EU treten“; „Eurasien würde zu einem von Moskau geführten Machtblock in einer multipolaren Welt, im Wettbewerb mit den Vereinigten Staaten und China“. Dieses Vorhaben sei mit dem Ukraine-Konflikt gescheitert. Man solle Russland jetzt anbieten, die Sanktionen zurückzunehmen und die russisch-europäischen Erdgasgeschäfte weiterzuführen, sofern es im Gegenzug auf die Länder der GUS keinen Einfluss mehr nehme; für die Krim könne man allenfalls einen „Sonderstatus mit Beziehungen zu beiden Seiten“ akzeptieren. Gebe Moskau seine Stellung in den Staaten von der Ukraine über Moldawien bis zum Kaukasus preis – und erlaube deren „freie Bündniswahl“, womöglich also einen NATO-Beitritt -, dann könne man sich auf einen solchen „Deal“ einlassen. Die exklusive Rolle des Vermittlers, der den „Deal“ herstellen solle, komme dabei Deutschland zu.[7]
Krieg gegen die eigene Bevölkerung
Während der Westen seine Bemühungen fortsetzt, Russland machtpolitisch niederzukämpfen, hat die von Berlin, Brüssel und Washington protegierte Kiewer Regierung am gestrigen Dienstag die Teilmobilmachung der ukrainischen Bevölkerung beschlossen. Reservisten und andere Männer im wehrdienstfähigen Alter sollen jetzt einberufen werden, um in den Krieg im Osten des Landes zu ziehen – gegen signifikante Teile der eigenen Bevölkerung. Den Vorwurf, Krieg gegen die eigene Bevölkerung zu führen, hat der Westen immer wieder als Begründung für Sanktionen gegen und Interventionen in opponierenden Staaten genutzt. Kiew wird bei einem solchen Krieg unterstützt.
  1. Juli 24, 2014 um 1:07 pm

    Das Foto mit dem Stoff Tier, was eine erneute Medien Fälschung war

    Opfer oder Täter? Thomas Heyer entschuldigt sich für Desinformation.
    ……………………………………
    Wahrheit in Zeiten des Krieges – ein sehr kostbares Gut. Da bin ich vermutlich einer verkürzten Wahrheit aufgesessen und habe meine Schlüsse gezogen, voreilig – im Umfeld der schrecklichen MH17-Tragödie und der Art und Weise wie prorussische Separatisten allem Anschein nach damit umgingen. Das Foto vom prorussischen Separatisten ist eigentlich ein Video und zeigt nach dem Präsentieren des Stoffaffen mehr – nämlich auch das Entsetzen des Mannes, sein Bekreuzigen.

    Ich hatte das Bild in einer renommierten Tageszeitung gesehen und war entsetzt. Bislang sind wir sehr vorsichtig mit den Informationen rund um die Krise in der Ukraine umgegangen, diesmal ist mir das nicht gelungen. Entschuldigung! Die Macht der Bilder hat mich offensichtlich überrollt – und so ist es auch zum Titel des Blogs gekommen, den ich so heute nicht mehr formulieren würde! (LINK)…………..
    http://propagandaschau.wordpress.com/2014/07/23/wdr-moderator-heyer-entschuldigt-sich/

  2. moana
    Juli 27, 2014 um 2:35 pm

    Material über den Paten Rinat Akhmetov (Achmetow) und der Zusammenhang zur Fußballeuropameisterschaft 2012 in der Ukraine

    Renat Akhmetov is the richest person in Ukraine with a worth estimated in 2009 by Korrespondent Magazine at $9.6 billion. He controls 100% of System Capital Management, Ukraine’s leading industrial and finance group. He is also a member of the Ukrainian parliament. For more than two decades he has dealt with speculation that he has been involved in crimes and violence. He was named in Ukraine’s “White Book’’ a catalog of suspected organized crime groups and figures. The book said he led the Renat group, accusing it of specializing in fraud and money laundering.
    Read full biography…


    „Seine Konkurrenten starben entweder im Kugelhagel oder bei Bombenexplosionen“, war im Jahr 2004 in einigen seriösen Medien zu lesen.[i]

    Gemeint war Rinat Achmetows Vergangenheit. Heute ist er nicht nur der reichste Mann der Ukraine, sondern stolzer Besitzer des ukrainischen Fußballvereins Schachtor Donezk im tiefen Osten der Ukraine. Im Jahr 2008 veröffentlichte die unabhängige Journalistenvereinigung Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP)[ii] eine Untersuchung über Korruption im Fußball in einigen osteuropäischen Ländern.

    In ihrer Dokumentation mit dem Titel Game of Control – Organized Crime Plays Football beschäftigten sich die Journalisten mit Rinat Achmetows Vergangenheit. „Sein Vermögen, sein Einfluss und seine parlamentarische Immunität schützten ihn vor allen Ermittlungen. Sein Team aus amerikanischen und britischen Anwälten hat im Vereinigten Königreich Verfahren gegen Journalisten geführt, um Veröffentlichungen über seine Vergangenheit zu verhindern.“[iii] In der Aufstellung von OCCRP, Personen von Interesse, wird unter Renat Leonidovich Achmetow im Internet bis zum heutigen Tag folgendes behauptet:

    „Seit über zwei Jahrzehnten wird über ihn spekuliert, das er in Kriminalität und Gewalt involviert sein soll. Er wurde in dem ukrainischen „Weißbuch“ genannt, einer Liste mutmaßlicher krimineller Gruppen und Personen. Das Buch sagt, dass er die Rinat-Gruppe anführte, die des Betruges und der Geldwäsche beschuldigt wird. Am 1. September 1999 jedoch hatte sich die Einschätzung in diesem Weißbuch geändert. Jetzt heißt es: ‚Aktivitäten gestoppt. Den Beweis für kriminelle Aktivitäten hat es nie gegeben.’“[iv]

    Rinat Achmetow will seinen guten Namen vor falschen Beschuldigungen schützen, die die Reputation seiner Familie und seiner Geschäfte beschädigen, lässt er anfragenden Journalisten mitteilen, die ihn nach seiner Vergangenheit befragen wollen. „Aber einige kritisieren“, schreibt der Journalist Vlad Lavarov in der Kiew-Post, „dass sein wahres Ziel sei, Journalisten von investigativen Recherchen abzuhalten, die Personen besser verstehen wollen, die in der Öffentlichkeit stehen.“[v]

    Auf jeden Fall ist er heute der reichste Mann der Ukraine. Und das hängt unter anderem damit zusammen, so beschreibt es Alexander Paschkhawer, Direktor des Zentrums für wirtschaftliche Entwicklung in Kiew, dass „unsere Milliardäre mit einer korrupten Bürokratie kooperieren, weil sie keinerlei Konkurrenz wünschen. Und die korrupte Bürokratie bildet für ausländische Investoren eine unüberwindbare Barriere.[vi] Zur Erinnerung. Im Jahr 2004 wurde Achmetows Vermögen auf zirka zwei Milliarden Euro geschätzt, knapp vier Jahre später auf fünfzehn Milliarden Euro und im Jahr 2010 auf „vierundzwanzig Milliarden Euro.“[vii]

    Mit solch einem Vermögen könnte man nicht nur in der korrupten Ukraine alles und jeden kaufen.

    Beim UEFA-Cup 2009 übergaben UEFA-Repräsentanten in Istanbul – und das ist mehr als symbolisch – den Siegescup an den Oligarchen Rinat Achmetow, einen Mann, den der US-Botschafter in Kiew den „Paten des Donezk“ nannte. Das geht zumindest aus einer der von Wikileaks veröffentlichten Botschafts-Depeschen hervor.

    Einige erinnern sich sicher noch an den 20. Mai 2009. Damals gewann seine Mannschaft gegen Werder Bremen den UEFA-Pokal. Das Endspiel fand im Istanbuler Stadion Sükrü-Saracoglu statt und man sah den ansonsten etwas schüchtern wirkenden Rinat Achmetow zusammen mit seinem gesamten Team geradezu ekstatisch jubeln, nachdem sie das Spiel mit 2:1 gewonnen hatten. Damit ging zum zweiten Mal in Folge der UEFA-Cup in ein Land der ehemaligen UdSSR, denn Zenit Sankt Petersburg hatte ihn sich im letzten Jahr geholt.

    „Wir wussten, dass wir gewinnen“, war auf der Webseite seines Vereins zu lesen gewesen. Zu lesen war auch, dass er einen engen Freund hat, Josef Kobzon, den russischen Frank Sinatra aus Moskau, einen Fan von Donezk.[viii]

    Dessen intime Beziehungen zur russischen Unterwelt hingegen sind (zumindest laut vorhandener und nicht gelöschter Polizeiberichte) wohlbekannt.[ix] Nun stellt sich die zentrale Frage wie es kommt, dass eine Mannschaft so erfolgreich ist und insbesondere natürlich wer dieser Rinat Achmetow eigentlich ist. Wie ist er zu seinem riesigen Vermögen gekommen?

    Bis zur friedlichen Revolution auf dem Maidan-Platz im Winter 2004 in Kiew, als die bislang stabilen Machtstrukturen nachhaltig erschüttert wurden, gab es kaum Journalisten, die über andere als die offiziellen Wahrheiten schrieben. Rinat Achmetow war Tabu. Plötzlich herrschte eine Zeitlang Presse- und Meinungsfreiheit und selbst in der Justiz brach für einige Monate das Gefühl der Freiheit aus. Diese Zeit ist vorbei. In der Ukraine wagt seit geraumer Zeit kein Journalist mehr über den Oligarchen aus Donezk zu schreiben, insbesondere wenn es um dessen umstrittene Vergangenheit geht. Es heißt, er habe alle ihn belastenden Dokumente einfach aufgekauft. Zu beweisen war das nicht. Seine Vergangenheit musste anscheinend, des heutigen sauberen Images wegen, ins schwarze Loch des Vergessens versenkt werden. Und das nicht nur deshalb, weil sich im Sommer 2012 die Augen der Fußball-Weltöffentlichkeit auch auf den spendablen Milliardär und seinen höchst erfolgreichen Fußballverein richten werden.

    Der Oligarch und keine Vergangenheit?

    Thomas Urban schrieb am 22. Dezember 2004 bis heute unwidersprochen in der Süddeutschen Zeitung: „Zu Sowjetzeiten soll Achmetow als Chef einer Hütchenspielerbande im Schwarzmeerkurort Sotschi erstes Kapital angehäuft haben.“ Stimmt das? Nachprüfbar ist es nicht, denn was über seine Vergangenheit, gerade in den achtziger Jahren und Anfang der neunziger Jahre angeht, darf weder gesprochen noch geschrieben werden. Es beschädigt seinen Ruf lässt er mitteilen.

    Während der Perestroika, Ende der achtziger Jahre, der 1966 geborene Rinat Achmetow war gerade mal zweiundzwanzig Jahre alt, muss er in der Millionenstadt Donezk einen Akhat Bragin getroffen haben. Bragin begann seiner Karriere als Toilettenmann in der Bahnhofsstation Kiew und wurde gleichzeitig vom KGB angeworben. Dann ging er ins Kohlerevier Donezk. Wenig später kontrollierte er bereits den Schwarzhandel, das illegale Glücksspiel und die Hotelprostitution. Nach ihm wurde bereits Ende 80er Jahre gefahndet, wegen Betrug. Daraufhin tauchte er für sechs Monate unter und suchte gleichzeitig Kontakte zu den zuständigen Sicherheitsbehörden, um die „Sache“ (durch Schmieren) zu „glätten“. Sehr oft konnten Bragin und Freunde auch später in letzter Minute vor der Verhaftung fliehen. Man vermutete undichte Stelle bei der Miliz. Aufgrund seines guten Kontakts mit Hennadij Wassiljew (damals stellvertretender Staatsanwalt in Donezk und später Generalstaatsanwalt der Ukraine unter Kutschma), änderte zum Beispiel ein Hauptzeuge, der Bragin des Mordes beschuldigte glücklicherweise seine Aussagen und die Fahndung wurde aufgehoben.

    Gegenüber seinen damaligen Freunden lobte er einen neuen Partner, Rinat Achmetow. Das sei ein Mann mit schneller Auffassungsgabe und der Fähigkeit schnell zu handeln. Kenner der Szene sprechen davon, dass Rinat Achmetow für Bragin, Spitzname Alik Grek, im Donezk-Stil arbeiten soll. Das waren sicher keine Tätigkeiten eines Sozialarbeiters. „Akhat Bragin galt als ein Mann von „großer Autorität“, sowohl bei den lokalen Behörden wie in der Unterwelt. In dieser Zeit war der 22jährige Rinat Achmetow mit Mr Bragin verbunden. Er beauftragte ihn Geschäfte im Donezk-Stil durchzuführen.“[x]

     

    Anfang der neunziger Jahre spielten im erbarmungslosen und blutigen Machtkampf um die Ressourcen des Donbas drei Gangsterbosse eine entscheidende Rolle: Yevhen Shcherban, Akhat Bragin und Jakov Kranz. Alles bekannte kriminelle Autoritäten.

    Yevhen Shcherban begann seine Karriere 1985 als Direktor eines Supermarkts in Donezk und war, über seine engen Kontakte zu Vertretern der örtlichen kriminellen Strukturen, ungewöhnlich schnell politisch aufgestiegen. Was mit seinen erfolgreichen Geschäften im Handel mit Kohle und Eisen zu tun hatte. Im Zuge der Gouverneurswahlen wurde er 1994 Gouverneur des Donezk und bei den Parlamentswahlen im selben Jahr bekam er einen Sitz im ukrainischen Parlament in Kiew.

    Jakov Kranz leitete die so genannte Luxowskaja gruppirowka (Lux-Gruppierung), benannt nach dem Unternehmen Lux und dem dazugehörigen Hotel Lux. Er begann als Kleinunternehmer in einer kleinen Stadt im Donbas. Was er dort genau machte ist unbekannt, doch er dürfte damals bereits Kontakte zu kriminellen Syndikaten gehabt haben, weil kein „Zechowiki“ (Kleinunternehmer) in der Gorbatschow-Zeit diese recht unangenehmen Kontakte zu kriminellen Autoritäten vermeiden konnte. Danach erhielt er ein Angebot nach Donezk zu ziehen, um zusammen mit der Bande der Gebrüder Jewhen und Anatolij Kuschnir zu arbeiten. Sie ernannten Jakov Kranz sehr schnell zu ihrem Toр-Manager.

    Ende der achtziger, Anfang der neunziger Jahre, waren die Banden von Kuschirs und Bragin befreundet, um nicht zu sagen, liiert. Plötzlich stellte die Staatsanwaltschaft in Donezk fest, dass das Hotel Lux unrechtmäßig an Kranz verpachtet worden sei. Der Pachtvertrag wurde seitens der Kommunalbehörden gekündigt und das Hotel an Bragin (zur Pacht) übertragen.

    Jakov Kranz wurde am 10. November 1992 um 17.50 Uhr vor seinem Büro umgebracht. Zwei Killer mit einer Pistole und einem Maschinengewehr beendeten seine kriminelle Laufbahn. Weder Killer noch Auftraggeber wurden gefunden, obwohl der Auftraggeber Akhat Bragin sogar zu seinem Begräbnis kam.

    Die Beerdigung zwei Tage später war prächtig. Alle seine Freunde kamen, um von ihm Abschied zu nehmen. Auf Fotos ist aber nicht nur Bragin zu sehen, der jetzt das Unternehmen Lux übernehmen sollte, sondern auch Rinat Achmetow. Als junger Mann ist er mit seinem rötlichen Haar gut auf den Aufnahmen zu erkennen.

    Von den bekannten kriminellen Autoritäten waren jetzt nur noch Bragin und Shcherban übrig geblieben, Ob Rinat Achmetow damals der Stellvertreter von Bragin war, wie in Kiew behauptet wurde, ist nicht zu beweisen, da es dazu keinerlei Unterlagen gibt.

    In dieser Periode, also zwischen 1992 und 1995, kauften die herrschenden kriminellen Autoritäten bereits in großem Stil Anteile an Industrieunternehmen, die damals zu Spottpreisen zu haben waren, weil die Fabriken als unrentabel galten. Sie waren jetzt die wichtigsten Bündnispartner der alten wirtschaftlichen Elite, der ehemaligen kommunistischen Nomenklatura geworden. Ohne ihre Kooperation wären die Raubzüge nicht möglich gewesen.

    Der Clou war, dass Bragin den noch unbekannten Viktor Janukowitsch für eine geschäftliche Kooperation gewinnen konnte. Der heutige ukrainische Staatspräsident war Ende der achtziger Jahre Leiter des Donezker Autoparks, also Herr über Taxis, Busse und eine LKW-Flotte. Diese Beziehungen sollten sich später für Viktor Janukowitsch in jeder Beziehung auszahlen. Im Donezk entstand eine Art Mini-Sowjetrepublik. Sie wurde gemeinsam von der regionalen Administration und Unternehmern geleitet, die geschickt Steuern hinterzogen, ihre Unternehmen gewinnbringend ausbauten und eine zunehmende Anzahl von Unternehmen unter ihre Kontrolle zwangen. Die roten Direktoren, also jene der staatlich kontrollierter Firmen erhielten entweder attraktive Angebote, mit bestimmten Firmen zu kooperieren oder wenn sie diese Angebote ausschlugen schieden sie auf die eine oder andere Art und Weise aus. Morde waren dabei nicht unbedingt das ultima ratio. Was verkauft oder gekauft wird, wie und für welchen Preis – all das wurde von den wahren Herrschern der Region bestimmt. Politiker und Betriebsdirektoren, die nicht bereit waren, mit den Strukturen zusammenzuarbeiten, wurden kurzerhand aus dem Weg geräumt.

     

    Die Jahre bis 1995 waren immer noch von blutigen Machtkämpfen um die Herrschaft des Donbas geprägt. Hunderte junge Menschen, die sich den Gangsterbossen angeschlossen hatten weil sie keine andere Alternative hatten um schnell zu viel Geld zu kommen, wurden erschossen und sind bis heute verschwunden. Niemand hatte damals eine Anzeige gemacht, weil jeder wusste, dass die Miliz auf der Lohnliste der sich im Kriegszustand befindlichen Gangsterbosse stand. Die Bosse kontrollierten ab 1992 nicht nur das gesamte Kriminalitätsgeschehen. Darüber hinaus übten sie bereits Einfluss auf politische Entscheidungen, sowohl auf Gemeinde- wie auf Landesebene aus, und sie griffen auf die profitablen Industriesektoren, insbesondere die Kohle zu.

     

    Akhat Bragin, jetzt nach dem Tod von Kranz der führende „Unternehmer“, Besitzer des Fußballklubs Schachtor Donezk und Gangsterboss, wurde am 15. Oktober 1995, während eines Spiels von Schachtor Donezk mit seinen Leibwächtern in der VIP-Lounge seines Stadions in die Luft gesprengt. Die Bombe auf der Ehrentribüne explodierte am Sonntag um 17.05 Uhr, kurz nach Anpfiff des Meisterschaftsspiels Schachtor gegen Tawrija Simferopol. Die hohe Sprengkraft zerfetzte seinen Körper. Nur ein Unterarm mit einer Rolex-Uhr soll von Bragin übrig geblieben sein.

    Mit ums Leben kam auch sein Sicherheitschef, ein ehemaliger KGB-Oberst und Chef der Abwehrabteilung der KGB-Verwaltung im Gebiet Donezk. Rinat Achmetow der Bragin ins Stadion begleitete verlies vor der Explosion zu seinem Glück das Stadion. Die mehr oder weniger korrupten Seilschaften aus Politik und Wirtschaft kontrollierten bereits die politische Infrastruktur im Donbas und begrenzten den politischen Wettbewerb, indem sie alle möglichen Konkurrenten bedrohten und ausschalteten. Öffentliche Institutionen wurden de facto für private Geschäfte eingenommen. Gesellschaftliche Organisationen nur deshalb gegründet, um andere Gruppen zu marginalisieren und die Entstehung zivilgesellschaftlicher Organisationen zu unterbinden.

     

    Nach der Ermordung Bragins wurden aus der Gruppierung Kuschnirs zahlreiche Führungspersonen von Auftragskiller niedergestreckt. Unter merkwürdigen Umständen kam auch Gangsterboss Jewhen Kuschnir ums Leben. Und am 3. November 1996 fiel der letzte der noch lebenden kriminellen Autoritäten einem Attentat zum Opfer. Yevhen Shcherban und seine Ehefrau wurden von drei Killern erschossen, als sie aus dem Flugzeug ausstiegen.[xi] Sie kamen gerade von einer Geburtstagsparty aus Moskau zurück. Yosif Kobzon war der Mann, dessen Geburtstag sie gefeiert hatten. Er galt zur damaligen Zeit als einer der wichtigsten Unterstützer krimineller Autoritäten in Russland. Die Mörder und ihre Auftraggeber wurden nie gefunden.

     

    Jetzt könnte für Rinat Achmetow, inzwischen 29 Jahre alt, die Zeit gekommen sein, selbst geschäftlich in den Vordergrund zu treten. Er übernahm den renommierten Fußballklub Schachtjor Donezk sowie das Unternehmen Lux, und er war plötzlich ein einflussreicher Mann im Donezk.

    …………………….. http://www.juergen-roth.com/blog/material-uber-den-paten-rinat-akhmetov-achmetow-und-der-zusammenhang-zur-fusballeuropameisterschaft-2012-in-der-ukraine/#_edn3

    Akhmetov Rinat Leonidovich
    … Biography Rinat Akhmetov was born in Donetsk in 1966. In the early 1990s he became a …

    In seiner Depesche vom 2. Februar 2006 beschrieb John Herbst, der US-Botschafter in Kiew, wie die Partei der Regionen versucht, ihr Image zu ändern, um ihren Ruf als „Obdach für kriminelles Milieu“ loszuwerden.

    „Mit Hilfe des dicken Portemonnaies von Achmetow, des Paten der Donezker Sippe, entschieden die Führer der Partei der Regionen, das Image ihrer politischen Kraft zu ändern. Dafür wandten sie sich an erfahrene Polittechnologen, die ihre Dienste bereits Vertretern des politischen US-Establishments erwiesen.“

     

    wikeleaks depeschen

     

    http://www.cablegatesearch.net/cable.php?id=08KYIV2022

     

    http://www.cablegatesearch.net/cable.php?id=07KYIV1507

     

    4. (C) Firtash defined Tymoshenko as an accomplished oligarch who had made deals with Moscow that would leave Ukraine vulnerable to Russian oligarchs in the future — something neither he nor Ukrainian billionaire and PoR backer Rinat Akhmetov could stand by and watch happen. Firtash referred to Tymoshenko’s title of „gas princess“ as a misnomer; he explained that Tymoshenko did make lots of money off of a corrupt, perpetual gas debt scheme during the 1990s, but she knew nothing about the gas business. He added that Tymoshenko hid her wealth in property and investments in the U.K. to give the false impression that she was not actively involved in business. He believed that Tymoshenko’s hatred for him stems from Tymoshenko’s missed opportunity to develop her own RUE back in 2005, when she was Prime Minister for the first time. 5. (C) Firtash stated that he felt Russia was strongly supporting a BYuT and PoR coalition and that such a coalition was about to be finalized on December 7, with only Regions leader Viktor Yanukovych needing to sign. He claimed that he torpedoed the coalition at the last moment by convincing Yanukovych that an alliance with Tymoshenko would never last. Firtash recounted that on December 6, Tymoshenko was on nearly every Ukrainian TV channel and in every newspaper, prophesying that a BYuT and PoR coalition agreement would be signed on the evening of December 7. Firtash was visibly delighted as he recounted how he used his television station INTER to air an interview in which Yanukovych refuted Tymoshenko’s claim that a BYuT and PoR coalition was a done deal (Ref A). Responding to a question by the Ambassador on whether he worked with Akhmetov to derail a BYuT/PoR coalition, Firtash said that they had worked separately, even if they were pursuing the same goal.

    http://www.wikileaks.org/plusd/cables/08KYIV2414_a.html

    Ukraine’s Illegal coal mines: dirty, dangerous, deadly

    Mine-photo-1c

    Illegal coal quarry near Zolotarevka village, Shakhtarsk district, Donetsk Oblast

    By Denys Kazansky and Serhiy Harmash

    Illegal coal mining, a multimillion-dollar shadow industry, has become a curse on the Ukrainian economy and workers but a blessing for its few profiteers.

    An investigation by the Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP) has found that companies linked to former government officials and to businesses owned by the son of former President Viktor Yanukovych routinely legalized and sold black-market coal — stealing jobs from legitimate miners and endangering workers toiling in unregulated and illegal pits.

    Read more…

     

    und dann dieser Gangster

    Im Süden der Ukraine, an der Schwarzmeerküste, liegen
    Versorgungsterminals zur Abfertigung von Tankern. Das gesamte Gebiet
    steht unter Kontrolle von Feudalherr und Oligarch Ihor Kolomoiskij
    (dies ist Tatsache!). Er finanziert aktuell eine Privat-Armee und
    unterstützt zusätzlich den Rechten Sektor mit finanziellen Mitteln
    und Ausrüstung. Der Mann agiert aktuell zu 100% US-konform, er
    stiftet Chaos: Seine Milizen kämpfen sowohl gegen die Milizen der
    Donbas-Republiken als auch gegen „untreue“ Armee- und
    Polizei-Einheiten und bringen zusätzlich Gebiete im zentralen Süden
    der Ukraine unter ihre Kontrolle.

     

    siehe noch mehr Informationen rund um die Ukraine Mafia Oligarchen und Gas

    Meine Nachfragen bei Dmitri Firtasch, was genau er in Berlin getan und ob er in Berlin in Immobilien investiert habe, blieben unbeantwortet.
    Besonders protegiert wurde und wird Firtasch dabei von seinem alten Freund Igor Bakai. Der ehemalige Chef des Staatsunternehmens Naftogaz gründete die karibische Strohfirma Annex Holding, um über diese Firma Washingtoner Lobbyisten zu bezahlen, damit Treffen zwischen Igor Bakai und führenden Republikanern ermöglicht werden. 98.000 Dollar ließ er sich die Vermittlung kosten, bezahlt von der Annex Holding, die wiederum Anteile an dem umstrittenen Gasgeschäft mit Firtasch hatte. Der kann triumphieren. Am 17. Februar 2012 ernannte ihn der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch zum Vorsitzenden des Nationalen Sozial- und Wirtschaftsrats. Der Rat spielt die zentrale Rolle bei der Steuerung der staatlichen Politik.

    Von Kiew nach Baden-Baden – der Tummelplatz für Gasbarone

    Auch Igor Bakai ist in Deutschland kein Unbekannter. Weihnachten und Neujahr 2003 übernachtete er im noblen Schlosshotel Bühlerhöhe, und einige Wochen später nochmals, vom 16. Januar bis 2. Februar 2003. Ein Jahr zuvor war er Vater eines Mädchens geworden, das in der Stadtklinik Baden-Baden zur Welt kam. Die schöne Oase der Vermögenden muss das Ehepaar Bakai seitdem ins Herz geschlossen haben. Auch wenn das Landeskriminalamt in Stuttgart zu seinen Besuchen eine wenig schmeichelhafte Feststellung traf: „Igor Bakai ist der Ziehsohn von Kutschma (der damalige Präsident der Ukraine, d. Autor) und steht offensichtlich unter dessen Schutz. Eine andere Beurteilung scheint widersinnig, da trotz eines Rechtshilfeersuchens wegen Verdachts der Untreue und Geldwäsche bislang kein internationaler Haftbefehl ergangen ist“. Er soll zusammen mit seinem Vizechef bei Naftogaz 86 Millionen US-Dollar unterschlagen haben
    Igor Bakai ist bis heute mit Baden-Baden verbunden, und zwar über Natalia Kozitskaya, seine Ehefrau, eine ehemalige ukrainische Schönheitskönigin. „Bakai soll einst als Chef des ukrainischen Staatsunternehmens Naftogaz ein offenbar märchenhaftes Vermögen angesammelt haben“, schrieb die Badische Zeitung am 10. März 2009.

    Wie ihm das gelungen ist, wurde nicht berichtet. Der Grund für die Berichterstattung in der regionalen Presse war die bildhübsche Schlossherrin, die für 4,64 Millionen Euro neue Besitzerin des Schlosses Rodeck aus dem elften Jahrhundert in Kappellrodeck wurde, zwanzig Kilometer südlich von Baden-Baden gelegen. Es ist Natalia Kozitskaya, die Gattin von Igor Bakai.
    Im Mannheimer Handelsregister findet sich ihr Name unter der Nummer HRB 709287. Dort ist sie als Eigentümerin der Anna Marina Vermögensverwaltung GmbH in der Schwarzwaldhochstraße 1 in Bühl eingetragen.
    Die Anna Marina Vermögensverwaltung GmbH ist auch Eigentümerin des Schlosshotels Bühlerhöhe, das umgebaut werden soll. „Im Gegensatz zum neuen Schloss will die Vermögensverwaltung das ‚einzigartige Juwel auf Weltniveau’ (Pressesprecher Horst Koppelstätter) selbst betreiben und nicht mehr verpachten.“
    Damit nicht genug. Ein befreundeter Journalist wies mich im April 2011 auf eine Sendung des SWR vom 18. März 2010 hin und fragte mich: „Wie können diese Leute legal Immobilien in Deutschland kaufen. Interessiert sich denn niemand für die Herkunft des Geldes?“
    Der SWR hatte in der Sendung berichtet, in Baden-Baden sei die berühmte Grundig-Villa für acht Millionen Euro an Natalia Kozitskayas zypriotische Firma Folantez Investment mit Sitz in Limassol verkauft worden. „Sie ist laut Grundbuchamt Baden-Baden die Käuferin der Villa unterhalb des Baden-Badener Hausbergs Merkur.“ Zuvor wurde sie bereits Besitzerin des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der französischen Streitkräfte in Baden-Baden.
    Die Frage des Kollegen aus Kiew ist in der Tat berechtigt: Warum interessiert niemanden, woher das Kapital kommt, das da Baden-Württemberg investiert wird?

    http://www.juergen-roth.com/blog/?s=ukraine

    BND-Bericht zu Gazprom und die Ukraine

     

    2006 wikileaks, das die Amerikaner diese Verrückten Oligarchen auch noch hofierten und McKinsey, is sowieso der Todes Gräber der Fälschungen. Bei soviel Unfug, musste Steinmeier auch sich mit den Idioten treffen, denn es war ja schon damals seine Zeit, möglichst viel Unfug mit seinen Profi Gangster den Lobbyisten zu organisieren, was die moderne Bezeichnung für Mafiöse Bestechungs Zirkel ist. Made in Germany und überall geht es seitdem bergab, nachdem alle Regierungen bestochen wurden.

    ¶3. (C) During his trip to Donetsk (septels), Ambassador had dinner June 14 with Ukrainian billionaire and Party of Regions financier Rinat Akhmetov. Akhmetov admitted he had been disappointed during his tenure as a deputy in Parliament (Verkhovna Rada). Politicians were required to say what their voters wanted to hear, so, frankly speaking, were „under pressure to lie.“ As a businessman, Akhmetov said that he made promises and was able to deliver. He had told Donetsk residents that he would build a world-class hotel, and he did. He had said he would transform the Donetsk soccer team into a national powerhouse, and he did. Akhmetov said he wanted to find a graceful way to exit from the Rada, but he had to do so in a way that his departure would not be interpreted as a falling-out with Prime Minister Viktor Yanukovych. ¶4. (U) Akhmetov said U.S.-based McKinsey and Company had been working with the Ukrainian government for the past three months to develop a 22-point economic development program that covered areas such as judicial, tax, and fiscal reform. While his foundation had paid for McKinsey’s work, his only other contribution „was not to interfere.“ The program was presented June 13 to President Yushchenko, who had responded enthusiastically. Akhmetov commented the McKinsey program, which incorporated „the best international practices,“ was consistent with Yushchenko’s approach, being progressive and Western-oriented. The program had the potential to help unite the country, since Yanukovych also was a strong McKinsey supporter.
    …………….
    ¶11. (C) Akmetov reiterated his support for a Regions-OU coalition, noting that within days of the 2006 parliamentary elections, he had called a press conference in which he had publicly called for a coalition between Regions and OU. There would be no love between the two parties, just a contract marriage, but such a coalition would be good for Ukraine. He had made the same point privately to Yanukovych. The conditions were now right for such a coalition to be formed. The alternative, a Regions coalition with the Communists and Nataliya Vitrenko’s party, would put Ukraine ten years behind and destroy prospects for further progress on economic and market reforms.
    …………………..

    http://www.cablegatesearch.net/cable.php?id=07KYIV1507

    GAZPROM ALS DIE GEFÄHRLICHE WAFFE VON PUTIN – WANN WIRD ER SIE IM KONFLIKT MIT DER UKRAINE EINSETZEN?

    Veröffentlicht: March 2nd, 2014 · Autor: · Kategorie: Neue Einträge · 1 Kommentar

    BND-Bericht zu Gazprom und die Ukraine

    IM DEZEMBER 2011 VERÖFFENTLICHTE DER BUNDESNACHRICHTENDIENST EINEN BERICHT ÜBER GAZPROM UND DIE UKRAINE. IN IHM IST UNTER ANDEREM FOLGENDES ZU ERFAHREN:
    „GAZPROM konnte in den letzten Monaten unbeeinflusst von ukrainisch-russischen Gaspreisverhandlungen seinen Einfluss am Gasmarkt der Ukraine ausbauen. GAZPROM arbeitet dabei mit dem ukrainischen Oligarchen Firtash zusammen (der einen großen Teil des ukrainischen Gasmarkts kontrolliert). Firtash gelang es 04/2011, das Importmonopol von NAFTOGAZ aufheben zu lassen; er importiert nun wieder über sein eigenes Unternehmen Gas aus Zentralasien.
    Der mit der ukrainischen Staatsführung in Kontakt stehende Firtash scheint von der Zerschlagung von NAFTOGAZ und der geplanten Privatisierung der regionalen Gasversarger zu profitieren. Ernsthafte Bemühungen der ukrainischen Führung um Umsetzung der Europäischen Energiegemeinschaft sind daher kaum zu erwarten. Das Resultat der bisher diskret geführten ukrainisch-russischen Gasverhandlungen wird zeigen, dass sich beide Parteien einander angenähert haben.
    Die ukrainische Regierung scheint sich in den ukrainisch-russischen Verhandlungen über die Preise und den Transit von Gaslieferungen zu bemühen, ukrainische Unternehmen vor dem Zugriff russischer Unternehmen zu schützen. Dennoch gelang es GAZPROM in den letzten Monaten, seinen Einfluss am ukrainischen Gasmarkt auszuweiten.
    Auswirkung des wachsenden Einflusses des ukrainischen Oligarchen Dmytro Firtash auf die Wirtschaft und den Gasmarkt des Landes: Firtash arbeite eng mit GAZPROM zusammen. Ukrainische Regierungskreise spielen dabei eine wichtige Rolle. Firtash wird protegiert von Yuriy Boykov – Energieminister, Valeriy Khoroshkovskyy- Direktor des Geheimdienstes “SBU”, Viktor Yanukovych- Staatspräsident.
    Erste Hinweise auf Zusammenarbeit Firtashs mit GAZPROM: Gründung des gemeinsamen Unternehmens ROSUKRENERGO (bis 01/2009 Kauf von Gas in Zentralasien zur Lieferung in die Ukraine. Gründung des Joint Venture UKRGAZENERGO durch ROSUKRENERGO und NAFTOGAZ. UKRGAZENERGO verkaufte das von ROSUKRENERGO an NAFTOGAZ gelieferte Gas zur Privatkundenversorgung. UKRGAZENERGO erhielt eine Lizenz für die eigenständige Belieferung von 32 Mrd cbm/a Gas an lndustrieabnehmer. Für NAFTOGAZ blieb das defizitäre Privatkundengeschäft.
    Die damalige Premiermiisterin Yuliya Tymoshenko beschuldigte UKRGAZENERGO und ROSUKRENERGO für die finanzielle Schieflage von NAFTOGAZ mit verantwortlich zu sein. Tymoshenko warf beiden Unternehmen lntransparenz und Bereicherung vor. UKRGAZENERGO verlor daraufhin seine Lizenz für den eigenständigen Gasvertrieb. 2008 sollte es durch gerichtliche Anordnung liquidiert werden. Firtash erhob dagegen Einspruch. 09/2011 kehrte das städtische Gericht von Kyiv den früheren Beschluss um und entschied, dass nicht UKRAZENERGO, sondern lediglich der Anteil von NAFTOGAZ am Unternehmen annulliert werden soll. Aufgrund einer Entscheidung der Nationalen Kommission zur Elektrizitätsregulierung 03/2011 darf UKRGAZENERGO wieder 4,8 Mrd cbm/a Gas an Industriekunden verkaufen. Seit 2008 hat GAZPROM die Möglichkeit, in der Ukraine über GAZPROMSBYT UKRAINA bis zu 7,5 Mrd cbm/a Gas direkt an Industriekunden zu verkaufen. Umsätze gingen jedoch nicht über 3,5 Mrd cbm/a hinaus.
    Privatisierung regionaler Gasversarger zum Vorteil Firtashs: Das Staatsunternehmen NAFTOGAZ verkauft über seine Tochter GAZ UKRAINY sowohl in der Ukraine gefördertes als auch importiertes Gas an die für den Vertrieb an die Endverbraucher zuständigen 48 regionalen Gasversarger des Landes. NAFTOGAZ hält Anteile an allen Gasversorgern, bei etwa einem Drittelliegt dieser zwischen so und 51 Prozent. Dennoch sank der Einfluss von NAFTOGAZ auf diese Gasversorger in den vergangenen Jahren beträchtlich. Schätzungsweise 70 Prozent der Gasversorger werden – u.a. durch Korruption – von Firtash-Strukturen kontrolliert werden. In den vergangenen Jahren kaufte Firtash systematisch Firmen, die Aktien von Gasversorgern halten. Daher ist zu erwarten, dass UKRAZENERGO und Firtash-Strukturen mit Beteiligung von GAZPROM bei der Privatisierung weiterer Gasversorger eine Großteil der Aktien kaufen werden. Der Parlamentsbeschluss vom 10/10/2011 sieht für die geplante Privatisierung ab 01/2012 das folgende Schema vonNAFTOGAZ-Anteile an Gasversorgern, an denen NAFTOGAZ > 25 Prozent hält, sollen auf das Sperrpaket von 25 Prozent + eine Aktie reduziert werden (dies trifft auf 34 regionale Gasversorger zu) NAFTOGAZ-Anteile an Gasversorgern, an denen NAFTOGAZ < 25 Prozent hält, sollen komplett verkauft werden (trifft auf 14 Unternehmen zu).
    Wie Firtash ist auch GAZPROM an der Übernahme ukrainischer Gasversorger interessiert. 07/2011 vereinbarte GAZPROM mit dem russischen Oligarchen Viktor Vekselberg die Übernahme fünf bedeutender regionaler Gasversorger. Die zu Vekselbergs Energieunternehmen KES-Holding (Kompleksniye Energetisheskiye Systemy) gehörenden fünf Gasversorger vertreiben gemeinsam rund ein Fünftel des von GAZ UKRAINY an die 48 regionalen Versorger abgegebenen Gases. GAZPROM vereinbarte mit Vekselberg die Fusion der KES-Holding mit GAZPROM ENERGY-HOLDING (wobei V. das Aktiensperrpaket von 25 Prozent + eine Aktie behalten würde). GAZPROM erhielte dadurch Zugriff auf die Gasversorger. Zumindest bis Ende 2011 wurde das Vorhaben durch die russische Antimonopolbehörde blockiert; ein “positiver” Ausgang wird erwartet.
    Das auf dem Chemiesektor tätige Firtash-Unternehmen OSTCHEM HOLDING LTD kauft seither eigenständig Gas in Kazakhstan, Turkmenistan und Uzbekistan über die dort aktive GAZPROM-Tochter GAZPROM GERMANIA. GAZPROM ersucht NAFTOGAZ der Form halber um die Sicherstellung der für OSTCHEM HOLDING bestimmten Gaslieferungen. Letztere leitet die gelieferten Mengen an andere Untenehmen, an denen Firtash beteiligt ist.
    Weil das Gas deutlich billiger ist werden diesen Unternehmen Wettbewerbsvorteile verschafft. Voranschreitender Verlust der NAFGTOGAZ am Gasvertrieb an Industriekunden: Rund 60 Milliarden cbm/a umfasst das Volumen des ukrainischen Gasmarktes. Rund 30 Milliarden cbm/a sind für die Versorgung der Bevölkerung und die kommunale Wärmeversorgung bestimmt. Die Industrie nimmt 23 Mrd. cbm/a ab. Davon könnten rund 18.5 Mrd cbm/a von Strukturen der GAZPROM und/oder Firtash geliefert werden:
    Die Lizenzen wurden von GAZPROMSBYT UKRAINA und UKRAZENERGO bisher nicht voll ausgeschöpft. Für GAZPROM wird der Gasverkauf in der Ukraine wahrscheinlich dann rentabel, wenn ohne den Umweg über NAFTOGAZ über die genannten Unternehmen eigenes Gas verkauft werden kann. Die vertraglichen Anpassungen dürften mittelfristig erfolgen, zumal das Gasimportmonopol von NAFTOGAZ mittlerweile aufgehoben ist. GAZPROM könnte einen Großteil der Gashandelskette bis zum Endverbraucher kontrollieren, wenn der Gasliefervertrag von 01/2009, der GAZPROM und NAFTOGAZ als alleinige Partner bestimmt, geändert wird.
    Verschuldung von NAFTOGAZ infolge ausbleibenden Regierungshandeins und eines zu hohen russischen Gaspreises: Hohe und weiter ansteigende Schulden von NAFTOGAZ führen dazu, dass die Zerschlagung des Unternehmens diskutiert wird. Die Schulden von NAFTOGAZ belaufen sich schätzungsweise auf über fünf Mrd. US-$, größtenteils gegenüber russischen Banken. Dies entspreche etwa dem Eigenkapital des Unternehmens. Hauptursache für die hohe Verschuldung des Unternehmens dürfte die gerade für die Ukraine außerordentlich ungünstige Gaspreisformel sein, die PM’in Yuliya Tymoshenko 01/2009 zwischen NAFTOGAZ und GAZPROM hatte vereinbaren Jassen. Bereits damals war absehbar, dass es der ukrainischen Regierung (und damit NAFTOGAZ) kaum möglich sein würde, den überhöhten Gaspreis in vollem Umfang an die Verbraucher weiter zu geben. Hinzu kommt eine offenbar schlechte Zahlungsmoral der regionalen Gasversarger gegenüber NAFTOGAZ bzw. ihrem Tochterunternehmen GAZ UKRAINY. Die regionalen Gas- und Energieversorger sollen gegenüber dem Staatsunternehmen drei Mrd. US-$ angehäuft haben – obwohl sie das Gas zu subventionierten Preisen beziehen, die sie an die Verbraucher weitergeben (Ursache dürfte das Abzweigen von Geldern bei den regionalen Versorgern sein).
    Mangelnde Bilanzkontrolle ermöglicht es, auf allen Stufen des Gaszwischenhandels Gelder abzuzweigen, die später für Investitionen in die Infrastruktur fehlen. Anstatt gegen Betrug und lntransparenz einzuschreiten erhöht die Regierung das Eigenkapital von NAFTOGAZ mit Mitteln aus dem Staatsbudget oder aus IWF Krediten.
    Das Parlament annullierte 2011 zusätzlich die Schulden der regionalen Versorgungsunternehmen gegenüber NAFTOGAZ durch die Verabschiedung des Gesetzes zu Angelegenheiten der Gas- und Stromschulden. Die Maßnahme soll zwar die Finanzlage der Energie- und Gasversarger vor ihrer Privatisierung verbessern, ist aber eher ein aus IWF- und Steuermitteln bestehendes Geschenk an die ukrainischen Oligarchen; die Zahlungsmoral wird es eher nicht verbessern.
    Die Ukraine ist vertraglich verpflichtet, die Bedingungen auf dem ukrainischen Gasmarkt mit EU-Recht in Einklang zu bringen, wobei Transparenz und sog. “unbundling” – i.e. Trennung von Förderung, Transport und Vertrieb – vorrangig herzustellen sind.
    Weit fortgeschrittene Machtverschiebung auf ukrainischem Gasmarkt: Die Zusammenarbeit zwischen Ukraine und Russland auf dem ukrainischen Gasmarkt hat sich seit der Übernahme des Präsidentenamtes durch Viktor Yanukovych stark entwickelt. Charakteristisch für den ukrainischen Gasmarkt sind seine lntransparenz und die zahlreichen Zwischenhändler. Auf jeder Stufe des- Gashandels versickern beträchtliche Summen, und für den Endverbraucher werden die Gaspreise auf niedrigem Niveau gehalten. Die Folge: die staatliche NAFTOGAZ muss regelmäßig mit Mitteln aus dem Staatshaushalt oder IWF Krediten vor Insolvenz bewahrt.

    Veröffentlicht: December 11th, 2013 · Autor: · Kategorie: Neue Einträge · noch kein Kommentar

    Bericht des Bundesnachrichtendienst (BND) zu Gazprom und der Ukraine

    Veröffentlicht: December 11th, 2013 · Autor: · Kategorie: Organisierte Kriminalität, Soziale Konflikte · Tags: , · noch kein Kommentar
  3. moana
    Juli 27, 2014 um 6:21 pm

  4. August 19, 2014 um 1:11 am

    Was die westliche Wertegemeinschaft unter Ermittlungen versteht, kann
    man neben Lockerbie auch am NATO-Terroranschlag auf Itavia-Flug 870
    sehen: Zeugen liquidieren(Wo ist der spanische Fluglotse?), Beweise
    beschlagnahmen(Wo sind die Funkaufzeichnungen des Towers?) und Lügen
    verbreiten.

    „Der italienische Untersuchungsrichter Rosario Priore brachte viele
    Fakten des Ustica-Falls ans Licht. Hier einige wenige: Priore deckte
    auf, daß an der US-Botschaft in Rom bereits einen Tag nach dem
    Abschuß ein Sonderstab »Ustica« gebildet wurde, der fast alle Beweise
    sicherstellte und unter Verschluß nahm. Der Chef des Geheimdienstes
    SIOS der italienischen Luftwaffe, Zeno Tascio, händigte die
    Radaraufzeichnungen von dem Manöver dem Chef der CIA-Station in Rom,
    Duane Clarridge, aus. Exverteidigungsminister Lelio Lagorio räumte
    bei einer Befragung ein, es habe sich um ein »internationales
    Militärkomplott« gehandelt. Untersuchungsrichter Priore zog folgendes
    Fazit: »Wir wissen, daß die DC 9 abgeschossen wurde und daß das im
    Rahmen eines NATO-Manövers geschah.« Nur welcher Pilot »den Knopf
    drückte, der die DC 9 vom Himmel holte«, wisse man noch nicht. Zu den
    ungeheuerlichsten Fakten des Falls zählt, daß das zum
    NATO-Radarsystem »NADGE« gehörende Flugleitzentrum »Martina Franca«
    der italienischen Luftwaffe in Apulien die Absturzstelle genau
    kannte, die Rettungsmannschaften aber in ein weit abseits liegendes
    Gebiet schickte. Es sollte keine Überlebenden geben, die hätten
    aussagen können, daß die DC 9 von einer Rakete getroffen wurde. Das
    Mailänder Nachrichtenmagazin Panorama berichtete 1989 unter Bezug auf
    einen anonymen Zeugen aus Militärkreisen, daß der Pilot die DC 9 auf
    dem Wasser aufgesetzt und diese sich noch eine Zeitlang über Wasser
    gehalten habe. Rumpfteile der Maschine seien von Froschmännern eines
    britischen U-Bootes gesprengt worden. Bis zu diesem Zeitpunkt habe es
    auch noch Überlebende gegeben. Erst nach der Sprengung seien die
    Rettungsmannschaften zu der Absturzstelle dirigiert worden. Zur
    Unterdrückung von Beweisen gehörte auch, daß eine Obduktion der
    geborgenen Leichen unterblieb, weil man sonst an ihnen Spuren des für
    militärische Raketen verwendeten Sprengstoffgemischs TNT und T4 hätte
    feststellen können. Was die beseitigten 15 Zeugen betrifft, so
    befanden sich unter ihnen zwei Generäle und weitere Offiziere, die in
    der Absturznacht in der Luftwaffenbasis und im Radarzentrum Dienst
    hatten oder sich selbst in der Luft befanden, darunter zwei der
    »Frecce tricolore«-Piloten von Ramstein.“
    http://www.jungewelt.de/2014/08-16/008.php

    http://de.wikipedia.org/wiki/Itavia-Flug_870

  5. sabrio
    August 25, 2014 um 4:58 pm

    Dem NDR-Rundfunkrat, -Intendanten & dem -Chefredakteur ins Stammbuch

    aktuelle News Ein bemerkenswerter Brief an die Meinungsmanipulatoren unserer Tage.
    Friedhelm Klinkhammer war Gesamtpersonalratsvorsitzender des NDR und zeitweise persönlicher Referent der Direktorin des NDR-Landfunkhauses Niedersachsen. vb


    Klinkhammer.jpg

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    der Präsident der Ukraine feierte gestern den Unabhängigkeitstag seines Landes mit großen Worten und militärischem Pomp.

    Wie so oft in letzter Zeit machten Sie aus Ihrer Sympathie zum Präsidenten keinen Hehl, auch wenn der über seine derzeitigen Neonazi-Helfer in Armee und Gesellschaft und über die Nazi-befleckte Vergangenheit seines Landes schamlose Wertschätzung äußerte.

    Hier eine Kostprobe:

    Auszug aus Poroschenkos Rede

    „Unsere Streitkräfte, die Nationalgarde, die Grenztruppen und die Freiwilligen-Bataillone folgen verdienstvoll dem militärischen Ruhm der alten fürstlichen Militärverbände und den Zaporoschener Streitkräften, den Schützen des ukrainischen Sitsch und den Soldaten der Ukrainischen Aufstandsarmee, der Armee der ukrainischen Volksrepublik, und der Ukrainer, die in der Zeit des Zweiten Weltkrieges die Ukraine vor den Reihen der Roten Armee geschützt haben. Die Wahrheit über den Sieg der Beteiligten an der Antiterroristischen Operation wird mit goldenen Buchstaben in die militärische Geschichte der Ukraine eingeprägt sein.“

    Anmerkung von mir: Es sind nun fast 73 Jahre her, dass die deutschen Mörder und ihre ukrainischen Hilfstruppen (das waren die, die das Land vor der Roten Armee schützten) innerhalb weniger Tage 30.000 Juden in der Schlucht von Babi Jar, am Rande von Kiew, ermordeten.

    Dass wir hierüber nichts, rein gar nichts, erfahren, ist ein weiteres Indiz dafür, dass insbesondere bei TS/TT journalistisch unvertretbar schlampig, einseitig und propaganda-beladen berichtet wird.

    Denken Sie mal darüber nach, inwieweit Sie mit der Art Ihrer Berichterstattung auch das Geschäft von Neo-Faschsisten und ihren Sympathisanten befeuern. Aber ich bezweifele inzwischen Ihre Fähigkeiten zur Selbstreflektion.

    Mit freundlichen Grüßen

    F. Klinkhammer

    PS: Sehr geehrte Damen und Herren,

    wieder einmal wird falsch bzw. schlampig bei der TS berichtet.:
    Zu dem Bericht über den neuen beabsichtigten russischen Hilfskonvoi heisst es bei Ihnen:
    „Der Schritt ( Anmerkung: Gemeint ist der erste Konvoi) stieß in der Ukraine, bei den Vereinten Nationen und bei der NATO auf Kritik.“
    Das ist falsch. Richtig ist:
    Der Sicherheitsrat und die UNO haben das Vorgehen Russlands nicht kritisiert, wie auch, wenn Russland ein Vetorecht hat. Der Generalsekretär hatte lediglich seine Besorgnis geäußert.
    Mit freundlichen Grüßen
    F. Klinkhammer

  6. September 17, 2014 um 7:03 am

    Mit der Verbreitung von Luegen, kann man ueber eine halbe Million Euro pro Jahr verdienen. Die Mafia koennte es nicht besser organisieren

    Nachhilfestunde: Bernd Lucke erteilt Claus Kleber Lektionen in Mathematik, Journalismus und Staatskunde

    16 Dienstag Sep 2014

    Desinformation, Staatsmedien, ZDF

    zdfClaus-Detlev Walter Kleber ist seit 2003 Moderator des ZDF heute-journals. Damit die Kasse richtig klingelt, verdingt er sich dort seit Jahren als freier Mitarbeiter und kann so seine Gage, die schon vor vier Jahren rund eine halbe Million Euro abgepresster Zwangsgebühren gewesen sein soll, frei aushandeln. Dass er sich Interviews und Reportagen, die ausserhalb des heute-journals gesendet werden, extra bezahlen lässt, davon kann man ausgehen. Für ihn lebt es sich nicht schlecht im Biotop Staatsfernsehen.

    Dabei ist Kleber nicht einmal Journalist, sondern gelernter Jurist. Nebenbei ist er Mitglied der Atlantik-Brücke und im Aspen-Institut. Es fällt also schwer, irgendetwas zu benennen, was für Claus Kleber als unabhängigen Journalisten sprechen würde oder seinen Job als Moderator in einem Sender rechtfertigt, der laut Rundfunkstaatsvertrag objektiv, ausgewogen und unparteilich berichten muss.

    Nur wenn man sich klar macht, dass das ZDF die Vorgaben des Staatsvertrags vollkommen ignoriert und sich in der Rolle sieht, die ihm von Beginn an durch Konrad Adenauer zugedacht wurde, nämlich Staatsfunk zu sein, dann ergibt die Beschäftigung eines Claus Kleber tatsächlich Sinn. Kleber ist der Inbegriff des Staatsjournalisten und wäre er nicht über seine Promotion beim Rundfunk gelandet, die Rolle des Staatsanwaltes wäre die seines Lebens gewesen.

    Erst im März war Kleber über Siemens-Chef Kaeser hergefallen wie ein Strafgericht, so beschrieb es Frank Schirrmacher treffend. Gestern wollte er sich offenbar AFD-Chef Bernd Lucke vorknöpfen und scheiterte dabei so grandios, wie 2012 an Mahmud Ahmadinedschad. Klebers Problem ist in all diesen Fällen sein Selbstverständnis als belehrender Staatsanwalt und sein totales Unvermögen, die Rolle eines unparteilichen, unvoreingenommenen und neugierigen Journalisten einzunehmen.

    Bernd Lucke ist nach zahllosen Erfahrungen mit dem gleichgeschalteten Staats- und Konzernjournalismus gewarnt gewesen und vielleicht deshalb derart gelassen und souverän geblieben, dass Kleber über die ganze Länge des knapp 6-minütigen Interviews wie ein vorlauter Schulbub aussah, der eine Lektion nach der anderen erteilt bekam…..

    http://propagandaschau.wordpress.com/2014/09/16/nachhilfestunde-bernd-lucke-erteilt-claus-kleber-lektionen/

  7. September 17, 2014 um 7:05 am

    Die EU Commission hat sich als extrem dummes construct dargestellt, welche Kriminelle und Faschisten finanziert und unterstuetzt

    hingegen eine „Riesenenttäuschung, ja fast ein Skandal“.
    Ukraine: Die verlorene Unschuld des Friedensprojekts EU
    [Foto: Der Rat der Europäischen Union]

    Das Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der EU ist ratifiziert. Die Verschiebung des Inkrafttretens des ökonomischen Teils der Assoziierung bei der Ratifizierung ist eine richtige, aber doch entlarvende Entscheidung. Ein Kommentar von Dieter Spöri, Ehrenpräsident der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD) und früherer SPD-Wirtschaftspolitiker…..

    s handelt sich dabei genau um den Teil des neuerlich auch „Partnerschaftsabkommen“ genannten Vertragswerks, über den der frühere Präsident Janukowytsch unter Einbeziehung der Interessen Russlands weiterverhandeln wollte und deshalb auf dem damaligen EU-Gipfel in Vilnius Ende November 2013 mit der Bitte um eine Verschiebung seine Unterschrift verweigerte. Es ist politisch bitter und hatte schlimme Folgen, dass ein politischer Lernprozess in der EU-Diplomatie so lange dauern musste. Insofern ist die Verschiebung des Inkrafttretens des ökonomischen Teils der Assoziierung bei der Ratifizierung eine richtige, aber doch entlarvende Entscheidung.
    ……….
    http://www.euractiv.de/sections/ukraine-und-eu/ukraine-die-verlorene-unschuld-des-friedensprojekts-eu-308496

  8. oskar
    September 25, 2014 um 9:46 am

    19.09.2014 | 23:15 13
    ARD – Vernichtende Kritik am eigenen Sender

    Programmbeirat Die neun Mitglieder des Programmbeirats hatten die Ukraine-Berichterstattung der ARD schon im Juni analysiert und vernichtende Kritik an der Einseitigkeit geübt.

    Ein Nutzerbeitrag von Wahrheitssucher

    Schon in seiner Sitzung im Juni kritisierte der Programmbeirat der ARD als Ergebnis einer ausführlichen Sichtung aller politischen Sendeformate die einseitige Berichterstattung des Senders zur Entwicklung in der Ukraine.

    Jetzt erst, gegen Ende September sind die Einzelheiten des Protokolls der lt. Statut als vertraulich zu behandelnden Sitzung vom Juni herausgesickert!

    Telepolis und Junge Welt berichteten.

    Die Ukraine-Berichterstattung sei undifferenziert, unausgewogen und unvollständig! Sie ist einseitig gegen Russland und gegen Putin gerichtet.

    Diese Analyse und die Sitzung im Juni sind die ungewöhnlichste Maßnahme, die jemals in diesem Gremium vorgenommen wurde.

    Dies ist auf die stürmischen Zuschauerproteste zurückzuführen. Auch viele in der der Freitag Community und in vielen anderen Foren und Blogs sowie die Montagsdemonstranten, die sich gegen die Hetze der Mainstream-Medien versammelten, haben sicher ihren Anteil daran.

    Das Schärfste, die vom Programmbeirat verabschiedete Kritik wurde von allen 9 Beiräten einstimmig verabschiedet.

    Typisch: Programmdirektor Thomas Baumann wies die Kritik zurück. Ergebnis: Seit Juni hat sich an der Berichterstattung der ARD nichts geändert!

    Fast keine Mainstream-Zeitung berichtet bisher über dieses einmalige und außergewöhnliche Ereignis des vollständigen Abwatschens durch den Programmbeirat, nur der Tagesspiegel und, wie schon wiederholt kritisch, das Handelsblatt.

    Kein Spiegel, keine FAZ, keine SZ, natürlich keine Welt, niemand sonst. Wen wundert es. Noch nicht mal die ARD selber. Wozu hat die ARD den Programmbeirat? Zum Ignorieren?

    Laut Telepolis wollen neben Thomas Baumann vor allem Tom Buhrow und Jörg Schönenborn vom WDR die Linie trotz der Empfehlungen des Programmbeirats nicht ändern. Buhrow sei in einer Gremienkonferenz der ARD diesbezüglich „aufgebracht und unsachlich“ aufgetreten.

    Sie weisen intern an, „die westlichen Positionen zu verteidigen“. Tja, wir Zuschauer und Leser sind eben einen Scheißdreck wert.

    Dazu Sarah Wagenknecht gegenüber dem Handelsblatt:

    „Der Bericht des Programmbeirats zur Ukraine-Berichterstattung der ARD ist vernichtend und bestätigt, was seit Monaten überdeutlich ist: Die ARD berichtet unausgewogen und tendenziös und positioniert sich in ihren Sendungen über den Ukraine-Konflikt einseitig gegen Russland. Die größte Sendeanstalt der Bundesrepublik missbraucht damit eklatant ihren Informationsauftrag und macht sich zum willfährigen Handlanger politischer Interessen. Dies ist nicht hinnehmbar.“

    Quellen:

    Telepolis:

    http://www.heise.de/tp/artikel/42/42784/1.html

    Das Protokoll:

    http://www.heise.de/tp/artikel/42/42784/42784_1.pdf

    Handelsblatt:

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ruege-des-programmbeirats-berichtet-die-ard-zu-russlandkritisch/10722250.html

    Junge Welt:

    http://www.jungewelt.de/2014/09-19/028.php

  9. agroni
    Oktober 20, 2014 um 11:35 am

    ‚Die Lügen lustig weiter mit den absurdesden Storys

    Montag, 20. Oktober 2014
    ARD/MH17: Herr Becker kann das Wasser nicht halten

    Die Stimmungsmache nimmt kein Ende. USA und ukrainische Putschisten hatten zuerst Beweise, dann Indizien, jetzt „Plausibilitäten“. Um die antirussische Hetze am Laufen zu halten, wird immer mal wieder eine Duftmarke gesetzt.

    Rainald Becker
    Wer ist der Wortschöpfer von „Plausibilitäten“? Wir kennen Rainald Becker, ARD Berlin, als selbsternannten “Terrorexperten“. Er meinte, wir sollten uns in der Sicherheitsstruktur an den USA orientieren und wer Telefonüberwachung, Onlinedurchsuchung, Datenspeicherung „und ab und zu einen Fingerabdruck“ nicht akzeptiert solle sich nach Hause hinter den Ofen scheren. Becker wusste auch schon, dass Breiviks Massenmord das Werk islamistischer Terroristen war.

    Warum wohl?
    Das Ganze war vor fast zwei Wochen am 8. Oktober, die ARD bringt es am Sonntag als Breaking News (und beruft sich dabei auf den Spiegel und der auf einen undichten Informanten im Bundestag, der wiederum vom BND gehört haben will,) der Geheimdienst habe irgendetwas, das die Schuld der Aufständischen im Osten der Ukraine (NATO-Code „pro-russische Separatisten“) am Abschuß von MH17 „belege“. Kein seriöser Journalist würde sich mit Hörensagen und Schnee von gestern beschäftigen. Doch Becker bringt – als Drittverwerter obendrein – einen Salto Mortale mit doppelter Schraube fertig. Der stellvertretende Leiter des Hauptstadtbüros der ARD, erzählt uns nun live in der ARD nicht, daß es Beweise gibt, sondern:

    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/10/ardmh17-herr-becker-kann-das-wasser.html

  10. navv
    Oktober 26, 2014 um 8:50 pm

    Montag, 20. Oktober 2014
    ARD/MH17: Herr Becker kann das Wasser nicht halten
    Die Stimmungsmache nimmt kein Ende. USA und ukrainische Putschisten hatten zuerst Beweise, dann Indizien, jetzt „Plausibilitäten“. Um die antirussische Hetze am Laufen zu halten, wird immer mal wieder eine Duftmarke gesetzt.

    Rainald Becker
    Wer ist der Wortschöpfer von „Plausibilitäten“? Wir kennen Rainald Becker, ARD Berlin, als selbsternannten “Terrorexperten“. Er meinte, wir sollten uns in der Sicherheitsstruktur an den USA orientieren und wer Telefonüberwachung, Onlinedurchsuchung, Datenspeicherung „und ab und zu einen Fingerabdruck“ nicht akzeptiert solle sich nach Hause hinter den Ofen scheren. Becker „wusste“ auch schon, dass Breiviks Massenmord das Werk islamistischer Terroristen war.

    Warum wohl?
    Das Ganze war vor fast zwei Wochen am 8. Oktober, die ARD bringt es am Sonntag als Breaking News (und beruft sich dabei auf den Spiegel und der auf einen undichten Informanten im Bundestag, der wiederum vom BND gehört haben will,) der Geheimdienst habe irgendetwas, das die Schuld der Aufständischen im Osten der Ukraine (NATO-Code „pro-russische Separatisten“) am Abschuß von MH17 „belege“. Kein seriöser Journalist würde sich mit Hörensagen und Schnee von gestern beschäftigen. Doch Becker bringt – als Drittverwerter obendrein – einen Salto Mortale mit doppelter Schraube fertig. Der stellvertretende Leiter des Hauptstadtbüros der ARD, erzählt uns nun live in der ARD nicht, daß es Beweise gibt, sondern:
    „Der BND legt Wert auf die Feststellung … Es deutet alles darauf hin … Reihe von Plausibilitäten, nämlich diese Belege … bestimmten Schluß sehr, sehr nahe legen … es deutet alles darauf hin, dass die BUK-Rakete von den prorussischen Separatisten abgefeuert wurde … Satellitenaufnahmen, Fotos, das sind Recherchen, das sind Gespräche … natürlich ohne Angabe von Quellen … das Ganze hat schon am 8. Oktober stattgefunden … der Schluss liegt sehr nahe – es waren die pro-russischen Separatisten …“
    Kuriose Antwort Beckers auf die Frage wieso die Information jetzt erst kommt, weil „jemand jetzt das Wasser nicht halten konnte.“
    Die Frage wäre besser: Warum jetzt, wo Russland immer wieder deeskaliert, sogar eine Deal mit dem Milliarden-Gasschuldner Ukraine eingeht?
    Das passt wohl nicht ins Bild……
    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/10/ardmh17-herr-becker-kann-das-wasser.html

  11. agron
    Oktober 29, 2014 um 5:48 pm

    Dienstag, 28. Oktober 2014
    ARD/ZDF: Atai mit Bandera-Losung
    Atai muss wieder ran. Die „Wahlen“ in der Ukraine sind gelaufen, die Wahlbeteiligung war katastrophal. Die Blockparteien der Oligarchen, Biden- und Nuland-Prostituierten, Putschisten wurden mit Milliardensummen promotet, wahre Opposition gewaltsam unterdrückt. Die Westmedien versuchen trotzdem den Eindruck zu erwecken, der „failed state“ Ukraine befinde sich auf einem guten Weg, die Wahlen seien normal gewesen.

    Mißbrauchte Mauerblümchen
    Das ZDF kennen wir ja so: In Ermangelung von Beweisen für die Propagandamärchen wird gemauschelt was das Zeug hält. Das obligatorische ukrainische Mauerblümchen wird – wie hier am 26. 8. 2014 im Morgenmagazin als Zeitzeugin herangezogen: „Donezk wartet auf die Befreiung durch die ukrainische Armee, weil die Separatisten die Stadt beschießen, um es dann der Ukraine in die Schuhe zu schieben.“

    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/10/ardzdf-atai-mit-bandera-losung.html

  12. zoran
    November 4, 2014 um 3:54 pm

    Die Vernetzung von Stefan Kornelius im NATO Desinformations Club

    Zwischen Lesern und Lobbynetzwerken
    Paul Schreyer 04.11.2014
    Wie die Süddeutsche Zeitung um Deutungshoheit kämpft
    Die Debatte um eine zu enge Verbindung von Journalisten deutscher Leitmedien mit transatlantischen Lobbynetzwerken reißt nicht ab. Detailliert äußert sich zu den Vorwürfen nun auch der Außenpolitikchef der Süddeutschen Zeitung, Stefan Kornelius. Stimmen aus der Medienwissenschaft kritisieren seine Stellungnahme. Auch die kürzlich erfolgte Umstellung der Leserforen bei der Süddeutschen sorgt für Kritik.
    ……………
    Ein wesentlicher Stein des Anstoßes zur laufenden Debatte ist dabei die Forschungsarbeit „Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten – eine kritische Netzwerkanalyse“, die vom Medienforscher Uwe Krüger als Dissertation verfasst wurde und auf deren Ergebnisse sich auch das ZDF-Kabarett in seiner satirischen Darstellung berief (Journalismusforschung:“Ganz auf Linie mit den Eliten“).

    Stefan Kornelius, seit dem Jahr 2000 Außenressortchef der Süddeutschen Zeitung, und eine der Hauptpersonen in Krügers Studie, wirft der Arbeit nun mangelnde Wissenschaftlichkeit vor. Sie sei „einseitig“ und „politisch motiviert“. Ein Interview für Telepolis lehnte Kornelius zwar ab, will sich aber nach eigener Aussage einer Diskussion nicht generell verweigern. Er äußerte sich vorerst in einer ausführlichen Email zu seiner Sichtweise.

    Kornelius kritisiert darin zunächst, dass Krüger ihm zwar vor Veröffentlichung der Studie angeboten habe, eine Stellungnahme abzugeben (was Kornelius ablehnte), diesen direkten Kontakt zu ihm aber erst gesucht habe, nachdem die Arbeit bereits abgeschlossen war. Dies sei „die falsche Reihenfolge“ und „in der Unverhältnismäßigkeit nicht in Ordnung“. Kornelius: „Man kann nicht Vorwürfe konstruieren, in die Welt setzen und dann erwarten, dass man sie nachträglich entkräftet. Diese Methode ist mir vor allem in der Wissenschaft noch nicht untergekommen.“
    „Mich überrascht es, dass Herr Kornelius dies alles nicht weiß“

    Telepolis befragte dazu Prof. Michael Haller, Erstgutachter von Krügers Doktorarbeit und bis 2010 Professor für Journalistik am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Haller, einer der namhaftesten Medienforscher Deutschlands, der selbst lange Jahre für den Spiegel und die Zeit schrieb, bevor er zum Gründungsherausgeber der Journalismuszeitschrift Message wurde, sagt konkret zu Kornelius‘ Vorwürfen:

    Ich habe den Eindruck, dass Herr Kornelius von wissenschaftlicher Forschung und Empirie nichts versteht. Netzwerkanalysen sind Strukturanalysen, d.h. zu Beginn der Untersuchung gibt es nur Gremien, Mitglieder und Netze. Erst gegen Schluss stellen sich die Verknotungen und Verdichtungen und dann die inhaltlichen Kontexte heraus. Erst dann kann man die Akteure identifizieren und – wenn sie willens sind – befragen. Merkwürdig ist die Äußerung von Herrn Kornelius auch aus einem andern Grund: Auch im Journalismus gehört zum „kleinen Einmaleins“ der Rechercheverfahren, bei kontroversen Themen „von außen nach innen“ vorzugehen, das heißt, die Hauptbeteiligten erst am Schluss zu befragen (also erst dann, wenn man weiß, was man fragen/herausfinden muss und auch genügend Fakten kennt, um die Antworten der Akteure einschätzen zu können). Mich überrascht es, dass Herr Kornelius dies alles nicht weiß.
    Michael Haller

    ………………

    http://www.heise.de/tp/artikel/43/43237/1.html

  13. usus
    Januar 24, 2015 um 7:20 pm

    Stefan Kornelius kritisiert nun die Aussenpolitik

    http://www.sueddeutsche.de/politik/global-betrachtet-der-erhobene-moralische-zeigefinger-1.2317162

    Deutsche Moral und Außenpolitik Zu viel Zeigefinger

    Von Stefan Kornelius

    Schimpfen, empören, kritisieren: Im Aufregen über andere Nationen ist Deutschland momentan wieder sehr fleißig. Doch zu viel „moralische Keule“ ist nicht besonders klug – zumal in der Außenpolitik.

    Er lügt weiter und wenn es noch so dumme Lügen sind.

    ZDF: Claus Kleber verfälscht Putin-Zitate
    Von Wilhelm von Pax – Am 12. Mrz. 2015 – unter Medien

    …………………
    http://www.neopresse.com/medien/zdf-claus-kleber-verfaelscht-putin-zitate/

  14. navy
    Januar 30, 2015 um 8:43 pm

    Dienstag, 27. Januar 2015
    Was ARD und Spiegel über BUK 312 verschweigen
    Die frontale Hetze gegen Rußland hält unvermindert an. Auch wenn die Ansager bei ARD und ZDF Kreide fressen mussten. Hintergründe und Ursachen des Ukraine-Konfliktes werden nicht erläutert. Das Prinzip jetzt: Raketen fallen vom Himmel und „Separatisten“ und „Regierung“ weisen sich „gegenseitig die Schuld zu“. Dabei könnten die Konzern- und die Staatsmedien die Fakten berichten.
    Wegen der Charlie-Hebdo-Hysterie, die mittels 17 Franzosen Tausende Morde des Kiewer-Regimes an ethnischen Russen in der Ukraine totzuschweigen versucht, habe ich mit diesem Artikel etwas gewartet. Nun hat sich der Theaternebel verzogen und man kann erneut einen direkten Blick auf die MH-17-Lügen des Mainstreams werfen. Den Propaganda-Charakter der „Berichterstattung“ nicht aus den Augen zu verlieren, das ist auch für die Zukunft bedeutsam, denn auf MH17 stützt sich die gesamte NATO-Propaganda und der Wirtschaftskrieg gegen Russland.

    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2015/01/was-ard-und-spiegel-uber-buk-312.html

  15. Ksuscha
    November 30, 2016 um 3:23 am

    Es läßt einen fassungslos zurück, wenn man solch beleidigende, verleumderische -da unbewiesene Behauptungen- und bewußt aufhetzende, gar hasserfüllte und gelenkte Propaganda liest. Von den Autoren kann sicher keiner mehr in den Spiegel sehen.
    Selbige haben offensichtlich die manipulative Propaganda der Nazis ausführlich studiert und verinnerlicht. Passt ja auch zum Verhalten (Krim-> Sudetenland; gleiche Argumentation….. heim ins Reich). So eine Argumentation zeugt von fundamentaler geschichtlicher Unkenntnis, oder noch schlimmer Geschichtsfälschung zum eigenen Vorteil. Wenn alle Länder dieser Erde mit der vermeintlich gleichen berechtigten Argumentation Revision zu betreiben versuchen, dann stände die gesamte Welt in Flammen. Unglaublich und völlig skrupellos.
    Wenn dann noch die „Ideologie der russischen Zivilisation“, also auch vermeintlich berechtigte Zuständigkeit über eigene Grenzen hinaus, unabhängig von ihrem Wohnort und der Staatsbürgerschaft, tja- dann kann und muß man aufhorchen! Es gibt noch soo viele „Lisas“, und natürlich in vielen Ländern russischstämmige Mitbürger….
    Ich wüßte gerne, wie man in Russland reagieren würde, wenn sich Deutschland (oder vergleichbare Situation) hinsichtlich seiner Deutschstämmigen in Russland so verhalten würde.
    Schallendes Gelächter in Russland vermutlich. Aber eben nur, weil es sich als hochgerüstete Atommacht alles leisten kann, besonders wenn man auch gleich mit Atomschlag bei Einmischung droht.
    Warum hat sich eigentlich in Russland niemand für die CCCP Greueltaten und unrechtmäßigen Annexionen, für politische Gewalt und Unterdrückung (z.B. Polen-> Hitler-Stalin- Pakt) entschuldigt und die annektierten Gebiete zurückgegeben?
    Die Liste wäre lang und für jeden unzweifelhaft nachzuvollziehen- selbst für das vermeintliche russische Kerngebiet.
    Und ich rede nicht von von dem kriegerischen Hin und her in Europa bis ins 19.Jh, teilweise 20.Jh, sonst verliere ich mich noch bis zu den Warägern.
    Wenn die Kiewer Rus das gewußt hätten…… Siehe der Unsinn mit dem verfälschten Begriff „Neurussland“.
    Aber wenn die politisch formbare Masse kein Interesse an historischer Bildung hat, kann man natürlich recht leicht einen nationalistischen Hurra- Patriotismus initiieren, erst recht gegen einen vermeintlich äußeren, natürlich gewachsenen Feind (USA, Westen).
    Und auch das kommt kommt mir leider sehr bekannt vor aus einem Deutschland vor ca. 80 Jahren.
    Na… aber letztlich gibt es eine höhere Instanz, welche darüber urteilen wird!
    Schade Russland….. Du stolze Nation hättest Besseres verdient, als so ein niederträchtiges Verhalten Deiner Führung, die sich anscheinend nur mit Gewalt, Mord an Gegnern und Unterdrückung Andersdenkender behaupten kann.
    Und hier so unwürdig unter sich lässt und für Lügen, Hass und Verleumdung paraphrasiert.
    Politik ist schmutzig… ja- aber sooo?
    Da kann man nur noch mitleidige Verachtung spüren.

  1. März 4, 2015 um 2:33 pm

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