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Medien Abschaum: ZDF/Syrien: Herr Uli Gack tut als ob er sich wundert

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Dienstag, 7. Oktober 2014

ZDF/Syrien: Herr Gack tut als ob er sich wundert

USA bombardieren punktgenau syrische Raffinerien und „verfehlen“ ISIS-Stellungen. Und Herr Gack wundert sich. 
Seine Scheinheiligkeit, Uli Gack vom ZDF, der schon in Libyen auf Seiten der Aggressoren eingebettet war oder auf der Krim russophoben Unsinn gackerte, behauptet im ZDF am 6. Oktober, er wundere sich.

Er wundere sich, warum die Amerikaner nicht die ISIS treffen, obwohl die Terroristen mit ihrer Artillerie schon seit Tagen an der gleichen Stelle stehen und das syrische Kobane beschießen.

Arglistiges Gegacker! Syrien soll bombardiert werden und nicht die von den USA und ihren alliierten Mittätern bezahlten ISIS-Terroristen. Sie wissen es ganz genau, Herr Gack. Die USA lassen die ISIS ungeschoren, weil es nicht um die ISIS geht, sondern um eine völkerrechtwidrige Aggression gegen Syrien. Für diese Intervention braucht die NATO die ISIS sowohl als Vorwand für die Flächenbombardements als auch als Kampftruppe gegen das UN-Mitglied Syrien.

Gack wundert sich, dass die Amis schielen

Warum wohl bombardieren USA, Großbritannien und Frankreich punktgenau die syrischen Raffinerien und nicht die ISIS? Wenn die NATO tatsächlich den angeblichen geheimen Ölverkauf der ISIS stoppen wollte, könnte sie das spielend bei den angeblichen Abnehmern und zugleich NATO-Verbündeten Türkei, Irak und Jordanien. Ohne Bomben. Das wäre simpelste Polizeiarbeit.

Doch es ist nur eine primitive Lüge, die vertuschen soll: Die NATO-Angriffe auf Syrien sind völkerrechtswidrig. Sie zielen ausschließlich gegen die Infrastruktur Syriens und sollen nach dem anti-libyschem Drehbuch für die ISIS den Weg freibomben. Was bleibt ist Chaos – wie in Libyen.

Der „Krieg gegen den Terror“ ist ein Krieg von Staatsterroristen gegen souveräne Staaten mittels NATO-Armeen und von der NATO bezahlter Terrororganisationen wie Gladio, Al Kaida oder ISIS.

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Donnerstag, 2. Oktober 2014

Es gab kein Massaker auf dem Tiananmen

Die geplatzte Verschwörungstheorie. Das Hongkong-Drehbuch funktionierte zwar am Maidan. Auf dem Tiananmen-Platz aber scheiterte es 1989. Es gab kein Massaker dort. 

Hongkong-Grippe und Tiananmen-Lüge

Jeden Herbst kommt die Grippe. Jedes Jahr im Herbst husten die Konzern- und Staatssender der Wahrheit was. Zum Beispiel von der „friedlichen Revolution“ in der DDR, deren korrupte Mitläufer und jetzige BRD-GG-Brecher mit Posten in der BRD belohnt wurden.

Im letzten Herbst kam die Lobhudelei für den bevorstehenden Putsch in der Ukraine dazu. EU, Oligarchen, gewöhnliche Strauchdiebe und Rummelboxer, Faschisten, NATO haben gemeinsam mit deutschen Faschismusleugnern ein einzigartiges Blutbad angerichtet.
In diesem Herbst stehen, wie zu erwarten war, China und Russland auf deren Plan.
Wenn McCain, Albright, Nuland, Biden, Kerry, Brennan erscheinen und sich mit „Aktivisten“ treffen, steht immer Blutvergießen bevor.

Biden gibt in Kiew Befehle

In Washington tauchten im April 2014 die „Aktivisten“  Martin Lee Chu-ming (Gründer „Democratic Party“, bezahlt von NED, das wiederum Albrights NDI und McCains IRI finanziert) und Anson Chan Fang On-sang, (“Hong Kong 2020“, ebenfalls mit NED verbandelt) auf und trafen Mitglieder des „National Security Council“ und Obama-Stellvertreter Biden, verriet die South China Morning Post.

Biden hat Besuch aus Hongkong

Sich zu erklären, was die Hongkonger Gefolgsleute des Weißen Hauses mit dem Sicherheitsrat der USA zu besprechen hatten, erforderte schon keine Phantasie. Die ersten Anzeichen sehen wir bereits im Zentrum Hongkongs.

Hongkong-Grippe

Planmäßig wird nun das Herbst-Virus, der ausgerechnet als „Demokratiebewegung“ verkauft wird, in Hongkong ausgesetzt. Einer der „Anführer“ heißt Benny Tai und ist wie Landdestroyer berichtet, ebenfalls mit NED/NDI eng verbunden: „Es wird nicht überraschen, dass jeder „Occupy Central“-Führer entweder direkt mit dem State Department, NED bzw. NDI verbunden oder in einer der NDI-Strukturen involviert ist.“ … „Occupy Centrals“ selbsternannter Führer, Benny Tai, ist Juraprofessor in Hongkong ein regulärer Mitarbeiter der NDI-finanzierten CCPL.“ Der Jahresreport der CCPL (2011-2013 annual report (.pdf) belegt, wie die NDI die Organisation CCPL für „die Schaffung eines Online-Portals des Allgemeinen Stimmrechts“ bezahlt hat, um „das Stimmrecht zu diskutieren und Vorschläge zu machen“. Im jahresbericht 2013/2014 taucht NDI ebenfalls als Finanzierer der Webseite „Design Democracy Hong Kong“ auf.

Benny Tai: Geld aus Washington

Nur noch mal zur Erinnerung: Das Geld für NED kommt von Obamas Außenministerium und NED leitet es weiter an IRI (McCain)  und NED (Albright). Was die damit machen hat das Beispiel des Maidan und der Massaker an der Zivilbevölkerung in der Ukraine gezeigt.
Bleibt nur zu hoffen, dass China die Lektion aus dem faschistischen Putsch in Kiew gelernt hat: „Erpresser geben niemals Ruhe“. Schon gar nicht solche, die von Psychopathen wie McCain, Rasmussen oder dem Drohnenkiller und Syrien-Kriegsverbrecher Obama angeführt werden.
Wenn es – hoffentlich – nicht zum Schlimmsten kommt, wird der Mainstream trotzdem Verschwörungstheorien und Horrorgeschichten erfinden, wie wir sie in den letzten Monaten gegen den Staatsmann Putin erlebt haben; oder wie die Story vom „Massaker auf dem Tiananmen-Platz“, das nie stattgefunden hat. Ja, richtig gelesen.
Wegen der politisch-geografischen und thematischen Nähe lohnt sich der Rückblick auf eine der größten Geschichtslügen des Imperiums.
Die Verwicklung von Westmedien und „Aktivisten“ in die Fabrikation des „Massakers am Tiananmen“ zeigt nämlich interessante Parallelen zu den Massakern vom Maidan oder dem von Kiew oder dem von Odessa oder dem von MH17. Auch die damals wie heute im Westen nicht gezeigten Bilder der von den „friedlichen pro-demokratischen Demonstranten“ in Peking gelynchten unbewaffneten chinesischen Soldaten, deren verbrannte Leichen zur Schau gestellt und aufgehängt wurden, erinnern an die heutige grünbraune Faschismus-Leugnung; an die Vertuschung von Bombardements der russischen Bevölkerung oder der Verheimlichung der Massengräber in der Ukraine durch den deutschen Mainstream – oder kurz gesagt – an ARD und ZDF (Die nur die dicksten Lügen – nach Monaten – nach massiven Protesten – kleinlaut in 1:10 min. Länge zugeben.)

Und man erkennt das chinesische Muster auf dem Maidan wieder. 

Tiananmen: Das Massaker das es nicht gab
Mit herzlichem Dank unter Verwendung von Material von Brian Becker auf Liberation News vom 13. Juni 2014.
Heute vor 25 Jahren gerieten die US-Medien gemeinsam mit Präsident Bush und dem USA-Kongress in hysterische Angriffslaune gegen die chinesische Regierung wegen eines – wie sie es nannten – „kaltblütigen Massakers an vielen Tausend gewaltlosen ‚pro-demokratischen‘ Studenten“, die den Tiananmen-Platz in Peking seit sieben Wochen besetzt hielten.
Die künstliche Hysterie basierte auf erfundenen Erzählungen über das was wirklich passierte als die Regierung am 4. Juni 1989 den Tiananmen-Platz räumte.

Die Dämonisierung Chinas war hocheffektiv. Fast alle Bereiche der US-Gesellschaft, inklusive der „linken“, akzeptierten die imperialistische Interpretation dessen was angeblich passiert war.
Die Darstellungen der chinesischen Regierung wurden als Propaganda (obwohl sich deren Richtigkeit später herausstellte) abgetan. China berichtete, dass mehr als 300 Menschen am 4. Juni ums Leben kamen; viele der Toten waren Soldaten der Volksarmee Chinas. China bestand darauf, dass es kein Massaker an Studenten am Tiananmen-Platz gegeben hatte und in der Tat räumten die Soldaten den Platz ohne zu schießen. i

Die chinesische Regierung erklärte auch, dass unbewaffnete Soldaten, die den Tiananmen-Platz in den zwei Tagen vor dem 4. Juni betraten, angezündet und gelyncht wurden. Ihre Leichen wurden an Busse gehängt.  Andere Soldaten verbrannten als Armeefahrzeuge in Brand gesetzt wurden und sie nicht entkommen konnten; viele andere wurden vom gewalttätigen Mob niederschlagen.

Friedliche Demonstranten setzen Panzer in Brand und töten Soldaten: Peking 1989

Diese Berichte stimmten und waren gut dokumentiert. Es ist nicht schwer, sich vorzustellen wie gewalttätig Pentagon und US-Polizeikräfte reagiert hätten, wenn die Occupy-Bewegung zum Beispiel in ähnlicher Weise Soldaten und Polizisten abgefackelt, deren Waffen genommen und gelyncht hätte, wenn die Regierung versuchte, sie von einem öffentlichem Platz zu räumen.
In einem Artikel vom 5. Juni 19989 beschreibt die Washington Post wie Anti-Regierungs-Kräfte in Formationen von 100 bis 150 Leuten gegen die Volksarmee – die in den Tagen vor dem 4. Juni noch unbewaffnet – war aufgestellt wurden. Sie waren mit Molotow-Cocktails und Eisenstangen bewaffnet. (Kommt Ihnen das auch bekannt vor?)
Was in China passierte und am 4. Juni 1989 die Leben von Regierungsopponenten und Soldaten kostete, war kein Massaker an friedlichen Studenten, sondern ein Kampf zwischen Soldaten und bewaffneten Abteilungen der sogenannten „Demokratiebewegung“.
„Auf einer Allee im Westen Pekings zündeten Demonstranten einen ganzen Militärkonvoi mit mehr als 100 Lkw und gepanzerten Fahrzeugen an. Luftaufnahmen der Feuer und Rauchsäulen haben die Argumentation der Regierung  untermauert, dass die Soldaten Opfer und nicht Täter waren. Andere Szenen zeigen die Leichen von Soldaten und wie Demonstranten den Soldaten, die keinen Widerstand leisten, die Waffen abnehmen.“ gibt die Washington Post am 12. Juni zu; in einer der Opposition positiv gesonnenen Story.  ii
Das „Wall Street Journal“ diente als führende antikommunistische Stimme, als lautstarke Stimmungsmacher für die „Pro-Demokraten“. Doch ihre Berichte nach dem 4. Juni erkannten an, dass “radikalisierte Demonstranten, einige nun bewaffnet mit eroberten Schusswaffen und Fahrzeugen“ sich auf größere bewaffnete Kämpfe vorbereiteten. Der Wall Street Journal-Bericht zeigt anschaulich die Vorkommnisse vom 4. Juni: „Als Kolonnen von Panzern und Tausenden Soldaten sich dem Tiananmen näherten, trafen sie auf einen wütenden Mob.  Dutzende Soldaten wurden von den Fahrzeugen gezerrt, zusammengeschlagen und dem Tod überlassen. An einer Kreuzung westlich des Platzes wurde die Leiche eines jungen Soldaten, der zu Tode geschlagen wurde, nackt an der Seite eines Busses aufgehängt. Eine andere Leiche eines Soldaten wurde an einer Kreuzung östlich des Platzes aufgehängt.“ iii 

Das Massaker das keins war

In den Tagen unmittelbar nach dem 4. Juni 1989 sprach die New York Times in Schlagzeilen, Artikeln und Kommentaren von „Tausenden“ friedlicher Aktivisten, die massakriert worden seien, als die Armee Panzer und Soldaten auf den Platz schickte. Die Zahl der geschätzten Toten gab sie mit 2.600 an. Das war die gebräuchliche Zahl über die angeblich auf dem Tiananmen niedergemähten studentischen Demonstranten. Fast jedes US-Medium berichtete von „vielen Tausend“ Getöteten. Viele Medienhäuser sprachen sogar von um die 8.000 Niedergemetzelten. Tim Russert, NBC’s Washingtoner Büroleiter, sagte “Zehntausende” seien am Tiananmen gestorben. iv

Die herbeifantasierte Version des „Massakers“ wurde später in geringem Maße von westlichen Reportern korrigiert, die an der fabrizierten Version Anteil hatten und später sagen wollten, dass sie „Korrekturen“ gemacht hätten. Doch da war es zu spät und sie wussten das auch. Die öffentliche Wahrnehmung war bereits geprägt. Das gefälschte Narrativ war bereits das dominierende. Sie hatten erfolgreich die Fakten so weit massakriert, dass sie in die politischen Erfordernisse der US-Regierung passten.

„Die meisten der Hunderten ausländischen Journalisten jener Nacht, mich eingeschlossen, waren in anderen Teilen der Stadt oder waren vom Platz abgezogen, sodass sie gar nicht Zeuge des Schlusskapitels der „Studentenstory“ waren. Jene die versuchten dabei zu bleiben, verfassten dramatische Berichte, die in manchen Fällen die Story vom Studentenmassaker untermauerten.“ schrieb Jay Mathews, der erste Büroleiter der Washington Post in Peking, 1998 in einem Artikel in der „Columbia Journalism Review“.

Mathews Artikel, der sein eigenes Bekenntnisse enthält, die Terminologie vom „Tiananmen Massaker“ benutzt zu haben, kam neun Jahre danach und er erkannte an, dass die späteren Berichtigungen nur geringen Einfluss hatten. „Die Fakten über den Tiananmen waren lange Zeit schon bekannt. Als Clinton den Platz im Juni besuchte, erklärten Washington Post und New York Times, dass niemand dort 1989 während der Räumung starb. Doch das waren kurze Erklärungen am Ende langer Artikel. Ich bezweifele, dass die den Mythos wirklich töteten.“ v

Alle Berichte über das Massaker an Studenten sagten im Grunde dasselbe und deshalb schien es so als ob sie alle wahr wären. Aber die Berichte basierten nicht auf Augenzeugenberichten. 

Was wirklich passierte

Die sieben Wochen vor dem 4. Juni verhielt sich die chinesische Regierung außerordentlich zurückhaltend, keine Konfrontation mit jenen suchend, die den zentralen Bereich der chinesischen Hauptstadt lahmlegten. Der Premierminister traf sich direkt mit den Führern der Demonstranten und das Treffen wurde im nationalen Fernsehen übertragen. Doch das löste nicht die Situation, sondern ermutigte die Protestanführer nur, die sich der vollen Unterstützung der USA sicher waren.

Sie errichteten eine riesige Statue – ähnlich der Freiheitsstatue der USA – in der Mitte des Tiananmen-Platzes. Sie signalisierten so der ganzen Welt, dass sie mit den kapitalistischen Ländern sympathisierten und im Besonderen den USA. Sie erklärten, sie würden die Proteste so lange fortsetzen bis die Regierung gestürzt sei. Da kein Ende abzusehen war, entschied die chinesische Führung, die Proteste durch Räumung des Tiananmen zu beenden. Sicherheitskräfte kamen – ohne Waffen – am 2. Juni auf den Platz und viele der Soldaten wurden geschlagen, einige getötet; Armeefahrzeuge angesteckt.

Am 4. Juni kam die Volksbefreiungsarmee mit Waffen wieder. Laut US-Medienkonzernen war das der Moment, wo angeblich mit Maschinengewehren bewaffnete Soldaten friedliche Studenten niedermähten und so Tausende massakriert hätten. China sagte, Berichte vom „Massaker“ wären von den Westmedien und den Anführern der Demonstranten erfunden worden, die eine willige Westjournaille als Plattform für eine internationale Propaganda-Kampagne in ihrem Interesse nutzten.

Am 12. Juni 1989, acht Tage nach der Konfrontation, publizierte die New York Times den „Tiananmen-Massaker“ einen „umfassenden“, doch in Wirklichkeit völlig erfundenen Augenzeugenbericht eines Studenten, Wen Wei Po. (Anmerkung: Gemeint ist offenbar ein „Bericht“ eines „Studenten“ in der Zeitung Wen Wei Po der durch NYT verbreitet wurde. HB) Er war voller detaillierter Angaben über Brutalität, Massenmord und heldenhafte Straßenkämpfe. Es erzählte von Maschinengewehrschützen der Armee auf dem Dach des Revolutionsmuseums über dem Tiananmen-Platz und von Studenten die auf dem Platz niedergemäht worden seien. Der Bericht wurde durch Medien quer durch die USA verbreitet. vi Obwohl als Evangelium und unwiderlegbarer Beweis dafür behandelt, dass China lügt, war der „Augenzeugen“-Bericht von Wen Wei Po so übertrieben und würde so wohl die New York Times in China diskreditieren, dass der Times-Korrespondent in Peking, Nicholas Kristof, der den Demonstranten als Sprachrohr diente, an den Hauptpunkten des Artikels Anstoß nahm.

Kristof schrieb in einem Artikel am 13. Juni 1989: „Die Frage wo die Gefechte sich ereigneten, ist signifikant, da die Regierung behauptet, dass niemand auf dem Tiananmen-Platz erschossen wurde. Das Staatsfernsehen hat als Beweis, dass sie nicht niedergemetzelt wurden, sogar Filmaufnahmen der Studenten gezeigt, die kurz nach der Morgendämmerung friedlich vom Platz marschieren.“… „Die zentrale Szene in dem (‚Augenzeugen‘) Artikel ist die von Soldaten die unbewaffnete Studenten niederschlagen und mit Maschinengewehren auf Studenten schießen, die sich um das ‚Monument der Volkshelden‘ versammelt haben. Mehrere andere Zeugen, chinesische und ausländische, sagen das sei nicht passiert.“ schrieb Kristof.

Es gibt auch keine Beweise für Maschinengewehre auf dem Dach des historischen Museums, wie in Wen Wei Pos Artikel. Ein Reporter war direkt nördlich des Museums und sah keine Maschinengewehre dort. Andere Reporter und Zeugen in dem Bereich haben sie auch nicht gesehen. Das zentrale Thema des Artikels von Wen Wei Po war, dass Truppen dann Studenten im Bereich um das Monument zusammenschlugen und eine Linie von gepanzerten Fahrzeugen ihnen den Rückzugsweg abschnitt. Aber die Zeugen sagen, dass gepanzerte Fahrzeuge das Monument nicht umzingelten. Sie hielten sich am Nordende des Platzes auf. Soldaten hätten die Studenten am Monument nicht angegriffen. Verschiedene andere Reporter waren ebenfalls in jener Nacht in der Nähe des Monuments und von keinem ist bekannt, dass er von Angriffen auf Studenten um das Monument herum berichtet hätte.“ schreibt Kristof am 13. Juni in seinem Artikel. vii

Brennende Panzer 1989 Peking

Der Bericht der chinesischen Regierung bestätigt Straßenkämpfe und bewaffnete Zusammenstöße in nahegelegenen Vierteln. Sie sprechen von ungefähr 300 Toten in dieser Nacht, einschließlich vieler Soldaten, die durch Schüsse, Molotow-Cocktails und Schläge ums Leben kamen. Aber sie bestehen darauf, dass es kein Massaker gab. Auch Kristof sagt, es gab verschiedene Zusammenstöße auf den Straßen, doch er weist den „Augenzeugenbericht“ über ein Massaker an Studenten auf dem Tiananmenplatz zurück. „Stattdessen verhandelten die Studenten und ein Popsänger, Hou Dejian, mit den Truppen und beschlossen in der Morgendämmerung zwischen 5 und 6 Uhr abzuziehen. Die Studenten zogen geschlossen ab. Das chinesische Fernsehen hat Bilder gezeigt, wie die Studenten gehen und vom offensichtlich leeren Platz als die Soldaten aufziehen und die Studenten gehen.“ 

Versuchte Konterevolution in China

Tatsächlich war die US-Regierung aktiv in die Förderung der „pro-demokratischen“ Proteste verwickelt;  durch eine extensive, gut finanzierte, international koordinierte Propagandamaschinerie, die Gerüchte, Halbwahrheiten und Lügen hinauspumpte, vom Beginn der Proteste Mitte April 1989 an.

Das Ziel der US-Regierung war ein Regimewechsel in China; und die Kommunistische Partei Chinas zu stürzen, die führende Macht seit der Revolution von 1949. Da viele Aktivisten der heutigen Bewegung zur Zeit der Tiananmen-Geschehnisse 1989 noch gar nicht lebten oder kleine Kinder waren, ist das beste aktuelle Beispiel dafür, wie imperialistische Destabilisierung/Regimewechsel funktioniert, der jüngste Sturz der ukrainischen Regierung. Friedliche Proteste auf den Plätzen der Innenstadt bekommen internationale Unterstützung, Geld und Medienunterstützung von USA und Westmächten; sie kommen schließlich unter die Führung bewaffneter Gruppen, die vom Wall Street Journal, Fox News und anderen Medien als Freiheitskämpfer gelobt werden. Und schlussendlich wird die Regierung, die von der CIA als Ziel des Umsturzes ausgewählt ist, völlig dämonisiert, falls sie Polizei oder Militärkräfte einsetzt.

Kategorien:Geo Politik
  1. konja
    Oktober 13, 2014 um 3:04 pm

    Die gekauften Kameraden erzählen nur einen Unfug, den Dritte verbreiten wollen, wobei der wohl Schlimmste: Klaus Kleber vom ZDF ist, oder diese Gestalt bei der SZ: Stefan Kornelius und Julius Hahn,Hannah Beitzer, oder Daniel Brössler

    http://www.wehrschuetz.at/

    2014-10-15 ZiB2 Reportage aus Donezk und Umgebung

    In der Ukraine wird der vor sechs Wochen in Minsk beschlossene Waffenstillstand immer brüchiger. Mehr als 300 Zivilisten sollen seither getötet worden sein, und auch heute gab es wieder Kämpfe zwischen pro-russischen Rebellen und ukrainischen Truppen. Etwa 100 Soldaten sollen im Bezirk von Lugansk von Rebellen eingekesselt worden sein, sieben Zivilisten starben bei einem Raketenangriff auf ein Dorf in der Nähe der Hafenstadt Mariupol. Weiter gekämpft wird auch um den Flughafen von Donezk; morgen sollen die Präsidenten der Ukraine und Russlands Petro Poroschenko und Vladimir Putin, beim EU-Asien-Gipfel in Mailand zum ersten Mal seit August wieder zusammentreffen. Fraglich ist aber, ob dieses Treffen für die Menschen in der Ostukraine spürbar positive Folgen haben wird.

    Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus der Ostukraine

    Insert1: Lilia Djulbanowa (48) Milchbäuerin in der Ostukraine

    Insert2: Rebellen-Kommandant Givi

    Insert3: Ula Solwang, Vertreter von Human Rights Watch in der Ostukraine

    Aufsager: Christian Wehrschütz aus der Ostukraine

    Gesamtlänge: 2’57

    Eine Siedlung in der Gemeinde Novotrojzkoe, 30 Kilometer südlich von Donezk. Hier waren heute Beobachter der OSZE unterwegs, um Kriegsschäden zu dokumentieren. Der Feuerpause zum Trotz wurde das Anwesen dieses Milchbauern vor zwei Tagen mit Artillerie beschossen. Durch Schrapnells getötet wurde ein Kalb; einen Liter Milch verkauft der Bauer um 40 Cent; beschädigt wurden Maschinen und vor allem die Schieferdächer. 60 neue Platten kosteten insgesamt 350 Euro:

    „Das haben mich nur die Schieferplatten für den Stall gekostet, doch was ist mit dem Rest. Ich habe alles ausgegeben, damit wir die Kühe über den Winter bringen. Doch wie viel Milch muss ich verkaufen, um den Rest kaufen zu können.“

    Im Gegensatz zum Bauernhof ist der Flughafen von Donezk knapp drei Jahre nach seiner Eröffnung nur mehr eine Trümmerlandschaft. Den Großteil der Ruinen kontrollieren pro-russische Rebellen; alle Versuche einer Rückeroberung durch ukrainische Truppen scheiterten bisher, doch die Kämpfe dauern an. Strategisch ist der Flughafen wertlos; seine Bedeutung für die pro-russischen Rebellen hat einen anderen Grund:

    „Je weiter weg wir sie verjagen, desto ruhiger können die Bewohner von Donezk schlafen.“

    Durch die Kämpfe um den Flughafen leiden vor allem die angrenzenden Bezirke von Donezk. Seit Beginn der Feuerpause vor mehr als sechs Wochen sollen etwa 300 Zivilisten in der Ostukraine getötet worden sein; ein guter Teil dürfte auf das Konto ukrainischer Kräfte gehen:

    „Wir analysieren, welche Waffen verwendet wurden, woher etwa Raketenwerfer abgefeuert wurden; dadurch können wir mit einer gewissen Sicherheit die Richtung bestimmen; und in den meisten Fällen kommen die Angriffe auf die Stadt Donezk von Regierungstruppen.“

    Trotz alledem haben die Kämpfe um Donezk spürbar nachgelassen; daher sind auch viel mehr Menschen auf den Straßen, das Stadtbild belebt sich, der Verkehr hat zugenommen. Schulen haben seit Anfang Oktober wieder ihren Unterricht aufgenommen; allerdings nicht in der ganzen Stadt, und auch die Zahl der Schüler ist oft geringer als noch vor einem Jahr. Lebenswillen demonstriert auch die Kultur. Mit der Fledermaus von Johann Strauss nahm dieses Theater im Stadtzentrum seinen Spielbetrieb wieder auf. Kriegsbedingt fehlt ein Drittel des Ensembles nach wie vor, während das Publikum in diesen tristen Zeiten für jede Zerstreuung dankbar ist; denn die Probleme, vor denen die Ostukraine steht, sind deprimierend genug.

  2. nora
    Oktober 16, 2014 um 4:51 pm
  3. bertino
    November 7, 2014 um 3:40 pm

    In Merkels Lügenfunk sitzen unbelehrbare Überzeugungstäter. Bei der
    Diskussionsrunde anläßlich des „Hanns Joachim Friedrichs Preis 2014“
    wurde die Kritik des ARD-Beirats und der Zuschauer von Mikich und Co.
    zurückgewiesen. Die ÖR-Propagandisten übten sich lieber in
    Selbstbeweihräucherung.

    Einige Höhepunkte daraus:
    Atai gab zu, mit den Putschisten zu sympathisieren. Sie hält sie für
    „Freiheitskämpfer“, die eine „Grundreinigung“ wollen. Die
    zehntausenden Todesopfer und die 1 Million Vertreibungsopfer dieser
    „Grundreinigung“ sowie die Nazi-Täter stören sie offenbar nicht im
    Geringsten.

    WDR-Chefredakteurin Mikich gibt zu, nicht die Wahrheit zu berichten:

    Mikich stellt sich als „verkrampftes“ Opfer der Kritik der Zuschauer
    dar und gibt die Schuld dem Internet. Das Problem ist also nicht die
    per Zwangsgebühren von den Zuschauern bezahlte Kriegspropaganda
    sondern die kritischen Zuschauer, die sich erdreisten für diese
    Zwangsgebühren auch noch wahrheitsgemäße Informationen zu verlangen
    und mit ihrer Kritik Mikich und Atai bei der Arbeit stören.

    Mikich verbreitet erneut die absurde VT, die Internetcommunity sei
    „gesteuert“ und „manipulativ“. Die Kritik des ARD-Beirats sieht sie
    als schädlich wegen der Außenwirkung, da diese die Kritik der
    Zuschauer bestätigt. Sie beschwört einen Korpsgeist der ÖR wie er
    z.B. bei Polizei und Armee existiert.

    Mikich sieht ihre Aufgabe im „Einordnen, Einordnen, Einordnen“, bei
    der kritische Zuschauer nur stören.

    Mirror:
    http://www.tagesschau.de/kultur/hanns-joachim-friedrichs-preis-101.ht
    ml

    > Überprüft wird freilich nicht, ob die Behauptungen Ulfkottes der Wahrheit entsprechen.

    Da sich bisher niemand der im Buch genannten „Journalisten“ traut,
    wegen dieses Buches vor Gericht zu ziehen, beschäftigen sich
    inzwischen Medienwissenschaftler deutscher Universitäten damit.
    Dieses wichtige Detail des RT-Interviews schweigt Rötzer. Das Buch
    bestätigt übrigens, was schon vor Jahrzehnten aufgedeckt wurde.

    „Am Nasenring des BND?
    Ein Interview mit Erich Schmidt-Eenboom über die deutschen
    Journalisten in den Jahren des Kalten Krieges“
    http://www.heise.de/tp/artikel/2/2442/1.html

    „Undercover
    Der BND und die deutschen Journalisten“
    http://www.heise.de/tp/artikel/2/2441/1.html

    Insider berichten wie die CIA-Propaganda funktioniert:
    „CIA Influence On Mass Media: How Disinformation Campaigns Work“

    CIA Funds and Manipulates US news media – Operation mockingbird

    According to Alex Constantine (Mockingbird: The Subversion Of The
    Free Press By The CIA), in the 1950s, „some 3,000 salaried and
    contract CIA employees were eventually engaged in propaganda
    efforts“. Wisner was also able to restrict newspapers from reporting
    about certain events. For example, the CIA plots to overthrow the
    governments of Iran (See: Operation Ajax) and Guatemala (See:
    Operation PBSUCCESS).

  4. lupo
    Februar 14, 2015 um 7:33 am

    Das System des Betruges:

    Die hier aufgezeigten Methoden hat Noam Chomsky in seinen Büchern über die Propaganda der US-Medien akribisch dokumentiert und kondensierte sie in seinem Propagandamodell:

    »Nachrichten, die die Bevölkerung verunsichern könnten, werden unterdrückt oder zumindest so abgemildert, dass an der prinzipiell wohlwollenden Einstellung der politischen Führung kein Zweifel aufkommt.

    Verbrechen des «Feindes» werden akribisch beleuchtet, während eigene Untaten in das milde Licht der Nachsicht getaucht werden.

    Kritik ist nicht verboten, aber ihre Grenzen sind eng gezogen, denn die Medien verstehen sich nicht als Gegner, sondern, gerade in aussenpolitischer Hinsicht, als Partner der Regierung.« Noam Chomsky

  5. sava
    Mai 21, 2015 um 3:45 am

    Diese ‚Ausnahme‘ sollte eigentlich normal sein. Pustekuchen

    H.Schumann hat noch eine gute Reportagen gemacht:
    ‚Staatsgeheimnis Bankenrettung‘:

    Die im Artikel erwähnte Doku ‚Macht ohne Kontrolle‘
    gibts auch bei youtube:

    „Wenn man den Mächtigen nach dem Maul schreibt, bekommt man die besseren Honorare“

    http://www.heise.de/tp/foren/S-Harald-Schumann-ist-ein-Journalist/forum-294785/msg-26760633/read/

    Rainer Rupp – Wie Medien Kriege mental möglich machen

    Qualitätsjournalismus – Die Anstalt 29.04.2014 – die Bananenrepublik

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