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Frank Walter Steinmeier besichtigt seinen ruinierten Staat Nigeria -und das Debakel mit Bilfinger & Berger

100 % Alles bestochen, Milliarden Gelder gestohlen: Die Deutschen, die KfW war hier, wenn ein Staat vollständig korrumpiert wurde.
Eines der übelsten Bestechungs Firmen Julius Berger,  der Deutschen im Ausland, erhielt Milliarden Kredite der KfW und andere Finanz Institutionen in Nigeria und kein Staatsanwalt wird aktiv, weil Steinmeier und andere Banden die Schutzherren dieser Bestechungs Banden sind, was die Ursache des Nigerianischen Desaster ist. Neben Entführungen von Mitarbeitern, System Bestechung in Nigeria, kam nun ein Mitarbeiter bei einem Überfall um und sofort war Steinmeier dort, der zuvor bei den Banditen Clans in Aserbeischan war. Die Staatsanwaltschaft ermittelte schon mal gegen den Afrika Verein e.V., was diesen Bestechungs Verein, dann zum Langzeit Partner des Auswärtigen Amte machte. Je besser bestochen wird, umso enger ist man an das Auswärtige Amt gebunden und wird sogar gesponsert mit EU Krediten.
27. Oktober 2014 15:25
Überfall auf Mitarbeiter einer Baufirma Deutscher in Nigeria getötet
  • Schüsse auf Deutsche in Nigeria: Ein Mitarbeiter einer Baufirma kommt bei dem Überfall ums Leben.
  • Ein Kollege des Mannes wird von Unbekannten verschleppt.
  • Wer die Täter sind, ist noch unklar.
 Derzeit hält sich Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) zu politischen Gesprächen in der nigerianischen Hauptstadt Abuja auf.

 Überfall auf Deutsche in Nigeria

Bei einem Überfall im Süden Nigerias sind ein deutscher Mitarbeiter der Baufirma Julius Berger getötet und ein weiterer entführt worden.

Ausgabe 05/2012 – Schwerpunkt Loyalität

Der Konzern und das Chaos

– Viele scheitern schon an der ersten Hürde. Etwa weil das Visum zu wünschen übrig lasse oder das Impfbuch angeblich inkorrekt gestempelt sei -unendlich sind die Geschichten Nigeria-Reisender, deren Annäherungsversuch an den berüchtigten westafrikanischen Staat bereits auf dem Flughafen von Lagos ein jähes Ende findet oder zumindest zu großen Unannehmlichkeiten führt. Der eine landet mit Drogenkurieren in der Zelle, andere sehen sich um beträchtliche Summen an Bestechungsgeld gebracht, wieder andere verpassen ihren Anschlussflug.

Wer hingegen als VIP oder im Namen von Julius Berger unterwegs ist, dem kann so etwas nicht passieren. Aus der Menschenmenge im Flughafengebäude taucht plötzlich ein Helfer auf, er trägt ein Display vor der Brust, auf dem in roten Leuchtschrift-Buchstaben Julius Berger Airport Services zu lesen ist, gefolgt von unseren Namen. Diskret nimmt er seine Schäfchen zur Seite und führt uns über sämtliche Stromschnellen, die mit der berüchtigten Lokalität verbunden sind. Selbst dass unser Gepäck nicht mitgekommen ist, muss uns nicht weiter grämen: Selbstverständlich kümmert sich der Service auch darum. Die hilfreichen Agenten der Firma stehen in allen größeren Flughäfen Nigerias rund um die Uhr bereit: arrangieren Flugverbindungen, reservieren Sitze und halten notfalls auch mal kurz die Maschine auf.

Die Investition in eine solch aufwendige Dienstleistung ist sinnvoll für das Unternehmen. Mit mehr als 19000 Beschäftigten ist Julius Berger Nigeria PLC der größte private Arbeitgeber des bevölkerungsreichsten Staates in Afrika. Mehr als 700 der Angestellten kommen aus Deutschland und sind deshalb besonders schutzbedürftig. Nigeria ist kein Pflaster, auf dem sich ein ordnungsgewohnter Teutone allein zurechtzufinden wüsste. „Deutsche Fachleute zu rekrutieren ist für uns nicht leicht“, wird Berger-Chef Wolfgang Götsch später klagen: „Manche wollen schon nach drei Monaten wieder heim.“

Andere, wie Wolfgang Lösser, wollen gar nicht wieder weg. Julius Bergers Mann für die Metropole Lagos ist schon seit 22 Jahren bei dem Unternehmen, für das er „eine gehörige Portion Stolz“ empfindet: „Eine vergleichbare Baufirma gibt es in der ganzen Welt nicht mehr.“

Vom Dach des regionalen Firmensitzes in Lagos kann Lösser einen Großteil des Zehn-Millionen-Einwohner-Molochs überblicken, dessen Erscheinungsbild Julius Berger wie kein anderes Unternehmen geprägt hat. Linker Hand die Eko-Brücke, die Lagos Island mit dem Festland verbindet und vor fast einem halben Jahrhundert den Eintritt der deutschen Firma in Nigeria markierte. Dahinter das sechsspurige Innere Ringsystem, das die verstopfte Metropole vor 40 Jahren vor dem völligen Verkehrsinfarkt bewahrte. Und am Horizont die „Dritte Festlandbrücke“, an deren Konstruktion die Tochter des Mannheimer Konzerns Bilfinger Berger ebenfalls beteiligt war, der unlängst ankündigte, bald nur noch unter dem Namen Bilfinger auftreten zu wollen. Lediglich erahnen lässt sich der von den deutschen Konstrukteuren 1977 fertiggestellte Hafen Tin Can sowie die ikonenhafte, größte Schrägseilbrücke Westafrikas zwischen den Halbinseln Lekki und Ikoyi, die noch in diesem Jahr fertig werden soll. „Sie sehen“, sagt Lösser, „unsere Geschichte ist mit Lagos aufs Engste verschwistert.“

Dasselbe gilt auch für andere Teile des wilden afrikanischen Westens – vor allem für die in den Achtzigerjahren aus dem Boden gestampfte Hauptstadt Abuja. Dort hat Julius Berger Teile des Parlamentsgebäudes und Ministerien gebaut, das Stadion und den Flughafen errichtet sowie den Sitz der Zentralbank, weite Teile des Straßennetzes und ganze Stadtteile. „Für mich ist Julius Berger eine der faszinierendsten Firmen der Welt“, sagt ein Fachmann, der den Betrieb seit mehr als vier Jahrzehnten kennt. „Wie sich dessen Manager auf dem nigerianischen Parkett bewegen, das ist schlicht einzigartig.“

Unumstritten ist das Unternehmen allerdings nicht. Wird Julius Berger in der deutschen Presse erwähnt, so geschieht das vielfach im Zusammenhang mit Korruptionsskandalen: Es handle sich um einen „Staat im Staate“, schrieb etwa der „Spiegel“. Bilfinger Berger hat seine Anteile an dem profitablen Unternehmen kürzlich um zehn Prozent auf 39,9 Prozent reduziert. Julius Berger selbst hat auf die Korruptions-Vorwürfe bisher mit dem Kopf im Bausand reagiert: Anfragen von Journalisten blieben in der Regel unbeantwortet. Unser Besuch ist seit Jahrzehnten die erste Reporter-Visite.

Unternehmen aus der Ersten Welt, die Bodenschätze aus der Erde holen, gibt es in Afrika zuhauf. Sie pflegen ihre Containerdörfer neben Erdölfeldern oder Kupferminen zu errichten, um – sobald die Ressourcen erschöpft sind – wieder zu verschwinden. Es gibt auch Baunomaden, die für Großprojekte wie die Errichtung eines Staudamms kommen. Auch sie bauen meist schon am Tag der Übergabe ihr Zelte wieder ab. Doch dass sich ein Unternehmen aus einem Industrieland auf dem Kontinent der Kriege, Krankheiten und Katastrophen dauerhaft niederlässt, gibt es in Afrika so häufig wie Blumenrabatten in der Sahara – noch dazu, wenn es sich um einen weltweit berüchtigten Chaos-Staat wie Nigeria handelt.

Wenige Kilometer von Julius Bergers regionalem Firmensitz entfernt scheint Lagos von einem Wirbelsturm heimgesucht worden zu sein. Durch das übliche urbane Dickicht an Häusern, Märkten und verstopften Straßen zieht sich eine gut hundert Meter breite Schneise: An deren Rand sind in der Mitte zerteilte Gebäude auszumachen, deren verbliebene Hälften notdürftig wieder zugemauert wurden. Der Schaden ist keinem Tornado, sondern der Reformwut Babatunde Fasholas zuzuschreiben. Der umtriebige Gouverneur des Stadtstaates lässt hier eine zehnspurige Trasse mit Highway, Busspur und S-Bahn-Linie bauen. Selbstverständlich führt den Auftrag die Firma mit dem weißen B im Logo aus.

Krisengebiet Baustelle

Um die Trasse auf einigermaßen festen Grund zu setzen, musste zunächst meterweise Müll abgetragen werden: Denn Lagos, erklärt der Projektleiter Tim Nippert, sei „weitgehend auf Abfall gebaut“. Problematischer ist schon, dass sich Baustellen in der hektischen Metropole partout nicht absperren lassen. Sobald ein Streckenabschnitt auch nur grob planiert ist, drängeln von allen Seiten Fahrzeuge wie aufgescheuchte Asseln auf die Trasse. Selbst vor frisch geteerten Flächen schrecken die Lagoten nicht zurück: „Und wenn sie dann stecken bleiben“, sagt Nippert, „dürfen wir sie auch noch aus dem heißen Teer ziehen.“ Fast mit Gewalt müssten sich die Berger-Leute regelmäßig Zugang zu ihrer Baustelle verschaffen, fährt der Projektleiter fort. Ausgeschlossen sei nicht einmal, dass ein Berger-Mann bei der Arbeit angefahren werde.

Auf Lagos Island zieht die Firma derzeit ein neues Zentralbankgebäude hoch. In dem Geschäftszentrum ist der Platz dermaßen kostbar, dass der Abstand des später einmal hundert Meter hohen Wolkenkratzers zum Nachbargebäude gerade mal fünfeinhalb Meter beträgt. Rücken Beton-Mischer an, bleiben sie regelmäßig mit peinlichen Folgen im Verkehrsstau stecken. Nach mehreren Stunden Stau ist die Betonmischung in der Trommel unbrauchbar geworden. Vor der engen Baustelleneinfahrt fechten Bergers Wachleute unterdessen ihren täglichen Kampf gegen die Straßenverkäufer aus, die für ihre Geschäfte jeden Zentimeter Raum in Anspruch nehmen. Die Händler hätten allerdings auch einen Vorteil, sagt der Projektleiter Markus Kalkowski: Von ihnen kann man zurückkaufen, was auf der Baustelle zuvor gestohlen worden ist.

Nach einem halben Jahrhundert Präsenz in Nigeria hat sich die Firma an ihre Umwelt angepasst. Sämtliche 1400 Lastwagen der im ganzen Land verstreuten Flotte werden elektronisch überwacht. Der Zentrale wird auf diese Weise außer der Bewegung des Fahrzeugs auch gleich der Tankinhalt übermittelt. Selbst die Kipperbewegungen werden registriert, damit der Fahrer seinen Sand nicht „aus Versehen“ an der falschen Stelle ablädt. „Aber das“, sagt ein Mitarbeiter, „könnte genauso gut in anderen Teilen der Welt passieren.“ Dort muss ein Angestellter einer Baufirma allerdings nicht unbedingt damit rechnen, überfallen und entführt zu werden.

In Escravos im Nigerdelta entsteht seit Jahren eine der spektakulärsten Industrieanlagen der Welt. Für mehr als zehn Milliarden Dollar lässt die US-amerikanische Mineralölgesellschaft Chevron ein Werk zur Umwandlung von Erdgas in Diesel oder Rohbenzin errichten – neben einem Prototyp in Qatar die zweite Anlage dieser Art. Julius Berger zog die Gebäude in die Höhe – mit einem Volumen von fast 400 Millionen Euro selbst für den nigerianischen Tausendsassa kein Pappenstiel. Zu Hochzeiten befanden sich 1300 Berger-Leute, darunter 85 „Expats“ (in der Mehrheit „expatriierte“ Deutsche), auf der Baustelle: hochbegehrt bei Rebellen, die sich in der „Bewegung für die Emanzipierung des Nigerdeltas“ (Mend) zusammengeschlossen hatten.

In ihrer Wut über die Präsenz umweltverschmutzender Mineralölgesellschaften spezialisierten sie sich seit der Jahrtausendwende zunehmend auf Entführungen. Auch Berger-Mitarbeiter wurden immer häufiger Opfer von Angriffen. Fünf deutsche Ingenieure wurden vorübergehend als Geiseln genommen, mehrere zu ihrem Schutz abgestellte nigerianische Soldaten erschossen. „Für uns war damit eine Grenze überschritten“, sagt Unternehmens-Chef Götsch. Umgehend verließ Julius Berger das Delta und gab seine Aufträge zurück. Andere Firmen, die den Rebellen teilweise Schutzgeld zahlen, um in Ruhe gelassen zu werden, hätten sich über die deutschen Angsthasen lustig gemacht, erinnert er sich: „Wir waren damals völlig unvorbereitet. Das hat uns richtig mitgenommen.“……………………..

Und dass im Zusammenhang mit Ausschreibungen Kickbacks erwartet werden, ist ebenfalls kein Geheimnis. Derzeit wird in Frankfurt gegen mehrere Berger-Leute ermittelt, die an der Bestechung von Entscheidungsträgern im staatlichen Erdölkonzern beteiligt gewesen sein sollen. Ermittlungen in einem anderen Fall beendete die Firma, indem sie der nigerianischen Regierung in einem außergerichtlichen Vergleich fast 30 Millionen Dollar zahlte. Wieder andere Vorwürfe sind inzwischen verjährt.

………………………..

Allerdings nehme der Druck auf Julius Berger zu, sagt ein deutscher Wirtschaftsexperte in Nigeria. Keine international verflochtene Firma könne sich noch den Ruf leisten, korruptionsanfällig zu sein. Das Unternehmen reagierte auf den verstärkten Druck, indem es ein Compliance-System einführte und sein Image durch einen offeneren Umgang mit Journalisten aufzupolieren sucht. Dennoch will sich das Mannheimer Mutterhaus weiter distanzieren. Seine Beteiligung an der Tochter soll auf längere Sicht bis auf die Sperrminorität von 25 Prozent fallen. Außerdem will sich der Bilfinger-Berger-Konzern vom zweiten Teil seines Doppelnamens trennen. Der würde dann nicht mehr an den im KZ ermordeten jüdischen Bauunternehmer Julius Berger erinnern – und es wäre auch jegliche Assoziation an die nigerianische Tochter beseitigt.

…………………………………………..

http://www.brandeins.de/archiv/2012/loyalitaet/der-konzern-und-das-chaos.html

Die kriminellen Betrugs Orgien des Bildinger & Berger Baufirmen Imperiums ist selbst für Afrikanische Verhältnisse einmalig und dann auch noch in Deutschland.

Nigerias Öl-Reformen stehen vor gewaltigen Hürden

Professor Dr. Jaime Pinto

20 April 2016

Nigerias Öl-Reformen stehen vor gewaltigen Hürden

Professor Dr. Jaime Pinto

Aufgrund der weltweit niedrigen Ölpreise und der endemischen Korruption in Nigerias Energiesektor hat Präsident Muhammadu Buhari eine Reform der gesamten Industrie an die Spitze seiner Agenda gestellt. Allerdings dürften bedeutende Veränderungen die Spezial-Interessen bedrohen, die Erwartungen der Bevölkerung in Frage stellen und das Verhältnis zwischen der Wirtschaft und der Politik des Landes grundlegend erneuern. Die Entwicklungskurve der Ölpreise, der politische Wille und externe finanzielle Geldspritzen – in Form von Investitionen und Hilfen – werden entscheidend dafür sein, ob die Reformen gelingen werden. Lesen

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  1. lodramus
    Februar 6, 2015 um 3:52 pm

    AFrika will man weiter korrumpieren und ruinieren:

    Befehlshaber des Afrika-Kommandos der Vereinigten Staaten (AFRICOM) verlangt „gewaltige“ Militäraktion in Westafrika
    Von Thomas Gaist
    6. Februar 2015

    Vergangene Woche forderte der Befehlshaber des Afrika-Kommandos der USA (AFRICOM), General David Rodriguez, am Zentrum für Strategische und Internationale Studien (Center for Strategic and International Studies) in Washington, DC, einen amerikanisch geführten Großeinsatz von „Antiterrorkräften“ gegen westafrikanische Gruppen.

    Die Äußerungen von Rodriguez sind im Zusammenhang mit einer systematischen Aktion der USA zu verstehen, die auf die massive Erweiterung ihrer Militäraktionen in der an Bodenschätzen reichen Region abzielen. Auch soll der Einfluss Chinas und anderer Mächte bekämpft werden.

    Im Zusammenhang mit einer „umfassenden internationalen und multinationalen“ Reaktion gegen Boko Haram angegliederte Streitkräfte sollten sich die USA auf Operationen in mindestens vier westafrikanischen Ländern vorbereiten, sagte Rodriguez.

    AFRICOM, so Rodriguez, bereite derzeit schon eine „grenzüberschreitende Reaktion auf die Bedrohung“ vor.

    In Anlehnung an die Bemerkungen, des amerikanischen Außenministers John Kerry kürzlich während seines Besuchs im nigerianischen Lagos, dass Amerika bereit sei, militärisch in Nigeria „mehr zu tun“, sagte Rodriguez der nigerianischen Regierung: „Lasst uns mehr und mehr helfen“.

    Ähnliche Aussagen des Befehlshabers des Kommandos für Spezialoperationen der Vereinigten Staaten (SOCOM), General Joseph Votel, an der West Point Akademie der US-Army beinhalteten, dass sich amerikanische Kommandogruppen auf neue Einsätze gegen Boko Haram und den Islamischen Staat vorbereiten müssten.

    „Boko Haram bereitet den Boden für eine Expansion in weitere Gebiete vor“, sagte Votel.

    „Obwohl keine direkte Bedrohung für unser Heimatland besteht, wirkt sich das indirekt auf unsere Interessen in diesem speziellen Gebiet aus und schafft in einer weiteren Region instabile Verhältnisse“, sagte der ranghöchste Offizier der amerikanischen Spezialeinheiten.

    Votel warnte, radikal-islamische Gruppen würden Tausende neuer Kämpfer gewinnen.

    Als Beispiel dafür, wie amerikanische Kommandos den amerikanischen Einfluss erweitern können, indem sie Beziehungen zu verbündeten Militärs aufnehmen, nannte Votel die 2002 begonnenen und bis heute andauernden Militäroperationen des SOCOM auf den Philippinen. Nach Angaben von Defense News wird Votel Anfang Februar nach Norwegen reisen, um mit den Nato-Verbündeten die amerikanischen Kriegsvorbereitungen sowie die neuesten gegen Russland gerichteten Militäroperationen zu besprechen.

    Die Aussagen von Rodriguez und Votel treffen mit der Ankündigung der Afrikanischen Union (AU) letzte Woche zusammen, eine 7.500 Mann starke multinationale Truppe für den Kampf gegen Boko Haram und „andere extremistische Kräfte“ aufzustellen.

    Die multinationalen Streitkräfte der AU werden als Vehikel für die weitere Infiltrierung Westafrikas durch die US-Armee dienen. Gleichzeitig werden sie zur Unterstützung und Legitimierung der schon beträchtlichen amerikanischen Militärpräsenz in der strategisch entscheidenden, rohstoffreichen Region benutzt werden. Die Intervention wird von ausgefeilten militärischen Planspielen unter Führung des Kommandos für Spezialoperationen begleitet werden. Das Unternehmen läuft unter dem Namen Operation Flintlock und wird mit einigen westafrikanischen und europäischen Streitkräften koordiniert. Es wird Mitte Februar beginnen.

    Amerikanische Kongressführer drängen auch auf einen neuen Waffengang in Nigeria und den umliegenden Regionen. Für den 2. Februar war ein Treffen des Vorsitzenden des Außenpolitischen Ausschusses des Repräsentantenhauses, Ed Royce, mit dem nigerianischen US-Botschafter, Ade Adefuye, anberaumt. Wie der nigerianische Guardian berichtet, ist Adefuye ein entschiedener Befürworter einer amerikanischen Intervention in Nigeria.

    Die Abgeordneten Patrick Meehan und Peter King forderten Mitte Januar in Briefen an Außenminister Kerry, dass die USA „einer umfassenden Strategie gegen die zunehmende Gefährlickeit Boko Harams“ folgen.

    Die Regierung Obama bereitet des Weiteren den Verkauf von Cobra-Kampfjets an die nigerianische Regierung vor, so der Guardian. https://www.wsws.org/de/articles/2015/02/06/boko-f06.html

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