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Im Dienste der Banken Mafia: Jean-Claude Juncker – Luxemburg-Leaks Steuertrickser vom Dienst

Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC), macht für die Deutsche Regierung vor Gerichten Gutachten, wenn wieder einmal Phantom Projekte viel Geld gekostet haben, um die Mafiösen Machenschaften zuvertuschen.
Viele Fragen, wer ein Mafiösen Construct, für Steuer Betrug, Geldwäsceh in Luxemburg aufbaute, und damit für die Internationale Mafia arbeitete, wirft die SZ in einem Artikel auf. So kann man bei der Banken Mafia in Europa mit Goldman & Sachs, durch Politische Korruption auch noch EU Kommission Präsident werden, wie es die Nghradeta nur in Italien schaffte, ihre Leute in diversen Regierungen zuletzt bei Berlusconi zu etablieren.
6. November 2014 12:40

Ihr Forum Luxemburg-Leaks: Ist Juncker noch tragbar?

vor 4 Wochen: Der nächste bezahlte NATO Verbrecher an der Macht: Jean-Claude Juncker

6. November 2014 15:30

Luxemburg-Leaks Steuertrickser vom Dienst

 

Das neue PwC-Gebäude in Luxemburg

(Foto: SVT, Schwedisches Fernsehen)

Die Firma lebt davon, Konzernen zu verraten, was das Steuerrecht des Großherzogtums so hergibt. Luxemburg-Leaks bringt die Prüfgesellschaft PricewaterhouseCoopers nun in Verlegenheit.

Von Bastian Obermayer, Katja Riedel und Michael Risel

Verheerend ist gar kein Ausdruck für das Desaster, vor dem die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC) steht. Hunderte geheime Steuerdokumente, die PwC für seine Kunden angefertigt hat, gelangten in die Hände von mehr als 80 Journalisten auf der ganzen Welt. Mehr noch: Über 500 dieser Dokumente lassen sich im Internet komplett nachlesen, auf www.icij.org.

 

Luxemburg-Leaks Klicken Sie sich durch die Geheimdokumente

Journalisten weltweit haben gemeinsam recherchiert. Nun sind mehr als 500 Steuerdeals öffentlich: die Aktenberge des Luxemburg-Leaks. Interaktiv

 

Die Deals, die Steuertricks und vor allem die vertraulichen Geschäftsbeschreibungen der Kunden sind jetzt für jedermann zugänglich. Das Bild des willigen Helfers derjenigen, die legal Steuern vermeiden und die dafür notwendigen Werkzeuge besitzen, kann den Beratern nicht gefallen.

Die Steuerminimierung von multinationalen Unternehmen gehört für das Unternehmen mit den drei Buchstaben zum Tagesgeschäft: PwC ist, global gesehen, das größte Unternehmen der „Big Four“, der vier großen Wirtschaftsprüfer, zu denen außerdem Deloitte, Ernst&Young und KPMG gehören. Das Geschäftsjahr 2013 hat PwC weltweit mit einem Umsatz von 34 Milliarden US-Dollar abgeschlossen, 8,8 Milliarden davon kommen aus dem Bereich Steuerberatung.

Im Geschäft der Steuerberater ist Verschwiegenheit die Geschäftsgrundlage. Wenn ein Beraterteam einem potenziellen Kunden ein Steuermodell vorgestellt hat und die Geschäftsräume wieder verlässt, darf nichts zurückbleiben. Kein Blatt Papier, kein USB-Stick mit der Präsentation, kein lesbares Wort auf irgendwelchen Flipboards. Selbstverständlich gibt es Verschwiegenheitserklärungen für die Beteiligten. Ein möglicher Grund dafür wurde Anfang 2013 bei einer Anhörung im britischen Unterhaus öffentlich, wo die Chefs der Steuerabteilungen der „großen Vier“ befragt wurden, wie sie arbeiten. Dabei kam zur Sprache, dass man für Konzerne schon Steuersparmodelle umsetzt, bei denen die Chance auch nur 50:50 Chance stehen, dass sie legal sind.

Die vier großen Prüfgesellschaften haben ein weltumspannendes Netz aufgebaut, in dem sie ihre Kunden mit den komplizierten Konstrukten versorgen, mit denen sich bestehende Gesetze weltweit so ausnutzen lassen, dass die Kunden am Ende Milliarden Steuern sparen. Es ist ein hoch spezialisiertes Wissen, stets optimiert und an Gesetzesänderungen angepasst, in hausinternen Schulungen weitergegeben und kreativ erweitert.

Besonders gut passt das System zu Luxemburg, einem der Orte, den die Steuerexperten einen „tax haven“ nennen, ein Steuerparadies. Dort hat PwC gerade eine neue Firmenzentrale hinstellen lassen. Noch ist rund um den „Crystal Park“ eine Baustelle, aber im Haus wird schon gearbeitet

Hier werden sie demnächst wieder Talente rekrutieren: Leute wie Salvador und Hasan, zwei der Gesichter, mit denen die Luxemburger Dependance des Beratungsunternehmens wirbt: jung, mit exzellentem Uniabschluss in Jura, wahlweise Wirtschaft plus Steuerrecht. Ehrgeizige Absolventen, die in den Großraumbüros daran tüfteln sollen, die Steuerstrukturen für Firmen zu optimieren, die in Luxemburg investieren oder sich dort ansiedeln wollen. Für PwC zu arbeiten, erzählt Werbegesicht Hasan, das sei vor allem auch menschlich bereichernd: besonders an jenen „staff days“ genannten Spaßtagen. Das sind Tage, an denen die Mitarbeiter schon mal in Cowboykostüme schlüpfen oder in wasserballartigen Kugeln versuchen, Fußball zu spielen. 30 Events organisiere man im Jahr, um die Mitarbeiter bei Laune zu halten, so wirbt PwC im Internet.

  1. Lupo
    November 12, 2014 um 2:18 pm

    „Luxleaks“: EU-Abgeordnete planen Misstrauensvotum

    Published: 12/11/2014 – 08:27 | Updated: 12/11/2014 – 11:19
    [Trotz lauter Rufe aus dem EU-Parlament will sich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will sich nicht zu den Steuer-Deals von Luxemburg äußern. Foto: EP]
    Trotz lauter Rufe aus dem EU-Parlament will sich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will sich nicht zu den Steuer-Deals von Luxemburg äußern. Foto: EP

    Die „Luxemburg-Leaks“ bleiben das Top-Gesprächsthema in Brüssel: EU-Parlamentarier wollen, dass sich Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Mittwoch vor dem Plenum rechtfertigt. Einige Abgeordnete planen sogar ein Misstrauensvotum. Der EU-Chef selbst ist jedoch abgetaucht.

    Die Linksfraktion im Europaparlament sammelt Unterschriften für ein Misstrauensvotum gegen Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Mindestens 76 Abgeordnete müssen dafür unterschreiben. Am Montagnachmittag hatte die Linke nach eigenen Angaben 52 Unterschriften sicher.

    Fraktionschefin Gabi Zimmer sagte, Juncker solle zurücktreten: „Er war noch nie der Richtige.“ In Luxemburg sei er „der beste Freund der Großkonzerne (gewesen), die mit Hilfe seiner Regierung Milliarden Euro sparten und unserem Gemeinwesen entzogen“, so Zimmer….
    http://www.euractiv.de/sections/eu-innenpolitik/luxemburger-steuer-affaere-juncker-soll-konsequenzen-ziehen-309931

  2. navy
    Juni 29, 2016 um 5:56 pm

    Bewährungsstrafen und Geldbußen im „Luxleaks“-Prozess
    Harald Neuber 29.06.2016
    Luxemburger Justiz spricht Urteile gegen Whistleblower. EU-Abgeordneter: Verfahren verletzt Rechtsempfinden der Bevölkerung

    http://www.heise.de/tp/news/Bewaehrungsstrafen-und-Geldbussen-im-Luxleaks-Prozess-3251180.html

  1. März 9, 2015 um 3:30 pm

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