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Bolivien, Brasilien, Venezuela – Der ausgebliebene Putsch

Wie sich die Bilder gleichen, mit Molotov Cocktails wie auf dem Maidan. Der Langzeit Verbrecher Jo Biden organisiert das Alles, identisch wie mit der Kosovo Mafia, Nazi Kriminellen auf dem Maidan usw.. und dann macht man Geschäfte

02.01.2015 / Ausland / Seite 6Inhalt

Der ausgebliebene Sturz

Jahresrückblick 2014. Heute: Venezuela. Aufstand der Opposition gescheitert. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten halten an

Von André Scheer
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–Christine Lagarde, die Präsidentin des Internationalen Währungsfonds (IWF), betätigte sich am 5. Dezember in Santiago de Chile als Analystin der lateinamerikanischen Politik. Die neuen Zusammenschlüsse von Staaten der Region wie Mercosur, ALBA, UNASUR seien »ein Teller Spaghetti« ohne klaren Nutzen. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro beschied der »Französin mit der Mentalität eines Gringos« tags darauf: »Wir sind frei vom IWF, von der Weltbank und von den Spaghetti, die die IWF-Präsidentin in ihrem Kopf hat.« Man brauche solche Ratschläge der Dame und ihrer Institution nicht: »Lateinamerika hat die Etappe der Wirtschaftsrezepte überwunden, die heute Europa zerstören.« Die IWF-Präsidentin solle sich ansehen, welche Folgen die Hungerpolitik ihrer Organisation in Spanien gehabt habe, das heute unter 27 Prozent Erwerbslosigkeit und 57 Prozent Jugendarbeitslosigkeit stöhne.

Auch am Ende des Jahres 2014 ist Venezuela auf der internationalen Bühne ein Akteur geblieben, der Alternativen zu den Rezepten der imperialistischen Hauptmächte vertritt. Zehn Jahre nach der Gründung der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) und als Mitglied der von Lagarde so geringgeschätzten Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) sowie des Gemeinsamen Südamerikanischen Marktes (Mercosur) ist Caracas eingebunden in regionale Strukturen, die sich der Dominanz des Nordens entziehen. Im kommenden Jahr wird Venezuela seine Stimme noch deutlicher hören lassen können, denn während der UN-Vollversammlung in New York wurde das Land mit Unterstützung aller Länder Lateinamerikas für zwei Jahre als nicht ständiges Mitglied in den Sicherheitsrat gewählt.

Dabei sah es Anfang des Jahres noch so aus, als drohe der Bolivarischen Revolution der Untergang in blutigen Auseinandersetzungen. Nachdem Proteste der Opposition am 4. Februar zunächst im Westen des Landes begonnen hatten, eskalierte am 12. Februar eine Demonstration von Regierungsgegnern in Caracas, als Vermummte versuchten, das Gebäude der Generalstaatsanwaltschaft im Zentrum der Hauptstadt zu stürmen. Es gab Tote.

….

https://www.jungewelt.de/2015/01-02/001.php

Kategorien:Geo Politik
  1. Januar 6, 2015 um 3:40 am

    Hat dies auf Weltpolitik rebloggt und kommentierte:
    Der ausgebliebene Putsch

  2. agron
    Februar 2, 2015 um 12:27 pm
    Venezuela's President Nicolas Maduro (Reuters/Carlos Garcia Rawlins) Maduro accuses Joe Biden of ‘bloody coup’ in Venezuela
    The US is behind the attempted coup in Venezuela – that is the accusation President Nicolas Maduro has leveled amid widespread protests back home. And it’s none other than Vice-president Joe Biden who’s behind the entire operation, Maduro alleges. 26
  3. navy
    April 19, 2015 um 3:38 am

    Obame erpresst nun Präsident von Suriname, Desi Bouterse, wo er eine nicht willige Regierung massiv kritisiert und den Staatspräsidenten erpresst. Identisch gegen Venenzuela sowieso.

    Über die willige Justiz und korrupte Staatanwälte (wie in Argentinien) organisiert man Haft Befehle, wegen angeblichen Drogen Schmuggel, obwohl die Amerikaner als Hintermänner das organisieren, um Staatsleute zu erpressen. wie auch mit Salih Berisha in Albanien.

    Obamas «Diplomatie» verbirgt sein Drangsalieren auf den Jamaika und Panama-Gipfeln
    von Wayne Madsen

    U.S. Präsident Barack Obama hatte auf dem CARICOM-Gipfel in Jamaika (Karibischen Gemeinschaft und Gemeinsamen Markt) und auf dem Gipfel der Staaten von Amerika in Panama eine Reihe von unangenehmen Begegnungen mit lateinamerikanischen und karibischen Führern. In Jamaika waren Staatsmänner wie Premierminister Roosevelt Skerrit der Republik Dominica anwesend. Skerrit hatte Obamas Sanktionspolitik gegen Dominicas Verbündeten Venezuela verurteilt und auch Washingtons Appell, dass die Regierung unter der Leitung von Präsident Nicolas Maduro eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA sei. Obama und seine Berater mussten peinlicherweise die Anklage gegen Venezuela für Bedrohung der nationalen Sicherheit während beider Gipfel „zurückfahren“.
    Voltaire Netzwerk | Washington, D. C. (USA) | 17. April 2015

    http://www.voltairenet.org/article187344.html

  1. April 7, 2016 um 11:02 am

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