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Geheime Projekte von Israel und Saudi Arabien

Parallel zu den US-Iran Verhandlungen

Exklusiv: Geheime Projekte von Israel und Saudi Arabien

von Thierry Meyssan
Damaskus (Syrien)
Die Antwort von Tel-Aviv und Riyad auf die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran befindet sich in der Verlängerung der Finanzierung des Gaza Krieges von 2008 durch Saudi Arabien: das Bündnis eines kolonialen Staates und einer fortschrittsfeindlichen Monarchie. Während der Nahe Osten sich auf eine Wende seiner Spielregeln für zehn Jahre vorbereitet, gibt Thierry Meyssan hier den Inhalt der geheimen Verhandlungen zwischen Riad und Tel Aviv.

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http://www.voltairenet.org/article187943.html

Kategorien:Allgemein
  1. Juni 29, 2015 um 3:06 pm

    Oskar Lafontaine spricht Klartext über die Weltpest USA brillante Rede!

    Komplett schwachsinnige Aussenpolitik, welche aktiv Krieg der US Verbrecher unterstützt

  2. anton
    Januar 2, 2016 um 4:15 pm

    die Ratten wie Martin Kobler nun in Libyen für die UN, wo der Vorgänger abgelöst werden musste, wegen totaler Korruption

  3. balkansurfer
    März 14, 2016 um 4:58 am

    Von Mexiko nach Afrika, Israels dunkle Geschichte der Ausbildung von Kriegsverbrechern, kriminellen Gangs & Repressionskräften

    Posted: 12 Mar 2016 11:56 PM PST

    Kit O’Connell

    Im Jahre 1989 wurde Israel beispielsweise vorgeworfen, paramilitärische Kräfte des kolumbianischen mörderischen Medellin-Drogenkartells trainiert zu haben. Es handelt sich hierbei um eine Gruppe, die für den Tod zahlreicher Regierungsbeamten, Polizisten und Zivilisten verantwortlich ist.

    AUSTIN, Texas — Trotz der Apartheidpolitik gegenüber den Palästinensern und anderen Minderheiten, wird Israel oft als die einzige Demokratie des Nahen Osten und als ein Land genannt, das die Menschenrechte in der Region schützt.

    Nicht nur widerspricht dieses öffentliche Bild vollkommen der Realität der brutalen israelischen Behandlung des besetzten Palästinas und dem institutionellen Rassismus des Landes; die israelische Regierung kann aber zusätzlich dazu auf eine Geschichte zurückblicken, die diktatorische Regime unterstützt und weltweit Menschenrechtsverletzungen begeht.

    Südlich der US-Grenze hat Israel seine Erfahrung mit der Unterdrückung einheimischer Aufstände genutzt, um Mexiko dabei zu unterstützen, die Zapatistas, eine dauernde Maya-Rebellion in der Chiapas-Region, niederzuschlagen. In einem Artikel von 2013 für Electronic Intifada, einem Nachrichten- und Aktivismusportal mit Fokus auf die Befreiung der Palästinenser, berichteten Jimmy Johnson und Linda Quiquivix, dass der neu ernannte Sicherheitschef für die Chiapas-Region, Jorge Luis Llaven Abarca, eng mit den Beamten des israelischen Verteidigungsministeriums zusammenarbeitet, um seine Streitkräfte zu trainieren.

    „Das ist vielleicht das erste Mal, dass die mexikanische Regierung öffentlich über die Koordinierung mit den Israelis in der Chiapas-Region gesprochen hat“, schrieben Johnson und Quiquivix. „Aber die Vereinbarung ist nur die letzte in der längeren Geschichte der militärischen Exporte Israels in die Region, eine Industrie, die auf die Erfahrungen in der Eroberung und „Befriedung“ Palästinas zurückgreift.“

    Die Zapatistas haben ihrerseits mehrfach ihre Solidarität gegenüber dem palästinensischen Volk bekundet. Nach den verheerenden Angriffen gegen Palästina in 2014 mit 2 000, größtenteils zivilen Opfern und mehr als 500.000 Obdachlosen, verurteilte ein Sprecher der Zapatistas den „israelischen Vernichtungskrieg“.

    Comandante Tacho wies gegenüber Israel auf Folgendes hin: „Das PALÄSTINENSISCHE Volk wird Widerstand leisten und wird sich erneut dagegen auflehnen. Sie werden weitermachen, und sie werden dann auch erfahren, dass wir Zapatista-Völker am anderen Ende der Welt sie heute wie damals mit unserem kollektiven Herzen umarmen.“

    Vor kurzem haben israelische Waffen- und Technologieunternehmen die US-Streitkräfte in einem geheimen Krieg an der US-Grenze, wie ihn der Journalist Abby Martin nennt, unterstützt.

    Außerhalb der USA, wurde Israel vielfach von der internationalen Gemeinschaft kritisiert, weil es Waffen und militärische Ausstattungen an aufgewühlte afrikanische Staaten verkaufte, obwohl diese wiederholt bei der Verübung von Kriegsverbrechen eingesetzt worden waren. Eine Untersuchung der Anwälte Itai Mack und Idan Landau, die im Mai 2015 von +972 Magazine, einem Blog, der sich um die Analyse von Israel und Palästina kümmert, veröffentlicht wurde, zeigte Folgendes auf: „Seit den 1960er Jahren führt Israel einen geheimen Krieg im Südsudan“. In Israel produzierte Waffen wurden wiederholt in Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen eingesetzt.

    Mack und Landau berichteten:

    „Trotz der Reaktion der Welt geht der geheime Krieg Israels im Südsudan weiter. Dies geht aus Berichten und Informationen von Menschenrechtsaktivisten hervor, die im Südsudan tätig waren oder sich immer noch im Südsudan befinden. Seit der Unabhängigkeit des Landes beliefert Israel dauernd die dortige Regierung mit seinen Waffen, Ausbildungskräften der Regierung und verschiedenen Sicherheitstechnologien. Es gibt auch eine Kooperation zwischen den Geheimdiensten der beiden Länder. Israelische Unternehmen haben auch ein internes Kontroll- und Überwachungssystem im Südsudan errichtet, das sie auch weiterhin instand halten.“

    Die Autoren wiesen auch darauf hin, dass die israelische Unterstützung der diktatorischen Kräfte im Südsudan an die israelische Unterstützung der despotsichen Regierung in Ruanda in den 1990er Jahren erinnert.

    Cartoon: Carlos Latuff

    Und im August 1989 entdeckte eine Ermittlung von Los Angeles Times durch Kenneth Freed ein Videotape israelischer Produktion, das israelische Ausbilder zeigte, die paramilitärische Streitkräfte der mörderischen Todeskommandos des kolumbianischen Medellin-Drogenkartells trainierte. Die LA Times berichtete hierzu:

    „Das 48-Minuten-Farbvideo zeigte klar den ehemaligen israelischen Oberst der Armee Yair Klein, der militärische und Ermordungsausbildungen für ungefähr 50 Menschen, inklusive eines als Vladimir bekannten Kartellmitglieds, anbot. Andere, Hebräisch sprechende Ausländer wurden auf dem Videotape gezeigt und auch gehört.“

    Vladimir und andere Mitglieder des Medellin-Kartells wurden in jenem Monat in Verbindung mit den Ermordungen vier kolumbianischer Richter und von neun Gerichtsbeamten verhaftet.

    In einer Analyse vom September 2015 für Electronic Intifada mit dem Titel „Die israelische Waffen schüren Gräueltaten in Afrika“ merkte Rania Khalek an, dass die Unterstützung der Unterjochung als ein Teil einer langen israelischen Tradition bezeichnet werden kann.

    „Durch den Jahrzehnte langen Landraub und die Jahrzehnte lange Kolonisierung des palästinensischen Landes und dessen Ressourcen hat sich Israel eine einzigartige Erfahrung angeeignet, um Andere dabei zu unterstützen, den Widerstand zu unterdrücken und die kolonialistische Beute zu erhalten“, so Raina Khalek.

    Übersetzt von Milena Rampoldi میلنا رامپلدی

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