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PaulCraigRobertsMord ist Washingtons Außenpolitik

by Paul Craig Roberts                                         Übersetzung von FritztheCat

04.03.2016

Washington hat eine lange Historie im Massakrieren von Menschen, zum Beispiel die Vernichtung der Prärie-Indianer durch die Kriegsverbrecher der Union, Sherman und Sheridan. Oder die Atombomben auf die japanische Zivilbevölkerung. Aber Washington ist vom gelegentlichen Massakrieren zum hauptberuflichen Massakrieren übergegangen. Seit dem Clinton Regime ist das Massakrieren von Zivilisten zu einem bestimmenden Merkmal der Vereinigten Staaten von Amerika geworden.

Washington ist verantwortlich für die Zerstörung von Jugoslawien und Serbien, Afghanistan, Irak, Libyen, Somalia und einem Teil Syriens. Washington hat den saudischen Angriff auf Jemen ermöglicht, die ukrainischen Angriffe auf ehemalige russische Provinzen und die israelische Zerstörung Palästinas und des palästinensischen Volkes.

Der mörderische Amoklauf Amerikas durch den Nahen Osten und Nordafrika wurde von den Europäern ermöglicht. Sie haben die diplomatische und militärische Rückendeckung für die Verbrechen Washingtons bereitgestellt. Jetzt erleiden die Europäer die Konsequenzen. Sie werden von Millionen von Flüchtlingen aus den Kriegen Washingtons überrannt. Die deutschen Frauen, die von Flüchtlingen vergewaltigt werden, können sich bei ihrer Kanzlerin beschweren, einer Marionette Washingtons, sie hat das Gemetzel ermöglicht, vor dem die Flüchtlinge nach Europa fliehen.

In dem unten gelinkten Artikel weist Mattea Kramer darauf hin, dass Washington zu seinen Verbrechen den Massenmord an Zivilisten durch Drohnen und Lenkraketen hinzufügte, mit Angriffen auf Hochzeiten, Beerdigungen, Fußball spielende Kinder, medizinische Einrichtungen und Wohnungen. Nichts illustriert die Abwesenheit einer moralischen Integrität und eines moralischen Gewissens des amerikanischen Staates und der Bevölkerung, die so etwas toleriert, als die galante Missachtung tausender Ermordeter als „Kollateralschaden“.

Sollte es von den Vasallen Washingtons in Europa, Kanada, Australien und Japan irgend einen Aufschrei gegeben haben, dann war er zu schwach um ihn in den USA zu vernehmen.

Wie Kramer sagt: die aussichtsreichen amerikanischen Präsidentschaftskandidaten streiten darum, wer die schlimmsten Kriegsverbrechen begehen wird. Einer der führenden Kandidaten [Anm.d.Ü.: Trump ist inzwischen zurück gerudert] wirbt für Folter, obwohl sie nach US und internationalen Gesetzen verboten ist. Der Kandidat behauptet: „Folter wirkt“ – als wäre das eine Rechtfertigung – entgegen der Tatsache, dass Experten wissen, dass sie nicht funktioniert. Fast jeder Gefolterte sagt irgendwas, damit die Folter aufhört. Die meisten Gefolterten im „Krieg gegen den Terror“ haben sich als Unschuldige herausgestellt. Sie kennen die Antworten auf die Fragen nicht, selbst wenn sie dazu bereit waren, ehrliche Antworten zu geben. Alexander Solschenizyn weist darauf hin, dass sowjetische Dissidenten, die vor einer Verhaftung und Folter der sowjetischen Geheimpolizei bedroht waren, irgend welche Namen auf Grabsteinen auswendig lernten. Dann konnten sie diese Namen als die ihrer Komplizen nennen. So konnten die Folteropfer mitmachen ohne Unschuldige zu gefährden.

Es ist ohne Hirn und Verstand, dass Washington Invasionen, Bombardierungen und Drohnenmorde als Hauptwaffe gegen Terroristen einsetzt. Es zeigt eine Regierung bar jeder Intelligenz, nur aufs Töten konzentriert. Sogar ein Narr versteht: „Gewalt erzeugt Terroristen“. Washington hat nicht mal die Intelligenz von Narren. [Anm. DOK: Wobei man die Frage stellen muss, ob der militärisch-industrielle Komplex nicht doch sehr wohl zielgerichtet und strategisch handelt, wenn er durch Mord und Totschlag Terroristen und Flüchtlinge produziert.]

Der amerikanische Staat unterwirft jetzt US-Bürger einer Hinrichtung ohne ordentliches Gerichtsverfahren, trotz des strikten Verbots durch die US-Verfassung. Die Gesetzlosigkeit Washingtons gegenüber anderen hat sich jetzt auf das amerikanische Volk ausgeweitet.

Die einzig mögliche Schlussfolgerung: unter Clinton, George W. Bush und Obama ist die US-Regierung zu einer gesetzlosen, kriminellen Organisation geworden. Eine Gefahr für die gesamte Welt und seine eigenen Bürger.


Paul Craig Roberts (* 3. April 1939) ist ein US-amerikanischer Ökonom und Publizist. Er war stellvertretender Finanzminister während der Regierung Reagan und ist als Mitbegründer des wirtschaftspolitischen Programms der Regierung Reagans (“Reaganomics”) bekannt.[1] Er war Mitherausgeber und Kolumnist des Wall Street Journal, Kolumnist von Business Week und dem Scripps Howard News Service. Er wurde bei 30 Anlässen über Themen der Wirtschaftspolitik im Kongress um seine Expertise gebeten.

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