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NATO Morde: Yves Chandelon, der die Geld Quellen des Internationalen Terrorismus untersuchte

Dezember 27, 2016

Alles erinnert an den Mord an David Kelly, einem Insider der die Lügen von Tony Blair zum Irak Krieg outete und kurz darauf tod war. Der höchste Ermittler der NATO, rund um die Finanzierung der Internationalen Terrorismus starb nun mit einer Waffe in der Rechten Hand, obwohl er Links Händer ist und sich verfolgt fühlte. Alles erinnert auch an den Tod des höchsten US Ermittlers John P. O’Neill, dessen Verwunderung wie Islamische Terroristen, trotz Einreise Verbot in die USA zu Visas mit Hilfe des CIA kamen und Frei reisen konnte. John P. O’Neill und Georg Tenet, warnten die Bush Sicherheits Chefin Condelli Rice, wenige Tage vor dem 11.9.2001 vor so einem Anschlag und Nichts geschah.

2002 war O’Neill Gegenstand eines Dokumentarfilms der amerikanischen Fernsehsendung Frontline mit dem Titel The Man Who Knew.[1]

Drogen- Menschen Schmuggel, Asylanten und Migranten Mafia und NGO, waschen ihr Geld vor allem über US Banken, Deutsche Bank und ganz vorneweg: City Bank und HSBC Bank. Vorgänger war die Iran Contra Affäre, mit der BCCI Bank, wo prominente US Politiker ihre Waffen und Drogen Geschäfte abwickelten, inklusive Bill und Hillary Clinton einem Erpressungs und Betrugs Kartell.

In diesem Verbrecher Kartellen rund um die Migranten Mafia, Geldwäsche (nur in Deutschland ist Geldwäsche erlaubt, der Ankläger muss den Nachweis führen, das es OK Gelder sind, und nicht der Verbrecher, woher er das Geld hat), Drogen Handel und Kriminelle wie Angela Merkel, Joschka Fischer, Guido Westerwelle oder wie immer: Frank Walter Steinmeier. 50 % aller Deutschen Politiker sind wie im Kommunismus nie auf Kreis Ebene als Kandidat aufgestellt worden, sondern korrupte Parteibuch Banditen.

USA Modell des Kampfes gegen den Terrorismus

USA Modell des Kampfes gegen den Terrorismus

Die verdeckte Strategie der NATO

Bir hafta içinde üç ölüm: Bu kez NATO denetçisi Yves Chandelon başından vurularak öldürüldü

Wenn an die Spitze der NATO-Führungsmacht USA ein Präsident gerät, der NATO-skeptisch ist, wird die verbleibende Zeit bis zur Inauguration am 20. Jänner 2017 genutzt, um vollendete Tatsachen zu schaffen. Daran wirkt auch die EU mit, in der intensiver denn je über eine gemeinsame Armee diskutiert wird und wo man es nicht wagt, Sanktionen gegen Russland allein aufzuheben. Tatsächlich ist Angela Merkel brav für eine Verlängerung, während die nächste (slowakische) Ratspräsidentschaft sie beenden will.

Geopolitik kennt keine Friedenszeiten und keine Feiertage, sondern Menschen, die sich damit befassen, nutzen Weihnachten, um Neues ins Netz zu stellen. Deshalb finden wir bei Global Research eine Analyse zum Tod zweier russischer Diplomaten und eines hochrangigen NATO-Mitarbeiters, der sich u.a. mit dem Vorgehen gegen die Finanzierung von Terrorismus befasst hat. Yves Chandelon soll sich erschossen haben, ist jedoch Linkshänder und man fand die Waffe in seiner rechten Hand; sein Umfeld berichtete, dass er in letzter Zeit seltsame Anrufe bekam und das Gefühl hatte, dass ihm jemand folgte. Er war in seinem Beruf durchaus erfolgreich, da die Geldflüsse zu Terroristen in zahlreiche mit der NATO verbündete Staaten und in die Türkei zurückverfolgt werden konnten.

Am 19. Dezember wurde der russische Botschafter in der Türkei Andrej Karlow erschossen, als er eine Ausstellung eröffnen wollte, die normalisierte Beziehungen zwischen beiden Staaten unter Beweis stellen sollten. Der als Polizist ausgebildete Täter soll sich für die Befreiung Aleppos gerächt haben, die aber auch einen Rückschlag für von der NATO verfolgte Ziele bedeutet. Wie Sibel Edmonds, die als FBI-Whistleblowerin bekannt wurde, in einem der eingebundenen Videos betont, macht es wenig Unterschied, ob man von NATO, CIA oder dem in der Türkei verdächtigten Gülen-Netzwerk spricht.

Wenige Stunden nach der Ermordung Karlows wurde Petr Polshikow, ein Berater der Lateinamerika-Abteilung des russischen Außenministeriums, in seiner Moskauer Wohnung erschossen aufgefunden. Edmonds weist hier darauf hin, dass Polshikow in einem sehr gut gesicherten Appartementkomplex lebte und die unter der Spüle entdeckte Tatwaffe nicht unbedingt für einen Profi spricht, sondern ein Motiv im familiären Umfeld möglich ist. Wir können auch noch den Absturz einer Maschine des russischen Verteidigungsministeriums auf dem Weg nach Syrien in die Liste ausgeschlossen aufnehmen, die einen Chor, einige Journalisten und Ärzte an Bord hatte. Zunächst meldeten dies auch russische Medien ganz neutral, während inzwischen ein Anschlag nicht ausgeschlossen wird (was dann auf ausgeschlossen korrigiert wird). Es werde bei Militärmaschinen nicht so genau kontrolliert wie bei zivilen, heißt es kryptisch dazu; man hat eine Untersuchungskommission zum Absturzort geschickt.

Klar ist, dass unverhohlene Drohgebärden selten sind und nicht jeder Handlung vorangehen, doch der frühere stellvertretende CIA-Chef Michael Morell warnte Putin, dass er für angebliche Beeinflussung der US-Wahl eine schmerzvolle Reaktion erhalten wird. Der Clinton-Unterstützer Morell ist auch Österreich in seiner CIA-Zeit insofern verbunden gewesen, als dass er zweimal kurz in Wien war, als die SPÖ auf Berufsheer-Kurs gebracht wurde. Verdeckte NATO-Einflussnahme auf Verteidigungsministerium und SPÖ ist eines der Tabus der österreichischen Politik, mit dem sich auch der (überschätzte) derzeitige Minister nicht auseinandersetzen will. Geopolitisch gedacht, hätte Syrien nach der Blaupause der Farbrevolutionen oder Regime Changes längst abgehakt sein sollen, doch es kam anders.

Da der syrische Staatschef Bashar Al-Assad in Einklang mit internationalem Recht Russland um Unterstützung ersucht hat, werden die vom „Westen“ finanzierten „Rebellen“ bzw. Terroristen immer weiter zurückgeschlagen. Deshalb schreibt man russischen und syrischen Truppen Gräueltaten gegenüber der Zivilbevölkerung zu und vergisst über die syrischen Kinder ganz jene, die im Jemen von Saudi Arabien bombardiert werden. Russische Streitkräfte sind jetzt dabei, die Provinz Idlib zu befreien, was der NATO wohl wieder nicht ins Konzept passt.  Versuche, einen Keil zwischen Russland und die Türkei zu treiben, scheitern bislang, da ein „Turkish Stream“-Pipeline-Abkommen unterzeichnet wurde. Als am 24. November 2015 ein russischer Kampfjet wegen angeblicher Verletzung des türkischen Luftraums abgeschossen wurde, sollte dies wohl eine russische Reaktion provozieren, die auf NATO-Seite Beistand nach Artikel 5 des Nordatlantikvertrags gebietet.

sanktionenTwitterfund

Es war jedem sofort klar, dass man gerade darauf gelauert haben musste, da Luftraumverletzung für wenige Sekunden schon wieder vorbei ist, kaum dass sie bemerkt wird. Deshalb wies Willy Wimmer dann auch darauf hin, dass eine US-NATO- und eine saudische Awacs-Maschine involviert waren. Die russischen Suchoj starteten übrigens von der Basis Latakia, die auch Zielflughafen der ins schwarze Meer gestürzten Tupolew 145 war, wo russischen Soldaten das wichtigste Fest im Jahr (Neujahr) verschönert werden sollte. Die syrische Hafenstadt Latakia wird auch als „provisorische“ russische Basis beschrieben.  Experten zufolge ist die Tupolew 145 eine „sehr sichere Maschine“, die man auch mit Triebwerksausfall notlanden kann. Da kein Notsignal kam und das Flugzeug sieben Minuten nach dem Start abstürzte, müsse etwas „Extremes“ passiert sein. Allerdings startete es von einem Flughafen mit gewissen Besonderheiten, da man nur in einer Richtung landen und abheben kann.

Was die ständigen Behauptungen von Obama, Clinton, Morrell und Co. betrifft, wonach Russland Clinton den Sieg kostete (weil ja nicht sein kann, dass die Bevölkerung sie nicht wollte) fordert WikiLeaks jetzt den Noch-Präsidenten auf, die angeblichen CIA-Dokumente vorzulegen, welche Putins Rolle belegen sollen. Auf der anderen Seite kommt man im Mainstream, der die „The Russians Did It“-Story zu verbreiten hat, mit hanebüchenen Geschichten wie jener von Bana aus Aleppo durch. Das siebenjährige Mädchen, das auf sekundenkurzen Videos gerade ein, zwei Worte auf Englisch zögernd sagen kann, soll aus jenem Teil Aleppos getwittert haben, wo es seit Wochen weder Strom noch Internet gibt. Darauf wies die in den USA lebende bolivianische Schauspielerin Carla Ortiz hin, die sich vor Ort ein Bild machte. Während sich Trump für einen „sehr netten Brief“ bedankt, den ihm Putin zu Weihnachten geschrieben hat („his thoughts are so correct“), beharrt „die EU“ auf weiteren Sanktionen gegen Russland.

In der geschürten Stimmung wird die Ermordung des russischen Botschafters gefeiert wie in der New York Daily Mail. Dabei soll es in Zukunft auch keine Abweichung vom Mainstream mehr geben, bedenkt man, dass die EU nach der Wahl Donald Trumps eine „effektive und echte“ EU-Sicherheitsunion auf Schiene brachte. Dazu sagt er Autor und Historiker Wolfgang Effenberger, dass man dies nur „mit einem ausgesprochen wirksamen Sicherheitsapparat“ bewerkstelligen kann: „Dazu müssen die Freiheiten der Bürger kräftig eingeschränkt und die Kompetenzen der Sicherheitsbehörden umfassend ausgedehnt werden. Am Ende steht der kalte Polizeistaat. Die Staatssicherheitsapparate aus dunklen Zeiten werfen ihre Schatten voraus. Angesichts der heutigen elektronischen Überwachungsmittel dürften die vergangenen Schutz und Sicherheit versprechenden Repressionssysteme noch harmlos wirken.“

Sibel Edmonds warnt auf ihrer Seite Newsbud davor, dass der Kampf gegen „Fake News“ zur Intensivierung der Kriegsführung auf dem Gebiet der Informationen ist. Bereits im Oktober, rund einem Monat vor der EU-Wahl, sprach der ehemalige ARD-Korrespondent Christoph Hörstel von Krisenszenarien. Diese sind für niemanden zu übersehen, da wir alle dazu aufgefordert werden, Vorräte anzulegen, was sich rund ein Viertel der Bevölkerung gar nicht leisten kann. Das bedeutet, dass diese Menschen als verzichtbar gelten; davon abgesehen, dass die Vorstellung absurd ist, sich auf 14 Tage ohne unsere gewohnte Versorgung (z.B. aus dem Supermarkt) vorzubereiten. Wie an anderer Stelle erwähnt, sieht eine CIA-Studie aus dem Jahr 2008 Bürgerkrieg in Europa bis 2020 vor, der deswegen ausbricht, weil muslimische Clans Teile von Ballungsgebieten unter ihre Kontrolle bringen.

Aus der Sicht der „rogue CIA“, die gegen Trump kämpft, macht es auch Sinn, auf Islamisten zu setzen statt zu erwarten, dass sich die einheimische Bevölkerung bis zu Kampfhandlungen gegeneinander aufhetzen lässt. Es ist keinerlei Gegenwehr gegen Masseneinwanderung, sondern im Gegenteil weitere Kollaboration von denen zu erwarten, die sich als „links“ oder / und „menschlich“ verstehen, wie man auch nach dem Terror von Berlin sehen konnte.

https://alexandrabader.wordpress.com/2016/12/25/die-verdeckte-strategie-der-nato/

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  1. lando
    Dezember 27, 2016 um 6:39 pm

    Solange die Welt den wertlosen Dollar nimmt, geht das kriminelle Theater weiter.

    US-Truppen sollen wohl für immer in Afghanistan bleiben

    Shabbir H. Kazmi

    Vor etwa fünf Jahren begann ich über Geopolitik in Südasien und Mittelost/Nordafrika zu schreiben. Ziel war es, meine Ansichten mit Lesern auf aller Welt zu teilen, besonders den Denkfabriken in den Vereinigten Staaten von Amerika. Im Lauf der Jahre behandelte ich hauptsächlich 1) die Stellvertreterkriege in Afghanistan, Irak und Syrien, 2) die Jahrzehnte anhaltende Verhängung von Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, 3) den Einsatz von Erdöl als Waffe, 4) die melodramatischen Geschichten im Namen von Regierungswechseln, 5) die Schaffung von Phantomen wie Taliban, Al Qaeda und ISIS und 6) die verlogenen Medien des Westens.

    Der Titel meines zweiten Artikels in meinem Blog, den ich 2012 verfasste, lautete: „Werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihre Truppen 2014 aus Afghanistan abziehen?“ Obwohl meine Kenntnisse über internationale Beziehungen oder Geopolitik damals noch bescheiden waren, kam ich doch zu der Schlussfolgerung, dass die Vereinigten Staaten von Amerika niemals ihre Truppen aus Afghanistan abziehen werden.

    Meine Schlussfolgerung beruhte auf der Tatsache, dass eine Präsenz der US-Truppen in Afghanistan einen sicheren Ausgangsort für grenzüberschreitende Aktionen nach Pakistan, Iran, China und in einige der energiereichen zentralasiatischen Länder bietet.

    Ich hatte bewusst vermieden, Drogen als einen der Hauptgründe für die Besetzung Afghanistans durch Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika anzuführen, aber ein Leser brachte rasch diesen Punkt zur Sprache. Wenn man die Sache mit kühlem Kopf betrachtet, dann kann das ein entscheidender Grund sein, weil dadurch die Kontrolle über den Drogenhandel und auch über das Geld erreicht wird, das Militanten bezahlt werden muss, damit sie rücksichtslos die Unschuldigen umbringen und die Welt ständig in Angst halten.

    Es darf auch gesagt werden, dass Afghanistan eine Ausbildungsstätte geworden ist für die Schulung von Söldnern und Leuten aus aller Welt, um in den rauen Bergen Afghanistans ausgebildet zu werden. Auch sie werden mit dem Geld bezahlt, das mit dem Anbau von Mohn erwirtschaftet wird.

    Geboren und aufgewachsen im kriegsgeplagten Afghanistan sind die Einheimischen „blutdürstig” geworden und leiden unter Ruhelosigkeit. Ironischerweise bringen sie nicht nur ihre eigenen Landsleute um, sondern begeben sich auch in Gegenden, wo von den Supermächten Konflikte geschaffen worden sind, um ihre Lust zu befriedigen. ….
    http://antikrieg.com/aktuell/2016_12_26_ustruppen.htm

  2. hondra
    Februar 15, 2020 um 5:50 am

    Alles diente der Welt Herrschaft

    Die erfundenen Massen Vernichtungs Waffen führten zum Einmarsch, mit einem Lügner des BND, der damit ein schönes Leben in Deutschland bekam. „Curveball“

    Abwahl ohne Wahlen
    27. April 2002 Craig Morris

    Wenige Tage nach der Absetzung des Klimaforschers Robert Watson als Chef des IPCC gelang den USA letzten Sonntag eine weitere Blockade gegen einen ihnen unlieben NGO-Chef

    Bereits am 16.4. hatte George Monbiot im Guardian vorhergesagt, dass die USA den Brasilianer Jose Bustani als Chef der Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons (OPCW) aus dem Amt jagen würden. Die Bush-Regierung hatten ihn nämlich für eine angebliche Mißwirtschaft in der OPCW verantwortlich gemacht und die Initiativen der Organisation heftigst kritisiert. Dabei war Bustani, der die OPCW seit ihrer Gründung vor sechs Jahren leitete, just im Mai 2000 zu einer weiteren fünfjährigen Amtszeit einstimmig gewählt. Was hat er in diesen knappen zwei Jahren verbockt, dass man ihn auf einmal entlassen wollte?

    Frage eines Besuchers beim UN-Gebäude: Wie viele Menschen arbeiten hier?
    Antwort der Führerin: Ungefähr die Hälfte“
    Witz aus „UN for Beginners“

    Monbiot, der Bustani als einen Mann beschreibt, „der in den letzten fünf Jahren wahrscheinlich mehr zum Weltfrieden beigetragen hat, als überhaupt irgendein anderer“, sieht in diesem Vorfall eine eindeutige Einmischung der USA in einen internationalen demokratischen Prozess.

    Den USA missfielen Bustanis Versuche, den Irak zu überreden, OPCW-Inspektoren ins Land zu lassen, um Iraks Arsenal an chemischen Waffen zu besichtigen, denn wenn sie nichts gefunden hätten, wäre das größte Argument für einen militärischen Angriff der USA gegen den Irak entkräftet. Außerdem wollte Bustani seine Inspektoren auch in die USA schicken, wo auch an C-Waffen gearbeitet wird. https://www.heise.de/tp/features/Abwahl-ohne-Wahlen-3425017.html

    • balkansurfer
      Dezember 15, 2020 um 3:42 pm


      Die NATO-Kriegs-Strategie und ihre Vorkriegspropaganda 15. Dezember 2020 um 9:20 Ein Artikel von Bernhard Trautvetter | Verantwortlicher: Redaktion


      Die NATO misst für ihre Meinungsmache mit zweierlei Maß, um die Bevölkerung näher an den nuklearen Untergang heranzuführen: Was die NATO Russland vorwirft, praktiziert der NATO-Staat Türkei seit 1974 auf Zypern. Dennoch werden aktuelle Pläne zur Aufrüstung mit einer „Annexion“ durch Russland begründet. Von Bernhard Trautvetter.Die NATO erklärt seit Jahren, dass das Handeln Russlands in der Krim-Krise den Bruch markiert, an dem sich für den sogenannten freien Westen ein neues Sicherheitsumfeld ergab. Am 1. April 2014 las man in der Süddeutschen Zeitung:

      “Durch die Krim-Annexion habe Moskau die Prinzipien der Partnerschaft untergraben, erklärt die Allianz. Und setzt die militärische Zusammenarbeit mit Russland aus.”


      Gebetsmühlenartig hämmern die Militärs ihre Narrative in die Gehirne der Menschen, um ihre Hochrüstung, ihre Abschreckungs- und Kriegsstrategie-Planung vor der Öffentlichkeit und den Verantwortlichen in den Staatsführungen zu rechtfertigen, wie die WELT am 8.11.2017 berichtete:

      “Rund drei Jahrzehnte nach Ende des Kalten Krieges verstärkt die NATO erstmals wieder ihre Kommandostrukturen. Die Verteidigungsminister der Bündnisstaaten berieten in Brüssel über die Pläne für den Aufbau von zwei neuen Hauptquartieren. Sie sind Reaktion auf die als aggressiv wahrgenommene Politik Russlands. ‚Die Kommandostruktur muss sich verändern, wenn sich das Sicherheitsumfeld verändert‘, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg.”


      Hierbei geht es nicht nur um Kommando-Strukturen, sondern auch Rüstungsprogramme, denen sich auch noch die Europäische Union anschloss: Der sogenannte Europäische Vereidigungsfonds, die militärische Kooperation von EU-Staaten im Pesco-Pakt, EU-Battlegroups und weitere Militär-Projekte wie die militärische Mobilität, all das ist darauf gerichtet, gemeinsam mit der NATO das EU-Gebiet zu „verteidigen“. Der Blick auf die Landkarte macht deutlich: Diese Militarisierung richtet sich gegen Russland. Erhärtet wird dies durch verschiedene NATO- und Bundeswehr-Strategiepapiere wie dieses zur NATO-Vorne-Präsenz EWFP:

      “Als Reaktion auf die völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch Russland und eine fortgesetzte Destabilisierung der Ukraine wurde auf dem NATO-Gipfel in Warschau im Juli 2016 beschlossen, ab 2017 im Rahmen der Enhanced Forward Presence (EFP) in den drei baltischen Staaten und in Polen jeweils … eine sogenannte Battlegroup einzusetzen.”


      Die NATO-Propaganda rechtfertigt mit der Krim auch noch die nukleare Hochrüstung, wie Medien berichten:

      “… so bestätigen die Experten: Ein neuer Präsident könnte das Arsenal schnell ausbauen und aufstocken. Auslöser für das Wettrüsten: Die Ukraine-Krise.”


      Die NATO hatte demgegenüber die von ihr ‘Modernisierung’ genannte Weiterentwicklung der nuklearen Arsenale in Europa schon lange vor der Zuspitzung der Ukraine-Krise beschlossen, wie Studien von 2012 beweisen (etwa hier oder hier). Die Desinformation der NATO-Militärs wirft die Frage auf, welche militärische Strategie dahinter steckt. Der Spiegel schrieb dazu am 16. Mai 2012:

      “Im Kriegsfall könnten Tornados des Jagdbombergeschwaders 33 der Bundeswehr mit ihnen bestückt werden und sie unter der Kontrolle der USA einsetzen.”


      Aktuelle NATO-Pläne, „Annexionen“ und die Zypern-Frage


      Aktuell plant die Bundeswehr die Anschaffung von F18-Jagdbombern von Boeing, deren wesentlicher Zweck der Einsatz im Atomkrieg ist: Diese Luftwaffen-Jets können die neuen nuklearen Arsenale aufnehmen und in Reichweite eines Zielgebietes ausklinken. Das kostet in der Anschaffung an die zehn Milliarden Euro und zieht weit höhere Nachfolgekosten nach sich. Das Geld für das Damoklesschwert über der Existenz jedes Menschen fehlt dann in der Daseinsvorsorge, Gesundheit, Ökologie, Infrastruktur und Bildung.


      Nun implodiert auch noch die NATO-Legende, derzufolge man nur auf die „Veränderung des Sicherheitsumfeldes nach der Krim-Krise“ reagiere, ganz aktuell und erneut: Die NATO misst für ihre Propaganda mit zweierlei Maß, um die Meinungsbildung in ihrem Sinn zu manipulieren und die Bevölkerung näher an den nuklearen Untergang heranzuführen:Was die NATO Russland vorwirft, praktiziert der NATO-Staat Türkei seit 1974 auf Zypern: Die gewaltsame Landnahme Nordzyperns will die türkische Staatsführung aktuell in die Richtung einer Annexion weiter ausbauen: Recep Tayyip Erdogan erklärte kürzlich, eine “Wiedervereinigung der Insel sei chancenlos. Jetzt müsse über die Etablierung zweier souveräner, international anerkannter Staaten verhandelt werden.” (Frankfurter Rundschau, 14.12.2020)


      Er eröffnet seine Salami-Taktik zur Umsetzung seines Rechtsbruches mit dem Plan zur Besiedelung der Badestadt Varosha im türkisch besetzten Teil Zyperns. Dazu stellt der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages in einer von Sevim Dagdelen (LINKE) aufgetragenen juristischen Studie fest:

      “…Die Öffnung und türkisch-zyprische Besiedlung Varoshas erscheint dann in diesem Sinne als ein unzulässiger Schritt in Richtung einer Zementierung der Teilung Zyperns….”

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=68004

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