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Kriegs Verbrecher: SEAL Navy Team 6

Die Verbrechen des SEAL Team 6

Veröffentlicht in: Militäreinsätze/Kriege, Terrorismus, Wertedebatte

Offiziell bekannt als die Naval Special Warfare Development Group (etwa „Marineeinheit zur Entwicklung spezieller Kriegsführung“) ist das SEAL Team 6 heute die meistgerühmte Spezialeinheit des US-Militärs. Jedoch verbirgt sich hinter den Heldensagen eine dunklere, besorgniserregende Geschichte von „Rachefeldzügen“, ungerechtfertigten Tötungen, Verstümmelungen und anderen Gräueltaten – ein Muster krimineller Gewalt, das kurz nach dem Afghanistankrieg begann und von den Befehlshabern toleriert und vertuscht wurde. Von Matthew Cole (gekürzte Fassung aus „The Intercept“, Übertragung aus dem Englischen: Johannes Schlipf)

1 Das Hochzeitsfest-Massaker

Am Nachmittag des 2. März 2002 waren Lieutenant Commander Vic Hyder und mehr als zwei Dutzend SEAL-Team-6-Operator an Bord zweier Chinook-Helikopter unterwegs nach Ost-Afghanistan in der Hoffnung, innerhalb weniger Stunden Osama bin Laden zu töten oder gefangen zu nehmen.

Früher am selben Tag hatte der Führungsstab des Joint Special Operations Command (JSOC, die Gemeinsamen Sondereinsatzkräfte des Militärs und der Geheimdienste) die SEALs zusammengetrommelt, nachdem sie in der Videoübertragung einer Predator-Drohne beobachtet hatten, wie ein Mann, den sie für bin Laden hielten, sich in einem Konvoy, bestehend aus drei oder vier Fahrzeugen, in das Shah-i-Kot-Tal absetzte, wo sich al-Qaeda-Truppen verschanzt hatten. Obwohl in dem Video keinerlei Waffen erkennbar waren und die Vermutungen, dass es sich bei dem Konvoy um al Qaeda handelte, nur darauf beruhten, dass der Mann ein weißes Gewand trug und die anderen ihm Respekt zollten, befürchteten die Generäle, dass ihnen bin Laden wieder entwischen könnte, wie erst Monate zuvor in den Tora-Bora-Bergen. Das war der entscheidende Moment, bin Laden zu töten und den Krieg nach nur sechs Monaten zu beenden. Doch die Fahrzeuge schienen über die pakistanische Grenze fliehen zu wollen. Die Mission lief unter dem Code-Namen „Objective Bull“.

Das unwegsame Gelände, bestehend aus schroffen Höhenzügen und ausgetrockneten Flusstälern, hatte schon oft als letzte Rückzugsmöglichkeit vor Pakistan gedient. Die Spezialeinsatz-Helikopter näherten sich dem Konvoy von Norden und Westen, während Jets der Air Force zwei Bomben abwarfen, welche die Fahrzeuge zum Stehen brachten und auf der Stelle einige Menschen töteten. Das war anscheinend nicht im Sinne der SEALs, die laut Aussage eines ehemaligen Mitglieds, das an der Mission teilnahm, genügend Zeit gehabt hätten, den Konvoy vor der pakistanischen Grenze zu stoppen. „Der Grund, warum die SEALs bestehen, ist, um Bomben und Kollateralschäden zu vermeiden“. Als Überlebende versuchten zu fliehen, hörte Hyders Team, wie der Konvoy zur Freifeuerzone erklärt wurde, was den Chinook-Schützen erlaubte, auf jeden zu schießen, den sie als Bedrohung wahrnahmen, egal ob er bewaffnet war oder nicht. Die SEALs hatten keine Befehlsgewalt über die Helikopter-Schützen. Als die beiden Teams schließlich aus den Helikoptern stiegen, bot sich ihnen eine grausame Szene: Unter den Toten waren Männer, Frauen und ein kleines Mädchen, im Fahrzeug befanden sich ein, zwei Gewehre wie in Afghanistan üblich, und keiner trug Militärkleidung oder zusätzliche Munition. „Das waren Familienwaffen“, sagte der pensionierte SEAL.

Von einer Anhöhe aus blickten sie ungläubig auf weitere Tote, Frauen und Kinder und einen Mann, der anscheinend versucht hatte, sie zu schützen. Andere SEALs verfolgten die Überlebenden, als seien sie Kämpfer. Anschließend begannen einige, die Toten zu begraben, Hyder hielt alles mit seiner Kamera fest. Einen sterbenden Mann, von dem er nicht wusste, ob er bewaffnet war oder nicht, tötete er mit einem einzigen Kopfschuss. Dem pensionierten SEAL zu Folge setzte Hyder seine Leichenschändung fort, indem er dem Mann den Schädel eintrat – anscheinend als Rache für den grausamen Tod seines Kameraden Neil Roberts.

Neil „Fifi“ Roberts war weniger als 48 Stunden vorher aus einem brennenden Helikopter gefallen, als eine kleine Aufklärungstruppe des „Red Team“ auf einem schneebedeckten Bergrücken von al-Qaeda-Kämpfern überrascht wurde. Eine Predator-Drohne filmte, wie ein gegnerischer Kämpfer versuchte, den toten Amerikaner mit einem Messer zu köpfen. Als der beschädigte Helikopter zwei Stunden später mit Verstärkung (zu der auch Hyder gehörte) zurückkehrte, lieferten sie sich einen 17-stündigen Kampf mit den al-Qaeda-Kämpfern, bei dem weitere sechs Amerikaner starben. Neil Roberts war das erste Mitglied von SEAL Team 6, das in Afghanistan starb, und unter den ersten Elitekämpfern, die nach 9/11 starben. Dies und vor allem die unmenschlichen Umstände kratzten am Selbstverständnis der „unverwundbaren“ SEALs.

Links: Drohnenaufnahme der Schlacht am „Roberts Ridge“, rechts: Neil Roberts. Quellen: U.S. Department of Defense; Familie Roberts

Bild 1. Links: Drohnenaufnahme der Schlacht am „Roberts Ridge“, rechts: Neil Roberts. Quellen: U.S. Department of Defense; Familie Roberts

Roberts‘ Tod und die folgenden Einsätze in Ost-Afghanistan im Winter 2002 hinterließen einen bleibenden Eindruck bei SEAL Team 6, vor allem beim „Red Team“, und traten eine Kaskade von außergewöhnlichen Gewaltakten los. Die Legende um SEAL Team 6 wuchs, eine Schurkenbande, die ungestraft außerhalb der etablierten Mechanismen der Navy operierte, was ältere Mitglieder von SEAL Team 6 als Kriegsverbrecen bezeichneten.

Keine andere amerikanische Militäreinheit wird derart mit militärischem Erfolg und Heldentum identifiziert wie SEAL Team 6. Seine Operators bilden einen eingeschworenen Elite-Kader, die obersten 10 % aller SEALs, die gelehrt werden, füreinander zu leben und wenn nötig zu sterben. Vor dem Afghanistankrieg bestanden sie aus grob 200 Operators, die sich ihrer Unangepasstheit an das übrige Militär brüsteten. Der Name selbst geht darauf zurück, die Schlagkraft der US-Truppen vor den Sowjets zu verschleiern, denn bei ihrer Gründung 1980 gab es nur zwei SEAL-Stoßtrupps. Zu Beginn des Einsatzes in Afghanistan gab es drei Stoßtrupps innerhalb von SEAL Team 6, jeweils mit eigenem Maskottchen: das „Red Team“ (die „roten Männer“, Abzeichen: Indianer), das „Blue Team“ (Piraten, Abzeichen: Jolly Roger), und das „Gold Team“ (Kreuzritter, Abzeichen: Löwen oder Kreuz)…………………………………………………

5 Die Männer des Präsidenten

Obwohl Canoeing als ritualisierte Form der Feindesverstümmelung nach McRavens Durchgreifen nicht mehr allgemeine Praxis war, ist sie nicht gänzlich verschwunden. Und obwohl nie zuvor über diese grausame und illegale Methode berichtet worden ist, gibt es mindestens einen wohlbekannten Canoeing-Fall, quasi unsichtbar trotz Rampenlicht.

Als Robert O’Neill am 2. Mai 2011 Osama bin Ladens Schlafzimmer in einem Anwesen in Abbottabad betrat, lag der al-Qaeda-Anführer blutüberströmt am Boden und war womöglich schon tot. Er wurde, als SEAL Team 6 das Gebäude stürmte, in Brust und Fuß geschossen, von einem Einsatzleiter, der nie öffentlich identifiziert wurde und intern als „Red“ bekannt ist. O‘Neill schoss Osama bin Laden weitere zwei Male ins Gesicht und spaltete ihm mit einer letzten Kugel den Schädel. Damit war Osama bin Laden mit dem „Siegel“ von SEAL Team 6 markiert, womit sich O’Neill unter anderem im Magazin „Esquire“ brüstete. Aufgrund der großen Medienresonanz nach der offiziellen Bekanntgabe durch US-Präsident Obama versuchten viele Individuen und Institutionen aus dem Tod von Amerikas größtem Feind Profit zu schlagen.

Oben links: Bissonnette (2001), oben rechts: O’Neill, dessen Feder-Tattoo die Anzahl seiner Kills symbolisiert, unten: die Winkler-Axt aus Bissonnettes persönlicher Sammlung. Quellen: U.S. Navy; U.S. Air Foto von Force Technical Sgt. Brian Snyder; Instagram

Bild 4. Oben links: Bissonnette (2001), oben rechts: O’Neill, dessen Feder-Tattoo die Anzahl seiner Kills symbolisiert, unten: die Winkler-Axt aus Bissonnettes persönlicher Sammlung. Quellen: U.S. Navy; U.S. Air Foto von Force Technical Sgt. Brian Snyder; Instagram
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Ex-”Delta Force – Navy Seal” General Hugh Shelton outet die Verbrechen der Bush Regierung

Without Hesitation: The Odyssey of an American Warrior – General Hugh Shelton

Von petrapez | 26.Oktober 2010

“Without Hesitation: The Odyssey of an American Warrior” von General Hugh Shelton erschienen bei Kindl Edition (“Ohne zu zögern – die Odyssee eines amerikanischen Kriegers”)

General Hugh Shelton (Foto) veröffentlichte vor wenigen Tagen zusammen mit den Co-Autoren Ronald Levinson und Malcolm McConnell seine Memoiren, in denen es um den Einmarsch der US-Truppen in den Irak geht, dem jede Grundlage entbehrte. Shelton war von 1997 bis 2001 der 15. Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs (Chairman of the Joint Chiefs of Staff).

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The Paranoid CIA US-ARmee: „Killer – Team“

US-Armee: „Kill Team“—Kamerad und Mörder

Nach dem „Spiegel“ veröffentlicht das US-Magazin „Rolling Stone“ schockierende Bilder und Videos des „Kill Team“: Eine Gruppe US-Soldaten hatte in Afghanistan aus Mordlust Zivilisten getötet. Die Recherchen zeigen: Das „Kill Team“ operierte nicht im Verborgenen – Kameraden und Vorgesetzte kannten die Gerüchte. Von Matthias Kolb

Original Artikel:

The Kill Team

How U.S. soldiers in Afghanistan murdered innocent civilians and mutilated their corpses – and how their officers failed to stop them. Plus: An exclusive look at the war crime photos censored by the Pentagon

By Mark Boal
MARCH 27, 2011 10:00 PM ET
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John McCain, financed by the Albanian Mafia!

Psy-Ops and the GeneralPhotos of Let. Gen. Caldwell with Sen. McCain, Sen. Reed and others

 

Ex-”Delta Force – Navy Seal” General Hugh Shelton outet die Verbrechen der Bush Regierung

Without Hesitation: The Odyssey of an American Warrior – General Hugh Shelton

Von petrapez | 26.Oktober 2010

“Without Hesitation: The Odyssey of an American Warrior” von General Hugh Shelton erschienen bei Kindl Edition (“Ohne zu zögern – die Odyssee eines amerikanischen Kriegers”)

General Hugh Shelton (Foto) veröffentlichte vor wenigen Tagen zusammen mit den Co-Autoren Ronald Levinson und Malcolm McConnell seine Memoiren, in denen es um den Einmarsch der US-Truppen in den Irak geht, dem jede Grundlage entbehrte. Shelton war von 1997 bis 2001 der 15. Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs (Chairman of the Joint Chiefs of Staff).

Shelton schreibt in dem Buch, dass die US-Regierung über keine Geheimdiensterkenntnisse verfügte, dass der irakische Präsident Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen besitzen würde und in Kontakt mit Osama bin Laden oder Al-Quaida war und auch nicht mit dem 11.September 2001 in Verbindung gebracht werden konnte – ganz einfach, weil es da keine gab.

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Der entgrenzte Krieg

Die US-Regierung eskaliert den Staatsterror immer weiter. Zwischen 2006 und 2008, so die New York Times, sind pro Nacht bis zu 25 Menschen allein von Team 6 der Navy SEALs ermordet worden. „Gegen Ende 2009 führten JSOC-Kommandos monatlich nicht weniger als achtzig, neunzig solcher Mordaufträge aus“, erklärt Armin Wertz in seiner Zusammenschau „Die Weltbeherrscher. Militärische und geheimdienstliche Operationen der USA“.

Im September 2009 reichte der US-Diplomat Matthew Hoh, mehrfach ausgezeichneter US-Marine mit Einsätzen im Irak und anschließend höchster US-Vertreter in der afghanischen Provinz Zabul, sein Rücktrittsgesuch ein. Im Zentrum steht seine Anklage, dass die „Präsenz und die Operationen der USA und der NATO in den paschtunischen Tälern und Dörfern“ faktisch auf „eine Besatzungsmacht“ hinauslaufen, „gegen die ein Aufstand gerechtfertigt ist“.[45] Die meisten Taliban würden die USA überhaupt nicht bedrohen, „sondern eigentlich nur gegen uns kämpfen, weil wir uns in ihren Tälern herumtreiben“. Nach Einschätzung Hohs gab es damals „fünfzig bis hundert al-Qaida-Kämpfer in Afghanistan“.[46]

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Deine Dipolantenne ragt aus der Stellung. Der bückt sich runter zu dir, sagt ,Salem Aleikum“ und geht ganz cool weiter. Du bist enttarnt, meldest das, verlegst die Stellung, und irgendwann holt dich der Helikopter da raus“, beschrieb ein Kommandohauptfeldwebel die Situatin. Später werden die US-Amerikaner „hart nachfragen, weshalb der Oberfeldwebel den Ziegenhirten nicht ‚eliminiert‘ habe. Schallgedämpft abknallen, dann hätte er den Auftrag fortsetzen können.“

http://www.heise.de/tp/artikel/45/45422/1.html

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