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Es gehört zu den entlarvensten Fakten über den Zustand der westlichen Mainstreammedien, dass nur wenige Jahre nachdem al-Kaida 2001 zur Nemesis der „freien Welt“ gemacht wurde, islamistische Terroristen, die sich zu diesem losen Netzwerk, seinem Umfeld oder dessen Zielen bekennen, nur 10 Jahre später eine Hauptquelle der westlichen Propaganda wurden, mit der man seit 2011 daran arbeitet, das säkulare und vergleichsweise demokratisch organisierte Syrien zu zerstören.

Und wieder sind es, wie schon 2003 vor dem Überfall der USA auf den Irak, Lügen über chemische Massenvernichtungswaffen, mit denen die westlichen Mainstreammedien als Erfüllungsgehilfen des Imperiums Krieg und Terror in der islamischen Welt verbreiten. Die von al-Nusra-Anhängern und deren Umfeld inszenierte „Giftgas-Attacke“ von Khan Sheikoun wurde umgehend von Experten aufgrund erdrückender Indizien als Fake entlarvt, dennoch finden sich selbst noch im JIM-Bericht (Joint Investigative Mechanism) von UN und OPCW abstruse Widersprüche, auf die Robert Parry in einem aktuellen Artikel hinweist.

Hat al-Kaida Trump mit dem syrischen Giftgasangriff an der Nase herumgeführt?, fragt Robert Parry und das ist eher eine rhetorische Frage, denn die Fakten sprechen für sich: Der angebliche Angriff erfolgte in einem von der Nusra-Front, dem Ableger al-Kaidas in Syrien, kontrollierten Gebiet. Die „Beweise“, selbstgedrehte Videos, vermeintliche oder echte Opfer (der Einsatz von Sarin durch die Terroristen ist denkbar), Boden- und Gewebeproben wurden nicht von unabhängigen Experten gesichert, sondern von den Terroristen vor Ort. Eine unabhängige Untersuchung, wie von Russland und Syrien gefordert, hat es nie gegeben.

Der über den Verdacht der Parteinahme erhabene MIT-Experte Theodore Postol hat nach Sichtung und Prüfung der öffentlichen „Beweise“ ein vernichtendes Urteil gefällt und wissenschaftlich dargelegt, dass sich der Vorfall nicht abgespielt haben kann, wie es die Terroristen und ihre westlichen Verbündeten in Politik und Medien darstellen.

Al-Nusra inszeniert am 4. April 2017 in Khan Sheikoun einen Giftgasangriff. Die politischen Ziele sind so offenkundig wie die Beweise fadenscheinig.

Dazu verweist Robert Parry nun auf eine weitere Absurdität, auf die man bereits in sozialen Medien aufmerksam wurde, dass nämlich vermeintliche „Opfer“ des Angriffs bereits in Krankenhäusern eingeliefert wurden, lange bevor der Ort des Geschehens überhaupt aus der Luft angegriffen wurde. Zum Teil waren diese Krankenhäuser obendrein mehr als 100km von Khan Sheikoun entfernt.

Obwohl es sich schon auf den ersten Blick um physikalisch vollkommen unmöglichen Unsinn handelt, fanden solcherart „Beweise“, vorgetragen von al-Nusra-Terroristen oder ihren Angehörigen und Anhängern, ihren Weg in den JIM-Untersuchungsbericht der Vereinten Nationen, der der westlichen Öffentlichkeit nach seiner Veröffentlichung in der Lügenpresse genauso unhinterfragt als „Fakten“ aufgetischt wurde, wie Colin Powells verleumderische Kriegslügen 2003.

Laut dem JIM-Bericht muss der vermeintliche Angriff zwischen 6:30 und 7:00 Uhr am Morgen des 4. April stattgefunden haben. Gleichzeitig steht in demselben Bericht, dass die ersten Opfer sich um 6:00 Uhr morgens in den Krankenhäusern meldeten. In nicht weniger als 57 Fällen zeigen die Krankenakten, dass angebliche Opfer in 5 Krankenhäusern registriert wurden, bevor der Angriff überhaupt stattgefunden haben soll.

“Analysis of the … medical records revealed that in 57 cases, patients were admitted in five hospitals before the incident in Khan Shaykhun,” Annex II said.

Plus, this timing discrepancy was not limited to a few hospitals in and around Khan Sheikhoun, but was recorded as well at hospitals that were scattered across the area and included one hospital that would have taken an hour or so to reach.

Damit nicht genug: Einige der Krankenhäuser waren mit bis zu 125 Kilometern so weit vom vermeintlichen Ort des Angriffs entfernt, dass die „Opfer“ – selbst mit einem schnellen PKW-Transport – mindestens eine Stunde benötigt hätten, um die Kliniken zu erreichen.

Annex II stated: “In 10 such cases, patients appear to have been admitted to a hospital 125 km away from Khan Shaykhun at 0700 hours while another 42 patients appear to have been admitted to a hospital 30 km away at 0700 hours.”

In other words, more than 100 patients would appear to have been exposed to sarin before the alleged Syrian warplane could have dropped the alleged bomb and the victims could be evacuated, a finding that alone would have destroyed the JIM’s case against the Syrian government. (consortiumnews)

Mehr als 100 „Patienten“ wurden also laut offiziellem Bericht durch den vermeintlichen „Sarin-Angriff“ durch die syrische Luftwaffe verletzt, noch bevor dieser überhaupt – ebenfalls laut diesem offiziellen Bericht – stattgefunden hat.

Was soll man dazu noch sagen? Wundert sich jemand ernsthaft, dass die selbsternannten „Faktenfinder“ der ARD  – oder die anderen NATO-Büttel von „Correctiv“ – in dieser Sache keinerlei Interesse zur „Recherche“ an den Tag legen? In der GEZ-finanzierten Lügenpresse wird man echten Journalismus, wie ihn Robert Parry betreibt, selbstverständlich nicht finden. Dort wurde der Bericht in den abendlichen „Nachrichten“ als seriöse Beweissammlung für ein angebliches Kriegsverbrechen der syrischen Regierung verkauft und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel machte sich in der Folge zum Handlanger und Bullhorn der Nachkommen Osama bin Laden

Kein Moral, als Terroristen Financier, wie Volker Perthes

Robert Parry

Did Al Qaeda Dupe Trump on Syrian Attack?

Special Report: Buried deep inside a new U.N. report is evidence that could exonerate the Syrian government in the April 4 sarin atrocity and make President Trump look like an Al Qaeda dupe, reports Robert Parry.