Archiv

Archive for Dezember 31, 2017

die Finanz-, Kriegs Faschisten der USA mit ihren konstruierten Lügen gegen die Ex-Präsidentin von Argentinien


+

Die ehemalige Präsidentin von Argentinien, Cristina Fernandez Kirchner, wird derzeit wegen Vaterlandverrates verfolgt. Die Justiz ihres Landes beschuldigte sie, ein Abkommen mit dem Iran getroffen zu haben, durch das ein Rabatt der Ölversorgung von Argentinien gegen die Verfolgung der für die Anschläge in Buenos Aires von 1992 und 1994 Verantwortlichen ausgetauscht wurde.

Nun hat aber vor fünfzehn Tagen der US-amerikanische FBI DNA-Analysen geliefert, die die Anklage gegen den Iran und die Hisbollah zerstören.

Der ehemalige Generaldirektor der Interpol, Ronald Noble, hat sich inzwischen bereit erklärt, vor den argentinischen Gerichten auszusagen, dass seine Organisation nie unter Präsidentin Kirschner aufgefordert wurde, die Haftbefehle gegen die verdächtigten Iraner aufzuheben.

Es gäbe daher auch keinen Grund für die Anklage des Verrats der ehemaligen Präsidentin.

Ein Vierteljahrhundert nach der Tat, sind unglaubliche von der Polizei und den Richtern durchgeführte Manipulationen in den Akten erschienen. Heute weiß man nichts von diesen Attentaten und von der späteren Rolle der Präsidentin.

- « Communiqué du Département fédéral suisse de Justice et Police », Réseau Voltaire, 11 novembre 2003.
- Washington veut réécrire les attentats de Buenos-Aires, par Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 13 juillet 2006.
- « ¿Musulmanes o pista israelí? » (La piste musulmane ou israélienne ?), par José Petrosino et Oscar Abudara Bini, Red Voltaire, 22 juillet 2006.
- « L’AJC accuse le Hezbollah des attentats de Buenos-Aires, malgré l’arrêt de la Cour suprême argentine », Réseau Voltaire, 12 août 2006.
- « Se acusa a los musulmanes de los ataques a AMIA y la embajada de Israel sin pruebas » (Les Mulsulmans accusés sans preuve d’avoir perpétrer les attentats contre l’AMIA et l’ambassade d’Israël), par Juan Gabriel Labaké, Red Voltaire, 4 septembre 2006.
- «Fuga documentación clasificada de inteligencia sobre atentado terrorista», por José Petrosino, Oscar Abudara Bini, Red Tango , Red Voltaire , 27 de septiembre de 2006.
- L’Effroyable Imposture 2 – Manipulations et désinformations, par Thierry Meyssan, Éditions Alphée – Jean Paul Bertrand, 2007.
- « Des attentats sous fausse bannière en Argentine : 1992 et 1994 », par Adrian Salbuchi, James Fetzer, Réseau Voltaire, 9 novembre 2009.
- « Mensaje de Cristina Fernández sobre el Memorandum entre Argentina e Iran», por Cristina Fernández de Kirchner , Red Voltaire, 8 de febrero de 2013.
- « L’attentat de Buenos-Aires (1994) aurait été fomenté par l’ex-ministre de l’Intérieur », Réseau Voltaire, 3 juillet 2013.
- «Argentina: la CIA y el Mossad en un intento de “golpe blando”», por Stella Calloni, Contralínea (México) , Red Voltaire , 5 de marzo de 2015.
- « Attentats de Buenos-Aires : Antonio Stiuso se réfugie aux USA », Réseau Voltaire, 9 octobre 2015. (Der ehemalige Leiter der argentinischen Spionageabwehr, Antonio Stiuso, – auf der Flucht-, hat es geschafft, Brasilien mit einem gefälschten italienischen Pass zu verlassen, um in den Vereinigten Staaten, am 19. Februar 2015, Zuflucht zu finden, kündigt die argentinische Regierung an. Interpol hat diese Nachricht nicht kommentiert.)

Kategorien:Europa

Das Verbrecher Imperium der USA und von Berlin, üben mit Fake News, erneut Kriegs Vorbereitungen

Dezember 31, 2017 2 Kommentare

USA und Saudi-Arabien greifen Iran an

Erneut greifen die USA und ihre Verbündeten – allen voran Saudi-Arabien – ein Land im Nahen oder Mittleren Osten an. Nach der „Methode Syrien“ wird nun auch der Iran zunächst mit geballter Menschenrechtspropaganda angegriffen. Es gibt sogar ähnlich wie im Fall Syrien ein „Center für Human Rights“ – mit Standort New York. An einer Ikone wird gerade gearbeitet: Für Frauenrechte mit Saudi-Arabien gegen den Iran. Die BILD feiert US-Präsident Trump und fordert mehr Engagement von den europäischen Verbündeten.

Professor Günter Meyer zu Syrien: „Schon unmittelbar nach den Terroranschlägen von Al-Kaida 2001 plante die US-Regierung, die Regime in Syrien und sechs weiteren islamischen Ländern auszuwechseln. Seit 2006 haben die USA mit ihrem politischen Einfluss auf die Golfstaaten, durch die Finanzierung von Medienkampagnen und durch die Ausbildung von Terroristen den Sturz Assads vorangetrieben.“

Für den Angriff auf Syrien hatten sich unsere Herrscher etwas ganz Feines ausgedacht: Man installierte in Großbritannien einen Mann, der sich „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ nannte und immer noch nennt („England: ARD traf den Mann, der sich ‚Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte‘ nennt„) und quasi ausschließlich die westlichen Medien mit „Informationen“ – also Propagandalügen – zugunsten der von den Angreifern eingesetzten Terrorgruppen und Söldnern um Al Qaida und co versorgte. Zwischendurch mal eine korrekte Nachricht, wo es nicht weh tut: Dann wirkt es authentischer. Und die Medien schrieben und schreiben immer noch „Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte […]“. Und ja, sie haben Al Qaida eingesetzt, auch wenn das unglaublich wirkt. Es ist aber der Stand der Wissenschaft.

Professor Michael Jabra Carley: “ Die Rede von „unseren Gemäßigten“ ist eine Fiktion und ein Deckmantel der USA für ihre Unterstützung für Al-Qaida und deren verschiedene Verbündete, bei denen es sich weitgehend um ausländische Söldner handelt, die gegen die säkulare, legitime Regierung Syriens kämpfen. […] ob die Bewohner der USA, Kanadas und Europas bereit sind, für eine Serie von Lügen, und zur Verteidigung der US-geführten Al-Qaida-Invasion Syriens, einen grundlosen Krieg mit Russland zu riskieren.”

Im Fall Iran hat man nun ein „Center for Human Rights in Iran“ statt einem „Syrian Observatory for Human Rights“. Das Center hat seinen Sitz – nach eigener Auskunft – in New York in den USA. Die deutsche Bildzeitung als Qualitätsmedienpartner der US-Propaganda setzte die US-Iran-Version des Syrian Observatory heute gleich in einem Artikel als „Informationsquelle“ in Szene, indem sie diese US-NGO anonyme Stimmen ohne jeglichen Authentizitätsbeleg zur Situation im Iran verbreiten läßt:

eyewitness account: “The police violently attacked us with batons, fists, and kicks, and we threw stones at them. We did everything we could. It was an uprising… We cannot hold back because we cannot feed our families with silence.” https://buff.ly/2Dx0BkX„. Hört sich fast an wie die G20-Proteste, mit dem Unterschied, dass die Springerpresse dort wesentlich friedlichere Demonstranten an den Pranger stellte. Im Falle des Iran aber wird Steinewerfen bejubelt, ähnlich wie das die Medien und Politiker auch im Falle Venezuelas tun.

BILD besorgt in dem Artikel, der zahlreiche Propagandisten als neutrale Experten präsentiert, auch die bei solchen Attacken mittlerweile übliche Ikonenverbreitung gleich mit. Ein Mädchen, das seinen Schleier abgelegt hat und als Zeichen des Protests unschuldig den bösen Diktatoren entgegenstreckt. „A picture from may take all the attention at the end of #2017„, das hätte der Twitterer gerne, dessen Tweet BILD hierzu eingebettet hat. Das stilisierte blaue Ikonenbild mit dem Mädchen haben derweil schon Leute wie Maryam Namazie („political activist and rights campaigner“) aus Großbritannien – und superauthentisch US-kritisch – unters Volk gebracht. Wieder einmal Propaganda mit Frauen und Mädchen – fester Bestandteil der US-Propagandastrategie („Geleaktes CIA-Dokument belegt Kriegspropaganda„): „‚Krieg und Frauen haben sich medial endlich versöhnt!‘. Der Politikwissenschaftler Jörg Becker über Feminismus und junge Mädchen in der politischen Propaganda zur Erhöhung der Kriegsbereitschaft“.

Mit Saudi-Arabien im Namen von Frauenrechten gegen den Iran (und dessen „religiöse“ Regierung), das ist natürlich wieder einmal starkes Stück Propaganda. Aber mittlerweile ist man das ja beispielsweise aus den Kriegspropagandagebieten Ukraine („Wer gegen Nazis ist, ist ein Nazi.“) und Syrien („Wer gegen Al Qaida ist, ist ein Nazi.“) gewohnt. Die geben sich in den letzten Jahren keine große Mühe mehr. Die Qualitätspresse hat die Menschen unter Kontrolle und kann dank ihrer eisernen Geschlossenheit beinahe jede gewünschte Alternativrealität über eine Region herstellen. Die Saudis blendet man einfach aus.

Der Fernsehsender Al Jazeera (Katar) dürfte im Gegensatz zum Start des Syrienkrieges allerdings als Fälscher ausfallen, denn Katar und Saudi-Arabien haben mittlerweile starke Spannungen. Vor allem auch deshalb, weil Katar ein relativ gutes Verhältnis zu Iran pflegt. In diesem Zusammenhang und im Rahmen des mittlerweile ständigen gegenseitigen Beschuldigens der Terrorunterstützung (Als ob nicht jeder wüsste, dass sie es beide tun) plauderte der ehemalige katarische Ministerpräsident aus, dass Saudi-Arabien und Katar über die Türkei Waffen an die Terroristen in Syrien lieferten (Al Qaida, ISIS und co), die an diese von den US-Truppen verteilt wurden. Sagt Katar. Man habe aber natürlich nichts von den Terroristen gewusst, dafür seien die Saudis die richtigen Ansprechpartner.

Dr. Kurt Gritsch: „Katar befürwortete den Regime-Change in Syrien. Also unterstützte Al Jazeera den Anti-Assad-Diskurs. Der Diktator lasse auf seine eigenen unbewaffneten Bürger schießen. Was nicht ins Bild passte, wurde einfach nicht gesendet. So hatte der Ex-BBC-Kriegsreporter Ali Hashem, inzwischen bei Al Jazeera, im Mai 2011 bewaffnete Männer, Syrer und Libanesen, gefilmt, die Waffen vom Libanon aus nach Syrien brachten.“

Professor Günter Meyer: “Al-Jazeera hatte am Anfang noch eine hohe Akzeptanz als Nachrichtensender. Aber dann tauchten Mitschnitte auf, in denen zwei Journalisten des Senders bei der Interviewvorbereitung einem als Verletzte kostümierten Mädchen erklären, was es bei der Aufzeichnung sagen soll, und einen Arzt dazu bringen, eine falsche Diagnose für das gesunde Kind abzugeben. Da wird systematische Fälschung betrieben. Al-Jazeera hat dadurch in der arabischen Welt als seriöse Quelle weitgehend den Rückhalt verloren. Nebenbei: Der Sender wird vom Emir von Katar finanziert.”

Professor Eva Myrdal: „[…] konnten wir frei in Damaskus und von dort Richtung Osten reisen. […] Während unserer Reise sehen wir Aufrufe vom schwedischen Außenministerium und die Nachrichten von internationalen TV-Sendern wie CNN, BBC und Al- Dschasira auf arabisch und englisch. Wir stellen fest, dass die Unstimmigkeiten zwischen dem, was die behaupten über Plätze, wo wir sind, und den Fakten vor Ort systematisch sind. Und in den vergangenen Monaten ist es noch deutlicher geworden, dass ‚die internationale Berichterstattung‘ à la Svensson eine Desinformationskampagne betreibt.“

Der Iran ist wie Syrien und Jemen ein gemeinsamer Gegner der USA und der Saudis (Das religiös-fanatische Saudi-Arabien und der iranische Gottesstaat sind auch aus religiösen Gründen stark verfeindet. Unterschiedliche Konfessionen…). Erst vor wenigen Tagen hatten beide eine peinliche Propagandakampagne gegen den Iran gestartet und im UN-Sicherheitsrat gegen das Feindesland gezetert. Jemen (eine Million Tote seit dem Überfall von Saudis, USA und co auf das Land) hatte eine Rakete gegen Saudi-Arabien abgeschossen und die USA wurden fuchsteufelswild. Der Iran würde dahinterstecken. Irgendwie. Beweise gabs natürlich wieder mal keine.

Die USA sind übrigens jetzt auch offiziell selbst am Boden im Jemen aktiv, wie die WSWS in dem Artikel „Pentagon gibt Präsenz von US-Truppen im Jemen zu„ berichtete: „Letzte Woche gab das Pentagon erstmals zu, im Jemen ‚mehrere Bodenoperationen‘ geführt zu haben. Außerdem haben die USA in dem völlig verarmten Land dieses Jahr mehr als 120 Luftangriffe geflogen, dreimal so viele wie im Vorjahr. […] Mehrere Hilfsorganisationen weisen darauf hin, dass die Todesopfer bald die Millionengrenze erreicht. Der Krieg fordert nicht nur immer neue Opfer, sondern setzt auch große Teile der Bevölkerung der Gefahr von Hungersnot und Krankheit aus.“.

Nun also Iran. Die Proteste – sofern in dem gezeigten Maße tatsächlich vorhanden – mögen legitim sein. Das heißt natürlich nicht, dass sie nicht genutzt werden können durch „unsere“ Seite – Saudi-Arabien, USA und co. Im Falle Syriens hat man in kleineren Städten aus dem Schutz von Menschenmengen auf Sicherheitskräfte geschossen und so den Syrienkrieg gestartet. Ob das im Iran auch gelingt, bleibt abzuwarten. Die Iraner haben auch gesehen, wie das in Syrien vor sich ging und deren Geheimdienst und Polizei etc. werden da schon genau hinschauen.

So ein Staat wie der Iran mag kein Paradies auf Erden sein, aber das Völkerrecht verbietet nun einmal den Angriff auf andere Länder, auch mit dem „Duo infernale“ humanitäre Propaganda und „Bürgerkrieg“ (also Nazis, Jihadisten oder was sonst in der Region noch so an gewaltbereiten Freaks und Söldnern so rumläuft auf Regierungen und Bevölkerung hetzen). Man kann nicht einfach ein Land offen oder verdeckt überfallen, nur weil einem die Regierung nicht passt. Das ist illegal. Bleiben wir also wachsam. Hoffen wir, dass die aktuellen Maßnahmen gegen den Iran nur eine routinemäßige Destabilisierungsmaßnahme sind, die eine günstige Gelegenheit nutzen konnte. Und natürlich besteht auch die kleine Chance, dass das iranische Volk ganz ohne Unterstützung von außen seine Regierung stürzt.

Nachtrag: Ähnlich wie im Falle der Ukraine oder Syriens wird auch hier mit Falschbildern gearbeitet:

Kategorien:NATO - Gladio