Startseite > Europa > „State Capture“ von Kriminellen in Deutschland mit Heiko Maas

„State Capture“ von Kriminellen in Deutschland mit Heiko Maas

In Afrika macht Heiko Maas, im Betrugs System des Auswärtigen Amtes weiter, lässt ein Denckmal bauen, für die Massaker der Deutschen, wo dann real über 40 % der Gelder von solchen Projekten, in die Taschen der korrupten Partner und Regierungen wandert, über 40 % erhalten die korrupten AA, KfW, Kadere, welche nur einen weiteren Mafiösen Auftritt haben. Uraltes Bodo Hombach System, wo man im selben System überall kriminelle Strukturen bedient. Und dann als Staatssekretär: Niela Annen, Michael Roth, schöner kann Klientel Politik der Dummen und korrupten nicht sein.

 

 

finanziert wie alle Terroristen und Drogen Händler vom Auswärtigem Amte

 

Steht Deutschland vor dem demokratischen Ruin? Eine schonungslose Analyse von Willy Wimmer.

Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Erosion der Demokratie, Rezensionen, Strategien der Meinungsmache

Willy Wimmer

Der Autor und Jurist Wolfgang Bittner hat für die NachDenkSeiten das neue Buch von Willy Wimmer gelesen und besprochen. Der Titel des Buches: „Willy Wimmer, Deutschland im Umbruch. Vom Diskurs zum Konkurs – eine Republik wird abgewickelt“. Hier ist die Rezension.

weiterlesen

Heiko Maas, Saarländische SPD Fussball Mannschaft

„Ein rechtsstaatswidriger Freibrief für kriminelles Handeln in staatlicher Mission“

Veröffentlicht in: Überwachung, Erosion der Demokratie, Innere Sicherheit, Interviews, Terrorismus

Rolf Gössner

Von schweren „geheimdienstlichen Angriffen auf den demokratischen Rechtsstaat“ und auf die „Informationelle Selbstbestimmung, Privatsphäre und Menschenwürde“ spricht Rolf Gössner, Mitglied der Jury des BigBrotherAwards, im Interview mit den NachDenkSeiten. Mit seinen Aussagen bezieht er sich auf ein geplantes neues Verfassungsschutzgesetz und eine Novellierung des Polizeigesetzes in Hessen, für das sich die hessische CDU und Bündnis90/Die Grünen stark machen. Gerade erst wurden die Parteien mit dem BigBrotherAward ausgezeichnet, also einem „Negativpreis“, der unter anderem an Firmen und Organisationen verliehen wird, die massiv in die Privatsphäre der Bürger eindringen. Ein Interview von Marcus Klöckner.
weiterlesen

 

Screenshot: Bundeszentrale für Politische Bildung

Heute vor 75 Jahren wurden Sophia Magdalena Scholl, Hans Fritz Scholl und Christoph Hermann Ananda Probst, Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ gegen den Faschismus in Deutschland, durch die damalige deutsche Justiz hingerichtet, vier Tage nach ihrer Festnahme im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Heute, das ist nach sechzehn Jahren weltweitem Krieg mit mindestens vier Millionen Toten. Einem Krieg, der auch durch das deutsche Militär geführt wird.

Die Flugblätter der Weißen Rose, wegen deren Verteilung Sophie und Hans Scholl vor 75 Jahren zum Tode und heute wohl wegen „Hate Speech“ verurteilt würden, sollten auch die heutigen Deutschen lesen.

Aus Flugblatt Nr.1:

„Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique „regieren“ zu lassen. Ist es nicht so, daß sich jeder ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvollsten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten? 

Wenn das deutsche Volk schon so in seinem tiefsten Wesen korrumpiert und zerfallen ist, daß es, ohne eine Hand zu regen, im leichtsinnigen Vertrauen auf eine fragwürdige Gesetzmäßigkeit der Geschichte das Höchste, das ein Mensch besitzt und das ihn über jede andere Kreatur erhöht, nämlich den freien Willen, preisgibt, die Freiheit des Menschen preisgibt, selbst mit einzugreifen in das Rad der Geschichte und es seiner vernünftigen Entscheidung unterzuordnen –……………………….

https://www.radio-utopie.de/2018/02/22/wider-jedes-system-des-absoluten-staates-aus-den-flugblaettern-der-weissen-rose/

„Ich nehme an, dass Russland gerade aus diesem OPCW-Bericht erfahren hat, dass das Labor der schweizerischen Stadt Spiez in den Proben vom Tatort in Salisbury Spuren des chemischen Kampfstoffs BZ entdeckt hat“, sagte Utkin gegenüber dem Sender RT.

Zuvor war berichtet worden, Moskau habe vertrauliche Informationen über den Vorfall von Salisbury aus dem Labor Spiez erhalten, die vom klinischen Bild Sergej Skripals und seiner Tochter bestätigt worden seien. Dies hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow mitgeteilt…..

https://de.sputniknews.com/politik/20180415320349650-skripal-vergiftung-bz-utkin/

Das kritische Tagebuch

Das öffentliche Scheitern einer versuchten Gehirnwäsche: Neue Umfragen belegen Medienkompetenz und Pazifismus der Bürger

Veröffentlicht in: Demoskopie/Umfragen, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medien und Medienanalyse „Giftgas“ und „Hate Speech“ zum Trotz – ein großer Teil der Meinungsmache läuft ins Leere: Aktuelle Umfragen belegen eine ausgeprägte Medienkompetenz bei vielen Bürgern und eine große Sehnsucht nach deutsch-russischer Annäherung. Nur die Parteien trauen sich noch nicht, diese Stimmungen zu nutzen. Von Tobias Riegel.
weiterlesen

 

Betrug als System mit der neuen Generalstaatsanwältin in Berlin, welche keinerlei Erfahrung hat, aber die Verantwortung für den „AMRI“ Fall hat.
Amri-Ausschuss: Spuren führen zur Generalstaatsanwaltschaft Berlin

Der mutmaßliche spätere Attentäter vom Breitscheidplatz war fest im Fokus der Ermittler. Dem Abgeordnetenhaus fehlen immer noch Akten

  • Thomas Moser
  • Newsletter – Der Genozid, der nichts kostet(Eigener Bericht) – Nach dem offiziellen Verzicht Tansanias auf Entschädigung für deutsche Massenverbrechen in der Kolonialzeit dringt die Bundesregierung auf die Einstellung des Herero-Nama-Entschädigungsprozesses in New York. Vertreter der Herero und der Nama, deren Vorfahren Opfer des deutschen Kolonialgenozids in Südwestafrika waren, haben Deutschland im Januar 2017 vor einem Gericht in New York verklagt. Sie fordern, dass Berlin ihnen eine angemessene Entschädigung zahlt. Die Bundesregierung bietet nur unverbindliche Hilfszahlungen und die Förderung von „Erinnerungskultur“ an. Das Vorgehen entspricht im Detail der Methode, mit der Berlin Entschädigungsforderungen griechischer Überlebender von NS-Massakern abgewehrt hat: Die Regierung hat zugesagt, einen „Zukunftsfonds“ mit einer Million Euro pro Jahr für „Erinnerungsprojekte“ auszustatten; die Opfer und ihre Nachfahren gehen meist leer aus. Dasselbe droht den Herero und Nama. Das Land, das die Deutschen im Verlauf des Genozids ihren Vorfahren entrissen, gehört heute oft Nachfahren der Kolonialisten.Weiterlesen
    https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7600/

„Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Angelschein bestraft werden, jedoch nicht für illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepaß, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.“
Miloš Zeman, Präsident der Tschechischen Republik seit 2013

Schwere Vorwürfe Asyl-Bundesamt soll in Bremer Affäre verwickelt sein

War auch die Bamf-Zentrale in die dubiosen Vorgänge in der Bremer Außenstelle involviert?(Foto: dpa)
  • Die neue Leiterin der Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) erhebt Vorwürfe gegen die Zentrale in Nürnberg.
  • Sie wirft der Zentrale vor, Hinweisen auf Unregelmäßigkeiten in Bremen nicht nachgegangen. Zudem sieht sie den „begründeten Verdacht“, dass dort komplette Akten gelöscht werden.
  • Im Bundesinnenministerium sieht man derzeit „keine substantiierte Tatsachengrundlage“ für die Vorwürfe der neuen Leiterin der Bremer Behörde.
  • In der Bamf-Außenstelle sollen Hunderte Asylbescheide manipuliert oder regelwidrig bearbeitet worden sein, um Flüchtlingen ein Bleiberecht zu verschaffen.
Von Bernd Kastner

Die Zentrale des Asyl-Bundesamtes (Bamf) in Nürnberg sieht sich mit heftigen Vorwürfen konfrontiert. In einem internen Bericht an das Bundesinnenministerium (BMI) kritisiert die aktuelle Leiterin der Außenstelle in Bremen die Amtsspitze: Diese sei über Jahre Hinweisen auf Unregelmäßigkeiten in Bremen nicht konsequent nachgegangen. Als Grund vermutet sie, dass man den Ruf des Amtes nicht beschädigen habe wollen.

Der Bericht liegt Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR vor; zuerst hatten darüber die Nürnberger Nachrichten und das Magazin Frontal 21 berichtet. Laut BMI gibt es bislang keine Belege für die Verwicklung der Bamf-Zentrale in die Causa Bremen.

Die Bamf-Filiale in der Hansestadt steht im Fokus staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen; der Ex-Bamf-Chefin dort wird vorgeworfen, Hunderte Asylbescheide manipuliert oder regelwidrig in Bremen bearbeitet zu haben, um Flüchtlingen ein Bleiberecht zu verschaffen. Ermittelt wird gegen weitere Personen, unter ihnen mehrere Rechtsanwälte, die in die Manipulationen verwickelt sein sollen.

Advertisements
Kategorien:Europa Schlagwörter:
  1. Mai 8, 2018 um 4:04 am

    Der Führer der bewaffneten syrischen Opposition stiehlt seiner Organisation $ 47 Millionen
    Voltaire Netzwerk | 7. Mai 2018
    français Español English عربي italiano
    +

    Laut mehreren Beamten der Armee des Islam (Dschihad-Gruppe, die vorher in Ost-Ghuta präsent war) sei der Leiter ihrer Organisation, Mohammed Allusch, nachdem er seiner Organisation $ 47 Millionen gestohlen hatte, geflohen.

    Mohammed Allusch (rechts auf dem Foto, mit Staffan de Mistura) ist der Cousin von Zahran Allusch, Gründer der Dschihad-Gruppe, und im Dezember 2015 gestorben. Die Allusch Familie wird von dem Großvater geleitet, ein wahhabitischer Prediger der in Saudi Arabien Zuflucht gesucht hat. Die Familie verfügt über erhebliche Vermögenswerte im Vereinigten Königreich. Unterstützt durch die Briten und Franzosen, wurde Mohammed der Leiter der Delegation der Opposition in den Genfer Verhandlungen. In Syrien wurde er bekannt durch seine Mord-Kampagne von Homosexuellen.

    Mohammed Allusch hätte das gestohlene Geld in Geschäften in der Türkei und Saudi-Arabien investiert.

    http://www.voltairenet.org/article201044.html

  2. Mai 8, 2018 um 2:39 pm
    VIDEO | 08.05.2018 | VIDEOS

    Avaaz in schlechter Gesellschaftüber Georg Soros, Open Society, direkt finanaziert vom Auswärtigem Amte erneut, Partner der DAAD Betrugs Masche

    Giftgas Angriffe durch die Britische Geheimdienst – CIA: Organisation: Weiß Helme in Syrien

    August 9, 2016

    Ein Club des Verbrechens: whitehelm.org

    “White Helmets primary function is propaganda” reported an independent journalist, who tied the group to George Soros and the controversial advocacy group Avaaz.

    „Open Society“

    Avaaz.org und der geheime Informationskrieg um Syrien

    Ist Conroy wirklich nur ein Fotograf?

    Paul Conroy (mit blauer kugelsicherer Weste), Mahdi al-Harati, Al-Kaida-Führer (mit schwarzer Weste) und Abdelhakim Belhaj (mit Tarnanzug), Foto: Voltairenet

    Das Foto zeigt den von Avaaz aus Homs evakuierten britischen Fotoreporter Paul Conroy mit zwei Al-Kaida-Größen:

    Reality Check: Who’s Funding the White Helmets?

    You’ve no doubt heard of the White Helmets, aka the Syria Civil Defense. They claim to be a neutral.

    RELATED ARTICLES

    British Propaganda and Disinformation: An Imperial and Colonial Tradition

    Das Kampagnen-Netzwerk Avaaz im gulli:Interview

    wichtig: Spenden sammeln!wichtig: Spenden sammeln!

    Mit derzeit über 21 Millionen E-Mail-Adressen verfügt Avaaz über sehr viel Power, um politischen Druck auszuüben und Veränderungen hervorzurufen. Während den Unterzeichnern vermittelt wird, dass sie selbst über die Ausrichtung ihres Portals bestimmen, erhalten wir auf Nachfrage fast ausschließlich ausweichende Antworten, wer dieses machtvolle Instrument tatsächlich steuert.

    Ein Mitglied des Avaaz-Netzwerkes ist man schneller, als man denkt. Einmal gegen Monsanto-Patente oder bestimmte Pestizide abgestimmt, schon ist der Name und die E-Mail-Adresse für künftige Kampagnen hinterlegt. Die nächste Aufforderung zum Mitzeichnen einer neuen Kampagne kommt bestimmt. Doch was bringt der elektronische Aktivismus überhaupt, zumal die teilnehemenden Couch-Potatoes nur einen einzigen Finger dafür rühren müssen? Wir fragen im Rahmen unserer vier Interviews, was Online-Petitionen dauerhaft bewirken, weil die Politiker die Unterschriftensammlungen zumindest der privaten Anbieter ignorieren können. Hier der Link zu unserem einführenden Leitartikel zum Thema E-Partizipation.

    Der Kanadier Ricken Patel gründete im Jahr 2007 Avaaz. Über die Webseite werden seitdem auf globaler Ebene politische Kampagnen organisiert, die sich inhaltlich rund um die Themen Klimawandel, Menschenrechte, Tierschutz, Korruption, Armut und Konflikte drehen. Patel ist sehr gut vernetzt. Er war früher unter anderem Berater der Vereinten Nationen, der Rockefeller Foundation, Gates Foundation, der Harvard University und anderer Organisationen. Während sich die Unterschriftensammlungen der Vorgängerorganisationen MoveOn und 38 Degrees ausschließlich um landeseigene Angelegenheiten drehten, agiert Avaaz global. Das Kampagnen-Netzwerk richtet sich seit mehreren Jahren auch an das deutschsprachige Publikum.

    Effektiver als die Vereinten Nationen?

    Ein Impressum oder den Namen eines Ansprechpartners innerhalb von Europa sucht man vergebens. Nachrichten können lediglich über anonyme Kontaktformulare verschickt werden. Unsere englischsprachige Interviewanfrage blieb mehrere Wochen lang unbeantwortet, bis wir die Kontaktdaten des Berliner Mitarbeiters Christoph Schott ausfindig machen konnten. Schott arbeitete früher für die Züricher Kreativagentur Spinas Civil Voices, die bis dato Werbung für zahlreiche NGOs erstellt. Der ehemalige Deutschlandsprecher Julius van de Laar war im Wahlkampfteam von Barack Obama und im SPD-Wahlkampfteam der Kommunikationsagentur A&B Face2Net tätig. Heute berät van de Laar gemeinnützige Organisationen wie Amnesty International, WWF, Greenpeace und last, but not least, den Avaaz-Konkurrenten Change.org.

    avaaz.org - the world in actionavaaz.org – the world in action

    Positive Aussagen über Avaaz werden auf der eigenen Webseite zuhauf angeboten. So wird beispielsweise die Süddeutsche Zeitung zitiiert, wonach dies eine grenzübergreifende Gemeinschaft sei, „die demokratischer, und möglicherweise effektiver“ arbeite, als die „Vereinten Nationen“. Wir konnten die Quelle nicht ausfindig machen und erkundigten uns bei Herrn Schott, woher dieses Zitat stammt. Auf unsere Nachfrage wurde uns zwischenzeitlich telefonisch mitgeteilt, es handle sich möglicherweise um eine Ungenauigkeit bei der Übersetzung eines englischsprachigen Artikels. Tatsächlich aber ist dies ein Leser-Beitrag des SZ-Blogs jetzt.de, welcher sogar auf Deutsch verfasst wurde. In der Printausgabe der Süddeutschen Zeitung wurde diese Aussage entgegen der Avaaz-Darstellung nie abgedruckt.

    PR-Slogans statt Fakten

    Auf manch unserer Fragen erhielten wir schön klingende Slogans, für die sich eine Werbeagentur verantwortlich zeichnen könnte. Zufriedenstellend waren nur die wenigsten Antworten, wenn es um problematische Aspekte ging. Man möchte nach außen den Eindruck vermitteln, die Organisation würde alleine durch den Willen ihrer Mitglieder gesteuert werden. Man lasse sich vom Meinungsbild seiner Teilnehmer steuern, das wie ein Segelboot vom Wind getrieben wird. Doch stimmt das wirklich? Neue Kampagnen werden stichpunktartig an 10.000 Personen der Avaaz-eigenen Datenbank verschickt, um zu prüfen, wie diese ankommen. Doch dann bestimmen nicht die Befragten, sondern alleine die Mitarbeiter von Avaaz, was auf der Startseite erscheint und was nicht. Was dort nicht erscheint, ist chancenlos. Zwar wird jeder Besucher dazu aufgefordert, seine eigene Kampagne einzureichen. Doch wessen Unterschriftensammlung beim Kommittee durchfällt, der riskiert, dass seine Aktion verschimmelt und später mangels Beteiligung eingestellt wird. Dieses Schiff folgt nicht den Wünschen einer Schwarmintelligenz, es wird von Wenigen von Hand gesteuert. Als wir die Nachnamen der Entscheidungsträger für den deutschsprachigen Raum erfragen wollen, erhalten wir keine Auskunft. Transparenz sieht wohl anders aus.

    Wie nachhaltig ist Slacktivism?

    Auf unsere Rückfragen per E-Mail erhalten wir häufiger die Bitte, man solle den Global Campaigner Schott telefonisch kontaktieren. Inwiefern dies bei der Beantwortung der Fragestellungen helfen soll, war uns nicht klar. Auch führte diese Form der Kommunikation zu erheblichen Verzögerungen. Bei anderen Netzwerken ging die Beantwortung innerhalb von 24 Stunden über die Bühne. Unsere erste Anfrage an Avaaz wurde am 24. Januar 2013 verschickt. Auf die Beantwortung der letzten Rückfragen warten wir bis heute.

    SlacktivismSlacktivism

    Doch zurück zum Thema. Vielleicht ist Clicktivism eine Chance, politverdrossene Nutzer des Internets wieder ein wenig für brisante Themen zu sensibilisieren. Leider gibt es keine Kontrolle, was letztlich aus den Kampagnen geworden ist. Wurden die Unterschriften einem Entscheidungsträger übergeben? Oder liegen sie noch heute auf den Servern herum? Hat sich dadurch etwas verändert? Was fehlt, ist ein Watchdog, der die Aktivitäten der Kampagnen-Netzwerke nachhaltig verfolgt und prüft, was durch die Mausklicks vieler Tausender de facto erreicht wurde.

    Wachsende Kritik

    Im Web wurden innerhalb der letzten Jahre mehrere Warnungen herausgegeben. Deren Hauptkritikpunkt lautet, Avaaz verbessere die Welt nicht, die Kampagnen sollen vielmehr der eigenen Sammelleidenschaft in Bezug auf die Nutzerdaten dienen. Mit dem Schein der Online-Beteiligung will die Vereinigung sogar angeblich ihre Nutzer beruhigen. Kritiker behaupten, die Bürger bedienten lieber ihre Maus und blieben zu Hause, statt für ihre Belange wütend auf die Straße zu gehen. Doch stimmt das wirklich? Wir versuchen es nun herauszufinden.

     

    Lars Sobiraj: Zunächst vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen. Worum handelt es sich beim Projekt Avaaz?

    Christoph Schott: Avaaz ist ein globales Kampagnen-Netzwerk mit über 20 Millionen Mitgliedern aus jedem Land der Welt. Die Mitglieder tragen täglich dazu bei, die einfache demokratische Mission der Organisation zu erfüllen: Die Lücke zwischen der Welt, die wir haben und der Welt, die sich die meisten Menschen überall wünschen, zu schließen.

    Lars Sobiraj: Wann wurde es gegründet?

    Christoph Schott: Avaaz wurde im Jahr 2007 gegründet. Seit der Gründung vor sechs Jahren ist es zur weltgrößten Kampagnen-Gemeinschaft herangewachsen, in der sich Mitglieder zusammen für Themen einsetzen, die ihnen am Herzen liegen und die sie gemeinsam verändern wollen.

    Lars Sobiraj: Wer hat dem Projekt diesen Namen ausgesucht?

    Christoph Schott: Avaaz bedeutet “Stimme” oder “Lied” auf vielen Sprachen, einschließlich Hindi, Persisch, Türkisch und Bosnisch. Der Namen wurde von Mitgründer und Executive Director, Ricken Patel, ausgewählt.

    Lars Sobiraj: Wer sind die Menschen, die das Gründungskapital gaben?

    Christoph Schott: Avaaz hat anfänglich mehrere kleine Zuschüsse von verschiedene Partnerorganisationen und gemeinnützigen Organisationen, wie zum Beispiel Res Publica, MoveOn, OSI und SEIU erhalten. Seit 2009 wird Avaaz ausschließlich von seinen Mitgliedern finanziert, wobei niemand mehr als 5.000 € spenden darf. Avaaz erhält keine Gelder von Regierungen oder Unternehmen und stellt somit sicher, dass die Stimme der Gemeinschaft ausschließlich die Wertvorstellungen seiner Mitglieder widerspiegelt.

    Lars Sobiraj: Wer sind die Menschen, die bei Avaaz mitarbeiten?

    Christoph Schott: Avaaz leistet Kampagnenarbeit in 16 Sprachen und besteht derzeit aus einem Kernteam von 70 Mitarbeitern aus aller Welt. Entscheidend ist jedoch, dass Mitglieder aus jedem Land der Welt ihre Zeit in das Netzwerk investieren, indem sie Kampagnen vorschlagen, Petitionen unterzeichnen und an Freunde weiterleiten, an Veranstaltungen und Demonstrationen teilnehmen, Entscheidungsträgern E-Mails senden oder sie anrufen und ihre eigenen Kampagnen auf der Internetseite von Avaaz starten.

    Lars Sobiraj: Wer leitet das Projekt und entscheidet über die Petitionen?

    Quelle: avaaz.orgQuelle: avaaz.org

    Christoph Schott: Avaaz ist wie ein Segelboot und der Wind, der es antreibt, kommt von unseren Mitgliedern. Alle Kampagnen, die Avaaz durchführt, werden an einer zufällig ausgewählten Stichprobe von 10.000 Mitgliedern getestet. Jede Kampagne muss einen gewissen Grad an Zustimmung finden, um sicherzustellen, dass Mitglieder auch wirklich hinter dem Thema stehen. Jedes Jahr wird eine Umfrage an alle Mitglieder gesendet, um herauszufinden, welche Themen ihnen am Herzen liegen. Es werden auch regelmäßige Befragung durchgeführt, um die Ansichten der Mitglieder zu einer bestimmten Thematik besser zu verstehen.

     

  1. Mai 9, 2018 um 3:23 am

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: