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Archive for Juni 7, 2018

Sarkozy, Feltmann, Tony Blair, Barroso::: Friederike Beck zu den Finanzierungsnetzwerken des IS

Juni 7, 2018 4 Kommentare

Das Verbrecher Imperium der USA, EU mit korrupten Mitläufern ist einmalig in der Geschichte. Was man sich mit Profi Kriminellen in Berlin so ausdenckt auch finanziert. Volker Perthes, Steinmeier, Westerwelle, Marin Schulz und Brüssel

Video: “Clinton Foundation and IS Funded from the Same Sources”: Julian Assange interview with John Pilger By Julian Assange and John Pilger, May 01, 2019

Hillary Clinton – Sarkozy’s Todesschwadronen um Gold und Milliarden von Libyen zurauben

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Folgen eines kriminelles Debakels korrupter NATO Politiker: Libyen und kein Ende

Die Grünen Verbrecher, machten bei jeden Kriegverbrechen und Lüge mit
Der Hillary Clinton Akteur, wurde von Libyern eliminiert: Christopher Stephens
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Die letzte Pressekonferenz des Paris-Gipfels am 29. Mai. Von links nach rechts: Fayez Al-Sarradsch (Präsident der libyschen nationalen Unions-Regierung, von den Vereinten Nationen auserkoren), Emmanuel Macron (Präsident der französischen Republik), Ghassan Salamé (UN-Beamter). Diese drei Männer, die keine durch Wahlen bestätigte Legitimität in Libyen besitzen, hoffen die Zukunft des libyschen Volkes zu bestimmen.

eit der Vernichtung der libyschen arabischen Dschamahirija im Jahr 2011 durch die NATO hat sich die Lage in Libyen sehr verschlechtert: Das BIP fiel auf die Hälfte und große Teile der Bevölkerung leben in Armut; es ist unmöglich, innerhalb des Landes zu reisen; überall herrscht Unsicherheit. In den vergangenen Jahren sind zwei Drittel der Bevölkerung ins Ausland geflohen, zumindest vorübergehend.

Nachdem die Rechtswidrigkeit der Intervention der NATO als Verlust abgeschrieben war, versucht die UNO nun das Land wieder zu stabilisieren.

Die Versuche der Befriedung

Die Vereinten Nationen sind präsent durch die MANUL (Mission der Unterstützung der Vereinten Nationen in Libyen), die ein rein politisches Organ ist. Der wahre Charakter dieser Behörde ist sofort nach ihrer Gründung in Erscheinung getreten. Ihr erster Direktor, Ian Martin (ehemaliger Direktor von Amnesty International), organisierte die Umsiedlung von 1500 Dschihadisten von Al-Kaida als „Flüchtlinge“ (sic!) von Libyen in die Türkei, um die so genannte [FSA] „Freie syrische Armee“ zu bilden. Natürlich wird heute die MANUL von Ghassan Salamé geleitet [1], aber sie untersteht direkt dem Direktor der politischen Angelegenheiten der Vereinten Nationen, der niemand anderer ist als Jeffrey Feltman. Nun ist dieser ehemalige Assistent von Hillary Clinton im US-Außenministerium jedoch einer der Baumeister des Cebrowski-Barnett-Plans für die Zerstörung der Staaten und der Gesellschaften des „Erweiterten Nahen Osten“ [2]. Er ist genau derjenige, der die Angriffe gegen Libyen und Syrien aus diplomatischer Sicht beaufsichtigte [3].

Die Vereinten Nationen gehen von der Idee aus, dass das aktuelle Chaos die Folge des „Bürgerkrieges“ von 2011 ist, der das Regime von Muammar Gaddafi gegen seine Opposition aufwiegelte. Allerdings beschränkte sich diese Opposition, während der NATO-Intervention, auf die Dschihadisten von al-Kaida und den Stamm der Misurata. Als ehemaliges Mitglied der letzten Regierung der Libysch-Arabischen Dschamahirija kann ich bezeugen, dass die Initiative der NATO sich nicht auf einen Libyen-Konflikt beschränkte, sondern einer regionalen langfristigen Strategie gegen den gesamten Erweiterten Nahen Osten gehorchte.

Während der Parlamentswahlen von 2014 hatten die Islamisten, die Boden-Kämpfe im Auftrag der NATO führten, nur geringe Ergebnisse erzielt. Sie beschlossen damals, das „Repräsentanten-Haus“ (mit Sitz in Tobruk) nicht anzuerkennen und ihr eigenes Parlament (mit Sitz in Tripolis) zu schaffen, das sie jetzt den „Hohen Staatsrat“ nennen. Da Feltman dachte, dass diese zwei rivalisierenden Gruppen ein Zweikammer-System bilden könnten, stellte er die zwei Gruppen auf die gleiche Ebene. Kontakte zwischen ihnen fanden in den Niederlanden statt, dann wurden die Skhirat (Marokko) Verträge unterzeichnet, aber ohne die Zustimmung der beiden Parlamente. Diese „Vereinbarungen“ führten zu einer von der UNO nominierten „Regierung der nationalen Einheit“ (zunächst mit Sitz in Tunesien).

Um die Entwicklung einer neuen Verfassung sowie Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vorzubereiten, hat Frankreich als Ersatz für die Bemühungen der Niederlande und Ägyptens, Ende Mai ein Gipfeltreffen mit jenen organisiert, die die Vereinten Nationen als die vier wichtigsten Führer des Landes bezeichnen, im Beisein von Vertretern der wichtigsten beteiligten Staaten vor Ort. Diese Initiative ist in Italien stark kritisiert worden [4]. Öffentlich hat man von Politik gesprochen, während man heimlich die Konturen einer gemeinsamen libyschen Zentralbank ausarbeitete, die den Diebstahl des libyschen Staatsfonds durch die NATO vertuschen [5] und das Öl-Geld zentralisieren sollte. Wie auch immer, nach der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung und den üblichen Umarmungen, hat sich die Situation vor Ort plötzlich verschlechtert [6].

Der französische Präsident, Emmanuel Macron, handelt gemäß seiner Erfahrung als Investment-Banker: Er hat die wichtigsten libyschen, von den Vereinten Nationen gewählten Führer versammelt; er hat mit ihnen diskutiert, wie man ihre jeweiligen Interessen schützen kann, um eine Regierung zu bilden, die von allen anerkannt wird. Er hat sichergestellt, dass die ausländischen Mächte dieses Verfahren nicht sabotieren können; und er dachte, dass die Libyer diese Lösung begrüßen würden. Allerdings war dem nicht so, weil Libyen ein von den westlichen Gesellschaften völlig verschiedenes Land ist.

Es ist klar, dass Frankreich, das mit dem Vereinigten Königreich die Speerspitze der NATO gegen Libyen gewesen ist, versucht, die Dividenden seiner militärischen Intervention einzuheimsen, um die seine angelsächsischen Verbündeten Frankreich gebracht haben.

Um zu verstehen was passiert ist, muss man zurückgehen und die Art und Weise analysieren, in der die Libyer aufgrund ihrer persönlichen Erfahrung leben.

Die Geschichte von Libyen

Libyen existiert nur seit 67 Jahren. Nach dem Sturz des Faschismus und dem Ende des zweiten Weltkrieges wurde diese italienische Kolonie von den Briten (in Tripolitanien und Kyrenaika) und von den Franzosen besetzt (in Fezzãn, den sie abteilten und administrativ an ihre Kolonien Algerien und Tunesien anschlossen).

London begünstigte die Entstehung einer von Saudi Arabien kontrollierten Monarchie, der Senussi-Dynastie, die das Land seit der „Unabhängigkeit“ im Jahr 1951 regierte. Mittels der wahhabitischen Religion hält diese Monarchie den neuen Staat in völligem Obskurantismus, während sie die wirtschaftlichen und militärischen Interessen der Angelsachsen fördert.

1969 wurde sie von einer Gruppe von Offizieren gestürzt, welche die wahre Unabhängigkeit ausrief und die ausländischen Truppen hinauswarf. An der inländischen politischen Front schrieb Muammar Gaddafi 1975 ein Programm, das Grüne Buch, in dem er der Bevölkerung der Wüste garantiert, ihre wichtigsten Träume zu erfüllen. Während beispielsweise jeder Beduine davon träumte, sein eigenes Zelt und sein Kamel zu haben, versprach er jeder Familie eine kostenlose Wohnung und ein Auto. Die Libysch-Arabische Dschamahirija gewährte ebenso Wasser [7], kostenlose Bildung und Gesundheit [8].

Die nomadische Bevölkerung der Wüste wurde allmählich an der Küste sesshaft, aber die Bindungen jeder Familie an ihren ursprünglichen Stamm bleiben wichtiger als die nachbarschaftlichen Beziehungen. Nationale Institutionen wurden eingeführt, die durch die Erfahrungen der „Falanstères“ der utopischen Sozialisten des 19. Jahrhunderts inspiriert wurden. Sie schufen eine direkte Demokratie, aber behielten die alten Stammesstrukturen bei. So wurden wichtige Entscheidungen zuerst der beratenden Versammlung der Stämme vorgelegt, bevor sie auf dem allgemeinen Kongress des Volkes (Nationalversammlung) diskutiert wurden. International bemühte sich Gaddafi, den uralten Konflikt zwischen Arabern und Schwarz-Afrikanern zu lösen. Er setzte der Sklaverei ein Ende und verwendete einen Großteil der Öl-Gelder, um der Entwicklung der Sub-Sahara Länder, insbesondere Mali zu helfen. Seine Tätigkeit weckte die Westmächte auf, die dann eine Entwicklungspolitik zur Unterstützung des Kontinents begannen.

Trotz der erzielten Fortschritte genügten dreißig Jahre Dschamahirija jedoch nicht, um dieses afrikanische Saudi-Arabien in eine moderne säkulare Gesellschaft zu verwandeln.

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Ghassan Salamé und sein Chef, Jeffrey Feltman

Das aktuelle Problem

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[2] „Das militärische Projekt der Vereinigten Staaten für die Welt“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 22. August 2017.

[3] „Deutschland und die Uno gegen Syrien“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Sabine, Al-Watan (Syrien) , Zeit Fragen (Schweiz) , Voltaire Netzwerk, 28. Januar 2016.

[4] Im Jahr 2011 lehnte sich der Präsident des Rates Silvio Berlusconi gegen die Intervention der NATO auf. Er wurde von seinem eigenen Parlament zur atlantischen Ordnung zurückgerufen.

http://www.voltairenet.org/article201409.html

Die Mär vom Genozid

Der Grund, warum sich letztendlich auch die USA zu einer Intervention entschieden hatten, war das Drängen der damaligen US-Außenministerin Hillary Clinton. Unermüdlich wiederholte Hillary Clinton Gaddafi-Truppen hätten – gezielt und systematisch – Zivilisten getötet, in Bengasi hätte sogar ein Massaker gedroht, weshalb die Bombardierung Libyens unausweichlich sei. Der Druck auf Barack Obama, sich endlich zum „Krieg in Libyen“ zu erklären, nahm zu. Die Washington Times rief in einem Kommentar vom 24. März zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen ihn auf. Der Präsident, hieß es darin, sei ein „Landesverräter“. Am 28. März verteidigte Obama in einer vom Fernsehen übertragenen Rede die Beteiligung am Militäreinsatz. Es gehe um Interessen und Werte der USA, deshalb bestehe eine Verantwortung zu handeln. Der Vormarsch von Gaddafis Truppen habe gestoppt werden können, weitere Gewalt gegen Zivilisten sei verhindert worden.

Wie sich nun herausstellt, waren diese gegenläufigen Indizien damals innerhalb der Administration bestens bekannt. So berichtet die Washington Times (28.1.2015) unter Verweis auf jüngst erhaltene Gesprächsmitschnitte aus Tripolis sowie auf Aussagen hochrangiger damaliger Regierungsbeamter: „Mehrere von der Times interviewte US-Offizielle bestätigten, dass Frau Clinton und nicht Herr Obama führend in der Forderung war, NATO-Militärkräfte einzusetzen, um Gaddafi als Anführer Libyens des Amtes zu entheben und dass sie wiederholt die Warnungen von Beamten aus dem Verteidigungs- wie auch dem Militärapparat in den Wind geschlagen hat.

[…] Frau Clintons Argument bestand darin, dass Gaddafi kurz davor stand, einen Völkermord gegen Zivilisten in Bengasi zu begehen, wo die Rebellen ihr Machtzentrum hatten. Aber Geheimdienstbeamte aus dem Verteidigungsministerium konnten diese Bedenken nicht bestätigen und kamen in der Tat zu der Einschätzung, dass es Gaddafi wohl kaum riskieren würde, sich aufgrund der Tötung zahlreicher Menschen den Zorn der Welt auf sich zu ziehen. […] Im Ergebnis wandten sich Verteidigungsminister Robert M. Gates und Generalstabschef Mike Mullen entschieden gegen Frau Clintons Forderung nach dem Einsatz von Gewalt.“…………………………..

http://www.neopresse.com/politik/leak-der-wahre-grund-fuer-die-libyen-intervention-der-nato-gold-oel-dollar/

Hillary Clinton and the Brutal Murder of Gaddafi

Photo by thierry hermann | CC BY 2.0

 

KenFM am Telefon:
02 Mrz 2016
Friederike Beck zu den Finanzierungsnetzwerken des IS
KenFM sprach mit der investigativen Journalistin Friederike Beck über den IS. Sie beschäftigt sich seit Jahren mit Netzwerken aller Art. Für Beck wurde die „Marke“ IS recht aggressiv „in den Markt gedrückt“. „Der IS sind Wir.“ Der aktuelle „Kampf gegen den IS“ ist für sie nichts anderes als eine raffinierte Werbekampagne für ein Terror-„Produkt“, das den Eliten gleich doppelt nützt.
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Ken Jebsen: Mit dem Kampf gegen den Terror verhält es sich ähnlich wie mit dem Kampf gegen Drogen: Je länger für ihn getrommelt wird, je aussichtsloser wird dieser Kampf. Mehr noch: Drogengeschäfte und Terror machen, seit gegen sie ganz offiziell; also mit Militär und Steuermitteln bekämpft werden, immer mehr Boden gut.

Friederike Beck: Ja, schönen guten Abend Herr Jebsen.

Ken Jebsen: Frau Beck, Sie sind eine investigative Journalistin; Baujahr ‚68; Autorin und Sie beschäftigen sich – neutral ausgesprochen – seit einigen Jahren mit im Dunkeln arbeitenden Netzwerken. Ich erinnere mich an Aufsätze wie ‚US-Geostrategie und deutsche Souveränität: Ein heißes Eisen‘ oder ‚Werte als orwellscher Begriff‘, ‚Die Lieblingsoligarchin des Westens unter Mordverdacht‘ oder auch‚EU-Ermächtigung: auf dem Weg in eine Diktatur? – Eine Bestandsaufnahme‘‚Das Guttenberg-Dossier: Der junge Führer und die Atlantikbrücke‘. Bevor wir auf das Terrornetzwerk IS kommen, wie recherchiert man denn eigentlich auf einem Feld, das davon lebt, dass keines dieser Mitglieder mit einem von Außen darüber spricht?

Friederike Beck: Am allerwenigsten recherchiere ich wahrscheinlich in den deutschen Medien. Ich kann recht gut Englisch, Spanisch, ein bisschen Russisch, etwas Französisch und bin vorwiegend in ausländischen Medien unterwegs.

Ken Jebsen: Frau Beck, was reizt Sie denn an Netzwerken so sehr, dass Sie sich damit so intensiv beschäftigen?

Friederike Beck: Ich gucke halt gerne hinter die Kulissen. Das ist einfach so eine Grundneugier. Und ich gebe mich halt selten zufrieden mit den offiziellen Erklärungen. Ich finde es einfach unheimlich spannend, wenn ich dann auf einer Fährte bin, dann geht es mir so wie mit meinem Dackel: Dann kann ich nicht mehr loslassen. (lacht)

Ken Jebsen: Okay, sind dann die recherchierten Inhalte dann leicht an klassische Medien zu verkaufen?

Friederike Beck: Nein, das sind sie natürlich nicht. Es sind ja heiße Eisen. Es betrifft ja nicht nur Journalisten, sondern auch Leute in Amt und Würden oder in Positionen zum Beispiel wie die EU-Botschafterin im Irak, die letztes Jahr offen ausgesprochen hat und einige unangenehme Dinge über den IS gesagt hat. Und wo dann ganz merkwürdige Sachen mit ihr passierten. Ich hatte erst kürzlich einen Artikel über Thema ‚Wer finanziert denn eigentlich den IS?‘ Und da bin ich auf ein Interview gestoßen mit Jana Hybášková. Die war mehrere Jahre lang im Irak offizielle EU-Botschafterin. Sie spricht fließend Arabisch und man kann davon ausgehen, die sagt jetzt nicht einfach so etwas, sondern das hat schon Hand und Fuß. Und da hat sie vor einem auswärtigen Ausschuss der EU einige Dinge gesagt, dass zum Beispiel einige Mitgliedsstaaten der EU auch sich beteiligen an dem Ölhandel und dieses Öl auch direkt kaufen. Und sie hat händeringend gefordert, man möge ganz gezielt gegen diese Leute, die diesen illegalen Handel betreiben und den IS damit fördern, mit Sanktionen begegnen. Und sie hat eine Zahl in den Raum gestellt von 5.000 Lastwagen, die diesen Ölhandel betreiben, so eine Art rollende Flotte. Ich habe jetzt einmal geguckt, was mit dieser Frau eigentlich passiert ist. Und die ist allen Ernstes in Namibia gelandet als Botschafterin. Sie ist also als Arabischsprachige am anderen Ende der Welt. Es ist damals noch nachgehakt worden in einem Frageausschuss des EU-Parlamentes durch einen französischen Abgeordneten. Der hat gefragt: ‚Moment! Was macht denn jetzt eigentlich die EU-Komission gegen diese Mitgliedsländer? Hat sie da jetzt irgendwelche Maßnahmen in petto? Was passiert da eigentlich?‘ Das war ein Herr Jean-Luc Mélenchon. Und außerdem hat er nicht verstanden, dass die Frau Hybášková, also dass vom offiziellen diplomatischen Dienst der EU gesagt wurde, dass die Hinweise, die sie gegeben hatte, dass diese Anschuldigungen nicht den Tatsachen entsprechen würden und es gebe überhaupt keine Beweise dafür. Mann hat also von offizieller Seite dieser EU-Komission diese Spezialistin, dieser EU-Botschafterin, die im Irak schon fundierte Informationen über ISIS hatte, hat man desavouiert und den EU-Parlamentariern allen Ernstes gesagt, dass es nicht stimmen würde und dass es da keine Anhaltspunkte gäbe. Und die Antwort von Frau Mogherini – die ist ja Vizepräsidentin der EU-Komission – ist auch relativ nichtssagend. Die hat dann zwei Monate später gesagt: ‚Ja klar, wir halten uns an alle Sanktionen und wir sind ja auch gewillt gegen Al-Qaida vorzugehen, aber leider, leider kann man gegen diesen Ölschmuggel nichts tun, weil das vermischt sich ja am Ende alles sowieso. Es gibt also ein riesiges Netzwerk von Vermittlern und privaten Businessleuten, die da im Irak diesen Schmuggel betreiben. Und da können sie eben nichts machen, weil am Ende kommt es dann eh vermischt an.‘ Das war dann das Ende der Durchsage.

Ken Jebsen: Diese Aussage, die von der EU-Botschafterin quasi weggedrückt wurde und sie wurde dann zwangsversetzt Richtung Afrika, wo sie nicht mehr den – ich sag‘ jetzt mal – Schaden anrichten kann. Das kam ja dann wieder auf´s Tablett, spätestens in Antalya als Putin davon gesprochen hat, dass 40 Staaten den IS finanzieren, unterstützen, und dass da eben auch G20-Staaten dabei sind. Das war in Antalya, Türkei. Dann eben auch die Vorwürfe gegen den Sohn des Präsidenten, Bilal Erdoğan, dass der in diesem Schmuggel auch vernetzt sei und daran partizipiert. Was ist da dran?

Friederike Beck: Über Bilal Erdoğan weiß man, dass er in den USA-Kreisen gut vernetzt ist. Er hat in den USA studiert, dort auch seinen Abschluss gemacht. Er war dann eine Zeit bei der Weltbank und hat sich in den letzten Jahren halt eingekauft in eine Reederei. Allerdings mit zwei anderen, aber er ist einer von diesen drei. Die heißt BMZ. Das ist ein Reedereiunternehmen, die von Ceyhan aus Öltanker haben und in die ganze Welt Öl verschiffen. Und es steht da so im Raum die Familie Erdoğan, die da mit persönlich involviert ist. Aber das ist dann schon sozusagen Endstation.Jeder Journalist, der da ein bisschen nachfragt, weiß: Die Türkei ist das Land mit den, glaub‘ ich, am meisten inhaftierten Journalisten. Es ist also hochgefährlich da nachzufragen. Aber die FrauHybášková, auf die würde ich gerne noch einmal zurückkommen, die nämlich noch viel mehr gesagt hat. Die hat dann noch ein weiteres Interview gegeben und noch mehr Finanzquellen aufgezeigt, wo der IS sich damit alimentiert. Und da hat sie schockierenderweise, wie ich finde,und das war auch alles schon letztes Jahr, also jetzt genau vor einem Jahr, Ende November. Da hat sie das gesagt und es ist nichts passiert. Sie hat gesagt, dass es organisiertes Verbrechen dort gibt dort im Irak. Dass es Handel gibt mit Frauen, mit Kindern und dass dort Organhandel stattfindet; also menschliche Organe, die dort verkauft werden neben dem illegalen Ölhandel. Das ist natürlich so ein Punkt, da würde man am liebsten gar nicht darüber reden, so grauslich ist der. Aber man muss es halt leider, weil es ist ja auch irgendwo bekannt. Mich hat es natürlich erinnert an den Kosovo damals 1999. Dass da halt die ‚Wertegemeinschaft‘ hineinging und dann da die KFOR und die UNMIK- Mission installiert wurde. Dann gab es da recht bald mit dem Internationalen Gerichtshof für Jugoslawien eine Anklage, dass die albanische UÇK verwickelt sei in den Organhandel. Das wurde dann erst niedergeschlagen. Dann gab es noch einmal eine Kommission, wo der Schweizer Dick Marty vorgestanden hat. Dann gab es nochmal eine, die ist jetzt am Ende eben 2014 zu dem Schluss gekommen – Special Investigation Task Force hieß die – von der EU ganz offiziell: ‚Ja, es stimmt. Man müsste noch einmal alle albanischen Milizenführer und die gesamte UÇK müsste man eigentlich vor Gericht stellen. Nur passiert ist halt bisher nichts. ******

Nur um mal ein Beispiel zu nennen: Für eine illegal entnommene Niere – die wird gehandelt zwischen 80.000 und 100.000 Dollar. Und das hat eben diese FrauHybášková schon vor einem Jahr gesagt. Und es ist überhaupt nichts daraufhin passiert. S….

http://www.free21.org/friederike-beck-zu-den-finanzierungsnetzwerken-des-is/

***** Der Name des Arztes: Shaip Muja, der schon in Tirana in 1999 im UCK Stockwerk des Mutter Theresa Krankenhauses, Organ verpflanzte,  Partner vom Berufsverbrecher Hashim Thaci! Seitz 1987 wurden Kosovo Verbrecher in allen Nord Albanischen Militär Krankenhäusern behandelt, was Franz J. Strauss noch 1987 vereinbarte: Waffen in den Kosovo, Entwicklungshilfe darunter eine Milch Fabrik als Gegengeschäft.

Hashim Thaci, Xhavit Halili, waren aktiver Bestandteil, der Plünderungen und Staats Zerstörung von Albanien in 1997, wo die Hintermänner, direkt auch aus den USA kamen (rund um den AACL.com und CIA Verbrecher Kartellen des Josef Limprecht -traf sich mit Azem Hajdari i Sarande in 1997) um das Hotel  „Florida“ bei Durres, welche im Chaos, wie die Salih Berisha Leute, Waffen und Vermögen stehlen wollten.Alles der NATO und Co. damals bekannt.
Ebenso der Todesschwadronen, gegen UCK Konkurrenten in Albanien, ab September 1998.

Der Leiter des Militär Krankenhauses Tirana damals, weil ein Stockwerk, komplett der UCK übergeben wurde und wo niemand Zutritt hatte, noch Kontrolle, was dort geschah! Shaip Muja, ist der Verantwortliche auch für die Kindes Entführungen 1998-2001 vor allem in Tirana, Tödung und Organ Entnahme, Vor diesen primitiven Mord Kanaillen, mussten auch Deutsche Polizei (MAPE), die Flüchtlings Camps in Tirana und Kukes schützen, damit keine Kinder verschwinden zur Tödung und Organ Entnahme (unten, voröffentlicht sogar im Kosovo), wie ein neuer UN secret Report ebenfalls festhält. Die Kindes Entführer und Verbrecher Gestalten der UCK, lungerten damals vor allem auch im Rogner Hotel herum, wo dann oft die US Botschafterin Mariso Lino auftauchte. Griechischer Abstammung, wie Georg Tenet der CIA – Direktor, der in Himari Albanien geboren ist.

Geschichte einer Medienkampagne: Die Genfer Affäre um die syrischen Weisshelmevon Guy Mettan*, Geschäftsführer des Schweizer Presseclubs in Genf und Präsident der Internationalen Vereinigung der Presseclubs

 

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