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Der Deutsche Krieg von Mali, Afrika bis Syrien

Hinrichtungen von Zivilisten Alles dabei im Deutschen Krieg, als Terroristen gegen die Bevölkerung.

 Von 1945 bis heute - 20 bis 30 Millionen Menschen von den USA getötet

Von 1945 bis heute – 20 bis 30 Millionen Menschen von den USA getötet
“Die Kunst des Krieges”

Der heimliche Krieg – Deutschland will erneut Teile von Afrika erobern und ausbeuten.
Die deutsche Bundeswehr betreibt ihren derzeit gefährlichsten Einsatz nach eigener Aussage im afrikanischen Mali. Der Grund für diesen Einsatz liegt angeblich in einer notwendigen „Stabilisierung“ des Landes und — wen wundert`s — im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Doch auch wenn die Leitmedien uns immer wieder eine klassische Geschichte aus einer Gut-Böse-Welt erzählen, vermitteln sie beiläufig doch reichlich Informationen, die uns die wirkliche Geschichte entdecken helfen.

„Für ganz Afrika gilt: Die Bundesregierung will Wirtschaftswachstum und nachhaltige Beschäftigung sichern“ (2).

Beachten Sie bitte, dass die deutsche Regierung sich damit anmaßt, die neoliberale Agenda des eigenen Systems verpflichtend für andere Staaten auf einem anderen Kontinent zu machen. Vielleicht wollen aber die Menschen dort gar kein Wirtschaftswachstum? Wirtschaftswachstum und nachhaltige Beschäftigung – diese irrsinnigen Ziele sollen für andere Gesellschaften verbindlich sein?

Das deutsche Kriegsministerium – sollte es vielleicht besser Kolonialministerium heißen? – schreibt in seinen afrikapolitischen Richtlinien weiterhin:

„Entscheidend ist dabei, dass die vorhandenen Rohstoffe als Instrument für Stabilität und wirtschaftliche Entwicklung verantwortlich und nachhaltig genutzt werden“ (3).

Von wem genutzt, vor allem von wem ausgenutzt? Wer bestimmt überhaupt über die Ressourcen eines afrikanischen Staates: Frankreich oder Deutschland etwa? Die Anmaßung dazu ist jedenfalls unübersehbar.

Die beiden Zitate konterkarieren alle Worthülsen von Demokratie und Menschenrechten, von Freiheit und Souveränität, von denen das zitierte Dokument nur so trieft, die aber deutschen Soldaten in Afrika das Gefühl geben, eine Art Friedensengel zu sein. In all der Bigotterie steckt sie eben dann doch, die Wahrheit über die Motive deutscher Missionen in fernen Staaten (a1). Das grobe Bild steht, doch was ist da speziell in Mali in den letzten Jahren geschehen?

Meine erste Suche dazu startete ich mittels einer Internet-Suchmaschine mit den Worten: „Was passiert in Mali“. Die unten behandelten Quellen sind Ergebnisse dieser Suche. Vordergründig konsumieren wir immer das gleiche Muster, die von mir in diesem Text so benannte klassische Geschichte. Doch wenn wir aufmerksam lesen, erfahren wir viel – wenn auch nicht alles – über die andere Geschichte.

Die klassische Geschichte

Die klassische Tagesschau-Geschichte

Die Tagesschau berichtete im Januar 2013, dass es im Vorjahr einen Militärputsch in Mali gegeben hatte, weil die amtierende Regierung nicht entschlossen genug gegen Islamisten im Norden des Landes vorgegangen wäre. Danach wäre ein Machtvakuum entstanden und die Armee erwies sich als zu schwach, die Islamisten, welche die Scharia im Norden eingeführt hatten, zurückzudrängen. Auch aufgrund der Menschenrechtsverletzungen im Land musste daher nachfolgend Frankreich in den Konflikt eingreifen, worüber die Bevölkerung sehr glücklich war (4, a2).

Diese Geschichte kommt mir schon mal sehr bekannt vor: Ein Land versinkt im Chaos, Machtvakuum entsteht, der gute Westen hilft mit Stabilisierung, Friedens- und Ausbildungsmissionen für Militärs in der betroffenen Region.

Es ist das klassische moralisierende Muster, in dem der Wertewesten unermüdlich um den weltweiten Frieden und „Good Governance“, samt Demokratie und Menschenrechten ringt.

Es gab aber für den aufmerksamen Leser durchaus Hinweise, die ihn ins Grübeln bringen konnten. Dazu weiter unten dann mehr.

Die klassische FAZ-Geschichte

Zur gleichen Zeit schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom Rohstoffreichtum Malis, bemühte sich aber dabei krampfhaft der Relativierung, dass zum Beispiel Mali für Frankreich wirtschaftlich gar nicht so wichtig ist. Auch das wird uns in der anderen Geschichte noch einmal beschäftigen.

Doch erfuhren wir, dass das Land eine wahre Fundgrube an noch nicht erschlossenen Bodenschätzen ist – beginnend bei Gold und Diamanten, endend bei Kupfer und Uran
(5). Auch lieferte uns die FAZ eine interessante Karte, die zeigt, dass die Explorationsrechte für den kompletten nördlichen Teil Malis – immerhin zwei Drittel dessen Territoriums umfassend – an internationale Rohstoffkonzerne vergeben sind (6).

Die klassische Spiegel-Geschichte

Diese Geschichte ist jünger – vom September 2018 stammend (7).

Sie erzählt uns von einem malischen Bataillon namens G5 Sahel Joint Force. Diese aus 5.000 Spezialeinsatzkräften bestehende Truppe hat eine Reihe von Menschenrechtsverbrechen auf dem Gewissen. Die Militärs zündeten Häuser an, kidnappten und erschossen Zivilisten. 44 Fälle sogenannter außergerichtlicher Hinrichtungen durch diese Soldaten sind inzwischen bekannt. Der UNO-Sicherheitsrat, mit dessen Segen der Militäreinsatz fremder Mächte in Mali beschlossen wurde, ist über diese Vorfälle informiert.

Dabei besteht die eigentliche Aufgabe dieser Truppe offiziell darin, den Kampf gegen Terrorismus und Menschenschmuggel zu führen. Das Allgemeine präzisierte der Spiegel jedoch im Weiteren und damit ging er durchaus schon ein Stück über die klassische Geschichte hinaus:

12:35 [NachDenkSeiten]
Hilferuf für Syrien
Christen fürchten Sturz von Assad. Sanktionen und Abwerbung von Fachkräften treffen das kriegszerstörte Land. Rüdiger Göbel gibt für die NachDenkSeiten einen Überblick und schildert ein Dilemma, das so gar nicht zur Syrien-Berichterstattung des medialen Mainstreams passt.
Merkel, Macron und die EU – Das Chaos ist vorprogrammiert
Obwohl der neue West-Ost-Konflikt nachweislich von den USA mit der von ihr dominierten NATO unter Gefolgschaft der westeuropäischen Staaten verursacht worden ist, räsonierte der deutsche Außenminister Heiko Maas: „…wenn Russland sich selbst immer mehr in Abgrenzung, ja teilweise Gegnerschaft zu vielen im Westen definiert, so mögen wir das bedauern. In jedem Fall aber verändert es die Realität unserer Außenpolitik.“ Damit befindet sich Maas im Einklang mit der von Angela Merkel nach den Vorgaben aus Washington gegenüber Russland vertretenen, wenn auch immer wieder bemäntelten, Aggressionspolitik.
Deutsche Verbrecher Politik seit 20 Jahren, vor allem auch in Afrika und dem Balkan
Landraub überall, Umwelt Zerstörung, für Palm Öl, Cannabis und Kokain

Wie heißt es doch so schön: Schaffe ein Problem und biete dann die Lösung an.

 

Kategorien:Europa
  1. Dezember 12, 2018 um 6:44 pm

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  2. Aktivistin
    Dezember 13, 2018 um 8:56 am

    Grüße! Bitte teilt diesen Artikel auch auf Eurer Seite und verbreitet ihn! Danke.
    https://logr.org/selbstschutz/rassismus-die-erfindung-von-menschenrassen/

  3. nastro
    Dezember 19, 2018 um 7:06 pm

    Die älteste Syrien Story, über die erste Demonstraton wegen einem Kind: Alles erfunden. Für diese erfundene Story und in Folge noch viele Mehr, gab es dann EU Sanktionen, man finanzierte diverse Verbrecher Banden, über 2 Milliarden verschwanden spurlos in der GTZ, White Helms Verbrecher Kartell des Auswärtigem Amtes.

    Magazin macht Betrugsfall öffentlich

    „Spiegel“-Reporter hat Texte erfunden

    19.12.2018, 16:31 Uhr | dpa, t-online.de

    "Spiegel"-Reporter Claas Relotius hat Texte erfunden – Magazin legt offen. Das "Spiegel"-Verlagsgebäude in Hamburg: Der "Spiegel"-Reporter Claas Relotius hat Artikel manipuliert und sich manche komplett ausgedacht. (Quelle: imago/CHROMORANGE)

    Das „Spiegel“-Verlagsgebäude in Hamburg: Der „Spiegel“-Reporter Claas Relotius hat Artikel manipuliert und sich manche komplett ausgedacht. (Quelle: CHROMORANGE/imago)

    Er wurde als exzellenter Reporter gefeiert – nun macht „Der Spiegel“ öffentlich: Claas Relotius hat zahlreiche Stories frisiert und teils komplett erfunden. Die Chefredaktion spricht von einem „Schock“.

    Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hat einen umfangreichen Betrugsfall im eigenen Haus offen gelegt. Der Redakteur und Reporter Claas Relotius habe in „großem Umfang seine eigenen Geschichten gefälscht und Protagonisten erfunden“, heißt es in einer auf „Spiegel Online“ veröffentlichten Rekonstruktion der Ereignisse. Aufgeflogen sei der Fall, weil ein anderer Reporter bei einer gemeinsamen Recherche mit Relotius skeptisch geworden sei und nachgeforscht habe.

    Relotius hat die Vorwürfe laut „Spiegel“ inzwischen eingeräumt. Er habe sein Büro ausgeräumt und seinen Vertrag gekündigt. Relotius schrieb zunächst als freier Mitarbeiter für den „Spiegel“, seit anderthalb Jahren war er als Redakteur fest angestellt. Von ihm sind dem „Spiegel“ zufolge seit 2011 knapp 60 Texte im Heft und bei „Spiegel Online“ erschienen. Mit seinen Reportagen gewann er viele Journalistenpreise.

    Vor seiner Zeit als fest angestellter Redakteur beim „Spiegel“ schrieb er auch für „Cicero“, „Neue Zürcher Zeitung am Sonntag“, „Financial Times Deutschland“, „taz“, „Welt“, „SZ-Magazin“, „Weltwoche“, „Zeit online“, „Zeit Wissen“, „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ und die Nachrichtenagentur dpa.

    Erster Verdacht im November

    Erste Verdachtsmomente hatte es laut „Spiegel“ nach einem im November 2018 veröffentlichten Text gegeben. Relotius habe in mehreren Fällen eingeräumt, Geschichten erfunden oder Fakten verzerrt zu haben. Seinen eigenen Angaben zufolge sind mindestens 14 Geschichten betroffen und zumindest in Teilen gefälscht.

    Nachdem er die Vorwürfe anfangs leugnete, habe Relotius eingeräumt, dass er viele Passagen nicht nur in dem einen Text aus dem November, sondern auch in anderen erfunden habe. Menschen, die er in seinen Geschichten zitierte, sei er nie begegnet.

    Die Chefredaktion des „Spiegel“ spricht von einem „Schock“ und einem „Tiefpunkt in der 70-jährigen Geschichte des ‘Spiegel‘“. Sie will nun eine Kommission aus internen und externen Experten einsetzen, die den Hinweisen auf Fälschungen in Relotius‘ Texten nachgehen sollen. Die Ergebnisse sollen öffentlich dokumentiert werden, „um die Vorgänge aufzuklären und um Wiederholungsfälle zu vermeiden“. „Ausschließen lassen sie sich, auch bei bestem Willen, nicht.“

    Verwendete Quellen:
    • balkansurfer
      Dezember 19, 2018 um 8:07 pm

      Produkt der dummen Gender und Quoten Frauen, ohne Verstand und korrupt:

      Die Lügen Storys ein Hamburger Spiegel Modell mit allen Mitteln seit 20 Jahren um Mafiöse Umtriebe zu vertuschen. Dumm Frauen als Ministerinnen in vielen Institutionen sind Tradition.

      die gesamte Erst Story über Syrien erstunken und erlogen. Dafür gabs dann Milliarden für Kriminelle, Sanktionen der EU und USA und von dem entsetzlichen Dumm Banden im Auswärtigem Amte immer dabei! In ihrer grenzenlosen Dreistigkeit, mobbte die dumme Frau, Todenhöfer: als Märchen Onkel, obwohl Alles was die Frau schrieb erstunken und erlogen war.

      Wie kann eine so dumme Frau die Resort Chefin: Özlem Gezer werden, denn diese Frau ist real verantwortlich. 4 Reporter Preise

      Die Frau ist schon seit 2016, für ihre Wild West Lügen und Geschichten bekannt, wurde sofort als Redakteurin beschäftigt, was genug sagt, über die dummen Quoten Frauen: Made by Springer und Angela Merkel. Die Frau hat Jura studiert natürlich bei der Hamburger Mafia, und macht dann sowas: Erpressung, Mobbing, Lügen Geschichten, Strafbewehrte Unterlassungs Erklärung

      Ende August 2016 kam es in Folge eines Prozesses vor dem Landgericht Hamburg zu einem Vergleich zwischen dem Publizisten Jürgen Todenhöfer und Gezers Arbeitgeber, dem Spiegel. Dabei hat der Spiegel zu allen 14 von Todenhöfer als unwahr bezeichneten Stellen in einem von Gezer verfassten, als der Märchenonkel im Spiegel Heft 3/2016 veröffentlichten Verriss des Todenhöfer-Bestsellers Inside IS – 10 Tage im „Islamischen Staat“ (C. Bertelsmann, München 2015) „strafbewehrte Unterlassungserklärungen“ unterzeichnet und auch den entsprechenden Online-Artikel entfernt.[3][4][5]

      Original Gender Betrug, der Migranten Mafia, denn früher gabs solche Idioten nicht ohne Verstand beim Spiegel, wobei ich Einige sehr gut kenne bis heute, obwohl im Ruhestand

      Bis es irgendwann doch nicht mehr geht. Bis er endgültig nicht mehr schlafen kann, gejagt von der Angst vor Entdeckung. Relotius bricht ein, vergangene Woche, als ihn seine Vorgesetzte Özlem Gezer, Vizechefin des SPIEGEL-Gesellschaftsressorts, zur Rede stellt und ihm auf den Kopf zusagt, dass sie ihm nicht mehr glaubt. Am Donnerstag dann setzt er sich hin mit seinen Ressortleitern, mit einem Chefredakteur, und macht reinen Tisch, oder jedenfalls das, was er dafür hält.

      Spiegel

  4. Januar 20, 2019 um 6:43 pm

    die Lage hat sich überall enorm verschlechtert, wenn die Deutschen Spinner kommen, welche nur lokale Banditen überall finanzieren

    Bewaffnete Kämpfer haben am Sonntagmorgen eine Basis der UN-Friedensmission in Mali (MINUSMA) in der Gemeinde Aguelhok im Norden des Landes angegriffen, wobei acht Blauhelmsoldaten ums Leben gekommen sind. Dies geht aus einer Mitteilung der Mission hervor, die auf ihrem Facebook-Account veröffentlicht ist.
    https://de.sputniknews.com/panorama/20190120323655579-mali-uno-friedensmission-angriff-blauhelm-soldaten-tot/

  5. alba
    März 15, 2019 um 5:16 pm

    US-Kriegsverbrechen in Syrien in Echtzeit weißgewaschen

    Strategic Culture Foundation

    Es war schon erstaunlich, diese Woche Berichte des US-Nachrichtensenders CNN aus Syrien zu sehen. Der amerikanische Bombenanschlag auf einen verbliebenen Schauplatz der ISIS-Terrorgruppe bei Baghouz an der Grenze zum Irak wurde als eine Art heldenhafter letzter Angriff gegen die Terrorgruppe dargestellt.

    Diese Verdrehung der Realität ist eine atemberaubende Fallstudie in Propaganda und „Wahrnehmungsmanagement“ unter dem Deckmantel der „freien Medien“.

    CNN sendet Berichte vor Ort von seinem Korrespondenten Ben Wedeman in der syrischen Provinz Deir ez-Zor. Im Hintergrund waren laut Videomaterial des Kanals deutliche Anzeichen dafür zu sehen, dass die US-Luftwaffe weiße Phosphor-Brandmunition zur Unterstützung der Offensive gegen Militante abwarf.

    Der rücksichtslose Einsatz von weißen Phosphorbomben ist wohl ein Kriegsverbrechen. Doch die US-Medien berichteten offen darüber, als ob es sich um eine legitime Kriegsoperation zur „Bekämpfung des Terrorismus“ handelte.

    Nichts in der CNN-Reportage deutete auf etwas Illegales im Zusammenhang mit der US-Militärkampagne hin. Im Gegenteil, die Ereignisse wurden als mutiger Versuch dargestellt, „ISIS zu besiegen“.

    Aus mehreren Gründen ist diese jüngste US-Militäroperation in Ostsyrien beunruhigend, nicht zuletzt wegen der zunehmenden zivilen Todesfälle durch amerikanische Luftangriffe.

    Zum Ersten stellt die amerikanische Militärpräsenz in Syrien eine schwere Verletzung des Internationalen Rechts dar. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben keine rechtliche Grundlage, sich in diesem Land aufzuhalten, in dem sie seit 2015 operieren, sei es mit Bodenstreitkräften oder mit Kriegsflugzeugen.

    Zweitens ist gut dokumentiert, dass Washington heimlich militärische Hilfe an verschiedene regierungsfeindliche Milizen, einschließlich terroristischer Gruppen wie ISIS, weitergeleitet hat, um die syrische Regierung des Präsidenten Bashar al Assad zu stürzen. Dies erfolgte im Rahmen eines achtjährigen verdeckten Krieges, der von Washington und seinen Verbündeten zur Durchsetzung eines illegalen Regimewechsels gegen die souveräne Regierung in Damaskus finanziert wurde.

    Präsident Trump hat angeordnet, dass sich die US-Truppen aus Syrien zurückziehen sollen. Er sagt, dass es Zeit ist, „unsere Jungs“ nach Hause zu bringen. Als ob „unsere Jungs“ dort eine edle Pflicht erfüllt hätten. Tatsache ist, dass die Anwesenheit amerikanischer Streitkräfte in Syrien ein Kriegsverbrechen ist. Sie sollten gar nicht da sein.

    So sind verspätete US-Medienberichte über amerikanische Streitkräfte, die sich auf die Überreste von ISIS in Ostsyrien stürzen, gelinde gesagt, etwas anormal, wenn man bedenkt, dass Washington im Geheimen verschiedene dschihadistische Terrorgruppen mit dem Ziel eines Regimewechsels unterstützt. Das ist eine ganz und gar kriminelle Aggression gegen Syrien.

    Aber die jüngste Operation in Ostsyrien ist besonders schwer zu akzeptieren. Es war die syrische Armee zusammen mit den russischen, iranischen und Hisbollah-Kräften, die Syrien weitgehend von der Plage der von außen unterstützten islamistischen Terrorgruppen befreit haben. Der Krieg in Syrien wurde gegen die USA und ihre bösartigen kriminellen Partner gewonnen und nicht, wie uns die amerikanischen Medien glauben machen wollen, aufgrund der „heroischen Bemühungen“ Washingtons.

    Die westlichen Nachrichtenmedien haben sich in letzter Zeit auf eine kleine Tasche von ISIS-Holdouts in Ostsyrien konzentriert, als ob die USA der Befreier des arabischen Landes wären – eines Landes, das Washington und seine NATO-Verbündeten mit Dschihadisten für einen kriminellen Regimewechsel durchsetzt haben.

    Die Berichterstattung von CNN in dieser Woche war besonders pervers. Ben Wedeman und sein Team zeigten, wie das US-Militär im Namen der „Terrorismusbekämpfung“ verbotene weiße Phosphor-Brandsätze auf zivilen Gebieten im Osten Syriens fallen ließ.

    Die CNN-Berichterstattung war ohne den geringsten Hinweis darauf, dass solche Militäraktionen schwere Kriegsverbrechen darstellen. Die gesamte US-Militärpräsenz in Syrien stellt eine noch größere Verletzung des Internationalen Rechts dar. Die „Normalisierung“ solcher Regelverstöße und Kriegsverbrechen durch die US-Medien in Echtzeit ist ein Beispiel dafür, dass solche vermeintlichen Nachrichtensender nichts anderes sind als ein Propagandararm für die imperialistische Kriegstreiberei Washingtons.

    Die banale Normalisierung dessen, was als enormes Kriegsverbrechen anzusehen ist, durch die US-Nachrichtenmedien ist etwas, das man sehen, wenn nicht gar verabscheuen muss.

    Amerikanische Streitkräfte in Syrien haben Tausende von Zivilisten getötet. Ihre jüngsten Operationen zur „Befreiung“ der östlichen Region von Dschihadisten, mit denen sie sie erst durchdrungen haben, haben allein in dieser Woche Dutzende von Zivilisten durch US-Luftangriffe getötet. Dies ist eine grausame Erinnerung an den Schrecken, den die US-Luftangriffe auf die syrische Stadt Raqqa verursachten, die 2017 durch amerikanische Bombardierungen zerstört wurde.

    Das Leichenhaus, in das Syrien verwandelt wurde, ist eine direkte Folge der amerikanischen Regime-Change-Machenschaften. Und doch berichten die US-Medien über einen Mikrokosmos des Schreckens in einer Weise, die darauf hindeutet, dass die amerikanischen Streitkräfte irgendwie Befreier sind. Wie grotesk.

    Eine solche obszöne Verzerrung ist zum Teil der Grund, warum Washington seine kriminellen Kriege in anderen Teilen der Welt fortsetzen darf. Es liegt daran, dass die US-Medien Kriegsverbrechen in Echtzeit weißwaschen. Und CNN hat die schamlose Dreistigkeit, seine Kriegspropaganda „Journalismus“ zu nennen.
    http://www.antikrieg.eu/aktuell/2019_03_15_uskriegsverbrechen.htm

  6. balkansurfer
    März 25, 2019 um 7:45 pm

    immer wenn die Deutschen kommen, geht mit den korrupten Kfwlern, GIZ Banden Alles bergab, denn die Deutschen Offiziere arbeiten nur mit kriminellen Partnern der Prominenz vor Ort, finanzieren die Banden

    Mali gerät zunehmend außer Kontrolle
    25. März 2019 Thomas Pany

    Minusma-Einsatz der UN in Mali. Foto: Niederländisches Verteidigungsministerium/CC0

    Ein Massaker in einem Dorf fordert 134 Tote. Mitglieder des UN-Sicherheitsrats tagen zur selben Zeit in der Hauptstadt. Das Bundeswehr-Mandat in Mali steht im Mai zur Abstimmung

    Ein Massaker am vergangenen Samstag in einem Dorf in Mali an der Grenze zur Burkina Faso fordert 134 Tote, wie gestern bekannt wurde. Die Opfer, darunter Schwangere und Kinder, wurden auf brutale Weise niedergemetzelt.

    Beschuldigt werden Mitglieder einer „traditionellen Jägermiliz der Dogon-Volksgruppe“: „Sie zündeten mindestens 400 Hütten an und schlachteten ab, wen sie fanden, auch Alte und Kinder. Manche Leichen wurden in Brunnen geworfen, manche Menschen wurden lebendig verbrannt.“ (Taz)

    Die Opfer der Miliz gehören einer anderen Ethnie an, den Peul (auch: Fula, Fulla, Fullah oder Fulani), den vonseiten der Dogon vorgeworfen wird, dass sie mit Islamisten gemeinsame Sache machen.

    In Zentralmali eskaliert seit Jahren die ethnische Gewalt. Radikale Islamisten der in Mali und Burkina Faso kämpfenden „Gruppe zur Unterstützung des Islam und der Muslime“ (GSIM) haben Jugendliche der Peul-Volksgruppe rekrutiert. Dies treibt andere Volksgruppen dazu, Peul kollektiv als Terroristen und Feinde anzusehen. Das traditionelle friedliche Zusammenleben von Peul-Viehzüchtern und Bauern aus anderen Volksgruppen ist damit zerstört. Eine ähnliche Gewaltdynamik erleben die Peul in Nigeria, wo sie Fulani genannt werden und wo solche Konflikte Tausende Tote gefordert haben.
    Taz

    Die Hintergründe des Konflikts sind kompliziert, es spielt die Armut des Landes mithinein, ethnische Spannungen, die akzentuiert und aufgeladen werden und vor allem Konkurrenzkämpfe um Ressourcen in einem Gebiet, das von Trockenheit, aber auch Überflutungen gekennzeichnet wird und von langen mühsamen Versorgungswegen: „Große Teile von Nord- und Zentralmali sind vernachlässigt. In Zonen nördlich von Timbuktu, östlich von Gao und im zentralen Niger-Delta braucht man Stunden, um kleine Entfernungen auf sandigen Wüstenstraßen und verschlammte Weg in überflutetem Gelände zurückzulegen.“

    Die Armee brauchte am Samstag auch Stunden, bis sie in dem Dorf ankam. Die ersten Informationen gab es um 6 Uhr morgens, Soldaten kamen dann zwischen 8 Uhr 30 und 9 Uhr, so Le Monde.
    Milizenproblem ähnlich wie in Libyen

    Sicherheit ist auf dem weitläufigem Terrain Malis ein Problem. Die Zentralregierung wie auch die Armee – „Forces armées et de sécurité du Mali“ (FAMA) – haben wenig Kontrolle. Die Korruption spielt eine große Rolle und ähnlich wie im benachbarten Libyen die Milizen und Gruppierungen. Manche dieser „Selbstverteidigungstruppen“ agieren wie Subunternehmen des Militärs, kommentieren Beobachter.

    Die Armee Malis wird als unfähig kritisiert, Konflikte unter Kontrolle zu halten. Kürzlich gab es nach dem Anschlag einer Miliz auf die Armee Proteste der Angehörigen, weil die Armee nicht einmal ihre eigenen Mitglieder schützen kann. Die Schwäche der Armee spiegelt sich in der Schwäche der Regierung. https://www.heise.de/tp/features/Mali-geraet-zunehmend-ausser-Kontrolle-4347749.html

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