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NATO Stil: Spanien und Geheimdienste als Partner der Terror Anschläge

Ob im Fall „Amri“ in Berlin, London, Madrid, 11.9.2001, zuvor 1994 in New York, immer waren Geheimdienste, FBI, Verfassungschutz, oft Minister direkte Partner der Terroristen und Untersuchungs Ausschüsse, werden mit allen Mitteln verhindert, wie bei Ursula von der Leyen, der Deutschen Peinlichkeit. Erfundene Terroristen, Anschläge welche man selbst verübte und Morde, waren schon gut finanziere CIA Methoden, für den Jugoslawien Krieg, wie CIA Offizier Robert Baer berichtete und für Deutschland ist auch ein Bürgerkrieg voraus gesagt, der natürlich mit Kriminellen, Ausländischen Banden organisiert wird, die mordend durch das Land ziehen, ungehindert Geld verdienen können im Drogen und Kinder Handel.

Waffen und Sprengstoff kamen bei allen Anschlägen aus dem Balkan, wo die alten Geheimdienst Kader genutzt wurden, auch mit Gestalten mit US Pass aus dem Kosovo, welche in Syrien ausgebildet wurden, direkt für Ramuz Haradinaj arbeiteten, dem aktuellen Terroristen und Kosovo Premierminister und mit Job in der US Bondsteel Anlage, wo man Alles lernen konnte, inklusive Heroin Küchen bauen. Beg Rizaj, der in Kumanova 2015 eliminiert wurde, bei einem Polizei Einsatz.

 

 

Spanischer Geheimdienst kontrollierte Terrorzelle bis zu Anschlag in Barcelona

Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez und der CNI-Direktor im Hauptquartier des Geheimdienstes. Bild: Moncloa

Die Zeitung Público legt erschreckende Dokumente vor, die zeigen, dass der CNI stets mit dem Chef der Terrorzelle in Kontakt stand und die Terroristen umfangreich überwacht hat

Die Fortsetzungsgeschichte über die Verstrickungen des spanischen Geheimdienstes CNI, der allen Hinweisen nach auch in Deutschland sehr aktiv war, erreicht nun in der Zeitung Público einen zweiten Höhepunkt. Sie veröffentlicht heute am zweiten Tag brisante Daten und Dokumente zu Anschlägen islamistischer Terroristen vor knapp zwei Jahren im katalanischen Barcelona und Cambrils. Längst war bekannt, worüber Telepolis berichtete, dass der Chef der Terrorzelle ein Geheimdienstspitzel war. Längst war auch bekannt, dass auch andere spanische Sicherheitskräfte in Kontakt mit dem Imam Abdelbaki Es Satty standen.

Nun legt der Journalist Carlos Enrique Bayo – hier ein sehr interessantes Interview mit ihm – das Ergebnis seiner einjährigen Recherchen vor. Er zeigt auf, wie der CNI über einen toten Briefkasten im Internet mit dem Terrorchef kommunizierte. Beide hatten Zugriff auf das Email-Konto adamperez27177@gmail.com. Kommuniziert wurde so, wie auch schon Bin Laden mit seinen Anhängern kommunizierte. Es wurden nur Online-Nachrichten im Postfach geschrieben, die aber nicht als Email verschickt, sondern dort nur als Entwürfe abgelegt wurden.

Das Email-Konto

So konnte CNI und Es Satty kommunizieren, ohne dass ein Emailverkehr entstand. „ICH SEHE, DASS DU ZUGANG HAST, DU MUSST JETZT NUR EINE NACHRICHT WIE DIESEN ENTWURF SCHREIBEN UND ICH LESE ES. JETZT KANNST DU ANFANGEN, MIR SACHEN MITZUTEILEN. DANKE MEIN FREUND“, ist in einem Screenshot aus diesem Konto vom 24. Mai zu lesen. Knapp einen Monat später, als die Vorbereitung auf ein Massaker mit zwei Transporter-Bomben auf Hochtouren liefen, fragt der Kontaktmann den Imam: „HAST DU MIR NICHTS ZU SAGEN ODER KANNST DU NICHT.“

Zwei Entwürfe

Die Transporter sollten mit mehr als 100 mit Sprengstoff befüllten Gasflaschen im Zentrum Barcelonas und bei einem Spiel des FC Barcelona explodieren, um ein noch größeres Massaker als 2004 in Madrid mit 191 Toten anzurichten. 500 Liter Aceton hatte die Truppe zur Herstellung von Acetonperoxid bestellt. Das dient bekanntlich für den beim IS beliebten Sprengstoff, der wegen seiner Gefährlichkeit vom IS „Mutter des Teufels“ genannt wird.

Der CNI war auch bei Fahrten der Truppe dabei. So schreibt er, dass das Ziel einer Reise war, „in Freiburg einen gebrauchten Subaru Impreza“ kaufen. Da das schief ging, wurde ein Flug aus Zürich nach Barcelona für den 22.12.2016 reserviert. Die Telefone der Zellenmitglieder wurden noch mindestens vier Tage vor den Anschlägen abgehört. Die Schlapphüte wussten auch von den Fahrten aus Ripoll mit dem Audi A3 in die Bombenwerkstatt in Alcanar.

Protokoll über die Paris-Fahrt

Dort flog Es Satty mit anderen Zellenmitgliedern am 16. August 2017 gegen 23 Uhr beim Bombenbau in die Luft. Das brachte den Rest der Zelle dazu, vor der Aufdeckung durch die katalanische Polizei zur Form von Autoattentaten in Barcelona mit einem Kleintransporter und in Cambrils mit dem Audi zu greifen. Insgesamt 16 Menschen wurden dabei ermordet. Mit dem A3 waren zwei Terroristen kurz zuvor noch in Paris. Der CNI war wieder live dabei. Akribisch listet er auf, wo sie übernachten wollten, wo sie „21 Minuten“ parkten und in einem Geschäft eine Kamera kauften und welche falschen Namen sie benutzten.

Untersuchungsausschuss wird blockiert….

https://www.heise.de/tp/features/Spanischer-Geheimdienst-kontrollierte-Terrorzelle-bis-zu-Anschlag-in-Barcelona-4473382.html

Kategorien:Europa Schlagwörter: ,
  1. Juli 18, 2019 um 1:18 pm
    SOA – Schule des Terrors

    Fünf der 24 Männer, die letzte Woche von einem italienischen Gericht für ihre Rolle in einer brutalen und blutigen von den USA unterstützten Kampagne des Kalten Krieges gegen südamerikanische Dissidenten zu lebenslanger Haft verurteilt wurden, absolvierten eine berüchtigte Schule der US-Armee, die einst für den Unterricht in Folter, Attentat und Unterdrückung der Demokratie bekannt war.

    Am 8. Juli verurteilten Richter des römischen Berufungsgerichtshofs ehemalige bolivianische, chilenische, peruanische und uruguayische Regierungs- und Militärbeamte, nachdem sie sich der Entführung und Ermordung von 23 italienischen Staatsangehörigen in den 1970er und 1980er Jahren während der Operation Condor schuldig gemacht hatten, einer koordinierten Aktion rechter Militärdiktaturen in Chile, Argentinien, Uruguay, Bolivien, Paraguay, Brasilien und später Peru und Ecuador gegen vermeintliche linksgerichtete Bedrohungen. Die Kampagne, die von Entführungen, Folter, Verschwinden und Mord geprägt war, forderte nach Angaben von Menschenrechtsgruppen schätzungsweise 60.000 Menschenleben. Zu den Opfern gehörten Linke und andere Dissidenten, Geistliche, Intellektuelle, Akademiker, Studenten, Bauern und Gewerkschaftsführer sowie indigene Völker.

    Regierung, Militär und Geheimdienste der Vereinigten Staaten unterstützten die Operation Condor mit militärischer Hilfe, Planung und technischer Unterstützung sowie Ausbildung in Überwachung und Folter in der Zeit der Regierungen Johnson, Nixon, Ford, Carter und Reagan. Ein Großteil dieser Unterstützung, die die USA im Rahmen des globalen Kalten Krieges gegen den Kommunismus zu rechtfertigen versuchten, fand in US-Militäreinrichtungen in Panama statt. Dort eröffnete die US-Armee 1946 die School of the Americas (SOA – Schule der Amerikas), die in den folgenden Jahrzehnten 11 lateinamerikanische Staatschefs ausbilden sollte. Keiner von ihnen wurde mit demokratischen Mitteln zum Führer seines Landes, was die Kritiker dazu veranlasste, die SOA „School of Assassins“ („Schule der Mörder“) und „School of Coups“ („Schule der Staatsstreiche“) zu nennen, weil sie so viele von beiden hervorgebracht hat.

    Zu den berüchtigsten Absolventen der SOA gehören der panamaische Drogenhändler und Diktator Manuel Noriega, der genozidale guatemaltekische Militärdiktator Efraín Ríos Montt, der bolivianische Despot Hugo Banzer (bekannt für die Aufnahme des Nazi-Kriegsverbrechers Klaus Barbie), der Kommandant der haitianische Todesschwadron und Militärdiktator Raoul Cédras und der argentinische starke Mann Leopoldo Galtieri, der in der Zeit des „Schmutzigen Krieges“ seines Landes, in der Zehntausende unschuldiger Männer und Frauen verschwunden waren, die Führung innehatte. Unzählige andere Kriegsverbrecher haben an der SOA studiert und manchmal US-Handbücher verwendet, die Entführung, Folter, Mord und Unterdrückung der Demokratie lehrten.

    Einige der schlimmsten Massaker und anderen Gräueltaten, die von den von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützten Streitkräften während der Bürgerkriege in El Salvador und Guatemala in den 1980er Jahren verübt wurden, darunter das Massaker an 900 Dorfbewohnern – meist Frauen und Kinder – in El Mozote, die Ermordung des salvadorianischen Erzbischofs Óscar Romero und die Vergewaltigung und Ermordung von vier US-Kirchenfrauen, die mit ihm arbeiteten, wurden von SOA-Absolventen geplant, begangen oder vertuscht. Ebenso eine Reihe von Kettensägenmassakern in Kolumbien, die Ermordung von vier niederländischen Journalisten in El Salvador, die Ermordung eines ehemaligen chilenischen Beamten und seines US-Assistenten bei einem Autobombenanschlag 1976 in Washington, DC und viele andere Gräueltaten.

    Es kann nun festgestellt werden, dass mehrere Männer, die letzte Woche in Rom zu lebenslanger Haft verurteilt wurden, auch SOA-Absolventen sind. Laut einer Datenbank mit über 60.000 SOA-Alumni, die von der School of the Americas Watch (SOAW), einer 1990 von Father Roy Bourgeois gegründeten Aktivistengruppe mit Sitz in Georgia aus US-Militärdaten zusammengestellt wurde, gehören fünf SOA-Alumni zu den 24 Männern, die vom italienischen Gericht für schuldig befunden wurden. Zwei von ihnen gehören laut SOAW zu den „berüchtigsten Absolventen“ der SOA: der ehemalige bolivianische Innenminister Luis Arce Gómez, der derzeit eine 30-jährige Haftstrafe wegen Völkermord, Mord und Drogenhandel verbüßt, und Luis Alfredo Maurente, ein uruguayischer Captain, der in die Folterung und das Verschwinden von fast 100 Menschen in Uruguay und Argentinien verwickelt ist. Arce Gomez absolvierte 1958 Kommunikations-, Taktik- und Reparaturkurse für Funkgeräte an der SOA; Maurente besuchte 1969 und 1976 die SOA und studierte militärische Nachrichtentechnik. Die drei anderen SOA-Absolventen, die unter den 24 Angeklagten aufgedeckt wurden, sind: Hernán Ramírez Ramírez (Chile; Kommandokurs, 1970), Ernesto Avelino Ramas Pereira (Uruguay; Motoroffizierskurs, 1962) und Pedro Antonio Mato Narbondo (Uruguay; nicht spezifiziert, 1970).

    Die SOA arbeitete von 1946 bis 1984 in Panama und wurde dann nach Fort Benning, Georgia, verlegt. Um sich inmitten des wachsenden öffentlichen Aufschreis über Gräueltaten der Absolventen ein neues Gesicht zu geben, änderte die SOA im Jahr 2000 ihren Namen in Western Hemisphere Institute for Security Cooperation (WHINSEC – Institut für Sicherheitszusammenarbeit der Westlichen Hemisphäre), mit einem stärkeren Schwerpunkt auf den Menschenrechten. Bis heute sorgen Absolventen der Schule jedoch für zweifelhafte Schlagzeilen: vier der sechs Generäle hinter dem honduranischen Staatsstreich 2009 und ehemalige mexikanische Kommandos, die heute als Söldner für internationale Drogenkartelle arbeiten, finden sich unter den berüchtigteren Absolventen der jüngeren Vergangenheit.

    Es ist unklar, ob viele der Angeklagten im Verfahren in Rom vor Gericht gestellt werden, da alle bis auf eine der 24 Personen unter dem Rechtsbegriff der universellen Gerichtsbarkeit in Abwesenheit verurteilt wurden. Uruguay, das keine lebenslangen Freiheitsstrafen zulässt, hat zuvor Personen eingesperrt, die wegen ähnlicher Verbrechen verurteilt wurden. Ein Urteil eines italienischen Gerichts vom Januar 2017 hatte acht der Angeklagten zu lebenslanger Haft verurteilt, darunter den verstorbenen ehemaligen bolivianischen Diktator Luis García Meza, den ehemaligen peruanischen Präsidenten Francisco Morales Bermúdez und den ehemaligen uruguayischen Außenminister Juan Carlos Blanco, der sich nun in Montevideo unter Hausarrest befindet, während 19 weitere aufgrund von Verjährungsfristen freigesprochen wurden. Diese Freisprüche wurden durch die Berufungsentscheidung vom Montag aufgehoben.

    erschienen am 18. Juli 2019 auf > Antiwar.com > Artikel

  2. balkansurfer
    Juli 20, 2019 um 5:03 am

    v

    Die NATO seit Ende des Kalten Kriegs

    Von der Geschichte eines Bündnisses, das angetreten war, Europas Freiheit und Sicherheit zu garantieren und dabei selbst zum Sicherheitsrisiko wurde

    • Kurt Gritsch
    • Fazit: Die NATO-Wandlung birgt Krisenpotenzial

      „To keep the Americans in“: Diese Devise wurde mit dem Ende des Warschauer Pakts zuallererst von Washington selbst verfolgt, da die Europäer auf stärkere Emanzipation setzten. Die Jugoslawien-Kriege zeigten allerdings, dass die USA durch ihre überlegene Militärmacht internationale Konfliktlösungen wesentlich effizienter beeinflussen können – auch auf Kosten einer ohnehin hinsichtlich einer gemeinsamen Außenpolitik nach wie vor instabilen EU.

      Fakt ist, dass es nach dem Ende des Kalten Kriegs mehrere Möglichkeiten gegeben hätte, Sicherheit und Frieden in Europa zu stärken: Die erste war die Auflösung des Transatlantischen Bündnisses analog zu seinem östlichen Pendant. Diese Option war die unrealistischste, nicht zuletzt deshalb, weil die NATO das wichtigste Instrument der US-amerikanischen Europa-Politik ist und es den USA ermöglicht, ihre Verbündeten ein Stück weit unter Kontrolle zu halten.

      Die Frage der NATO-Erweiterung ist damit auch eine des ungleichen Machtkampfs innerhalb des Militärpakts, „to keep the Germans down“ wurde auf aufgrund von Spannungen zwischen den USA und der EU ob der Lösung der Kosovo-Frage (die USA drängten auf rasche Bombardierung Serbiens, die EU, insbesondere Frankreich und Großbritannien, auf eine diplomatische Lösung) in der International Herald Tribune schon 1999 mit „to keep the EU down“ ersetzt.16 Insbesondere die ökonomischen Spannungen der letzten Jahre zwischen Europa und Amerika verstärken diesen Eindruck.

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