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Thomas P.M. Barnett – „Der Schlüssel zur Weltherrschaft – die Heartland-Theorie“

Halford John Mackinder: „Der Schlüssel zur Weltherrschaft – die Heartland-Theorie“

Halford John Mackinder: „Der Schlüssel zur Weltherrschaft – die Heartland-Theorie“Willy Wimmer, der frühere CDU-Politiker und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, ist beeindruckt von der Theorie eines britischen Geographen aus vergangenen Zeiten, der Heartland-Theorie von Mackinder. Wimmer hält die dahintersteckende imperiale Denkweise immer noch für aktuell und hat deshalb für die Veröffentlichung der Theorie des Briten gesorgt und selbst eine Einführung geschrieben. Albrecht Müller.

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Thomas P.M. Barnett, der teuflische Planer der US-Geostrategie: “Alle Gegner der Globalisierung vernichten”

P.M.Barnett: Der Apostel der Apokaylpse

Schon wieder hat der Westen – nach Marx, Engels, Lenin – einen hochgefährlichen geostrategischen Apostel der  Erreichung  angeblich ewig friedlicher und paradiesischer Zustände auf unserem Planeten. Die Rede ist von P.M.Barnett, dessen Bücher (die sinnigerweise nicht ins Deutsche übersetzt werden dürfen, weil die Amis den scharfen analytischen Geist der Deutschen  fürchten) die Welt mehr verändert haben als vermutlich irgendein anderes Buch seit der Zeit von Karl Marx.

Wer die Zustände im Nahen Osten, die Hintergründe des sog. “arabischen Frühlings”, die totale Destabilisierung der afrkanisch-afrikanischen Welt verstehen will, die letztlich zur größten Massenemigration der neueren menschlichen Geschichte geführt hat, kann nicht umhin, sich mit diesem Barnett zu befassen.

Barnetts Theorien wurden, spätestens seit der Regentschaft des linken und mutmaßlich islamischen US-Präsidenten Barack Hussein Obama,  zur maßgeblichen politischen Agenda der USA:

Über eine massive Destabilisierung des Nahen Ostens und weiter Teile Afrikas wollen die US-Strategen um Barnett eine mittelfristige Völkerwanderung von der armen in die reiche Welt inszenieren, um damit langfristig die ökonomischen Unterschiede der Welt aufzuheben.

“Kollateralschäden” werden dabei bewusst in Kauf genommen: Man rechnet damit, dass in der westlichen Welt die Zahl der Selbstmorde deutlich über die der Morde sein wird, weil viele Menschen mit ihrer Entwurzelung durch massive Völkerwanderung nicht mehr zurechtkommen. Und Barnett scheut sich nicht einmal, den Globalisierungsgegnern ihre Ermordung durch US- und andere Geheimdienste anzudrohen. Hülfe das nichts, so müsste man eben, so Barnett, ein zweites 9/11 inszenieren (sic!), dessen Ziel die Liquidierung aller wichtigen Globalisierungsgegner sein müsse.

Das Ganze ist eine pure soziopathische Wahnvorstellung. Es gibt keinen einzigen Beleg dafür, dass dieser Wahnsinnsplan funktionieren wird. Aber zigtausende Indizien, dass er in einem Desaster enden wird. Wieder einmal spielt eine kleine Clique von Weltverbesserern Gott. Das hatten wir schon öfters. Das jüngste Gott-Experiment – der Sozialismus – kostete 130 Millionen Menschen das Leben. Ohne dass dieses Experiment auch nur ein einziges Problem gelöst hätte, das zu lösen der  Sozialismus angetreten war.

Auch im Fall der barnett’schen Wahn-Ideologie sind es vor allem – neben den Globalisten – die Linken dieser Welt, die auf seinen Zug nur allzu gerne aufspringen. Massiv unterstützt wird Barnett durch die weltweit verzweigten kommunistischen und sozialistischen Netzwerke, die besonders in Europa noch quicklebendig sind. Ein sozialistischer Weltstaat, ohne nationale Schranken, die Vermischung aller Rassen und der Traum einer Weltregierung ist eine ur-sozialistische Idee, die bis heute ihre Anziehungskraft nicht eingebüßt hat.

Dass Merkel oft aus Barnetts Werken zitiert, ist den Systemmedien entweder entgangen – oder wird von diesen bewusst verschwiegen.

Michael Mannheimer, 14.7.2016

***

Von Konkunktion

Kennen Sie Thomas P.M. Barnett?

Einen US-amerikanischen Militärgeostrategen, der mit seiner geopolitischen Theorie des “Functioning Core (Funktionierender Kern)“ und des “Non-Integrating Gap (Nicht-Integrierbare Lücke)“ seit ca. 2003 als neuer Star am Firmament der Geostrategen gilt?

Bildergebnis für Thomas P.M. Barnett Barnett hat unter anderem in Politwissenschaften an der Harvard University promoviert und war von 1998 bis 2004 Senior Strategic Researcher und Professor am Warfare Analysis & Research Department, Center for Naval Warfare Studies, U.S. Naval War College in Newport, Rhode Island. Er veröffentlichte bislang drei Bücher zu seiner Theorie:

The Pentagon’s New Map (2004)
Blueprint for Action (2005)
Great Powers: America and the World after Bush (2009)

die alle drei bislang nicht ins Deutsche übersetzt werden durften.

Thomas Barnetts zentrale These seiner geopolitischen Theorie besagt, dass die Verbindungen, die die Globalisierung zwischen den Ländern (einschließlich der Netzwerkverbindungen, Finanztransaktionen und Medienströme) schaffen, gleichbedeutend bzw. gleichzusetzen sind mit den Verbindungen zu den Ländern mit stabilen Regierungen, mit einem steigenden Lebensstandard und mit “einer höheren Anzahl an Todesfällen durch Selbstmord als durch Mord”.

Diese Länder bilden den funktionierenden Kern. Diese Regionen stehen im Kontrast zu denjenigen Regionen, in denen die Globalisierung noch nicht angekommen ist, was gleichbedeutend mit politischer Unterdrückung, Armut, Krankheit und Massenmord und Konflikt ist. Diese Regionen bilden die Nicht-integrierbare Lücke.

Der Schlüssel zu den geostrategischen Ideen Barnetts ist der, dass die Vereinigten Staaten “Sicherheit” in diese Lücke “exportieren”, damit diese Regionen sich integrieren und sich mit dem funktionierenden Kern verbinden. Auch wenn dies bedeutet, dasss man in den “Lücken-Ländern” Krieg führen muss, dem eine längere Phase der Nationenbildung folgt.

Soweit die Informationen, die man beispielsweise bei Wikipedia findet. Drösselt man Barnetts Theorie weiter auf, findet man erschreckende Parallelen zu der heutigen gelebten Wirklichkeit:

Globalisierung – Die Rolle der USA

Die USA als multinationale Staatenunion ist für Barnett der Leuchtturm der Globalisierung, was seiner Meinung nach auch von den USA nicht geleugnet werden kann, da man sich zu den universellen Idealen von Freiheit und Gleichheit und keiner ethnisch definierten Identität bekannt hat. “Unsere Interessen sind global, weil die Globalisierung global sein muss. (Our interests are global because globalization must be global.)“

Die vier “Flows (Strömungen, Bewegungen)“ der Globalisierung

Frieden und Ausgewogenheit auf der Welt kann nach Ansicht von Barnett dauerhaft nur durch die Globalisierung realisiert werden. Damit die Globalisierung “funktioniert” (fragt sich nur in welcher Hinsicht und für welchen Profiteur) müssen vier “Flows” vorhanden und gegeben sein.

  1. Ein ungehinderter Strom von Einwanderern (vgl. hierzu Balkanisierung, Flüchtlinge aus Afrika und Nahost), der von keinem Volk, keiner Regierung oder keiner Institution verhindert werden darf. Interessanterweise sieht Barnett für die EU eine Verzehnfachung der Zuwanderung vor.
  2. Ein ungehinderter Strom von Ressourcen (Erdöl, Erdgas, usw.), was wiederum den Bestrebungen der USA entspricht sich weltweit die Rohstoffe zu sichern (Naher Osten oder auch Russland unter Jelzin). Barnett spricht explizit bei diesem Punkt davon, dass sich Rohstoffe nicht in den Händen von Staaten oder Völkern befinden dürfen, sondern vielmehr privatisiert und internationalisiert werden müssen. (vgl. hierzu auch die aktuelle Situation mit Russland, das Dank Putin den Ausverkauf der heimischen Rohstoffe an angloamerikanische Großkonzerne verhinderte und seitdem wieder auf der “Abschussliste des Westens” steht.)
  3. Ein ungehinderter Strom von Krediten und Investitionen nach Innen (zu den Staaten und den Menschen, also die klasssische Schulden- und Zinsfalle) und ein ungehinderter Strom von Gewinnen nach Außen (vornehmlich wohl zu den USA und zu wenigen Einzelpersonen/-gruppierungen). Barnett sieht dabei den US-Dollar als elementaren Bestandteil dieses “Kreditkreislaufs” an und fordert, dass die Rohstoffe und Ressourcen per Kreditgewährung in US-Dollar gehandelt werden müssen, wobei den Staaten jedwede Steuerungmechanismen genommen werden müssen, damit die Erträge ungehindert (in Richtung der USA) fliessen können.
  4. Ein ungehinderter Strom US-amerikanischer Sicherheitstechnik und -kräfte in die regionalen Märkte (export of US–security services to regional markets), was letztlich gleichbedeutend damit ist, dass kein Staat und keine Regierung US-Militäreinsätze behindern, verurteilen oder ihnen mit Widerstand begegnen darf. Full Spectrum Dominance.

Flüchtlingsströme als Mittel zur Gleichschaltung

Barnetts beschreibt, dass das Endziel der Globalisierung die Gleichschaltung aller Länder auf der Erde ist. Jährlich sollen 1,5 Millionen Zuwanderer aus der Dritten Welt in Europa aufgenommen werden, um somit eine Vermischung der Ethnien und Rassen zu erreichen. Im Ergebnis soll damit eine Bevölkerung geschaffen werden, deren durchschnittlicher IQ bei 90 liegt – intelligent genug zum Arbeiten, einfältig genug, um keinen Widerstand zu leisten.

Osterweiterung der NATO
Alle früheren eurasischen (Teil-)Staaten der Sowjetunion müssen nach Barnett Bestandteil der NATO werden. Zudem schreibt Barnett, dass die USA/NATO ein System von Sicherheitsabkommen mit allen Anrainerstaaten, die sich wirtschaftlich im Aufbruch befinden, an den asiatischen Küsten des Pazifiks schliessen muss (vgl. hierzu TPP, das pazifische Pendant zu TTIP). Sowie eine Allianz mit Indien, was wiederum zu weiteren Abkommen mit Staaten in Zentralasien und im Persischen Golf führen wird.

Ungehinderter Kapitalverkehr

Weder Staaten, noch Regierungen dürfen den “freien Kapitalverkehr” und den generierten Ertrag an seinem Rückfluss (be)hindern, damit es zu einer gegenseitigen Abhängigkeit der Länder kommt und sie somit nicht mehr autark bestehen können.

False Flag Operation

Barnett schreibt, dass es nötig sein kann einen neuen 11. September zu inszenieren, um alle Gegner der Globalisierung zu vernichten und dadurch eine weitere, tiefere Vernetzung aller Länder zu erreichen.

Islamismus als Feindbild
Der radikale Islamismus nimmt in Barnetts Theorie die Rolle des Gegners der Globalisierung ein. Ein Feindbild soll die Menschen vereinen und das eigene System (dass der Globalisierung) als überlegen und besser darstellen. Aus diesem Grund wurde nach Barnett beschlossen, dass der Islam die Rolle des vereinigenden Feindbildes einnehmen soll.

Frieden durch Globalisierung

Für Barnett müssen alle bestehenden Ländergrenzen aufgelöst werden, um eine “Entschärfung der Unterschiede in den religiösen Auffassungen” zu erreichen. Diese Unterschiede sieht er als Ursache für Gewalt und den Ausbruch von Kriegen an, vergisst aber gleichzeitig zu erwähnen, dass sich insbesondere die USA Konflikte “gerne zu recht legt”, um damit dort ihre eigenen Interessen durchsetzen zu können.

Freihandelsabkommen
Bilaterale und regionale Freihandelszonen sind für Barnetts Theorie essentiell. NAFTA sieht er als Wegbereiter an, dessen Fortsetzung sich in TPP, TTIP, TISA, CETA und Co. manifestiert.

Gastarbeiter

Europas Demographie zwingt laut Barnett Europa dazu immer stärker auf Gastarbeiter zurück zu greifen. Analog zu den USA soll sich Europa öffnen und zu einem“Einwanderungsland” werden. Etwaige Gegenströmungen (Politiker, die gegen Einwanderung sind oder Bürger [Pegida], die sich für eine kontrollierte Zuwanderung aussprechen) müssen nach den Aussagen Barnetts “zum Schweigen gebracht werden”.

Staatsschulden der USA

Die USA exportieren ihre Staatsschulden mit dem Instrument des US-Dollars als Weltleit- und -reservewährung. De facto lebt die USA auf Kosten der anderen Länder, in dem es Schuldscheine per Tastendruck generiert, die zur Bezahlung der Importgüter dienen. Also, (digitales) Nichts im Austausch für Waren.

Brechen des Widerstands
Für Barnett sind Kritiker von Zuwanderung und “Vermischung der Rassen und Kulturen (OT) Idioten, die sich der Erkenntnis verweigern, dass die ökonomische Logik immer als Sieger vom Platz gehen wird und nur sie die Menschen überzeugen kann. Diese ökonomische Logik bedarf aber der multikulturellen und multiethnischen Globalisierung, die dann für Barnett nur noch durch inneren Widerstand (aus dem Funktionierenden Kern heraus) aufgehalten werden kann. Und um diesen Widerstand gegen die Globalisierung zu verhindern, fordert er wortwörtlich: “Kill them!”

Conclusio
Soweit der Versuch Barnetts Theorie etwas aufzudrösseln und den Kern heraus zu arbeiten. Wir sehen in dieser kurzen Aufstellung bereits zahlreiche Vorgaben, die inzwischen (teilweise) erfolgreich umgesetzt wurden oder sich in den finalen Umsetzungsphasen befinden. Es ist daher für mich von ganz entscheidender Bedeutung, dass wir erkennen, dass die Globalisierung in ihren jetzigen Form ein Instrument sind, dass nicht zum Nutzen der Menschen “entwickelt” wurde, sondern zu deren Untersdrückung und Versklavung. TTIP, der Ukraine-Konflikt, das Verhältnis zu Russland, die Systempresse, das wohl bevorstehende Bargeldverbot, all das sind Ausflüsse, Umsetzungsmaßnahmen und Entwicklungen, die man nicht getrennt voneinander betrachten darf und die wie die sprichwörtliche Faust auf’s Auge bzgl. der Theorie Barnetts passen.

Doch leider schließt sich das Fenster zum Widerstand immer mehr und immer schneller.

Quellen:
Wikipedia – Thomas P.M. Barnett
Thomas P.M. Barnett – The Pentagon’s New Map
Thomas P.M. Barnett – Blueprint for Action: A Future Worth Creating
Thomas P.M. Barnett – Great Powers: America and the World After Bush
Thomas P.M. Barnett – Website

http://www.konjunktion.info/2015/04/geopolitik-die-globalisierung-als-schluessel-der-weltweiten-us-dominanz/

Weitere wichtige Links

http://www.politaia.org/wichtiges/die-masseneinwanderung-merkel-und-der-coudenhove-kalergi-plan/

http://www.zeit.de/2003/22/Menschenrechte

  1. November 5, 2019 um 4:48 pm

    Mord und Totschlag, und Todesdrohungen. So sieht es in westlichen Demokratien aus. Trotzdem herrscht immer noch der Glaube: Wir sind die Guten.

    Ein NachDenkSeiten-Leser schickte uns diesen Kommentar „Putin-Net. Markus Lachmann zur Meinungsfreiheit in Russland“. Er ist am 1. November in der Allgemeinen Zeitung Mainz erschienen. Offensichtlich geschrieben von einem der wieder auferstandenen Kalten Krieger. Er vermag die Welt in gut und böse aufzuteilen. Wir hier im Westen sind die Guten, obwohl hierzulande wie auch in Großbritannien und anderswo politisch aktive Menschen mit dem Tod bedroht werden und auch wirklich ermordet werden. Eine tolle Demokratie! – Wie sogar die Tagesschau heute feststellte. Albrecht Müller.
    Weiterlesen

  2. November 6, 2019 um 12:02 pm

    Die heutigen Politiker sind schlimmer wie Hitler, Stalin, wie die Zerstörung und Korrumpierung von Staaten zeigt.

    Umsturz in der angelsächsischen Welt – eine Einführung von Willy Wimmer

    (Auszug aus dem Buch)

    In Großbritannien war schon seit Jahren ein sicherheitspolitischer Umbruch angesagt, als der angesehene Wissenschaftler und Parlamentsabgeordnete Sir Halford Mackinder vor den Mitgliedern der Königlich Geographischen Gesellschaft am 25. Januar 1904 seinen Vortrag »The Geographical Pivot of History« hielt. Das britische Empire sah sich Anfang des letzten Jahrhunderts neuen strategischen Herausforderungen ausgesetzt. Das enorme, auch militärische Potential verschiedener Staaten musste nun berücksichtigt werden. Dieses zeichnete sich nicht zuletzt dort ab, wo fünfundachtzig Jahre zuvor der russisch-österreichische Gedanke der kollektiven europäischen Sicherheit aus Gründen des britischen Kriegsführungsinteresses im Wiener Kongress 1815 torpediert worden war: in Europa. Seither breitete sich Großbritannien geradezu ungehindert über den Globus aus.

    siehe dei MEK Terroristen Basis in Albanien.

    Halford John Mackinder: „Der Schlüssel zur Weltherrschaft – die Heartland-Theorie“

    Halford John Mackinder: „Der Schlüssel zur Weltherrschaft – die Heartland-Theorie“Willy Wimmer, der frühere CDU-Politiker und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, ist beeindruckt von der Theorie eines britischen Geographen aus vergangenen Zeiten, der Heartland-Theorie von Mackinder. Wimmer hält die dahintersteckende imperiale Denkweise immer noch für aktuell und hat deshalb für die Veröffentlichung der Theorie des Briten gesorgt und selbst eine Einführung geschrieben. Albrecht Müller.

    Die Spionage Zentrale der Amerikaner im Iran, welche am Am 4. November 1979 besetzt wurde

    Der Schwarze Raum des Zbigniew Brzezinski

    Markus Kompa

    Iranische Studen klettern über die Mauer der US-Botschaft in Teheran, 4. Nov. 1979. Foto: „unknown“/revolution.shirazu.ac.ir/gemeinfrei

    USA geben Geheimakten zum Geiseldrama von 1979 frei

    Vor genau 40 Jahren stürmten iranische Studenten die Amerikanische Botschaft in Teheran und nahmen zunächst 65 Geiseln, um die Auslieferung des während der Iranischen Revolution geflohenen Mohammad Reza Pahlavi zu erzwingen. Präsident Jimmy Carter, der nach Watergate die Scherben der CIA zusammengefegt und die aggressive Außenpolitik der USA zurückgefahren hatte, fiel die undankbare Aufgabe zu, die Krise auszubaden. Auf Fürsprache von Republikanern, die plötzlich ihren Sinn für Humanität entdeckten, hatte Carter im Oktober persönlich dem Shah die Einreise in die USA erlaubt, damit sich dieser einer Krebsbehandlung unterziehen konnte.

    In der US-Botschaft hatte einem Hausbesuch vorgesorgt und bereits im April mit der Vernichtung von Akten mit dem Reißwolf begonnen. Allerdings hatte man den Fleiß der Iraner bei der Rekonstruktion unterschätzt. Die Botschaftsbesetzer trieb neben dem Hass auf den Shah auch die Befürchtung, der US-Geheimdienst könnte etwa von der Botschaft aus erneut einen Staatsstreich organisieren. 1953 hatte die CIA den gewählten Staatschef Mossadegh aus dem Amt geputscht und dem Shah beim Aufbau der Geheimpolizei SAVAK unterstützt, die zehntausende Menschen aus politischen Gründen getötet hatte (60 Jahre CIA-Operation Ajax).

    Wie aus nunmehr frei gegeben Geheimakten folgt, war die Sorge der Studenten vor einem weiteren CIA-Staatsstreich berechtigt.

    Black Room Report

    Die Militärs schlugen dem Präsidenten vor, Teheran mit der Air Force anzugreifen, Kraftwerke zu zerstören und Häfen zu verminen. Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski, der die Welt für ein großes Schachbrett hielt, hatte Subtileres im Sinn. Der Stratege hatte erkannt, dass das iranische Volk unter der Herrschaft des Shah gelitten und die Revolution daher von der breiten Masse getragen wurde. Ein erneuter Staatsstreich, der an die Manipulationen von 1953 erinnerte, hätte zu weiterem Antiamerikanismus geführt und dem Einfluss der Sowejtunion genutzt.

    Stattdessen verfasste Brzezinski am 20. November ein nunmehr freigegebenes Dokument mit dem Namen Black Room Report. Der Ausdruck „Schwarzer Raum“ scheint der Forschung bislang unbekannt zu sein, bezeichnet jedoch unverkennbar die CIA-typischen „schwarzen Operationen“.

    In diesem Dokument schlug Brzezinski die Destabilisierung des Iran durch Maßnahmen wie Propaganda und schwarze Operationen vor, um Khomeini und seine Gefolgsleute in Misskredit zu bringen. Außerdem sollte Kontakt zu Oppositionellen hergestellt werden, um einen neuen US-freundlichen Staatschef aufzubauen. Schwarz auf Weiß kann man nun nachlesen, dass Stratege Brzezinski die aktuelle Regierung des Iran ersetzen wollte. Er räumte jedoch ein, dass man nicht viele Agenten vor Ort habe.

    Stattdessen lotete er die Beziehungen zu den Nachbarstaaten und Stämmen aus, mit denen man gut stehe, etwa in den Öl-fördernden Regionen (Die CIA und das Öl).

    ………………………………….

    https://www.heise.de/tp/news/Der-Schwarze-Raum-des-Zbigniew-Brzezinski-4577289.html

    • balkansurfer
      November 9, 2019 um 6:24 am

      Betrug und Plünderung ohne Ende, mit Falschberatung

      „Der deutsche Mittelstand wird von Finanzinvestoren seit 20 Jahren umgekrempelt, verwertet, abgeschrumpft“
      09.09.2019 15:26
      Die mittelständisch geprägte Industrie gilt als einer der Erfolgsgaranten für die deutsche Volkswirtschaft. Der Autor Werner Rügemer hingegen hält dieses Bild für Schönfärberei. Im Gespräch mit den Deutschen Wirtschaftsnachrichten erläutert er, warum der Mittelstand zunehmend unter Druck durch der Öffentlichkeit unbekannte Finanzinvestoren gerät und welche Folgen dies für die Arbeitnehmer hat……………………….

      Zur „Agenda 2010“ der SPD-geführten Bundesregierung ab 1998 unter Kanzler Gerhard Schröder gehörte die „Entflechtung der Deutschland AG“. Der Standort Deutschland sollte „wettbewerbsfähig“ gemacht und für internationale Investoren geöffnet werden. „International“ – das hieß vor allem US-amerikanisch. Der Entflechtungs-Beauftragte der Bundesregierung war Hilmar Kopper, Aufsichtsratschef von DaimlerChrysler und Ex-Chef der Deutschen Bank. Er suchte vor allem Investoren aus den USA, die teilweise ihre für die EU zuständigen Filialen in der deregulierten City of London hatten. Zudem war das Programm durch die engen Kontakte von Schröder mit dem Chef der damals größten US-Bank, Sandy Weill von der Citibank, entwickelt worden. Das bekam die allgemeine Öffentlichkeit damals nicht mit, wurde bewusst verschwiegen.

      Den Aktionären und Firmeneigentümern machte die Schröder-Regierung den Verkauf ihrer Unternehmen bzw. Anteile dadurch schmackhaft, dass sie seitdem auf die Verkaufserlöse keinen Cent Steuern mehr zu zahlen brauchen. Darauf gingen neben den damaligen großen Inhabern von Aktienpaketen wie Deutsche Bank, Commerzbank, Dresdner Bank, Allianz Versicherung und Münchner Rück auch etwa gut 10.000 Mittelständler ein.

      In meinem Buch „Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts“ ist eine lange Liste enthalten mit hunderten solcher Verkäufe. Bekannte Mittelständler, die verkauft wurden, waren etwa Siemens Nixdorf (Computer), Grohe (Badarmaturen), Honsel (Leichtmetallbau), Weru (Fenster), Beru (Zündkerzen), Rodenstock (Brillen), Alno (Küchen), WMF (Küchengeräte), Wild (Capri-Sonne, Zentis), Loewe (TV), Kamps (Bäckerei), Sivantos (Hörgeräte), Swyx (Software für Mittelstand), Maredo (Restaurants).

      Käufer waren die auf den nicht börsennotierten Mittelstand und auf Familienbetriebe konzentrierten sogenannten Private Equity-Investoren wie Blackstone, KKR, Carlyle, EQT, CVC, BC Partners, Apax, Investcorp, Cinven, Candover, 3i, Whitehall, Waterland, Ardian, Nordic Capital. Ich zähle hier diese Namen auf – es ist nur eine kleine Auswahl unter einigen hundert -, auch um deutlich zu machen: Die meisten Bürger, sogar Politiker kennen diese Investoren gar nicht, obwohl sie in Deutschland im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte den Mittelstand umgekrempelt, verwertet, abgeschrumpft haben.

      Das Geschäftsmodell der Private Equity-Investoren ist es, die gekauften Unternehmen höchstens ein paar Jahre zu halten und von Beginn an bereits den exit vorzubereiten, also den Weiterverkauf oder möglichst den Börsengang. Das gekaufte Unternehmen wird in wenigen Jahren umstrukturiert, die Geschäftsführung meist ausgetauscht. Verfügt werden Lohnstopp, Entlassungen, Verkauf von Immobilien, Auslagerungen, Belastung mit Krediten, Auszahlung von Gewinnen an die neuen Eigentümer (Offshore Firmen)…..

      Gefördert wird, auch mithilfe der Digitalisierung, die Zahl der Scheinselbständigen, der click- und crowdworker, die ohne Arbeitsvertrag ständig auf ihre App oder das Smartphone starren und auf den nächsten kleinen Auftrag hoffen. An dieser Politik waren und sind alle Parteien beteiligt, die jetzt als regierungsfähig gelten, also CDU, CSU, SPD, FDP und auch Grüne. Auf sie ist also kaum zu hoffen, außer wenn sie enormen Druck durch andere Akteure kriegen….
      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/500165/Der-deutsche-Mittelstand-wird-von-Finanzinvestoren-seit-20-Jahren-umgekrempelt-verwertet-abgeschrumpft

      Langsam wird es Zeit das Land zu verlassen …

      Wieviele wegweisende Technologieentwicklungen wurden in Deutschland in den letzten 40 Jahren vor die Wand gefahren? Kohle & Stahl machen inzwischen die Asiaten, Schiffbau machen die Koreaner, Videorekorder und Videoband machen (machten) die Japaner, Photovoltaik machen inzwischen die Chinesen, Windkraft kommt wohl auch bald aus China, Elektromobilität werden wir wahrscheinlich auch aus China oder Japan beziehen dürfen, u.v.m.. Langsam aber sicher beschleicht mich das Gefühl, Deutschland will sich auf seine wirtschaftlichen Kernkompetenzen konzentrieren, Kartoffeln und Kuckucksuhren. Und der Rest der Bevölkerung arbeitet dann bei Burgerbratereien, Paketzustellern und Tattoostudios …

      • balkansurfer
        November 10, 2019 um 2:57 pm

        Ein großer Erfolg war auch ihr im Frühjahr 2016 im Kopp-Verlag erschienenes Buch „Die geheime Migrationsagenda“- Wie elitäre Netzwerke mithilfe der EU, UNO, superreichen Stiftungen und NGOs Europa zerstören wollen.

        PS: Es waren Artikel von Friederike Beck zur Einflussnahme von George Soros über NGOs, Projekte, Institute, die mich dazu inspirierten, solchen Spuren auch in Östereich und darüber hinaus nachzugehen. Als ich mit Beck per Mail Kontakt aufnahm und ihr zu ihren Recherchen gratulierte, war sie in Reha und dachte damals noch, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder ganz gesund sein wird. Absolut zu empfehlen sind auch ihre Recherchen über Guttenberg und die transatlantischen Seilschaften, denn sie bieten allen Ansatzpunkte, sich selbst über sogenannte Eliten schlau zu machen.

        https://zeitgeist-online.de/personalia/autoren/19-beck-friederike.html

        Das EU Modell: 1 : ! von korrupten Politikern kopiert für die EU, vorallem SPD, Grüne Gestalten.

        KfW, USAID, IMF, EBRD, EIB, IFC, brauchen diese Dezentralisierten Staaten, damit man leichter die Bürgermeister bestechen kann, das Volksvermögen abpressen kann, was mit Berlinwasser nur ein Erster Schritt war. danach wurde der Staat, jeder Bürgermeister, jede Institution in Albanien korrumpiert

      • balkansurfer
        Dezember 15, 2019 um 5:21 am

        14. Dezember 2019

        Fusion: Pharmagroßhändler unter sich

        CDU-Politiker bezeichnet US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 als „feindlichen Akt” gegen Europa
        13. Dezember 2019

        Der CDU-Wirtschaftspolitiker Joachim Pfeiffer hat die geplanten US-amerikanischen Sanktionen gegen Firmen im Zusammenhang mit der Ostseepipeline Nord Stream 2 scharf kritisiert und als „feindlichen Akt” bezeichnet.

        „Das ist nun nicht mehr nur ein unfreundlicher, sondern ein feindlicher Akt der USA gegen seine Verbündeten und ganz Europa”, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

        Der US-Sanktionsbeschluss sei sowohl wirtschaftlich als auch politisch falsch, da er die Fortschritte und Erfolge des jüngsten Normandie-Gipfels nicht nur nicht würdige, sondern sogar konterkariere.

        Extraterritoriale Sanktionen seien inakzeptabel und anmaßend.

        Nord Stream 2 verbessere die Versorgungssicherheit ganz Europas, stärke den Wettbewerb auf dem Energiebinnenmarkt. Auf US-Sanktionen müssten Deutschland und die EU mit entsprechenden Gegenmaßnahmen reagieren, sagte Pfeiffer.

        „Deshalb gilt es jetzt, in den nächsten Stunden die noch verbleibenden Chancen zu nutzen, um eine solche Eskalation doch noch zu vermeiden.”

        Unions-Fraktionsvize Johann Wadephul erklärte in diesem Zusammenhang, die Maßnahmen seien eine Belastung für das deutsch-amerikanische Verhältnis.
        Man brauche „keine Belehrungen in unserem Verhältnis zu Russland”, so der Politiker.
        „Wir stehen unverändert zu Nord Stream 2 als ein Pfeiler eine diversifizierten Energieversorgung.”
        Der FDP-Politiker Martin Neumann sagte, hinter den geplanten US-Sanktionen stecke zum einen der Versuch von US-Präsident Donald Trump, russisches Gas zugunsten des amerikanischen Flüssiggases (LNG) vom Markt zu drängen.

        „Viel schlimmer noch wiegt allerdings das Versäumnis der Bundesregierung, sich in der Causa ‘Nord Stream 2’ rechtzeitig mit Deutschlands europäischen Verbündeten abzustimmen. Nun rächt sich, dass die Regierung die Bedeutung des Pipeline-Projekts als gemeinsames Projekt zur Diversifizierung des europäischen Gasmarktes unterschätzt hat”, so der Politiker.

        Abstimmung im Repräsentantenhaus
        Das amerikanische Repräsentantenhaus hat am Mittwochabend (Ortszeit) Sanktionen gegen die Ostseepipeline als Teil eines Gesetzespakets zum Verteidigungshaushalt (NDAA) auf den Weg gebracht. Die Abgeordneten votierten dafür mit 377 zu 48 Stimmen. Die Maßnahmen richten sich gegen die am Bau beteiligten Unternehmen und Einzelpersonen.

        US-Politiker begründen den Schritt damit, dass die Pipeline die Abhängigkeit Europas von Russland erhöhe. Außerdem wollen die USA selbst ihr Flüssiggas in Europa verkaufen.

        https://welt.web25.info/2019/12/13/cdu-politiker-bezeichnet-us-sanktionen-gegen-nord-stream-2-als-feindlichen-akt-gegen-europa/

      • balkansurfer
        Januar 11, 2020 um 6:41 am

        Die Verblödung der jeweiligen korrupten Regierung ist ein Schlüssel, das sowas funktioniert und das fängt mit der Bildung an

      • Deutsche Kinder- und Jugendärzte warnen vor Smartphones und Tablets
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