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„Mont Pèlerin Society“, die neoliberalen Macht Eliten

 

Die Mont Pèlerin Society (MPS) ist ein 1947 von Friedrich Hayek gegründeter Zusammenschluss von Akademikern, Geschäftsleuten und Journalisten, der das Ziel verfolgt, zukünftige Generationen von wirtschaftsliberalen Ideen zu überzeugen. Sie fungiert als zentraler Knotenpunkt neoliberaler Netzwerke.[1]

Die Anstalt vom 10. Dezember 2019

Wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der „Anstalt“.

Die MPS, die als Verein in den USA (Ilinois) eingetragen ist, entwickelte sich in der Folge zum bedeutendsten neoliberalen Netzwerk der Welt mit ca.700 Mitgliedern (Stand: 2012).[1] In der MPS finden sich unterschiedliche neoliberale und neokonservative Positionen: Vertreter des Anarchokapitalismus, der Chicago Law School, der Chicago School of Economics, der Entwicklungstheorie, der Freiburger Schule, der Humankapitaltheorie, der Libertarians, der London School of Economics, der Österreichischen Schule für Nationalökonomie, der Public Choice School, der Transaktionskostentheorie und anderer Schulen oder Theorien.[2] Gemeinsamkeiten sind der möglichst freie Markt, freies Unternehmertum, weniger Staatsausgaben (insbesondere im sozialen Bereich) sowie weniger Einfluss für die Gewerkschaften. Das Staatsverständnis reicht von der Forderung nach Abschaffung des Staates bis zur Billigung marktkonformer Staatseingriffe. Gegner ist alles, was sozialistisch bzw. kollektivistisch verstanden wird, worunter u. a. der Keynesianismus, Feminismus, ökologische und soziale Bewegungen sowie die Theologie der Befreiung fallen[3] Einige Mitglieder gehören zu den Leugnern des Klimawandels und unterstützen klimaskeptische Organisationen.

Insbesondere auf den Treffen, die mindestens einmal jährlich stattfinden, werden Meinungen ausgetauscht, Konzepte erörtert, „Seilschaften“ gepflegt und neoliberale Denkfabriken vernetzt.

Das Mitglied mit dem größten politischen Einfluss in Deutschland ist Lars P. Feld, Mitglied des Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, des Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium der Finanzen, des Präsidiums der Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik und des Wissenschaftlichen Beirats des Wirtschaftsrat der CDU.

Erheblicher Einfluss der Mitglieder

Es ist davon auszugehen, dass Mitglieder einen erheblichen Einfluss auf lobbyrelevante Organisationen (Denkfabriken, Stiftungen, Verbände, Beratungsgremien) haben, wenn sie Leiter einer Organisation sind oder mindestens drei Mitglieder in Gremien einer Organisation (Vorstand, Präsidium, Kuratorium, Stiftungsrat, Beirat) vertreten sind. Nach dieser Definition verfügten im Herbst 2015 Mitglieder der Mont Pelerin Society in folgenden Organisationen über einen erheblichen Einfluss:

https://lobbypedia.de/wiki/Mont_Pelerin_Society

 

Kategorien:Europa
  1. gaffg
    Januar 25, 2020 um 6:55 pm

    Die Deutsche Bank will die Personalie als Erfolg verstanden wissen. Doch das Geldhaus nimmt mit der Entscheidung, Sigmar Gabriel als Aufsichtsrat einzusetzen, Schaden. In den bestehenden Problemfeldern hat der Sozialdemokrat keine Erfahrung.

    Der Plan, Sigmar Gabriel in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank zu holen, ist ein Fehler – in mehrfacher Hinsicht. Zwar muss der 60-jährige frühere SPD-Chef noch das Votum der Aktionäre abwarten. Aber schon im Vorfeld richtet die Kandidatur großen Schaden an.
    Unbenannt-11.jpg
    Wirtschaft 24.01.20
    Jörg Eigendorf im ntv-Interview Gabriel ist „für Deutsche Bank ein ungeheurer Gewinn“

    Den Schaden haben vor allem die Deutsche Bank und deren Aufsichtsratschef Paul Achleitner, der die Personalie als Erfolg verstanden wissen möchte. Deutschlands größtes Geldhaus steckt mittendrin im Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit – und droht ihn zu verlieren. Und das nicht nur, weil deutsche und europäische Banken durch die niedrigen Zinsen im Kreditgeschäft nahezu kein Geld verdienen und Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank als Strafzinsen für dort geparktes Geld überweisen müssen.

    Viele Fehler sind hausgemacht. Das immer irrelevanter werdende Kapitalmarktgeschäft, zu hohe Kosten, zu geringe Erträge – all das setzt dem früher vor Kraft strotzenden Geldhaus zu. Die viel zu spät eingeleiteten Digitalisierungsbemühungen, halbherzige Transformationsprozesse und ein neu zu strukturierendes Privatkundengeschäft bereiten zusätzliche Probleme.

    In keinem der Problemfelder kann Gabriel, der laut seinem Umfeld seit seinem Ausstieg aus der Politik eine lukrative Anschlussverwendung sucht, Erfahrung vorweisen. Zwar saß er als Minister im Kontrollgremium der staatlichen Förderbank KfW. Aber Förderbankengeschäft hat mit den Herausforderungen einer privaten Großbank, die sich im globalen Wettbewerb behaupten muss, nicht wirklich viel gemein.
    Kontakte zur Spitzenpolitik wertlos?
    Deutsche Bank
    Deutsche Bank 7,83

    Viele Deutschbanker werden sich die Frage stellen: Wie soll ausgerechnet einer, der keine Erfahrung im Bankgeschäft hat, in diesen stürmischen Zeiten die unter Druck stehenden Deutsche-Bank-Vorstände kompetent kontrollieren oder Fehlentscheidungen verhindern? Die Wahl Gabriels in den Aufsichtsrat dürfte zu einer Fortsetzung zahlreicher Fehlentscheidungen werden.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/kommentare/Eine-Fehlentscheidung-erster-Guete-article21531820.html?utm_source=pocket-newtab

  2. gaffg
    Januar 25, 2020 um 6:56 pm

    Die Deutsche Bank will die Personalie als Erfolg verstanden wissen. Doch das Geldhaus nimmt mit der Entscheidung, Sigmar Gabriel als Aufsichtsrat einzusetzen, Schaden. In den bestehenden Problemfeldern hat der Sozialdemokrat keine Erfahrung.

    Der Plan, Sigmar Gabriel in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank zu holen, ist ein Fehler – in mehrfacher Hinsicht. Zwar muss der 60-jährige frühere SPD-Chef noch das Votum der Aktionäre abwarten. Aber schon im Vorfeld richtet die Kandidatur großen Schaden an.
    Unbenannt-11.jpg
    Wirtschaft 24.01.20
    Jörg Eigendorf im ntv-Interview Gabriel ist „für Deutsche Bank ein ungeheurer Gewinn“

    Den Schaden haben vor allem die Deutsche Bank und deren Aufsichtsratschef Paul Achleitner, der die Personalie als Erfolg verstanden wissen möchte. Deutschlands größtes Geldhaus steckt mittendrin im Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit – und droht ihn zu verlieren. Und das nicht nur, weil deutsche und europäische Banken durch die niedrigen Zinsen im Kreditgeschäft nahezu kein Geld verdienen und Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank als Strafzinsen für dort geparktes Geld überweisen müssen.

    Viele Fehler sind hausgemacht. Das immer irrelevanter werdende Kapitalmarktgeschäft, zu hohe Kosten, zu geringe Erträge – all das setzt dem früher vor Kraft strotzenden Geldhaus zu. Die viel zu spät eingeleiteten Digitalisierungsbemühungen, halbherzige Transformationsprozesse und ein neu zu strukturierendes Privatkundengeschäft bereiten zusätzliche Probleme.

    In keinem der Problemfelder kann Gabriel, der laut seinem Umfeld seit seinem Ausstieg aus der Politik eine lukrative Anschlussverwendung sucht, Erfahrung vorweisen. Zwar saß er als Minister im Kontrollgremium der staatlichen Förderbank KfW. Aber Förderbankengeschäft hat mit den Herausforderungen einer privaten Großbank, die sich im globalen Wettbewerb behaupten muss, nicht wirklich viel gemein.
    Kontakte zur Spitzenpolitik wertlos?

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/kommentare/Eine-Fehlentscheidung-erster-Guete-article21531820.html?utm_source=pocket-newtab

  3. lapsi
    Juli 24, 2020 um 4:22 am

    14.7.2020
    https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-14-juli-2020-100.htmlhttps://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-14-juli-2020-100.html

    „Die transnationalen Machteliten haben sowohl kosmopolitische als auch neo-nationalistische Kräfte“
    26. November 2017 Marcus Klöckner

    2017

    „Die transnationalen Machteliten haben sowohl kosmopolitische als auch neo-

    Politikwissenschaftler Dieter Plehwe über den weltweit vernetzten neoliberalen Elitezirkel Mont Pèlerin Society

    Wieder einmal hat die ZDF-Satire Sendung „Die Anstalt“ Aufklärungsarbeit geleistet und über eine Gruppe informiert, die Medien kaum in ihrer Berichterstattung erwähnen. Die Rede ist von der Mont Pèlerin Society (MPS), einem neoliberalen Elitezirkel. Der Politikwissenschaftler Dieter Plehwe (Elitenvernetzung) forscht schon seit Jahren zur MPS und erklärt im Interview mit Telepolis, was es mit diesem weit verzweigten Netzwerk an Denkfabriken auf sich hat.
    Herr Plehwe, vergangene Woche hat sich die ZDF-Satire-Sendung „Die Anstalt“ mit der Mont Pèlerin Society (MPS) auseinandergesetzt. Wie haben Sie als jemand, der schon lange zur MPS forscht, den Beitrag gesehen?

    https://www.heise.de/tp/features/Die-transnationalen-Machteliten-haben-sowohl-kosmopolitische-als-auch-neo-nationalistische-Kraefte-3896376.html

    • balkansurfer
      Juli 26, 2020 um 8:12 am

      • balkansurfer
        Juli 31, 2020 um 12:53 pm

        Wie Hedgefonds in der Corona-Krise Milliarden machen

        Monitor . 30.04.2020. 07:12 Min.. Verfügbar bis 30.12.2099. Das Erste.

        Die Folgen des Coronavirus treffen weltweit Wirtschaft und Börsen ganz erheblich. Zahlreiche Unternehmen bangen um ihre Existenz, Arbeitnehmer um ihre Jobs. Doch es gibt auch Investoren, die aus der Krise Kapital geschlagen haben: Große Hedgefonds haben Milliarden auf fallende Kurse gesetzt und die Krise damit verschärft, warnen Experten.

        https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-wie-hedgefonds-in-der-corona-krise-milliarden-machen-100.html

        Video

        ARD, Monitor heute

        Nächster Sendetermin
        Do, 30.07.2020 | 22:00 Uhr

        Schriftzug des Fleischbetriebs Tönnies in Rheda-Wiedenbrück
        Falsche Corona-Positivbescheide per Musterschreiben – Kreis Gütersloh hält zahlreiche osteuropäische Tönnies-Beschäftigte zu Unrecht in Quarantäne

        Im Kreis Gütersloh werden zahlreiche Tönnies-Beschäftigte zu Unrecht in Quarantäne gehalten. Darüber berichtet das ARD-Magazin MONITOR in seiner heutigen Ausgabe. | mehr

        Der Redaktion liegen zahlreiche wortgleiche Quarantäne-Anordnungen an Beschäftigte des Fleischunternehmens vor, bei denen es sich offenbar um Musterschreiben des Kreisgesundheitsamts handelt. In den Schreiben ist etwa von positiven Corona-Tests und Krankheitssymptomen die Rede, die sich nach MONITOR-Recherchen in vielen Fällen als falsch herausgestellt haben. Bei Stichproben räumte das zuständige Gesundheitsamt die falschen Positiv-Bescheide in allen nachgefragten Fällen ein.
        ……………………………..

        Und Markus Söder, musste Medial mit Tam, Tam im Nazi Stile natürlich das Ganze anheizen, diesen Terror

        Auf MONITOR-Anfrage berichten die Städte Rheda-Wiedenbrück und Rietberg von Adresslisten, Quarantänezeiten und Musterschreiben, die sie vom Kreis erhalten hätten. Dabei seien Personen „irrtümlich in den vom Kreis Gütersloh übermittelten Listen“ erfasst worden. Eine gesonderte Überprüfung aller einzelnen Fälle sei in den Kommunen nicht mehr erfolgt. Der Kreis Gütersloh spricht dagegen von Missverständnissen und zu überprüfenden Einzelfällen und sieht die Schuld bei den Kommunen. So hätte die Stadt Rietberg „falsche Vordrucke“ verwendet. Die Stadt wiederum weist diesen Vorwurf gegenüber MONITOR zurück.

        Volker Brüggenjürgen, Vorstand des Caritasverbandes für den Kreis Gütersloh, sieht in den verschickten Musterschreiben einen Verstoß gegen die erforderliche Einzelfallprüfung. Wenn die ohnehin schon lange Quarantäne von vier Wochen nochmal verlängert werde, „dann haben die Menschen ein Anrecht darauf, dass das verwaltungstechnisch sorgfältig durchgeprüft ist, ob das ein rechtlich einwandfreier Grund ist, die Menschen länger in ihren Wohnungen einzusperren.“

        Professor Sebastian Kluckert, Rechtswissenschaftler der Universität Wuppertal, hält das Verhalten unter Umständen auch für strafrechtlich relevant: „Wenn so etwas vorsätzlich geschieht, also zumindest billigend in Kauf genommen wird, dass Betroffenen die Freiheit entzogen wird, obwohl die Voraussetzungen des Infektionsschutzgesetzes gar nicht vorlagen, liegt eine Freiheitsberaubung im Sinne des Strafgesetzbuches vor“.

      • balkansurfer
        August 16, 2020 um 6:25 pm

        Real ein vollkommen korrupte und dummer Mensch, wie der Kauf der Hype Alpe Adria zeigte, die Zerstörung der BayernLB, wo das Kredit Risiko Managment abgeschafft wurde, für korrupte hoch kriminelle Vorstände, die viel Geld erhielten wie bei der KfW, IKB Bank, aber nur für Mafia identische Geschäfte sich bereicherten und extremer Dummheit

        Wer holte solche Leute in den Vorstand, der Landesbanken, wie Gerhard Gribkowsky, oder Nonnenmacher, bei der NordLB und immer die Betrugs US Consults und jeder Vorstand, brachte eine inkompetende Seilschaft mit
        Die Finanz Berufsverbrecher von Jörg Asmussen, Gerhard Gribkowsky, McKinsey, Deutsche Bank, KfW bis Angela Merkel
        Solche Idioten holen die unverändert in die Ministerien, bei Ursula von der Leyen

        Und das wiederum führte mich zu einem weiteren Blog „Friederike´s Becklog“ mit dem Beitrag „Merkel: Studierte sie am polytechnischen Institut von Donezk?“ .

        substanzlose Wortgeklingel und die gehobene Pseudologie der scheinwissenschaftlichen, vorwiegend mit „denglischen“ Begriffen durchsetzten Sprache der McKinsey-Consultants hereinzufallen. Die „Kaisers neue Kleider-Strategie“ der Meckies verfängt bei ihm nicht. (der Privat Unternehmer) Er baut auf Seriosität, Denken in der Langzeitperspektive, Erfahrungswissen und Substanz.“ durch seine Mitarbeiter, was weitere Motivation wie bei BMW fördert, Strategien und Ideen.

        Die Sekte heißt Neoliberalismus! Früher war mehr Theologie
        Stoiber und die korrupte Sumpf der BayernLb mit dem Kriegs Verbrecher Branimir Glavas und Sanader
        Januar 1, 2010

        Der CSU Sumpf mit Kriegs Verbrechern, Bestechung und dem BayernLB Milliarden Betrug

        1.1.2010 von HoisseBig.

        Stoiber in Bedrängnis
        Seehofers CSU im Milliarden-Sumpf der BayernLB
        (35)

        Bayern: Amifreund mit Trachtenhut – genannt Stoiber

        26. April 2020 Albrecht Goeschel und Markus Steinmetz

        Edmund Stoiber bei einer Wahlkampfrede (1999). Bild: Harald Bischoff / CC-BY-3.0

        Bayern-Saga: Wie man am eigenen Erfolg scheitert – Teil 10
        Wie sehr sich der neoliberale Oberlehrer Stoiber mit der Abitur-Reform in Bayern vertan hatte, formulierte Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Philologenverbandes:

        Das entsprach einfach dem neoliberalen Zeitgeist. Deutschland ging es damals wirtschaftlich nicht gut. Die jungen Leute sollten früher in den Beruf einsteigen, um die Rentenkassen zu entlasten. Es war die Zeit, in der die Wirtschaft auch in der Politik den Ton angab.

        Typisch für den jurastudierten Kleinbürger Stoiber war, dass er das eigentliche Ausbildungsproblem Bayerns, den Untergang der Hauptschulen, nicht erkannte. Die Herausforderung, in einem globalisierten Kapitalismus, die produzierende Unterschicht handlungsfähig zu halten bzw. zu machen, war für Stoiber kein Thema. Es sagte ihm eher nichts, dass in Bayern beinahe flächendeckend vergleichsweise kaum Hauptschulabschlüsse vergeben wurden.
        Der Ministerpräsident als Krankenhausverächter
        Die einstmals kritische Süddeutsche Zeitung verhöhnte noch im Herbst 2006 den damals vor einem Berliner Ministeramt zurück geschreckten Edmund Stoiber als „Aktenleser, Asketen und Arbeitstier“ (Dietrich Mittler), der sich nun auf einmal „nach Nähe sehne“. Allerdings, das warf die Zeitung dem Ministerpräsidenten ungebremst an den Kopf, galt diese Sehnsucht nicht für die Krankenhäuser in Bayern.

        Zweimal hatte die Bayerische Krankenhausgesellschaft den Herrn Ministerpräsidenten fast flehentlich um ein Gespräch gebeten, da die Berliner Gesundheitsreform die flächendeckende Krankenhausversorgung in Bayern gefährde. Zunächst ignorierte Stoiber die Bitte um einen Termin. Nach der zweiten Bitte verwies er die Krankenhäuser an die Sozialministerin.17 Mit diesem Missgriff zeigte sich die offene Flanke der gerne hochgelobten Entwicklungspolitik der Bayerischen Staatsregierung des Edmund Stoiber und seiner Beraterhorde – darunter der später wegen Steuerhinterziehung verurteilte Uli Hoeneß. https://www.heise.de/tp/features/Bayern-Amifreund-mit-Trachtenhut-genannt-Stoiber-4702683.html

        Kapitalvernichtung im Ausland Porsche für alle!

        Die Mehrzahl der deutschen DAX-Unternehmen wird oder wurde von McKinsey beraten. Den Schwerpunkt bilden die Banken, die fast ausnahmslos McKinsey-Klienten sind. Was zu wenig bekannt ist: Mit Goldman Sachs, den smartesten Bankern und Dealern ergaben sich vielfältige Arbeitsbeziehungen für große deutsche Klienten. Aber nicht nur auf der fetten Weide der DAX-Unternehmen tummeln sich die „Meckies“, wie die McKinsey-Consultants in der Branche genannt werden, auch in den staatlichen Unternehmen sitzen sie fest drin.

        Als im Zuge der Privatisierung der Post nach einem kompetenten, dynamischen Mann an der Spitze gesucht wurde, fiel die Wahl auf Klaus Zumwinkel, einen vormaligen McKinsey-Director. Seine erste und wichtigste Aufgabe war es, das öffentlich-rechtliche Staatsunternehmen in ein modernes, global agierendes Logistikunternehmen zu transformieren. Das verlangte zunächst einmal ein umfassendes Revirement auf der Leitungsebene. Was lag für einen Klaus Zumwinkel näher, als die Kollegen aus seiner alten Firma zu Hilfe zu rufen und mit einem entsprechend dotierten Beratungsauftrag zu bedenken? Die „natürliche“ Folge: Bereits 2004 saßen bei der Post und bei der Postbank jeweils drei McKinsey-Berater im Vorstand. Zumwinkel versenkte die Monopol-Gewinne der Deutschen Post durch unternehmerisch unkluge Expansion im amerikanischen Markt, vergab die Basisdienste Briefkastenentleerung und Postfilialen an Niedriglöhner und trieb mit den Adressen seiner Kunden einen florierenden Adressenhandel. Der Chef der Postbank, Wolfgang Klein, ebenfalls ein Ex-McKinsey-Mann, ritt die Postbank in die roten Zahlen

        Hegde Funds, Deutsche Bank, BMZ Betrugs Geschäfte mit dem CO2-Klimaschwindel
        Hillary Clinton und das Gangster Imperium der Clinton-Stiftung, mit Mark Rich, Glencore und jedem Verbrecher der Welt

  4. balkansurfer
    August 17, 2020 um 6:09 am

    Am Mont Pèlerin

    Aktualisiert am 29.03.2005-12:00

    Bernhard Walpen: Die offenen Feinde und ihre Gesellschaft. Eine hegemonietheoretische Studie zur Mont Pèlerin Society. VSA-Verlag, Hamburg 2004, 493 Seiten, 34,80 Euro.Im April 1947 versammelte sich eine Gruppe hochkarätiger liberaler Intellektueller, darunter Karl Popper, Walter Eucken und Ludwig …

    Klicke, um auf VSA_Walpen_Die_offenen_Feine_und_ihre_Gesellschaft.pdf zuzugreifen

  5. Februar 1, 2021 um 5:50 am

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