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Die Morde der Amerikaner in Guatemala: 245.000 Tote

Februar 22, 2020 1 Kommentar

 

Bestechung, Erpressun, Mord als einzige Politik der Amerikaner Weltweit und seit über 50 Jahren! Die US Bananen Mafia, heute mit Kokain und Gift unterwegs
Gegen das Vergessen
Eine arte-Dokumentation über Guatemala deckt die Gräueltaten der CIA in dem lateinamerikanischen Land auf. 245.000 Ermordete, davon 45.000 Verschwundene — ein solch grauenhaftes Ereignis müsste aus der Geschichte doch „jeder“ kennen, sollte man meinen. In der Tat weiß man aber über die Gräuel, die in Guatemala von 1954 bis in die 90er stattfanden, kaum etwas. Ein Arte-Dokumentarfilm deckte nun erfreulicherweise nicht nur die Tatsachen auf; er benannte auch Ross und Reiter. Nicht nur ein abstrakter „Bürgerkrieg“ kostete Tausenden das Leben — die Mörder waren konkret die USA, die CIA und der Obstkonzern United Fruits. Somit ist auch der Vorwurf vom Tisch, im Mainstream-Fernsehen sei kein wirklich kritischer Bericht über die USA möglich — ein solcher wird nur so gut versteckt, dass die wenigsten ihn sich angeschaut haben dürften.
die Mörder waren konkret die USA, die CIA und der Obstkonzern United Fruits.
„Guatemala: Gegen das Vergessen“ ist ein 63 Minuten langer Dokumentarfilm von Claudio Zulian — Frankreich 2015, Originaltitel: Guatemala, les disparus de la dictature. Wie ARTE selbst schreibt, ist seine Entstehungsgeschichte „eng verzahnt mit der Gewalt, von der er erzählt: Während des guatemaltekischen Bürgerkriegs von 1960 bis 1996 verschwanden Tausende Menschen für immer, wurden verschleppt oder getötet“.
Der von der CIA gestürzte Präsident war der demokratisch gewählte Sozialist Jacobo Arbenz, der es gewagt hatte, die Bananenplantagen des mächtigen United Fruit-Konzerns im Bananen-Land Guatemala zu verstaatlichen. United Fruit stand dem damals amtierenden US-Außenminister John Foster Dulles ebenso nah wie seinem Bruder Allen W. Dulles, seinerzeit amtierender CIA-Chef. Kein von der CIA inszenierter Putsch zeigt die Verstrickung des US-Geheimdienstes mit den Interessen der US-Großindustrie und rechtsextremen Folterregimen so deutlich wie jener von Guatemala 1954.

Ehemaliger US-Drohnensoldat: „Schlimmer als die Nazis, weil wir es besser wissen sollten“

Der frühere Kampfdrohnensoldat brachte dabei seine Empörung über die US-Operation gegen Generalmajor Qassem Soleimani, den Kommandanten der mächtigen Quds-Einheit der Iranischen Revolutionsgarde, zum Ausdruck, der am 3. Januar bei einem Raketenangriff durch eine Drohne in der Nähe des Flughafens von Bagdad getötet wurde.

Als ich das erste Mal über Soleimani las, dachte ich: ‚Auf keinen Fall, so dumm können die nicht sein'“, sagte Bryant.

„Es hat sich nichts geändert, sie haben nicht zugehört“, fügte der frühere Drohnenoperator hinzu, der den Befehl zum Angriff als „illegal“ bezeichnete.

Wir haben die Lehren aus der Vergangenheit nicht gezogen. Wir machen immer noch Dinge, nicht wie die Nazis, sondern schlimmer als die Nazis, weil wir es besser wissen sollten“, betonte er in dem Interview.

https://deutsch.rt.com/nordamerika/

Jetzt landet der Wicht sicher in Guantanamo. Wie Bradley Manning. Die USA haben für Whisleblower in der letzten Zeit nur wenig Sympathie übrig.

 

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