Startseite > Europa > Das Rene Benko, Post, Wirecard, Commerial Bank, Geldwäsche und Betrugs Imperium

Das Rene Benko, Post, Wirecard, Commerial Bank, Geldwäsche und Betrugs Imperium

August 3, 2020

Der Bestechungs und Geldwäsche Motor in Österreich und in logischer Folge auch in Deutschland. Reine Betrugs Systeme, bis hoch in die Politik

Wirecard-Betrugssystem am Pranger – aber wo bleibt der Aktionär BlackRock, die Spinne im Netz?

Die von René Benko gegründete Signa-Gruppe ist nicht nur mit dem Warenhandelsgeschäft bei Galeria-Karstadt-Kaufhof in Turbulenzen geraten. Der international tätige Kreditversicherer Coface hat die Signa Informationstechnologie GmbH, eine 100-Prozent-Tochter der Signa Holding, mit April auf null gesetzt. Das bedeutet: Geschäfte, die mit der Signa Informationstechnologie abgeschlossen werden, werden von Coface nicht mehr gegen Zahlungsausfall versichert.

Betrugs Finanz Imperien von Rene Benko, Steinhoff, Benny Steinmetz als Geldwäsche System

Mitte der Karwoche hatte die Addendum-Redaktion erste Hinweise erhalten: Coface hätte eine 100-Prozent-Tochter der Signa Holding, in der viele Aktivitäten des vom Tiroler René Benko gegründeten Mischkonzerns gebündelt werden, auf null gesetzt. Sprich: Geschäfte, die Firmen mit der Signa Informationstechnologie GmbH abschließen, könnten demnach seit 1. April nicht mehr versichert werden. Konnte das sein? Oder hatte sich hier irgendjemand einen schlechten Scherz erlaubt?

Wir fragten bei der Coface-Kreditversicherung, Zweigniederlassung Wien, nach. Die Antwort kam höflich und prompt, noch am Gründonnerstag:
Man könne in der Sache leider nicht weiterhelfen, „da wir ausschließlich in Vertragsverhältnissen mit unseren Versicherungsnehmern stehen und keine Auskunftei sind, sodass wir über Bonitätssituationen gegenüber Dritten generell keine Auskunft geben können“.

Wir fragten freilich auch bei der Signa-Gruppe und deren Kommunikationschef nach. Die Rückmeldung kam am Karfreitag, 18 Uhr. In einem E-Mail teilte uns Signa-Anwalt Peter Zöchbauer unter anderem mit: Die „aufgestellte Behauptung“ bzw. das „angebliche Rechercheergebnis, die Coface-Kreditversicherung hätte die SIGNA Informationstechnologie GmbH mit April 2020 auf null gesetzt, ist falsch. Es ist nicht an meiner Mandantin, diese falsche Recherche aufzuklären. Wir gehen daher davon aus, dass eine entsprechende Berichterstattung unterbleibt und behalten uns anderenfalls für unsere Mandantin sämtliche denkbaren rechtlichen Schritte vor.“

Noch am Freitagabend vor Ostern, baten wir die Signa erneut um Stellungnahme zu unserem Rechercheergebnis und legten folgendes Dokument vor:
Tags darauf teilte uns der Signa-Anwalt mit, man werde bis 14. April 2020 (abends) inhaltlich auf die „erwähnte Nachricht“ zurückkommen. „Ein Arbeitstag ist zur abschließenden Klärung der übermittelten Unterlage erforderlich.“

Die inhaltliche Antwort darauf erreichte uns dann am Mittwochmittag, nach den Osterfeiertagen. Signa-Rechtsvertreter Peter Zöchbauer hielt fest:

Meine Mandantin SIGNA Informationstechnologie GmbH ist noch nie in einer direkten Geschäftsbeziehung zu „Coface“ gestanden. „Coface“ hat auch noch nie bei meiner Mandantin angefragt.
Die uns von „Coface“ erteilte Information lautet: Kreditversicherer (wie „Coface“) vergeben regelmäßig Rahmen-Limite. Diese Limite stehen auch dann weiter zur Verfügung, wenn sie ein allfälliger Versicherungsnehmer von „Coface“ (= möglicher Geschäftspartner meiner Mandantin) nicht mehr benötigt; schließlich verrechnen Kreditversicherer für nicht genutzte Rahmen keine Kosten.
Im Zuge der „Covid 19“-Pandemie haben Kreditversicherer (wie „Coface“) die nicht genutzten Rahmen einer automatisierten Bereinigung unterzogen. Dieser reine Routinevorgang betrifft zahlreiche Unternehmen; er hat daher nichts mit meiner Mandantin direkt zu tun. Ausschließlich deshalb wurde die Unterlage ausgefertigt, die dir vorliegt. Diese Urkunde trifft folglich keine Aussage über die Zahlungsfähigkeit meiner Mandantin, sondern zeigt nur, dass deren seit Jahren nicht genutzter Rahmen bereinigt wurde.

Also fragten wir noch einmal im Wiener Büro der Coface-Kreditversicherung nach. Und bekamen zur Antwort:

„Ich muss Sie da um Ihr Verständnis bitten. Wir stehen ausschließlich in Vertragsverhältnissen mit unseren Versicherungsnehmern und geben gegenüber Dritten zu einzelnen Limit-Entscheidungen generell keine Auskunft.” 
Als Kreditversicherungsinstitut sei es die Aufgabe von Coface, „unsere Versicherungsnehmer mit bedarfsgerechten Kreditlimiten zu versorgen. Coface trifft Entscheidungen über die Übernahme von Forderungsausfallsrisiken. Dies wird von Fall zu Fall einzeln betrachtet. Die aktuelle Situation ist ohne historischen Vergleich. Es sind derzeit nahezu alle Versicherungsnehmer, Länder und Wirtschaftssektoren betroffen.“

Signa-Gründer René Benko, der in seinem Reich der hunderten Gesellschaften seit Jahren keine offizielle Organfunktion mehr ausübt, sondern als eine Art Chefberater fungiert, hat derzeit nicht nur in Deutschland Probleme zu lösen. Auch auf eine seiner Steuerberater- und Wirtschaftsprüfungskanzleien könnte viel Arbeit warten, wie jüngste Addendum-Recherchen ergaben.

Karin Fuhrmann, Partnerin der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft tpa, sitzt nicht nur im Vorstand einer Benko-Privatstiftung, sondern auch im Aufsichtsrat von Galeria-Karstadt-Kaufhof, die in Deutschland in Turbulenzen geraten ist. Darüber hinaus erstellte sie ein Wertgutachten für ein Signa-Unternehmen, das nicht alle Aktionäre begeistert haben soll.Artikel anzeigen

Leserbriefe zu Privatisierung paradox

Der Artikel „Privatisierung paradox – Wie aus Post, Telekom und Bahn globale Player wurden, die ihren gesellschaftlichen Auftrag vernachlässigen“ stieß auf regen Zuspruch bei unseren Lesern. Nachfolgend finden sich einige der Zuschriften. Zusammengestellt von Jens Berger.

Die Commerzialbank und das russische Netzwerk
Die Pleite der Commerzialbank verbindet auf den ersten Blick nur der Wirtschaftsprüfer TPA mit dem Wirecard-Skandal, doch es geht um weit mehr. Wir wissen jetzt, dass Markus Braun und Jan Marsalek wie z.B. Strabag, Magna, Signa, Novomatic von der Österreichisch-Russischen Freundschaftsgesellschaft wegen großzügiger Unterstützung zu „Senatoren“ ernannt wurden. Wie man die Spuren der ORFG überall verfolgen kann, stelle ich etwa hier dar; vielleicht ist die ORFG das, was Geheimdienste als „Frontorganisation“ bezeichnen und dies gilt auch für Firmen, die sie sponsern. Es passt auf paradoxe Weise, dass es mehrfache Verbindungen von der Commerzialbank zu Magna und Frank Stronach gibt, denn Magna stand auch an der Wiege der österreichischen Eurofighter-Beschaffung. damit wollte ja der spätere Landeshauptmann Hans Peter Doskozil politisches Kleingeld machen – freilich ohne Hintergründe zu offenbaren – und seinen Konkurrenten Norbert Darabos aus dem Feld schlagen. Eine Stronach-Commerzialbank-Connection ist offensichtlich, weil Bankdirektor Martin Pucher nach Frank Stronach an der Spitze der Fußball-Bundesliga stand: „Martin Pucher wurde am 2. Dezember 2005 interimistisch Präsident der Österreichischen Fußball-Bundesliga und damit Nachfolger von Frank Stronach, der dieses Amt seit 1999 innehatte. Am 1. März 2006 wurde er von den Vereinen der Bundesliga und der Ersten Liga in dieser Funktion bestätigt. Im November 2009 gab er bekannt, nicht erneut als Bundesliga-Präsident zu kandidieren und schlug als seinen Nachfolger Hans Rinner, den Präsidenten des SK Sturm Graz vor. Am 7. Dezember 2009 erfolgte im Rahmen der 13. Ordentlichen Hauptversammlung die Amtsübergabe.“

Im Skandal Betrug dabei, schon wieder ein CSU Lobbyist, ehemaliger Geheimdienst Koordinator, was den Niedergang mit diesen Geheimdienst Organisationen sichtbar erklärt seit 20 Jahren, Lobbyisten, voll korrupt, für jeden Gangster tätig. Für wirecard tätig ! Das Finanzministerium warnte das Kanzleramt, das gegen Wirecard, Ermittlungen laufen.

Warum neben Guttenberg auch der Ex-Geheimdienstbeauftragte Fritsche beim Kanzleramt lobbyiert hat, wirft weitere Fragen auf: Haben die beiden CSU-Politiker gemeinsam gehandelt, oder waren sie möglicherweise wegen unterschiedlicher Themen mit dem Kanzleramt im Gespräch?

Im Skandal Betrug dabei, schon wieder ein CSU Lobbyist, ehemaliger Geheimdienst Koordinator, was den Niedergang mit diesen Geheimdienst Organisationen sichtbar erklärt seit 20 Jahren, Lobbyisten, voll korrupt, für jeden Gangster tätig. Für wirecard tätig ! Das Finanzministerium warnte das Kanzleramt, das gegen Wirecard, Ermittlungen laufen.

Warum neben Guttenberg auch der Ex-Geheimdienstbeauftragte Fritsche beim Kanzleramt lobbyiert hat, wirft weitere Fragen auf: Haben die beiden CSU-Politiker gemeinsam gehandelt, oder waren sie möglicherweise wegen unterschiedlicher Themen mit dem Kanzleramt im Gespräch?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a9/German_State_Secretary_visits_Camp_Eggers_%284950178605%29.jpg/330px-German_State_Secretary_visits_Camp_Eggers_%284950178605%29.jpg

Links: NATO Korruptions pure und Betrug

Klaus-Dieter Fritsche – die graue Eminenz

Im März 2018 eigentlich in den Ruhestand verabschiedet: Der ehemalige Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche.

Mit dem Zeitalter der absoluten Monarchie scheint das Phänomen der „éminence grise“ jedoch keineswegs ausgestorben. Im Bundeskanzleramt in Berlin wurde vor einem Jahr ein Mann in den Ruhestand verabschiedet, den kaum jemand kennt. Zuletzt war er Staatssekretär für die Koordination der Geheimdienste, davor Staatssekretär im Innenministerium und Vizepräsident des Verfassungsschutzes. Mehr als zwanzig Jahre bekleidete er höchste Positionen im Sicherheitsapparat der Bundesrepublik Deutschland, und trat doch kaum in Erscheinung. Wenn er als Zeuge vor einen Untersuchungsausschuss des Bundestages geladen wurde, konnte es sein, dass ein Fotograf oder Kameramann ein Bild von ihm festhielt: ein Herr mit rundem Gesicht, Brille und schütterem grauen Haar. Sein Name ist Klaus-Dieter Fritsche, von Beruf Jurist, Mitglied der CSU. https://daserste.ndr.de/panorama/arc…itsche108.html

2005 bis 2009
Leiter der Abteilung 6 im Bundeskanzleramt

2009 bis 2014
Staatssekretär im Bundesministerium des Innern

Seit Januar 2014
Staatssekretär im Bundeskanzleramt und Beauftragter für die Nachrichtendienste des Bundes

https://www.bundesregierung.de/breg-…ritsche-443632

Die Bundesregierung unterhielt deutlich mehr Kontakte zu dem Finanzunternehmen Wirecard, als sie bislang gegenüber dem Parlament und den Medien zugegeben hat. Auf Anfrage des SPIEGEL teilte das Bundeskanzleramt nun unter anderem mit, dass sich Klaus-Dieter Fritsche, ehemaliger Beauftragter für die Nachrichtendienste des Bundes, am 13. August 2019 an das Kanzleramt wandte.

Der CSU-Mann, so heißt es in der Antwort des Bundespresseamts, habe „um einen Gesprächstermin für die Wirecard AG“ mit dem Leiter der Wirtschafts- und Finanzabteilung, Lars-Hendrik Röller, im September gebeten. Das Gespräch fand unter Beteiligung eines Wirecard-Vorstands im September 2019 statt.
Was wusste Merkel?

Fritsches Kontaktaufnahme mit dem Kanzleramt vergrößert die politische Brisanz der Wirecard-Affäre. Bislang war bekannt, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einer Chinareise persönlich für Wirecard eingesetzt hatte, obwohl das Bundesfinanzministerium die Arbeitsebene des Kanzleramts über Vorwürfe rund um Wirecard und Sonderuntersuchungen der Behörden in Kenntnis gesetzt hatte. https://www.spiegel.de/politik/deuts…d-547dd4af10d9

Klaus-Dieter Fritsche – die graue Eminenz

Im März 2018 eigentlich in den Ruhestand verabschiedet: Der ehemalige Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche.

Mit dem Zeitalter der absoluten Monarchie scheint das Phänomen der „éminence grise“ jedoch keineswegs ausgestorben. Im Bundeskanzleramt in Berlin wurde vor einem Jahr ein Mann in den Ruhestand verabschiedet, den kaum jemand kennt. Zuletzt war er Staatssekretär für die Koordination der Geheimdienste, davor Staatssekretär im Innenministerium und Vizepräsident des Verfassungsschutzes. Mehr als zwanzig Jahre bekleidete er höchste Positionen im Sicherheitsapparat der Bundesrepublik Deutschland, und trat doch kaum in Erscheinung. Wenn er als Zeuge vor einen Untersuchungsausschuss des Bundestages geladen wurde, konnte es sein, dass ein Fotograf oder Kameramann ein Bild von ihm festhielt: ein Herr mit rundem Gesicht, Brille und schütterem grauen Haar. Sein Name ist Klaus-Dieter Fritsche, von Beruf Jurist, Mitglied der CSU. https://daserste.ndr.de/panorama/arc…itsche108.html

2005 bis 2009
Leiter der Abteilung 6 im Bundeskanzleramt

2009 bis 2014
Staatssekretär im Bundesministerium des Innern

Seit Januar 2014
Staatssekretär im Bundeskanzleramt und Beauftragter für die Nachrichtendienste des Bundes

https://www.bundesregierung.de/breg-…ritsche-443632

Die Bundesregierung unterhielt deutlich mehr Kontakte zu dem Finanzunternehmen Wirecard, als sie bislang gegenüber dem Parlament und den Medien zugegeben hat. Auf Anfrage des SPIEGEL teilte das Bundeskanzleramt nun unter anderem mit, dass sich Klaus-Dieter Fritsche, ehemaliger Beauftragter für die Nachrichtendienste des Bundes, am 13. August 2019 an das Kanzleramt wandte.

Der CSU-Mann, so heißt es in der Antwort des Bundespresseamts, habe „um einen Gesprächstermin für die Wirecard AG“ mit dem Leiter der Wirtschafts- und Finanzabteilung, Lars-Hendrik Röller, im September gebeten. Das Gespräch fand unter Beteiligung eines Wirecard-Vorstands im September 2019 statt.
Was wusste Merkel?

Fritsches Kontaktaufnahme mit dem Kanzleramt vergrößert die politische Brisanz der Wirecard-Affäre. Bislang war bekannt, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einer Chinareise persönlich für Wirecard eingesetzt hatte, obwohl das Bundesfinanzministerium die Arbeitsebene des Kanzleramts über Vorwürfe rund um Wirecard und Sonderuntersuchungen der Behörden in Kenntnis gesetzt hatte. https://www.spiegel.de/politik/deuts…d-547dd4af10d9

Kategorien:Europa
  1. navy
    August 18, 2020 um 4:38 pm

    Scheinriese Wirecard
    Kurz vor seinem Ende kaufte Wirecard das Start-up SO1. Der Fall zeigt exemplarisch, wie Wirecard händeringend versuchte, neue Geschäfte um seine hohle Bilanz zu bauen
    von Niklas Wirminghaus, Caspar Tobias Schlenk und John Hunter
    16. August 2020

    Ex-Wirecard-CEO Markus Braun
    Die von Wirecard kommunizierten Zahlen unterschieden sich oft ­erheblich von der Wirklichkeitdpa

    Der Tag, an dem Raimund Bau und Sebastian Gabel ahnen, dass sie ihre Firma verlieren werden, beginnt mit dem ganz gewöhnlichen Meetingmarathon. Es ist der 18. Juni 2020, und die Gründer des Big-Data-Start-ups SO1 sitzen mit einer kleinen Mannschaft in den Büros in Berlin zusammen, um die Zukunft zu planen. Vor drei Monaten haben Bau und Gabel SO1 an den Zahlungsdienstleister Wirecard verkauft, nun sollen sie innerhalb des Dax-Konzerns daraus ein ambitioniertes Werbegeschäft formen: den Datenschatz aus den Milliarden Wirecard-Transaktionen endlich vergolden. Eigentlich.
    …………………………..
    Im Unternehmen fragen sich nach solchen Auftritten viele, auf welchem Planeten der Vorstand lebt. Sie kennen eine andere Realität. Etwa als Anfang 2016 tagelang die Zahlungsinfrastruktur ausfiel. Eine Panne, die Wirecard nie öffentlich kommuniziert hat. Ein Techniker, der bei der Bewältigung dabei war, sagt, der Ausfall habe ihn nicht überrascht: „Es gab kaum Investment in die Infrastruktur. Wir mussten mit wenigen Mitteln viel erreichen. Manchmal hat der Vertrieb Technik an Kunden verkauft, ohne uns überhaupt zu fragen, ob das möglich sei.“

    Ein offenes Geheimnis der Fintech-Branche war, dass selbst das Kernsystem der Wirecard-Bank keine Eigenentwicklung war, sondern vom IT-Dienstleister der Genossenschaftsbanken stammte. Ein eigener Ersatz war nach Capital-Informationen geplant, kam aber nicht voran.

    Ein Wirecard-Kenner fällt ein harsches Urteil: „Da gibt es niemanden, der versteht, wie man Software baut. Ich habe da nichts Innovatives gesehen.“ Selbst als Dax-Konzern habe Wirecard größtenteils noch wie ein unorganisiertes Start-up funk­tioniert. „Neue Projekte beruhen im Wesentlichen auf einer Telefonkonferenz und fünf Powerpoint-Slides“, beklagt sich ein Manager. „Sehr viele­ Prozesse wurden nicht definiert oder niedergeschrieben, sondern einfach gemacht“, sagt ein ehemaliger ­Mitarbeiter der IT-Infrastruktur.

    Die seit 2018 amtierende Vorständin Susanne Steidl, die das Produktmanagement professionalisieren sollte, wird von vielen als kluge und umsichtige Managerin beschrieben.
    ……………………..
    https://www.capital.de/wirtschaft-politik/scheinriese-wirecard?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

  2. politic
    August 20, 2020 um 4:10 pm

    Wirecard lobbyierte bei Ländern für Glücksspiel-Großauftrag
    Bei der geplanten Marktöffnung für Glücksspiel-Websites wollte der Konzern als eine Art Zahlungs-TÜV zum Zuge kommen. Verantwortlich für die Lobbyarbeit: einer der inzwischen inhaftierten Ex-Manager. Einige Bundesländer zeigten sich offen
    von Thomas Steinmann
    20. August 2020

    https://www.capital.de/allgemein/wirecard-lobbyierte-bei-laendern-fuer-gluecksspiel-grossauftrag

  1. März 8, 2021 um 4:48 pm
Kommentare sind geschlossen.
%d Bloggern gefällt das: