Es sind schwere Vorwürfe, die gegenüber dem Münchner Rechtsmediziner und Vorstand des Instituts für Rechtsmedizin an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, Matthias Graw, erhoben werden: Wie der Spiegel am Freitag exklusiv berichtet hatte, wird Graw vorgeworfen, seine Dissertation „Untersuchung zur Chemotaxis von Fibrosarkomzellen in vitro“ (Universität Hamburg, 1987) im Wesentlichen aus einer fünf Jahre älteren rumänischen Arbeit abgeschrieben zu haben, die für die damals „westliche“ Medizin auf normalen Wegen so gut wie unzugänglich war.

Ein kürzlich fertiggestelltes Plagiatsgutachten zei