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Vom AIDs Betrug, zum „Covid“ Betrug korrupter Wissenschaftler: Prof. Dr. Ulrike Protzer, Tanja Stadler, Urs Karrer

Juli 19, 2022

30 Jahre: AIDS, SARS und die Militärische Genforschung

Beim Propheten! Verlag 2003, kostet heute über 200 € das Buch, wo diese Verbrechen von heute schon geschildert sind

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AIDS, bis Corona

Die CDU/CSU Banden, wobei die Geschäfte rund um die Betrugs Test, noch nicht einmal im Ansatz aufgerollt sind. 11,5 Millionen Provision waren es nur bei Sauter, Nüßlein, und Kollegen. Hier stehlen sie 5 Milliarden mit Angela Merkel, schwätzen blöd daher

Das Pharma Verbrechen mit dem AIDS Betrug, über Anthrax, bis heute Covid-19

«Auch Schwerstkranke können ohne Medikamente gesund werden» – John Lauritsen, Pionier der AIDS-Kritik, in seinem letzten grossen Interview

2018 sprach der in Harvard ausgebildete Lauritsen mit dem Investigativjournalisten Torsten Engelbrecht darüber, warum sich die Gesundheitsbehörden bei «HIV/AIDS» krass fehlverhalten haben und Patienten den Werbebotschaften in Bezug auf die Medikation keinen Glauben schenken dürfen. Co-Interviewpartner war der Schweizer Felix de Fries. Lauritsen verstarb am 5. März im Alter von 83 Jahren.

Veröffentlicht am 12. Juli 2022 von TE.


Dieses Interview wurde übernommen mit Genehmigung von The Defender, der Website für Nachrichten und Ansichten von Children’s Health Defense. Um das englische Originalinterview zu lesen, klicken Sie bitte hier.

«John Lauritsen war witzig, gelassen intelligent, distanziert und doch leidenschaftlich, ein brillanter Schriftsteller und Journalist, der die Illusionen, die sich um die ‹AIDS-Epidemie› rankten, von Anfang an durchschaute.» Das schreibt die Journalistin Celia Farber im April unter Berufung auf ein Zitat von Neville Hodgkinson, einem Ex-Wissenschaftsredakteur der Sunday Times, in einer im Defender von Robert F. Kennedy Jr. veröffentlichten Würdigung von Lauritsen. Er schied am 5. März im Alter von 83 Jahren in Massachusetts aus dem Leben.


Das Bild zeigt John Lauritsen im Jahr 1994 als Gast in der Talkshow Tony Brown’s Journal zum Thema «Die Psychologie von AIDS» sowie die Cover von zwei seiner Bücher. Bildquelle: The Defender

In der Tat war Lauritsen weltweit einer der ersten, der das Dogma HIV=AIDS öffentlich in Frage stellte – ein Dogma, das den Lauf der Geschichte entscheidend verändern sollte. Geniessen die «Virenjäger» doch seither eine nahezu unbegrenzte Macht. Zudem hatte er sich bereits in den frühen 1970er Jahren in der Homosexuellenbewegung engagiert – also in der Gemeinschaft, die in den Industrieländern besonders mit dem Thema HIV/AIDS konfrontiert war und ist.

Was von dem in Harvard ausgebildeten Analysten und Autor bleibt, sind nicht nur Erinnerungen an einen wunderbaren Menschen und seine Bücher wie «Death Rush: Poppers and AIDS» (erschienen 1986) und «Poison by Prescription: The AZT Story». Auch gibt es von ihm ein Interview aus dem Jahr 2018, das erstmals am heutigen Tag im Defender von RFK Jr. veröffentlicht worden ist und das der der Journalist, Buchautor und Redakteur von Transition News/Transition TV Torsten Engelbrecht mit ihm sowie dem heute fast 70-jährigen Felix de Fries geführt hat. De Fries hat einst mit Prof. Alfred Hässig, einem Pionier für Bluttransfusionen aus der Schweiz, zusammengearbeitet und ist, genau wie Lauritsen, ein Homosexuellen-Aktivist.

Es ist das womöglich letzte grosse Interview von Lauritsen. Und es adressiert ein Thema, das so detailliert und fokussiert wahrscheinlich noch nicht besprochen worden ist, nämlich wie es kranken und schwerkranken Patienten erfolgreich gelingen kann, einen Weg ohne (antivirale) Medikamente einzuschlagen.

«Ich glaube, dass ich und die vielen anderen ‹AIDS-Dissidenten› Leben gerettet haben», sagte Lauritsen von sich selbst. Warum das so sein soll, erklären er und de Fries in diesem Interview.

Torsten Engelbrecht: Hallo Herr Lauritsen, hallo Herr de Fries. Sie, Herr Lauritsen, sind davon überzeugt, dass das offizielle AIDS-Paradigma – einschliesslich der absurden Vorstellung, dass das so genannte HI-Virus die 29 AIDS-Indikatorkrankheiten verursacht – «den kolossalsten Irrtum der Medizingeschichte» darstellt. Wie sind Sie zu dieser Überzeugung gekommen?

John Lauritsen: Es war von Anfang an klar, dass führende Gesundheitsbeamte nicht nur inkompetent waren, sondern auch logen. Schon in meinem ersten grossen Artikel über AIDS, der 1985 in den Philadelphia Gay News erschien, wies ich darauf hin, dass die US-Seuchenbehörde Centers for Disease Control and Prevention, kurz CDC, mit den veröffentlichten Statistiken den offensichtlichen Zusammenhang zwischen giftigen Medikamenten und dem, was damals in Ländern wie den USA als «AIDS» bezeichnet wurde, absichtlich vertuschen und AIDS fälschlicherweise als Viruserkrankung darstellen wollte.

Wenn «AIDS» eine sexuell übertragbare, tödliche Viruserkrankung wäre, hätte sie sich nicht nur unabhängig von Geschlecht, sexueller Präferenz, sozialem Status oder ethnischer Herkunft in der Bevölkerung ausbreiten müssen, sondern sie hätte auch zu dem Massensterben führen müssen, das von Behörden und Massenmedien wiederholt prophezeit worden war. Doch nichts davon ist eingetreten – auch nicht in den armen Ländern Afrikas, wie der südafrikanische Journalist und Autor Rian Malan schon vor Jahren in seinem Artikel «Africa isn’t dying of AIDS» für das britische Wochenmagazin Spectator feststellte.

Schon aus diesem Grund macht es überhaupt keinen Sinn, hier «antivirale» Medikamente einzusetzen.

Felix de Fries: Wie verschiedenste Studien in den vergangenen Jahren gezeigt haben, dürften die dem HI-Virus zugeschriebenen Hüllenproteine und Entzündungssignale dann entstehen, wenn der Mechanismus der Autophagie und der Proteinkomplex der Inflammasome, der der Zerlegung von Mikroben wie Bakterien und Pilzen in den Zellen dient, nicht mehr vollständig funktionieren. Dies tritt bei einer Störung der Mitochondrien ein – und die Mitochondrien können etwa durch Giftstoffe, Antibiotika und antiretrovirale Präparate geschädigt werden. Bei all dem, was die so genannten Hi-Retroviren in Immunzellen und anderen Zellen angeblich bewirken, handelt es sich also um Phänomene, die nach einer Schädigung der Mitochondrien durch Giftstoffe und Antibiotika eintreten.

Wie läuft das ab?

de Fries: Giftstoffe, Antibiotika oder auch antivirale Präparate blockieren in der Leber die Bildung von Glutathion-Molekülen und von Stickoxiden, kurz NO, die in verschiedensten Zellen bei Abwehrreaktionen benötigt werden. Diese Blockierung hat gravierende Konsequenzen, da diese Glutathion-Moleküle ja für den Transport von reduziertem Sauerstoff in die Zellen benötigt werden – und der reduzierte Sauerstoff wiederum wird in den Mitochondrien gebraucht für die Bildung des Energie-Trägermoleküls ATP, das für das Leben von menschlichen Zellen unabdingbar ist. Und wenn die Mitochondrien nun auf diese Weise arg in Mitleidenschaft gezogen werden, können sie in der Folge die Autophagie und die Bildung von Inflammasomen nicht mehr auslösen – mit der Konsequenz, dass sich Keime in den Zellen krankmachend ausbreiten können.

Sie, Herr Lauritsen, sagen, dass Sie und viele andere Kritiker des HIV=AIDS-Dogmas «viele Leben gerettet haben». Doch der Homosexuellen- and AIDS-Aktivist Matthias Gerschwitz sagt das genaue Gegenteil, nämlich dass Kritiker wie Sie eine «moralische Mitschuld» tragen würden an Hunderttausenden vermeidbaren Todesfällen und Neuinfektionen, da die antiretrovirale Therapie, kurz ART, die Sie so kritisieren, in Wahrheit «vor AIDS und damit auch vor dem Tod schützt».

Lauritsen: Herr Gerschwitz hat offenkundig weder meine Schriften noch die anderer Kritiker des HIV=AIDS-Dogmas mit der Faktenbrille gelesen. So gibt es für AIDS – anders als sonst bei Krankheiten üblich – nicht einmal eine einheitliche Begriffsbestimmung, die als Basis für Statistiken brauchbar wäre. Wer «AIDS» hat, leidet schlicht und einfach unter einer von zahlreichen altbekannten Krankheiten wie dem Kaposi Sarkom (KS), Lymphdrüsenkrebs, Gürtelrose, Tuberkulose oder auch Gewichtsverlust plus Durchfall und Juckreiz. Und es gibt keinerlei handfesten Beleg dafür, dass HIV die Ursache für diese angeblichen «AIDS-Indikatorkrankheiten» ist. Die Partikel, die als HI-Viren behauptet werden, sind harmlos – und es gibt auch gute Gründe dafür zu sagen, dass es sich bei ihnen gar nicht um tödliche HI-Viren handelt, sondern um Stoffe, die vom Körper selbst produziert werden. Azidothymidin, kurz AZT, und alle anderen angeblichen antiviralen Medikamente sind so giftig, dass sie zu irreversiblen Schäden in inneren Organen, im Herz-Kreislauf-System, in Muskeln und im Gehirn führen können.

Haben Sie eine Studie als Beispiel beziehungsweise Beleg parat?

Lauritsen: Eine Studie mit Ritonavir, einem Proteaseinhibitor, der in Kombinationspräparaten zur Behandlung von AIDS-Patienten zum Einsatz kommt, zeigt, dass der Wirkstoff den Gehalt von Glutathion in Gehirnzellen vermindert und damit exakt jene Störungen auslösen kann, die dann zum Beispiel einfach als HIV-bedingte Demenz beschrieben werden.

Wie konnte es dann geschehen, dass die Präparate zugelassen wurden?

Lauritsen: Diese Stoffe waren, bevor das HIV=AIDS-Dogma 1985 inthronisiert wurde, nur für Tierversuche zugelassen. Und AZT hätte 1987 auf keinen Fall als allererstes Präparat für Menschen auf den Markt kommen dürfen. Dies ergibt sich aus den Dokumenten der US-Arzneimittelzulassungsbehörde FDA zur AZT-Zulassungsstudie, die ich eingehend studiert habe. Ergebnis: Die AZT-Zulassungsstudie war schlicht Betrug. Ich habe dies auch dezidiert dargelegt in meinem Artikel «FDA Documents Show Fraud in AZT Trials», der 1992 in der Zeitung New York Native erschien. NBC News in New York bezeichnete die Arbeit als «schwer fehlerhaft», die Schweizer Weltwoche gar als «gigantischen Betrug».

Wieso diese vernichtende Einschätzung?

Lauritsen: Bei der AZT-Zulassungsstudie waren etwa die Doppelblindbedingungen, denen zufolge weder die Forscher noch die Patienten hätten wissen dürfen, wer AZT und wer ein wirkungsloses Scheinmedikament, ein so genanntes Placebo, einnimmt, bereits nach kurzer Zeit nicht mehr gegeben. Zudem wurden die Studienergebnisse massiv verzerrt, weil diejenigen, die hochdosiert AZT schluckten und daher mit der extremen Giftigkeit des Präparats zu kämpfen hatten, mehr unterstützende medizinische Leistungen erhielten als die Placebo-Probanden. «Die Studien-Regeln wurden von Küste zu Küste verletzt», konstatierte die leitende NBC-Reporterin Perri Peltz, «und wenn alle Patienten, die gegen das Studienprotokoll verstossen haben, die Untersuchung hätten verlassen müssen, so wären letztlich nicht mehr genug Patienten übriggeblieben», um die Tests durchführen zu können.

Und was sagten die Verantwortlichen dazu?

Lauritsen: Die NBC-Reporterin Peltz versuchte mehrfach, ein Interview mit Anthony Fauci, seit 1984 Direktor des US-Forschungszentrums National Institute of Allergy and Infectious Diseases, kurz NIAID, und damals wie heute der vielleicht weltweit mächtigste AIDS-Beamte, zu bekommen. Doch sowohl er als auch Frank Edward Young, der damalige Leiter der FDA, lehnten ihre Interview-Wünsche ab …

Aber der Nutzen von AZT muss doch irgendwann einmal aufgezeigt worden sein.

Lauritsen: AZT wurde in den 1960ern vom US-Chemiker Jerome Horwitz entwickelt. Dazu schreibt etwa der ehemalige leitende Businessweek-Redakteur Bruce Nussbaum in seinem Buch «Good Intentions – How Big Business and the Medical Establishment are Corrupting the Fight Against AIDS, Alzheimer’s, Cancer, and More», dass «die Logik von Horwitz», die hinter dem DNA-Blocker AZT steckte, «auf dem Papier einfach bestechend war, doch dass sie in der Wirklichkeit einfach nicht funktionierte». Seine Versuchsmäuse verreckten elendig an der extremen Giftigkeit von AZT. Und schliesslich warf Horwitz, wie er sagte, AZT einfach «auf den Müllhaufen» und meldete nicht einmal ein Patent an.

Wie aber konnte sogar die grosse Mehrheit der Ärzteschaft die tödliche Wirkung von AZT übersehen?

Lauritsen: Ein bedeutender Faktor war, dass eine weltweite gigantische Propagandamaschinerie am Werk war, die den Menschen die Gleichung «HIV=AIDS» regelrecht in die Köpfe einbrannte. Als Propagandamittel diente dabei vor allem auch der Trick, der Welt Bilder von AIDS-Patienten zu präsentieren – vor allem auch von Megastars wie Rock Hudson –, von denen einfach behauptet wurde, sie seien durch ein absolut tödliches Virus in kurzer Zeit dahingerafft worden, wofür es freilich keinerlei Belege gab. Doch auch die allermeisten Ärzte blickten hier nicht durch, weil auch sie im Bann dieser perfekt orchestrierten Propaganda standen.

Doch der Mediziner Klaus-Dieter Kolenda meint, dass «bei der Welt-AIDS-Konferenz 1996 in Vancouver das volle Potential der neuen Kombinationstherapie zutage trat». Denn dort seien Studien vorgestellt worden, die zeigten, dass innerhalb von nur vier Jahren, von 1994 bis 1998, dank neuer Präparate die Todes- und AIDS-Raten deutlich abgesackt seien.

Lauritsen: Die Kombinationstherapie, die Mitte der 1990er aufkam und «hochaktive antiretrovirale Therapie», kurz HAART, genannt wurde, kann für diesen statistischen Rückgang von 1994 bis 1998 definitiv nicht verantwortlich sein.

Kritiker des HIV=AIDS-Dogmas sagen, dass AIDS in Industrieländern befördert wird durch den «fast lane lifestyle» – dem «Leben auf der Überholspur» –, der gekennzeichnet ist durch den exzessiven Konsum von Drogen wie Heroin und der Sex-Droge Poppers, durch die Einnahme antiviraler Medikamente, die Übermedikation mit Antibiotika, Fehlernährung und Psychostress. Doch Kolenda entgegnet, dass Drogen wie Poppers keine Immunschwäche hervorrufen könnten, während Gerschwitz sagt, dass diejenigen, die AIDS auf ein «Leben auf der Überholspur» zurückführen, dies «wider besseres Wissen» täten und damit «nur die alten Feindbilder» befeuerten.

Lauritsen: Das ist Unsinn. Nehmen wir nur die bei Homosexuellen äusserst beliebte Droge Poppers, die über Jahre bis Jahrzehnte konsumiert wird – und dies auch oft zusammen mit anderen Drogen wie Heroin, Crystal Meth, Kokain, Crack, Barbituraten, Ecstasy oder auch LSD. Fast das gesamte Buch «Death Rush: Poppers & AIDS», das Hank Wilson und ich 1986 geschrieben haben und das online kostenlos zur Verfügung steht,…..

Was sollten Menschen, die «positiv» getestet worden sind, folglich tun?

de Fries: Sie sollten weitere Laboranalysen durchführen lassen, die aufzeigen, welche Keime sich bei ihnen ausgebreitet haben und welche Resistenzen gegen einzelne Antibiotika-Stoffklassen diese aufweisen. Dies ist heute dank der PCR-Tests möglich. Ausserdem sollten sie messen lassen, ob die Mitochondrienfunktion bei ihnen gestört ist, was der Stoffwechsel macht und ob Vergiftungen durch Medikamente, Giftstoffe oder auch Schwermetalle – etwa aus Impfstoff-Trägersubstanzen und metallhaltigen Zahnfüllungen – vorliegen, welche die Abwehrtätigkeit stark beeinträchtigen können. Und es sollte natürlich auch geschaut werden, wie es um die Darmflora steht.

Wieso ist das Thema Darmflora so wichtig?

de Fries: Antibiotika-Gaben verursachen, wie 1987 in Tierversuchen gezeigt wurde, bleibende Veränderungen in der Darmflora, sodass dort Bakterienstämme aussterben, die Stoffe bilden, die für die Bildung der Darmschleimhaut benötigt werden. Anschliessend können Bestandteile von Bakterien durch die Darmschleimhaut in die lymphatischen Gewebe des Darmes gelangen, wo sie fortlaufend Immunreaktionen auslösen, die über einer andauernde Überaktivierung von CD-4- und CD-8-Zellen schliesslich zu ihrer Inhibition, sprich Hemmung, führen.

https://transition-news.org/auch-schwerstkranke-konnen-ohne-medikamente-gesund-werden-john-lauritsen

Ein sehr langer Beitrag, zu einem gesundheitlichen Nischenthema, das zudem – pardon – „nur“ gesellschaftliche Kleingruppen betrifft,
Für die grosse Mehrheit der Leser interessanter und wohl auch relevanter wären Fragestellungen und Thesen im Zusammenhang zur kommunikativen Bearbeitung des Aids-Komplexes durch Medien, Behörden, Schulen und NGOs. Gewisser Analogien bzw. Vorläuferprozesse die dem vorausgingen, was Jahrzehnte später in der Covid-Krise durchexzerziert wurde, sind womöglich erkennbar.

Total unfähige Hochstabler, welche „twitter“ verblödet, mit falschen Fakten arbeiten

Tanja Stadler Urs Karrer. SRF

Tanja Stadler und Urs Karrer, ehemalige Präsidentin und ehemaliger Vizepräsident der «Swiss National COVID-19 Science Task Force» © SRF

Leichtsinnig: EU will alle über 60-Jährigen sofort boostern

Urs P. Gasche /  Zwei ehemalige Task-Force Mitglieder der Schweiz unterstützen die Giesskannen-Empfehlung der EU mit krass irreführenden Angaben.

Alle über 60-Jährigen, die bereits dreimal geimpft sind und deren letzte Impfung mehr als vier Monate zurückliegt, sollen sich «sofort eine zweite Booster-Impfung» holen. Das erklärte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides am 11. Juli. Sie forderte die EU-Mitgliedstaaten auf, «sofort zweite Booster-Impfungen bereitzustellen» für alle Menschen ab 60 und zusätzlich für jüngere Menschen, die besondere Risiken haben.

Anders das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF): Sie empfehlen nur den über 80-Jährigen «ab sofort eine weitere Auffrischimpfung». Es sei allerdings wahrscheinlich, dass über 80-Jährige «gegen Ende Jahr eine erneute Auffrischimpfung benötigen».

Laut BAG und EKIF sollen sich 60- bis 79-Jährige vorläufig nur ein viertes Mal impfen lassen, wenn sie immungeschwächt sind. 

Für Menschen, die sich bisher erst einmal oder zweimal oder gar nicht impfen liessen, gaben weder die EU-Gesundheitskommissarin noch das Bundesamt für Gesundheit Empfehlungen ab.


Hochbetagte mit Grunderkrankungen tragen das mit Abstand grösste Covid-Risiko

Seit über zwei Jahren zeigen die Statistiken deutlich, wer nach einer Covid-Ansteckung mit Abstand am schwersten erkrankt, hospitalisiert und sogar auf Intensivstationen behandelt werden muss, und wer an Sars-Cov-2 am häufigsten stirbt:

  1. 80- bis über 100-Jährige
  2. Vor allem Menschen, die an erheblichen Grunderkrankungen leiden.

Das ist der Hauptgrund, weshalb Länder wie Deutschland trotz langen Lockdowns und Schulschliessungen bei der Corona-Bewältigung nicht besser abschnitten als skandinavische Länder oder Frankreich, wo es im Jahr 2021 bis zum Frühjahr 2022 keine Schulschliessungen und nur punktuelle Schliessungen von Geschäften gab. Das Vermeiden von grossen Spreader-Events und der gezielte Schutz der besonders gefährdeten Personen genügte. «Es war bereits zu Beginn der Epidemie klar, dass Corona hauptsächlich die Vulnerablen trifft», erklärte Epidemiologe Klaus Stöhr am 14. Juli in der NZZ. «Statt diese Gruppe zu priorisieren, ohne die anderen zu vergessen», meinte Stöhr, «hat man in Deutschland versucht, gleichsam mit dem Rasenmäher möglichst alle gleichmässig aus dem Infektionsgeschehen rauszuhalten.»

Die Behörden der EU greifen mit ihrer Empfehlung, sofort sämtliche über 60-Jährige mit einer vierten Impfung zu boostern, ebenfalls zur Methode des Rasenmähers oder der Giesskanne. Profitieren werden Pharmakonzerne, welche die Impfungen verkaufen und für ihre Lobby-Arbeit bei den Behörden in Brüssel Millionen von Euro aufwenden.


Zwei ehemalige Task-Force-Mitglieder verbreiten krass irreführende Zahlen über den Nutzen

Zwei ehemalige Mitglieder der Schweizer Scientific Task Force unterstützen die Gieskannen-Empfehlung der EU, indem sie krass irreführende Angaben über den Nutzen einer vierten Impfung verbreiten. Professorin Tanja Stadler, ehemalige Präsidentin der Task Force erklärte Ende Juni auf Radio SRF:

«Menschen im Alter von über 60 Jahren, die vor mehr als vier Monaten die 3. Impfung erhielten, haben ohne zusätzliche 4. Impfung ein dreimal so grosses Risiko, nach einer Ansteckung einen schweren Verlauf zu haben, als wer in den letzten vier Wochen eine vierte Impfung erhalten hat.»

Infosperber hatte am 1. Juli darüber berichtet.

Urs Karrer, ehemaliger Vizepräsident der Task Force und Chefarzt am Kantonsspital Winterthur, sekundierte Stadler am 3. Juli in der Sonntags-Zeitung: 

«Eine vierte Impfdosis senkt das Risiko für eine Spitaleinweisung um einen Faktor drei.»

In der ARD-Tagesschau vom 15. Juli erklärte auch die Münchner Virologin Ulrike Protzer:

«Eine Auffrischimpfung hat bei den über 60-Jährigen einen deutlichen Effekt: Es kommt zu 2-3-Mal weniger Aufnahmen in ein Krankenhaus.» 

Diese Aussagen von Protzer, Karrer und Stadler suggerieren einen enormen Nutzen einer Auffrischimpfung für alle bereits dreifach Geimpften im Alter von über 60 Jahren. Tatsächlich verstehen die meisten Leute diese Angaben so, dass sie mit einer vierten Impfung ihr persönliches Risiko, wegen Corona schwer zu erkranken, um sagenhafte zwei Drittel reduzieren können. 

Radio SRF, die Sonntags-Zeitung und die ARD-Tagesschau haben diese Aussagen verbreitet, ohne sie zu hinterfragen. 

Doch Stadler, Karrer und Protzer sprachen – ohne dies zu sagen – von einer relativen Risikoreduktion. Dass Angaben über die relative Risikoreduktion nichts wert sind, wenn man nicht gleichzeitig die absoluten Zahlen nennt, zeigt folgendes Beispiel:

  1. Nehmen wir an, dass dank der vierten Impfung 1000 statt 3000 von 10’000 dreimal Geimpfte schwer erkranken: Die vierfach Geimpften senken ihr (relatives) Risiko auf ein Drittel (1000/3000).
  2. Nehmen wir an, dass dank der vierten Impfung nur 1 statt 3 von ebenfalls 10’000 Personen schwer erkranken: Die vierfach Geimpften senken ihr (relatives) Risiko ebenfalls auf ein Drittel (1/3).

Wenn man nicht darüber informiert, ob eine vierte Impfung bei 2000 von 10’000 Personen oder bei nur 2 von 10’000 Personen eine schwere Erkrankung verhindert, kann man mit der Information «Das Risiko wird um zwei Drittel verringert» nichts anfangen.
Das Beispiel macht klar, dass die alleinigen Angaben «ein dreimal so grosses Risiko» oder «eine Senkung des Risikos um den Faktor drei» unseriös sind.

In der Risikokommunikation gilt schon lange der Grundsatz, das relative Risiko oder den relativen Nutzen nur dann anzugeben, wenn gleichzeitig über das Risiko oder den Nutzen mit absoluten Zahlen informiert wird. Man kann davon ausgehen, dass den Mitgliedern der Taskforce dieser Grundsatz bekannt ist. Trotzdem haben sie ihn wieder und wieder ignoriert. 

Man kann nachvollziehen, weshalb Pharmakonzerne gegenüber Ärzten und der Öffentlichkeit ihre Medikamente häufig nur mit der Angabe des relativen Nutzens bewerben.

Im konkreten Fall sind die verbreiteten Zahlen von Stadler, Karrer und Protzer auch deshalb unseriös und unbrauchbar, weil der Nutzen einer Auffrischimpfung für über 80-Jährige mit Grunderkrankungen um ein Vielfaches höher ist als für Gesunde in den Sechzigern – sofern die Impfung bei sehr Betagten ebenso gut wirkt wie bei Jüngeren. Darauf gibt die von Stadler und Karrer zitierte NEJM-Studie keine Antwort, weil sie die über 80-Jährigen nicht getrennt analysierte.  


Der absolute Nutzen für Geimpfte liegt im Promillebereich

Karrer und Stadler stützen sich nach eigenen Angaben auf zwei Studien aus Israel. Da Israel mit dem Impfen und den Auffrischimpfungen viel früher begann, lagen dort Daten über den Nutzen einer vierten Auffrischimpfung bereits im April 2022 vor. …

Virologin Ulrike Protzer im Interview mit der Helmholtz-Gemeinschaft

Wie die Booster-Impfung wirkt und warum sie uns auch gegen Omikron schützt. Dazu äußert sich Helmholtz Munich Virologin Ulrike Protzer im Interview mit der Helmholtz-Gemeinschaft.

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  1. politic
    Juli 19, 2022 um 7:32 pm

     

    Veröffentlicht am 20. Mai 2022
    Das muß, das kann nur Verschwörungstheorie sein! Münchener Sicherheitskonferenz probte 2021 Affenpocken mit Start 15.5.22

    Ein solches Papier der „Nuclear Threat Initiative„, bei dem die Autoren vermerken »Wir bedanken uns bei Open Philanthropy. Die Übung und der Bericht wären ohne ihre großzügige Unterstützung nicht möglich…

    Mit dabei:
    Dr. Elisabeth Leiss

    Institution:
    Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

    Ein solches Papier der „Nuclear Threat Initiative„, bei dem die Autoren vermerken »Wir bedanken uns bei Open Philanthropy. Die Übung und der Bericht wären ohne ihre großzügige Unterstützung nicht möglich gewesen«, kann nur gefälscht sein.
    nti.org (November 2021)
    Wer, bitte schön, soll das für glaubwürdig halten:

    Allerdings – von keinem der Anwesenden gab es bislang Dementis:

    Ȇbungsszenario

    Das in Absprache mit technischen und politischen Experten entwickelte Übungsszenario stellte eine tödliche, globale Pandemie dar, bei der ein ungewöhnlicher Stamm des Affenpockenvirus zuerst in dem fiktiven Land Brinia auftritt und sich schließlich weltweit ausbreitet. Im weiteren Verlauf des Szenarios stellt sich heraus, dass der ursprüngliche Ausbruch durch einen Terroranschlag verursacht wurde, bei dem ein Erreger verwendet wurde, der in einem Labor mit unzureichenden Biosicherheitsvorschriften und schwacher Aufsicht entwickelt wurde. Das Übungsszenario endet mit mehr als drei Milliarden Krankheitsfällen und 270 Millionen Todesopfern weltweit. Als Teil des Szenarioentwicklungsprozesses führte das NTI im Dezember 2020 eine virtuelle Konsultation mit Experten durch.«
    Verschwörungspraktiker aus den „Sicherheitsdiensten“ formulieren exakt das, was uns Karl Lauterbach heute als Thema der Gesundheitsminister der G7 vorstellt:
    »FESTSTELLUNG 1

    Die internationale Gemeinschaft braucht ein robusteres, transparenteres Erkennungs‑, Bewertungs- und Frühwarnsystem, das schnell umsetzbare Warnungen über Pandemierisiken übermitteln kann…

    FESTSTELLUNG 2

    Die Regierungen sollten die Bereitschaft verbessern, indem sie auf nationaler Ebene Pandemie-Reaktionspläne entwickeln, die auf einem kohärenten System von „Auslösern“ basieren, die vorausschauende Maßnahmen auf einer „No-regrets“-Basis auslösen…

    FESTSTELLUNG 3

    Das internationale System zur Regelung der biologischen Forschung mit doppeltem Verwendungszweck [dual-use] ist weder auf die heutigen Sicherheitsanforderungen vorbereitet, noch ist es für die erheblich erweiterten Herausforderungen der Zukunft gerüstet. Während des gesamten Lebenszyklus der biowissenschaftlichen Forschung und Entwicklung besteht ein Bedarf an Risikominderung…

    Geldgeber

    Zu Beginn des Lebenszyklus von Forschung und Entwicklung können staatliche, philanthropische und industrielle Geldgeber eine Rolle bei der frühzeitigen Prüfung vorgeschlagener Forschungsprojekte spielen und so einen stärkeren Rahmen für Biosicherheit und verantwortungsvolle Forschung schaffen. Die Teilnehmer vertraten die Ansicht, dass diese Aktivitäten sowohl öffentliche als auch private Geldgeber einbeziehen müssen, wobei sie sich darüber im Klaren waren, dass die Einbeziehung der letzteren eine besondere Herausforderung darstellen könnte. In der Diskussion wiesen mehrere Teilnehmer darauf hin, dass die Geldgeber nicht die einzige Instanz sein können und dass die Durchführung einer Biosicherheitsprüfung als Teil des Evaluierungsprozesses für die Finanzierung neuer Projekte Teil einer umfassenderen Lösung sein muss…

    Veröffentlicht am 30. Mai 2022
    Affenpocken-Übung gegen Polemiker und Skeptiker

    …Sicherheitskonferenz (MSC) und der Nuclear Threat Initiative (NTI) ausgerechnet eine Affenpocken-Krise simuliert und für Mai 2022 vorausgesagt worden. War alles geplant? Natürlich nicht, sagt MSC-Vize Benedikt Franke im Interview mit…

     

  2. navy
    Juli 26, 2022 um 9:07 pm

    • August 29, 2022 um 2:59 pm

      Arzneimittelbehörden zunehmend abhängig von Pharmagebühren (2)

      Erst die Firmen regulieren, dann selbst dort einsteigen: Personalrochaden zwischen Behörden und Pharma sind ein Problem.

      Reine Betrugs Abteilungen der Pharma Industrie und hier mit Details.

      Bei den beschleunigten Verfahren müssen die Prüfer kurze Fristen einhalten. Joel Lexchin, ein Experte für Arzneimittelzulassung von der York University in Toronto nennt gegenüber dem «BMJ» einen möglichen Grund, weshalb von der FDA kurz vor Ablauf der Frist zugelassenen Medikamente zu mehr Sicherheitsproblemen geführt haben könnten: Die FDA-Prüfer hätten Angst gehabt, die Frist zu überschreiten und damit Einnahmen der FDA zu gefährden. Von den Einnahmen hängen indirekt Arbeitsplätze bei der FDA ab.

      Behörde gibt sich mit vermuteter Wirkung zufrieden

      Laut dem renommierten Pharmakologen Aaron Kesselheim sei bei Wirkstoffen, die in beschleunigten Verfahren zugelassen würden, die Messlatte beim Wirksamkeitsnachweis im Allgemeinen tiefer angesetzt. Kesselheim war Mitglied in einem Beratungsausschuss der FDA und warf dort zusammen mit zwei Kollegen letztes Jahr das Handtuch, als die FDA Aducanumab in einem beschleunigten Zulassungsverfahren gegen die Alzheimer-Krankheit zuliess – obwohl der Ausschuss fast einstimmig gegen und niemand im Gremium für diese Zulassung votiert hatte.
      ….

      Personalrochaden zwischen Behörden und Pharmafirmen

      Ein anderes Problem sind die Personalrochaden zwischen Pharmafirmen und Arzneimittelbehörden: «Eine ‹Drehtür› hat dazu geführt, dass viele Beamte der Behörde für dieselben Unternehmen, die sie reguliert haben, arbeiten oder sie beraten», erklärt Maryanne Demasi im «BMJ». Neun von zehn der ehemaligen FDA-Leiter zwischen 2006 und 2019 arbeiteten nach ihrem Weggang von der Behörde für pharmazeutische Unternehmen oder berieten diese.

      Ein prominentes Beispiel ist Stephen Hahn. Er leitete die FDA bis Januar 2021. Unter seiner Führung wurde der mRNA-Impfstoff von Moderna notfallmässig zugelassen. Sechs Monate später wechselte Hahn den Posten und arbeitet nun genau für die Firma, die Moderna hervorgebracht hat. Sein neuer Arbeitgeber «Flagship» ist ein Venture Fund, der biopharmazeutische Unternehmen auf den Weg bringt.

      Was Light nicht erwähnt: Ausgerechnet das international anerkannte IQWIG wurde von der deutschen Politik in der Pandemie praktisch komplett übergangen. Warum, weiss das IQWIG nicht. https://www.infosperber.ch/gesundhei…magebuehren-2/

      «Surrogat-Endpunkte»

      «Wenn wir zum Nutzen von Medikamenten […] recherchieren, begegnet uns dieses Phänomen sehr häufig: Studien untersuchen oft gar nicht das, was für die Patientinnen und Patienten wichtig ist, nämlich zum Beispiel, ob sie durch das Medikament länger leben, weniger Beschwerden haben oder sich ihre Lebensqualität verbessert. Stattdessen messen die Forschungsteams Blutwerte, die Knochendichte oder Veränderungen der Grösse eines Krebsgeschwürs. Das Problem: Es ist sehr häufig nicht klar, ob sich positive Veränderungen bei diesen Messwerten tatsächlich auch in dem niederschlagen, was für Patientinnen und Patienten wirklich zählt», stand 2019 in einem Artikel in der Zeitschrift «Gute Pillen Schlechte Pillen» (GPSP). Der Betrug wird deutlich, als man die verantwortlichen Stellen nie befragte, sondern einfach Alles der Pharma geführten Tussi Abteilung der EU, Behörde EMA gab

  3. politic
    Juli 27, 2022 um 8:19 pm

    Bill Gates Mafia ist überall dabei

  4. August 6, 2022 um 1:44 pm

  5. August 17, 2022 um 4:23 pm

    die Mafia Braut, für die falschen Zahlen

  1. September 4, 2022 um 5:09 pm
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