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Waffen Mafia der Ukraine: NATO-Artillerie für Russland: Erbeutet oder von ukrainischen Soldaten verhökert?

Juli 25, 2022

NATO-Artillerie für Russland: Erbeutet oder von ukrainischen Soldaten verhökert?

15 Juli 2022 21:34 Uhr

Wie die bulgarische Zeitschrift Bulgarian Military berichtet, ist es den russischen Truppen in der Ukraine gelungen , französische CAESAR-Haubitzen als Trophäen zu erbeuten. Bereits in der Vergangenheit haben Soldaten der ukrainischen Streitkräfte regelmäßig Waffen an „Separatisten“ verkauft.

NATO-Artillerie für Russland: Erbeutet oder von ukrainischen Soldaten verhökert?
Ukrainische Truppen nutzen französische Flugabwehrkanonen auf einem CAESAR-Haubitzen-Radfahrgestell (Symbolbild).

Eine Analyse von Rafael Fachrutdinow

Den russischen Truppen in der Ukraine ist es gelungen, französische CAESAR-Haubitzen als Trophäen zu erbeuten. Dabei sei diese weittragende Artillerie einfach bei korrupten ukrainischen Militärs günstig eingekauft worden, so die bulgarische Zeitschrift Bulgarian Military. Obwohl die Zeitschrift keine Bestätigungen liefert, scheint das Schema selbst realistisch zu sein – die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte (AFU) haben in der Vergangenheit regelmäßig Waffen an „Separatisten“ verkauft, die dann gegen sie selbst eingesetzt wurden.

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Bulgarian Military berichtet unter Berufung auf ihre Quellen in der Führung der französischen Armee und bei Interpol, dass die Russen die französischen 155-Millimeter-Panzerhaubitzen des Typs CAESAR nicht bei den ukrainischen Streitkräften beschlagnahmt hätten, wie bisher angenommen wurde. Übrigens, diese Geschichte über die Erbeutung der französischen Panzerhaubitzen als Trophäen ist nicht zugunsten der ukrainischen Armee widerlegt worden. Im Gegenteil: Den Angaben des bulgarischen Militärs zufolge haben die Ukrainer selbst die Artilleriesysteme für 120.000 Dollar pro Stück verkauft. Und das bei einem tatsächlichen Wert einer Haubitze von etwa 7 Millionen Dollar.

Gemäß der Zeitschrift handelte die Gruppe über einen bestimmten „Waffenhändler“. Die Einzelheiten der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben, doch die an Kiew gespendeten Waffen gelangten so in russische Hände. Nun befinden sie sich Bulgarian Military zufolge möglicherweise in den Produktionsstätten des Maschinenbau- und Rüstungsunternehmens Uralwagonsawod. Die Quellen der bulgarischen Publikation und des französischen Politikers und Rechtsanwalts Régis de Castelnau stimmen überein. Er war der Erste, der Ende Juni bekannt gab, dass „zwei französische CAESAR-Geschütze von den Russen unversehrt erbeutet worden sind“. „Sie befinden sich derzeit in den Betriebsstätten von Uralwagonsawod zur Studie mittels Reverse Engineering“, schrieb de Castelnau.

Tatsächlich haben Vertreter von Uralwagonsawod diese Lieferung von französischen Artilleriesystemen an die Ingenieure des Werks bestätigt. Jedenfalls wurde der französische Anwalt über das offizielle Telegram-Konto des Werks gebeten, seinen Dank an Präsident Emmanuel Macron zu übermitteln.

Die Meldungen über den Verkauf der Haubitzen durch die Ukrainer, die von westlichen Verbündeten gespendet wurden, erscheinen durchaus plausibel. „Nach vorliegenden Berichten fließt ein Teil der ausländischen Waffen, die der Westen an die Ukraine liefert, in die Region des Nahen und Mittleren Ostens und gelangt auch auf den Schwarzmarkt“, sagte der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu am Dienstag, dessen Worte von RIA Nowosti wiedergegeben wurden.

Zuerst kam in der Presse Anfang Juni auf, dass im Darknet Inserate erschienen, die den Verkauf des Panzerabwehrraketensystems FGM-148 Javelin für 30.000 Dollar anboten. Nach den Informationen in der Anzeige befindet sich der Verkäufer der US-Militärhilfe in Kiew. Doch schon im April tauchte auf YouTube ein Video auf, das angeblich den Vorgang einer Geschäftsabwicklung zwischen einem AFU-Soldaten und Mitgliedern der DVR-Volksmiliz in der Nähe von Snegirjewka in der Region Nikolajew zeigt. Zu den Gütern gehörten ein gepanzerter Mannschaftstransportwagen für 15.000 US-Dollar, das sind 944.000 Rubel zum aktuellen Wechselkurs, sowie ein schwedisch-britisches NLAW-Panzerabwehrsystem für 100.000 Rubel.

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Grundsätzlich weisen die Experten darauf hin, dass der Verkauf von Waffen durch die AFU-Soldaten im Donbass schon seit Langem stattfindet, wobei die ukrainischen Militärs verstünden, dass sie dann mit diesen Waffen beschossen werden. Ein derartiges Geschäft wird beim ukrainischen Militär seit 2014 betrieben, wobei verschiedene Waffentypen verkauft werden, so Alexei Leonkow, Redakteur der Zeitschrift Vaterländisches Arsenal, gegenüber der Zeitung Vzglyad. Es sei daher wahrscheinlich, dass die CAESAR-Systeme, die in recht großen Mengen in die Ukraine geliefert wurden, auch zum Verkauf angeboten wurden, so der Experte.

Insgesamt hat Paris eine Zusage für die Übergabe von 18 Artilleriesystemen des Typs CAESAR an Kiew gegeben, also ein Viertel seines Bestands an Haubitzen. Ende Juni bestätigte der russische Untersuchungsausschuss den Einsatz von CAESAR-Einheiten durch die ukrainischen Streitkräfte bei der Beschießung von Wasserwerken in Donezk. Vor etwa einer Woche erklärte Macron, dass Frankreich der ukrainischen Armee sechs weitere CAESAR-Panzerhaubitzen und eine beträchtliche Anzahl anderer gepanzerter Fahrzeuge übergeben werde. Eine Quelle des Telegram-Kanals „Rybar“ kommentierte diese Meldung von Vzglyad mit der Darstellung, wie die französischen Haubitzen in die Hände des russischen Militärs gelangt sind und noch gelangen könnten.

„Verhandlungen über die Möglichkeit einer Anschaffung dieses oder jenes Modells ausländischer Ausrüstung laufen über die Spezialeinheiten“, so die Quelle. Ihr zufolge ist die Kontrolle der vom Westen an die AFU gelieferten Waffen eher bedingt und „man kann höchstens darauf hoffen, dass ein relativ ängstlicher Kommandeur und ziemlich eifrige Vertreter des ukrainischen Geheimdienstes in die Quere kommen“. Dabei sei die russische Seite nur an modernen Waffentypen interessiert, so die Quelle des Telegram-Kanals. Ihrer Meinung nach „einigt man sich darauf, einen massiven Artillerieangriff auf einen bestimmten, bereits leeren Platz zu organisieren, um die Aufmerksamkeit abzulenken, während parallel die eigentliche Verlegung der Ausrüstung stattfindet“.

Der Militärexperte Leonkow bezweifelt die letztere Annahme – er glaubt nicht an das Schema, bei dem ein Artilleriebeschuss eines leeren Platzes durchgeführt wird, um dann den Feind für das Verschwinden der Haubitze verantwortlich zu machen. „Im Fall der CAESAR war es nicht so einfach, wie manche Blogger annehmen“, unterstrich der Gesprächspartner. „In Wirklichkeit beinhaltete der Plan eine gute Portion List und war leise. Außerdem ist klar: Wenn ein Schema bekannt wird, dann wird es kein zweites Mal funktionieren.

Einer Sache bin ich mir sicher: Unsere Geheimdienste waren auf die eine oder andere Weise am Kauf der Haubitzen beteiligt“, sagte Leonkow. „Egal, was in der westlichen Presse gesagt wird, wie, es gäbe in der Ukraine keine Verbündeten mehr, in Wirklichkeit gibt es auf der anderen Seite Menschen, die bereit sind, uns zu helfen, auch unter dem Risiko des eigenen Lebens.“

Sowohl Interpol als auch die Kiewer Strafverfolgungsbehörden haben bestätigt, dass westliche Waffen aus den Arsenalen der Streitkräfte verschwunden sind. Anfang Juni zitierte die Defense Post die Meinung des derzeitigen Interpol-Generalsekretärs und deutschen Vertreters Jürgen Stock: „Selbst schweres Geschütz, welches das Militär benutzt, wird auf dem kriminellen Markt erhältlich sein.“

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Am Dienstag erklärte Wadim Melnyk, Direktor des ukrainischen Büros für wirtschaftliche Sicherheit (EBS), dass mindestens zehn Strafverfahren im Zusammenhang mit dem Handel westlicher Waffen eingeleitet worden seien. „Armeegüter werden gegen Geld getauscht. Wir haben solche Tatbestände festgestellt“, zitierte RBC den ukrainischen Gesetzeshüter. Laut Melnyk verzeichnet nicht nur der EBS, sondern auch andere ukrainische Strafverfolgungsbehörden vergleichbare Fakten.

„Ich weiß, dass wir die CAESARs besitzen. Und wie sie zu uns gekommen sind, das weiß ich nicht“, sagte Konstantin Siwkow, ein Doktor der Militärwissenschaften. „Hätten es die Ukrainer verkaufen können? Durchaus möglich. Wenn solche Informationen im Umlauf sind, so sollte der Westen zehnmal darüber nachdenken, wem es die Waffen liefert.“

„Für unsere Armee wäre es jetzt interessant, die amerikanischen HIMARS zu bekommen, ein leichtes Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem. Außerdem die Harpoon-Marschflugkörper zur Schiffsabwehr. Ich nehme an, dass in nächster Zeit auch sie in Besitz genommen werden. Alles andere haben wir. Selbstverständlich gibt es viele andere Arten von modernen Waffen, an denen wir theoretisch interessiert wären, doch die Amerikaner liefern sie einfach nicht an die Ukraine. Was die bekommen, sind in ihrer Funktion beschränkte Rüstungsgüter. „Nehmen wir als Beispiel die in Russland genannte ‚Drei Äxte‘, die eigentliche M777, das ist eine moderne Haubitze des Jahres 2007, aber auch sie wird den Ukrainern in einem unvollständigen Bausatz übergeben“, erklärte Siwkow.

„Es gibt viele andere moderne Waffen, an denen das Militär und die Konstrukteure unseres militärisch-industriellen Komplexes interessiert sein könnten“, sagte Alexander Bartosch, Mitglied und Berichterstatter der Akademie der Militärwissenschaften.

https://de.rt.com/europa/143486-nato-artillerie-fur-russland-erbeutet-oder-gekauft/
Kategorien:Europa
  1. agron
    Juli 30, 2022 um 2:14 pm

    Reine Verbrecher der Westen, KfW, Berlin, EU, Weltbank, INF

    Niedriglöhnerei und Ausbeutung – Europäische Werte in der Ukraine

    29 Juli 2022 22:43 Uhr

    In der Ukraine herrschen schlechtere Arbeitsbedingungen als in Bangladesch. Aufgrund niedrigster Löhne und Renten leben viele Menschen und vor allem Frauen in Armut. Große Teile der Bevölkerung verdingen sich als Arbeitsmigranten in der Altenpflege, als LKW-Fahrer oder vermieten ihre Körper als Leihmutter.

    Niedriglöhnerei und Ausbeutung - Europäische Werte in der Ukraine
    Bordell in Frankfurt am Main, April 2021.

    Der Publizist Dr. Werner Rügemer recherchiert seit Jahren zu unterschiedlichen Arbeitswelten und –bedingungen insbesondere in Europa. Im Juli veröffentlichte er auf den Nachdenkseiten unter der Überschrift „Unsere europäischen Werte: 1,21 Euro Mindestlohn in der Ukraine“ eine ausführliche Analyse der aktuellen Arbeitsverhältnisse in der Ukraine. Er beschreibt das Land als Drehscheibe der europaweiten Niedrigstlöhnerei und als Weltspitze bei diversen Geschäften mit dem weiblichen Körper.

    Westliche Eliten nutzen den Ukraine-Konflikt aus, um den Lebensstandard zu senken

    Meinung

    Westliche Eliten nutzen den Ukraine-Konflikt aus, um den Lebensstandard zu senken

    Erstmals wäre in der Ukraine laut Rügemer im Jahr 2015 ein Mindestlohn eingeführt worden, in Höhe von 0,34 Euro pro Arbeitsstunde. Selenski hätte den Mindestlohn 2021 auf 1,21 Euro pro Stunde angehoben. Westliche Gewerkschaftler und Menschenrechtler würden diese ausbeuterischen Verhältnisse geflissentlich ignorieren und sich auf die Zustände in Asien oder Bangladesch fokussieren, obwohl die Löhne in der Ukraine viel niedriger wären.

    Allerdings würde dieser Minimallohn noch nicht einmal durchgehend bezahlt werden, stellte der Publizist klar. Bei einem Drittel der weiblichen Beschäftigten in der Textilindustrie käme dieser Lohn nur durch erzwungene unbezahlte Überstunden zustande. Wenn die geforderte Stückzahl an Hemden nicht fertiggestellt worden sei, müsse unbezahlt weitergenäht werden. Und bei mangelnder Auftragslage würde unbezahlter Urlaub angeordnet – der gesetzlich zustehende Jahresurlaub würde oftmals weder gewährt noch bezahlt.

    Vieles würde in nicht registrierten Kleinstunternehmen auf den Dörfern produziert, die eine „ganz normale Schattenwirtschaft“ bildeten. Die 220.000 Textilbeschäftigten, zumeist ältere Frauen, könnten nur mit ländlicher Subsistenzwirtschaft überleben. Ihre eigene Kleidung bezögen sie aus Kleidersammlungen bzw. Second-Hand-Importen zumeist aus Deutschland, Polen, Belgien, der Schweiz und den USA. „Die teuren, in der Ukraine vorproduzierten Importe von Boss und Esprit aus dem reichen EU-Westen sind für die wohlhabende Elite und die NGO-Blase in Kiew bestimmt“, beschreibt Rügemer die Abnehmer der Kleidungsstücke. Er nennt auch die Profiteure:

    „Hier sitzt sie, die Korruption: C&A, Hugo Boss, Adidas, Marks&Spencer, New Balance, Esprit, Zara, Mexx sind die profitierenden Endabnehmer. Sie leben von der menschenrechtswidrigen Ausbeutung. Hier in den reichen EU-Staaten sitzen die wichtigsten Akteure der Korruption. Klammheimlich begrüßen sie freudig die nicht vorhandene bzw. komplizenhafte Arbeitsaufsicht des ukrainischen Staates, und die EU deckt das systemische Arbeitsunrecht ebenfalls, mit rituell-heuchlerischer und folgenloser Anmahnung der Korruption in der Ukraine.“

    Timoschenko: Ukraine hat schwächste Wirtschaft in Europa – und die Regierung ist schuld daran

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    In anderen Branchen liefe es ähnlich. Tausende von Unternehmen würden Zulieferer-Aufträge in der Ukraine vergeben: „Porsche, VW, BMW, Schaeffler, Bosch und Leoni etwa für Autokabel; Pharma-Konzerne wie Bayer, BASF, Henkel, Ratiopharm und Wella lassen ihre Produkte abfüllen und verpacken; Arcelor Mittal, Siemens, Demag, Vaillant, Viessmann unterhalten Montage- und Verkaufsfilialen.“ Bei diesen Branchen gäbe es zwar Stundenlöhne von 2–3 Euro, aber immer noch weniger als in den angrenzenden EU-Staaten Ungarn, Polen und Rumänien.

    Infolge dieser volkswirtschaftlichen Verarmung wären seit den 2000er Jahren circa fünf Millionen Ukrainer als Arbeitsmigranten unterwegs. Davon lebten ungefähr zwei Millionen dauerhaft im Ausland, während drei Millionen in die Nachbarstaaten pendeln würden. Sie würden sich zum Beispiel als Haushaltshilfen und Altenbetreuer in Polen verdingen. Polnische Vermittlungsagenturen würden Ukrainerinnen mit einer angeblich polnischen Staatsbürgerschaft auch als häusliche Altenpflegerinnen nach Deutschland und in die Schweiz vermitteln. Mutmaßliche ukrainische Studenten mit gefälschten Immatrikulationsausweisen würden in der EU-Landwirtschaft arbeiten, allein in Niedersachsen jährlich 7.000.

    Weil mithilfe künstlicher Intelligenz massenhaft billige LKW-Fahrer aus Drittstaaten wie der Ukraine oder aus Moldawien quer durch Europa gelenkt worden wären, ohne dass sie jedwede Sprachkenntnisse benötigten, hätten den Speditionen zu Beginn des Krieges in der Ukraine mit einem Schlag 100.000 LKW-Fahrer gefehlt. Die Fahrer hätten die Ukraine mit einem Mal nicht mehr verlassen dürfen. Frauen wären in der Ukraine besonders von Armut betroffen. Hierzu gibt Rügemer an:  

    „Mit 32 Prozent Gender-Pay-Gap stehen ukrainische Frauen an der allerletzten Stelle in Europa: Im Durchschnitt bekommen sie ein Drittel weniger Lohn und Gehalt als ihre männlichen Kollegen, im Bereich Finanzen und Versicherung sind es bei gleicher Arbeit sogar 40 Prozent.“

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    Zwar wäre die Prostitution in der Ukraine verboten, das würde sie aber umso gewinnträchtiger für korrupte Polizisten, Taxifahrer und Bordellbetreiber machen. Schon früher, nach der „Liberalisierung“ der Sexualdienstleistungen durch die Bundesregierung Schröder, wären viele arme Ukrainerinnen nach Deutschland gelockt worden. Unter Merkel wäre Deutschland schließlich zum europäischen Zentrum für gewerbliche Prostitution bzw. zum Bordell Europas geworden.

    Die Körper der Ukrainerinnen böten unter den Bedingungen der Frauenarmut zudem ein unerschöpfliches Reservoir für industriell organisierte Leihmutterschaften. Die Ukraine wäre diesbezüglich mittlerweise zu einem globalen Hotspot avanciert. Dabei lägen die Preise für ein gesund abgeliefertes Baby in der Ukraine zwischen 39.900 und 64.900 Euro. Der Preis sei abhängig davon, ob ein bestimmtes Geschlecht gewünscht sei und wie viele Versuche sich der Babykäufer für diesen Geschlechterwunsch leisten wolle. Die Leihmutter würde davon während der Schwangerschaft monatlich zwischen 300–400 Euro erhalten, plus einer Erfolgsprämie von 15.000 Euro nach erfolgreicher Ablieferung. Bei Fehlgeburten, behinderten Kindern oder sonstiger Verweigerung der Abnahme bekäme die Leihmutter keine Prämie.

    IWF-Auflagen, Arbeitsunrecht und Armutsrente

    Armut im Alter: Jede fünfte Altersrente unter 500 Euro

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    Rügemer stellt insgesamt fest, dass in der Ukraine durch die Einführung des neuen Arbeitsgesetzes im Dezember 2019 grundsätzlich alle Arbeitsbedingungen in ein extremes Arbeitsunrecht verwandelt worden seien. Seit dieser Zeit gäbe es den Null-Stunden-Arbeitsvertrag (Arbeit auf Abruf), Entlassungen müssten nicht mehr begründet werden und Arbeitsverträge dürften individuell ausgehandelt werden.

    Gegen Auflagen in Bezug auf Sozial- und Rentenkürzungen sowie Privatisierungen im Bereich der öffentlichen Daseinsfürsorge habe der IWF der Ukraine – laut Transparency International der korrupteste Staat Europas – Kredite vergeben. Der Währungsfonds hätte sich auch als Kriegstreiber geoutet, indem er verlautbart hätte:

    Der Verlust des Donbass würde sich negativ auf die westlichen Kredite auswirken.“

    Vor dem Maidan-Putsch hätte die Durchschnittsrente noch 140 Euro pro Monat betragen. Inzwischen gäbe es im Durchschnitt noch 55 Euro pro Rentner.

    Am Ende zitiert Werner Rügemer die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, welche die Ukraine für ihre Verteidigung der europäischen Werte überschwenglich gelobt hatte:

    „Die Ukraine verteidigt beeindruckend unsere europäischen Werte!“

    Deshalb solle die Ukraine EU-Mitglied werden. Die Präsidentin fügte hinzu:

    „Die Ukraine verdient diesen Status, denn sie ist bereit, für den europäischen Traum zu sterben.“

    Mehr zum ThemaWie BlackRock die Arbeitsausbeutung perfektioniert und von der neuen Privatrente profitiert

  2. nasti
    Juli 30, 2022 um 7:09 pm

  3. navy
    August 1, 2022 um 4:46 am

    Die Bestechungs, Privatisierungs Mafia

    Das Internationale Gross Kapital, wie Blackrock, Vangjuard läuft Amok mit Geog Soros, den korrupten Westlichen Regierungen, weil man vertuschen will, das man 30 % der Ukrainischen Agrarflächen schon gestohlen hat. Das muss verteidigt werden, weil Russland als Befreier kommt. Wenn die auftauchen, wird jeder Staat ruiniert. Die Finanzmafia läuft Amok, welche bis jetzt jeden Krieg finanziert hat.

    Mit viel Bestechungsgeld, Visas, wurde auch der Hafen Odessa gestohlen, im Bestechungs Spektale der Deutschen**

    International
    30 Prozent des Landes verkauft: Die Rolle des Großkapitals im Ukraine-Krieg
    26. Juli 2022

    Weizenproduktion in der Ukraine: 17 Millionen Hektar sind in der Hand US-amerikanischer Konzerne

    Wenn Krieg geführt wird, geht es zumeist um wirtschaftliche Interessen. Dieser Aspekt wird bei den Betrachtungen zur Ukraine überhaupt nicht beleuchtet. Dabei befinden sich mit 170.000 Quadratkilometern etwa 30 Prozent der gesamten Fläche der Ukraine in ausländischen Besitz. Einer der neuen Großgrundbesitzer: US-Milliardär Bill Gates.

    von Peter Haisenko

    Nicht erst seit dem Maidan-Putsch liegt die Wirtschaft der Ukraine darnieder. Seit der Gründung dieses Staatsgebildes vor bald dreißig Jahren ging es nur bergab. Die Regierungen in Kiew versilberten alles, was irgendwie Geld in die Kassen bringen konnte. Allerdings war bis zum Putsch auf dem Maidan nicht erlaubt, Land in größerem Ausmaß an ausländische „Investoren“ zu verkaufen. Poroschenko hat das geändert. Seither sind riesige Landmengen an westliche Oligarchen verkauft worden. Bill Gates wird als Käufer genannt. In den USA selbst ist er schon zu einem der größten Landbesitzer aufgestiegen, aber in der Ukraine ist er vergleichsweise nur ein kleiner Fisch.
    Kiew hat 30 Prozent des Landes verkauft

    Die gesamte Fläche der Ukraine beträgt 600.000 Quadratkilometer. Der größte Teil davon ist wertvollstes Ackerland. 170.000 Quadratkilometer davon befinden sich aktuell in ausländischem Besitz. Das sind etwa 17 Millionen Hektar. U

    Jetzt wurde klargestellt, dass Russland den Ukrainern helfen wird, ihre korrupte Regierung aus dem Amt zu jagen.

    https://www.anderweltonline.com/klar…-ukrainekrieg/

    Ukraine-Krieg: Selenskyj befürchtet Halbierung der Ernte-Erträge

    Hauptziel seiner Regierung sei es, eine globale Nahrungsmittelkrise zu verhindern, schrieb der ukrainische Präsident. Mehr News zum Russland-Ukraine-Krieg.

    **

    Ukraine: HHLA stellt Betrieb am Terminal in Odessa ein

    Stand: 24.02.2022 14:16 Uhr

    Wegen der Angriffe russischer Truppen in der Ukraine hat die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) reagiert: Der Betrieb des Containerterminals in Odessa wurde eingestellt.

    Zuvor seien noch zwei Schiffe abgefertigt worden. Danach hätten fast alle der 480 HHLA-Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiter das Gelände verlassen, sagte die Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath am Donnerstag. Es handele sich ausschließlich um lokale Beschäftigte. Deutsche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten die Ukraine nach entsprechenden Aufrufen des Auswärtigen Amtes bereits verlassen.

    „Hafen von Odessa geschlossen“

    Die HHLA reagierte mit der Terminalschließung auf Anordnungen der Behörden, nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am frühen Morgen im ganzen Land den Kriegszustand ausgerufen hatte. „Der Hafen von Odessa wurde heute Morgen von den ukrainischen Behörden geschlossen“, sagte Titzrath. Ihren Angaben zufolge sind nur noch acht unbewaffnete Werksschutz-Mitarbeiter auf dem Terminalgelände.

    Titzrath zeigte sich besorgt, dass die ukrainischen HHLA-Beschäftigten nun zum Militärdienst eingezogen werden könnten. Die HHLA wolle sich bei den Behörden dafür einsetzen, dass sie als Beschäftigte der kritischen Infrastruktur erhalten bleiben.

    HHLA betreibt Terminal in Odessa seit 2001

    Die HHLA betreibt das Containerterminal im Hafen der Stadt am Schwarzen Meer seit 2001. Das Engagement sei damals im Vertrauen auf die Schlussakte von Helsinki und andere Vereinbarungen zur Sicherheit in Europa eingegangen worden, wie Titzrath betonte. Seither habe die HHLA rund 170 Millionen US-Dollar dort investiert.

    Nur ein kleiner Teil des HHLA-Umschlags

    Im laufenden Geschäft dürfte die Schließung noch keine großen Spuren hinterlassen. Die HHLA gibt den jährlichen Umschlag dort mit rund 300.000 Standardcontainern an. Das ist nur ein Bruchteil des gesamten HHLA-Containerumschlags von zuletzt 6,94 Millionen Standardcontainern. Über den Hafen von Odessa werden vor allem landwirtschaftliche Produkte transportiert. Neben drei der vier Containerterminals in Hamburg betreibt die HHLA außerdem Terminals in Muuga nahe der estnischen Hauptstadt Tallinn und im italienischen Triest.

    Seit mehr als vier Monaten kommuniziert Sweens, der auch für die Auslandsterminals der HHLA im estnischen Tallin und im italienischen Triest im Mittelmeer die Verantwortung trägt, mit seinen Mitarbeitern in Odessa nur noch über Telefon und Videokonferenzen – alle sind Ukrainer. Deutsche HHLA-Mitarbeiter befinden sich nicht mehr vor Ort.

    Hafen Hamburg

    Aktualisiert: 08.07.2022, 06:04 | Lesedauer: 6 Minuten Martin Kopp

    Das HHLA-Containerterminal in Odessa. Hier wurden vor dem Krieg etwa 400.000 Standardcontainer (TEU) im Jahr umgeschlagen.
    Das HHLA-Containerterminal in Odessa. Hier wurden vor dem Krieg etwa 400.000 Standardcontainer (TEU) im Jahr umgeschlagen. Foto: Thies Rätzke

    Anlagen sind noch heil, aber der Betrieb ruht weitgehend. Mitarbeiter im Kriegsdienst bisher unversehrt. So ist die aktuelle Lage.

    Hamburg.  Positive Nachrichten aus der Ukraine sind in diesen Zeiten etwas Besonderes. Doch Philip Sweens kann sie tatsächlich vermelden. Der Chef des Geschäftsbereichs International beim Hafenkonzern HHLA ist unter anderem für das Terminal des Hamburger Unternehmens in Odessa, der Hafenstadt am Schwarzen Meer, verantwortlich.

    Zwar ist der dortige Hafen seit dem Überfall russischer Truppen auf die Ukraine geschlossen und das Terminal wurde der Militärverwaltung unterstellt. „Die gute Nachricht ist aber, dass noch alles intakt und heil ist“, sagt Sweens, der tags zuvor mit seinem Krisenstab vor Ort eine Videokonferenz hatte. Leitungen und Stromversorgung stehen nach wie vor.

    Hafen Hamburg: HHLA-Anlagen in Odessa noch heil

    Alles funktioniert – trotz vermehrter Raketenangriffe auf Odessa. „Wir hatten Befürchtungen, als es zum Beschuss von Öltanks im Hafen kam“, sagt Sweens. „Nicht so sehr, dass dies bei uns für Schäden hätte sorgen könnte – die Öltanks sind acht Kilometer Luftlinie entfernt –, sondern weil wir nicht wussten, ob die Treibstoffversorgung für unsere Maschinen ausbleiben würde.“ Aber auch das sei nicht der Fall.

    Seit mehr als vier Monaten kommuniziert Sweens, der auch für die Auslandsterminals der HHLA im estnischen Tallin und im italienischen Triest im Mittelmeer die Verantwortung trägt, mit seinen Mitarbeitern in Odessa nur noch über Telefon und Videokonferenzen – alle sind Ukrainer. Deutsche HHLA-Mitarbeiter befinden sich nicht mehr vor Ort.

    https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Ukraine-HHLA-stellt-Betrieb-am-Terminal-in-Odessa-ein,hhla410.html

    „Wir geben noch Container aus“

    Der seeseitige Umschlag sei bei Kriegsbeginn eingestellt worden. Der Betrieb auf dem Terminal laufe stark eingeschränkt. „Wir geben noch Container aus oder nehmen sie in Empfang, mehr aber nicht“, sagt Sweens. Von den ursprünglich 480 Beschäftigten sei nur noch eine Rumpfmannschaft auf dem Terminal, etwa zur Wartung der Maschinen oder zur Bewachung der Anlagen. Löhne und Gehälter würden aber an alle weitergezahlt. Ob sich auch externe Sicherheitskräfte oder sogar militärische Abwehreinrichtungen auf dem Terminal befinden, dazu möchte Sweens nichts sagen.

    Eine niedrige zweistellige Zahl der ukrainischen HHLA-Mitarbeiter sei bisher von den Behörden zum Militärdienst einberufen worden. Deren Verbleib ist somit nicht gesichert. „Die Behörden sagen uns nichts.

    https://www.abendblatt.de/wirtschaft/article235834871/die-hhla-in-odessa-so-ist-die-aktuelle-lage-hafen-hamburg-ukraine-krieg.html

  4. August 15, 2022 um 5:22 am

    Der Westen und die Despoten: Der Wert kluger Kompromisse

    14. August 2022 Rüdiger Suchsland

    Foto: Weißes Haus/gemeinfrei

    Der Westen muss abwägen zwischen dem, was wünschenswert ist, und dem, was möglich ist – sagt der „Economist“.

    Zu den deprimierendsten Erfahrungen unserer Gegenwart gehört das Erleben der Selbstgewissheit vieler Akteure in der Stunde ihres Scheiterns. Keine Andeutung des Zweifels ist ihrem Gesicht zu lesen, in ihren Reden zu hören.

    Sondern sie wissen immer genau, was zu tun ist und packen die Gewissheiten in klare Aussagen.

    Das Scheitern der „wertegeleiteten“ Außenpolitik

    „How to deal with despots“, wie man mit Despoten umgeht, schreibt der Economist jetzt im Leitartikel seiner Sommer Doppelausgabe, selbstredend wird das ohne Fragezeichen gesetzt, als Gebrauchsanleitung für seine politisch handelnden Leser.

    Rund 15 Jahre, von 1991 bis 2006, sei die westliche Außenpolitik einem wertegeleiteten, sicheren Fundament gefolgt: „Die liberalen Werte – Demokratie, offene Märkte, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit – hatten sich gerade gegen den Kommunismus durchgesetzt.“ Ein „Moralkodex“ aus Demokratie, offenen Märkten, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit – „die unbestrittene Formel für Frieden, Wohlstand und Fortschritt“ – hätte den Kommunismus besiegt und sei von der ersten und einzigen globalen „Hypermacht“, den USA, gegen Terroristen und Tyrannen durchgesetzt worden.,,,,

    https://www.heise.de/tp/features/Der-Westen-und-die-Despoten-Der-Wert-kluger-Kompromisse-7219554.html

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