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Posts Tagged ‘Afghanistan’

Umfrage unter Soldaten Jeder vierte Afghanistan-Veteran hält Einsatz rückblickend für nutzlos

März 2, 2019 1 Kommentar

Profi kriminelle Politiker, vor allem Steinmeier machten dann immer weiter, weil man mit Phantom Projekten so leicht Geld stehlen kann, denn die Studie ist von 2010, wo die Lage noch viel besser war. Eldorado für kriminelle der Deutschen Aussenpolitik. Deutsche Politiker sind extrem billig in der Internationalen Korruption.

Der einzige Zweck, des NATO Einsatzes war in Afghanistan, das man die Drogen Produktion und Handelswege schützt, mit Warlords und Verbrechern, im US Politik Stile der Clintons, ein reiner Raub und Plünderungs Besatzungs Einsatz. Clinton System mit Verbrechern Weltweit und Terroristen. Vor allem kann man hohe Milliarden Summen stehlen, mit kriminellen Partnern, was die einzige Aussenpolitik in Washington und Berlin ist.

Heiko Maas, mit den Kopf Abschneider Banden der „White Helms“

Live erlebt vor Ort, wie die Amerikaner, die Deutschen nur mit Terroristen und Kriminellen ein Land kontrollieren wollen und nun soll Deutschland die Terroristen abnehmen, wie es Albanien schon mit den CIA MEK Terroristen machte, von der UN und den USA finanziert.

Wohin mit den IS-Kämpfern?

Trump, Grüne und »Linke« wollen, dass möglichst viele mit deutschem Pass nach Deutschland kommen

US-Präsident Donald Trump hat gefordert, dass Europa den Kurden die gefangenen europäischen Kämpfer des Islamischen Staates (IS) abnimmt. Nach dem bald beginnenden Abzug der US-Truppen können die…

Umfrage unter Soldaten Jeder vierte Afghanistan-Veteran hält Einsatz rückblickend für nutzlos

Umfrage unter Soldaten: Jeder vierte Afghanistan-Veteran hält Einsatz rückblickend für nutzlos

Hat der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan der Bevölkerung genützt? Ein großer Teil der im Land eingesetzten Soldaten sagt nein. Nur jeder zweite sieht seine Dienst am Hindukusch als Erfolg an. mehr…

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-in-afghanistan-jeder-vierte-veteran-haelt-einsatz-rueckblickend-fuer-nutzlos-a-1255708.html

Eine Umfrage unter Soldaten, die 2010 im internationalen Nato-Kontingent in dem Land dienten, zeigt jetzt, dass mehr als jeder Vierte den Einsatz im Rückblick für nutzlos hält. Zwar teilt etwa die Hälfte (52 Prozent) der Befragten die Einschätzung, dass der Einsatz einen sinnvollen Beitrag zur Hilfe für die Menschen dort geleistet habe, heißt es in einem Forschungsbericht des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.

Der aktuelle Forschungsbericht „Leben nach Afghanistan – Die Soldaten und Veteranen der Generation Einsatz der Bundeswehr“ (hier als pdf) untersucht am Beispiel des 22. „Isaf“-Kontingents erstmals Folgen und Wirkungen des deutschen Engagements über mehrere Jahre.

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von CIA gekauften Parlaments Wahlen für Karsai, bis heute

Februar 9, 2019 1 Kommentar

Weltweit üblich, denn schon Hillary Clinton sagte: „wer Wahlen gewinnt, bestimmen wir“! Die Aufbau Mafia braucht ihre kriminellen und korrupten Partner überall vor Ort.

 

 

Milliarden gestohlen in Afghanistan, die Amerikaner und nur mit gekauften Wahlmännern, werden die korruptesten eingesetzt.

Man bezahlte an die übelsten Afghanen Warlords Millionen, damit Karsai gewählt wird, in der NATO und Berliner Betrugs Show, schon damals, denn man muss mit der KfW, GIZ dem BMZ hohe Milliarden Summen mit absurden Projekten stehlen. Da gibt es Strassen Laternen in den Kabuler Strassen, die noch nie brannten, nieman in Stand setzt.

Chaos nach Parlamentswahlen

In Kabul wurden alle Stimmen als ungültig erklärt, ein Hinweis, dass bislang der Aufbau von demokratischen Institutionen in Afghanistan gescheitert ist

…………………………

Die afghanische Wahlbeschwerdekommission (IECC) nannte mehrere Gründe für ihre Entscheidung, darunter Korruption und Wahlfälschung. Hinzu kommt, dass die Kommission einem anderen wichtigen Organ – der Unabhängigen Wahlkommission (IEC) – eine mangelhafte Durchführung der Wahl vorwirft.

Wie sich dieses Problem nun lösen lässt, ist absolut unklar. Der Zwist zwischen den beiden Wahlorganen dauert weiterhin an. Eine Wiederholung der Wahl innerhalb einer Woche, wie es vom afghanischen Wahlgesetz vorgesehen ist, ist mehr als nur unrealistisch. Einige Beobachter meinen nun, dass man die Neuwahl mit den kommenden Präsidentschaftswahlen im April verknüpfen könnte. Es ist allerdings auch unklar, ob diese tatsächlich zum geplanten Zeitpunkt stattfinden werden oder nicht. Wie sich eine solche Wahl managen lässt, ist ebenso fragwürdig.

Für viele Afghanen ist das gegenwärtige Szenario vor allem eine pure Enttäuschung. Denn immer wieder wird nur allzu deutlich, dass der Aufbau von demokratischen Institutionen in Afghanistan gescheitert ist.

Dies hat auch mit der westlichen Politik am Hindukusch und ihren Systemfehlern zu tun. Am Ende sind es nämlich stets korrupte Kriegsfürsten und Polit-Eliten, die Wahlentscheidungen zu ihrem Gunsten fälschen. Gleichzeitig profitieren davon andere Kräfte, etwa die Taliban, die die Wahlen ohnehin als illegitim betrachteten und sich nun bestätigt fühlen werden. Für den Rest der Bevölkerung gilt: Egal, wie optimistisch man einst gewesen ist, damit wird langsam aber sicher Schluss sein. Denn wenn nicht einmal in der Hauptstadt eine Wahl funktionieren kann, wo dann?

Die Taliban machten nämlich mehrmals deutlich, dass man nicht mit Kabul, sondern mit Washington verhandeln wolle. Der Grund: Man habe kein Interesse, mit Marionetten zu sprechen. Dass Trump, Khalilzad** und Co. sich nun derart als Puppenspieler ausweisen, untermauert nicht nur die Regierung von Präsident Ashraf Ghani, sondern macht auch deutlich, dass diese immer überflüssiger wird, auch in den Augen ihrer Verbündeten. (Emran Feroz)

 

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2014:

Zalmay Khalilzad

Zalmay Khalilzad

Wien die EU Geldwäsche Stadt: Der Bank Account, des Gangster und Ex-Botschafter Zalmay Khalilzad wird eingefroren

Ehefrau, die korrupte Cheryl Benard

Aufgewachsen ist der Paschtune in Kabul, wo er die Privatschule Ghazi Lycée besuchte. Heute ist er mit der österreichischen Autorin Cheryl Benard verheiratet. Sie leben mit ihren beiden Söhnen in Maryland.
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Das Versagen der Internationalen Organisationen: Der Internationale Strafgerichtshof entscheidet über Untersuchung in Afghanistan

November 7, 2017 3 Kommentare

Natoeinsatz in Afghanistan: „Konflikt verschlimmert“

Britischer Historiker: Stammesführer nutzen westliche Militärs für Clankämpfe aus

Falsche Angaben, oft mit Hilfe von Anwaelten, den Dolmetschern zeigen Organisierte Kriminalitaet.

Eine Britische Militaer Studie, belegt diesen Wahnsinn ohne Ende, ebenso wie Frank Walter Steinmeier eine kriminelle Aussen- und Entwicklungs Politik Verbrecher wie General Fahim, oder Balkan Mafiosi finanziert und jede Kontrolle abschaffte. Man braucht Kriminelle als Partner, ob im Balkan, oder in Afghanistan und kann damit viel Geld verdienen.
US Militärs entschuldigen sich für die Verbrechen im Irak, Afghanistan, Pakistan

Deutschland: Die (un-) heimliche Macht muslimischer Dolmetscher
  • Wie bei der Mafia: Bundeswehr Stäbe, Karrieren – Die Afghanistan-Connection
  • Der Internationale Strafgerichtshof entscheidet über Untersuchung in Afghanistan

    Die Chefanklägerin will auch gegen Amerikaner wegen Foltervorwürfen ermitteln

    • Florian Rötzer
    • Die NATO, EU und Deutsche Aussenpolitik ist heute ein rein kriinelles Enterprise, was man gut in Afghanistan, Kosovo, Bosnien, Ukraine zuletzt sah. Süd Sudan mit Carl Bilt einem CIA Agenten, gehört zum inzenierten Spektakel. Deutschland, viele Tarn Hilfs Organistionen wie World Vision, finanierten dieses Mord Spektakel und Ethnische Säuberungen.
    • Friederike Beck über Atlantikbrücke und Aspen-Institut „Deutschlands-Politiker-Macher“
    • Briefe des Bundestagsabgeordneten Willy Wimmer an Peter Struck

      wegen der Stationierung der Bundeswehr in der Region Kundus in Afghanistan

      von: Willy Wimmer / Dokumentation | Veröffentlicht am: 10. Oktober 2003

      Zwei Briefe des Bundestagsabgeordneten Willy Wimmer (CDU) an „Verteidigungs“-Minister Peter Struck zur Stationierung der Bundeswehr in der Region Kundus in Afghanistan.

      http://imi-online.de/download/Afgh.Wimmer.25-08-03.pdf

      http://imi-online.de/download/Afgh.Wimmer.10-09-03.pdf

      Fakten über die Verbrechen der Bundeswehr, wo Steinmeier General Fahim und Kollegen, einem Massenmörder, kriminellen Clans, Millionen gab.

      Ein Kabinettsmitglied, dessen Posten auch dann wackelt, wenn die CDU ihren bisherigen Koalitionspartner SPD behält, ist Ursula von der Leyen. Der Militärhistoriker Sönke Neitzel offenbarte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) unlängst, dass in der Bundeswehr der „Abgang“ der Verteidigungsministerin (die so schnarrend-preußisch spricht, wie das seit Wilhelm II. nicht mehr üblich war) „geradezu herbeigewünscht“ wird – „zumindest von den meisten“. Die Chancen für so einen Abgang stehen Neitzels Einschätzung nach trotzdem nur „bei 50 Prozent“, weil sich die Verteidigungspolitiker und die „Landesgruppen der CDU-Fraktion [zwar] hinter verschlossenen Türen die Haare“ raufen, aber Kanzlerin Merkel „unbeirrt an ihr festhalten“ will.

      „Offen“, so der Militärhistoriker, „spricht darüber natürlich niemand“:

      Die Generäle und Stabsoffiziere haben begriffen: Wer seinen Posten behalten will, der schweigt. Es gilt mehr denn je: Nicht auffallen, bloß keine abweichende Meinung äußern. […] Seit Volker Rühes Zeiten hat die Politik es verstanden, den begründeten Widerspruch mehr und mehr zu unterbinden. Nun herrsche […], heißt es, Kadavergehorsam.

      US-Analyst Stratfor über NATO: Anachronismus ohne jeglichen Zweck

      Die Afghanistan-Connection

      Sie waren zusammen im Afghanistan-Einsatz. Dem längsten und gefährlichsten seit Gründung der Bundeswehr.
      Jetzt sitzen sie auf entscheidenden Posten im Verteidigungsministerium, im Einsatzführungskommando, im Planungsamt.
      Ihr Wort hat Gewicht. Sie prägen das Bild, das sich die Ministerin macht.
      Sie bestimmen Ausrichtung, Struktur und Selbstverständnis der Truppe. Ihr Blick ist geprägt vom Erlebnis des Krieges.
      Vom Kampf gegen einen unsichtbaren Gegner. Vom Töten und Getötetwerden.
      Ein einseitiger Blick, der sich ausschließlich an Afghanistan orientiert. Mit gravierenden Folgen für die Sicherheit Deutschlands,
      wie Recherchen vom Tagesspiegel und dem ARD-Magazin FAKT zeigen.

 

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Wie die USA die Hoffnungen der Afghanen zunichte machten

Juni 29, 2017 1 Kommentar

Die radioaktive Verseuchung der Bevölkerung AfghanistansEin weiteres Land als Testfeld für bunkerbrechende Bomben mit an- und abgereichertem Uran Auszug aus: Doug Westermann. Depleted Uranium: abgereichertes Uran. | Ein Verbrechen gegen Gott und die Menschheit. Zeit-Fragen Nr. 22 vom 29. Mai 2006

Wie die USA die Hoffnungen der Afghanen zunichte machtenZur modernen Geschichte des Landes am Hindukusch | von Matin Baraki

Bildergebnis für taliban reagan

Wie die USA die Hoffnungen der Afghanen zunichte machten

Zur modernen Geschichte des Landes am Hindukusch

von Matin Baraki

zf. Vor wenigen Wochen hat ein Anschlag mit mehr als 90 Toten in der afghanischen Hauptstadt Kabul die Weltöffentlichkeit erneut aufgeschreckt. Afghanistan kommt nicht zur Ruhe. Der Krieg in diesem Land geht jeden Tag weiter – nunmehr schon seit fast 40 Jahren. Der folgende Text des an der Universität Marbug lehrenden Politikwissenschaftlers Matin Baraki gibt einen Einblick in die geschichtlichen und politischen Zusammenhänge. Baraki, der selbst aus Afghanistan stammt und 1974 das Land verliess, dokumentiert die Versuche seit Beginn der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts, eine Demokratie im Land aufzubauen, das Scheitern dieser Versuche und die Verantwortlichkeit fremder Mächte dafür, vor allem der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten. 

Der Autor zu Gast in Afghanistan beim Frühstück mit seiner Familie. (Bild Matin Baraki)

Am 9. März 1963 gab König Mohammad Saher den Rücktritt seines Premierministers Mohammad Daud bekannt. Damit sollte dem Königreich Afghanistan die Revolution der Strasse erspart bleiben. Es war der Versuch, die Umwandlung einer absoluten in eine konstitutionelle Monarchie von oben zu steuern und zu vollziehen. Die afghanische Monarchie sei entschlossen, «dem Volk die volle Freiheit zu lassen, die von ihm gewünschte Form der Regierung und der Verwaltung zu wählen». Die Bevölkerung könne sicher sein, «dass wir auf dem Gebiete der demokratischen Grundsätze und der sozialen Reformen bis zum Ende gehen werden. Wir wollen, dass unser Volk sein Schicksal selber bestimmt. Wir wollen, dass sich politische Parteien anschliessen können»,1 wurde von offizieller Seite hervorgehoben.

Versuch einer konstitutionellen Monarchie (1964–1973)

Am 11. März 1963 wurde Dr. Mohammad Jossof, der bisherige Minister für Bergbau und Industrie, zum neuen Ministerpräsidenten ernannt. Mit Jossof übernahmen zum ersten Mal diejenigen Kräfte ausserhalb der Dynastie die Regierungsgeschäfte, die sowohl das Vertrauen des Königs als auch der herrschenden Klasse hatten. Bereits in seiner ersten Regierungserklärung am 28. März 1963 kündigte Jossof Reformen im politischen Bereich des Landes an, deren Kernstück die Erarbeitung einer neuen Verfassung und eines Wahlgesetzes sein sollte. Im September 1964 verabschiedete eine Loyah Djergah (Grosse Ratsversammlung) den Verfassungsentwurf, und am 1. Oktober 1964 wurde die neue Verfassung durch den König ratifiziert.
In Artikel 1 der Verfassung heisst es: «Afghanistan ist eine konstitutionelle Monarchie und ein unabhängiger und unteilbarer Einheitsstaat.» Gestützt auf die Verfassung, traten sämtliche politischen Richtungen mit ihren Programmen an die Öffentlichkeit. Die marxistisch orientierten Kräfte gründeten am 1. Januar 1965 in der Illegalität die Demokratische Volkspartei Afghanistans (DVPA). Ein Jahr später wurde ein Parteiengesetz verabschiedet. Premierminister Jossof hatte am 30. April 1963 gesagt, dass für Afghanistan die einzige brauchbare Lösung ein Zwei-Parteien-System sei. Dies sollte dem Interesse einer stabilen Exekutive dienlich sein und den kleineren Gruppen den Weg zur Parteienbildung versperren. Aus Anhängern des Königs und ihm nahestehenden Kräften sollte eine Königspartei als Regierungspartei gebildet werden, die zweite Partei sollte als «Oppositionspartei» fungieren, mit einer Loyalitätsverpflichtung gegenüber dem König.
Erstmals wurden Parlamentswahlen (vom 10. bis 25. September 1965) mit Beteiligung der breiten Massen des Volkes durchgeführt. Am 25. Oktober 1965 demonstrierten während der Debatte des Parlaments über die Vertrauensfrage des neugebildeten Kabinetts, wiederum unter Leitung von Dr. Mohammad Jossof, Schüler und Studenten öffentlich. Ihr Protest galt der Zusammensetzung des Kabinetts Jossof, welchem dem Volk als äusserst korrupt bekannte Personen wie Said Qasem Reschtia als Finanzminister angehörten. ­Polizei und Militär gingen mit Waffengewalt gegen die Demonstranten vor; nach offiziellen Angaben wurden drei Menschen getötet, einige Dutzend verletzt. Unabhängige Beobachter berichteten von mehr als 20 bis 30 getöteten Schülern und Studenten.
Um die Lage zu entspannen, trat Dr. Jossof am 29. Oktober 1965 als Regierungschef zurück. Damit war der erste Demokratisierungsversuch, bekannt als «Stille Revolution», gescheitert. Die neun bis April 1978 aufeinanderfolgenden Regierungen vermochten es ebenfalls nicht, die elementaren Bedürfnisse der Bevölkerung auch nur annähernd zu befriedigen.

Bildergebnis für taliban reagan

1985 Ronald Reagon und die Taliban im Weissen Haus

König Saher, der Schatten Allahs, wird hinweggefegt (1973–1978)

Afghanistan gehörte in vielen Bereichen zu den am wenigsten entwickelten und ärmsten Ländern der Welt. Es war laut Uno-Statistik schon damals das unterentwickeltste Land Asiens.
Trotz der von den Staaten des Westens, vor allem von den USA und der BRD, an Afghanistan über Jahrzehnte gewährten neokolonialistischen «Entwicklungshilfe» hatte sich die sozioökonomische Situation in Afghanistan von Jahr zu Jahr verschlechtert. Einzig die Verschuldung, nicht zuletzt für die zahlreichen, teilweise wenig erfolgreichen bzw. gescheiterten Entwicklungsprojekte,2 nahm weiter kräftig zu, so dass die Lage für die Monarchie insgesamt immer bedrohlicher wurde.
Die Mehrheit der afghanischen Bevölkerung lebte ohnehin schon am Rande des Existenzminimums. Als der Hungersnot nach der verheerenden Dürreperiode von 1971/72 geschätzte anderthalb Millionen Menschen zum Opfer fielen, war das Ende der Herrschaft von König Mohammad Saher besiegelt. «Die Zeit für die Entscheidung, entweder über die Revolution derer, die im Schatten stehen, […] oder aber durch einschneidende Massnahmen zur modernen Demokratie zu kommen, war nicht mehr fern. Es musste über kurz oder lang seitens der Monarchie etwas geschehen, oder es würde mit der Monarchie etwas passieren.»3
Am 17. Juli 1973 putschten die der Demokratischen Volkspartei Afghanistans (DVPA) zugehörigen Militäroffiziere gegen die Monarchie und verhalfen Mohammad Daud (von 1953 bis 1963 Ministerpräsident, ausserdem Schwager und Cousin des Königs) an die Macht. Die Regierung Dauds führte aber keine der Reformen durch, die er in seiner ersten «Rede an die Nation» versprochen hatte. Aussenpolitisch warf er die traditionelle Politik der Blockfreiheit Afghanistans über Bord, indem er die Beziehungen zum Schah von Iran, zu Anwar Al Sadat von Ägypten, Saudi-Arabien und Pakistan intensivierte.
Zunächst schloss Daud alle linken Kräfte peu à peu von allen wichtigen Positionen aus, darüber hinaus ging er im Frühjahr 1978 zur offenen Repression gegen die Parteiführung der DVPA über. Hinzu kam noch der politische Terror der Islamisten bzw. des Geheimdienstes, dem namhafte Politiker und Repräsentanten der DVPA zum Opfer fielen. Mir Akbar Chaibar, Gründungsmitglied der Partei und Mitglied des Politbüros, war am 18. April 1978 auf offener Strasse erschossen worden. Ausserdem liess Daud die gesamte Parteiführung bis auf wenige Ausnahmen verhaften; sie sollte liquidiert werden. Als diese Meldung in den Abendsendungen des afghanischen Fernsehens verbreitet wurde, kam es am 27. April 1978 zum militärischen Aufstand gegen das Daud-Regime unter der Führung von Teilen der DVPA und infolgedessen auch zum Beginn eines revolutionären Prozesses (April-Revolution).4 Die Militärs befreiten die Parteiführung und übertrugen ihr die Leitung des Staates: Generalsekretär Nur Mohammad Taraki wurde Vorsitzender des Revolutionsrates und Ministerpräsident, Babrak Karmal sein Stellvertreter und Hafisullah Amin Aussenminister. Damit war auch der zweite Versuch, das Land am Hindukusch zu demokratisieren, gescheitert.

Afghanistan darf keine Schule machen (1978–1980)

Nach dem erfolgreichen Aufstand vom 27. April 1978 begann die Revolutionsregierung mit der Realisierung von Reformmass­nahmen wie der Regelung von Ehe- und Scheidungsangelegenheiten (Dekret Nr. 7 vom 17.10.1978), der Bodenreform (Dekret Nr. 8 vom 28.11.1978) sowie mit einer umfassenden Alphabetisierung, um die feudalen und halbfeudalen Strukturen aufzubrechen.5 Die Bekämpfung des Analphabetismus war zunächst sogar so erfolgreich, dass in einem halben Jahr etwa 1,5 Millionen Menschen Lesen und Schreiben lernten, wofür Afghanistan einen Preis von der Unesco erhielt. Im ganzen Land wurden 27 000 ständige Kurse eingerichtet, an denen insgesamt 600 000 Menschen teilnahmen.6
Bei der hastigen Umsetzung der Reformen wurden viele Fehler begangen, unter anderem gelang es nicht, die Bevölkerung auf die revolutionären Massnahmen vorzubereiten, was zwangsläufig zur Stärkung der Konterrevolution führte. Ende 1979 war die Lage der Regierung so hoffnungslos, dass sowjetische Militärhilfe unumgänglich wurde, um zu verhindern, dass Afghanistan zu einem zweiten Chile (Militärputsch gegen die Regierung Allende am 11.9.1973) gemacht wurde.7 Die afghanische Regierung hatte insgesamt 21mal8, unter anderem in einem Telefongespräch am 18. März 1979 zwischen N.M. Taraki und dem Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR, Alexej N. Kossygin, die Sowjetunion um Hilfe gebeten.9 Mit dem sowjetischen Militärengagement seit dem 27.12.1979, basierend auf Art. 4 des afghanisch-sowjetischen Freundschaftsvertrages vom 5.12.1978 und Art. 51 der UN-Charta, wurde der Afghanistan-Konflikt internationalisiert und zunächst verdeckt, später offen von den meisten westlichen Ländern, einschliesslich der BRD und ihrer regionalen Verbündeten, geschürt. Der damalige Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Todenhöfer, plädierte vehement für die Aus- und Aufrüstung der Konterrevolutionäre mit modernsten Waffen und motivierte vor Ort die Fanatiker zum Kämpfen und zur Zerstörung Afghanistans.
Die imperialistischen Länder waren hoch erfreut, die Sowjetunion in eine Falle gelockt zu haben. Vom ehemaligen Sicherheitsberater des US-Präsidenten Jimmy Carter (1977–1981), Zbigniew Brzezinski, wurde das in einem Interview mit «Le Nouvel Observateur» hervorgehoben: «Wir haben die Russen nicht gedrängt zu intervenieren,10 aber wir haben die Möglichkeit, dass sie es tun, wissentlich erhöht.»11
Ab 1979 wurde gegen Afghanistan «die grösste Geheimoperation in der Geschichte der CIA durchgeführt».12 Es wurden unmittelbar nach der April-Revolution unter der Regie des US-Geheimdienstes CIA und dessen pakistanischer Bruderorganisation Inter Service Intelligence (ISI) etwa 35 000 radikale Islamisten aus 40 islamischen Ländern13 zu schlagkräftigen, bewaffneten Organisationen umstrukturiert und auf Afghanistan losgelassen.14 Über 100 000 Islamisten sind damit direkt vom Krieg gegen Afghanistan beeinflusst worden.15 Die CIA hat die afghanische Konterrevolution im Rechnungsjahr 1985 «mit der Rekordsumme von 250 Millionen Dollar»16 unterstützt. Dies machte «über 80 Prozent des CIA-Budgets für geheime Operationen aus».17 Dem Spiegel zufolge sind die Islamisten in den ersten zehn Jahren des Bürgerkrieges in Afghanistan offiziell mit «mehr als zwei Milliarden US-Dollar hochgerüstet worden».18
Afghanistan durfte keinesfalls Schule machen. Ansonsten würden die Herrscher der gesamten Region, angefangen von dem engsten Verbündeten der USA in Iran bis hin zu den despotischen arabischen Potentaten, von revolutionären Stürmen hinweggefegt werden. Die iranische Februar-Revolution 1979 war dafür ein Paradebeispiel, bei welcher der Schah von Iran, einer der mächtigsten Herrscher der Region und neben dem Nato-Partner Türkei der wichtigste Verbündete der westlichen Welt, vertrieben wurde. Die USA wurden daraufhin gezwungen, ihre Spionage­stationen von der iranisch-sowjetischen Grenze in die Türkei zu verlegen, ihre rund 40 000 Militärberater abzuziehen und den Sitz der regionalen Zentrale der CIA in Teheran zu schliessen.19


Als die Bemühungen der afghanischen Führung, den Konflikt politisch zu lösen, keinen Erfolg hatten, beschloss sie zu kapitulieren. Damit war der Weg für die Islamisierung geebnet und eine grosse Hoffnung der Bevölkerung zerstört.

Beginn einer Islamisierung (1992)

Die neue Führung um Aussenminister Abdul Wakil, Najmudin Kawiani, Farid Masdak (alle drei waren Mitglieder des Politbüros) und Najibullahs früherem Stellvertreter und Nachfolger Abdul Rahim Hatef hatte beschlossen, am 27. April 1992 die Macht an die Konterrevolutionäre zu übertragen. Daraufhin wurde Sebghatullah Modjadedi, ihr Exilpräsident, erstes Staatsoberhaupt der Islamischen Republik Afghanistan. Den Islamisten gelang es auf Grund divergierender ­politischer und ökonomischer Interessen jedoch nicht, das Land gemeinsam zu regieren. Der vom Volk so heiss ersehnte Frieden kehrte nicht zurück. Im Gegenteil, der Krieg wurde mit einer nie da gewesenen Brutalität fortgesetzt. Die Weltöffentlichkeit nahm dies kaum wahr, aber «die letzten Nachrichten aus der afghanischen Hauptstadt Kabul lassen selbst den Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina beinahe als harmlosen Konflikt erscheinen: 3000 bis 4000 Tote20, 200 000 Flüchtlinge, eine Stadt ohne Wasser, Strom und Lebensmittel».21
Die grossen Städte, darunter Kabul, wurden in Schutt und Asche gelegt. Beobachter sprachen sogar von der Einäscherung Kabuls.22 Dieses historische Versagen der Islamisten stand im Widerspruch zu den ­politisch-ökonomischen und strategischen Interessen ihrer ausländischen Auftraggeber. Denn nach deren Auffassung sollte ein mit den USA und Pakistan eng kooperierendes Regime in Afghanistan stabile politische Verhältnisse schaffen, um die Konzeption des US- und des pakistanischen Kapitals in der Region des Mittleren Ostens – insbesondere in den mittelasiatischen Republiken – zu realisieren. Damit war die Geburtsstunde für die Taliban gekommen, deren Geburtshelfer die USA waren.

Die Talibanisierung (1994)

Das von der Weltöffentlichkeit lange Zeit vergessene und zu den «Waisenkindern» der Weltpolitik23 degradierte Land Afghanistan wurde erst mit dem öffentlichen Auftauchen der Taliban im September 1994, mit der Eroberung Kabuls am 27. September 1996 und ihrer fundamentalistischen, extrem frauen- und kulturfeindlichen Politik, die in der Zerstörung der Buddha-Statuen in Bamyan (Zentralafghanistan) Anfang März 2001 kulminierte, zum überragenden Thema der internationalen Medien.
Die Katastrophe vom 11. September 2001 in Washington und New York hätte zu einem Wendepunkt für Afghanistan werden können, wenn die internationale Gemeinschaft nicht nur die partikularen Interessen von bestimmten Mächten, sondern auch die der Afghanen berücksichtigt hätte.
Obwohl die Taliban erst im September 1994 öffentlich auftauchten, wurden sie nach Angaben von General Aslam Beg, dem ehemaligen Generalstabschef Pakistans, schon 1985/86 im Nordosten Afghanistans als Kampftruppe aufgestellt. Sie waren zunächst dort an den «Madrasahs», den religiösen Schulen, sowohl religiös-fundamentalistisch wie militärisch ausgebildet worden. Der französische Afghanistanexperte Olivier Roy beobachtete schon im Sommer 1984 die Aktivitäten an den Fronten der Taliban in den südlichen Regionen Afghanistans, Orusgan, Sabul und Kandahar. Dort «handelte [es] sich im Prinzip um die Umwandlung einer ländlichen Madrasah in eine militärische Front».24 Rekrutiert wurden sie unter anderem aus den Reihen der Waisenkinder Afghanistans in den Flüchtlingslagern in Pakistan. Unter unmittelbarem Kommando der pakistanischen Armee und des Geheimdienstes ISI sind sie je nach Bedarf bei den verschiedenen Mud­schahedin-Gruppen eingesetzt worden. General Beg zufolge sind die Mudschahedins «grosszügig von den Regierungen Pakistans und Saudi-Arabiens und vielleicht der USA finanziert worden».25
Für die Entscheidung, die Taliban als selbständige militärische Formation in dem afghanischen Bürgerkrieg einzusetzen, waren meines Erachtens folgende Aspekte ausschlaggebend:

  1. Im Frühjahr 1994 wurden die Führer der in Afghanistan rivalisierenden Mudschahedin vom Auswärtigen Ausschuss des US-Kongresses zu einem Gespräch nach Washington zitiert. Die Mudschahedin schickten entweder zweitrangige Führungsmitglieder oder folgten dieser «Einladung» erst gar nicht. Den anwesenden Mudschahedinführern wurde ein Plan zur Durchführung eines Pipelineprojektes von den weltweit drittgröss­ten Reserven an Öl und Gas in Mittelasien durch Afghanistan zum Indischen Ozean vorgelegt. Darum hatten die grössten westlichen Ölkonzerne seit 1990 einen «gnadenlosen Kampf»26 geführt. Sie wurden aufgefordert, sich so bald wie möglich zu verständigen, um die Verwirklichung des Projektes nicht zu verzögern.27 Die Vertreter der Mudschahedin versprachen der US-Seite, den Afghanistan-Konflikt bald friedlich lösen zu wollen, ein Versprechen, das nie eingelöst wurde.
    Die Taliban sind nichts anderes als das Produkt der ökonomischen Interessen der USA und ihrer regionalen Verbündeten. Das historische Versagen der Mudschahedin war die Geburtsstunde der Taliban als eigenständige organisierte Kampfeinheit auf dem Kriegsschauplatz Afghanistan.
    Scheinbar aus dem Nichts entstandene, gut organisierte militärische Einheiten, nun als Taliban bekannt, überfielen von Pakistan aus im September 1994 die afghanische Stadt Kandahar. Dies war der Beginn eines erneuten Versuchs einer militärischen Lösung des Afghanistan-Konfliktes, die von den USA und ihren regionalen Verbündeten bevorzugt wurde. Die historische Mission der Taliban wurde darin gesehen, ganz Afghanistan zu besetzen, um die Bedingungen für die Realisierung der ökonomischen, politischen und ideologischen Projekte der USA, Pakistans und Saudi-Arabiens zu schaffen. Hinzu kam noch das spezifische geostrategische Interesse Pakistans am Nachbarland. «Am liebsten wäre uns eine Marionettenregierung in Kabul, die das ganze Land kontrolliert und gegenüber Pakistan freundlich eingestellt ist»,28 stellte ein pakistanischer Stratege fest.
  2. Gulbuddin Hekmatyar, der von den USA und ihren Verbündeten im Afghanistan-Konflikt favorisierte Mudschahed, fiel in Ungnade wegen seiner antiwestlichen Äusserungen und seiner Unterstützung des irakischen Diktators Saddam Hussein während des zweiten Golf-Krieges sowie seiner kategorischen Weigerung, die noch in seinem Besitz befindlichen Stinger-Raketen, die er in grossen Mengen von den USA erhalten hatte, an diese zurückzugeben. Er provozierte sogar einen direkten Affront gegen die USA, indem er sie teilweise an Iran verkaufte.
  3. Der mittelasiatische Markt wurde als nicht zu vernachlässigendes Exportfeld für pakistanische Produkte angesehen. Der einzige Transitweg dahin aber führt über afghanisches Territorium. Nach einem Treffen mit Vertretern saudiarabischer und US-amerikanischer Ölgesellschaften forderte der damalige pakistanische Ministerpräsident Nawaz Sharif die Taliban ultimativ auf, die Besetzung ganz Afghanistans bis Ende des Sommers 1997 abzuschliessen.29 Es war längst kein Geheimnis mehr, dass an den Kampfeinsätzen der Taliban reguläre pakistanische Truppeneinheiten beteiligt waren, um der Aufforderung Nawaz Sharifs Nachdruck zu verleihen, denn «auf sich gestellt, könnten die Taliban nicht einmal ein Dorf erobern».30
  4. Sowohl die USA als auch Saudi-Arabien wollten den ideologischen Einfluss ihres Rivalen Iran in Afghanistan eindämmen. Da sich die Mudschahedin-Gruppen auch hier als unfähig erwiesen hatten, mussten die Taliban an ihre Stelle treten.

US-Krieg am Hindukusch (2001 bis wann?)

Noch während des US-Krieges gegen Afghanistan wurde auf dem Petersberg bei Bonn am 5. Dezember 2001 unter der Federführung der UN eine Regierung für Afghanistan gebildet. Vertreten waren MudschahedinFührer, die sich aus dem langjährigen Bürgerkrieg kannten. Es waren grösstenteils die Kräfte versammelt, die 1992 bis 1996 an der Zerstörung Kabuls massgeblich mitgewirkt hatten, wobei über 50 000 Zivilisten umkamen. Der Usbekengeneral Abdul Raschid Dostum, der einzige säkulare Milizenführer Afghanistans, war zu dieser Konferenz erst gar nicht eingeladen worden.
Unter den internationalen Beobachtern waren allein die Vereinigten Staaten mit 20 Personen vertreten. Diese überdimensionale Präsenz lässt auf eine nachdrückliche Beeinflussung von Verlauf und Ergebnis der Verhandlungen schliessen. Daher haben sich die USA mit der Ernennung Karseis zum Ministerpräsidenten durchgesetzt, obwohl dieser auf dem Petersberg gar nicht anwesend war, sondern sich auf einem US-Kriegsschiff im Indischen Ozean befand.
Die internationale Gemeinschaft unter US-Führung sprach von einer «Demokratisierung» Afghanistans, an die Macht brachte sie jedoch Islamisten, Warlords und Kriegsverbrecher. Das war nun das vierte Mal, dass die Hoffnungen der geschundenen afghanischen Bevölkerung auf einen dauerhaften Frieden und auf Demokratisierung enttäuscht wurden: 1. nach dem Abzug der sowjetischen Militäreinheiten 1989, 2. mit der Machtübernahme der Mudschahedin 1992, 3. mit dem Einmarsch der Taliban 1994 bis 1996, 4. mit der Vertreibung der Taliban 2001. Damit hat die internationale Gemeinschaft nicht nur eine weitere Chance vertan, Afghanistan auf dem Wege einer Demokratisierung zu helfen, sondern auch das Scheitern einer Konfliktlösung mit militärischen Mitteln dokumentiert.

Versuche einer Integration der Taliban

http://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2017/nr-1415-20-juni-2017/wie-die-usa-die-hoffnungen-der-afghanen-zunichte-machten.html

Der Krieg in Afghanistan wurde lange vor dem 11. September geplant

Von Patrick Martin
22. November 2001

Aus Insiderberichten, die in britischen, französischen und indischen Medien erschienen, geht hervor, dass Vertreter der amerikanischen Regierung Afghanistan bereits im Sommer dieses Jahres einen Krieg angedroht haben. In diesem Rahmen, so die Berichte, sei bereits im Juli angekündigt worden, dass „die Militäraktion gegebenenfalls vor dem ersten Schnee in Afghanistan, spätestens Mitte Oktober stattfinden werde“. Tatsächlich begann die Bush-Regierung am 7. Oktober mit der Bombardierung des bedauernswerten verarmten Landes. Die Bodenangriffe der Sondereinsatztruppen der USA begannen am 19. Oktober…………………………. http://www.wsws.org/de/articles/2001/11/plan-n22.html

Die radioaktive Verseuchung der Bevölkerung AfghanistansEin weiteres Land als Testfeld für bunkerbrechende Bomben mit an- und abgereichertem Uran Auszug aus: Doug Westermann. Depleted Uranium: abgereichertes Uran. | Ein Verbrechen gegen Gott und die Menschheit. Zeit-Fragen Nr. 22 vom 29. Mai 2006

Zu leiden hat die ZivilbevölkerungEU verlängert Syrien-Sanktionen

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Die Zerstörung des liberalen Afghanistan, der Gesellschaft und des Staates durch US Terroristen und Kriminelle ab 1979

Februar 22, 2016 8 Kommentare

Afghanistan damals, bevor die US Verbrecher mit der Finanzierung von Verbrechern und Terroristen begannen!reagan_taliban_1985

Einzige Loesung eine Mini Nuk auf die Welt Terroristen Zentrale in Bruessel und dem Pentagon in Washington.

 

Welt Terror Zentrale in Brüssel: NATO Haupt Quartier

Welt Terror Zentrale in Brüssel: NATO Haupt Quartier

Hilfsgelder für Afghanistan Amerikas verlorene Milliarden

Marode Straßen, Minenkrater, Korruption: Der US-Kontrolleur für den Wiederaufbau Afghanistans stellt der dortigen Regierung ein vernichtendes Zeugnis aus. Milliarden Dollars versickern offenbar in dunklen Kanälen. mehr…Forum ]

Terror durch die NATO Verbrecher Banden, im Auftrage der Internatinalen Drogen und Verbrecher Kartelle der Banken, mit der Drogen Verteil Stelle: Kosovo und Albanien.

Wenn die NATO auftaucht, wird vor allem überall die Bildung vernichtet, Wälder, Parks Kultur.

Afghanistan 1967 – unglaubliche Bilder ….

Die News ist auf Türkisch, aber klickt euch einfach durch die Foto-Gallerie. Das ist Afghanistan 1967, bevor die Amis die Saudis und Taliban nach Afghanistan brachten …
http://www.milliyet.com.tr/fotogaler…-bir-ulkeydi/1

Unglaubliche Bilder, die einen traurig und wütend machen angesichts dessen, was die Amis aus Afghanistan gemacht haben!

Die USA sind mit schuldig an diesen Entwicklungen von heute, da sie die Taliban mit Milliarden unterstützt und zudem die grössten Extremisten aus Saudi-Arabien extra dorthin gekarrt und ausgebildet haben.

Afghanistan wäre heute ein ganz anderes Land, wäre es unter der Sowietunion geblieben und hätten sie die Chance gehabt, sich weiter zu entwickeln.

Staaaten Vernichtung, mit Massakern an der Zivil Bevölkerung, Zerstörung der Infrastruktur vom Balkan bis zum Irak.

Weitere Interviewpartner in “Fear Not the Path of Truth” sind der einheimische irakische Soziologe, Amir Alani und sein Sohn Feurat Alani, dessen preisgekrönte Dokumentation “Fallujah: a lost generation?” aus dem Jahr 2011 über die gesundheitlichen Folgen international grosse Aufmerksamkeit erregte sowie Dr. Intisar Ariabi, frühere Leiterin der Pharmazie-Abteilung des Yarmouk Teaching Hospital in Baghdad und derzeitige Direktorin der The Cancer and Birth Defects Foundation und Co-Autorin der Studie Cancer, Infant Mortality and the Birth Sex-Ratio in Fallujah, Iraq 2005-2009. über das Auftreten von Krebs, Geburtendefekte und Kindersterblichkeit in der Region in den Jahren 2005 bis 2009.

Weitere Interviews führte Caputi mit Prof. Noam Chomsky und mit Paul Atwood, Autor des Buches “War and Empire: The American way of life” sowie Dirk Adriaensens.

Die Dokumentation Fear Not the Path of Truth auf Vimeo

Die Geburtsstunde des islamistischen Terrorismus als geopolitische Waffe

 

10:22 16.02.2016(aktualisiert 10:47 16.02.2016) Zum Kurzlink
Jochen Scholz
3856418721

Dass die Bürger gut beraten sind, die Begründungen für die Entscheidungen der Politik der „westlichen Wertegemeinschaft“, zu hinterfragen, wenn es um Russland geht, soll am Beispiel der bis heute weitgehend akzeptierten offiziellen, jedoch falschen Darstellung der Vorgeschichte des sowjetischen Einmarsches in Afghanistan (1979) aufgezeigt werden.

Im Unterschied zu manchen anderen Lügengeschichten könnte man diese hier als verdeckte bezeichnen, denn der Öffentlichkeit wurden Tatsachen vorenthalten, anstatt vorgebliche zu präsentieren.

Die Auswirkungen politischer Lügen sind zum Glück in der Regel auf das Land und seine Bevölkerung beschränkt, von dessen Führung sie verbreitet werden. Andernfalls wäre der Zustand der Welt noch beklagenswerter, als er ohnehin ist. Dies trifft jedoch auf den seit geraumer Zeit bevorzugten Gegenstand für Desinformation, den sog. „Internationalen Terrorismus“, nicht zu. Denn sein objektiv vorhandenes Bedrohungspotential eignet sich für mannigfaltige Zwecke, sowohl innen- wie auch außenpolitische  – letztere jedoch im globalen Maßstab.

Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 dient er – besonders in seiner islamistischen Variante — als Tarnkappe für die bereits kurz nach der Wende von 1989/90 formulierte geopolitische Agenda der USA sowie für den Abbau von Freiheitsrechten in zahlreichen Staaten der westlichen Welt. Wo er nicht schlagkräftig genug ist, genießt er direkte oder indirekte Unterstützung durch die USA oder ihre willfährigen Verbündeten im Nahen Osten und in Europa.

Unter der Präsidentschaft von Jimmy Carter wurde die Idee geboren, „Heilige Krieger“ für strategische US-Ziele in Afghanistan zu benutzen. Ein Bericht auf NBC News von 1998 datiert den Beginn ihrer Ausbildung und Finanzierung auf 1980, als Reaktion auf den sowjetischen Einmarsch zu Weihnachten 1979. Der Autor hätte es besser wissen können.

Denn in der Ausgabe des Nouvel Observateur vom 15. bis 21. November 1998 stellte Zbigniew Brzezinski den immer wieder als Beweis für die aggressiven Absichten der Sowjetunion herangezogenen Einmarsch in Afghanistan am 24. Dezember 1979 in ein gänzlich anderes Licht.

Bis zu diesem Zeitpunkt galt offiziell, dass die US-Geheimdienste die Mujaheddin im Laufe des Jahres 1980 zu unterstützen begannen. Nachdem der frühere CIA-Chef Robert Gates in seinen Memoiren erwähnte, dass die CIA bereits ein halbes Jahr vor dem Einmarsch der Sowjetunion mit dieser verdeckten Aktion begonnen hatte, legte „Zbig“, der damalige Nationale Sicherheitsberater Präsident Carters, die Karten auf den Tisch. Er habe dem Präsidenten vorgeschlagen, die Sowjets durch die Ausbildung, Rekrutierung und Finanzierung von Heiligen Kriegern zum Eingreifen in Afghanistan zu verleiten: „Wir haben damit die Möglichkeit, der Sowjetunion ihren Vietnamkrieg zu bereiten.“

Der Plan fußte auf der richtigen Einschätzung, dass die sowjetische Führung fürchtete, islamischer Extremismus könne sich in ihren südlichen Republiken destabilisierend auswirken. Brzezinski nennt sogar das exakte Datum, an dem der US-Präsident die entsprechende Direktive unterzeichnete. Es war der 3. Juli 1979. Der Plan ging auf, die Sowjets gingen in die Falle. Ihr verlustreicher und kostspieliger Krieg trug maßgeblich zum Kollaps der Sowjetunion bei.

Natoeinsatz in Afghanistan: „Konflikt verschlimmert“

Britischer Historiker: Stammesführer nutzen westliche Militärs für Clankämpfe aus

Nach den freudigen bis enthusiastischen Meldungen über die Wahlbeteiligung in Afghanistan, aber es zeichne sich ein „gemischtes Bild“ ab, so der Zwischenstand des Afghanistan Analyst Network.

Zbigniew Brzezinski, Afghanistan, Al Qaida und Osama bin Laden

Der damalige Sicherheitsberater des US-Präsidenten Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, erläuterte 1998 in einem Interview mit der französischen Wochenzeitung „Le Nouvel Observateur“, dass die US-Geheimdienste islamistische Kämpfer Afghanistan angreifen ließen, ein halbes Jahr vor dem so provozierten sowjetischen Einsatz in dem Land. Die islamistischen Kämpfer im Dienste der USA nannte man damals

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Afghanistan – Sich aus einem verlorenen Krieg davonstehlen

Januar 2, 2015 7 Kommentare

Vortrag des ehemaligen deutschen Politikers Andreas von Bülow (SPD) am 7. Dezember 2014 in Basel.

Sich aus einem verlorenen Krieg davonstehlen

Robert C. Koehler

 

„Nur ein toter Talib ist ein guter Talib.”

Diese Worte, die der Geheimdienstchef der NATO-Koalition in Afghanistan vor einem halben Jahrzehnt sprach, beschwören eine amerikanische Brutalität, die viel länger zurück liegt. Während das amerikanische Imperium vortäuscht, das Tor zu seinem Krieg mit Afghanistan zu schließen, dienen diese Worte auch wie eine Art Türstopper, der die Tür offenhält für unsere weitere Einmischung in diesem zerbrochenen Land.

Der Krieg endet nicht wirklich. Rund 18.000 ausländischen Soldaten werden in Afghanistan bleiben, fast 11.000 davon amerikanische, im Rahmen einer neuen Mission namens „Resolute Support“ („energische Unterstützung“). Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika werden auch „eine eingeschränkte Kampfrolle als Teil einer eigenen Gegenterror-Mission“ übernehmen, laut dem Wall Street Journal. Wir lassen die Kampfmission einfach in dem globalen Hintergrundgetöse verschwinden.

Wir fahren fort, einen Teil der Menschheit unter dem Vorwand zu entmenschlichen, ihn zu retten. Die aktualisierte Version von „nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer,“ jetzt angewendet auf die Taliban, wurde vor ein paar Tagen in einem Artikel im Spiegel unter dem Titel „Obamas Listen: eine dubiose Geschichte von gezielten Tötungen in Afghanistan.“ Der Artikel bringt Einzelheiten über die berüchtigte „Kill Lists“ der Administration und die Jagd auf Talibanführer der mittleren und höheren Ebene mit Helikopter und Drohnen – Ermordung mit Hellfire-Rakete – eine Tötungsmethode, die garantiert viele unschuldige Zivilisten mit (oder statt) dem vorgesehenen Talibanfunktionär trifft. Aber man weiß ja, dass der Krieg so ist.

Das offiziell verkündete „Ende” des Afghanistankriegs, das ja nicht das Ende der Kampfoperationen bedeutet, bietet uns einen Moment der beunruhigenden Betrachtung dessen, was in diesen letzten 13 Jahren erreicht worden ist, in dem ersten unserer Kriege, der angeblich den Terror ausrotten sollte, in Wirklichkeit aber gefördert hat. Wir pumpten mindestens eine Billion Dollar in den Krieg, der um die 30.000 Leben forderte, mehr als zwei Drittel davon Zivilisten. Das erste, was mir dabei in den Sinn kommt ist, dass offiziell diese Statistiken keine Bedeutung haben.

Der General der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika John Campbell, Befehlshaber der International Security Assistance Force, veranschaulichte das, indem er die menschlichen Kosten des Krieges in einer geheimen Feier am vergangenen Wochenende in einer Sporthalle im ISAF-Hauptquartier in Kabul in einfach gestrickte Geschwätzigkeit verpackte: „Unsere neue energische Mission bedeutet, dass wir weiterhin in Afghanistans Zukunft investieren werden,“ sagte er. „Unsere Verpflichtung gegenüber Afghanistan bleibt bestehen.“

Nebenbei erwähnt war die Zeremonie zur Feier des Kriegsendes deswegen geheim, weil die Behörden die Möglichkeit eines Angriffs der Taliban fürchteten. Die Vereinigten Staaten von Amerika und die NATO sind die Verlierer, wie alle wissen, ungeachtet des ungeheuer aufgeblähten Ausmaßes ihrer militärischen Überlegenheit. Der Krieg gegen Afghanistan war wie der Krieg gegen den Irak ein völliges Scheitern, sogar nach den Maßstäben der Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika und deren geopolitischen Zielen.

Aber jede ehrliche Reflexion erfordert einen viel ernsthafteren, alles umfassenden Blick auf die Ergebnisse des Kriegs.

Krieg ist Folter auf Länderebene. Das Land Afghanistan und seine Menschen sind natürlich die ersten Verlierer bei unserer „Investition“ in ihre Zukunft – unsere Investition in die Zerstörung von Ländern.

Zum Beispiel: „Was in Afghanistan in den letzten 13 Jahren geschehen ist, ist das Aufblühen eines Drogenstaats, der wirklich ohne jegliche Parallele in der Geschichte ist,“ sagte Matthieu Aikins vor kurzem in einem Interview auf Democracy Now.

Aikens Artikel „Afghanistan: die Schaffung eines Drogenstaats,” der vor kurzem in Rolling Stone erschien, weist darauf hin, dass sich seit dem Überfall der Vereinigten Staaten von Amerika die Opiumproduktion verdoppelt hat und dass das Land jetzt etwa 90 Prozent des Heroinhandels auf der Welt beliefert. Opium macht etwa 15 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus, sagte Aikins – auch wenn Afghanistan im Drogenhandel wirtschaftlich ganz unten liegt. „Die afghanischen Bauern bekommen nur 1 Prozent vom Wert des globalen Opiumhandels,“ sagte er………..http://antikrieg.com/aktuell/2015_01_01_sichaus.htm

Damit findet „der längste Krieg in der amerikanischen Geschichte einen verantwortungsvollen Abschluss“ sagte er und Amerika sei jetzt viel sicherer, da keine Terroristen mehr von dort kommen. Kommentar: Hirnlos Nachplapper Maschine: Frank Walter Steinmeier, Spion, Volks Verräter wird im Deutschen TV die identischen Worte sagen.

U.S. General John Campbell, Kommandant der ISAF, rollt die Flagge
der ISAF während der Zeremonie „der Niederlage“ in Kabul
am 28. Dezember 2014 ein. Im Vordergrund ein deutscher Offizier. General:Hans-Lothar Domröse.
Die Zeremonie fand aus Angst vor den Taliban
im Geheimen hinter dicken Mauern statt.

Afghanistan: The Making of a Narco State

Victor J. Blue

Helmand Province in southern Afghanistan is named for the wide river that runs through its provincial capital, Lashkar Gah, a low-slung city of shrubby roundabouts and glass-fronted market blocks. When I visited in April, there was an expectant atmosphere, like that of a whaling town waiting for the big ships to come in. In the bazaars, the shops were filled with dry goods, farming machinery and motorcycles. The teahouses, where a man could spend the night on the carpet for the price of his dinner, were packed with migrant laborers, or nishtgar, drawn from across the southern provinces, some coming from as far afield as Iran and Pakistan. The schools were empty; in war-torn districts, police and Taliban alike had put aside their arms. It was harvest time.

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Across the province, hundreds of thousands of people were taking part in the largest opium harvest in Afghanistan’s history. With a record 224,000 hectares under cultivation this year, the country produced an estimated 6,400 tons of opium, or around 90 percent of the world’s supply. The drug is entwined with the highest levels of the Afghan government and the economy in a way that makes the cocaine business in Escobar-era Colombia look like a sideshow. The share of cocaine trafficking and production in Colombia’s GDP peaked at six percent in the late 1980s; in Afghanistan today, according to U.N. estimates, the opium industry accounts for 15 percent of the economy, a figure that is set to rise as the West withdraws. „Whatever the term narco state means, if there is a country to which it applies, it is Afghanistan,“ says Vanda Felbab-Brown, a senior fellow at the Brookings Institution who studies illicit economies in conflict zones. „It is unprecedented in history.“

Even more shocking is the fact that the Afghan narcotics trade has gotten undeniably worse since the U.S.-led invasion: The country produces twice as much opium as it did in 2000. How did all those poppy fields flower under the nose of one of the biggest international military and development missions of our time? The answer lies partly in the deeply cynical bargains struck by former Afghan President Hamid Karzai in his bid to consolidate power, and partly in the way the U.S. military ignored the corruption of its allies in taking on the Taliban. It’s the story of how, in pursuit of the War on Terror, we lost the War on Drugs in Afghanistan by allying with many of the same people who turned the country into the world’s biggest source of heroin.

Nowhere is this more apparent than here in Helmand, where nearly a thousand U.S. and coalition soldiers lost their lives during the war, the highest toll of any province. Helmand alone accounts for almost half of Afghanistan’s opium production, and police and government officials are alleged to be deeply involved in the drug trade. But the Afghan government’s line is that poppy cultivation only takes place in areas controlled by the Taliban. „There’s no opium in the nearby districts,“ Maj. Gen. Abdul Qayum Baqizoi, who was the provincial police chief at the time, tells me. „The opium is in the faraway areas, and they’re not safe for you to visit.“

However, on my second day in town, I meet a 28-year-old soft-spoken teacher named Hekmat. He says that he can take me to relatively secure areas in Marjah, just outside Lashkar Gah, where poppy is being grown. His family is involved in the business, he says. And anyhow, he’s free – the students have gone to work on the harvest.

The next day, Hekmat and I cross the broad torrent of the Helmand River and head west, along a smooth stretch of paved road that was once a dirt track studded with roadside bombs. It’s hard to imagine now, but Marjah was once the site of one of the fiercest battles of the war, when, in 2010, the Marines air-assaulted into the Taliban-controlled area, braving gun battles and tangles of IED traps amid the mud-walled compounds and orchards. Today, the area is peaceful, the kind of green, flat farmland where you can watch a tree scroll slowly across the horizon as you drive, or a faraway thunderhead mount. The weather is hot, and the air has the nectary scent of early summer. Marjah is crisscrossed by irrigation canals; their banks, bushy with vegetation, sprout pump hoses that shoot down like drinking straws. Half-naked kids plunge from the mud embankment into the cool brown water.

Poppy

A soldier in the Afghan National Army’s 6th Kandak walks through a poppy field during a joint patrol with the U.S. Army’s 1st Battalion, 36th Infantry Regiment near Command Outpost Pa’in Kalay on April 5th, 2013. (Photo: Andrew Burton/Getty)

„This area was all controlled by the Taliban until the Marines came,“ says Hekmat. He smiles fondly. „It was great when the Marines were here.“ The Americans spent freely, showering the locals with cash-for-work projects and construction contracts, and outfitting a local, anti-Taliban militia that employs child soldiers and imposes a levy on opium fields. We pass a wide scar of cleared ground that had once held a Marine outpost. „But now they’re all gone.“

Originally an empty stretch of desert west of the Helmand River, Marjah was developed into farmland by a massive irrigation project that began in 1946 and drew support from USAID, as part of the Cold War competition for influence against the Soviets. Nomadic tribes from around the country were resettled here, and its fields became fertile with wheat, melons, pomegranates – and, with the arrival of the wars four decades ago, opium poppies.

Pulling off onto a dirt road, we thread our way between the high mud walls that enclose each family compound here and come to a stop. Hekmat’s paternal uncle, Mirza Khan, wearing a robe and a neatly trimmed beard, greets us warmly. Behind him is a field of dull-green poppies, the end result of the tiny black seeds he and his family sowed back in November. „I’ve been planting this since the time of the Communist revolution,“ he says.

Mirza Khan’s son is standing amid the chest-high stalks, in his hand a lancing tool, a curved piece of wood with four shallow blades on its tip. Lancing is laborious and delicate work; he moves one by one to each bulb, cradling it with his left hand and drawing the blades across it in a diagonal stroke with his right. „You can’t press too deeply, or otherwise the bulb dries up after just one lancing,“ he explains, his hands flicking deftly among the poppy heads. „We’re able to come back and lance each of them four or five times.“

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The bulbs are lanced in the afternoon, and the milky sap seeps out through the night, thickening and oxidizing into a dark-brown hue. In the mornings, the nishtgar go from bulb to bulb scraping off the sticky resin with a flat blade, which they wipe into a tin can hanging around their necks. Fifteen workers can harvest a productive hectare within a week. When you consider that Helmand alone has at least 100,000 hectares under cultivation, you get a sense of the vast amount of manpower that must be mobilized.

Over the next two days, Hekmat drives me around, visiting the poppy fields. On one three-acre plot, we find half a dozen men at work, overseen by a bent, white-bearded old farmer named Hajji Abdullah Jan. I ask him why he’s not worried about getting caught in a secure, government-controlled area like Marjah. „The government has been distracted by the elections,“ he says, referring to this past spring’s presidential contest. „And anyhow, they’re corrupt.“ He and the other farmers I speak to say that they were paying around $40 per acre in bribes to the local police. „Next year, I’ll plant twice as much,“ he says, regarding the field with satisfaction.

Marjah had been largely poppy-free since the arrival of the Marines, due to eradication campaigns and the flood of cash the Americans pumped into the economy. Now that foreign aid has dried up and the government’s interest in punishing farmers has waned, people like Mirza Khan and Abdullah Jan followed simple economic logic: Wheat prices were too low to be profitable, so this year, all over Marjah, poppy was being planted.

„Narco corruption went to the top of the Afghan government,“ wrote a U.S. official. „President Karzai was playing us like a fiddle.“

……………

Poppy

Hamid Karzai, second from right, is met by his half brother Ahmad Wali Karzai, left, in Argandab district of Kandahar province, south of Kabul, Afghanistan on October 9th, 2010. (Photo: Allauddin Khan/AP)

For the first five years, there was little risk involved. Business was good. But international embarrassment was growing over Afghanistan’s booming opium production. Law enforcement agencies like the DEA were starting to build up their activities in Kabul. The British, who were set to take over Helmand as part of NATO’s- expanding mission, insisted in 2005 that Karzai’s pick for governor, Sher Mohammad Akhundzada, be removed, after a British-led team raided his compound and discovered nine tons of opium and heroin. (Akhundzada claimed he had seized it from smugglers and was going to destroy it.)

………….

„Drugs weren’t a priority,“ says the head of the U.N.’s Office of Drugs and Crime. „Limiting casualties was, and that meant unholy alliances.“

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John Kiriakou: über die westliche Werte Gemeinschaft und das System der Folter, Morde, Regierungs Umstürze

Dezember 16, 2014 8 Kommentare

update: Arte Doku im Dezember 2014 : John Kiriakou war in Wirklichkeit ein whistleblower, der die Folter Praktiken in den USA Medien publik machte und auch die Lügen. Einige Klar Namen der Folterer in den Kommentaren.

Die Dreh- und Angelscheibe dieses Mord-Netzwerkes heisst doch Ramstein, und diese Air Base liegt in Deutschland, was die gekauften Medien vertuschen, wobei am schlimmsten die NATO Website setimes ist. Im März 2015, wurde die Website geschlossen. Southeast European Times was a United States European Command-sponsored news website dedicated to coverage of Southeast Europe that ended publication in March 2015.

Was ist das für eine «Wertegemeinschaft»?Die USA und Europa nach dem Senatsbericht über Folterpraktiken der US-Geheimdienste | von Willy Wimmer, ehemaliger Staatssekretär im deutschen Bundesverteidigungsministerium

John Kiriakou, left, leaving court in Alexandria

Georg Tenet Man: Ex-CIA Officer John Kiriakou Indicted

Schweig, Verräter!

Whistleblower im Visier

Live Dienstag, 16. Dezember um 20:15 Uhr (97 Min.)

Whistleblower packen aus. Nicht über die brisanten Geheimdienstinformationen, die sie öffentlich machten, sondern über ihr Schicksal als „Verräter“ und angeklagte Straftäter. Weil sie die Wahrheit sagten, stehen sie nun am Pranger. In ihrer Geschichte spiegelt sich das Bild einer panischen politischen Praxis der USA im Kampf gegen den internationalen Terror.

Ex-C.I.A. Officer’s Path From Terrorist Hunter to Defendant

By
Published: January 24, 2012

WASHINGTON — In March 2002, John Kiriakou coordinated a team of fellow Central Intelligence Agency officers and Pakistani agents that descended upon a house in Pakistan where they believed they might find Abu Zubaydah, a high-level figure in Al Qaeda.

Foltern hat keinerlei Ergebnisse gebracht, wie der US Senats Bericht in vielen Details aufzeigt, über die Verbrechen der US Partner und der CIA Terroristen.

Nur ein Teil des geheimes Berichtes der in Wirklichkeit 6.000 Seiten lang ist und nicht 528 Seiten, die nun veröffentlicht wurden. Dana Priest eine investigative Journalistin erklärt die Fakten.

CIA TORTURE REPORT:  OVERSIGHT, BUT NO REMEDIES YET

The release of the executive summary of the Senate Intelligence Committee report on CIA’s post-9/11 interrogation program is, among other things, an epic act of record preservation.

Numerous CIA records that might not have been disclosed for decades, or ever, were rescued from oblivion by the Senate report and are now indelibly cited and quoted, even if many of them are not yet released in full.

That’s not a small thing, since the history of the CIA interrogation program was not a story that the Agency was motivated or equipped to tell.

“The CIA informed the Committee that due to CIA record retention policies, the CIA could not produce all CIA email communications requested by the Committee,” the report noted, explaining that the desired information was sometimes recovered from a reply message when the original email was missing.

Agency emails turned out to be a critical source of information, a fact that illuminates the Committee’s sharp response recently to the (now suspended) CIA proposal to the National Archives (NARA) to destroy most Agency emails of non-senior officials.

Thus, the gruesome record of the waterboarding of al Qaeda operative Abu Zubaydah “was referenced in emails, but was not documented or otherwise noted in CIA cables.” (This is at odds with NARA’s initial view that “It is unlikely that permanent records will be found in these email accounts that is not filed in other appropriate files.”)

The Committee report is also a remarkable demonstration of the congressional oversight function that is all the more impressive because it was performed in adverse, unfavorable conditions.

It is striking to see how the CIA sometimes treated the Senate Intelligence Committee, its leadership and its staff with the same disdain and evasiveness that is often perceived by FOIA requesters and other members of the public.

Committee questions were ignored, inaccurate information was provided, and the oversight process was gamed.

“Internal CIA emails include discussion of how the CIA could ‘get… off the hook on the cheap’ regarding [then-Committee] Chairman [Bob] Graham’s requests for additional information…. In the end, CIA officials simply did not respond to Graham’s requests prior to his departure from the Committee in January 2003,” the report said.

“I am deeply disturbed by the implications of the study for the committee’s ability to discharge its oversight responsibility,” wrote Sen. Angus King (I-Maine) in his additional remarks. “Because it appears from the study that the committee was continuously misled as to virtually all aspects of this program, it naturally raises the extremely troubling question as to whether we can trust the representations of the agency in connection with difficult or sensitive issues in the future.”

But minority members of the Committee disputed this characterization: “In reality, the overall pattern of engagement with the Congress shows that the CIA attempted to keep the Congress informed of its activities,” they wrote in their extensive dissenting views.

Perhaps the most important achievement of the Committee report was to document and memorialize the fact that agents of the US Government practiced torture. Not “harsh measures” or “enhanced techniques,” but torture.

Senator Susan Collins (R-Maine), who criticized what she said were methodological flaws in the Committee report, said in her additional views that “Despite these significant flaws, the report’s findings lead me to conclude that some detainees were subject to techniques that constituted torture. This inhumane and brutal treatment never should have occurred.”

By the same token, the most important omission from the report is the absence of any discussion of remedies.

Now that it is firmly established that “we tortured some folks,” as President Obama awkwardly put it, the question is what to do about it. Confession without atonement is incomplete.

Prosecution seems problematic for a number of reasons, including the difficulty of localizing responsibility, when it is entire institutions and not just particular officials that failed.

A different approach to the problem would start by considering the individuals who suffered abuse at the hands of the U.S. government, including a number of persons who were detained in error. Congress could now ask how some of them (i.e. those who are still alive) could be compensated in some measure for what was wrongly done to them.

Several previous efforts to seek remedies for torture were deflected by use of the state secrets privilege. In light of the detailed findings of the Senate Intelligence Committee report, that sort of evasion should be harder to sustain. Congress could accelerate a resolution of the problem with a focused investigation of what potential remedies are now feasible and appropriate.


2014-1695.pdf
Senate CIA Torture Report Timeline December 9, 2014

2014-1694.pdf Senate CIA Torture Report Feinstein Statement December 9, 2014
2014-1693.htm offsite CIA Response to Torture Report 1 2 3 December 9, 2014
2014-1692.pdf Senate CIA Torture Report State Talk Points December 9, 2014
2014-1691.pdf Senate CIA Torture Report Obama Statement December 9, 2014
2014-1690.pdf Senate CIA Torture Report Minority Views December 9, 2014 (14.5MB)

2014-1689.pdf Senate CIA Torture Report Additional Views December 9, 2014 (2.0MB)
2014-1688.txt Hacked RU Interior Ministry URLs and File List December 9, 2014
2014-1687.pdf Senate CIA Torture Report December 9, 2014 (108MB)

EU – US Partner: Scharfschützenmorde in Kiew – Die Spur führt zum Rechten Sektor

CIA-Folter: Amerikas Demokratie in Trümmern

Von Joseph Kishore, 12. Dezember 2014

Die Reaktion der Obama-Regierung und des politischen Establishments auf den Senatsbericht zur CIA-Folter macht deutlich, dass keiner der Verantwortlichen für diese schrecklichen Verbrechen für seine Taten verhaftet, angeklagt oder vor Gericht gestellt werden wird.

CIA-Folter und die Verbrechen des Staates

Zum Folterreport der CIA:
Die USA und ihr Legitimitätsproblem

Von Tom Carter, 9. Dezember 2014

Hitler lässt grüssen, wobei Hitler nicht so schlimm war wie die heutige NATO Verbrecher.

Das Steinmeiersche Programm erinnerte dabei stark an längst vergangen geglaubte deutsche Großmachtgelüste. „Deutschland solle ‚Europa anführen, um die Welt anzuführen’, ‚Russland europäisieren’ und ‚die USA multilateralisieren’“, forderte Steinmeier unter Berufung auf einen Aufsatz, der seit Monaten auf einer offiziellen Website des Außenministeriums prangt. Er fügte hinzu: „Keine ganz kleinen Aufgaben!“

Diese Worte kann man nicht missverstehen. Die Rückkehr Deutschlands zu einer aggressiven Außenpolitik verläuft wieder entlang ähnlicher Linien wie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die deutschen Eliten betrachten es erneut als ihre „Aufgabe“, Europa zu dominieren, um Weltmacht zu werden. Dieses Programm des deutschen Imperialismus bedeutet heute wie damals Konflikt mit Russland und mit den USA.

„Russland europäisieren“ heißt nichts anderes, als Russland einem von Deutschland kontrollierten Europa unterzuordnen. „Die USA multilateralisieren“ bedeutet, den USA ihre Rolle als Weltmacht streitig zu machen. Mit anderen Worten: Die deutsche Außenpolitik wird sich künftig in zunehmendem Maße in Konflikt mit den beiden Mächten entwickeln, denen es bereits in zwei Weltkriegen gegenüber stand.

Nach den Verbrechen des Nazi-Regimes sind die deutschen Eliten allerdings – zumindest momentan noch – bemüht, ihr Programm eines dritten „Griffs nach der Weltmacht“ so darzustellen, als würde es von außen an sie herangetragen. „Die Erwartung an deutsches Engagement“ begegne ihm täglich von seinen „Gesprächspartnern im Ausland“, beteuerte Steinmeier im Adlon. Er habe deshalb „eine große Gruppe von internationalen Experten gebeten, ihre Erwartungen an deutsche Außenpolitik zu formulieren“.

Steinmeiers Großmachtrede vor der deutschen Wirtschaft

Von Johannes Stern, 5. Dezember 2014

In seiner Auftaktrede beim SZ-Wirtschaftsgipfel richtete der Außenminister einen Appell an die deutsche Wirtschaft, den Aufstieg Deutschlands zur Weltmacht zu unterstützen.

Willy Wimmer: Jetzt reicht es! und die Inkompetenz der AA Truppe mit Frank Walter Steinmeier

European Council on Foreign Relations (ECFR), als Ableger des CFR: Front Organisation im Drogen und Waffen Handel


Über den Council on Foreign Relations (CFR)

Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik ist ein direkter „Kaktusableger“ des CFR

Henry Kissinger über die NATO, EU, US Idioten mit der Ukraine

Robert Parry: besoffene Ukrainische Militärs haben die MH 17 abgeschossen

Und die Ukraine ist total Bankrott, sagt der neue Wirtschafts Minister Aivaras Abromavicius, ein vom Westen eingesetzter Banken Gangster, der die Ukrainische Staats Angehörigkeit schnell erhielt

Ukraine’s new minister of economic development says Ukraine is bankrupt

11.12.2014 09:19:06

Focus ^ | 11 December 2014 | 01:02 |
Kiev. As cited by Itar Tass, Ukraine’s new Minister of Economic Development and Trade Aivaras Abromavicius said on Wednesday the country was in fact a bankrupt. “The state, as a matter of fact, is a bankrupt, so, it is simply unrealistic to expect us to offer real, but not declarative, programmes of motivation,” he said at a session of the Verkhovna Rada /parliament/ committee for economic policy. “Hence, the main thing now is not to impede businesses, and business will put things at rights.” He promised that it would take about two years for Ukraine to be ranked among top..
Fazit: Steinmeier und seine Lügen über Afghanistan, würde Bücher füllen schon vor 10 Jahren.
Milliarden sind weg, man spricht von über 26 Milliarden € nur von Deutschland in Afghanistan.

“Fortschrittsbericht” zu Afghanistan: NATO-Invasion hat keines der gesetzten Ziele erreicht

Der „Fortschrittsbericht“ der Bundesregierung zu Afghanistan kommt einem Offenbarungseid des „Demokratieexportes“ gleich, der durch den Nato-geführten Einmarsch 2011 angeblich stattfinden sollte. Die Armut ist in den letzten Jahren genauso gestiegen …

Noch ein CIA Analyst der auspackt, neben Robert Bear ebenso Alles erfahrene Leute. Vor über 10 Jahren, war das noch als Red and Blue Team bekannt.

Dividing the CIA in Two

Director of National Intelligence James Clapper talks with President Barack Obama in the Oval Office. (Photo credit: Office of Director of National Intelligence)

When created in 1947, the CIA was meant to coordinate objective intelligence and thus avert some future Pearl Harbor attack, but its secondary role – engaging in covert operations – came to corrupt its independence, a problem that must now be addressed, says ex-CIA analyst Melvin A. Goodman.