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Posts Tagged ‘Drohnen’

Die Mord Maschine der NATO, in Afghanistan und Pakistan

Dezember 19, 2011 1 Kommentar

Wer sich mit der Materie beschäftigt, wird immer schnell erkennen, das es nur um die Profite, von ganz wenigen Politikern, CIA Kriminellen geht im Dienste der Wirtschaft und für eigene Profite. Vor allem bei Tony Blair, Frank Wisner und Gestalten wie US Senator Eliot Engel, nicht zuübersehen.

Auch hier wird deutlich, das die NATO mit System ein kriminelles System mit den Karsai Brüdern aufgebaut und finanziert hat, identisch wie im Kosovo, oder in Albanien.

2015-1321.htm         Arba Minch Ethiopia Drone Base                   April 14, 2015
2015-1320.htm         Incirlik Turkey Drone Base                       April 14, 2015
2015-1319.htm         Jalalabad Afganistan Drone Base                  April 14, 2015
2015-1318.htm         Kandahar Afganistan Drone Base                   April 14, 2015

14 April 2015

Kandahar Afghanistan Drone Base

http://foreignpolicy.com/2012/05/29/where-the-drones-are/

Where the Drones Are

Mapping the launch pads for Obama’s secret wars.

By Micah Zenko and Emma Welch

May 29, 2012

Kandahar Airfield is one of the largest bases in Afghanistan. Run by the U.S. military, it serves as a major base for both surveillance and strike drone operations in Afghanistan, as well as intermittently into Pakistan to pursue suspected militants. The U.S. Air Force also shares some of the surveillance footage with Islamabad. It is also home to the RQ-170 Sentinel — nicknamed the “Beast of Kandahar” — an advanced surveillance drone that reportedly was used to monitor the Abbottabad compound where al Qaeda leader Osama bin Laden was ultimately killed.

2015-1317.htm         Khost Afganistan Drone Base                      April 14, 2015

Freitag, 16. Dezember 2011<

Der geheime CIA-Krieg gegen Pakistan: Private Fotos des Leids und der Verwüstung

Pakistan: Seltene Fotos vom Ort des Geschehens im Drohnenkrieg

31. Oktober 2011

Gekürzte Fassung

Das Epizentrum des globalen Terrorismus und der streng geheime Drohnen-Krieg der CIA gegen extremistische Gruppen ist ein schwarzes Loch auf der Landkarte – eine für Ausländer und besonders solche aus dem Westen gesperrte Gegend Pakistans. Es ist eine so gefährliche Gegend, dass selbst pakistanische Soldaten sie meiden. Der CIA hat allein 2011 etwa 70 Drohnen-Attacken in den Stammesgebieten Pakistans durchgeführt. Aber die Amerikaner, genau wie der Rest der Welt, haben keine Ahnung, wie die Gegend aussieht oder wer dort wohnt.

Ein Bewohner von Nord-Waziristan möchte den Konflikt öffentlich machen. Noor Behram hat Jahre damit verbracht, die Folgen von Drohnen-Angriffen, oft unter persönlichem Risiko, zu fotografieren. In Zusammenarbeit mit dem Anwalt aus Islamabad Shahzad Akbar und dem Menschenrechtsaktivisten aus London Clive Stafford Smith, die helfen, seine Fotos in die Außenwelt zu bringen, hat Behram dem Danger Room Dutzende seiner Bilder geliefert, von denen keines jemals in den USA publiziert wurde.

Hier folgen die faszinierendsten Fotos, von denen manche bestürzend sind.

Unsere Quellen haben auch ein Ziel: den Drohnenkrieg zu diskreditieren. „Ich möchte den Steuerzahlern im Westen zeigen, was mit ihren Steuergeldern den Menschen in anderen Teilen der Welt angetan wird: das Töten von Zivilisten, unschuldigen Opfern, Kindern“, sagt Behram. Stafford Smith droht der US-Botschaft in Pakistan mit einem Prozess wegen ihrer Komplizenschaft beim Töten von Zivilisten durch Drohnen. Ein anonymer US-Beamter hat behauptet, dass Akbar, dessen Klienten die CIA verklagen wegen unrechtmäßigen Tötens durch Drohnen, im Auftrag von Pakistans Geheimdienst handle – was er verneint.

[Wir haben via Skype und mit Hilfe von Akbar lange Gespräche mit Behram geführt über die Umstände der einzelnen Bilder. Aber auch Behram, der unter großem persönlichen Risiko an die Orte des Geschehens fährt, ist gezwungen, den Berichten der Bewohner zu vertrauen. Aber wir sind sicher, dass dies seltene Fotos von einem Kriegsschauplatz sind, die Amerikaner nie zu Gesicht bekommen.]

Der CIA hat keine Absicht gezeigt, den geheimen Krieg öffentlich zu machen. Aber die Öffentlichkeit wird vielleicht auf andere Weise hergestellt werden. Akbar und Stafford Smith haben kürzlich begonnen, Kameras an Leute in Nord-Wasiristan zu verteilen, damit sie selbst den Drohnenkrieg dokumentieren können. Behram möchte ein Buch mit seinen hunderten Fotos veröffentlichen. Ein schwarzes Loch könnte bald in Flutlicht gehüllt werden.

Behram erzählt zu jedem Foto eine ausführliche Geschichte, von der ich nur Stichworte wiedergebe.

Bild 1: Datta Khel, am 13. Oktober 2010.
Behram traf nach der Beerdigung von sechs Opfern ein. Kinder halten Reste von drei Raketen in Händen, die von US-Soldaten als von Hellfire Raketen stammend identifiziert wurden, wie sie von Drohnen abgeschossen werden. Die Kinder wie die Erwachsenen waren wütend und sahen nicht gerne, dass er Fotos machte, weil sie dann erst recht als Terroristen eingestuft würden, wie sie meinten
Bild 2: Mirin Shah, am 28. November 2008.
Bei diesem Angriff wurden zwei Raketen abgeschossen, die das Haus des Gemüsehändlers Syeda Khan trafen
Bild 3: Behram braucht nirgends hinzufahren, er kann die Drohnen durch das Fenster seines Hauses ständig am Himmel sehen. Er hat oft Angst, zu dem Ort eines Angriffs zu fahren, weil er einen zweiten Angriff fürchtet, der häufig bei den Aufräum- und Rettungsarbeiten von denAmerikanern geführt wird
Bild 4: Dande Darpa Khel, am 21. August 2009
Bei einem massiven Angriff wurden drei Häuser total und drei teilweise zerstört; Frauen und Kinder wurden getötet und Behram bekam den Gestank von verbranntem Fleisch in die Nase. Dieser Mann zeigt ein Fragment einer Rakete. Die New York Times schrieb, es sei eine Hochburg vonJalaheddin Haqqani gewesen. Davon wussten die Bewohner nichts.
Bild 5: Dande Darpa Khel, am 21. August 2009
Als Behram ankam, konnte er noch den Gestank verbrannter Leichen riechen. Er fand die drei Kinder vor ihrem zerstörten Haus, in dem ihre Eltern, Bismullah Khan und seine Frau und ihr 7-jähriger Bruder Syed Wali Shah getötet worden waren, wovon sie noch nichts wussten. Sie wurden später von einem Onkel aufgenommen.
Bild 6: Dies ist Syed Wali Shah,
der schon tot war, als er gefunden wurde. Bei der Beerdigung riefen die Leute Verwünschungen gegen die USA aus.
Bild 7: Teile einer AGM-114 Hellfire Rakete,
die Behram unter großer Gefahr aus Wasiristan nach Islamabad herausschmuggelte. Sie werden in dem Prozess gegen die CIA benötigt.
Bild 8: Tehsil Datta Khel, am 15. Oktober 2009
Behram kam erst einen Tag nach der Attacke in dieses Dorf. Kaum jemand wollte mit ihm sprechen. Die Leute sind wütend auf die Amerikaner und die Medien, die nichts oder Lügen berichten. Selten würden sie direkt zu dem Ort des Geschehens fahren.
Bild 9: Tehsil Datta Khel, am 18. Dezember 2009
Behram kam 8 Stunden nach dem Angriff, bei dem 3 Personen starben, die bereits beerdigt waren. Auch hier waren die Bewohner feindlich, weil sie ihn für einen Pressemann hielten.
Bild 10: Datta Khel, am 28. Oktober 2010
Der Mann in Braun inmitten der Trümmer seines Hauses ist der Händler Zar Guli. Bei dem Angriff sind vier seiner Cousins ums Leben gekommen.
Bild 11: Datta Khel, am 18. Oktober 2010
Laut Pakistans Express Tribune waren dort zwei Verstecke von Militanten angegriffen worden. Behram fuhr direkt ins Krankenhaus, wohin dieses verletzte Kind gebracht worden war. Eine Stunde nach dieser Aufnahme war der Junge seinen Verletzungen erlegen.

Deutsche Fassung:
Einar Schlereth

Quelle

MEHR ZUM THEMA:

  • Ackerman, Spencer (2010): U.S. Supersizes Afghan Mega-Base as Withdrawal Date Looms.
  • Azam, Omer (2010): Pakistan inks TAPI gas pipeline accord in Ashgabat.
  • Bhadrakumar, M. K. (2010): NATO weaves South Asian web.
  • Deutscher Bundestag (2010): Abzug aus Afghanistan soll Ende 2011 beginnen.
  • Dorronsoro, Gills (2010): Afghanistan at the Breaking Point. Ed. by: Carnegie Endowment for International Peace.
  • NATO (2010): NATO-Afghanistan Declaration on an Enduring Partnership.
  • Rheinische Post (2010): Interview mit Isaf-Kommandeur Petraeus.
  • Rühle, Michael (2010): Globale NATO-Operationen, IN: Braml, Josef; Risse, Thomas; Sandschneider, Eberhard (Hg.) (2010): Einsatz für den Frieden. (DGAP Jahrbuch Internationale Politik; Bd. 28). München, 294-301.
  • Shachtman, Noah (2010): Army Plans $100 Million Special Ops HQ in Afghanistan.
  • Thies, Wallace J. (2009): Why NATO Endures. Washington D.C.
  • Washington Post (2010): In Obama´s Words. Nov. 20, 2010 – Lisbon, Portugal.
  • Welt Online (2010): Trotz Erfolgen droht Dauereinsatz am Hindukusch.
  • Buchvorstellung: Afghanistan-Pakistan: NATO am Wendepunkt

    Veröffentlicht am 6. Juli 2011 von infowars in AfghanistanBuchtipGeopolitikKrieg

    Sogenannte “Limited Hangouts”, weiche Enthüllungen wie man sie von den Massenmedien und großen Verlagen mit viel Lärm und Pomp vorgesetzt bekommt, dienen als Ablenkungen von substanziellen Vorgängen, sie bleiben immer deutlich unter einem bestimmten Schwellenwert an dem wirklich eine positive Veränderung eintreten kann, etwa durch neue ernsthafte Ermittlungen, die Verbreitung von Informationen unter den Menschen wie ein Lauffeuer, ein politisches Aufräumen usw.

    Wo Hardcore-Enthüllungen eine Kettenreaktion, eine Lawine auslösen können, korrumpieren Limited Hangouts die Bevölkerung und gewöhnen sie an Schmutz und Korruption. Durch den Medien-Spin glaubt der Normalbürger im immer häufiger auftretenden Extremfall, letzten Endes selbst von den unzähligen illegalen Aktionen seiner Regierung zu profitieren, etwa durch Schutz vor  gruseligen Terroristen oder durch die Sicherung von Rohstoffnachschub und Handelswegen. Häufig fühlt der Otto-Normal-Wähler sich irgendwann gelangweilt und frustriert von all den Skandälchen, weil sich sowieso nichts zum Besseren verändert.

    Christoph Hörstel schwimmt Gott sei Dank nicht im seichten Wasser, er reitet nicht auf einer populären Welle halbgarer NATO- und US-Kritikim Buchmarkt und belässt es nicht bei Zustandsbeschreibungen. Die Informationen in “Afghanistan-Pakistan: NATO am Wendepunkt” sind der Schlüssel zu einem dauerhaften Frieden und einem politischen Erdbeben für die Verantwortlichen der wahnwitzigen Besatzungen und des “Terrormanagements”, ein hochgradig orchestrierter Nexus aus Taliban, al-Kaida, Afghanistan, Pakistans und der NATO-Führung. Kaum jemand kennt die Brandherde besser, kaum jemand hat mehr Zeit in den Stammesregionen verbracht. In seinem Unterricht am Institut Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg sowie vor ausgewählten Führungskräften der deutschen ISAF-Truppe hatte der Autor das “Terrormanagement beschrieben:

    “Eine fein abgestimmte und vielfach gewaltsame Methode, die Pakistans Geheimdienste dafür einspannte, die islamische Bewegung zu infiltrieren und zu unterminieren – und dafür zu sorgen, dass damit ein guter Vorwand entsteht, die fortgesetzte Truppenpräsenz zu motivieren – keiner der zuhörenden Generäle hat je wiedersprochen.”

    Britische Zünder-Bauteile für Bomben gegen westliche Truppen, eine Luftwaffendoktrin die die Zivilbevölkerung eher attackiert als das Militär, lizensierte Drogenwarlords, systematische Vermeidung von effektiven friedensstiftenden Maßnahmen und überall deutsche Staatsfunktionäre die genau Bescheid wissen. Hörstel ist so gnadenlos dass die FAZ seinen Friedensplan als einen “Propagandacoup der Taliban” bezeichnete…

    136 Seiten
    7.50 €

    Link: Das Buch im IK-Shop

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Die angeblichen Hunger Kathastrophe in Somali, eine US Militär Operation

August 9, 2011 Kommentare aus

Wie im Sudan, stehen oft hinter angeblichen Kathastrophen, Militärische Operationen.

Auffällig ist, das Einheimische diese Hilfen ablehnen und die angebliche Deutsche Hilfe nach Nigeria fliegen, was als besonders korrupt gilt. Ein Bomben Geschäft, für das bankrotte Amerikan, mit dem Schrott Gen Weizen, was über das WFP Programm (vollkommen von der Mafia kontrolliert) vertrieben wird.

 

Die 6.US-Front: Somalia 2011

W.A.J. Koenitz – Brisant: die Amerikaner haben vor einiger Zeit angefangen Drohnenangriffe[1] in Somalia zu fliegen. Vermutlich sollen wieder humanitäre Katastrophen für Neokolonialismus Zwecke missbraucht werden, da hier mit keiner Silbe die Herrschaft der goutierten Warlords benannt wird. Nein. Al-Kaida ist überall. [*]

Geopolitische Interessen
sendenKontrolle chinesischer Kolonialbemühungen [2]
sendenFestigung der saudischen Monarchie
sendenBeseitigung/Schwächung der schwer zu kontrollierenden Clan-Strukturen in Somalia
sendenDauerhafte Kontrolle des Landes durch eine weitere Scheindemokratie

Ökonomische Interessen
sendenKontrolle über den See- und Handelsweg im Golf von Aden
sendenWeitgehende befriedung um internationalen Investoren ungehindert „Landgrabbing“ zu ermöglichen. Besonderes Interesse liegt bei den Saudis und Indien die bereits im Nachbarland Äthiopien stark Investieren. [3]
sendenFischgründe
sendenMögliche Industrialisierung aufgrund der geringen Lohnkosten [4]

Millitärische Interessen
sendenMögliche Etablierung der AFRICOM [5]
sendenNeue mögliche Militärbasen der NATO

Die Hintergründe
Auch die Piraterie, Produkt einer schwachen Wirtschaft, geringer Bildung und mangelnder Alternativen, wird vermutlich abermals als vorgeschobener Grund genutzt um ein Land zu invasieren. Die Amerikaner planen die dauerhafte Stationierung und Ausweitung der Fähigkeiten einer sog. AFRICOM Einheit. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Build-and-Dig Politik der Chinesen.

Sie „erobern“ Afrika mit den Mitteln der Marktwirtschaft. Bieten Infrastruktur für Schürf/Bohr/Anbaurechte. Das ist die geopolitische Komponente: Die Kontrolle über Somalia und Jemen bedeutet die Kontrolle über die Handels- und Wasserwege der Region. Man kann hier China den Hahn abdrehen bzw. davon profitieren. Saudi Arabien würde von der Kontrolle der Staatsgebiete Jemen/Somalia profitieren und die USA hätten ihren Verbündet weiter gestärkt.

Somalia wird unter die Fittiche einer korrupten Scheindemokratie gestellt, wenn es den Amerikanern gelingt die Clanstrukturen aufzubrechen, ähnlich Afghanistan/Irak. Ein Freund berichtete mir von der Mentalität der geduldeten Präsidenten in Ost-Afrika. Der Präsident von Uganda, Yoweri Kaguta Museveni, sagte zu Ihm bezüglich eines möglichen Gewinns seines Gegners bei den Wahlen: „Nun, würde er gewinnen, wäre das ja sowas wie ein Putsch. Er müsste ins Gefängnis.“ (Grinst).

Auch hier also ein hohes Gewalt und Konfliktpotential.
Nicht zu vergessen ist die Anwesenheit tausender NATO Soldaten, sowie Einheiten/Flotillen der Inder und Chinesen zur „Piratenbekämpfung“. Hoffentlich finden hier keine ernsthaften Gefechte statt, denn auch unsere deutschen Soldaten könnten involviert werden (Bundeswehr Missionen: „Atalanta“ und „Enduring Freedom“). Alles in allem: „The grand Chessboard“.

Nachweise und Quellen
[1] http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/drohnen_der_usa_nun_auch_gegen_somalia_1.11169913.html
[2] http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,458968,00.html
sowie http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/arbeitspapiere/DIskP2008_03_dtr_ks.pdf
[3] http://www.youtube.com/watch?v=5kmYCPM1H38
[4] http://www.youtube.com/watch?v=ATMNDZtsx-A
[5] http://www.africom.mil/
[*] http://www.handelsblatt.com/politik/international/hungerkatastrophe-weitet-sich-aus/4414454.html
[i] http://bti2003.bertelsmann-transformation-index.de/74.0.html

linkJohann Koenitz betreibt den Demokratie* Blog

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