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Mit gefälschten $ Blüten versuchen die USA, ihren Bankrott hinauszuschieben

April 20, 2011 5 Kommentare

In Afghanistan, bezahlen die Amerikaner auf eigenen Druckmaschinen ihre Schrott Politik vor Ort.

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„Supernotes“
Das Geheimnis der gefälschten Dollarnoten

Seit fast 20 Jahren kursieren perfekt nachgemachte Dollarscheine. Keiner kennt die Quelle. Washington glaubt die Täter zu kennen: das kommunistische, diktatorische Nordkorea, Erzfeind der Vereinigten Staaten. Doch der Verdacht fällt auf die Amerikaner zurück.

DollarKaum vom Orginal zu unterscheiden – Die „supernote“, gefälschte 100-Dollar-Noten

08. Januar 2007

Für die internationale Polizeibehörde Interpol hat der Fall höchste Priorität. Seit fast 20 Jahren kursieren massenhaft gefälschte 100-Dollar-Noten in höchster Qualität, und so lange schon wird die Quelle gesucht, aber nicht gefunden.

Im März 2005 hatte Interpol eine sogenannte „orange notice“ versandt, mit der Interpol-Mitgliedsländer üblicherweise auf eine besondere Bedrohungslage hingewiesen werden. Und Ende Juli 2006 rief die Behörde Zentralbanken, Fahnder und die Hochsicherheits-Druckindustrie zu einer „Krisenkonferenz über die Supernote“

Hauptverdächtiger der Amerikaner: Diktator Kim Jong-ilHauptverdächtiger der Amerikaner: Diktator Kim Jong-il

Die Amerikaner glauben nämlich die Täter zu kennen: das kommunistische, diktatorische Nordkorea, Erzfeind der Vereinigten Staaten. Doch am Ende der eintägigen Konferenz herrschte weiter Zweifel an dieser Sicht. Schlimmer noch: Gerüchte behaupten, die Amerikaner selbst könnten hinter den Fälschungen stecken.

Diplomaten mit ganzen Bündeln im Reisegepäck

Seit die erste falsche 100-Dollar-Federal-Reserve-Note 1989 in einer Bank in Manila (Philippinen) entdeckt wurde, ist die Aufregung groß. Selbst ausgewiesene Banknoten-Druckexperten vermögen bei optischer Betrachtung und einem Fühltest – die wichtigste Echtheitsprüfung durch den Bürger – diese falsche 100-Dollar-Note nicht vom Original zu unterscheiden. Die Fahnder tauften die Fälschung daher respektvoll „supernote“.

Viele Länder wurden seither der Tat verdächtigt, das Iran der Mullahs, Syrer, die libanesische Hisbullah, auch die Ex-DDR. Daran erinnert man sich in Washington nicht mehr so gerne, denn heute ist man davon überzeugt, dass es Nordkorea sein muss.

Als Indiz dienen die nordkoreanischen Diplomaten und Kaufleute mit Diplomatenpass, die im Lauf der Jahre mit ganzen Bündeln von „supernotes“ im Reisegepäck abgefangen wurden. Nordkoreanische Überläufer berichten von einer staatlich gelenkten Falschgeldoperation, wobei die Verlässlichkeit ihrer Aussagen offen bleiben muss.

Sich selbst einen Maulkorb verpasst

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Sicherheitsfarben aus hochsicheren Fabriken

Die Behauptung, Nordkorea habe sich in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts heimlich eine moderne Druckmaschinen-Linie von KBA Giori beschafft, ist frei erfunden. Pjöngjang versucht derzeit, in Europa neue Maschinen zu kaufen, hatte damit bisher aber keinen Erfolg – nicht nur, weil es seine alten Standard-Maschinen nie voll bezahlt hat.

Die Analyse eines kriminaltechnischen Labors hat weiter ergeben, dass die für die „supernote“ verwendeten Sicherheitsfarben mit denjenigen der Originalnote übereinstimmen. Das gilt sogar für die teure OVI-Changierfarbe, die je nach Einfallswinkel des Lichtes ihr Aussehen verändert, beim Dollar von Bronze-Grün zu Schwarz.

Die hochgeheime OVI wird ausschließlich von Sicpa, Lausanne, angeboten. Sie wird in der exklusiv dem BEP vorbehaltenen Farbkombination vom amerikanischen Lizenznehmer in hochsicheren Fabriken in den Vereinigten Staaten angerührt. Gleiches gilt für die sonstigen Dollar-Sicherheitsfarben……………..

FAZ

Staatsfinanzen: Die USA stehen vor dem Bankrott

Von REDAKTION, 18. April 2011 –

Standard & Poor’s (S&P) hatte die Kreditwürdigkeit der USA am Montag infrage gestellt. Sie werde deren Bonität zwar weiter mit der Bestnote „AAA“ bewerten, teilte S&P mit. Allerdings senke sie den Ausblick für die langfristige Beurteilung von „stabil“ auf „negativ“. Es sei unklar, wie die steigende Staatsverschuldung abgebaut werden solle.

Laut vieler Experten ist das nicht nur unklar, sondern sogar unmöglich. Die Ökonomie der USA wurde weitgehend deindustrialisiert. Im Gegenzug wurde immer stärker auf den Ausbau der Finanzmärkte gesetzt. Profite wurden immer seltener durch den Verkauf bzw. Export nützlicher Gebrauchsgüter wie z.B. Kühlschränke realisiert, sondern zunehmend durch den Verkauf immer wieder neu kreierter und oftmals zwielichtiger Finanzprodukte. Solcherlei Finanzprodukte haben den Vorteil, dass sie im Gegensatz zur Produktion von Kühlschränken keine Investitionen in Fabrikanlagen, Transportwesen etc. voraussetzen. Stattdessen werden wie aus dem nichts neue Produkte hervorgezaubert und an die Finanzmärkte gebracht. Mittels dieses „fiktiven Kapitals“ kann das Finanzkapital der USA überdurchschnittlich viel des weltweit produzierten Mehrwerts abschöpfen. Das funktionierte bislang nur, weil die USA die Finanzmärkte mittels Organisationen wie Weltbank und IFW beherrschen und der US-Dollar die Weltleitwährung ist. Auch die Ratingagenturen sind Teil dieses Spiels. Sie haben US-Schrottpapieren auch dann noch Bestnoten verteilt, als völlig klar war, dass sie niemals die versprochenen Ansprüche auf Profit gewährleisten können. Die Ratingagenturen haben somit einen wichtigen Beitrag zur globalen Finanzkrise geleistet. Auch die Krise in Euroländern wie Griechenland und Portugal haben sie durch „rechtzeitiges“ herabstufen von deren Bonität – also der Fähigkeit, Schulden zurückzahlen zu können – befördert.

Von Objektivität kann bei den US-Ratingagenturen keine Rede sein. Die Wirtschaftsdaten der USA sind seit Jahren katastrophal. Ein Blick auf die beständig negative Handelsbilanz genügt. Hinzu kommt die massive Dollarschwemme der letzten Jahre, die letztlich eine Inflation des US-Dollars zur Folge haben wird. Alleine 2009 stieg die US-Neuverschuldung um 1,6 Billionen US-Dollar und damit um das dreifache des bisherigen Rekordjahrs 2008. Im laufenden Haushaltsjahr erreicht die Neuverschuldung ähnliche Höhen.

Die Gesamtverschuldung der USA beträgt derzeit mehr als 14,2 Billionen Dollar. Das ist an der Wirtschaftsleistung gemessen das dickste Minus in der Staatskasse der größten Volkswirtschaft seit fünf Jahrzehnten.

Ein schlechteres Rating kann zu erheblich höheren Zinsen für US-Staatsanleihen führen. Experten fürchten, dass dies das ohnehin zaghafte Wirtschaftswachstum abwürgen und die Gefahr einer neuen Rezession heraufbeschwören könnte.

Bislang wird der Tendenz der Dollar-Inflation dadurch entgegen gewirkt, dass Erdöl in US-Dollar fakturiert wird und daher die Nachfrage nach dem „Greenback“ ungebrochen hoch ist. Absetzbewegungen sowohl privater als auch staatlicher Anleger aus dem Dollar und aus US-Schatzbriefen in den vergangenen Monaten zeigen, dass das Vertrauen in die US-Wirtschaft sinkt. Dass es überhaupt noch existiert, liegt auch an den in der Vergangenheit tendenziösen Bonitäts-Einstufungen der Ratingagenturen.
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http://www.hintergrund.de

USA ist mit 100% des BIP verschuldet

von Freeman am Freitag, 2. Dezember 2011 , unter , | Kommentare (16)
Eine historische Rekordmarke wurde durchbrochen. Die Verschuldung der Vereinigten Staaten hat das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gerade überschritten. Damit ist die USA mit über 100 Prozent seiner jährlichen Wirtschaftsleistung verschuldet. Schauen wir uns die Zahlen an. Laut Internationalen Währungsfonds (IWF) wird das BIP der USA für 2011 auf 15,065 Billionen Dollar geschätzt….
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