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Posts Tagged ‘genozid’

Tradition der Deutschen: Deutsche Offiziere organisierten den Völker Mord an den Armeniern 1915


Man macht heute weiter, wo man einmal aufgehört hat!

Die Zustände erinnern an die Umtriebe der Deutschen mit Gangstern, Mördern, in der Ukraine heute, wo man über die Todesschwadronen und Aufrufe zu Ethnischen Säuberungen gegen Russen in Berlin vertuscht und schweigt. Man ist Partner und will aktuell die Verbrecher mit 500 Millionen € finanzieren. Man macht nur Geschäfte auch mit dem Terroristen Financier: Katar, wo Steinmeier und Co. ständig unterwegs ist.

Erdrutsch Sieg in der Ost Ukraine und die Merkel-Steinmeier Todesschwadronen morden weiter

Die Steinmeier Mord Schwadronen von der ” MH17″ bis Mikael Skillt und dem Partner Igor Kolomojszkij

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Warum wünscht die EU, die Steinmeier Banden keine Aufklärung der Maidan, Odessa, Morde und des Abschusses der MA17!

Ratschläge für den Genozid
21.04.2015

BERLIN/ANKARA
(Eigener Bericht) – Der aktuelle Berliner Streit um die offizielle Bezeichnung für den Genozid an den Armeniern im Osmanischen Reich ist ein Streit um die offizielle Einstufung auch deutscher Staatsverbrechen. Dies ergibt sich aus historischen Untersuchungen und aus neuen Recherchen, die die Beihilfe hoher Funktionsträger des deutschen Kaiserreichs für den Genozid klar nachweisen. Demnach haben deutsche Offiziere, die im Ersten Weltkrieg führende Positionen in der osmanischen Armee bekleideten, etwa an Deportationsbeschlüssen mitgewirkt, die die armenischsprachigen Einwohner des Osmanischen Reichs der genozidalen Gewalt osmanischer Militärs und anatolischer Banden preisgaben. Weit mehr als eine Million Armenier wurden ab April 1915 massakriert oder gezielt dem Tod durch Hunger, Durst und Krankheiten ausgesetzt. Wie eine aktuelle Publikation des Journalisten Jürgen Gottschlich belegt, war die deutsche Beihilfe dadurch motiviert, dass man der Ansicht war, die Armenier stünden mit Russland im Bunde und müssten deshalb ausgeschaltet werden. Bezeichnet der Bundestag in seiner für den hundertsten Jahrestag des Beginns der Massaker geplanten Resolution den Genozid tatsächlich als Genozid, dann räumt er ein, dass sich deutsche Offiziere und Regierungsstellen eines Verbrechens schuldig gemacht haben, das nicht verjährt.
Streit um die Sprachregelung
In Berlin hält der Streit darum an, wie der Genozid an der armenischsprachigen Bevölkerung des Osmanischen Reichs in offiziellen Dokumenten und in Stellungnahmen staatlicher Stellen genannt werden soll. Bislang weigert sich die Bundesregierung, von einem Genozid zu sprechen, und zieht sich auf Begriffe wie „Vertreibung“, „Massaker“ oder „ethnische Säuberung“ zurück. Hintergrund ist, dass die Einstufung des Massenverbrechens nicht nur Taten osmanisch-türkischer Funktionsträger betrifft, sondern auch hochrangige Offiziere und höchste Staatsorgane des Deutschen Reichs. Dies belegen wissenschaftliche Untersuchungen und neue Recherchen, die die deutsche Beihilfe zum Genozid an den Armeniern im Detail dokumentieren.
Der Weg zur Weltmacht
Die deutsche Beihilfe zum Genozid an der armenischsprachigen Bevölkerung des Osmanischen Reichs resultierte letztlich aus der strategisch angelegten deutschen Südost-Expansion. In den 1880er Jahren hatte Berlin militärisch und wirtschaftlich eine intensive Zusammenarbeit mit Konstantinopel aufgenommen. 1882 begann es mit der Entsendung von Offizieren, die das marode osmanische Militär reformieren und dadurch das schwächelnde Osmanische Reich wieder stärken und vor allem unter deutschen Einfluss bringen sollten. 1888 erhielt ein deutsch geführtes Konsortium den Auftrag zum Bau der Anatolischen Eisenbahn, die von Konstantinopel ins Innere Anatoliens bis Konya beziehungsweise Ankara führte. 1899 folgte der Auftrag zum Bau der Bagdadbahn, die das Gebiet des heutigen Irak erschließen und letztlich bis Basra führen sollte. Ziel war es nicht nur, den Mittleren Osten als Rohstoffquelle und als Absatzgebiet für deutsche Waren zu gewinnen, sondern auch, über das Osmanische Reich weiter nach Osten vorzudringen – bis Iran und weiter bis Indien, das „Kronjuwel“ des damaligen Britischen Reichs. Die Zusammenarbeit mit dem Sultan, die 1889 und 1898 durch zwei Besuche Kaiser Wilhelms II. in Konstantinopel gefestigt wurde, galt in Berlin als notwendiger Schritt auf dem deutschen Weg zur Weltmacht.
In Führungspositionen
Entsprechend setzte Berlin auch im Ersten Weltkrieg auf ein enges Bündnis mit dem Osmanischen Reich. Begünstigt wurde dies dadurch, dass deutsche Offiziere seit Beginn der deutsch angeleiteten Militärreformen führende Positionen in den osmanischen Streitkräften übernommen hatten. Generalleutnant Friedrich Bronsart von Schellendorf etwa besaß als Generalstabschef der Osmanischen Armee maßgeblichen Einfluss auf die gesamte osmanische Kriegsführung. Mit Otto von Feldmann leitete ein deutscher Soldat die Operationsabteilung der Obersten Heeresleitung des Osmanischen Reichs. Deutsche Offiziere befehligten auf unterschiedlichen Ebenen auch konkrete osmanische Kriegsoperationen. So kommandierte General Otto Liman von Sanders, offizieller Leiter der deutschen Militärmission in Konstantinopel, 1915 die Abwehrschlacht von Gallipoli, die die deutsch-osmanische Kontrolle über die Verbindung zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer sicherte und Russland von den Weltmeeren fernhielt. Major Eberhard Graf Wolffskeel von Reichenberg wirkte als Stabschef des stellvertretenden Kommandeurs der osmanischen IV. Armee. Die Beispiele ließen sich leicht vermehren.
Deutsche Ratschläge
Deutsche Offiziere waren daher äußerst eng eingebunden, als die politisch-militärische Führung in Konstantinopel im Frühjahr 1915 gegen die armenischsprachigen Bevölkerungsteile des Landes mobilzumachen begann – dies mit der Behauptung begründend, die christlichen Armenier hätten sich auf die Seite des russischen Kriegsgegners geschlagen und betrieben zu dessen Gunsten Subversion. Wie der Journalist Jürgen Gottschlich in einer aktuellen Publikation zeigt, beschränkte sich die deutsche Rolle dabei keineswegs auf das passive Tolerieren osmanischer Massaker, sondern bezog eigene Initiativen ein. „Es soll und darf … nicht geleugnet werden, daß auch deutsche Offiziere – und ich selbst gehörte zu ihnen – gezwungen waren, ihren Rat dahin zu geben, zu bestimmten Zeiten gewisse Gebiete im Rücken der Armee von Armeniern freizumachen“, gab etwa Operationschef Otto von Feldmann später zu.[1]
Organisatorische Köpfe
Tatsächlich gaben deutsche Militärs nicht nur in den allgemeinen Debatten des osmanischen Generalstabs Ratschläge zu den Armenier-Deportationen. Wie der damalige osmanische Innenminister Talaat in seinen Memoiren schildert, wurde die Vorlage für das Deportationsgesetz vom 27. Mai 1915, das die Verschleppung der Armenier festlegte, vom Generalstab unter seinem Chef Bronsart von Schellendorf erstellt. Gottschlich weist darauf hin, dass Experten wie der türkische Historiker İlber Ortaylı Bronsart von Schellendorf gar für den „organisatorische(n) Kopf hinter den Deportationen“ halten.[2] Deutsche Offiziere setzten die Deportationen teilweise sogar gegen Widerstand durch. Dies gilt etwa für die Verschleppung armenischer Arbeiter, die beim Bau der Bagdadbahn tätig waren. Bemühungen des Bagdadbahn-Vizepräsidenten Franz J. Günther, eine Ausnahmeregelung für seine Angestellten zu erhalten, scheiterten letztlich an Oberleutnant Karl Anton Böttrich, dem Leiter der Eisenbahn- und Transportdivision im Osmanischen Generalstab. Böttrich unterschrieb im Oktober 1915 eigens einen Deportationsbefehl gegen sie. Günther hielt trocken fest: „Die Unterschrift eines Mitglieds der deutschen Militärmission beweist, daß die Deutschen nicht nur nichts getan haben, um die Verfolgung der Armenier zu verhindern, sondern stattdessen verschiedene Befehle dazu von ihnen ausgegangen sind und unterzeichnet wurden.“ In einzelne Operationen waren Deutsche sogar militärisch aktiv eingebunden. Major Wolffskeel etwa beteiligte sich ab März 1915 an Operationen der IV. Armee gegen Armenier in Zeitun (heute: Süleymanlı) und an der Niederschlagung des armenischen Widerstands in Urfa im Oktober 1915.
„Von Rußland genährte Wühlarbeit“
Während einzelne deutsche Diplomaten in osmanischen Provinzhauptstädten wegen der Massaker, deren Folgen sie unmittelbar erleben mussten, Protest einlegten, wurde der Genozid von der diplomatischen Führungsebene stets gedeckt. „Die von Rußland genährte armenische Wühlarbeit hat Dimensionen angenommen, welche den Bestand der Türkei bedrohen“, schrieb etwa der deutsche Botschafter in Konstantinopel, Hans Freiherr von Wangenheim, am 31. Mai 1915 nach Berlin. Man dürfe deshalb „die türkischen Maßnahmen … nicht grundsätzlich hindern“, auch wenn sie „in der gesamten uns feindlich gesinnten Welt wieder große Aufregung verursachen“. Internationale Appelle an Berlin, seinen maßgeblichen Einfluss auf Konstantinopel zu nutzen, um den Verbündeten zur Mäßigung zu veranlassen, prallten an der deutschen Diplomatie ab. Botschafter Wangenheim reichte folgenlose verbale Protestnoten bei der osmanischen Regierung lediglich ein, um Berlin reinzuwaschen, wie er gegenüber dem Auswärtigen Amt erläuterte: „Um eventuellen späteren Invektiven unserer Feinde, als seien wir mitschuldig an dem rigorosen türkischen Vorgehen, wirksam entgegentreten zu können“, habe er es „für geboten erachtet“, offizielle osmanische Stellen „darauf aufmerksam zu machen, daß wir die Deportationen der armenischen Bevölkerung nur insofern billigen, als sie durch militärische Rücksicht geboten ist und zur Sicherung gegen Aufstände dient, daß aber bei Ausführung dieser Maßregel die Deportierten vor Plünderung und Metzeleien zu schützen seien“.[3]
Berlins oberstes Ziel
Nachdrückliche Schritte, um Letzteres auch wirklich durchzusetzen, unternahm Wangenheim freilich nicht. Als sein Nachfolger Paul Graf Wolff Metternich sich für eine kurze Zeit darum bemühte, wurde er, wie Gottschlich schildert, von Berlin abberufen. Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg persönlich setzte sich dafür ein. Zur Begründung schrieb er an das Auswärtige Amt: „Unser einziges Ziel ist, die Türkei bis zum Ende des Krieges an unserer Seite zu halten, gleichgültig ob darüber Armenier zugrunde gehen oder nicht.“[4]
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Der Genozid in Gaza, durch die Israelis

Februar 26, 2010 1 Kommentar

05.03.2007

Der Geburtsmakel Israels

Die Vertreibung der Palästinenser wird immer noch geleugnet

SZ

11 altgediente zionistische Führer des späteren PM avid ben Gurion hatten einen Plan fertig am 10.3.1948, für die ethnischen Säuberungen Palästinas. Am gleichen Abend seien die Kommandeure im Feld angewiesen worden, sich auf die Verwirklichung dieses Planes vorzubereiten. „Den Befehlen beigefügt“, schreibt Pappe, waren detaillierte Anweisunden, welche Methoden angewendet werden sollten, um die Mensch zu vertreiben. Einschüchterung in gro0em Stil, Belagerung und Bombardierung von Dörfern und Bevölkerungs Zentren; in Brand setzen von Häusern, andere Immobiilen und Waren; Vertreibung, Zerstörung und schließlich das Legen von MInen unter dem Schutt, um die vertriebenen Einwohner an der RRückkehr zu hinern. 6 Monate nach dieser Entscheidung seien 800.000 Menschen zu Vertriebenen geworden, 531 Dörfer seien zerstört worden, in elf städichsen Großsiedlungen sei die arabische Bevölkerung verschwunden.

White Phosphorous Gaza Uproar

Although Israeli officials have denied using the highly controversial white phosphorous compound against Hamas forces in Gaza, evidence suggests otherwise.

Video: http://www.liveleak.com/view?i=323_1232682020

Prof. an der Uni Haifa: Ilan Pappe: The Ethnic Cleansing of Palestine“ Oneworld Verlag, Oxford

Genozid in Gaza
von Ilan Pappe
The Eletronic Intifada 02.09.2006

ZNet > Naher Osten > Libanonkrieg
Im Gazastreifen findet ein Genozid statt. An diesem Morgen, den 2. September, wurden drei weitere Zivilisten in Gaza getötet und in Beit Hanoun eine ganze Familie verletzt. Das ist die Morgenernte. Am Ende des Tages werden viele andere massakriert worden sein. Im Durchschnitt sterben 8 Palästinenser pro Tag bei israelischen Angriffen im Gazastreifen. Die meisten sind Kinder. Hunderte werden verkrüppelt, verletzt und gelähmt. … Die israelische Führung weiß nicht mehr, was sie mit dem Gazastreifen tun soll. .wenigstens für eine Zeit lang, und würde so Israel nicht zur Last fallen. Dies ist ein Trugschluss – doch der größte Teil der Juden des Landes stimmte dem begeistert zu. Solch ein Arrangement kann in der Gaza-Enklave nicht durchgeführt werden, anders als Jordanien gelang es Ägypten, den Israelis schon 1948 klar zu machen, dass der Gazastreifen für sie eine Verpflichtung ist, aber niemals ein Teil Ägyptens sein wird. So stecken anderthalb Millionen Palästinenser in Israel fest, obgleich der Streifen geographisch am Rande des Staates liegt – psychologisch liegt er aber in seiner Mitte.

Die unmenschlichen Lebensbedingungen im dichtest bevölkerten Teil der Welt und in einem der ärmsten Gegenden der nördlichen Hemisphäre lassen es nicht zu, dass sich die Menschen mit der Gefangenschaft abfinden, die ihnen seit 1967 von Israel auferlegt wurde. Da gab es eine relativ bessere Periode, in der man in die Westbank fahren und in Israel arbeiten konnte. Doch diese besseren Zeiten sind vorbei. Seit 1987 ist die Realität härter. Einige Verbindungen zur Außenwelt waren solange erlaubt, wie jüdische Siedler im Streifen lebten. Aber seitdem diese abgezogen worden sind, ist der Streifen hermetisch abgesperrt. Ironischer Weise sehen die meisten Israelis – nach kürzlichen Umfragen – den Gazastreifen als einen unabhängigen palästinensischen Staat an, den Israel großzügig hat entstehen lassen. Die Führung und besonders das Militär sehen den Gazastreifen als Gefängnis mit der gefährlichsten Gruppe von Gefangenen, die man auf die eine oder andere Weise eliminieren sollte.

Die konventionelle israelische Politik der ethnischen Säuberung, die 1948 erfolgreich gegen die Hälfte der palästinensischen Bevölkerung und gegen hunderttausende von Palästinensern in der Westbank angewandt wurde, ist hier nicht anwendbar. Man kann langsam Palästinenser aus der Westbank besonders aus dem Raum von Groß-Jerusalem „transferieren“ – man kann sie aber nicht aus dem Gazastreifen vertreiben, solange man diesen wie ein Hochsicherheitsgefängnis abgesperrt hat.

Genau wie die Operationen der ethnischen Säuberung, so befindet sich auch die genozidale Politik nicht in einem Vakuum. Schon seit 1948 benötigte die israelische Armee und Regierung einen Vorwand, um solche Politik zu praktizieren. Mit der Übernahme Palästinas 1948 (durch die Zionisten) entstand unvermeidlich lokaler Widerstand, der nun die Ausführung der ethnischen Säuberungspolitik „erlaubte“, die schon 1930 geplant worden war. 20 Jahre israelischer Besatzung der Westbank ließ schließlich eine Art Widerstand entstehen. Dieser verspätete Kampf gegen die Besatzung löste eine neue Säuberungspolitik aus, die heute in der Westbank durchgeführt wird. Die Absperrung des Gazastreifens im Sommer 2005, die von einem „großzügigen“ Rückzug (der Siedler) begleitet wurde, hatte die Raketenangriffe der Hamas und des Jihad zur Folge und die Gefangennahme des einen Soldaten. Doch noch vor der Entführung von Gilad Shalit bombardierte die israelische Armee willkürlich den Streifen. Seit der Entführung des Soldaten wurde noch mehr getötet und urde noch mehr getötet und wurde zwar systematisch. Es wird zum täglichen Geschäft, Palästinenser zu töten, hauptsächlich Kinder und das wird nur (wenn überhaupt) mit wenigen Zeilen auf den inneren Seiten der lokalen Presse gemeldet.

Die Hauptschuldigen sind die israelischen Piloten, die jetzt einen großen Tag haben. Einer von ihnen ist der Generalstabschef Halutz. Im Libanonkrieg 1982 gab die israelische Luftwaffe an ihre Piloten Befehle aus, einen Auftrag abzubrechen, wenn innerhalb von 500qm ihres Militärzieles harmlose Zivilisten wahrgenommen würden. ……….
Der Libanonkrieg war eine Weile wie eine Nebelwand, die die Kriegsverbrechen im Gazastreifen unsichtbar machten. Aber die Politik wütete weiter, auch nach der Entscheidung des Waffenstillstandes im Norden. Es sah so aus, als würde die frustrierte und besiegte israelische Armee noch entschlossener die Abschussfelder ( killing fields) im Gazastreifen vergrößern. Es gibt keinen Politiker, der in der Lage oder bereit wäre, den Generälen Einhalt zu gebieten. Das Morden bis zu 10 Zivilisten/ pro Tag wird etwa ein paar Tausend Tote am Ende jedes Jahres kosten. Es ist natürlich ein großer Unterschied, einen Völkermord von einer Million in einer Aktion zu begehen -………

Dies hängt sehr von der internationalen Reaktion ab. Wenn man Israel von jeder Verantwortlichkeit für die ethnische Säuberung von 1948 frei spricht, dann wird diese Politik zu einem legitimen Mittel seiner nationalen Sicherheitsagenda. Wenn die gegenwärtige Eskalation und Anwendung genozidaler Politik von der Welt toleriert wird, wird sie sich erweitern und noch drastischer angewendet werden.

Nichts außer Druck in Form von Sanktionen, Boykott und Divestment wird das Morden unschuldiger Zivilisten im Gazastreifen beenden. Es gibt nichts, was wir hier in Israel dagegen tun können. Tapfere Piloten weigern sich an Operationen teilzunehmen, zwei Journalisten (Gideon Levy , Amira Hass)– von 150 – hören nicht auf, darüber zu schreiben. Doch das ist es schon. Im Namen des Holocaustgedenkens wollen wir hoffen, dass die Welt es nicht zulässt, dass der Genozid im Gazastreifen weitergeht.

*Ilan Pappe: Dozent an der Uni Haifa, Abteilung für Politische Wissenschaften und Direktor des Emil Touma-Institutes für palästinensische Studien in Haifa. Seine Bücher : „ The Making of the Arab-Israeli Conflict (London and New York 1992); The Israeli/ Palestine Question (London and New York, 1999) A History of Modern Palestine ( Cambridge, 2003); The Modern Middle East (London and NY 2005) and Ethnic Cleansing of Palestine ( 2006)

http://www.zmag.de/artikel.php?id=1912