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Generalinspekteur der Bundeswehr a.D. Harald Kujat über die verbrecherischen Auslands Einsätze



Generalinspekteur der BW a.D. Harald Kujat und Hans-Christian Ströbele fordern neue Anti-Kriegsbewegung

Von petrapez | 13.Mai 2010

Die Bundeskanzlerin am Sarg deutscher Soldaten. Wieviel junge Männer schickt sie eigentlich noch in den Krieg und wofür sterben diese Soldaten?

Diskussionsrunde mit Harald Kujat, Viersterne-General, Generalinspekteur der Bundeswehr a.D. und Hans-Christian Ströbele, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Sendung “Was erlauben Strunz” von n24 vom 27.4.2010, moderiert von Claus Strunz

n24: Wofür sterben unsere Soldaten da unten?

Ströbele: Ja, das fragen sich die Soldaten auch, ich frage mich das auch und sie sterben mit Sicherheit nicht für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland und für die deutsche Bevölkerung. Solange der Krieg andauert wird die Sicherheitslage in Deutschland nicht besser sondern schlechter.

n24: Aber ich denke, wir sind dort damit die Sicherheitslage gut bleibt oder sicher bleibt?

Ströbele: Nein. Die Taliban haben ja noch nie Deutschland oder sonst ein anderes Land bedroht. Sie haben jetzt das gemacht früher nie. Aber nur, um die NATO-Soldaten dort wegzubekommen. Ich glaube, wenn Deutschland sich zurückzieht aus dem Krieg, den Krieg beendet, dafür bin ich, dann kommt von da keine Gefährdung der Sicherheit in Deutschland, das heisst, wir verteidigen unsere Freiheit oder unsere Sicherheit nicht am Hindukusch. Das war Unsinn, was Herr Struck da mal erzählt hat.

n24: Herr Kujat, aus der Sicht eines Militärs, aber auch eines Mannes der viel Verantwortung getragen hat und immer noch trägt, ist es naiv zu glauben es wird bei uns sicherer wenn wir dort weg sind oder gibts diesen Zusammenhang wirklich?

Kujat: Nein es gibt weder für die eine noch für die andere Argumentation eine schlüssige Begründung. Niemand ist in der Lage zu sagen, es wird sicherer wenn wir dort kämpfen und niemand ist in der Lage es wird sicherer wenn wir dort nicht kämpfen. Das ist ja die Problematik, das wir nicht dort hingegangen sind um Deutschland am Hindukusch zu verteidigen, oder die Sicherheit Deutschlands am Hindukusch zu verteidigen sondern wir sind dort hingegangen, weil der damalige Bundeskanzler uneingeschränkte Loyalität, Solidarität mit den Vereinigten Staaten von Amerika erklärt hat und wir diese Solidarität auch demonstrieren wollten, das war der eigentliche Grund.

Ströbele: Aber dafür führt man doch keinen Krieg.

Kujat: Na gut. Ich rekapituliere ja nur.

n24: Wie ist eigentlich ihr Eindruck, wir haben die Bilder gesehen. Die Bundeskanzlerin zwischen den Särgen oder vor Särgen mit schwarz-rot-goldenen Flaggen. Ändert das etwas in der Wahrnehmung in der Bevölkerung ihrer Meinung nach? Ändert es die Einstellung zum Krieg hier?

Kujat: Nein. Ich glaube das Gegenteil ist der Fall. Ich denke eher das es das Unbehagen und die Ablehnung in der Bevölkerung verstärken wird. Was wirklich die Unterstützung der Bundesregierung fördern könnte, wäre eine offene und schonungslose Analyse der Lage, eine Erklärung welche Ziele wir dort verfolgen.

n24: Warum findet das nicht statt. Was ist Ihre Interpretation. Sie haben so viele Lagebesprechungen, so viele Ministerielle denken, so viele…

Kujat: Das ist relativ einfach. Die Regierung möchte natürlich diese Tendenz nicht verstärken. Sie glaubt jedenfalls, dass sie die Zustimmung der Bevölkerung eher gewinnen kann, wenn sie nicht die volle Wahrheit sagt.

Ströbele: Ich war vor drei Wochen in Afghanistan in dem Lager in Kunduz. Ich hab mit sehr viel Soldaten gesprochen tagsüber mit den höheren und abends in der “slumberland”, das ist dort so ne Kneipe die die sich eingerichtet haben. Ich bin von Tisch zu Tisch gegangen und habe mit ihnen geredet. Das Schreckliche auch für die Soldaten ist doch, dass sie dort kämpfen, ihr Leben riskieren, immer mehr riskieren und wissen, die deutsche Bevölkerung will das nicht in ihrer ganz grossen Mehrheit. Der deutsche Bundestag will das, schickt sie dort hin aber die Bevölkerung will das nicht. Man kann doch hier nicht sagen, Deutschland und das deutsche Volk steht hinter ihnen. das ist nicht der Fall.

Kujat: Wir waren immer, ich persönlich immer der Meinung, es ist ganz wichtig für die Soldaten, dass das Mandat durch den Deutschen Bundestag beschlossen wird und das der Bundestag die deutsche Bevölkerung repräsentiert. In diesem Fall ist es aber nicht so sondern hier gehen die Dinge wirklich auseinander. Wir haben hier eine konstant hohe Zustimmung im Deutschen Bundestag und gleichzeitig wächst die Abneigung in der Bevölkerung. Also der Deutsche Bundestag repräsentiert zumindest in dieser Entscheidung nicht die deutsche Bevölkerung.

Ströbele: Richtig.

n24: Ok. Ich glaube, da gibts viel Zuspruch zu diesem Punkt. Aber was tun. Also dieses ganze Missverhältnis muss aufgelöst werden, denn ehrlich gesagt, sind schon ein bisschen viel deutsche Soldaten dort tot oder wird es noch schlimmer?

Kujat: Ja natürlich wird es noch schlimmer. Denn wenn das umgesetzt wird was die Bundesregierung als Strategie verkauft – was ja keine Strategie ist sondern das ist eine neue Form der Operationsführung dort – wird die Gefährdung der Soldaten noch höher. Sie werden in der Fläche ja exponiert und während der Gegner Krieg führt, bilden wir die afghanische Armee aus, das kann nicht funktionieren und das passt auch nicht zusammen. Also bei grösseren Risiken ist die Gefahr natürlich da – ich will das hier nicht heraufbeschwören – aber die Gefahr ist natürlich da, dass wir höhere Verluste haben.

Ströbele: Ja wir haben ja gehört, ich habe auch an der Ausschusssitzung teilgenommen, wo der kommandierende General da, der Oberbefehlshaber Herr McChrystal bei uns im Ausschuss berichtet hat, und der hat ganz klar gesagt, das Jahr 2010 wird ein Jahr der Grossoffensive. Die nennen das Compaigne und das machen sie im Osten und das machen im Süden und das wird im kleinerer Form im Norden, da wo die Bundeswehr die Verantwortung hat jetzt sein. Das heisst sie machen Grossoffensive. Und zwar nicht für eins zwei Tage und dann ist das vorbei in Helmand sondern das dauert Monate. In dieser Zeit werden unzählige Menschen getötet und verletzt und zwar auf beiden Seiten und natürlich auch bei den Soldaten aber auch immer wieder, wie man dass in Helmand sehen kann – auch immer wieder erhebliche Mengen von Zivilisten. Und was genau so schlimm ist, es werden Tausende vertrieben. Die kündigen ja die Offensive vorher an und die Leute fliehen natürlich vor dem Krieg.

n24: Was mich jetzt gerade interessiert – in Ihre Richtung. Wenn dieses Missverhältnis existiert. Also, der Bundestag glaubt ja der Repräsentanten der Meinung der Bevölkerung. ist in einem krassen Missverhältnis, was die Leute wirklich denken, wann kommt von ihnen sozusagen der grosse Auftritt auf der Strasse, das Aussenparlamentarische, die Grossdemos “Raus dort, schützt unsere Soldaten!” Meine These lautet, solange das nicht stattfindet, ist die Empörung auch nicht gross genug. Also ist wiederum auch die umgekehrte Formulierung “Alle mögen es nicht und nur der Bundestag ist dafür” falsch. sonst würden doch die Leute protestieren “Holt unsere Jungs heim”

Ströbele: Das ist eine völlig berechtigte Frage. Ich glaube, das ein Grossteil der Bevölkerung erwartet, dass ihre Auffassung, die sie ihren Wahlabgeordneten in ihren Wahlkreisen ständig mitteilen, dass das auch irgendwann durchschlägt.

n24: Politik gestalten.

Ströbele: Ich sage ja den Kollegen im Bundestag. Ich stehe auf wie letzte Woche bei der Bundestagsdebatte und sage “Die Bevölkerung will was anderes als was ihr hier macht.” Und dann sage ich den CSU-Abgeordneten “In eueren Wahlkreisen sind es noch viel mehr als in den Wahlkreisen der Grünen” und dass die Leute dagegen sind. Das muss sich durchschlagen. Warum die Leute nicht auf die Strasse gehen grosse Demonstrationen – Widerstandshandlung machen – das rätsle ich auch.

Kujat: nun, die Gründe sind einfach. Die deutsche Bevölkerung geht dann auf die Strasse wenn sie glaubt, dass sie persönlich betroffen ist – so wie in der Nachrüstungsdebatte. Hier ist es so es ist eine kleine Gruppe in der Bevölkerung betroffen. Das löst zwar Widerstand und Empörung aus – verbal. Aber niemand geht dafür auf die Strasse weil er nicht persönlich betroffen ist.

n24: ich brauch jetzt mal von Ihnen als Bürger strategischen Rat. Ok. Jetzt habe ich gelernt, wir sind jetzt dort. Wir sind in sehr sehr niedlich ausgedrückt in einem Schlamassel. Wir sind in einem schrecklichen Krieg und es sterben deutsche Staatsbürger in Uniform. Jetzt könnte man doch sagen “richtig rein oder ganz raus” beides wäre eine strategisch eindeutige Lösung. Der Bundesaussenminister aber hat erklärt, “Ende 2011 wollen wir uns langsam da mal zurückziehen.” Gehts denn eigentlich noch dussliger also ein Datum zu benennen so dass der Taliban sich dahin setzt und sagt: So ich kann abwarten und Tee trinken, die gehen auf jeden Fall.

Kujat: Eigentlich geht es nicht dussliger. Das muss man wirklich sagen

n24: Also wenns nicht so traurig wär…

Kujat: So ist es. Die Sicherheitspolitik der Bundesregierung ist völlig konfus. Ich habe den Eindruck, dass sie selbst nicht weiss was sie macht. es ist wie die Amerikaner sagen eine Matt links show. Man wurschtelt sich irgendwie durch. Vor zwei Jahren wurde eine neue Strategie verkündet weil man die zivile Hilfe um einige Millionen erhöht hatte. Dann hörten wir ständig die eigentliche Strategie ist comprehance for proud. Nun kommt eine neue Strategie

n24: Was glauben Sie, was fehlt: Mut, Verantwortungsgefühl (Zwischeneinwurf Kujat: natürlich),

Kujat: Lassen Sie mich Ihre These einfach umkehren. ich bin ja gar nicht so weit von Herrn Ströbele entfernt. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir dort eine gute Sache vertreten. Ich bin auch der festen Überzeugung, dass wenn wir rausgehen.

n24: Ich glaub dass sieht er schon anders (zeigt auf Ströbele)

Kujat: Ja gut, aber wir nähern uns an, wir nähern uns gleich an. Und ich bin auch der Überzeugung dass wenn wir rausgehen, und unsere Position im Bündnis, auf das wir ja angewiesen sind, wir dem Bündnis einen Stoss versetzen werden, der unsere Stellung erheblich beeinträchtigen wird. Deshalb sage ich, wir sollten das tun. Aber wir sollten es auch so tun, dass wir die Aufgabe, die wir unseren Soldaten gestellt haben, das diese Aufgabe erfüllt werden kann bei einem Höchstmass an Sicherheit für diese Soldaten. Das ist nicht der Fall. Also sage ich wenn wir nicht dazu bereit sind, wenn wir also das Leben unserer Soldaten bereit sind für eine Sache zu opfern, die es nicht wert ist, dann sollten wir lieber raus gehen.

n24: Wir kommen dann noch mal darauf zurück. Mich interessiert nur, ist es eine gute Sache für die wir da kämpfen?

Ströbele: Nein.

n24: Na, so Demokratie, Frauenrechte…

Ströbele: Das sagt inzwischen keiner mehr. Das war die moralische Begründung, auch Menschenrechte, Frauenrechte, weil die moralische Begründung, mit der man allen Widerspruch versucht hat beiseite zu drücken, da redet keiner mehr von. Haben Sie von der Kanzlerin schon mal was noch gehört oder Westerwelle… das erzählt keiner, auch Demokratie. good gouvernance, gute Regierung sagt auch keiner mehr. Ich sage aber zu Ihnen Herr General: Das hört sich so an, dass wir in Afghanistan sind, weil wir das unseren verbündeten nicht antun könnten da raus zu gehen. Da kann ich Ihnen nur sagen: es ist schon mal ein Weltkrieg geführt worden, nämlich der Erste, nur aus Bündnistreue heraus zu den damaligen verbündeten Mächten.

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http://www.radio-utopie.de/2010/05/13/

Die Geschäfte der SPD Politiker mit der Internationalen Drogen Mafia

Von geopolitiker

Die Deutschen SPD Politiker stehen allein mit Ihrer Mafiösen Unterstützung für Edi Rama und den Enver Hodscha Gestalten Albaniens


https://geopolitiker.wordpress.com/2010/03/11/die-geschafte-der-spd-politiker-mit-der-internationalen-drogen-mafia/

Null Deutsche Aussenpolitik — Die Zeit ( 1 2)

Das absurde NATO Bündniss im Kosovo und in Afghanistan

Georg Soros Bestechungs Bande – Steinmeier, Schröder, Gernot Erler und die SPD ( 1 2 3)

Einfachster Bomben Bau der Afghanischen Freiheits Kämpfer

MIT: Al-Quida ist eine verdeckte CIA Operation ( 1 2)

Eisenhover und die USA: Der Krieg der USA als dauerhaftes profitables Geschäft

Kommentar: Die Milliarden schweren Verbrechen der Deutschen Politiker müssen vertuscht werden, wieviel Geld auch in Cooperation mit den Betrugs Bankern, wie Ackermann gestohlen wurden, was sowieso jedem klar ist.

Afghanistan: 14 Bundeswehr-Ehrenkreuze in Gold für US Soldaten, die für deutsche Kameraden ihr Leben riskierten

Donnerstag, 13. Mai 2010

14 Soldaten der U.S. Army’s 12 Combat Brigade, Crewmitglieder der MEDEVAV* Black Hawk Helikopter wurden in Kunduz/Afghanistan ausgezeichent mit dem Bundeswehr Ehrenkreuz in Gold für ihre hervorragenden Einzeltaten “unter Gefahr für Leib und Leben”. Erstmalig wurde diese Auszeichnung an ausländische Soldaten verliehen. Die amerikanischen Kameraden retteten im Gefecht und unter Taliban-Feuer (zum Video des Beschusses) verwundete deutsche Bundeswehr-Soldaten im Raum Kunduz am 02. April und im Raum Baghlan am 15. April 2010 im von Deutschland als Lead Nation geführten Zuständigkeitsbereich des ISAF Regional Command North.
Bundeswehr Generalmajor Bruno Kasdorf, derzeit ISAF Chief of Staff in Kabul, nahm die Verleihung in Kunduz an die dort im Einsatz befindlichen MEDEVAV-Besatzungen vor, die sonst in Ansbach/Germany stationiert sind.

aus Soldaten Glück

Bundeswehr in Afghanistan – Quick Reaction Force (Video)

Donnerstag, 13. Mai 2010

Eine Slideshow der gegenwärtig im ISAF-Einsatz befindlichen deutschen Bundeswehr-Soldaten der Quick Reaction Force (QRF) im Regional Command North in Nordafghanistan. Das 3. Bild mit Rauch am Horizont zeigt einen brennenden Mobilfunk-Antennemast im Unruhe-Distrikt Chahar Dara nahe der Provinzhauptstadt Kunduz am 10. Mai 2010.

(Videoquelle: via YouTube-Kanal Soldatenglück)

Kundus-Tagebuch mit mehreren Vides

N24 Reporter Steffen Schwarzkopf aus Afghanistan

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http://soldatenglueck.de/2010/05/10/33669/bundeswehr-alltag-in-afghanistan-tag-1-5/

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