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Posts Tagged ‘pakistan’

Wie lange lassen sich Pakistan und asiatische Staaten, die kriminelle Bevormundung der USA gefallen

März 2, 2012 2 Kommentare

USA drohen mantraartig Pakistan mit Sanktionen auszuhungern

Das Festhalten der Regierung in Islamabad an der schon seit Jahren geplanten Erdgas-Trasse vom Iran zur Versorgung des Landes bietet dem US-Aussenministerium den willkommenen Anlass, erneut erpresserische Drohungen auszustossen. Da sich die pakistanische Wirtschaft bereits in einer Notlage befindet, könnten sich die Sanktionen als “besonders schädlich” auswirken und “ihren wirtschaftlichen Status weiter untergraben”, ätzte Aussenministerin Clinton in Richtung asiatischer Kontinent.

Von petrapez | 2.März 2012

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Alle Jahre wieder: Washington schreibt auf gewohnt dominante Art Staaten auf der anderen Seite der Erdkugel wie eh und je vor, mit welchen Spielern die Pokerrunde im Big Business betrieben werden darf. Wer nicht spurt fliegt raus.

Selbstbewusste Antwort der pakistanischen Aussenministerin einen Tag nach der reflexartigen Anmassung aus dem Auswärtigen Amt des Weissen Hauses.

Auf einer Sitzung des Unterausschusses für staatliche und ausländische Operationen des US-Repräsentantenhauses erklärte Hillary Clinton am Mittwoch, den 29.Februar auf eine Frage des Kongressabgeordneten Jerry Lewis nach der Reaktion der USA, wenn Pakistan mit diesem Projekt weiter fortfährt, dass nun Pakistan Sanktionen von den Vereinigten Staaten von Amerika blühen können.

Das Festhalten der Regierung in Islamabad an der schon seit Jahren geplanten Erdgas-Trasse vom Iran zur Versorgung des Landes bietet dem US-Aussenministerium den willkommenen Anlass, erneut erpresserische Drohungen auszustossen. Da sich die pakistanische Wirtschaft bereits in einer Notlage befindet, könnten sich die Sanktionen als “besonders schädlich” auswirken und “ihren wirtschaftlichen Status weiter untergraben”, ätzte Aussenministerin Clinton in Richtung asiatischer Kontinent.

Washington als Sprachrohr der weltweit agierenden Industriekomplexe unterstützt die Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Indien- Pipeline als alternatives Projekt.

Muhammad Chaudhry Ejaz, leitender Mitarbeiter im pakistanischen Ministerium für Erdöl- und Naturressourcen sagte, dass die Pipeline entscheidend für die Sicherheit der Energieversorgung Pakistans ist – und eine langjährige Position des Landes. Ejaz fügte jedoch hinzu, dass Pakistan “verpflichtet sei, sich keine Probleme zu schaffen”.

Die Arbeiten an der Pakistan-Iran-Pipeline (s. Karte), die das iranische Gasfeld South Pars mit den pakistanischen Provinzen Belutschistan und Sindh verbinden, haben nach Angaben im WSJ noch nicht begonnen. Das aktuelle Projekt wird auf 1,5 Milliarden Dollar geschätzt. Der Iran hat sich verpflichtet, mit 750 Millionen Kubikfuss Gas pro Tag (21,5 Millionen Kubikmeter pro Tag, das sind 8,7 Milliarden Kubikmeter pro Jahr) Pakistan für 25 Jahre zu versorgen, so Chaudhry Ejaz.(1)

Das Statement der Aussenministerin Pakistans zu den Äusserungen von Hillary Clinton.

“Das Projekt ist im nationalen Interesse Pakistans und wird unabhängig von etwaigen Druck von aussen abgeschlossen werden.

Der Westen sollte die Lehren aus dem Vorfeld des Irak-Krieges beim Versuch, den Iran wegen seiner nuklearen Ambitionen zu konfrontieren, ziehen”,

warnte Pakistans fünfunddreissigjährige Aussenministerin Hina Rabbani Khar, die vor einem Jahr auf diesen Posten berufen wurde.

Khar, die zu einem viertägigen offiziellen Besuch in Grossbritannien weilt, sagte gestern auf einer Pressekonferenz, dass der Iran, Pakistan und Afghanistan die gleiche Position für eine stärkere Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Verbundnetze für Elektrizität und Handel – die Iran-Pakistan Erdgas-Pipeline eingeschlossen – während des jüngsten Dreier-Gipfel in Islamabad vertreten haben.(2)

Premierminister Yousuf Raza Gilani erklärte in der gestrigen TV-Show “Ministerpräsident Online” (3):

“Wir sind ein souveränes Land und wir werden alles tun, was im Interesse Pakistans liegt.”

Die Regierung überliess es dem Parlament, über den zukünftigen Stand der pakistanisch-amerikanischen Beziehungen zu entscheiden.

Für die politischen Parteien in Pakistan dürfte es schwierig werden, bei der sehr kritischen Versorgungslage der Bevölkerung mit Energie, bei Zugeständnissen an Washington plausibel die Gründe zu erklären.

Artikel zum Thema

28.11.2010 Iran eröffnet neue Gas-Pipeline aus Turkmenistan
22.06.2010 Basta-Kanzler Gilani: Iran-Pakistan-Pipeline kommt!
04.04.2010 Indien zeigt Interesse an der IPI-Gaspipeline, denn “Wirtschaft kommt vor Politik”
02.04.2010 USA gegen Iran-Pakistan-Gaspipeline-Deal
07.02.2010 Gaspipeline “Iran-Pakistan-Indien” wird zur “Iran-Pakistan-China”-Trasse
15.01.2010 USA an Pakistan: Ein unmoralisches Angebot
28.04.2008 Iran-Pakistan-Indien-China-Pipeline kommt in Gang

Quellen:
(1) http://blogs.wsj.com/indiarealtime/2012/03/01/u-s-threatens-pakistan-drop-iran-pipeline/
(2) http://timesofindia.indiatimes.com/world/pakistan/Pakistan-warns-west-against-war-with-Iran-seals-pipeline-deal/articleshow/12105636.cms
(3) http://www.dawn.com/2012/03/02/countrys-interests-to-be-safeguarded-pm-govt-to-go-ahead-with-iran-pipeline-khar.html

Geopolitische Destabilisierung und regionaler Krieg

Initiiert bereits 2007 durch Mitglieder des PNAC, sagt der US-General Wesley Clark

von Nile Bowie

Das sich entwickelnde Chaos und Artilleriefeuer in Homs und Damaskus und die Belagerung des Ba’ath-Staates von Bashir al-­Assad gleichen Ereignissen, die sich vor nahezu einem Jahrhundert ereigneten. In den Bemühungen, ihr Protektorat zu halten, stellte die französische Regierung ausländische Soldaten ein, um jene zum Schweigen zu bringen, die die französisch verwaltete Fédération Syrienne abzuschaffen versuchten. Während 1945 der frühere Premierminister Faris al-Khoury die syrische Unabhängigkeit vor der UN vertrat, bombardierten französische Flugzeuge Damaskus in die Unterwerfung. Heute anerkennt dieselbe Regierung – zusätzlich zu den Vereinigten Staaten und deren Satellitenstaaten Libyen und Tunesien – enthusiastisch den Syrischen Nationalrat (SNC) als die legitime Führung Syriens. Obwohl eine jüngste, von der Katar-Stiftung finanzierte Befragung eine Zustimmung von 55% der Syrer zu Assad ergab, haben die früheren Kolonialmächte die eigentlichen demokratischen Prinzipien, die zu vertreten sie vorgeben, damit ad absurdum geführt.

Ein Projekt des PNAC

Unbehelligt von den Meinungen des syrischen Volkes wurde dessen Schicksal schon längst von Mächten ausserhalb dessen Grenzen besiegelt. In einer Rede, die der pensionierte General Wesley Clark 2007 vor dem Commonwealth Club of California gab, berichtete er über einen von Mitgliedern des Project for a New American Century erfolgten Politikcoup. Clark zitiert aus einem vertraulichen, aus dem Büro des Verteidigungsministers erhaltenen Dokument, in dem die vollständige Umgestaltung des gesamten Mittleren Ostens und Nordafrikas verlangt wird. Unheilschwanger kündigte das Dokument angeblich Kampagnen zur systematischen Destabilisierung der Regierungen des Irak, von Somalia, dem Sudan, Libyens, Syriens, Libanons und Irans an. Unter dem bekannten Szenario eines autoritären Regimes, das systematisch friedlichen Protest unterdrückt und einen grossen Teil seiner Bevölkerung Säuberungen unterzieht, nehmen die Mechanismen einer geopolitischen Kriegslist ihren freien Lauf.
Syrien ist nur eine von Grossmächten als Bühne benutzte Schachfigur. Regimewechsel ist das unumstössliche Interesse des US-amerikanisch geführten Nato-Blocks in enger Zusammenarbeit mit den feudalen Monarchien am Persischen Golf und des Golf-­Kooperationsrates (Gulf Cooperation Councils, GCC). Dies wird unter Nutzung des sich im Besitz von Katar befindenden Nachrichtensenders al-Jazira zur weltweiten Verbreitung von dessen Version der Geschehnisse sowie durch die Bewaffnung radikaler Gruppen der regional mehrheitlichen sunnitischen Bevölkerung gegen die Führung der durch Assad vertretenen Minderheit der Alawi-Schiiten erreicht. Im Jahre 2005 begann die Bush-Regierung, die syrische Opposition finanziell zu unterstützen, die mit der Muslimbruderschaft und deren Plänen, einen Sunni-islamischen Staat zu gründen, sympathisierten. Die Muslimbruderschaft verurteilte die Alawi-Schiiten schon lange als Häretiker und führte in den 1960er Jahren mehrere Aufstände durch. Indem sie radikale Sunni-Gruppen bewaffnet sowie aus dem Irak Salafi-Dschihadisten und aus Libyen Söldner ins Land bringt, plant die Nato/GCC das Assad-Regime zu stürzen und einen illegitimen Oppositionsführer im Exil wie Burhan Ghaliun als die Galionsfigur des neuen Regimes zu installieren.

Nato + GCC + al-Kaida

Das jüngste Beispiel der Umsetzung von Aussenpolitik durch die Bewaffnung von al-Kaida-Kämpfern in Libyen hat sich als Desaster herausgestellt – seitdem die Rechtsstaatlichkeit von dem Nato-unterstützten Nationalen Übergangsrat an Hunderte sich gegenseitig bekämpfende Guerillamilizen übergeht. Während eines Treffens zwischen dem türkischen Aussenminister Ahmet Davatoglu und Hillary Clinton warb Davatoglu dafür, Wege ausserhalb des UN-Sicherheitsrates zu finden, um Assad weiter unter Druck zu setzen.

http://zeit-fragen.ch/index.php?id=699

Eine reine Verbrecherin: Hillary Clinton und die faschistische NATO Kriegs Politik ist mehr wie peinlich.

 

Victoria Nuland als Beraterin der Lügnerin Hillary Clinton, immer auf Krieg programmiert

Hinter all diesen Kriegs Aufrufen seit dem Kosovo Krieg, stehen unverändert die Robert Kagan Gestalten des PNAC.

Seine Ehefrau Victoria Nuland , ist sogar Beraterin von Hillary Clinton, so das man diese oft dämlichen Lügen und Ausführungen von Hillary Clinton besser verstehen kann. Die Einfältigikeit dieser Leute wäre normal peinlich, aber ist hoch verbrecherisch und 100 mal schlimmer als was die Nazis inzenierten. Die Methoden sind immer gleich: Erst werden solche Resolutionen ausgetüfelt und unterschrieben, denn Krieg ist das Geschäft der US Politik. Jeder Präsident, braucht seine Kriege.

Ein neuer “Offener Brief”: Neocons fordern “Hilfe” für das syrische Volk

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Die Mord Maschine der NATO, in Afghanistan und Pakistan

Dezember 19, 2011 1 Kommentar

Wer sich mit der Materie beschäftigt, wird immer schnell erkennen, das es nur um die Profite, von ganz wenigen Politikern, CIA Kriminellen geht im Dienste der Wirtschaft und für eigene Profite. Vor allem bei Tony Blair, Frank Wisner und Gestalten wie US Senator Eliot Engel, nicht zuübersehen.

Auch hier wird deutlich, das die NATO mit System ein kriminelles System mit den Karsai Brüdern aufgebaut und finanziert hat, identisch wie im Kosovo, oder in Albanien.

2015-1321.htm         Arba Minch Ethiopia Drone Base                   April 14, 2015
2015-1320.htm         Incirlik Turkey Drone Base                       April 14, 2015
2015-1319.htm         Jalalabad Afganistan Drone Base                  April 14, 2015
2015-1318.htm         Kandahar Afganistan Drone Base                   April 14, 2015

14 April 2015

Kandahar Afghanistan Drone Base

http://foreignpolicy.com/2012/05/29/where-the-drones-are/

Where the Drones Are

Mapping the launch pads for Obama’s secret wars.

By Micah Zenko and Emma Welch

May 29, 2012

Kandahar Airfield is one of the largest bases in Afghanistan. Run by the U.S. military, it serves as a major base for both surveillance and strike drone operations in Afghanistan, as well as intermittently into Pakistan to pursue suspected militants. The U.S. Air Force also shares some of the surveillance footage with Islamabad. It is also home to the RQ-170 Sentinel — nicknamed the “Beast of Kandahar” — an advanced surveillance drone that reportedly was used to monitor the Abbottabad compound where al Qaeda leader Osama bin Laden was ultimately killed.

2015-1317.htm         Khost Afganistan Drone Base                      April 14, 2015

Freitag, 16. Dezember 2011<

Der geheime CIA-Krieg gegen Pakistan: Private Fotos des Leids und der Verwüstung

Pakistan: Seltene Fotos vom Ort des Geschehens im Drohnenkrieg

31. Oktober 2011

Gekürzte Fassung

Das Epizentrum des globalen Terrorismus und der streng geheime Drohnen-Krieg der CIA gegen extremistische Gruppen ist ein schwarzes Loch auf der Landkarte – eine für Ausländer und besonders solche aus dem Westen gesperrte Gegend Pakistans. Es ist eine so gefährliche Gegend, dass selbst pakistanische Soldaten sie meiden. Der CIA hat allein 2011 etwa 70 Drohnen-Attacken in den Stammesgebieten Pakistans durchgeführt. Aber die Amerikaner, genau wie der Rest der Welt, haben keine Ahnung, wie die Gegend aussieht oder wer dort wohnt.

Ein Bewohner von Nord-Waziristan möchte den Konflikt öffentlich machen. Noor Behram hat Jahre damit verbracht, die Folgen von Drohnen-Angriffen, oft unter persönlichem Risiko, zu fotografieren. In Zusammenarbeit mit dem Anwalt aus Islamabad Shahzad Akbar und dem Menschenrechtsaktivisten aus London Clive Stafford Smith, die helfen, seine Fotos in die Außenwelt zu bringen, hat Behram dem Danger Room Dutzende seiner Bilder geliefert, von denen keines jemals in den USA publiziert wurde.

Hier folgen die faszinierendsten Fotos, von denen manche bestürzend sind.

Unsere Quellen haben auch ein Ziel: den Drohnenkrieg zu diskreditieren. „Ich möchte den Steuerzahlern im Westen zeigen, was mit ihren Steuergeldern den Menschen in anderen Teilen der Welt angetan wird: das Töten von Zivilisten, unschuldigen Opfern, Kindern“, sagt Behram. Stafford Smith droht der US-Botschaft in Pakistan mit einem Prozess wegen ihrer Komplizenschaft beim Töten von Zivilisten durch Drohnen. Ein anonymer US-Beamter hat behauptet, dass Akbar, dessen Klienten die CIA verklagen wegen unrechtmäßigen Tötens durch Drohnen, im Auftrag von Pakistans Geheimdienst handle – was er verneint.

[Wir haben via Skype und mit Hilfe von Akbar lange Gespräche mit Behram geführt über die Umstände der einzelnen Bilder. Aber auch Behram, der unter großem persönlichen Risiko an die Orte des Geschehens fährt, ist gezwungen, den Berichten der Bewohner zu vertrauen. Aber wir sind sicher, dass dies seltene Fotos von einem Kriegsschauplatz sind, die Amerikaner nie zu Gesicht bekommen.]

Der CIA hat keine Absicht gezeigt, den geheimen Krieg öffentlich zu machen. Aber die Öffentlichkeit wird vielleicht auf andere Weise hergestellt werden. Akbar und Stafford Smith haben kürzlich begonnen, Kameras an Leute in Nord-Wasiristan zu verteilen, damit sie selbst den Drohnenkrieg dokumentieren können. Behram möchte ein Buch mit seinen hunderten Fotos veröffentlichen. Ein schwarzes Loch könnte bald in Flutlicht gehüllt werden.

Behram erzählt zu jedem Foto eine ausführliche Geschichte, von der ich nur Stichworte wiedergebe.

Bild 1: Datta Khel, am 13. Oktober 2010.
Behram traf nach der Beerdigung von sechs Opfern ein. Kinder halten Reste von drei Raketen in Händen, die von US-Soldaten als von Hellfire Raketen stammend identifiziert wurden, wie sie von Drohnen abgeschossen werden. Die Kinder wie die Erwachsenen waren wütend und sahen nicht gerne, dass er Fotos machte, weil sie dann erst recht als Terroristen eingestuft würden, wie sie meinten
Bild 2: Mirin Shah, am 28. November 2008.
Bei diesem Angriff wurden zwei Raketen abgeschossen, die das Haus des Gemüsehändlers Syeda Khan trafen
Bild 3: Behram braucht nirgends hinzufahren, er kann die Drohnen durch das Fenster seines Hauses ständig am Himmel sehen. Er hat oft Angst, zu dem Ort eines Angriffs zu fahren, weil er einen zweiten Angriff fürchtet, der häufig bei den Aufräum- und Rettungsarbeiten von denAmerikanern geführt wird
Bild 4: Dande Darpa Khel, am 21. August 2009
Bei einem massiven Angriff wurden drei Häuser total und drei teilweise zerstört; Frauen und Kinder wurden getötet und Behram bekam den Gestank von verbranntem Fleisch in die Nase. Dieser Mann zeigt ein Fragment einer Rakete. Die New York Times schrieb, es sei eine Hochburg vonJalaheddin Haqqani gewesen. Davon wussten die Bewohner nichts.
Bild 5: Dande Darpa Khel, am 21. August 2009
Als Behram ankam, konnte er noch den Gestank verbrannter Leichen riechen. Er fand die drei Kinder vor ihrem zerstörten Haus, in dem ihre Eltern, Bismullah Khan und seine Frau und ihr 7-jähriger Bruder Syed Wali Shah getötet worden waren, wovon sie noch nichts wussten. Sie wurden später von einem Onkel aufgenommen.
Bild 6: Dies ist Syed Wali Shah,
der schon tot war, als er gefunden wurde. Bei der Beerdigung riefen die Leute Verwünschungen gegen die USA aus.
Bild 7: Teile einer AGM-114 Hellfire Rakete,
die Behram unter großer Gefahr aus Wasiristan nach Islamabad herausschmuggelte. Sie werden in dem Prozess gegen die CIA benötigt.
Bild 8: Tehsil Datta Khel, am 15. Oktober 2009
Behram kam erst einen Tag nach der Attacke in dieses Dorf. Kaum jemand wollte mit ihm sprechen. Die Leute sind wütend auf die Amerikaner und die Medien, die nichts oder Lügen berichten. Selten würden sie direkt zu dem Ort des Geschehens fahren.
Bild 9: Tehsil Datta Khel, am 18. Dezember 2009
Behram kam 8 Stunden nach dem Angriff, bei dem 3 Personen starben, die bereits beerdigt waren. Auch hier waren die Bewohner feindlich, weil sie ihn für einen Pressemann hielten.
Bild 10: Datta Khel, am 28. Oktober 2010
Der Mann in Braun inmitten der Trümmer seines Hauses ist der Händler Zar Guli. Bei dem Angriff sind vier seiner Cousins ums Leben gekommen.
Bild 11: Datta Khel, am 18. Oktober 2010
Laut Pakistans Express Tribune waren dort zwei Verstecke von Militanten angegriffen worden. Behram fuhr direkt ins Krankenhaus, wohin dieses verletzte Kind gebracht worden war. Eine Stunde nach dieser Aufnahme war der Junge seinen Verletzungen erlegen.

Deutsche Fassung:
Einar Schlereth

Quelle

MEHR ZUM THEMA:

  • Ackerman, Spencer (2010): U.S. Supersizes Afghan Mega-Base as Withdrawal Date Looms.
  • Azam, Omer (2010): Pakistan inks TAPI gas pipeline accord in Ashgabat.
  • Bhadrakumar, M. K. (2010): NATO weaves South Asian web.
  • Deutscher Bundestag (2010): Abzug aus Afghanistan soll Ende 2011 beginnen.
  • Dorronsoro, Gills (2010): Afghanistan at the Breaking Point. Ed. by: Carnegie Endowment for International Peace.
  • NATO (2010): NATO-Afghanistan Declaration on an Enduring Partnership.
  • Rheinische Post (2010): Interview mit Isaf-Kommandeur Petraeus.
  • Rühle, Michael (2010): Globale NATO-Operationen, IN: Braml, Josef; Risse, Thomas; Sandschneider, Eberhard (Hg.) (2010): Einsatz für den Frieden. (DGAP Jahrbuch Internationale Politik; Bd. 28). München, 294-301.
  • Shachtman, Noah (2010): Army Plans $100 Million Special Ops HQ in Afghanistan.
  • Thies, Wallace J. (2009): Why NATO Endures. Washington D.C.
  • Washington Post (2010): In Obama´s Words. Nov. 20, 2010 – Lisbon, Portugal.
  • Welt Online (2010): Trotz Erfolgen droht Dauereinsatz am Hindukusch.
  • Buchvorstellung: Afghanistan-Pakistan: NATO am Wendepunkt

    Veröffentlicht am 6. Juli 2011 von infowars in AfghanistanBuchtipGeopolitikKrieg

    Sogenannte “Limited Hangouts”, weiche Enthüllungen wie man sie von den Massenmedien und großen Verlagen mit viel Lärm und Pomp vorgesetzt bekommt, dienen als Ablenkungen von substanziellen Vorgängen, sie bleiben immer deutlich unter einem bestimmten Schwellenwert an dem wirklich eine positive Veränderung eintreten kann, etwa durch neue ernsthafte Ermittlungen, die Verbreitung von Informationen unter den Menschen wie ein Lauffeuer, ein politisches Aufräumen usw.

    Wo Hardcore-Enthüllungen eine Kettenreaktion, eine Lawine auslösen können, korrumpieren Limited Hangouts die Bevölkerung und gewöhnen sie an Schmutz und Korruption. Durch den Medien-Spin glaubt der Normalbürger im immer häufiger auftretenden Extremfall, letzten Endes selbst von den unzähligen illegalen Aktionen seiner Regierung zu profitieren, etwa durch Schutz vor  gruseligen Terroristen oder durch die Sicherung von Rohstoffnachschub und Handelswegen. Häufig fühlt der Otto-Normal-Wähler sich irgendwann gelangweilt und frustriert von all den Skandälchen, weil sich sowieso nichts zum Besseren verändert.

    Christoph Hörstel schwimmt Gott sei Dank nicht im seichten Wasser, er reitet nicht auf einer populären Welle halbgarer NATO- und US-Kritikim Buchmarkt und belässt es nicht bei Zustandsbeschreibungen. Die Informationen in “Afghanistan-Pakistan: NATO am Wendepunkt” sind der Schlüssel zu einem dauerhaften Frieden und einem politischen Erdbeben für die Verantwortlichen der wahnwitzigen Besatzungen und des “Terrormanagements”, ein hochgradig orchestrierter Nexus aus Taliban, al-Kaida, Afghanistan, Pakistans und der NATO-Führung. Kaum jemand kennt die Brandherde besser, kaum jemand hat mehr Zeit in den Stammesregionen verbracht. In seinem Unterricht am Institut Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg sowie vor ausgewählten Führungskräften der deutschen ISAF-Truppe hatte der Autor das “Terrormanagement beschrieben:

    “Eine fein abgestimmte und vielfach gewaltsame Methode, die Pakistans Geheimdienste dafür einspannte, die islamische Bewegung zu infiltrieren und zu unterminieren – und dafür zu sorgen, dass damit ein guter Vorwand entsteht, die fortgesetzte Truppenpräsenz zu motivieren – keiner der zuhörenden Generäle hat je wiedersprochen.”

    Britische Zünder-Bauteile für Bomben gegen westliche Truppen, eine Luftwaffendoktrin die die Zivilbevölkerung eher attackiert als das Militär, lizensierte Drogenwarlords, systematische Vermeidung von effektiven friedensstiftenden Maßnahmen und überall deutsche Staatsfunktionäre die genau Bescheid wissen. Hörstel ist so gnadenlos dass die FAZ seinen Friedensplan als einen “Propagandacoup der Taliban” bezeichnete…

    136 Seiten
    7.50 €

    Link: Das Buch im IK-Shop

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Pakistan blockt die ISAF – NATO

November 29, 2011 1 Kommentar

25 Pakistanische Soldaten, wurden durch einen Terror Angriff der USA getödet

some problems for israel

Waffen gegen Drogen: 12 CIA Agenten wurden im Iran festgenommen, welche aus Albanien Waffen besorgten
Hintergründe: zur Festname der Attentäter, welche sich auch durch ihren Sprengstoff verrieten.

Liquidierung von Atomexperten

Die alte Methode das Albanien Waffen liefert und mit Drogen bezahlt wird und das unter NATO Schirm, ist mehr wie ein Skandal und noch peinlicher, als der Verkauf von secret NATO Informationen an Dritt Staaten, durch die Albaner Mafia, die sich Regierung nennt. Und Europa schaut gezielt weg, was einige CIA Banditen, wie um den Welt Ganoven Frank Wisner so treiben, unverändert mit der Iran Contra Methode um verdeckte CIA Operationen zufinanzieren. Nun gibt es genügend Informationen hierüber, wobei eine gute Albaner Quelle, die Fakten zusammenführt.Weit über 10 Jahren bekannt, das Albanien und der Kosovo, als Drogen Verteil Stelle, zur Finanzierung der CIA Operationen und Destabilisierung ganzer Regionen und Staaten, die Schlüsselrolle spielt, weil Deutschland und Europa nur Tatenlos diesem kriminellen Treiben, der Albaner Mafia mit ihren CIA Hintermännern zuschaut. Red und Blue Abteilung gibt es im CIA, wobei Eine mit allen Mitteln Staaten ruiniert und durch Terror Anschläge destabilisiert.

Beide Super Welt Verbrecher, waren entscheidende Kosovo Befürworter, mit dem mehr wie dubiosen Daniel Fried, der die Kosovo Unabhängigkeit zelebrierte und Slowenien und Co. regelrecht erpresste.

CIA, PKK, Frank Wisner, John Negroponte: World enemys Nr. 1

Vor kurzem gab es einen tödlichen Anschlag, auf einen führenden Iranischen Wissenschaftler

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25 Pakistanische Soldaten, wurden durch einen Terror Angriff der USA getödet


Die USA wissen ja am besten, das man ohne Nachschub am Ende ist in Afghanistan und ebenso gibt es Probleme beim Abzug aus Afghanistan.

Aber irgendwo sind die US Militärs genauso dumm und unlogisch, wie die US Politiker, kriminell sind.

Hier die Folge

Reaktion auf Luftangriff mit vielen Toten — Pakistan stoppt Nachschub für Nato

Mindestens 25 pakistanische Grenzsoldaten sind von Nato-Kampfhubschraubern bei einem Angriff getötet worden. Islamabad reagierte umgehend und schloss eine wichtige Nachschubroute der Nato in der Region. Das Militärbündnis kündigte eine Untersuchung des Zwischenfalls an.

Nato greift versehentlich Pakistan an – Empörung über USA

Gespeichert von uwe am/um Sa, 11/26/2011 – 18:09
Abgestürzter Nato-Hubschrauber nach Angriff auf Pakistan.

 (Kunduz)    Die Nato hat am heutigen Samstag Pakistan mit Hubschraubern angegriffen und mindest 25 arglose pakistanische Soldaten getötet. Ein Grund für den Angriff wurde nicht genannt.

Die Nato-Angreifer kamen von afghanischem Gebiet, drangen in den pakistanischen Luftraum ein und feuerten willkürlich auf den Wachposten Salala in der Region Mohmand. Unter den Toten habe sich auch mindestens ein Offizier befunden, teilte ein Armeesprecher in Peschawar mit.
Mehr als ein Dutzend sei verletzt worden. Die pakistanische Armee sprach von einem „grund- und wahllosen Angriff“.
………

Pakistan stellt Lieferungen für Nato ein

Pakistanische Behörden gaben ihre Entscheidung zur Einstellung der Lieferungen für Nato-Truppen in Afghanistan bekannt, teilen lokale Massenmedien mit.

16:53 [focus.de]
Bei einem Angriff von Nato-Hubschraubern auf einen pakistanischen Militärposten sind mindestens 26 pakistanische Soldaten getötet worden. Pakistan sperrte daraufhin die Grenze für Nato-Transporte nach Afghanistan….

Helikopter Abschuss in Afghanistan: 20 tode Bin Laden Mörder der Navy Seals

Pakistan: 168 Kinder durch Drohnenangriffe getötet

13. August 2011 | Kommentare deaktiviert

In einer umfangreichen Analyse fand das Bureau of Investigative Journalism heraus, dass seit Beginn der US-Drohnenangriffe auf Pakistan im Jahr 2004 insgesamt 2’292 Menschen ihr Leben verloren haben. Die Bombardements, die unter dem ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush begannen und während der Präsidentschaft von Barack Obama stark intensiviert wurden, sind bei der pakistanischen Bevölkerung verhasst, da zahlreiche Familien dadurch in Angst und Schrecken leben. Wie Augenzeugen berichten, löse jeder helle Punkt am Himmel bei den Menschen Panik aus, da es sich dabei um eine Drohne handeln könnte. Während eines einziges Angriffs auf eine Schule im Jahr 2006 verloren 69 Kinder ihr Leben. Aus der Studie geht auch hervor, dass seit Beginn der Angriffe im Jahr 2004 bislang 168 Kinder ums Leben gekommen sind, wie The Telegraph berichtet.

Der Leiter der Studie, Chris Woods, sagte, dass die Drohnenangriffe ein “Feldzug durch einen Geheimdienst” seien. Weder der amerikanischen noch die pakistanischen Seite sei klar, wer für die Genehmigungen der Angriffe zuständig ist, so Woods weiter. ”Das bedeutet, dass wenn etwas schief geht und ein Zivilist durch einen Drohnenangriff getötet wird, dann gibt es keinen Ansprechpartner für dessen Angehörige, weil niemand zuständig ist.” Bisher wurden 775 Zivilisten bei den Angriffen getötet. Für die Studie lagen mehr als 2’000 Dokumente vor, in denen Fakten, Zeugenaussagen und Nachrichten gesammelt wurden, wie The Telegraph weiter berichtet. Daraus gehe hervor, dass sich die Drohnen zu einer Kriegswaffe entwickelt hätten. Ein bemerkenswerter Erfolg sei im Jahr 2009 die Tötung von Baitullah Mehsud gewesen, dem Chef der pakistanischen Taliban.

Heute findet in Pakistan im Durchschnitt alle vier Tage ein Drohnenangriff statt, die zumeist in Nord-Waziristan an der Grenze zu Afghanistan ausgeführt werden. Pakistan ist nicht bereit, sich dem Druck der USA zu widersetzen und eine militärische Offensive gegen die US-Stützpunkte im Land durchzuführen. Menschenrechtsaktivisten betonen immer wieder, dass die Drohnen außergerichtliche Tötungen durchführen würden und dies internationales Recht verletze. Sam Zarifi, Asien-Pazifik-Direktor von Amnesty International, sagte: “Die Obama-Administration muss die rechtliche Grundlage für die Drohnenangriffe in Pakistan erklären.” Die pakistanische Regierung müsse allerdings ebenfalls dafür sorgen, dass internationales Recht im eigenen Hoheitsgebiet gewahrt wird.

Das Weiße Haus hat das Drohnenprogramm in Pakistan bislang nicht bestätigt. Die US-Botschaft in Islamabad lehnte einen Kommentar ab.

http://www.gegenfrage.com/pakistan-168-kinder-durch-drohnenangriffe-getotet/

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BBC: die CIA Suche, über Impf Programme nach Bin Laden – Bin Laden death: ‚CIA doctor‘ accused of treason

Oktober 9, 2011 1 Kommentar

Alles wilde Storys, aber durchaus möglich.Eher eine CIA Story, um den Verbleib, hoher Geldsummen zu erklären.
Dr Afridi, wurde festgenommen, weil er ein Impf Programm leitete , und DNA Untersuchungen machte, um eventuelle Verwandte von Bin Laden zu finden im Ort: Abbottabad – Pakistan, wo dann später die Navy Seal Show ablief und ein alter Mann ermordet wurde.
Wenn, dann arbeitete das Labor für den CIA und nicht der Doktor, was übersehen wird. Für den CIA oder Mi6, arbeiten entweder nützliche Idioten, primtiv Kriminelle, aber in der Regel keine intelligenten Menschen. Wozu auch! siehe die Partner der Amerikaner in Afghanistan, Kosovo, Albanien, Afrika usw..
6 October 2011 Last updated at 17:12 GMT
Bin Laden death: ‚CIA doctor‘ accused of treason
Osama Bin Laden Bin Laden was top of the US ‚most wanted‘ list

A Pakistani commission investigating the US raid that killed Osama Bin Laden says a doctor accused of helping the CIA should be tried for high treason.

Dr Shakil Afridi is accused of running a CIA-sponsored fake vaccine programme in Abbottabad, where Bin Laden was killed, to try to get DNA samples.

He was arrested shortly after the 2 May US raid that killed the al-Qaeda chief.

The commission has been interviewing intelligence officials and on Wednesday spoke to Bin Laden family members.

Pakistan, which was deeply embarrassed by the raid, has described the covert US special forces operation as a violation of its sovereignty.

A government commission, headed by a former Supreme Court judge, has been charged with discovering how the US military was able to carry out the raid deep within Pakistan without being detected.

It is also investigating how Bin Laden was able to hide in Abbottabad, a garrison town, for several years.

DNA soughtAfter questioning Dr Afridi, the commission said that in view of the record and evidence it was „of the view that prima facie, a case of conspiracy against the State of Pakistan and high treason“ should be launched against him.

Washington has been arguing that Dr Afridi should be freed and allowed to live in the US.

In the weeks after the Bin Laden raid, reports emerged that Dr Afridi, a senior Pakistani doctor, had been recruited by the CIA to organise the phoney vaccine drive.

After having tracked down a Bin Laden courier to a high-walled compound in Abbottabad, the CIA wanted to confirm Bin Laden’s presence by obtaining a DNA sample from the residents.

It is not clear if any DNA from Bin Laden or any family members was ever obtained.

After the raid, Pakistani authorities took three of Bin Laden’s widows and two of his daughters into custody.

The commission said on Thursday that statements had been taken from them and they were no longer required for its investigation.

http://www.bbc.co.uk/news/world-south-asia-15206639

Hillary Clinton bestätigt: wir finanzierten Bin Laden und bildeten die „Islam Terroristen“ aus

Al-Qudia gibt es nicht!

Die Anschläge von Mumbai – und der US Agent David Headley

USA und das Schmieren Theater der Ermordung des US Bürgers: Anwar al-Awlaki

Wenn Pyschopaten wie Leon Panetta, nur noch Unfug von sich geben über Al-Queda

Das pakistanisch-amerikanische Verhältnis nach dem Tod Osama bin Ladens

Bin Laden – Ayman al-Zawahiri: Pakistan knew about bin Laden attack

Die Murks US Politik rund um Bin Laden und ihren Partnern: den „Terroristen“

Bassajew – Russlands Osama Bin Laden und der Tod in Afghanistan

Deutscher Professor, über die Geheimdienst Spezialisten welche den 11.9.2001 organisierten

Bush, Wikileaks und die guten Taliban und Saudi Freunde, mit den Bush Bin Laden Geschäfte

BBC Doku: Die CIA Erfindung mit Al-Quida und Islamischen Terroristen

Hashim Thaci Partner von Bin Laden

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Der Nachschub der Amerikaner wird immer schwieriger in Pakistan


Some US weapons are ending up in the wrong hands.
Pakistan us weapons smuggling 2011 6 21
Aamir Latif – Wednesday, June 22, 2011 – 06:20
PESHAWAR — U.S.-made weapons, which are either snatched by the Taliban or sold by defected Afghan soldiers, have been available on the black market both in Pakistan and Afghanistan. full story
PAKISTAN
Imperial Eye on Pakistan

– by Andrew Gavin Marshall – 2011-05-28
According to the Pentagon, Pakistan could face a “rapid and sudden” collapse.
U.S. And NATO Escalate World’s Deadliest War On Both Sides Of Afghan-Pakistani Border

– by Rick Rozoff – 2011-03-01
Drone missile attacks conducted by the CIA killed in the neighborhood of 1,000 people in Pakistan last year
Pakistan and the „Global War on Terrorism“

– by Michel Chossudovsky – 2008-01-08
The tenets of „Islamic fundamentalism“ sponsored by US intelligence were adopted by the military dictatorship of General Zia.
Bhutto’s Assassination: Who Gains?

– by F. William Engdahl – 2008-01-04
Bhutto was murdered at the moment her PPP party appeared about to win a resounding election victory
Und news from Nord Korea
Satellite images show fresh construction at the Yongbyon nuke site.
Korea weapons chemical nuclear
David Case – Wednesday, June 22, 2011 – 06:32
North Korean leader Kim Jong-Il has fresh questions to answer about his nuclear program, according to the Institute for Science and International Security full story

Das pakistanisch-amerikanische Verhältnis nach dem Tod Osama bin Ladens


von Christian Wagner

Die Tötung Osama bin Ladens durch amerikanische Spezialkräfte am 2. Mai 2011 hat das schon lange angespannte Verhältnis zwischen Pakistan und den USA einer weiteren Belastungsprobe ausgesetzt. Dabei hätte zumindest theoretisch die Chance bestanden, die Beziehungen grundlegend zu verbessern, wenn die Aktion gegen bin Laden als gemeinsamer Erfolg der Sicherheitsdienste beider Staaten dargestellt worden wäre. Pakistan hätte daraus immense politische, militärische und wirtschaftliche Vorteile ziehen können. Dass diese Chance verpasst wurde, zeigt im Umkehrschluss, wie schlecht es um die bilateralen Beziehungen tatsächlich bestellt ist. Zugleich taucht damit die Frage auf, wie Pakistan sich künftig außenpolitisch ausrichten will und welche Haltung es zur Stabilisierung in Afghanistan an den Tag legen wird.

Zur vollständigen Studie SWP-Aktuell 2011/A 28, Juni 2011, 4 Seiten

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Bin Laden – Ayman al-Zawahiri: Pakistan knew about bin Laden attack


Fearing a public backlash for supporting US, Pakistan has downplayed its role.
Pakistan osama bin laden
Aamir Latif – Thursday, May 5, 2011 – 14:08
ISLAMABAD — Pakistani officials said the country had full knowledge of the U.S. raid on bin Laden’s hideout and played a larger role in the lead-up to the operation than previously acknowledged. full story

The next most wanted man in the world?

After Osama bin Laden’s death, the world has turned its attention to a 59-year-old Egyptian named Ayman al-Zawahiri.
Jon JensenMay 5, 2011 15:39

Ayman zawahiri egypt 2011 5 5

An screen grab taken from a video broadcast on Al Jazeera on December 20, 2006 shows Al Qaeda leader Ayman al-Zawahiri.

Now that Osama Bin Laden has officially been labeled as “deceased” on the FBI’s top-10 list of most wanted terrorists, attention is shifting to the former Al Qaeda leader’s most likely successor: a 59-year-old Egyptian surgeon named Ayman al-Zawahiri.

Sheikh al-Zawahiri, a.k.a. “The Doctor,” was a longtime spiritual mentor to Bin Laden. The two first met and bonded in the 1980’s as mujahideen, or Muslim holy warriors, fighting to repel the Soviet invasion in the mountains of Afghanistan.

The charismatic Bin Laden always had the financial resources needed to recruit a worldwide network of terrorists.

But Bin Laden’s more experienced right-hand man, Zawahiri, ultimately merged military strategy with Al Qaeda’s radical ideology to mastermind some of the group’s most deadly terror attacks around the world, including the 1998 U.S. Embassy attacks in Africa.

Check out Charles Sennott’s chilling profile of Zawahiri, an “arrogant and egotistical” terrorist leader bent on acquiring weapons of mass destruction to launch a “dirty bomb” attack on the United States.

In the decade since the attacks of Sept. 11, Zawahiri has released several jihadi videos calling on Muslims to continue in the “holy war” against the United States and its allies.

Most of the videos — including this 2002 clip where Zawahiri claims credit for 9/11 while seated beside Bin Laden — are recorded from undisclosed locations along the Afghanistan/Pakistan border.

But one of Zawahiri’s first video appearances — recorded in 1982 just outside the confines of a cramped jail cell in an Egyptian courtroom — may offer some insight into the man who will likely be crowned as the new leader of the world’s largest terror network.

Zawahiri, then a young leader in the nascent Egyptian Islamic Jihad group, was one of hundreds of Islamists rounded up and summarily tortured following the assassination of Egyptian President Anwar Sadat in 1981.

Islamic Jihad was composed of small network of cells opposed to secular rule in Egypt. They were inspired by several radical Islamic writers in the early 1960s, and driven further towards religious conservatism following Egypt’s humiliating defeat to Israel in the 1967 war.

Sweeping crackdowns on Islamists by Sadat’s predecessor, Gamal Abdel Nasser, only emboldened the groups to push harder for religious reform.

The mass arrests following Sadat’s death, which included Zawahiri, were only the first of what would eventually become a pattern of crackdowns on Islamists by former President Hosni Mubarak, who was recently toppled following a mass public uprising and revolution.

In the 1982 video, hundreds of prisoners placed on trial for the death of Sadat are paraded before a group of local and foreign journalists from behind bars.

One prisoner announces Zawahiri as the spokesman of their group, who then defiantly screams in the direction of the cameras in his broken English.

“Now we want to speak to the whole world. Who are we? Why do they bring us here?” he shouts to the press corps. “We are Muslims who believe in their religion, both in ideology and practice, and we tried our best to establish an Islamic State and an Islamic society.”

Behind Zawahiri, the other prisoners chant religious slogans in unison.

Zawahiri shouts about the inhumane torture they have faced inside Mubarak’s prisons.

Zawahiri said prisoners were beaten, shocked with electricity, and subjected to dogs — and that several were killed.

“Where is freedom? Where is human rights? Where is justice?” screams Zawahiri. “We will never forget. We will never forget.”

After 3 years of torture in Egypt’s notorious Tora Prison, an imposing fortress-like penitentiary located on the banks of the Nile River just south of Cairo, Zawahiri’s ideology of hatred became more pronounced.

Many analysts have argued that the birth of Al Qaeda can be traced by to the humiliation of torture within Egypt’s prisons.

  • update: 9/2016
  • Did al Qaeda exchange former Pakistani army chief’s son for Zawahiri’s daughters?

    Al Qaeda claims that two of Ayman al Zawahiri’s daughters and a third woman were released weeks ago in exchange for the son of General Ashfaq Pervez Kayani, Pakistan’s former spymaster who also served as the Chief of Army Staff until 2013.

    The 20th edition of Al Masra magazine, which was posted online in late August, featured the claim on its front page. Al Masra is produced by a media shop affiliated with Al Qaeda in the Arabian Peninsula (AQAP), but it reports on news from all parts of al Qaeda’s global network.

    The Long War Journal cannot independently confirm the hostage exchange. There does not appear to be any reporting in the Pakistani press indicating that Kayani’s son had been kidnapped, let alone involved in a high-profile hostage swap.

    Al Qaeda sources announced in early August that Zawahiri’s daughters had been released. Independent accounts indicate that the global jihadist organization had been trying to secure their release in exchange for the kidnapped sons of Pakistan’s elite.

    Screen Shot 2016-09-01 at 11.09.46 AM

    The editors of Al Masra included a box (seen on the right) highlighting the story on the front page and saying that “detaining” the “son of the Pakistani Army Commander” led to the release. The newsletter’s authors claimed a series of tweets posted online in mid-August provided the insider details of the story. A pdf of the tweets, with accompanying images, can be viewed here. WARNING: The tweets include graphic images of an alleged Pakistani spy beheaded by al Qaeda for supposedly leading authorities to Zawahiri’s daughters.

    The author of the tweets (who wrote on an account that has since been suspended, @muhager_0) blasted the “apostate” Pakistani Army for selling out high-profile al Qaeda operatives to the Americans in the past, such as Abu Firaj al Libi, Khalid Sheikh Mohammed and Abu Zubaydah.

    In another tweet, the jihadist accused the Pakistani Army of detaining Zawahiri’s daughters, as well as the daughter of Sheikh Murjan Salem al Jawhari, as part of its “infidel” war on the mujahideen. The Twitter user, who is likely an al Qaeda media operative, further claimed that al Qaeda was left with two ways to deal with the situation. First, al Qaeda needed to take “revenge” on the supposed spy. Second, Allah “enabled the mujahideen” to detain the son of the Pakistani Army commander in order to exchange him “for the sisters.” He included a picture of Kayani to emphasize that this is the Pakistani leader he meant. Al Qaeda’s account referred to Kayani as if he is active, even though he has been retired for nearly three years.

    The “prideful” Pakistani Army initially “refused” the proposed exchange, according to al Qaeda’s account, but eventually agreed to it after lengthy negotiations. Zawahiri’s daughters and the other woman, along with their children, were reportedly returned to Egypt.

    It isn’t clear if the purported exchange took place in late July or early August.

    As Sahab, the propaganda arm for al Qaeda’s senior leadership, released an unusual, thinly-veiled threat against the Pakistani Army in mid-July. The statement, dated June 2016, was attributed to “Al Qaeda Central” and dealt with the “treacherous” Pakistani Army’s detention of the three women and their children. Umaymah al Zawahiri and Fatimah al Zawahiri were identified, respectively, as the wives of Abu Dujana al Basha and Abu Basir al Urduni, both of whom are fallen al Qaeda commanders.

    Al Jawhari’s daughter, Sumaiya Murjan Salem, was listed as the widow of Adnan al Shukrijumah, who was the chief of al Qaeda’s North American operations until he was killed during a Pakistani operation in Dec. 2014. Shukrijumah had been wanted by Amerian authorities for his role in a string of plots dating back to 2002 and 2003, when he was identified as a key operative in al Qaeda’s post-9/11 plans. He was also tied to a 2009 plot against New York City’s subways. [See LWJ report, Al Qaeda sleeper agent tied to 2009 NYC subway plot.]

    In its threatening message, Al Qaeda accused the Pakistanis of holding the three women and their children on the “orders of American intelligence” since 2014. The jihadists claimed at the time that the negotiations to free them had “failed.” Al Qaeda said it would hold the Pakistani government and its “American masters” responsible “for their criminal behavior.”

    Just over two weeks later, on Aug. 5, al Qaeda’s social media channels lit up with news that Zawahiri’s two daughters and Shukrijumah’s widow had been released.

    Did al Qaeda force the Pakistani government’s hand by kidnapping Kayani’s son? Again, The Long War Journal cannot substantiate the claim with independent evidence. But the tactic is entirely consistent with al Qaeda’s past schemes.

    In May, US Special Operations Forces and Afghan Commandos rescued Ali Haider Gilani, the son of Pakistan’s former prime minister, in a joint raid. Afghan officials said they didn’t even know the younger Gilani was being held at the location that was raided. Several al Qaeda operatives were targeted and it was apparently fortuitous that Gilani was found with them. [See LWJ report: US, Afghan forces rescue son of former Pakistani prime minister from ‘al Qaeda cell’.]

    Ali Haider Gilani was kidnapped in 2013. His father, Yusuf Raza Gilani, was Pakistan’s Prime Minister from 2008 to 2012. According to the Associated Press and other outlets, Yusuf Gilani claimed that the hostage-takers wanted “several al Qaeda prisoners” in exchange for his son.

    After his release, Ali Gilani was more specific. “They wanted the government to release some women from [the] family of al Zawahiri and also demanded hefty ransom,” press reports quoted Gilani as saying.

    That is, al Qaeda wanted to exchange Ali Gilani for Zawahiri’s daughters. This the same swap al Qaeda now claims it arranged for Kayani’s son. Additional kidnappings in Pakistan over the past few years may be related to the same aim.

    The details of how al Qaeda secured the release of the three women are important for our understanding of the group’s operations inside Pakistan and Afghanistan. If the jihadist organization is merely boasting, then that is noteworthy. But if al Qaeda did manage to kidnap Kayani’s son and force the Pakistani government’s hand, then this indicates Zawahiri’s men have a disturbingly long reach inside of Pakistan. Although retired, Kayani is one of the most powerful figures in the Pakistani military and intelligence establishment, which has long sponsored jihadis, including the al Qaeda-allied Taliban.

    Al Qaeda used its safe havens in Afghanistan to hold Ali Gilani. This further demonstrates the importance of al Qaeda’s Afghan redoubt as it operates in South Asia. Al Qaeda likely chose to hold Gilani in Afghanistan, as opposed to Pakistan, because it would be easier to hide him from Pakistani authorities. However, al Qaeda’s arm in Pakistan has been growing as well. For example, the Washington Post reported in early June that Pakistani counterterrorism officials “have a list of several hundred active al Qaeda members” in Karachi alone and assume “there are at least a few thousand on [Karachi’s] streets.”

    Al Qaeda in the Indian Subcontinent (AQIS), which was formally announced by Zawahiri in September 2014, is growing in both Afghanistan and Pakistan. Verifying or disproving the claims surrounding Zawahiri’s daughters may shed additional light on this al Qaeda arm’s capabilities.

    Thomas Joscelyn is a Senior Fellow at the Foundation for Defense of Democracies and the Senior Editor for The Long War Journal.

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Die USA steuern den „globalen Terror“ aus Pakistan und dem Mittleren Osten


Von Ronald Reagan und dem Sowjetisch-Afghanischen Krieg zu George W. Bush und dem 11. September 2001

Von MICHEL CHOSSUDOVSKY, 7. Oktober 2010 –

Reagan Mudschaheddin„Die Vereinigten Staaten gaben Millionen Dollar aus, um afghanische Schulkinder mit Lehrbüchern zu versorgen, die mit gewaltverherrlichenden Bildern und militanten islamistischen Sprüchen gespickt waren. … Die Fibeln, die den Dschihad priesen und mit Zeichnungen von Gewehren, Geschossen, Soldaten und Sprengkörpern illustriert waren, haben seitdem den Lehrplan des afghanischen Schulsystems bestimmt. Sogar die Taliban verwendeten die in den USA gedruckten Bücher.“ (1)

„Die CIA bezahlte Anzeigen, die in Zeitungen und Rundbriefen auf der ganzen Welt veröffentlicht wurden und dazu aufforderten und motivierten, sich dem islamischen Dschihad anzuschließen.“ (2)

„Bin Laden rekrutierte 4.000 Freiwillige aus seinem eigenen Land (Saudi-Arabien, Anm. Red) und entwickelte enge Beziehungen zu den radikalsten Mudschaheddin-Führern. Er arbeite auch eng mit der CIA zusammen … Trotzdem behaupten CIA-Offizielle seit dem 11. September [2001], dass sie keine direkte Verbindung zu bin Laden hatten.“ (3)

Die wesentlichen Aussagen

  • Osama bin Laden, das von den USA aufgebaute Schreckgespenst, wurde zu Beginn des US-gesponserten Dschihad von der CIA rekrutiert. Er war damals 22 Jahre alt und wurde in einem von der CIA finanzierten Trainingscamp zum Guerillakämpfer ausgebildet.
  • Die Architekten der während der Reagan-Administration gestarteten verdeckten Operation zur Unterstützung des „islamistischen Fundamentalismus“ spielten nach den Anschlägen am 11.9.2001 auch eine Schlüsselrolle beim Anzetteln des „Globalen Krieges gegen den Terrorismus“.
  • Präsident Ronald Reagan traf 1985 im Weißen Haus mit den Anführern des islamischen Dschihad zusammen.
  • Unter der Reagan-Adminstration begann die US-Außenpolitik die „islamistischen Freiheitskämpfer“ vorbehaltlos und uneingeschränkt zu unterstützen. Heute werden die „Freiheitskämpfer“ als „islamistische Terroristen“ etikettiert.
  • In der Sprache der Paschtunen wird das Wort „Taliban“ als Bezeichnung für Studenten oder Absolventen der Madrasas – der Koranschulen – verwendet, die mit Unterstützung der CIA von wahhabitischen Missionaren aus Saudi-Arabien errichtet wurden.
  • In den Jahren vor dem Sowjetisch-Afghanischen Krieg war die schulische Erziehung größtenteils weltlich geprägt. Die verdeckte US-Operation zerstörte diese weltlich ausgerichtete Ausbildung. Die Anzahl der von der CIA finanzierten Koranschulen oder Madrasas wuchs von 2.500 im Jahr 1980 auf mehr als 39.000.
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Der Sowjetisch-Afghanische Krieg war Teil einer verdeckten Operation der CIA, die bereits unter der Regierung Carter vorbereitet wurde und die Finanzierung und aktive Unterstützung islamistischer Kampfgruppen zum Ziel hatte, die später als Al Qaeda bekannt wurden. Von Anfang an, also seit dem Ende der 1970er Jahre, spielte das Militärregime in Pakistan eine Schlüsselrolle in den von den USA finanzierten Militär- und Geheimdienstaktionen in Afghanistan. Nach dem Kalten Krieg wurde die zentrale Rolle Pakistans bei den Operationen der US-Geheimdienste auf den ganzen Mittleren Osten und Zentralasien ausgeweitet.

Seit Beginn des Sowjetisch-Afghanischen Krieges im Jahr 1979 wurden die islamistischen Brigaden von dem pakistanischen Militärregime aktiv unterstützt. Unter Anleitung der CIA wurde der Militärgeheimdienst Pakistans, der Inter-Services Intelligence / ISI zu einer mächtigen Organisation, einer Art Schattenregierung, die über viel Macht verfügte und einen enormen Einfluss ausübte.

Amerikas verdeckter Krieg in Afghanistan, in dem Pakistan als Operationsbasis diente, wurde schon unter der Regierung Carter – also noch vor der sowjetischen „Invasion“ – vorbereitet.

Nach der offiziellen Geschichtsschreibung setzte die Hilfe der CIA für die Mudschaheddin (die „afghanischen Freiheitskämpfer“, Anm. Red) erst in den 1980er Jahren ein, also erst nachdem die sowjetische Armee am 24. Dezember 1979 in Afghanistan einmarschiert war. Die Realität, die bisher sorgfältig kaschiert wurde, sah aber ganz anders aus. Tatsächlich hat Präsident Carter schon am 3. Juli 1979 die erste Direktive zur geheimen Unterstützung der Gegner des pro-sowjetischen Regimes in Kabul unterzeichnet. Noch am gleichen Tag habe ich dem Präsidenten eine Nachricht zukommen lassen, dass diese Hilfe nach meiner Überzeugung ein militärisches Eingreifen der Sowjets provozieren werde.“ [Das sagte Zbigniew Brzezinski, der damalige Nationale Sicherheitsberater Carters, in einem Interview mit Le Nouvel Observateur. (4)

In seinen veröffentlichten Memoiren teilt Verteidigungsministers Robert Gates, der auf dem Höhepunkt des Sowjetisch-Afghanischen Krieges stellvertretender CIA-Chef war, mit, der US-Geheimdienst habe den islamistischen Brigaden bereits vor der sowjetischen Invasion Hilfe zukommen lassen.

Mit Unterstützung der CIA und durch die Weiterleitung der massiven US-Militärhilfe (an die Mudschaheddin, Anm. Red.) hat sich der pakistanische ISI zu einer „Schattenregierung entwickelt, die in allen Bereichen einen enormen Einfluss über die Köpfe der nominell Regierenden hinweg ausübte“.(5) Das Personal des ISI bestand aus Offizieren des Militärs und des Geheimdienstes, Bürokraten, Geheimagenten und Denunzianten und wurde auf insgesamt 150.000 Personen geschätzt.(6)

Gleichzeitig stärkten die CIA-Operationen auch das pakistanische Militärregime unter Führung des Generals Zia Ul-Haq.

Nachdem das Militärregime des Generals Zia Ul-Haq die Regierung Bhutto abgelöst hatte, wurden die Beziehungen zwischen der CIA und dem ISI immer besser. … Während des größten Teils des Sowjetisch-Afghanischen Krieges verhielt sich Pakistan den Sowjets gegenüber wesentlich aggressiver als die USA selbst. 1980, kurz nachdem das sowjetische Militär in Afghanistan eingefallen war, gab Zia [Ul-Haq] seinem ISI-Chef den Auftrag, auch die sowjetischen Teilrepubliken in Zentralasien zu destabilisieren. Die CIA stimmte diesem Plan erst im Oktober 1984 zu.“ (7)

Der ISI, der praktisch als verlängerter Arm der CIA agierte, spielte eine Hauptrolle bei der Weiterleitung der Unterstützung zu den paramilitärischen islamistischen Gruppen in Afghanistan und natürlich auch in den islamischen Republiken der ehemaligen Sowjetunion.

Im Auftrag der CIA handelnd, war der ISI auch an der Rekrutierung und Ausbildung der Mudschaheddin beteiligt. In den zehn Jahren von 1982 bis 1992 wurden etwa 35.000 Muslime aus 43 islamischen Ländern rekrutiert, um im afghanischen Dschihad zu kämpfen. Die Madrasas in Pakistan, größtenteils mit Spenden aus Saudi-Arabien finanziert, wurden auch von den USA unterstützt, „weil sie islamische Werte vermittelten“. „Die Camps wurden praktisch zu Universitäten des künftigen islamistischen Radikalismus.“ (8) Die unter Anleitung der CIA von der ISI durchgeführte Ausbildung der Guerillakämpfer schloss auch die Vorbereitung auf gezielte Morde und Anschläge mit Autobomben ein.

„Die Waffenlieferungen erfolgten durch die pakistanische Armee und den ISI in die Rebellen-Camps, die in der Grenzprovinz im Nordwesten Pakistans in der Nähe der afghanischen Grenze lagen. Der Gouverneur dieser Grenzprovinz war Generalleutnant Fazle Haq, der [nach Angaben Alfred McCoys in seinem Buch The Politics of Heroin in Southeast Asia. CIA Complicity in the Global Drug Trade] „die Errichtung Hunderter Heroin-Labors in seiner Provinz erlaubte“. Ab 1982 fuhren die Lastwagen der pakistanischen Armee, welche die von der CIA beschafften Waffen aus Karatschi (in die Camps, Anm. Red.) brachten, meist mit Heroin aus Haqs Provinz beladen wieder zurück. ISI-Dokumente schützen sie davor, von der Polizei durchsucht zu werden.“ (9)

Osama bin Laden

Osama bin Laden, das von den USA aufgebaute Schreckgespenst, wurde zu Beginn des US-gesponserten Dschihad von der CIA rekrutiert. Er war damals 22 Jahre alt und wurde in einem von der CIA finanzierten Trainingscamp zum Guerillakämpfer ausgebildet.

Während der Reagan-Administration wurde Osama, der einer wohlhabenden saudischen Familie, den Bin Ladens, entstammte, damit beauftragt, Geld für die islamistischen Brigaden zu sammeln. Zu diesem Zweck wurden zahlreiche Spenden eingetrieben und Stiftungen gegründet. Diese Aktion wurde vom saudischen Geheimdienst, der unter Führung des Prinzen Turki al-Faisal stand, unterstützt und in engem Kontakt mit der CIA koordiniert. Die Gelder verschiedener Spender wurden verwendet, um die Rekrutierung von Freiwilligen zu finanzieren, die bereit waren, sich den Mudschaheddin anzuschließen. Al Qaeda, was auf Arabisch „Basis“ heißt, war eine Datensammlung über die Freiwilligen, die sich zur Teilnahme am Dschihad in Afghanistan verpflichtet hatten. Diese Datensammlung wurde ursprünglich von Osama bin Laden angelegt.

Die Reagan-Administration unterstützt den „islamistischen Fundamentalismus“

Der pakistanische ISI diente als „Bindeglied“ zu den Mudschaheddin. Die CIA brauchte den ISI, um ihre verdeckte Unterstützung der afghanischen Mudschaheddin zu kaschieren; die CIA hat diese also nicht direkt unterstützt. Mit anderen Worten, um seine verdeckte Operation nicht zu gefährden, hütete sich Washington davor, das eigentliche Ziel des durch die US-Regierung inszenierten „Dschihad“ zu offenbaren: Eigentlich ging es nur um die Zerschlagung der Sowjetunion.

Im Dezember 1984 wurde nach einem auf Betreiben des Präsidenten Muhammad Zi Ul-Haq durchgeführten manipulierten Referendums in Pakistan die Scharia eingeführt. Nur einige Monate danach, im März 1985, erließ Präsident Ronald Reagan die National Security Decision Directive 166 / NSDD 166, mit der er „eine abgestufte Militärhilfe für die Mudschaheddin“ und die Unterstützung der religiösen Indoktrination anordnete.

Die Einführung der Scharia in Pakistan und die Förderung der „radikalen Islamisten“ waren von der US-Politik beabsichtigte Maßnahmen, die den geopolitischen Interessen der USA in Südasien, Zentralasien und im Mittleren Osten dienten. Viele der heutigen „fundamentalistischen islamistischen Organisationen“ im Mittleren Osten und in Zentralasien sind das direkte oder indirekte Produkt der verdeckten Unterstützung und Finanzierung durch die USA, die über Stiftungen in Saudi-Arabien und den Golfstaaten in die Wege geleitet wurden. Missionare der wahhabitischen Sekte des konservativen Islams in Saudi-Arabien wurden damit beauftragt, die von der CIA (mit-)finanzierten Madrasas in Nordpakistan zu leiten.

Durch die NSDD 166 wurde eine Reihe verdeckter CIA/ISI-Operationen gestartet.

Die USA ließen die islamistischen Brigaden durch den ISI mit Waffen beliefern. Vertreter der CIA und des ISI trafen sich regelmäßig im ISI-Hauptquartier in Rawalpindi, um die US-Unterstützung für die Mudschaheddin zu koordinieren. Nachdem Reagan die NSDD 166 erlassen hatte, stieg die Versorgung der islamistischen Aufständischen mit von den USA finanzierten Waffen und Munition von 10.000 Tonnen im Jahr 1983 auf 65.000 Tonnen im Jahr 1987 an. „Zusätzlich zu den Waffen erhielten die Mudschaheddin auch militärisches Training und eine hochmoderne militärische Ausrüstung, darunter auch von Satelliten erstellte Karten und neueste Geräte zur Kommunikation.“ (10) William Casey, der damalige Direktor der CIA, beschrieb die durch die NSDD 166 ausgelösten Aktivitäten als die größte verdeckte Operation in der US-Geschichte:

Das US-Unterstützungspaket hatte drei wesentliche Komponenten: Hilfen bei der Organisation und der Logistik, Versorgung mit Militärtechnologie und ideologische Unterstützung zur Stärkung des afghanischen Widerstandes.

US-Experten für Aufstandsbekämpfung arbeiteten beim Aufbau von Mudschaheddin-Gruppen und der Planung von Operationen in Afghanistan eng mit dem pakistanischen ISI zusammen.

„Der wichtigste US-Beitrag war aber das Anheuern von Männern und die Beschaffung von Material aus der ganzen arabischen Welt und darüber hinaus. Man suchte die härtesten und ideologisch gefestigtsten Männer aus, in der Hoffnung, sie zu hervorragenden Kämpfern ausbilden zu können. Die CIA bezahlte Anzeigen, die in Zeitungen und Rundbriefen auf der ganzen Welt veröffentlicht wurden und dazu aufforderten und motivierten, sich dem islamischen Dschihad anzuschließen.“ (11)

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Die Rolle der Neokonservativen

Auch hier gibt es Kontinuität. Die Architekten der unter der Präsidentschaft Reagans gestarteten verdeckten Operation zur Unterstützung des „islamistischen Fundamentalismus“ spielten auch eine Schlüsselrolle beim Anzetteln des „Globalen Krieges gegen den Terrorismus“ im Gefolge der Anschläge am 11. September 2001.

Mehrere Neokonservative in der Administration von Bush-Junior hatten auch schon unter Reagan wichtige Ämter.

Richard Armitage war stellvertretender Außenminister während George W. Bushs erster Amtszeit [2001-2004]. Er spielte eine Schlüsselrolle in den Verhandlungen, die nach dem 11.9. mit Pakistan geführt wurden und den Überfall auf Afghanistan im Oktober 2001 ermöglichten. Während der Reagan-Ära war er als Staatssekretär im Verteidigungsministerium für die internationale Sicherheitspolitik zuständig. In dieser Funktion spielte er eine Schlüsselrolle bei der Durchführung der NSDD 163 (mit der die US-Politik gegenüber den Philippinen festgelegt wurde, Anm. Red.) und hielt auch Verbindung zum Militär und zum Sicherheitsapparat Pakistans.

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Hintergrund.de

Richard Armitage und Frank Wisner spielen eine besondere Rolle auch im Internationalem Drogen Handel.

siehe auch in Bosnien direkt durch Bill Clinton und im Balkan.

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Warum die Politik Strategen in Berlin wohl wirklich Pakistan unterstützen wollen

August 23, 2010 4 Kommentare

Pakistan ist ein Staat, ohne Gesetz, ohne Polizei, wo man Lynch Morde macht. In diesem Falle an zwei Jugendlichen, die einen bewaffneten Raub Überfall gemacht hatten und die Polizei schaut zu.

In jede Schweinerei ist der Pakistanische Geheimdienst seit vielen Jahren verwickelt, inklusive Waffen Lieferungen in den Balkan, für Islamische Terroristen im Auftrage des CIA.

Nun ergibt sich die Frage, warum ein Frank-Walter Steinmeier bei einer seiner letzten Reisen als Aussenminister in 2009, nach Pakistan reiste und für diesen Atom Staat, eine Milliarden schwere Hilfe einforderte. Kurz darauf kritisierte Obama, diese Art von Scheck Buch Politik = Bestechungs Politik im Ausland und sagte den Termin (vor den Bundestags Wahlen) mit Steinmeier ab, wie der Spiegel berichtet.

Steinmeier hatte folgende Politik und war voll bestechlich.  Die Entwicklungs Hilfe wird umgeleitet in die Bestechungs Töpfe von Lobbyisten und mit weiteren Auslands Krediten finanziert man den Export von Waffen, Chemie und sonstigen Export Gütern, wie Daimler LKW’s für die Montage von Raketen Werfen und Waffen Träger von Splitter Bomben Trägern.

Eine äusserst zweifelhaft, wenn nicht kriminelle Methode, in solche Staaten überhaupt einen € Hilfe hinein zupumpten. Aber genau daran verdienen sehr Viele, auch die GTZ Leute, Politik Lobbyisten von Heckler & Co. usw..

Der Pakistanische Geheimdienst Chef Gul, über die mehr wie fragwürdige US Politik — oder besser gesagt: die hoch kriminelle US Politik !

Der kriminelle Schwachsinn der US und NATO Politik wird gut dokumentiert, das man direkt mit den Bin Laden Freunden und Partnern im Kosovo zusammen arbeitet, wo Viele direkt in Afghanistan ausgebildet wurden, bzw. in den Islamischen Terroristen Camps in Nord Albanien in 1998-99, durch Afghanistan Kämpfer und was ja die SAS Offiziere als Ausbilder bestätigten.

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