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Posts Tagged ‘Palästina’

Das Auswärtige Amt, und die Finanzierung von Schulbüchern in Palästina, wo zu Ethnischen Säuberungen aufgerufen wird


Schon mit Joschka Fischer, der EU finanzierte man mit enorm hohen Geldsummen in Palästina u.a. auch neue Schulbücher und die kriminelle Familie des Arafat.

In den Schulbüchern stand damals schon die Mord Aufrufe, die Geschichts Verdrehungen, indem man zum Mord gegen Juden aufrief. So korrupt und dumm, waren damals schon die Mitarbeiter im Auswärtigen Amt, wo Hirnlose plötzlich höchst bezahlte Diplomaten und Beamte wurden. Heute kennt man nur noch die Finanzierung von kriminellen Partnern Weltweit, welche möglichst korrupt vor allem sein müssen. Wie kann man kriminelle Clans und Kulturen finanzieren, wo Kinder Handel, Vergewaltigung Kultur wurde.

 

https://koptisch.wordpress.com/2012/11/04/massenpadophilenhochzeit-erwachsene-hamas-manner-heiraten-6-jahrige-madchen/

„UN-Behörde will die Gedanken unserer Kinder vergiften“

  • Die PA, wie auch die Hamas, plant, ihre Kinder weiter zu indoktrinieren, dass es beim Konflikt mit Israel nicht um eine Zwei-Staaten-Lösung geht, sondern um die „Befreiung Palästinas, vom Fluss bis zum Meer“ – was die Auslöschung Israels bedeuten würde. Das Ziel ist, die Schüler glauben zu lassen, dass Israel eine einzige grosse „Siedlung“ sei, für die im Nahen Osten kein Platz ist.
  • Darüber hinaus planen Abbas und seine PA gemeinsam mit der Hamas, palästinensischen Kindern einzuimpfen, dass sie Terroristen, die Juden töten, als Vorbilder ansehen sollen. Es könnte aufschlussreich sein, wenn diese unbequemen Fakten eine Rolle im Gespräch zwischen Trump und Abbas spielen würden.

Durch eine ironische Kehrtwende ist das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (die UNRWA) jetzt zum Ziel von Einschüchterungen und Bedrohungen durch viele Palästinenser geworden.

Berichten zufolge plant die UNRWA, einige Änderungen im Lehrplan ihrer Schulen im Westjordanland und im Gazastreifen einzuführen – und darüber sind die Palästinenser ziemlich unglücklich. Sie behaupten, die UNRWA hätte sich dem Druck Israels „unterworfen“, diese Veränderungen vorzunehmen.

Die vorgeschlagenen Änderungen wurden bislang nicht von der UNRWA bestätigt und basieren lediglich auf undichten Stellen gegenüber Palästinensern. Die Palästinenser behaupten, sie hätten während Treffen mit hochrangigen UNRWA-Mitarbeitern von den Plänen zur Einführung der Änderungen erfahren.

Laut den Palästinensern sollen die Änderungen ihre „nationale Identität“ und „Geschichte auslöschen“ und ihren „Kampf“ gegen Israel verzerren.

Die Palästinenser behaupten, dass die Karte des „historischen Palästinas“ (einschliesslich Israel) in den neuen Schulbüchern durch einen Kürbis und einen Vogel ersetzt worden sei. In palästinensischen Schulbüchern lassen sich häufig Karten des „historischen Palästinas“ ohne Israel finden. Städte auf israelischem Staatsgebiet wie beispielweise Haifa, Jaffa, Tiberias und Ramla werden als „palästinensische Städte“ bezeichnet. Die Medien der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) bezeichnen diese Städte auch als „palästinensische Städte im Staatsgebiet von 1948“.

In einem Schulbuch der vierten Klasse, so klagen die Palästinenser an, habe die UNRWA eine Karte Palästinas durch ein Bild eines traditionellen palästinensischen Frauenkleides ersetzt.

Die neuen Schulbücher erwähnen keine Städte in Israel. Sie zählen stattdessen nur Städte im Westjordanland und im Gazastreifen auf, darunter Nablus, Dschenin, Gaza-Stadt, Jericho und Ramallah.

Es überrascht nicht, dass die Palästinenser es nicht gerade positiv aufnahmen, dass die UNRWA die anmassende palästinensische Bezeichnung Jerusalems als „Hauptstadt des Staates Palästina“ in „Heilige Stadt für die abrahamitischen Religionen“ umänderte. Sie sind ausserdem aufgebracht, weil die UNRWA-Schulbücher das Jordantal entlang der Grenze zwischen Israel und Jordanien nicht erwähnen.

In den kontroversen Lehrbüchern wurden zudem Fotos, die israelische Soldaten bei Patrouillen in der Nähe von Schulen zeigen, sowie Hinweise auf palästinensische Gefangene, die in Israel als Terroristen inhaftiert sind, entfernt. Darüber hinaus fehlt in den neuen Schulbüchern die vorherige Bezugnahme auf den „Tag der palästinensischen Gefangenen“ – ein jährlicher Gedenktag, den die Palästinenser in Solidarität mit inhaftierten Terroristen begehen.

Des Weiteren klagen die Palästinenser an, dass Wörter wie „Besatzung“ und „Checkpoints“ aus den neuen Lehrbüchern entfernt wurden.

Wenn dies der Wahrheit entspricht, sollten die Überarbeitungsvorschläge für die palästinensischen Schulbücher als positive Entwicklung hin zur Beendigung der anti-israelischen Aufhetzung an palästinensischen Schulen (einschliesslich der zur UNRWA gehörenden Schulen) willkommen geheissen werden. In Anbetracht der umfassenden Proteste und Drohungen der Palästinenser ist es jedoch fraglich, ob die UNRWA mit den vorgeschlagenen Änderungen Erfolg haben wird.

Symbolbild. (Foto UNRWA)

Eine aktuelle Studie über die in den von der UNRWA geleiteten Schulen genutzten Lehrbüchern ergab, dass Israel in den darin enthaltenen Texten durchweg delegitimiert und dämonisiert wird. Die Schulen bringen den palästinensischen Kindern nicht bei, Israel anzuerkennen. Die Forschungsarbeit wurde von Dr. Arnon Gross, der die Bücher übersetzte, und Dr. Roni Shaked durchgeführt. Beide sind am Harry Truman Research Institute an der Hebräischen Universität in Jerusalem tätig.

In diesen aktuell verwendeten Büchern wird der Zionismus als kolonialistische Bewegung definiert, die von europäischen Juden gegründet wurde, um Juden aus aller Welt zu versammeln und nach Palästina zu bringen. Die religiösen oder historischen Verbindungen der Juden zum Land Israel oder Jerusalem werden nicht erwähnt. Die UNRWA-Schulbücher lehren stattdessen, dass es sich bei heiligen jüdischen Stätten wie der Klagemauer, Rachels Grab und der Höhle Machpela um heilige Stätten der Moslems handelt.

Obwohl sie erbitterte Rivalen sind, überrascht es nicht, dass sich die Hamas und die Palästinensische Autonomiebehörde zusammengeschlossen haben, um die geplanten Änderungen der UNRWA an den Lehrbüchern zu verhindern. Es ist eine Sache, bei der diese beiden korrupten Regime auf einen gemeinsamen Nenner kommen: Kinder gegen Israel aufhetzen und dessen Existenz leugnen.

Ahmed Bahr, ein hoher Hamas-Funktionär im Gazastreifen, warnte, Änderungen am Curriculum „verletz[t]en die Geschichte und die nationalen Rechte des palästinensischen Volkes sowie dessen Widerstand“ gegen Israel. Mit „Widerstand“ meint der Hamas-Funktionär den Terrorismus gegen Israel, einschliesslich der Selbstmordattentate und des Abschiessens von Raketen auf Israel.

Dem Hamas-Funktionär zufolge müssten die UNRWA und die internationale Gemeinschaft verstehen, dass „die Möglichkeit des Widerstands das einzige und schnellste Mittel zur Wiederherstellung Palästinas und zur Befreiung unseres Landes“ sei.

Anders ausgedrückt: Bahr will palästinensischen Kindern weiterhin beibringen, Terroranschläge zu verüben, um so Israel zu zerstören und es durch ein islamisches Reich zu ersetzen. Die Hamas unterrichtet dies in der Tat schon seit Langem ausführlich in ihren Schulen im Gazastreifen. Doch die Hamas lässt erkennen, dass die UNRWA ihr in ihren Schulen folgt. Kinder, die in Schulen der UN-Behörde unterrichtet werden, lernen, dass Israel nicht mehr sei als ein Hirngespinst.

In den vergangenen Tagen konnte man beobachten, dass Palästinenser im Gazastreifen mehrere Demonstrationen gegen die UNRWA veranstalteten. Sie warnten die Behörde davor, Änderungen vorzunehmen, die das „Gedankengut der palästinensischen Kinder verzerren“ würden und die „nicht im Einklang mit der Kultur der palästinensischen Gesellschaft“ stünden.

Die Hamas verweigert der UNRWA, in ihren Schulen über den Holocaust zu unterrichten. Aus Sicht der Hamas will die UN-Behörde „die Gedanken unserer Kinder vergiften, indem sie Massnahmen ergreift, die nur [Israel] dienen“. „Die UNRWA versucht, israelische Verbrechen gegen die Palästinenser zu rechtfertigen, indem sie den sogenannten Holocaust im Kontext der Menschrechte in von der UNRWA geführten Schulen unterrichtet“, sagte die Hamas. Diese Haltung ist nicht überraschend: Die Leugnung des Holocausts war schon immer ein wichtiges Element in palästinensischen und arabischen Berichten.

Man kann leicht verstehen, warum die Hamas und andere extremistische palästinensische Gruppen gegen eine Änderung von Schulbüchern sind, die Israel delegitimieren und dämonisieren. Dass die Palästinensische Autonomiebehörde, deren Präsident Mahmoud Abbas sagt, er sei gegen anti-israelische Aufhetzungen, sich ebenfalls gegen die von der UNRWA geplanten Veränderungen stellt, ist da schon schwieriger nachzuvollziehen.

In einer Stellungnahme warnt das palästinensische Bildungsministerium in Ramallah, dass es „Strafmassnahmen“ gegen jeden verhängen würde, der versucht, das Curriculum zu verändern oder daran herumzupfuschen. „Jeder Versuch, das palästinensische Curriculum zu verändern, wird als Angriff auf Palästina und als Vernichtung und Schwächung unserer nationalen Identität angesehen“, drohte das Ministerium.

Die Ausdrucksweise der PA erinnert stark daran, wie die Hamas eine Organisation bedroht, die jahrzehntelang Millionen von Palästinensern geholfen hat, zu überleben. In dieser Hinsicht sägen die Palästinenser wieder einmal an dem Ast, auf dem sie selbst sitzen. Kuwait und andere Golfstaaten, die die Palästinenser mit Milliardenbeträgen versorgten, bis diese Saddam Husseins Invasion in Kuwait unterstützten, wissen wovon ich spreche.

Laut PA-Funktionären in Ramallah ist zu erwarten, dass sich Abbas bei seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington Mitte April erneut dazu verpflichten wird, die anti-israelische Aufhetzung zu bekämpfen. Man fragt sich, wie Abbas die Drohungen der PA gegen die UNRWA bezüglich der Lehrbücher erklären will.

Die PA plant, wie auch die Hamas, ihre Kinder zu indoktrinieren – mithilfe von vergifteten Schulbüchern, in denen Juden als bösartige Besatzer und Land-Räuber dargestellt werden, die „rassistische Mauern“ errichten und grundlos Häuser zerstören………………………https://de.gatestoneinstitute.org/10168/palaestinenser-vergiften

Der selbe Müll in Israel, siehe Professor Pappe.

Bildergebnis für schulbücher hamas ethnische säuberungen

Rechte Ideologie und Propaganda in israelischen Lehrbüchern

„Schreckliche Erziehungsmethoden“

20. Februar 2013 –

Palästinensische Bankangestellte, Kindergärtner, Zahnärzte und Automechaniker – in israelischen Schulbüchern existieren Araber als „normale Personen“ nicht. Sie würden lediglich als „Bedrohung“ und „Problem“ reflektiert. ……………………….. https://www.hintergrund.de/feuilleton/zeitfragen/rechte-ideologie-und-propaganda-in-israelischen-lehrbuechern/

Kategorien:Geo Politik Schlagwörter: ,

Lebensraum Gewinnung und Ethnische Säuberungen durch Terror und Mord der Israelis


Nabi Saleh: Palestinian man shot in the head with tear gas canister

Omar Rahman

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December 9, 2011 – Mustafa Tamimi, 27, was critically injured on Friday in the village of Nabi Saleh when an Israeli soldier fired a tear gas canister directly at his head from a short distance. Witnesses say the soldier was less than ten meters away when he fired, causing severe damage to the orbital region of Tamimi’s face. „Half of his face was destroyed, pretty much. It looked really, really bad and he lost a lot of blood,“ said Lazar Simeonov, a photographer that was in the village at the time. „I am not sure he will make it.“….
  continua / continued avanti - next    [83768] [ 10-dec-2011 01:12 ECT ]

 

Child Injured in Gaza Strike Dies of Wounds
WAFA

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December 9, 2011 – A 10-year-old child severely wounded earlier in the day from an Israeli air strike died late Friday, according to Gaza hospital sources. They said Ramadan Za’lan died of wounds sustained when his family’s house collapsed when three Israeli missiles hit an alleged nearby Hamas training base in northern Gaza. The child’s father, Bahjat Za’lan, 38, died immediately when their house collapsed as a result of the strike….
  continua / continued avanti - next    [83771] [ 10-dec-2011 02:30 ECT ]

Gaza: Life Without Water a Growing Threat
By Eva Bartlett


December 9, 2011 – „Taking our water is not like taking a toy. Water is life, they cannot play with our lives like this,“ says Maher Najjar, deputy general director of the Coastal Municipalities Water Utility (CMWU) of the recent Israeli threat to cut electricity, water and infrastructure services to the occupied Gaza Strip. „Everything will be affected: drinking and washing water, sewage and sanitation, hospitals, schools and children,“ says Ahmed al-Amrain, head of power information at the Palestinian Energy and National Resources Authority (PENRA). The Israeli Electric Company provides 60 percent of the Strip’s needs, paid by Palestinian customs taxes collected by the Israeli authorities…

  continua / continued avanti - next    [83773][ 10-dec-2011 03:37 ECT ]

Eviction stalled in East Jerusalem; family awaits new hearing
Nadia Walid Somrein

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December 9, 2011 – The postponement of an Israeli eviction order in East Jerusalem has spared the Somrein family from being made homeless — for the time being. In the days leading up to the eviction deadline — which was scheduled for Monday, 28 November — family members, local residents and activists with Israeli settlement watchdog group Peace Now had been taking eight-hour shifts to monitor the Somrein home in the Silwan neighborhood in case Israeli police tried to force the family out…
  continua / continued avanti - next    [83782] [ 10-dec-2011 10:28 ECT ]

 


 

Yesh Din’s new report: Alleged Investigation: The failure of investigations into offenses committed by Israeli soldiers
Yesh Din


December 9, 2011 – Yesh Din analyzes the recurring failure of investigations of crimes allegedly committed by Israeli soldiers against Palestinians and their property in the West Bank. According to the report, only 3.5% of the complaints received by the Military Police Criminal Investigation Division (MPCID) and the Military Advocate General’s Corps (MAGC) regarding criminal offences committed by Israeli soldiers against Palestinians and their property result in indictments being filed….
  continua / continued avanti - next    [83780] [ 10-dec-2011 10:20 ECT ]

 

 

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„Lebensraum Gewinnung von Israel“ Die Ethnischen Säuberungen der Israelis: Autor Prof. Pappe Uni Haifa

November 30, 2011 1 Kommentar

Lebensraum Gewinnung durch die kriminelle Banden der Israelis und mit den alten Militär Akten dokumentiert.

05.03.2007

Der Geburtsmakel Israels

Die Vertreibung der Palästinenser wird immer noch geleugnet

SZ

11 altgediente zionistische Führer des späteren PM avid ben Gurion hatten einen Plan fertig am 10.3.1948, für die ethnischen Säuberungen Palästinas. Am gleichen Abend seien die Kommandeure im Feld angewiesen worden, sich auf die Verwirklichung dieses Planes vorzubereiten. „Den Befehlen beigefügt“, schreibt Pappe, waren detaillierte Anweisunden, welche Methoden angewendet werden sollten, um die Mensch zu vertreiben. Einschüchterung in gro0em Stil, Belagerung und Bombardierung von Dörfern und Bevölkerungs Zentren; in Brand setzen von Häusern, andere Immobiilen und Waren; Vertreibung, Zerstörung und schließlich das Legen von MInen unter dem Schutt, um die vertriebenen Einwohner an der RRückkehr zu hinern. 6 Monate nach dieser Entscheidung seien 800.000 Menschen zu Vertriebenen geworden, 531 Dörfer seien zerstört worden, in elf städichsen Großsiedlungen sei die arabische Bevölkerung verschwunden.

Prof. an der Uni Haifa: Ilan Pappe: The Ethnic Cleansing of Palestine“ Oneworld Verlag, Oxford

Genozid in Gaza
von Ilan Pappe
The Eletronic Intifada 02.09.2006

ZNet > Naher Osten > Libanonkrieg
Im Gazastreifen findet ein Genozid statt. An diesem Morgen, den 2. September, wurden drei weitere Zivilisten in Gaza getötet und in Beit Hanoun eine ganze Familie verletzt. Das ist die Morgenernte. Am Ende des Tages werden viele andere massakriert worden sein. Im Durchschnitt sterben 8 Palästinenser pro Tag bei israelischen Angriffen im Gazastreifen. Die meisten sind Kinder. Hunderte werden verkrüppelt, verletzt und gelähmt. … Die israelische Führung weiß nicht mehr, was sie mit dem Gazastreifen tun soll. .wenigstens für eine Zeit lang, und würde so Israel nicht zur Last fallen. Dies ist ein Trugschluss – doch der größte Teil der Juden des Landes stimmte dem begeistert zu. Solch ein Arrangement kann in der Gaza-Enklave nicht durchgeführt werden: anders als Jordanien gelang es Ägypten, den Israelis schon 1948 klar zu machen, dass der Gazastreifen für sie eine Verpflichtung ist, aber niemals ein Teil Ägyptens sein wird. So stecken anderthalb Millionen Palästinenser in Israel fest, obgleich der Streifen geographisch am Rande des Staates liegt – psychologisch liegt er aber in seiner Mitte.

Die unmenschlichen Lebensbedingungen im dichtest bevölkerten Teil der Welt und in einem der ärmsten Gegenden der nördlichen Hemisphäre lassen es nicht zu, dass sich die Menschen mit der Gefangenschaft abfinden, die ihnen seit 1967 von Israel auferlegt wurde. Da gab es eine relativ bessere Periode, in der man in die Westbank fahren und in Israel arbeiten konnte. Doch diese besseren Zeiten sind vorbei. Seit 1987 ist die Realität härter. Einige Verbindungen zur Außenwelt waren solange erlaubt, wie jüdische Siedler im Streifen lebten. Aber seitdem diese abgezogen worden sind, ist der Streifen hermetisch abgesperrt. Ironischer Weise sehen die meisten Israelis – nach kürzlichen Umfragen – den Gazastreifen als einen unabhängigen palästinensischen Staat an, den Israel großzügig hat entstehen lassen. Die Führung und besonders das Militär sehen den Gazastreifen als Gefängnis mit der gefährlichsten Gruppe von Gefangenen, die man auf die eine oder andere Weise eliminieren sollte.

Die konventionelle israelische Politik der ethnischen Säuberung, die 1948 erfolgreich gegen die Hälfte der palästinensischen Bevölkerung und gegen hunderttausende von Palästinensern in der Westbank angewandt wurde, ist hier nicht anwendbar. Man kann langsam Palästinenser aus der Westbank besonders aus dem Raum von Groß-Jerusalem „transferieren“ – man kann sie aber nicht aus dem Gazastreifen vertreiben, solange man diesen wie ein Hochsicherheitsgefängnis abgesperrt hat.

Genau wie die Operationen der ethnischen Säuberung, so befindet sich auch die genozidale Politik nicht in einem Vakuum. Schon seit 1948 benötigte die israelische Armee und Regierung einen Vorwand, um solche Politik zu praktizieren. Mit der Übernahme Palästinas 1948 (durch die Zionisten) entstand unvermeidlich lokaler Widerstand, der nun die Ausführung der ethnischen Säuberungspolitik „erlaubte“, die schon 1930 geplant worden war. 20 Jahre israelischer Besatzung der Westbank ließ schließlich eine Art Widerstand entstehen. Dieser verspätete Kampf gegen die Besatzung löste eine neue Säuberungspolitik aus, die heute in der Westbank durchgeführt wird. Die Absperrung des Gazastreifens im Sommer 2005, die von einem „großzügigen“ Rückzug (der Siedler) begleitet wurde, hatte die Raketenangriffe der Hamas und des Jihad zur Folge und die Gefangennahme des einen Soldaten. Doch noch vor der Entführung von Gilad Shalit bombardierte die israelische Armee willkürlich den Streifen. Seit der Entführung des Soldaten wurde noch mehr getötet und urde noch mehr getötet und wurde zwar systematisch. Es wird zum täglichen Geschäft, Palästinenser zu töten, hauptsächlich Kinder und das wird nur (wenn überhaupt) mit wenigen Zeilen auf den inneren Seiten der lokalen Presse gemeldet.

Die Hauptschuldigen sind die israelischen Piloten, die jetzt einen großen Tag haben. Einer von ihnen ist der Generalstabschef Halutz. Im Libanonkrieg 1982 gab die israelische Luftwaffe an ihre Piloten Befehle aus, einen Auftrag abzubrechen, wenn innerhalb von 500qm ihres Militärzieles harmlose Zivilisten wahrgenommen würden. ……….
Der Libanonkrieg war eine Weile wie eine Nebelwand, die die Kriegsverbrechen im Gazastreifen unsichtbar machten. Aber die Politik wütete weiter, auch nach der Entscheidung des Waffenstillstandes im Norden. Es sah so aus, als würde die frustrierte und besiegte israelische Armee noch entschlossener die Abschussfelder ( killing fields) im Gazastreifen vergrößern. Es gibt keinen Politiker, der in der Lage oder bereit wäre, den Generälen Einhalt zu gebieten. Das Morden bis zu 10 Zivilisten/ pro Tag wird etwa ein paar Tausend Tote am Ende jedes Jahres kosten. Es ist natürlich ein großer Unterschied, einen Völkermord von einer Million in einer Aktion zu begehen -………

Dies hängt sehr von der internationalen Reaktion ab. Wenn man Israel von jeder Verantwortlichkeit für die ethnische Säuberung von 1948 frei spricht, dann wird diese Politik zu einem legitimen Mittel seiner nationalen Sicherheitsagenda. Wenn die gegenwärtige Eskalation und Anwendung genozidaler Politik von der Welt toleriert wird, wird sie sich erweitern und noch drastischer angewendet werden.

Nichts außer Druck in Form von Sanktionen, Boykott und Divestment wird das Morden unschuldiger Zivilisten im Gazastreifen beenden. Es gibt nichts, was wir hier in Israel dagegen tun können. Tapfere Piloten weigern sich an Operationen teilzunehmen, zwei Journalisten (Gideon Levy , Amira Hass)– von 150 – hören nicht auf, darüber zu schreiben. Doch das ist es schon. Im Namen des Holocaustgedenkens wollen wir hoffen, dass die Welt es nicht zulässt, dass der Genozid im Gazastreifen weitergeht.

*Ilan Pappe: Dozent an der Uni Haifa, Abteilung für Politische Wissenschaften und Direktor des Emil Touma-Institutes für palästinensische Studien in Haifa. Seine Bücher : „ The Making of the Arab-Israeli Conflict (London and New York 1992); The Israeli/ Palestine Question (London and New York, 1999) A History of Modern Palestine ( Cambridge, 2003); The Modern Middle East (London and NY 2005) and Ethnic Cleansing of Palestine ( 2006)

http://www.zmag.de/artikel.php?id=1912

Ilan Pappe: The Ethnic Cleansing of Palestine. One World Opublication. Oxford 2006 313 Seiten

Zu einem Buch über die „ethnische Säuberung“ von Palästina des jüdischen Historikers Ilan Pappe
Von Rupert Neudeck – 4.2.07
…………….

Die nächsten Operationen wurden befohlen. Die Dörfer um Jaffa und Tel Aviv sollten angegriffen werden. Wir müssen, so sagte es General Yigal Allon, „eine Serie von kollektiven Strafaktionen durchführen, selbst wenn Kinder in den attackierten Häusern wohnen“. Allon reagierte auf den schüchternen Versuch von Eliyahu Sasson und Reuven Shiloah, die meinten man würde mit solchen Provokationen freundliche und friedliche Palästinenser entfremden: „A call for Peace will be Weakness!“

Ganze große Dörfer wurden zerstört, ihre Bevölkerung verjagt: Deir Ayyub und Beit Affa im Dezember 1947. 20 jüdische Soldaten kamen nach Deir Ayyub, wo gerade eine neue Schule für 51 Schüler eingeweiht wurde. Yigal Allon griff den Ort Khisas an, in dem hunderte Muslime und 100 Christen sehr friedlich zusammenlebten. 15 Dorfbewohner wurden bei dem nächtlichen Überfall getötet, darunter fünf Kinder. Der Angriff geschah in der Nacht. Der Korrespondent der New York Times war so entsetzt, das zu hören, dass er bei der Haganah recherchierte, die erst mal die Operation dementierte. Taktisch veröffentlichte Ben Gurion eine Entschuldigung, versuchte zu erklären, diese Dorf-Zerstörung sei nicht autorisiert gewesen; einige Monate später, im April 1948, fügte er sie in die Liste der erfolgreichen Operationen ein. Es gab auch in den Städten Vertreibungs- und Terroraktionen, wie wir heute sagen würden. Die 75.000 Palästinenser in Haifa wurden von den jüdischen Siedlern, die sich auf den Bergen um die Stadt angesiedelt hatten, mit Fässern mit Explosivstoffen maltraitiert, die einfach den Berg hinuntergeworfen wurden. Eine Spezialeinheit der Haganah, die Hashashar, die aus verkleideten Palästinensern bestand, griff in Haifa an.

……………………..
Ilan Pappe: The Ethnic Cleansing of Palestine. One World Opublication. Oxford 2006 313 Seiten

November 29, 1947: War, Ethnic Cleaning Unleashed
By William James Martin

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November 29, 2011 – November 29, 1947 was the date the UN passed the Partition Resolution partitioning Palestine, more or less equally, into a Jewish and an Arab state. In fact, the ethnic cleansing commenced the very next morning when the 75,000 Arab citizens of Haifa were subjected to a campaign of terror jointly by the terrorist group, the Irgun, under Manachem Begin, and the Haganah, the regular militia under David Ben Gurion. The Jewish settlers who had arrived during the previous decade had built their homes higher up the mountain and thus occupied a higher topographical space. From the superior height, they could snipe at the villagers at will.

They began doing this while the Jewish troops rolled barrels of burning oil down their roads and then ignited them. When the terrified residents came out to try to extinguish the rivers of fire, they were sprayed with machine gun fire. Another techniques was to deliver cars filled with explosives to Arab garages to be repaired, and then to detonate the cars in the garages….
  continua / continued avanti - next    [83508] [ 30-nov-2011 16:08 ECT ]

In meiner Kindheit wurde ich zuhause gelehrt, daß das Judentum eine humane Religion sei, „ein Licht auf die Heiden“. Judentum bedeutet, Gewalt zu verabscheuen, die Vergeistigten den Mächtigen vorzuziehen, einen Feind zum Freund zu machen. Einem Juden ist es erlaubt, sich selbst zu verteidigen – „Wenn jemand kommt, um dich zu töten, dann töte ihn zuerst“ – so steht es im Talmud – aber nicht, weil er Gewalt liebt und von der Macht berauscht ist.

Was ist davon geblieben?

Besorgte Freunde sandten mir vor kurzem eine E-Mail mit einigen haarsträubenden Zitaten einer Erklärung von Rabbiner Mordechai Eliyahu, dem früheren sephardischen Oberrabbiner Israels und dem geistigen Führer der Siedler und des ganzen religiös- zionistischen Lagers. In einem Brief an den Premierminister urteilte der Rabbiner, daß es unzulässig sei, Mitleid mit der zivilen Bevölkerung von Gaza zu haben, wenn dies israelische Soldaten gefährde. Sein Sohn Shmuel interpretierte diese Verfügung im Namen seines Vaters: wenn das Töten von 100 Arabern nicht ausreicht, um den Beschuß Israels mit Qassam-Raketen zu beenden, dann müssen 1.000 getötet werden. Und wenn dies nicht genügt, dann 10.000 und 100.000 oder gar eine Million. All dies, um die Qassams zu stoppen, denen es in all den Jahren kaum gelungen ist, ein Dutzend Juden zu töten.
…………………..
http://www.freace.de/artikel/200706/140607a.html

update 15.1.2012

Die Lebensraum Gewinnung der Russen Mafia und der Israelis, geht mit allen Terroristischen Methoden weiter.

Settlers ‚chop down 100 olive trees‘ in Nablus

Ma’an news

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(MaanImages/Rami Swidan, File)

January 14, 2012

NABLUS (Ma’an) — Israeli settlers chopped down more than 100 olive trees belonging to Palestinians south of Nablus on Friday evening, a PA official said.

The group tore down the produce in the valley neighboring the Tappuah settlement, between Yaduf and Jamain villages, Palestinian Authority official monitoring settlement activity Ghassan Doughlas said.

Another group of settlers smashed two vehicles belonging to Palestinians in the same area on Friday night, Doughlas added.

Cars belonging to Abdul-Rahman Muhammad Abdul-Rahman and Hasan Wasif Asayra, both from Asira al- Shamaliya, were vandalized on the main road between Huwwara village and Israeli settlement Yitzhar.

Doughlas had on Monday urged Palestinians to take care on the Ramallah-Nablus highway, warning of revenge acts after Israeli forces took down four trailers at an illegal settlement outpost in the area.

Extremist settlers have launched a campaign of „price tag“ attacks, targeting Palestinians and their property in retaliation for perceived anti-settler actions by the Israeli government.

Settler attacks in the West Bank against Palestinians increased by more than 50 percent in 2011, according to the UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs.

Source

update 15.1.2012

Settlers ‚chop down 100 olive trees‘ in Nablus
Published yesterday (updated) 14/01/2012 20:35
Font- Font+
(MaanImages/Rami Swidan, File)
NABLUS (Ma’an) — Israeli settlers chopped down more than 100 olive trees belonging to Palestinians south of Nablus on Friday evening, a PA official said.

The group tore down the produce in the valley neighboring the Tappuah settlement, between Yaduf and Jamain villages, Palestinian Authority official monitoring settlement activity Ghassan Doughlas said.

Another group of settlers smashed two vehicles belonging to Palestinians in the same area on Friday night, Doughlas added.

Cars belonging to Abdul-Rahman Muhammad Abdul-Rahman and Hasan Wasif Asayra, both from Asira al- Shamaliya, were vandalized on the main road between Huwwara village and Israeli settlement Yitzhar.

Doughlas had on Monday urged Palestinians to take care on the Ramallah-Nablus highway, warning of revenge acts after Israeli forces took down four trailers at an illegal settlement outpost in the area.

Extremist settlers have launched a campaign of „price tag“ attacks, targeting Palestinians and their property in retaliation for perceived anti-settler actions by the Israeli government.

Settler attacks in the West Bank against Palestinians increased by more than 50 percent in 2011, according to the UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs.
http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=452337


Mass graves of Palestinians killed in 1948 Nakba discovered in Jaffa
Al-Akhbar

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May 30, 2013 – Six mass grave sites dating back to the 1936 Palestinian uprising and the 1948 Nakba were discovered around the Jaffa cemetery, the al-Aqsa Foundation for Endowment and Heritage reported Wednesday, revealing hundreds of bodies of Palestinians killed by Zionist forces. „During [the foundation’s] repair and maintenance work on the [Kazkhana] cemetery, we discovered nozzles to dig into the ground where we found the mass graves…including hundreds of skeletons and human remains of rebels, martyrs and civilians who perished during the Nakba,“ head of the Islamic Movement in Jaffa, Sheikh Mohammed Najem, said in the report…
  continua / continued avanti - next    [98012] [ 02-jun-2013 04:36 ECT ]

Wikileaks und der Betrug der Palästinenser Führer: Wahrheit und Selbstbetrug

Januar 25, 2011 3 Kommentare

Wie dreist auch in Palästina die Führer lügen, ist schon erstaunlich. Hauptsache die eigene Kasse stimmt.

24.01.2011, 17:24

Von Peter Münch, Tel Aviv

In Reden zelebrieren sie die Unnachgiebigkeit gegenüber dem Feind Israel. In der Realität gehen palästinensische Führer großzügige Kompromisse ein. Das konnten sie bisher elegant kaschieren – jetzt legen Geheimpapiere den Widerspruch offen.

„Verrat“ – so schallt es nun aus allen Ecken des arabischen Lagers, und die Verräter sitzen in Ramallah. Der Fernsehsender al-Dschasira hat die Palästinenser-Führung an den Pranger gestellt mit der Veröffentlichung von Geheimdokumenten, die von großen Zugeständnissen bei den Verhandlungen mit dem israelischen Feind künden. Den moderaten Kräften um Präsident Machmud Abbas werden panikgesteuerte Dementis nichts helfen. Die Enthüllungen sind wie ein Genickschlag, der sie unerwartet aus dem Dunkeln trifft.

Siedlung und Grenzmauer Bild vergrößern Die Geheimdokumente, die der arabische Sender al-Dschasira jetzt veröffentlicht hat, decken schonungslos den Widerspruch zwischen den Reden der palästinensischen Führung und der tatsächlichen Politik auf. (© dpa) 

Das ist die schlechte Nachricht. Eine gute Nachricht gäbe es zwar auch, denn die Papiere zeigen, dass mit Kreativität und Kompromisswillen durchaus Lösungen für all die umkämpften Streitpunkte des Jahrhundert-Konflikts zu finden wären. Doch gute Nachrichten will offenbar keiner hören in Nahost. Viel lieber gibt man sich der Aufregung hin, und die Aufregung ist nun groß – obwohl die Zugeständnisse nüchtern betrachtet bei weitem nicht so sensationell sind, wie sie nun dargestellt werden.

Die Palästinenser-Führung, so heißt es in den Enthüllungen, will israelische Siedlungen akzeptieren? Na klar, sie wird es tun müssen, weil mittlerweile Konsens darüber besteht, dass es bei einem Friedensvertrag in gewissem Umfang zu einem Landtausch kommen wird.

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Dass die Enthüllungen dennoch Sprengkraft bergen, ist vor allem einem Umstand geschuldet: Schonungslos decken sie den Widerspruch auf zwischen den Reden palästinensischer Funktionäre und der eigentlichen Politik. Denn der unselige Jassir Arafat und seine Erben haben es bis heute versäumt, ihr Volk auf Kompromisse einzustimmen. Viel lieber haben sie das Blaue vom Himmel herab versprochen – und sich damit selbst zu einem doppelten Spiel gezwungen.

Die Demaskierung der palästinensischen Führung vor den Augen der Welt und der arabischen Massen könnte weitreichende Folgen haben. Denn die Radikalen vom Schlage der Hamas werden nun versuchen, die vermeintliche Verräterbande in Ramallah auszuhebeln. Präsident Abbas und den Seinen bleiben zwei Möglichkeiten: Sie sagen ihrem Volk die Wahrheit – doch das könnte sie den Kopf kosten. Viel wahrscheinlicher ist deshalb Variante zwei: Die Moderaten werden sich radikalisieren – und selbst in geheimsten Zirkeln zu keinen Zugeständnissen mehr bereit sein. Das ist dann das Ende aller Friedenshoffnung.

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Urteil des EuGH Jüdische Siedlungen gehören nicht zu Israel


Urteil des EuGH Jüdische Siedlungen gehören nicht zu Israel

25.02.2010, 16:022010-02-25T16:02:00 CEST+0100

Ein Urteil von politischer Brisanz: Im Zollstreit um die Firma Soda-Club hat der Europäische Gerichtshof jüdische Siedlungen im Westjordanland Palästina zugeordnet.

Jüdische Siedlungen; dpaBild vergrößernDer EuGH hat die jüdische Siedlungen im Westjordanland der palästinensischen Selbstverwaltung zugerechnet. Archiv-Bild: dpa

Das Westjordanland und auch die dort gelegenen jüdische Siedlungen sind zollrechtlich nicht Israel zuzurechnen. Dort wie auch im Gaza-Streifen gilt ausschließlich das Zollabkommen zwischen der Europäischen Union und den Palästinensern, urteilte an diesem Donnerstag der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. In dem schon im Vorfeld des Urteils aufmerksam verfolgten Streit um Soda-Club-Produkte stärkte der EuGH damit die palästinensische Selbstverwaltung und zurrte die ohnehin klare politische Haltung der Europäischen Union auch rechtsverbindlich in aller Öffentlichkeit fest (Az: C-386/08).

Das deutsche Unternehmen Brita importiert Sprudelwasserbereiter und Zubehör von Soda-Club, einem im Industriegebiet Mishor Adumin im
Westjordanland ansässigen Unternehmen. Brita beantragte für die
Einfuhr der Soda-Club-Produkte einen ermäßigten Zolltarif gemäß dem
Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG)
und Israel. Das Hauptzollamt Hamburg-Hafen lehnte dies ab. Der EuGH bestätigte diese Entscheidung jetzt.

Waren aus dem Westjordanland oder dem Gazastreifen können zwar nach dem Abkommen zwischen der EWG und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) ebenfalls mit einem ermäßigten Zolltarif in die EU importiert werden – aber nicht, wenn sie als israelische Waren deklariert werden…………………..

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