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Posts Tagged ‘sarkozy’

Sarkozy, Feltmann, Tony Blair, Barroso::: Friederike Beck zu den Finanzierungsnetzwerken des IS

Juni 7, 2018 4 Kommentare

Das Verbrecher Imperium der USA, EU mit korrupten Mitläufern ist einmalig in der Geschichte. Was man sich mit Profi Kriminellen in Berlin so ausdenckt auch finanziert. Volker Perthes, Steinmeier, Westerwelle, Marin Schulz und Brüssel

Video: “Clinton Foundation and IS Funded from the Same Sources”: Julian Assange interview with John Pilger By Julian Assange and John Pilger, May 01, 2019

Hillary Clinton – Sarkozy’s Todesschwadronen um Gold und Milliarden von Libyen zurauben

die Verbrechen der Internationalen: Libyen, Syrien, Ukraine: Es ist weit schlimmer, als wir uns vorstellen können
Die Lügen hinter dem Krieg des Westens gegen Libyen

Britisches Parlament bestätigt: Libyen-Krieg basierte auf Lügen

Folgen eines kriminelles Debakels korrupter NATO Politiker: Libyen und kein Ende

Die Grünen Verbrecher, machten bei jeden Kriegverbrechen und Lüge mit
Der Hillary Clinton Akteur, wurde von Libyern eliminiert: Christopher Stephens
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Die letzte Pressekonferenz des Paris-Gipfels am 29. Mai. Von links nach rechts: Fayez Al-Sarradsch (Präsident der libyschen nationalen Unions-Regierung, von den Vereinten Nationen auserkoren), Emmanuel Macron (Präsident der französischen Republik), Ghassan Salamé (UN-Beamter). Diese drei Männer, die keine durch Wahlen bestätigte Legitimität in Libyen besitzen, hoffen die Zukunft des libyschen Volkes zu bestimmen.

eit der Vernichtung der libyschen arabischen Dschamahirija im Jahr 2011 durch die NATO hat sich die Lage in Libyen sehr verschlechtert: Das BIP fiel auf die Hälfte und große Teile der Bevölkerung leben in Armut; es ist unmöglich, innerhalb des Landes zu reisen; überall herrscht Unsicherheit. In den vergangenen Jahren sind zwei Drittel der Bevölkerung ins Ausland geflohen, zumindest vorübergehend.

Nachdem die Rechtswidrigkeit der Intervention der NATO als Verlust abgeschrieben war, versucht die UNO nun das Land wieder zu stabilisieren.

Die Versuche der Befriedung

Die Vereinten Nationen sind präsent durch die MANUL (Mission der Unterstützung der Vereinten Nationen in Libyen), die ein rein politisches Organ ist. Der wahre Charakter dieser Behörde ist sofort nach ihrer Gründung in Erscheinung getreten. Ihr erster Direktor, Ian Martin (ehemaliger Direktor von Amnesty International), organisierte die Umsiedlung von 1500 Dschihadisten von Al-Kaida als „Flüchtlinge“ (sic!) von Libyen in die Türkei, um die so genannte [FSA] „Freie syrische Armee“ zu bilden. Natürlich wird heute die MANUL von Ghassan Salamé geleitet [1], aber sie untersteht direkt dem Direktor der politischen Angelegenheiten der Vereinten Nationen, der niemand anderer ist als Jeffrey Feltman. Nun ist dieser ehemalige Assistent von Hillary Clinton im US-Außenministerium jedoch einer der Baumeister des Cebrowski-Barnett-Plans für die Zerstörung der Staaten und der Gesellschaften des „Erweiterten Nahen Osten“ [2]. Er ist genau derjenige, der die Angriffe gegen Libyen und Syrien aus diplomatischer Sicht beaufsichtigte [3].

Die Vereinten Nationen gehen von der Idee aus, dass das aktuelle Chaos die Folge des „Bürgerkrieges“ von 2011 ist, der das Regime von Muammar Gaddafi gegen seine Opposition aufwiegelte. Allerdings beschränkte sich diese Opposition, während der NATO-Intervention, auf die Dschihadisten von al-Kaida und den Stamm der Misurata. Als ehemaliges Mitglied der letzten Regierung der Libysch-Arabischen Dschamahirija kann ich bezeugen, dass die Initiative der NATO sich nicht auf einen Libyen-Konflikt beschränkte, sondern einer regionalen langfristigen Strategie gegen den gesamten Erweiterten Nahen Osten gehorchte.

Während der Parlamentswahlen von 2014 hatten die Islamisten, die Boden-Kämpfe im Auftrag der NATO führten, nur geringe Ergebnisse erzielt. Sie beschlossen damals, das „Repräsentanten-Haus“ (mit Sitz in Tobruk) nicht anzuerkennen und ihr eigenes Parlament (mit Sitz in Tripolis) zu schaffen, das sie jetzt den „Hohen Staatsrat“ nennen. Da Feltman dachte, dass diese zwei rivalisierenden Gruppen ein Zweikammer-System bilden könnten, stellte er die zwei Gruppen auf die gleiche Ebene. Kontakte zwischen ihnen fanden in den Niederlanden statt, dann wurden die Skhirat (Marokko) Verträge unterzeichnet, aber ohne die Zustimmung der beiden Parlamente. Diese „Vereinbarungen“ führten zu einer von der UNO nominierten „Regierung der nationalen Einheit“ (zunächst mit Sitz in Tunesien).

Um die Entwicklung einer neuen Verfassung sowie Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vorzubereiten, hat Frankreich als Ersatz für die Bemühungen der Niederlande und Ägyptens, Ende Mai ein Gipfeltreffen mit jenen organisiert, die die Vereinten Nationen als die vier wichtigsten Führer des Landes bezeichnen, im Beisein von Vertretern der wichtigsten beteiligten Staaten vor Ort. Diese Initiative ist in Italien stark kritisiert worden [4]. Öffentlich hat man von Politik gesprochen, während man heimlich die Konturen einer gemeinsamen libyschen Zentralbank ausarbeitete, die den Diebstahl des libyschen Staatsfonds durch die NATO vertuschen [5] und das Öl-Geld zentralisieren sollte. Wie auch immer, nach der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung und den üblichen Umarmungen, hat sich die Situation vor Ort plötzlich verschlechtert [6].

Der französische Präsident, Emmanuel Macron, handelt gemäß seiner Erfahrung als Investment-Banker: Er hat die wichtigsten libyschen, von den Vereinten Nationen gewählten Führer versammelt; er hat mit ihnen diskutiert, wie man ihre jeweiligen Interessen schützen kann, um eine Regierung zu bilden, die von allen anerkannt wird. Er hat sichergestellt, dass die ausländischen Mächte dieses Verfahren nicht sabotieren können; und er dachte, dass die Libyer diese Lösung begrüßen würden. Allerdings war dem nicht so, weil Libyen ein von den westlichen Gesellschaften völlig verschiedenes Land ist.

Es ist klar, dass Frankreich, das mit dem Vereinigten Königreich die Speerspitze der NATO gegen Libyen gewesen ist, versucht, die Dividenden seiner militärischen Intervention einzuheimsen, um die seine angelsächsischen Verbündeten Frankreich gebracht haben.

Um zu verstehen was passiert ist, muss man zurückgehen und die Art und Weise analysieren, in der die Libyer aufgrund ihrer persönlichen Erfahrung leben.

Die Geschichte von Libyen

Libyen existiert nur seit 67 Jahren. Nach dem Sturz des Faschismus und dem Ende des zweiten Weltkrieges wurde diese italienische Kolonie von den Briten (in Tripolitanien und Kyrenaika) und von den Franzosen besetzt (in Fezzãn, den sie abteilten und administrativ an ihre Kolonien Algerien und Tunesien anschlossen).

London begünstigte die Entstehung einer von Saudi Arabien kontrollierten Monarchie, der Senussi-Dynastie, die das Land seit der „Unabhängigkeit“ im Jahr 1951 regierte. Mittels der wahhabitischen Religion hält diese Monarchie den neuen Staat in völligem Obskurantismus, während sie die wirtschaftlichen und militärischen Interessen der Angelsachsen fördert.

1969 wurde sie von einer Gruppe von Offizieren gestürzt, welche die wahre Unabhängigkeit ausrief und die ausländischen Truppen hinauswarf. An der inländischen politischen Front schrieb Muammar Gaddafi 1975 ein Programm, das Grüne Buch, in dem er der Bevölkerung der Wüste garantiert, ihre wichtigsten Träume zu erfüllen. Während beispielsweise jeder Beduine davon träumte, sein eigenes Zelt und sein Kamel zu haben, versprach er jeder Familie eine kostenlose Wohnung und ein Auto. Die Libysch-Arabische Dschamahirija gewährte ebenso Wasser [7], kostenlose Bildung und Gesundheit [8].

Die nomadische Bevölkerung der Wüste wurde allmählich an der Küste sesshaft, aber die Bindungen jeder Familie an ihren ursprünglichen Stamm bleiben wichtiger als die nachbarschaftlichen Beziehungen. Nationale Institutionen wurden eingeführt, die durch die Erfahrungen der „Falanstères“ der utopischen Sozialisten des 19. Jahrhunderts inspiriert wurden. Sie schufen eine direkte Demokratie, aber behielten die alten Stammesstrukturen bei. So wurden wichtige Entscheidungen zuerst der beratenden Versammlung der Stämme vorgelegt, bevor sie auf dem allgemeinen Kongress des Volkes (Nationalversammlung) diskutiert wurden. International bemühte sich Gaddafi, den uralten Konflikt zwischen Arabern und Schwarz-Afrikanern zu lösen. Er setzte der Sklaverei ein Ende und verwendete einen Großteil der Öl-Gelder, um der Entwicklung der Sub-Sahara Länder, insbesondere Mali zu helfen. Seine Tätigkeit weckte die Westmächte auf, die dann eine Entwicklungspolitik zur Unterstützung des Kontinents begannen.

Trotz der erzielten Fortschritte genügten dreißig Jahre Dschamahirija jedoch nicht, um dieses afrikanische Saudi-Arabien in eine moderne säkulare Gesellschaft zu verwandeln.

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Ghassan Salamé und sein Chef, Jeffrey Feltman

Das aktuelle Problem

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[2] „Das militärische Projekt der Vereinigten Staaten für die Welt“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 22. August 2017.

[3] „Deutschland und die Uno gegen Syrien“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Sabine, Al-Watan (Syrien) , Zeit Fragen (Schweiz) , Voltaire Netzwerk, 28. Januar 2016.

[4] Im Jahr 2011 lehnte sich der Präsident des Rates Silvio Berlusconi gegen die Intervention der NATO auf. Er wurde von seinem eigenen Parlament zur atlantischen Ordnung zurückgerufen.

http://www.voltairenet.org/article201409.html

Die Mär vom Genozid

Der Grund, warum sich letztendlich auch die USA zu einer Intervention entschieden hatten, war das Drängen der damaligen US-Außenministerin Hillary Clinton. Unermüdlich wiederholte Hillary Clinton Gaddafi-Truppen hätten – gezielt und systematisch – Zivilisten getötet, in Bengasi hätte sogar ein Massaker gedroht, weshalb die Bombardierung Libyens unausweichlich sei. Der Druck auf Barack Obama, sich endlich zum „Krieg in Libyen“ zu erklären, nahm zu. Die Washington Times rief in einem Kommentar vom 24. März zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen ihn auf. Der Präsident, hieß es darin, sei ein „Landesverräter“. Am 28. März verteidigte Obama in einer vom Fernsehen übertragenen Rede die Beteiligung am Militäreinsatz. Es gehe um Interessen und Werte der USA, deshalb bestehe eine Verantwortung zu handeln. Der Vormarsch von Gaddafis Truppen habe gestoppt werden können, weitere Gewalt gegen Zivilisten sei verhindert worden.

Wie sich nun herausstellt, waren diese gegenläufigen Indizien damals innerhalb der Administration bestens bekannt. So berichtet die Washington Times (28.1.2015) unter Verweis auf jüngst erhaltene Gesprächsmitschnitte aus Tripolis sowie auf Aussagen hochrangiger damaliger Regierungsbeamter: „Mehrere von der Times interviewte US-Offizielle bestätigten, dass Frau Clinton und nicht Herr Obama führend in der Forderung war, NATO-Militärkräfte einzusetzen, um Gaddafi als Anführer Libyens des Amtes zu entheben und dass sie wiederholt die Warnungen von Beamten aus dem Verteidigungs- wie auch dem Militärapparat in den Wind geschlagen hat.

[…] Frau Clintons Argument bestand darin, dass Gaddafi kurz davor stand, einen Völkermord gegen Zivilisten in Bengasi zu begehen, wo die Rebellen ihr Machtzentrum hatten. Aber Geheimdienstbeamte aus dem Verteidigungsministerium konnten diese Bedenken nicht bestätigen und kamen in der Tat zu der Einschätzung, dass es Gaddafi wohl kaum riskieren würde, sich aufgrund der Tötung zahlreicher Menschen den Zorn der Welt auf sich zu ziehen. […] Im Ergebnis wandten sich Verteidigungsminister Robert M. Gates und Generalstabschef Mike Mullen entschieden gegen Frau Clintons Forderung nach dem Einsatz von Gewalt.“…………………………..

http://www.neopresse.com/politik/leak-der-wahre-grund-fuer-die-libyen-intervention-der-nato-gold-oel-dollar/

Hillary Clinton and the Brutal Murder of Gaddafi

Photo by thierry hermann | CC BY 2.0

 

KenFM am Telefon:
02 Mrz 2016
Friederike Beck zu den Finanzierungsnetzwerken des IS
KenFM sprach mit der investigativen Journalistin Friederike Beck über den IS. Sie beschäftigt sich seit Jahren mit Netzwerken aller Art. Für Beck wurde die „Marke“ IS recht aggressiv „in den Markt gedrückt“. „Der IS sind Wir.“ Der aktuelle „Kampf gegen den IS“ ist für sie nichts anderes als eine raffinierte Werbekampagne für ein Terror-„Produkt“, das den Eliten gleich doppelt nützt.
Profilbild von Transcript Team
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Ken Jebsen: Mit dem Kampf gegen den Terror verhält es sich ähnlich wie mit dem Kampf gegen Drogen: Je länger für ihn getrommelt wird, je aussichtsloser wird dieser Kampf. Mehr noch: Drogengeschäfte und Terror machen, seit gegen sie ganz offiziell; also mit Militär und Steuermitteln bekämpft werden, immer mehr Boden gut.

Friederike Beck: Ja, schönen guten Abend Herr Jebsen.

Ken Jebsen: Frau Beck, Sie sind eine investigative Journalistin; Baujahr ‚68; Autorin und Sie beschäftigen sich – neutral ausgesprochen – seit einigen Jahren mit im Dunkeln arbeitenden Netzwerken. Ich erinnere mich an Aufsätze wie ‚US-Geostrategie und deutsche Souveränität: Ein heißes Eisen‘ oder ‚Werte als orwellscher Begriff‘, ‚Die Lieblingsoligarchin des Westens unter Mordverdacht‘ oder auch‚EU-Ermächtigung: auf dem Weg in eine Diktatur? – Eine Bestandsaufnahme‘‚Das Guttenberg-Dossier: Der junge Führer und die Atlantikbrücke‘. Bevor wir auf das Terrornetzwerk IS kommen, wie recherchiert man denn eigentlich auf einem Feld, das davon lebt, dass keines dieser Mitglieder mit einem von Außen darüber spricht?

Friederike Beck: Am allerwenigsten recherchiere ich wahrscheinlich in den deutschen Medien. Ich kann recht gut Englisch, Spanisch, ein bisschen Russisch, etwas Französisch und bin vorwiegend in ausländischen Medien unterwegs.

Ken Jebsen: Frau Beck, was reizt Sie denn an Netzwerken so sehr, dass Sie sich damit so intensiv beschäftigen?

Friederike Beck: Ich gucke halt gerne hinter die Kulissen. Das ist einfach so eine Grundneugier. Und ich gebe mich halt selten zufrieden mit den offiziellen Erklärungen. Ich finde es einfach unheimlich spannend, wenn ich dann auf einer Fährte bin, dann geht es mir so wie mit meinem Dackel: Dann kann ich nicht mehr loslassen. (lacht)

Ken Jebsen: Okay, sind dann die recherchierten Inhalte dann leicht an klassische Medien zu verkaufen?

Friederike Beck: Nein, das sind sie natürlich nicht. Es sind ja heiße Eisen. Es betrifft ja nicht nur Journalisten, sondern auch Leute in Amt und Würden oder in Positionen zum Beispiel wie die EU-Botschafterin im Irak, die letztes Jahr offen ausgesprochen hat und einige unangenehme Dinge über den IS gesagt hat. Und wo dann ganz merkwürdige Sachen mit ihr passierten. Ich hatte erst kürzlich einen Artikel über Thema ‚Wer finanziert denn eigentlich den IS?‘ Und da bin ich auf ein Interview gestoßen mit Jana Hybášková. Die war mehrere Jahre lang im Irak offizielle EU-Botschafterin. Sie spricht fließend Arabisch und man kann davon ausgehen, die sagt jetzt nicht einfach so etwas, sondern das hat schon Hand und Fuß. Und da hat sie vor einem auswärtigen Ausschuss der EU einige Dinge gesagt, dass zum Beispiel einige Mitgliedsstaaten der EU auch sich beteiligen an dem Ölhandel und dieses Öl auch direkt kaufen. Und sie hat händeringend gefordert, man möge ganz gezielt gegen diese Leute, die diesen illegalen Handel betreiben und den IS damit fördern, mit Sanktionen begegnen. Und sie hat eine Zahl in den Raum gestellt von 5.000 Lastwagen, die diesen Ölhandel betreiben, so eine Art rollende Flotte. Ich habe jetzt einmal geguckt, was mit dieser Frau eigentlich passiert ist. Und die ist allen Ernstes in Namibia gelandet als Botschafterin. Sie ist also als Arabischsprachige am anderen Ende der Welt. Es ist damals noch nachgehakt worden in einem Frageausschuss des EU-Parlamentes durch einen französischen Abgeordneten. Der hat gefragt: ‚Moment! Was macht denn jetzt eigentlich die EU-Komission gegen diese Mitgliedsländer? Hat sie da jetzt irgendwelche Maßnahmen in petto? Was passiert da eigentlich?‘ Das war ein Herr Jean-Luc Mélenchon. Und außerdem hat er nicht verstanden, dass die Frau Hybášková, also dass vom offiziellen diplomatischen Dienst der EU gesagt wurde, dass die Hinweise, die sie gegeben hatte, dass diese Anschuldigungen nicht den Tatsachen entsprechen würden und es gebe überhaupt keine Beweise dafür. Mann hat also von offizieller Seite dieser EU-Komission diese Spezialistin, dieser EU-Botschafterin, die im Irak schon fundierte Informationen über ISIS hatte, hat man desavouiert und den EU-Parlamentariern allen Ernstes gesagt, dass es nicht stimmen würde und dass es da keine Anhaltspunkte gäbe. Und die Antwort von Frau Mogherini – die ist ja Vizepräsidentin der EU-Komission – ist auch relativ nichtssagend. Die hat dann zwei Monate später gesagt: ‚Ja klar, wir halten uns an alle Sanktionen und wir sind ja auch gewillt gegen Al-Qaida vorzugehen, aber leider, leider kann man gegen diesen Ölschmuggel nichts tun, weil das vermischt sich ja am Ende alles sowieso. Es gibt also ein riesiges Netzwerk von Vermittlern und privaten Businessleuten, die da im Irak diesen Schmuggel betreiben. Und da können sie eben nichts machen, weil am Ende kommt es dann eh vermischt an.‘ Das war dann das Ende der Durchsage.

Ken Jebsen: Diese Aussage, die von der EU-Botschafterin quasi weggedrückt wurde und sie wurde dann zwangsversetzt Richtung Afrika, wo sie nicht mehr den – ich sag‘ jetzt mal – Schaden anrichten kann. Das kam ja dann wieder auf´s Tablett, spätestens in Antalya als Putin davon gesprochen hat, dass 40 Staaten den IS finanzieren, unterstützen, und dass da eben auch G20-Staaten dabei sind. Das war in Antalya, Türkei. Dann eben auch die Vorwürfe gegen den Sohn des Präsidenten, Bilal Erdoğan, dass der in diesem Schmuggel auch vernetzt sei und daran partizipiert. Was ist da dran?

Friederike Beck: Über Bilal Erdoğan weiß man, dass er in den USA-Kreisen gut vernetzt ist. Er hat in den USA studiert, dort auch seinen Abschluss gemacht. Er war dann eine Zeit bei der Weltbank und hat sich in den letzten Jahren halt eingekauft in eine Reederei. Allerdings mit zwei anderen, aber er ist einer von diesen drei. Die heißt BMZ. Das ist ein Reedereiunternehmen, die von Ceyhan aus Öltanker haben und in die ganze Welt Öl verschiffen. Und es steht da so im Raum die Familie Erdoğan, die da mit persönlich involviert ist. Aber das ist dann schon sozusagen Endstation.Jeder Journalist, der da ein bisschen nachfragt, weiß: Die Türkei ist das Land mit den, glaub‘ ich, am meisten inhaftierten Journalisten. Es ist also hochgefährlich da nachzufragen. Aber die FrauHybášková, auf die würde ich gerne noch einmal zurückkommen, die nämlich noch viel mehr gesagt hat. Die hat dann noch ein weiteres Interview gegeben und noch mehr Finanzquellen aufgezeigt, wo der IS sich damit alimentiert. Und da hat sie schockierenderweise, wie ich finde,und das war auch alles schon letztes Jahr, also jetzt genau vor einem Jahr, Ende November. Da hat sie das gesagt und es ist nichts passiert. Sie hat gesagt, dass es organisiertes Verbrechen dort gibt dort im Irak. Dass es Handel gibt mit Frauen, mit Kindern und dass dort Organhandel stattfindet; also menschliche Organe, die dort verkauft werden neben dem illegalen Ölhandel. Das ist natürlich so ein Punkt, da würde man am liebsten gar nicht darüber reden, so grauslich ist der. Aber man muss es halt leider, weil es ist ja auch irgendwo bekannt. Mich hat es natürlich erinnert an den Kosovo damals 1999. Dass da halt die ‚Wertegemeinschaft‘ hineinging und dann da die KFOR und die UNMIK- Mission installiert wurde. Dann gab es da recht bald mit dem Internationalen Gerichtshof für Jugoslawien eine Anklage, dass die albanische UÇK verwickelt sei in den Organhandel. Das wurde dann erst niedergeschlagen. Dann gab es noch einmal eine Kommission, wo der Schweizer Dick Marty vorgestanden hat. Dann gab es nochmal eine, die ist jetzt am Ende eben 2014 zu dem Schluss gekommen – Special Investigation Task Force hieß die – von der EU ganz offiziell: ‚Ja, es stimmt. Man müsste noch einmal alle albanischen Milizenführer und die gesamte UÇK müsste man eigentlich vor Gericht stellen. Nur passiert ist halt bisher nichts. ******

Nur um mal ein Beispiel zu nennen: Für eine illegal entnommene Niere – die wird gehandelt zwischen 80.000 und 100.000 Dollar. Und das hat eben diese FrauHybášková schon vor einem Jahr gesagt. Und es ist überhaupt nichts daraufhin passiert. S….

http://www.free21.org/friederike-beck-zu-den-finanzierungsnetzwerken-des-is/

***** Der Name des Arztes: Shaip Muja, der schon in Tirana in 1999 im UCK Stockwerk des Mutter Theresa Krankenhauses, Organ verpflanzte,  Partner vom Berufsverbrecher Hashim Thaci! Seitz 1987 wurden Kosovo Verbrecher in allen Nord Albanischen Militär Krankenhäusern behandelt, was Franz J. Strauss noch 1987 vereinbarte: Waffen in den Kosovo, Entwicklungshilfe darunter eine Milch Fabrik als Gegengeschäft.

Hashim Thaci, Xhavit Halili, waren aktiver Bestandteil, der Plünderungen und Staats Zerstörung von Albanien in 1997, wo die Hintermänner, direkt auch aus den USA kamen (rund um den AACL.com und CIA Verbrecher Kartellen des Josef Limprecht -traf sich mit Azem Hajdari i Sarande in 1997) um das Hotel  „Florida“ bei Durres, welche im Chaos, wie die Salih Berisha Leute, Waffen und Vermögen stehlen wollten.Alles der NATO und Co. damals bekannt.
Ebenso der Todesschwadronen, gegen UCK Konkurrenten in Albanien, ab September 1998.

Der Leiter des Militär Krankenhauses Tirana damals, weil ein Stockwerk, komplett der UCK übergeben wurde und wo niemand Zutritt hatte, noch Kontrolle, was dort geschah! Shaip Muja, ist der Verantwortliche auch für die Kindes Entführungen 1998-2001 vor allem in Tirana, Tödung und Organ Entnahme, Vor diesen primitiven Mord Kanaillen, mussten auch Deutsche Polizei (MAPE), die Flüchtlings Camps in Tirana und Kukes schützen, damit keine Kinder verschwinden zur Tödung und Organ Entnahme (unten, voröffentlicht sogar im Kosovo), wie ein neuer UN secret Report ebenfalls festhält. Die Kindes Entführer und Verbrecher Gestalten der UCK, lungerten damals vor allem auch im Rogner Hotel herum, wo dann oft die US Botschafterin Mariso Lino auftauchte. Griechischer Abstammung, wie Georg Tenet der CIA – Direktor, der in Himari Albanien geboren ist.

Geschichte einer Medienkampagne: Die Genfer Affäre um die syrischen Weisshelmevon Guy Mettan*, Geschäftsführer des Schweizer Presseclubs in Genf und Präsident der Internationalen Vereinigung der Presseclubs

 

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EU, Merkel’s, Obama’s Mafia Regierung: Brasilien – Präsident Michel Temer verhandelt über kriminelle Schweigegeld-Zahlung und wird abgehört.

Mai 21, 2017 3 Kommentare

Brasilien – Präsident Michel Temer verhandelt über kriminelle Schweigegeld-Zahlung und wird abgehört. Regierung am Ende.


Wenn man den brasilianischen Medien glaubt, so ist am vergangenen Mittwoch, dem 17. Mai, über der Hauptstadt Brasília eine “Atombombe” explodiert. Mit dieser stürmischen Überschrift bezogen sich verschiedene Tageszeitungen und Nachrichtenportale im Internet auf die in der Tat hochbrisante Beichte der Gebrüder Joesley und Wesley Batista gegenüber Richter Edson Fachin, Berichterstatter der Korruptionsermittlungen von „Unternehmen Waschanlage“ beim Obersten Gerichtshof. Ein Bericht von Frederico Füllgraf.
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Brasilien: Millionen demonstrieren, gegen das vom CIA, Berlin eingesetzte Profi korrupte und kriminelle „TENER“ Regime

2014 bereits

Der CIA versuchte durch die Finanzierung von Marina Silva in Brasilien die Amtsinhaberin Dilma Rousseff zu stürzen

 Rüstungs Geschäfte, EADS, Frankreich, der vollkommen korrupte CIA Agent verwandt mit dem Betrüger Frank Wisner, und Bestechungs ohne Ende, wie die Deutschen U-Boot Geschäfte mit Steinmeier, Angela Merkel und Kollegen.

France Suspects Bribery in Multibillion Dollar Submarine Sale to Brazil

  • Published: Monday, 22 May 2017 17:43

French prosecutors are investigating whether DCNS, an industrial group that specializes in naval defence and energy, paid a bribe as part of a deal to sell five submarines worth US$7.5 billion to Brazil, Reuters reported Sunday.

submarineFrench Submarine (Photo: Kelvin Edwards)An investigation began last October into the „corruption of foreign officials,“ according to French daily, Le Parisien, as part of a larger inquiry by Brazilian federal police dubbed Lava Jato, or Car Wash. Begun in 2014, that inquiry has looked into bribery suspicions involving hundreds of politicians and public figures.

DCNS, which is 62 percent state owned, and 35 percent owned by French defense electronics group Thales SA, denies any wrongdoing.

„We have nothing to do with the Lava Jato case. DCNS scrupulously respects the rules of law around the world,“ a spokesman told Reuters.

Signed when French President Nicolas Sarkozy visited his Brazilian counterpart in late 2008, the contract covers the delivery of four Scorpene-class attack submarines, construction of a nuclear-powered submarine and provision of a naval dockyard in Brazil.

Prosecutors are investigating possible corruption ties between the DCNS contract and Rio de Janeiro’s winning bid to host the 2016 Olympic Games which took place at the same time. The probe is developing as DCNS’s Brazilian partner, Odebrecht, is alleged to have bribed politicians to win public contracts.

Last year, Marcelo Odebrecht, the company’s former chief executive, was sentenced to 19 years in prison for corruption and money laundering.

 

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CIA Mann des Frank Wisner: Sarkozy, direkt von Gaddafi finanziert

März 12, 2012 4 Kommentare

Nichts kann mehr bei Sarkozy überraschen, denn alle Ganoven arbeiten identisch und haben oft direkte US Verbindungen mit dem Gangster Frank Wisner.

Als der CIA mit Sarkozy und Kouchner Frankreich übernahm

  • 12.03.2012

Sarkozys Wahlkampf im Jahr 2007

Mit Gaddafis Geld ins Präsidentenamt?

Muammar Gaddafi soll Nicolas Sarkozys erste Wahlkampagne von 2007 mitfinanziert haben. Ist das die Enthüllung, die den jetzigen Wahlkampf entscheidet?von Rudolf Balmer

Flossen da Millionen? Sarkozy und Gaddafi im Jahr 2007.  Bild:  dapd

PARIS taz | Der Verdacht kommt zur rechten Zeit. Der frühere libysche Staatschef Muammar Gaddafi soll Nicolas Sarkozys erste Präsidentschaftskampagne von 2007 mit Millionenspenden mitfinanziert haben. Das berichtet das Onlinemagazin Mediapart.

Gaddafi-Sohn Saif al-Islam hatte bereits vor seiner Gefangennahme mit derartigen Enthüllungen gedroht: „Wir verlangen von diesem Clown [Sarkozy], dass er dem libyschen Volk das Geld zurückgibt, das er zur Finanzierung seiner Wahlkampagne bekommen hat. Wir haben alle Bankdetails, Konten und Dokumente.“ Das tönte nach einer Revanche.

Mediapart liefert jetzt diverse Dokumente, die diese These erhärten könnten. Bei den Ermittlungen gegen den Waffenhändler Ziad Takieddine, der in Rüstungsgeschäften für Frankreich als Vermittler tätig war, stieß die Polizei angeblich auf Dokumente, deren Bedeutung nicht sofort ersichtlich war.

Der Analyse von Mediapart zufolge ist daraus aber abzuleiten, dass am 6. Oktober 2005 zwischen dem damaligen französischen Innenminister und späteren Präsidentschaftskandidaten Nicolas Sarkozy und dem libyschen Staatsführer Gaddafi geheime Vereinbarungen getroffen wurden, die eine Finanzierung von Sarkozys Wahlkampagne von 2007 mit 50 Millionen Euro beinhaltet haben sollen. Der Besuch soll von Sarkozys Mitarbeitern Brice Hortefeux und Claude Guéant vorbereitet worden sein.

Diese These stützt sich im Wesentlichen auf Angaben und Aussagen des Arztes Didier Grosskopf, der früher auf Ersuchen der französischen Behörden für Takieddine tätig war. Obwohl die Namen aller französischen Beteiligten in Grosskopfs Notiz „CAMP07“ (Kampagne 2007?) mit Initialen abgekürzt sind, ist die Entschlüsselung ein Kinderspiel. Es werden mehrere vorbereitende Treffen von ZT (alias Zaid Takieddine) mit Gaddafis Sohn Saif al-Islam erwähnt, sowie die von BH (Brice Hortefeux) organisierte Abwicklung der finanziellen Transfers zugunsten von NS (Nicoas Sarkozy?) via eine schweizerische Bank auf ein Konto in Panama.

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http://www.taz.de/Sarkozys-Wahlkampf-im-Jahr-2007/!89478/

Sommaire du journal

Sarkzoj, gehört direkt zur Verbrecher CIA Familie des Frank Wisner!

Die Operation Sarkozy: Wie die CIA einen ihrer Agenten zum Präsidenten der Republik Frankreich machte

07 | 04 | 2010

Thierry Meyssan (voltairenet.org), 21.08.08 | Über­set­zung Wolf­gang Jung | Luft­post | — Neben der deut­schen Bun­des­kanz­lerin Angela Merkel tritt auch der fran­zö­si­sche Staats­prä­si­dent Nicolas Sar­kozy in letzter Zeit immer öfter als tat­kräf­tiger Unter­stützer der aggres­siven US-Außen-politik auf. Der fran­zö­si­sche Jour­na­list Thierrry Meyssan hat bereits im August 2008 …
http://www.meinpolitikblog.de/die-operation-sarkozy-wie-die-cia-einen-ihrer-agenten-zum-prsidenten-der-republik-frankreich-machte

26.01.2012 / Thema / Seite 10Inhalt
Der Richter und sein Präsident
Hintergrund. Die Karatschi-Affäre um illegale Waffendeals mit Pakistan bringt neben anderen Politikern auch Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy in Bedrängnis
Von Hansgeorg Hermann
Im Sumpf der Korruption: Frankreichs Premierminister Edouard Bal
Im Sumpf der Korruption: Frankreichs Premierminister Edouard Balladur und sein Sprecher Nicolas Sarkozy während des Präsidentschaftswahlkampfs 1995

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Aus der »Haus-Geschichte«, wie Balladur sie nennt, könnte auch eine Geschichte über Geldwäsche werden. Was sonst sollte den strengen Richter Renaud Van Ruymbeke am Verkauf zweier Immobilien durch einen ehemaligen Regierungschef interessieren? Noch immer stellt sich den Ermittlern nämlich die Frage, was aus den unzweifelhaft aus den Kommissionen des Waffengeschäfts mit Saudi-Arabien und Pakistan abgezweigten und nach Frankreich zurückgeflossenen illegalen Retrokommissionen geworden ist, den Millionen aus dem Milliarden-Handel, wohin sie verschwunden und wo sie letztlich geblieben sind.

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http://www.jungewelt.de/2012/01-26/011.php

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Als der CIA mit Sarkozy und Kouchner Frankreich übernahm

April 7, 2010 5 Kommentare

Mittwoch, 7. April 2010

Die Operation Sarkozy : Wie die CIA einen ihrer Agenten zum Präsidenten der Republik Frankreich machte

Neben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel tritt auch der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy in letzter Zeit immer öfter als tatkräftiger Unterstützer der aggressiven US-Außenpolitik auf. Der französische Journalist Thierrry Meyssan hat bereits im August 2008 Sarkozys von der CIA geförderten Werdegang untersucht.

Von Thierry Meyssan voltairenet.org, 21.08.08

Vorbemerkung: Man soll Nicolas Sarkozy an seinem Handeln messen, nicht an seiner Persönlichkeit. Wenn aber sein Verhalten selbst seine eigenen Wähler überrascht, ist es gerechtfertigt, sich eingehend mit seiner Biographie zu befassen und nach den Verbindungen zu fragen, die ihn an die Macht gebracht haben. Thierry Meyssan hat sich entschieden, die Wahrheit über die Herkunft des Präsidenten der Französischen Republik niederzuschreiben. …………

Wie Kinder, die eine Dummheit gemacht haben, sind sie nun vor allem damit beschäftigt, Ausreden für das Ausmass der angerichteten Schäden und ihrer Naivität zu suchen. Nur eines tun sie nicht, was sie schon lange hätten tun sollen: einmal hinzusehen, wer dieser Nicolas Sarkozy in Wirklichkeit ist.

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Kouchner hat seine Karriere als Mitbegründer einer humanitären NGO begonnen. Dank der Finanzierung des National Endowment for Democracy NED hat er sich an den Operationen von Zbigniew Brzezinski in Afghanistan an der Seite von Usama bin Ladin und den Brüdern Karzai gegen die Sowjet­union beteiligt. In den 90er Jahren treffen wir ihn wieder an der Seite von Alija Izetbegovic in Bosnien-Herzegowina. Von 1999 bis 2001 ist er Hochkommissar der Uno im Kosovo.

Unter der Kontrolle des jüngsten Bruders von Präsident Hamid Karzai ist Afghanistan zum grössten Mohnproduzenten der Welt geworden. Der Mohnsaft wird vor Ort zu Heroin verarbeitet und mit der US-Air-Force nach Camp Bondsteel (Kosovo) transportiert. Dort wird das Rauschgift von den Männern von Haçim Thaçi übernommen, die es vor allem in Europa, manchmal auch in den USA absetzen. [10] Die Gewinne werden für die Finanzierung der illegalen Operationen der CIA eingesetzt.

Karzai und Thaçi sind langjährige persönliche Freunde Bernard Kouchners, der sicherlich nichts von ihren illegalen Aktivitäten weiss, trotz der internationalen Berichte, die es darüber gibt.

Zur Vervollständigung seiner Regierung ernennt Nicolas Sarkozy Christine Lagarde als Wirtschafts- und Finanzministerin. Sie hat ihre ganze Karriere in den Vereinigten Staaten absolviert, wo sie das angesehene Anwaltsbüro Baker & McKenzie geleitet hat. Im Center for International & Strategic Studies von Dick Cheney hat sie, zusammen mit Zbigniew Brzezinski, eine Arbeitsgruppe geleitet, die die Privatisierungen in Polen überwachte. Sie hat ein intensives Lobbying für Lockheed Martin organisiert, gegen die französische Flugzeugbau-Firma Dassault. [11].

Neue Eskapade während des Sommers: Nicolas, Cécilia, ihre gemeinsame Geliebte und ihre Kinder lassen sich zu Ferien in Wolfenboroo (USA) einladen, unweit des Landgutes von Präsident Bush. Die Rechnung wird diesmal von Robert F. Agostinelli bezahlt, einem New Yorker Bankier und Geschäftsmann italienischer Herkunft, Zionist und überzeugter Neokonservativer, der Beiträge für die Zeitschrift Commentary des American Jewish Committee verfasst.

Der Erfolg von Nicolas überträgt sich auch auf seinen Halbbruder Pierre-Olivier. Unter dem amerikanisierten Namen «Oliver» wird er von Frank Carlucci (die «Nr. 2» der CIA, nachdem er von Frank Wisner sen. rekrutiert worden ist) [12] zum Leiter eines neuen Anlage-Fonds der Carlyle Group (gemeinsame Verwaltungsgesellschaft der Vermögensanlagen der Familien Bush und bin Ladin). [13] Ohne spezielle persönliche Qualitäten wird Oliver weltweit der fünftwichtigste Vermittler von Geschäften und verwaltet den Hauptteil der Vermögenswerte der Staatsfonds von Kuwait und Singapur.

Die Popularitätsquote des Präsidenten ist in den Umfragen im freien Fall. Einer seiner Kommunikationsberater, Jacques Séguéla, schlägt vor, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit mit neuen «people stories» abzulenken. Die Ankündigung der Scheidung von Cécilia wird in Libération veröffentlicht, der Zeitung seines Freundes Edouard de Rothschild, um die Slogans der Demonstrationen am Tage eines Generalstreiks zu übertönen.

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Mehrere nicht autorisierte Versionen und Übersetzungen dieses Artikels wurden verbreitet, während die Homepage des Réseau Voltaire außer Betrieb war. Wir bitten Sie, den vorliegenden Artikel als einzig gültigen zu betrachten.
(Übersetzung aus dem Französischen durch Zeit-Fragen)

Anmerkungen

[1] « Quand le stay-behind portait De Gaulle au pouvoir », Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 27 août 2001

[2] « Quand le stay-behind voulait remplacer De Gaulle », Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 10 septembre 2001

[3] L’Énigme Pasqua, Thierry Meyssan, Golias ed, 2000.

[4] Les requins. Un réseau au cœur des affaires, Julien Caumer, Flammarion, 1999.

[5] « Un relais des États-Unis en France : la French American Foundation », Pierre Hillard, Réseau Voltaire, 19 avril 2007.

[6] « Les New York Intellectuals et l’invention du néo-conservatisme », Denis Boneau, Réseau Voltaire, 26 novembre 2004.

[7] Éminences grises, Roger Faligot et Rémi Kauffer, Fayard, 1992 ; « The Origin of CIA Financing of AFL Programs » in Covert Action Quaterly, n° 76, 1999.

[8] « Dominique Strauss-Kahn, l’homme de « Condi » au FMI », Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 5 octobre 2007.

[9] « Alain Bauer, de la SAIC au GOdF », Note d’information du Réseau Voltaire, 1er octobre 2000.

[10] « Le gouvernement kosovar et le crime organisé », par Jürgen Roth, Horizons et débats, 8 avril 2008.

[11] « Avec Christine Lagarde, l’industrie US entre au gouvernement français », Réseau Voltaire, 22 juin 2005.

[12] « L’honorable Frank Carlucci », Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 11 février 2004.

[13] « Les liens financiers occultes des Bush et des Ben Laden » et « Le Carlyle Group, une affaire d’initiés », Réseau Voltaire, 16 octobre 2001 et 9 février 2004.


Wir haben den von der Schweizer Wochenzeitung ZEIT-FRAGEN übersetzten Artikel mit einigen orthographischen Korrekturen und sprachlichen Glättungen übernommen. Sein Autor, der investigative französische Journalist Thierrry Meyssan (s. http://en.wikipedia.org/wiki/Thierry_Meyssan ), hat auch den ebenfalls aus den USA gesteuerten politischen Werdegang der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel untersucht. Dieser Artikel ist hier nachzulesen.

www.luftpost-kl.de

Operation Sarkozy : how the CIA placed one of its agents at the presidency of the French Republic

By Thierry Meyssan

Global Research, September 4, 2008
Réseau Voltaire
One should judge Nicolas Sarkozy according to his actions, and not according to his personality. Yet when his doings surprise even his own constituents, it is legitimate to take a detailed look at his biography and question the bonds that brought him to power. Thierry Meyssan has decided to write the truth about the French Republic’s president background. All the information included in this article is provable, except for two assertions signalled by the author who alone takes full responsibility.

Tired of the overextended presidencies of François Mitterrand and Jacques Chirac, the French elected Nicolas Sarkozy counting on his energy to revitalize their country. They were hoping for a break with years of no-change and ideologies of the past. What they got instead was a break with the very principles which founded the French nation, and have been shocked by this “hyper-president”, seizing every day a new dossier, attracting towards him the right and the left wing, and tearing apart all points of reference to the point of creating a total confusion.

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SZ: Das Versagen der UN und NATO und wie UN Gangster den Kosovo ausplündern

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